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Reisedetail
- MTB-Pyrenäen-Durchquerung, 15 Fahrtage
- Km 1000 Hm↑ 23700
- Vergleichbar mit anspruchsvoller Transalp
- Wetterkonstanz auf sonniger Pyrenäen-Südseite
- Unberührte Täler, wilde Naturlandschaften
- Bergwüsten, Canyons und Hochtäler
- Landestypische Unterkünfte und Speisen
- Gepäcktransport garantiert Fahrgenuss
- Bike-Guide des DAV Summit Club
1. Tag: Individuelle Anreise nach Barcelona. Dort werden Sie abgeholt. Fahrt (170 km/2,5 h) nach Llanca in Spanien, ganz im Osten der Iberischen Halbinsel. Programmbesprechung und Hotelübernachtung in Llanca. [–/–/A]
2. Tag: Fahrt durch die „Alt Empordà” zwischen Pyrenäen und Küste im Naturpark Sierra de la Albera. Weinberge wechseln mit Getreidefeldern, Pinien, Steineichen und Korkeichenwäldern ab – typische mediterrane Vegetation. Wir fahren durch typische Steindörfer wie Villamansicle, Espolla und an der vorromanischen Hermitage von Sant Silvestre vorbei zum Stausee von Boadella. Mehrere kurze, zum Teil anspruchsvolle Anstiege und einige Flachstücke wechseln sich ab. 70 km ↑1580 Hm [F/–/A]
3. Tag: Durch die Garrotxa, auch die Toscana Spaniens genannt. Mittelgebirgslandschaft zwischen mediterranem und atlantischem Einfluss. Pinien, Steineichen, Buchen, Landhäuser, Kapellen, Hermitages und pittoreske Ortschaften. 2 lange Anstiege mit jeweils fast 1000 Hm zuerst auf steinigem Forstweg, dann auf asphaltiertem Sträßchen fordern Sie heute richtig heraus. Camprodon, Ihr heutiger Übernachtungsort, ist eine der schönsten und am besten erhaltenen Ortschaften der Pyrenäen. 64 km ↑1910 Hm [F/–/A]
4. Tag: Sie durchqueren das Ripollès in den Hochpyrenäen und überschreiten zum ersten Mal die 2000-m-Grenze. Einsames Hochgebirgsambiente. Am Horizont die typischen, teilweise abrupt auftauchenden Grasberge, die fast 3000 m Höhe erreichen. Von Ribes de Freser geht es nun ins Bergueda, wo weite Wald- und Almlandschaften das Landschaftsbild bestimmen, bevor Sie Ihren Übernachtungsort Bagà erreichen. Wir bieten Ihnen heute eine technische Abfahrt, einen langen Anstieg über teilweise wegloses Gelände und eine rauschende Abfahrt auf unbefahrener Passstraße. 75 km ↑1900 Hm [F/–/A]
5.Tag: Durch die Sierra de Cadí. Aus dem Llobregat-Tal (der Llobregat mündet bei Barcelona ins Meer) zur Südflanke des Cadi-Gebirges, einem über 30 km langen Bergkamm aus Wiesen und Kalkwänden. Besonders spektakulär: das vorgelagerte Pedraforca-Massiv (Felsgabel) mit dem charakteristischen Doppelgipfel und seinen bis zu 1000 m abfallenden Felswänden. Durch einsame Landschaften und abgelegene Dörfer ins Segre-Tal. Zwei lange Anstiege, der erste auf Forstwegen und der zweite auf wenig befahrener Straße werden heute überwunden. La Seu d’Urgell, Ihr heutiges Etappenziel, grüßt mit historischer Innenstadt und majestätischer Kathedrale. 78 km ↑2100 Hm [F/–/A]
6. Tag: Vom Segre- ins Noguera-Tal. Fahrt durch weite Wälder (Fichten, Buchen) zur Skistation (Langlauf) Sant Joan de l’Erm. Am Fuße des Pic de l’Orri durchqueren Sie eine Region voller Stille und Einsamkeit. Lange Abfahrt nach Llavorsí, dem Zentrum des Abenteuersports in den Pyrenäen (Rafting, Schluchtwandern etc). Ruhige Etappe vornehmlich auf wenig befahrenen Passstraßen. 63 km ↑1260 Hm [F/–/A]
7. Tag: Einsame Hochgebirgsetappe zum höchsten Pass der Route auf 2142 m Höhe. Der langen Auffahrt durch mehrerer einsame Dörfer folgen wunderschöne Hochgebirgsalmen. Nach dem ersten Anstieg radeln Sie kilometerweit immer auf über 2000 m am Fuße des Montsent del Pallars. Links liegt die verlassene Skistation von Llesuí. Die Abfahrt von über 1000 m ins Vall Fosca (dunkles Tal) ist atemberaubend. Noch einige Kilometer auf Asphalt bis zur Unterkunft in Los Molinos. 49 km ↑1500 Hm [F/–/A]
8. Tag: Interessante Etappe durch ein Gebiet mit typischen, teilweise verlassenen Hochpyrenäen-Dörfern. Wir fahren aus dem Pallars, der größten Region der katalanischen Pyrenäen im Süden des Nationalparkes von Aigües Tortes (gewundene Wasser) mit seinen über 300 Seen ins Ribagroca-Tal an der Grenze zum Aragon. Auf Nebenstraßen und Forstwegen geht es über 2 kleinere Pässe und durch Hügelland. Pont de Suert ist eine Kreisstadt, die mit dem Bau von Staudämmen und Wasserkraftwerken gewachsen ist. 48 km ↑1500 m [F/–/A]
9. Tag: Eine der einsamsten und schönsten Etappen Ihrer Route durch ein ehemals belebtes, jetzt aber verlassenes Gebiet, zu Fuße des Turbón, einem beeindruckenden Tafelberg mit breit abfallenden Kalkfelswänden. Wir befinden uns in den aragonischen Zentralpyrenäen, im Süden der höchsten Bergmassive der Pyrenäen: Maladeta mit Aneto, 3400 m, und Posets, 3375 m. Übernachtung in Senz. 62 km ↑1760 Hm [F/–/A]
10. Tag: Aus dem Esera-Tal in das Cinca-Tal. Landschaftlich eine der spektakulärsten Etappen. Einsam zwischen den Massiven der Peña Montañesa und Cotiella über Waldwege und steile Pässe. Im zweiten Teil geht es dann durch die Añisclo-Schlucht im Schluchtgrund entlang. Einzigartig in Europa. Im Süden des Nationalparkes „Monte Perdido und Ordesa”, dem Nationalpark der Schluchten und Canyons, der in Europa seinesgleichen sucht. Zwei lange Anstiege, der erste auf steinigen Forstwegen, der zweite auf Teerwegen stehen auf dem Programm. Ainsa, die alte Hauptstadt des Königreiches von Navarra (Reconquista), empfängt Sie mit dem besterhaltenen Ortskern der ganzen Pyrenäen. 77 km ↑1950 Hm [F/–/A]
11. Tag: In die mediterran geprägten Vorpyrenäen. Durchquerung der Sierra de Guara (Naturpark) – ein einzigartiges Schluchtengebiet, das Zentrum des Canyoning in Europa. Landschaftlich sehr abwechslungsreich über verlassene Dörfer. Tolle Aussichtspunkte auf das Monte-Perdido-Massiv. Meist auf Forstwegen mit einigen technischen Einlagen. Übernachtung im halb verlassenen Dorf Nocito am Fuße des Tozal de Guara. 56 km ↑1400 Hm [F/–/A]
12. Tag: Lange Etappe zum großen Teil auf einsamen Nebenstraßen. Weiter geht es durch die Sierra de Guara mit Schluchten, Felsen und Steineichenwäldern, durch die Vorpyrenäen von Aragón. Im Süden der Sierra de Oroel über kleine Dörfer bis zum Kloster von San Juan de la Peña, Wiegestätte der aragonischen Krone, spektakulär unter einem Felsüberhang gelegen. Abfahrt nach Santa Cruz de la Serós mit altem Frauenkloster. 88 km ↑1500 Hm [F/–/A]
13. Tag: Ein Stück auf dem historischen Jakobsweg bringt Sie von den mediterranen Vorpyrenäen zurück in die Pyrenäen. Wir fahren dabei bis nach Puente la Reina de Jaca. Von hier aus geht es auf Nebenstraßen durch das Hecho-Tal in den gleichnamigen Ort und über zwei Pässe nach Roncal und Izaba, bereits in den Pyrenäen des baskisch sprechenden Navarra. Diese Etappe verläuft auf wenig befahrenen Nebenstraßen und Singletrails. 82 km ↑1230 Hm [F/–/A]
14. Tag: Im ständigen Auf und Ab geht es über mehrere kleine Pässe. Zuerst durchqueren wir das Naturreservat von Larra, das bedeutendste Karstgebiet der Pyrenäen. Anschließend geht es durch das Waldgebiet von Irati mit dem umfangreichsten Buchenbestand der Iberischen Halbinsel. Burguete oder auf Baskisch Auritz liegt etwas unterhalb von Roncesvalles, dem ersten bedeutenden Kloster auf dem sogenannten Französischen Weg (Jakobsweg). 78 km ↑1670 Hm [F/–/A]
15. Tag: Zwischen dem spanischen Navarra und dem Französichen Baskenland geht es durch ein typisches Hügelland Richtung Atlantik. Die Landschaft ist satt grün und durch das atlantische Klima geprägt: Pittoreske Dörfer, Wälder, Almen, Weiden. Heute fahren wir nach langer Abfahrt und über zwei Anstiege fast ausschließlich auf Forst- und Waldwegen. Übernachtung in einem Landhaus in der Nähe von Etxalar. 73 km ↑1500 Hm [F/–/A]
16. Tag: Unsere letzte Etappe bringt uns im ständigen Auf und Ab durch sehr abwechslungsreiche Landschaften an der Rhune, der letzten größeren Erhebung der Pyrenäen (900 m) vorbei an die Atlantikküste. Diese Etappe verläuft anfangs auf anspruchsvollen Wegen und Pfaden - es ist also nochmal technisches Können angesagt. Sie haben sich dann das erfrischende Bad und das Abschlußessen in Hondarribia wirklich verdient! 45 km ↑950 Hm [F/–/A]
17.Tag: Transfer nach Bilbao (105 km/1,5 h) nach einem letzten Frühstück zum Flughafen und individuelle Rückreise nach Deutschland. [F/–/–]
- 16 x Übernachtung im DZ in guten Hotels
- Halbpension
- Transfer vom Flughafen Barcelona und zum Flughafen Bilbao
- Täglicher Gepäcktransfer
- Reiserücktritt-/ Abbruch-/ Kranken-/ Haftpflichtversicherung
- Leihweise 1 Spezialradtasche zum Verpacken
der Räder - 1 Radrucksack oder ein anderer Artikel
der Summit Line - Reiseleitung durch einen Radführer des
DAV Summit Club
- Teilnehmerzahl: 8–15 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
- Zusatzkosten: Trinkgelder ca. € 50,–
- Zusatzinformationen:
Ein Begleitfahrzeug gewährleistet den täglichen Gepäcktransport und übernimmt einen eventuell notwendigen Personentransport zur nächsten Unterkunft. Damit dieser gewährleistet werden kann, darf das zu transportierende Tagesgepäck 15 kg nicht überschreiten!
| Buchungscode: | RAMPYR | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Eigenanreise; |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer: € 190,– | ||
Voraussetzungen:
Sie sind ein erfahrener Mountainbiker, der auch sandige und steinige Streckenabschnitte souverän bewältigt. Die Anstiege verlangen sehr gute Kondition und vollen Einsatz bei Tagesetappen von 50 bis 90 km und im Durchschnitt 1700 Hm bergauf. Die Transpirenaica ist mit einer anspruchsvollen Transalp vergleichbar.
Technik: 




Kondition: 




keine Vorschriften
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Karin Sturm hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 116E-mail: karinsturm@dav-summit-club.de











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