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Reisedetail
- Wanderungen auf dem Weitwanderweg E4, 8 Tage
- Unterkunft in kleinen Hotels und Pensionen
- Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack
- Gewaltiges Naturerbe Samaria-Schlucht
- Omalós-Hochebene westlich der Weißen Berge
- Die Fischerdörfer Agia Roumeli und Loutro
- Gipfelmöglichkeit:
- Gingilos, 2080 m
Kreta ist eine der sonnigsten Inseln Griechenlands. Ein gebirgiges Archipel ganz im Süden Europas. Die Wiege abendländischer Kultur. Abseits der Touristenströme wandern Sie auf den Spuren von Minotauros auf dem berühmten europäischen Weitwanderweg E4 von West nach Ost über die sagenhafte Insel mit 170 endemischen Pflanzenarten. Mit leichtem Rucksack (Gepäcktransport) wechseln Sie genussvoll von Quartier zu Quartier. Ihr Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer bringt Sie zu immer gemütlichen, kleinen Gasthäusern und Hotels am Wegrand, die perfekt zu Wanderern passen. Auf Highlights wie der Samaria-Schlucht oder der Besteigung des Aussichtsbergs Gingilos, 2080 m, brauchen Sie dabei nicht zu verzichten. Sie erleben die sagenhafte Vielfalt Kretas zwischen Strand und Bergen.
1. Tag: Den Flug nach Heraklion organisieren Sie in Eigenregie. Später Transfer vom Flughafen in das malersiche Dorf Paleohora (250 km/3 h), auf einer Halbinsel an der Südwestküste gelegen, wo Sie Ihr Hotelzimmer beziehen. Ihr Reiseleiter heisst Sie herzlich willkommen und erklärt den Ablauf der Folgetage. [–/–/–]
2. Tag: Auftaktauf dem berühmten Weitwanderweg E4, der Kreta von West nach Ost abseits ausgetretener Touristenpfade durchquert. Sie gehen gleich vom Hotel aus los. Ihr Gepäck wird voraustransportiert, Sie tragen lediglich Ihren Tagesbedarf im Rucksack. Ziel ist das kleine, malerische Dorf Sougia. Eine aussichtsreiche Panormawanderung entlang der Küste wartet auf Sie. Nicht zu lang für den Anfang und technisch völlig problemlos, mit wenigen Auf- und Abstiegen und einfach wunderschön. Wie auf einer Galerie schreiten Sie dahin, etwa 50 Meter über der gischtenden Brandung, unter Johannisbrotbäumen, durch Mastix-Macchia, Wacholder und Oleander. Einmalig der wegweisende Blick voraus auf das Kap Flomes, ein weit vorragender Ausläufer der bizarren Steilküste. In der Bucht des antiken Lissos hat man die Reste des Hafens und ein beschauliches Asklepios-Heiligtum ausgegraben. Serpentinen führen schließlich zu einem Hochplateau. Übernachtung in einem ruhigen, blitzsauberen Gästehaus am Rande von Sougia. Sie beenden den ersten Wandertag stilvoll in einer kleinen Taverne: Abendessen mit Blick aufs Meer. Hm ↑400 ↓400 Gz 5 h [F/–/A]
3. Tag: Den Aufstieg zur Omalós-Hochebene, 1200 m, „erschweren” zwei Canyons. Kurze Fahrt mit dem Bus bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Bei einer Taverne, in der man –wie die einheimischen Bauern und Hirten – zur Stärkung noch einen „Griechischen Kaffee” nehmen kann, zweigt der leicht zu übersehende Pfad nahe der Lefka Ori, der Weißen Berge, in die skurrile Agia Irini-Schlucht ab: Platanen liefern begehrten Schatten, Karstlandschaft duftet nach Salbei, Minze und Rosmarin; am und streckenweise auch im trockenen Bachbett verläuft der Weitwanderweg E4. Sie gewinnen an Höhe und erreichen die Einmündung des unglaublich engen Figou-Tals. Zuletzt geht es in weitem Linksbogen landschaftlich reizvoll auf das Omalós-Plateau und zum Etappenziel Agios Theodoros. Das letzte Wegstück zu Ihrem kleinen und schlichten Hotel bringt Sie der Bus. Zwei Nächte bleiben Sie hier. Hm ↑1100 Gz 5 h [F/–/A]
4. Tag: Aufstieg zum Gingilos, 2080 m, unbestrittener "Höhepunkt" der Inselwanderung auf Kreta. Die Einheimischen nennen den Aussichtsgipfel „Wächter der Samaria-Schlucht”. Startpunkt ist Xyloskalo, 1250 m, am Eingang zur Schlucht. Wieder sind Sie auf einer der schönsten Etappen des E4 unterwegs, mit ständig wechselnder Szenerie: immer neu öffnen sich spektakuläre Blicke über das ausgedehnte Plateau, in die Samaria-Schlucht und auf die sie umzingelnde Bergwelt. Am Ende der abwechslungsreichen Tour empfiehlt sich die Einkehr in einer typischen Taverne, um inmitten kretischer Gebirgswelt einen Kaffee zu nehmen oder ein kühles Bier zu trinken. Hm ↑1000 ↓1000 Gz 5-6 h [F/–/A]
5. Tag: Die Wanderung durch die Samaria-Schlucht im gleichnamigen Nationalpark in den Weißen Bergen Westkretas ist zweifellos ein Highlight. Sie gehen den meisten Besuchern aus dem Weg, indem Sie ganz einfach etwas später aufbrechen als die Bus-Touristen. So gehört Ihnen eine der längsten Schluchten Europas, Weltnaturerbe der UNESCO mit einer Länge von dreizehn Kilometern (fast) schon wieder allein. Dieses Erlebnis wird durch die Hotelübernachtung im winzigen Hafenort Agia Roumeli möglich, direkt am Ende des klaffenden Spalts. Wie Rosenkranzperlen reihen sich die kleinen griechisch-orthodoxen Kapellen im Canyon. Die Samaria-Schlucht führt aus über 1200 Metern Höhe fast von der Mitte der Insel bis zum Libyschen Meer. Sie wird gesäumt von bis zu 600 Meter hohen senkrechten Felswänden, die an der sogenannten „Eisernen Pforte” einen schlüsselloch-engen Durchlass von lediglich drei Metern Breite bilden. Während der Befreiungskämpfe der Griechen gegen die osmanische Herrschaft im 19. Jahrhundert war die Schlucht von großer strategischer Bedeutung: Sie diente Rebellen als Versteck und Stützpunkt und konnte trotz mehrfacher Versuche nie eingenommen werden. Einfache Hotelnacht in Agia Roumeli. Hm ↓1250 Gz 5 h [F/–/A]
6. Tag: Vielleicht den schönsten Küstenabschnitt auf dem kretischen Weitwanderweg E4 begehen Sie in Richtung Loutro, ohne großes Auf und Ab, dafür aber fantastisch aussichtsreich. Schattige Abschnitte im duftigen Pinienwald bieten Erholung pur. Und dann wartet noch das versteckte Naturschwimmbad von Marmara auf Sie.Erholung ist angesagt, zumal es am Marmara Beach auch eine Felsencaféteria gibt, mit kühlen Drinks aller Art und einer herrlichen Aussicht. Wer an diesem ohnedies sanften Wandertag überhaupt faulenzen und nach einer morgendlichen Besichtigung von Agia Roumeli entspannt mit einem Taxiboot ins Etappenziel Loutro übersetzen will, kann dies auf eigene Faust problemlos tun. Übernachtung im Gästehaus in Loutro. Hm ↑350 ↓350 Gz 5 h [F/–/A]
7. Tag: Die Aradena-Schlucht als furioses Finale der Inselwanderungen auf Kreta: Noch einmal geht's vom Quartier aus los, zuerst entspannt am Meer entlang steigen Sie dann zum kleinen Dorf Liviniana auf. Der darauffolgende Abstieg führt direkt in die Aradenaschlucht hinab, der Sie auf abwechslungsreichen Weg bis zum alten Holzumschlagsdorf Aradena folgen. Nach einem strammen Aufstieg zum pittoresken Bergdorf Anopolis belohnen herrliche Ausblicke über Loutro die schweißtreibenden Mühen. In Anopolis sollten Sie es nicht versäumen in „Evas Taverna” die lokale Köstlichkeit Sfakiana Pita zu probieren: mit cremigem Ziegenkäse und Honig gefüllten Pfannkuchen. Dazu trinkt man Malotira, einen würzigen Kräutertee. Nach dieser verdienten Pause schaukelt Sie der Bus über eine spektakuläre Serpentinenstrasse wieder hinab ans Meer nach Chora Sfakion. Dort haben Sie Gelegenheit, sich vor der Fahrt nach Heraklion (150 km/2,5 h) bei einem letzten Bad im Lybischen Meer zu erfrischen. In Heraklion beziehen Sie die Zimmer Ihres zentral gelegenen Hotels und lassen Ihre Urlaubstage in einer gemütlichen Taverne ausklingen. Hm ↑750 ↓150 Gz 4–5 h [F/–/A]
8. Tag: Abschied von Kreta – den Transfer organisieren Sie mit dem Taxi in Eigenregie (Kosten werden übernommen) je nach individueller Rückflugzeit. Abflug in die Heimat. [F/–/–]
Im Reisepreis enthalten
- Bus- und Schifffahrten lt. Programm
- 6 x Halbpension, 1 x Frühstück
- 1 x Hotel***, 4 x Hotel**, 2 x Pension, jeweils im DZ
- Reiseleitung durch einen Deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer
Bei uns ausserdem enthalten
- Flughafentransfer
- Gepäcktransport laut Programm
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- Teilnehmerzahl: 8–15 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis bzw. Identitätskarte
- Zusatzkosten: Trinkgelder ca. € 25,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag z. B. ab Frankfurt ca. € 25,–
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Paleohora | 1 | Hotel Aris | ** |
Sougia | 1 | Pension Stelios | |
Omalós | 2 | Hotel Exari | ** |
Agia Roumeli | 1 | Hotel Krikri | ** |
Loutro | 1 | Pension Madares | |
Heraklion | 1 | Hotel Irini | *** |
| Buchungscode: | GITRE | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Eigenanreise; Gerne buchen wir für Sie einen Flug nach Heraklion. Verbindungen bestehen ab allen größeren Flughäfen. Frühbucher fliegen in der Regel günstiger: Die Preise variieren je nach Abflughafen, Saison und Buchungszeitpunkt. Sollten Sie einen Flug nach/von Chania bevorzugen, helfen wir Ihnen gerne bei der Organisation der Anreise nach Paleochora und zurück von Hora Sfakion. |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer € 130,– | ||
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Karin Sturm hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 116E-mail: karinsturm@dav-summit-club.de
















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