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Reisedetail
- Anspruchvolle Tageswanderungen, 10 Tage
- Inselhüpfen mit zwei angenehmen Standorthotels
- UNESCO-Weltnaturerbe vulkanischen Ursprungs:
Lipari, Vulcano, Stromboli, Panarea und Salina - Aufstieg zum Feuerzauber des Stromboli
- Fumarolen am Grand Cratere des Vulcano
- Gipfelmöglichkeit, u. a.:
- Stromboli, 926 m
Bei dieser kombinierten Kultur-Wanderreise haben Sie ein schönes Fünf-Sterne-Hotel auf Lipari und ein gutes Hotel auf Stromboli als Ausgangsbasis, so dass Sie die Inseln Lipari, Salina, Vulcano, Stromboli und Panarea der Reihe nach kennen und lieben lernen, ohne jeden Tag Koffer packen und umziehen zu müssen. Der "Feuerzauber auf Stromboli" ist ein unvergessliches Erlebnis. Die sieben Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer sind seit der Antike auch als Äolische Inseln bekannt, als Sitz des Windgottes Äolus, der Odysseus auf seiner Irrfahrt einen Sack schenkte, im dem die ungünstigen Winde gebannt waren. Die vulkanischen Eilande nördlich von Sizilien wurden von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgewiesen.
1. Tag: Abflug nach Catania ab München über Rom, der quirligen Stadt am Fuße des mächtigen Vulkans Ätna. Ihre deutsch sprechende Reiseleitung erwartet Sie und der bereitstehende Bus bringt Sie bequem zur Hafenstadt Milazzo (140 km/2,5 h), die bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. als griechische Kolonie Mylai gegründet wurde. Sollte es der Fährplan zulassen, werden Sie noch am gleichen Tag nach Lipari übersetzen – ist die letzte Fähre jedoch bereits abgelegt, verbringen Sie eine Nacht in Milazzo. Bei einem Begrüßungsdinner mit italienischen Köstlichkeiten werden die gemeinsamen Inseltage besprochen. [–/–/A]
2. Tag: Auf die Hauptinsel Lipari bringt Sie die erste Fähre am Morgen. Vom Hafen Marina Lunga sind es nur wenige Schritte zum Hotel, der Gepäcktransport ist organisiert. Das angenehme 5-Sterne-Haus Tritone ist Unterkunft für vorerst drei Nächte. Unweit des Stadtzentrums etwas oberhalb der Bucht gelegen, werden Sie hier mit einem wunderbaren Blick auf das Archipel erfreut. Nach dem Einchecken begrüßen Sie die „Sieben Schwestern unter dem Wind”, wie die Äolischen Inseln auch genannt werden, bei einer ersten Wanderung. Direkt vom Hotel weg, ohne große Transfers und Fahrten, erreichen Sie auf abwechslungsreichem Weg die Südspitze der Insel. Vor Ihnen eröffnet sich ein Panoramablick auf die Schwesterinsel Vulcano, gekrönt von den dampfenden Fumarolen am Kraterrand. Bei klarer Sicht zeigt sich auch der mächtige Stromboli im Dunst und die wohlhabende Nachbarinsel Panarea, Rückzugsort und Sommersitz vieler wohlhabender Italiener. Ein kurzer Aufstieg führt zur seismologischen Station des Observatorium, von dem aus sich wiederum ein traumhafter Rundblick auf die sagenumwobene Inselwelt eröffnet. Sie erreichen die kleine, verlassene Kapelle von San Salvatore, ein geeigneter Ort, um sich für den folgenden Aufstieg zu stärken. Auf einem alten, von mediterranen Kräutern überwachsenen Verbindungspfad steigt der Weg langsam an. Schon bald wird der Blick frei zu den abseits liegenden kleinen Inseln Filicudi und der fernen Schwester Alicudi. Entlang eines alten Vulkankraters führt der Pfad jetzt zu den Obstgärten der Insel und auf der anderen Seite dieses fruchtbaren Tales hinunter ins Zentrum von Lipari. Zeit, um sich mit einem kühlen Getränk oder einem frisch geeisten Zitronensorbet zu erfrischen. Hm ↑270 ↓270 Gz 4–5 h [F/–/A]
3. Tag: Il Postino: Die Insel Salina wurde bekannt durch den melancholischen Film „Der Postmann” mit Philipp Noiret. Nach kurzer Überfahrt auf die nördlich von Lipari liegende Insel und einer halbstündigen Busfahrt beginnt oberhalb von Pollara die heutige Inselwanderung. Sie sind jetzt mitten in der romantischen Filmkulisse und so manches eindrucksvolle Bild wird Sie an die Geschichte von Pablo Neruda und den Postmann erinnern. Der schmale Weg steigt stetig an, kommt bald in einen Wald mit altem, knorrigen Baumbestand und führt durch die vulkanisch geprägten Erosionsschründe. Salina wird aufgrund der vielen Wasserquellen auch die "grüne Insel" genannt. Sie ist sehr fruchtbar und erfreut sich einer vielfältigen Flora und Fauna. Nach knapp zwei Stunden Anstieg ist der höchste Punkt der Wanderung unterhalb des Rabenfelses Punta di Corvo, 500 m, erreicht. Ein letzter Blick streift Pollara und den schwarzen Strand, bevor der Weg zum Teil recht steil ins Valle della Spina abfällt. Im Anschluss geht es nur noch leicht bergab bis zum abseits gelegenen und stillen Küstenort Rinella. Rückfahrt mit der Fähre nach Lipari und zum Hotel. Hm ↑300 ↓500 Gz 5 h [F/–/A]
4. Tag: Vulcano und der Grand Cratere sind die Höhepunkte dieses Tages auf Liparis direkter Nachbarinsel. Nach der kurzen Überfahrt mit der Fähre beginnt die Tagesetappe direkt im Hafen Porto di Levante, zunächst durch den kleinen, verschlafenen Ort Vulcano, der nur in den sommerlichen Ferienmonaten zum Leben erwacht. Den Rest des Jahres träumt Vulcano, so wie die meisten anderen Orte der Äolischen Inseln, seinen vergessenen Märchenschlaf. Steil führt nun linkerhand der Pfad über Asche- und Lavafelder hinauf auf den Kraterrand des weiten und runden Grand Cratere. Schwefelgeruch, aufsteigende Gase und Dämpfe bezeugen die noch vorhandene vulkanische Aktivität des Giganten. Über den Kraterrand erfolgt der Aufstieg auf den Gipfel des Grand Cratere, 391 m. Es bietet sich eine fantastische Aussicht über die anderen Inseln, allesamt Spitzen eines heute unter Wasser liegenden Vulkangebirges. Der Abstieg zum Dorf erfolgt auf dem selben Weg. Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit, sich in der Bucht von Vulcano im Thermal-Schlammwasser oder in dem warm brodelnden Meereswasser zu entspannen. Rückkehr nach Lipari. Hm ↑400 ↓400 Gz 3 h [F/–/A]
5. Tag: Stromboli – Terra di Dio, kurzer Abschied von Lipari und Hotelwechsel nach Stromboli. Die morgendliche Überfahrt nach Stromboli dauert etwa zwei Stunden und führt vorbei an der Insel Panarea. Aus dem Dunst erhebt sich gewaltig und mächtig, gekrönt mit einer Wolkenhaube, der immer noch aktive Vulkan Stromboli. 1949 drehte auf der damals völlig verarmten Insel Roberto Rosselini den Film „Stromboli, terra do dio” mit der legendären Schauspielerin Ingrid Bergmann. Zu Fuß geht es zum Hotel, das Gepäck wird transportiert. Sie beziehen Ihre Zimmer im Hotel Villagio Stromboli bei San Bartolo. Nach einer kurzen Erfrischungspause beginnt die heutige Tageswanderung: Der Weg führt zurück ins Dorf und steigt bis auf eine Höhe von 250 Meter an. Unter Ihnen liegt das blaue Mittelmeer. Gen Westen gerichtet geht es bis an die sogenannte Feuerleiter „Sciara del Fuoco” heran, die noch bis auf eine Höhe von 400 Metern erklommen werden kann. In regelmäßigen Abständen spuckt der Stromboli, begleitet von dumpfen Grollen, seinen Lava- und Ascheregen aus. Ein Teil dieser Ausbrüche fällt in den Krater zurück, der Rest in die Sciara. Vor allem in den abendlichen Stunden ein leuchtendes Schauspiel, an dem man sich nicht sattsehen kann. Nach ausgiebigen vulkanologischen Studien und Beobachtungen führt die Wanderung zur ehemaligen Beobachtungsstation Semaforo, wo Sie immer noch auf die Feuerleiter blicken können, diesmal nur bequem bei einem erfrischenden Getränk, denn an dem ehemaligen Leuchtturm ist ein kleines Café eingerichtet. Der Rückweg zum Hotel dauert etwa eine Stunde und ist mühelos zu bewältigen. Hm ↑400 ↓400 Gz 4 h [F/–/A]
6. Tag: Nachtaufstieg zum Stromboli, 926 m. Um die Lavaausstöße in voller Attraktivität zu bewundern, steigen Sie gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter und einem ausgebildeten Vulkanführer zum Sonnenuntergang auf den Stromboli. Der Aufstieg beginnt erst am Nachmittag. Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung und kann zu einer Bootsfahrt rund um die Insel genutzt werden (optional, Kosten ca. € 15,-). Der Aufstieg wird entsprechend der Bestimmungen zusätzlich von einem dafür ausgebildeten Bergführer begleitet, denn der individuelle Aufstieg zum Kraterrand ist seit vielen Jahren aus Naturschutzgründen und wegen notwendiger Sicherheitsmaßnahmen verboten. Für den Anstieg werden zwei bis zweieinhalb Stunden eingerechnet, bevor Sie mit Muße und Ruhe auf den Sonnenuntergang warten (Stirnlampe nicht vergessen!). Fast senkrecht steigen die glühenden Lavafontänen in den Abendhimmel, während langsam im Osten der rote Feuerball im Meer verschwindet. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Der Abstieg erfolgt auf anderer Route. Ein herzhaftes spätes Abendessen und ein Glas Inselwein belohnen die späten Strapazen. Hm ↑920 ↓920 Gz 6–7 h [F/–/A]
7. Tag: Panarea – Lipari: Am nächsten Morgen geht es wieder zu Fuß zum Schiffsanleger und mit der Fähre setzen Sie hinüber zur Nachbarinsel Panarea, die kleine Insel mit einer faszinierenden Natur, wo die Gassen so schmal sind, dass keine Autos fahren können. Sie gleicht vom Meer aus gesehen einer Schildkröte. Je nach Schiffszeiten und eigener Konstitution ist es offen, ob dieser Tag mit einer kleineren oder einer größeren Wanderung gestaltet wird. Auf jeden Fall können Sie die liebevoll gestalteten Gärten und die bizarren alten Riesenkakteen bewundern. Es steht die wunderschöne Bucht von Cala Junco auf dem Programm, um auf der Ponta Milazzese, dem Ort eines prähistorischen Dorfes, wieder einmal den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Mit der Fähre geht es am Nachmittag zurück nach Lipari zum bereits bekannten Hotel. Hm ↑110 ↓110 Gz 3 h bzw. Hm ↑430 ↓430 Gz 5 h [F/–/A]
8. Tag: In den Kaolingruben an der Westküste wird heute nur wenig von dem weißen Bimsstein abgebaut, früher jedoch war es eine der Haupteinnahmequellen der Insel und rund um Lipari sieht man immer wieder das leichte, poröse Gestein im blauen Meer treiben. Der Bus bringt Sie zum Ausgangspunkt der Wanderung und führt zum stillgelegten Badehaus Calogero. Durch die gelbbunten Kaoloingruben geht es auf aufgelassenem Weg zum Dorf Quattropani. Je nach Lust und Laune: Rückfahrt zum Hotel oder per pedes durch die aussichtsreiche Inselmitte am Monte Sant' Angelo, 594 m, vorbei und über Pinaconte zurück "nach Hause". Hm ↑450 ↓300 Gz 3 h, zusätzlich Hm ↑220 ↓560 Gz 2,5 h [F/–/A]
9. Tag: Für die Königsetappe auf den Monte Fossa, 962 m, setzen Sie noch einmal mit der Fähre auf die Nachbarinsel Salina mit ihrem markanten Doppelgipfel über. Die heutige Tageswanderung ist eine kleine Bergtour und führt auf den höchsten Berg der Inselgruppe, den Monte Fossa mit 962 Metern. Die Wanderung beginnt auf Meereshöhe, direkt am Hafen und der Weg steigt beständig, teilweise in Stufen an. Bald schon ist der schattige Wald erreicht, der bis auf eine Hochebene Schutz vor der Sonne bietet. Nach einem Zwischengipfel geht es ein kurzes Stück flacher zum Hauptgipfel weiter. Der Rundblick von "ganz oben" ist einzigartig: Vulkane und das Meer – die "Sieben Schwestern unter dem Wind" liegen unter Ihnen. Der Abstieg erfolgt über einen leichteren Weg in den bereits bekannten Küstenort Rinella. Von dort geht es mit der Fähre nach Lipari und zum Hotel. Bei einem Glas Rotwein auf der Terrasse Ihres Hotels verabschieden Sie den Tag und lassen Ihren Wanderurlaub auf den Liparischen Inseln genussvoll ausklingen. Hm ↑970 ↓970 Gz 6 h [F/–/A]
10. Tag: Der Abschied von der liebgewonnenen Inselwelt fällt schwer. Rückfahrt mit dem Schiff nach Milazzo und Transfer zum Flughafen von Catania. Rückflug mit Alitalia über Rom in die Heimat. [F/–/–]
Im Reisepreis enthalten
- Flüge mit Alitalia München–Rom–Catania und zurück
- Flughafengebühren und Freigepäck 23 kg
- Flughafentransfers
- Bus- und Fährfahrten laut Programm
- Halbpension
- 7/6 x Hotel***** und 2/3 x Hotel***, jeweils im DZ
- Reiseleitung durch einen Deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer
Bei uns ausserdem enthalten
- Gepäcktransport zu den Hotels
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- ein zusätzlicher Bergführer am Stromboli
- Teilnehmerzahl: 8–15 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
- Zusatzkosten: Trinkgelder ca. € 25,–
- Zusatzinformationen:
Hinweis: Sollte der Stromboli erhöhte vulkanische Aktivität aufzeigen, kann seine Besteigung aus Sicherheitsgründen durch ein Alternativprogramm ersetzt werden.
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 20,–
Auf Lipari wohnen Sie im stilvollen Hotel Tritone*****, nur wenige Gehminuten vom Strand und Stadtzentrum, inmitten einer weitläufigen Gartenanlage mit Meerblick. Das im mediterranen Stil gehaltene Haus verfügt über 38 recht große Zimmer mit Minibar, Internetanschluss, regulierbarer Air Condition, Sat-TV, Telefon, Haartrockner und Bademantel, Balkon oder Terrasse. Der Swimmingpool mit Thermalwasser und eine Pool-Bar bieten genussreiche Erholung nach den Wanderungen. Das hoteleigene Restaurant offeriert landestypische und internationale Speisen. Teilweise werden die Abendessen außerhalb des Hotels eingenommen. Auf Stromboli verbringen Sie zwei Nächte im angenehmen Hotel Villagio Stromboli*** bei San Bartolo.
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Milazzo | 0/1 | Petit Hotel | *** |
Lipari | 7/6 | Hotel Tritone | ***** |
Stromboli | 2 | Hotel Villaggio Stromboli | *** |
| Buchungscode: | ITLIP | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Flug von Frankfurt nach/von Rom auf Anfrage buchbar. Bahn zum/vom Flughafen innerhalb D 2. Kl./ICE € 75,–. |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer € 325,– | ||
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Karin Sturm hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 116E-mail: karinsturm@dav-summit-club.de














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