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Reisedetail
- Durchquerung der Julischen Alpen
- Vom Faaker See über die Karawanken nach Triest
- Imposante Felsengebilde im Triglav-Nationalpark
- Aussichtsreiche Höhenzüge beidseitig der Soca
- Traumhafte Trails entlang des Friedensweges
- Finale in der Altstadt und im Hafen von Triest
Südliche Militärwege I:
Als erster Teil der Trilogie über die südlichen Militärwege der Ostalpen bieten wir den bei Mountainbikern weitestgehend unbekannten, aber nicht minder interessanten Abschnitt von den Kärntner Seen durch den westlichen Teil Sloweniens bis nach Triest am Mittelmeer an.
Dabei folgen wir nach der Überquerung der Karawanken und einem Abstecher in den Triglav-Nationalpark weitestgehend der berüchtigten Isonzo-Front des 1. Weltkrieges, ehe wir über dicht bewaldete Karsthochflächen und das mediterrane Weinanbaugebiet des Vipava-Tals die alte Hafenstadt Triest am Mittelmeer erreichen.
Der erste Teil der Route ist geprägt von den wilden und einsamen Julischen Alpen, in denen auch der tosende und durch seine unwirklich türkise Farbe berühmte Fluss Soca (ital. Isonzo) entspringt. Auf den Höhenrücken zu beiden Seiten seines unverbauten und durch wilde Schluchten geprägten Flusslaufes führen uns eindrucksvolle Militärwege, vorbei an beklemmenden Kriegs-Relikten, auf idealen MTB-Strecken nach Süden.
Das Hochgebirge wird abgelöst von dicht bewaldetem Hügelland, die Buchenwälder der ausgedehnten und einsamen Karst-Hochflächen des Trnovo-Plateaus spenden angenehmen Schatten und begleiten uns auf einsamen Schotterwegen in die mediterrane, stark an die Toskana erinnernde Landschaft des Vipava-Tals. Durch kleinräumige Weinberge und über von Zypressen gekrönte Hügelketten geht es, vorbei am weltberühmten Gestüt Lipica, direkt hinunter in die verträumte Altstadt und den malerischen Hafen der ehemaligen Habsburger-Stadt Triest.
1. Tag: Individuelle Anreise an den Faakersee bei Villach. Sie treffen Ihren Bikeguide und die Mit-Radler im Hotel bei Villach, Bike-Check und Einweisung in die Tour. [-/-/A]
2. Tag: Villach - Kranjska Gora. Die erste Etappe beginnt mit der Auffahrt von der Kärntner Seenplatte auf den Hauptkamm der Karnischen Alpen ins Dreiländereck Österreich – Italien – Slowenien, von wo aus der Blick nach Süden von den wilden Felsbergen der Julischen Alpen dominiert wird. Eine Forststraßenabfahrt bringt uns hinunter ins Sava-Tal, dem wir bis in den aus dem Ski-Weltcup gekannten Wintersportort Kranjska Gora folgen. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen eindrucksvollen Abstecher von Norden her zum Triglav-Nationalpark und unter die schroffen Felswände des gleichnamigen, mit 2864 m auch höchsten Berges des Landes, ehe wir uns im Hotel das erste slowenische Pivo (=Bier) schmecken lassen. 50 km ↑1250 Hm [F/-/A]
3. Tag: Kranjska Gora – Bovec. Auf der sog. „Russenstraße“, die im ersten Weltkrieg von russischen Kriegsgefangenen für Österreich-Ungarn gebaut wurde, überwinden wir problemlos den Julischen Hauptkamm. Vom 1611 m hohen Vršič-Paß läuft es auf der gut ausgebauten Serpentinenstraße flott hinunter, bis wir auf einem kurzem Abstecher mit kleiner Wanderung die Quelle der Soča erreichen, deren unverbauten Flusslauf wir in den nächsten Tagen immer wieder überqueren werden. Ein Zwischenstopp im sehenswerten Besucherzentrum des Triglav-Nationalparks unterbricht die weitere Abfahrt, ehe wir nach kurzem Gegenanstieg die ursprünglich aus den napoleonischen Kriegen stammende Festung Kluze erreichen. Zusammen mit der darüber liegenden Festung Hermann, die mit kurzem Uphill bzw. Schiebestrecke erreichbar ist, bildete sie im ersten Weltkrieg ein wichtiges Bollwerk gegen die anstürmenden italienischen Truppen. Den von hier oben sehr schön einsehbaren Talkessel erreichen wir über eine abwechslungsreiche, einfache Trailabfahrt und beziehen bald danach unsere Unterkunft im netten, kleinen Städtchen Bovec. 70 km ↑1300 Hm [F/-/A]
4. Tag: Bovec – Kobarid. Nach einer kleinen Runde durch das Freiluftmuseum am Hügel Ravelnik, Zentrum erbitterter Nahkämpfe in den Isonzo-Schlachten der Jahre 1915-18, erreichen wir über 2 schwankende Hängebrücken das gegenüber liegende Ufer der unwirklich türkisfarbigen Soča, dem wir gemütlich ein gutes Stück flussabwärts folgen. Über die Ortschaft Žaga geht es dann im Schatten dichter Mischwälder auf einer angenehm ansteigenden Militärstraße hinauf auf den Höhenrücken des Berges Stol, von dem aus wir sowohl einen schönen Blick zurück auf die oberhalb von Bovec gelegenen Berge des Kanin und die Julischen Alpen als auch voraus auf das Talbecken von Kobarid haben. Eine kurze Querfahrt führt uns an den Beginn einer teilweise „rustikalen“ Militär-Schotterstraße, die in bilderbuchartigen Serpentinen durch die baumfreien Südhänge des Stol ins Tal hinabzieht, das uns dann gemütlich zu unserem Hotel in Kobarid, dem ehemaligen Karfreit, führt.
55 km ↑1200 Hm [F/-/A]
5. Tag: Kobarid - Most na Soči. Wir beginnen den Tag mit einem Besuch im höchst informativen und beeindruckenden 1.Weltkriegs-Museum, ehe wir uns in natura an die ehemalige Frontlinie des Berges Kolovrat begeben. Hierbei bringt uns eine längere Asphaltauffahrt hinauf auf den Höhenrücken, über den jetzt die Grenze zu Italien verläuft. Auf diesem verläuft der Friedensweg (Sentiero della Pace / Pot Miru), der uns einerseits über größere Strecken vergnügliche Trail-Möglichkeiten bietet, aber andererseits auch durch Informationstafeln und Überreste ehemaliger Frontbefestigungen an dessen eigentliche Bedeutung erinnert. Die nachfolgende Schotterabfahrt unterbrechen wir noch für einen echt italienischen Cappuccino, ehe wir zurück über die Grenze nach Slowenien fahren und problemlos zur auf italienisch Isonzo genannten Soča und in den netten Ort Most na Soči hinunter kurven. 45 km ↑1280 Hm [F/-/A]
6. Tag: Most na Soči – Vipava. Heute verlassen wir das uns schon vertraute Tal der bei Kajakfahrern so beliebten Soča und wenden uns dem Karsthochland des Trnovski-Naturparks zu, das wir über eine schmale, kurvige und kaum befahrene Asphaltstrasse und später eine angenehm ansteigende, schattige Schotterstraße erreichen. Es geht noch über einen kleinen Pass, ehe wir auf der Terrasse des einfachen Ausflugslokals Mala Lazna eine gemütliche Mittagspause einlegen. Der Weiterweg führt uns auf einer kurvenreichen Schotterpiste in leichtem Auf und Ab und in einem großem Bogen, vorbei an Karsteinbrüchen, Dolinen und einer Eishöhle, durch die mit dichten Buchenwäldern bestandene Hochfläche. Auf einer kleinen Asphaltstraße geht es dann zum Tagesabschluss flott hinunter an den Fuß des Nanos-Gebirges und im Talgrund hinaus bis in das verträumte Stadtchen Vipava, das uns mit seinem mediterranen Flair und den südlichen Temperaturen darauf aufmerksam macht, dass wir nun die Berge bereits hinter uns gelassen haben. 75 km ↑1380 HM [F-/-/A]
7. Tag: Vipava – Triest. Unsere letzte Bike-Etappe ist geprägt von einer sehr stark an die Toskana erinnernden Hügellandschaft mit kleinräumigem Weinanbau, teilweise archaisch anmutendem Ackerbau und extensiver Viehwirtschaft. Unsere Route führt uns auf Schotterpisten und wenig befahrenen Nebenstraßen sehr abwechslungsreich durch kleine Trockentäler und über Zypressen-bestandene Hügel, durch kleine Dörfer und an einsamen Bauernhöfen vorbei, immer weiter durch dieses Anbaugebiet des bekannten Vinakras-Weins in Richtung Süden. Lipica, das bekannte Heimatgestüt der berühmten weißen Lipizzaner-Pferde, ist unsere letzte Station auf slowenischem Boden, ehe wir die Grenze nach Italien überqueren und nach einer großen Schleife die Tour direkt in der Altstadt von Triest beenden. Beim Abschlussabend im malerischen Hafen dieser ehemaligen Habsburger-Stadt werden wir uns dann in aller Ruhe und nicht ohne Stolz die Eindrücke, die wir auf dieser Tour durch den Westen Sloweniens, von den Hochgebirgen der Karnischen und Julischen Alpen bis ans Mittelmeer, noch einmal vergegenwärtigen ..... und vielleicht auch schon neugierig sein, was die anderen Abschnitte der Militärwege-Trilogie des DAV Summit-Club so zu bieten haben....... 60 km ↑850 Hm [F/-/A]
8. Tag: Transfer zurück nach Villach. Ein gemütlicher Bus bringt uns zurück zu unserem Ausgangspunkt in Kärnten, wo wir uns von unseren Mit-Radlern und –Radlerinnen verabschieden und die individuelle Heimreise antreten. [F/-/-]
Im Reisepreis enthalten
- 7 x Halbpension während der gesamten Mountainbike-Tour
- 6 x Übernachtung in Hotels/Pensionen im DZ, 1 x im Appartement
- Täglicher Gepäcktransfer zur Unterkunft
- Bustransfer inklusive Radtransport zurück zum Faaker See
- Reiseleitung durch einen DAV Summit Club Bike-Guide
Bei uns ausserdem enthalten
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- Teilnehmerzahl: 8–12 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
- Zusatzkosten: Mittagseinkehr individuell
- Zusatzinformationen:
Einzelzimmerzuschlag: € 120,-
Einzelzimmer nur begrenzt verfügbar! (Kein EZ in Vipava)
Sie starten im komfortablen Wellness- und Sporthotel in Latschach am Faaker See. Auf der Tour wohnen Sie in ausgewählten Drei- und Vier-Sterne-Hotels und einmal im Appartement. In Triest logieren Sie in einem wunderschön renovierten, kleinen Hotel inmitten der historischen Altstadt.
| Buchungscode: | RAMSLO | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Eigenanreise; |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmerzuschlag: € 120,-
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Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Elisabeth Reiter hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 204E-mail: reiter@dav-summit-club.de




















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