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Reisedetail
- Leichte Tageswanderungen, 14 Tage
- Vom komfortablen Hotel bis zur Berghütte
- Küstenwanderung im Zingaro-Naturpark
- Monte Pellegrino: Pilgerberg über Palermo
- Einmalige Vulkan-Wanderung zum Ätna, 3323 m
- Stätten der Antike: Segesta, Taormina, Syrakus
- Gipfelmöglichkeit, u. a.:
- Ätna, 3323 m
Sizilien ist anders als Italien. Auf dieser vielfältigen Kultur-Wanderreise durch Sizilien entdecken Sie nicht nur die bedeutendsten Landschaften, sondern auch die höchsten Berge, ohne dabei permanent das Quartier wechseln zu müssen: Nur vier verschiedene Unterkünfte eröffnen Ihnen die vegetationsreichste Insel des Mittelmeeres auf Tageswanderungen. Goethe war der Meinung: „Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele: hier ist erst der Schlüssel zu allem!"
1. Tag: Linienflug mit Alitalia über Rom nach Palermo, Hauptstadt der Autonomen Region Sizilien, reich an Spuren der Araber, Normannen und Staufer. Sie werden von Ihrem deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer abgeholt und fahren (60 km/1 h) zur Agriturismo-Unterkunft bei Zingaro. Sie beziehen für drei Nächte die freundlichen Doppelzimmer und genießen erstklassige Verköstigung - mit Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. [–/–/A]
2. Tag: Der Zingaro-Naturpark, Heimat für über vierzig Vogelarten, das älteste Naturreservat Siziliens, ist Ziel der ersten Wanderung auf Sizilien. Typische Zwergpalmen stehen Spalier, die Küstenwege faszinieren mit weitschweifigen Panoramen. Nach der Wanderung haben Sie Gelegenheit, sich mit einem Sprung ins Meer zu erfrischen. Am Nachmittag erkunden Sie das mittelalterliche Städtchen Erice, bevor der Tag bei einer Weinprobe und einem regionstypischen Abendessen in einem Weingut ausklingt (80 km/1 h 45 min) Hm ↑100 ↓100 Gz 3 h [F/–/A]
3. Tag: Die Wanderung rund um Segesta ist ein ausgewogenes Natur- und Kulturerlebnis: der Weg auf den Monte Pispina, 349 m, eröffnet immer wieder herrliche Ausblicke auf die 430 v. Chr. im dorischen Stil errichteten Tempelanlage von Segesta. Die Stadt war in der Antike eine bedeutende Niederlassung der Elmyrer. Das langsame Annähern zu Fuß an den mystischen Tempel lässt viele Vermutungen über den ungeklärten Bau anstellen. Im antiken Theater auf dem Monte Varvaro, 410 m, können Sie sich lebhaft die Aufführung eines griechischen Dramas in der Antike vorstellen. Zurück in Ihrer charmanten Unterkunft (80 km/1,5 h), genießen Sie auf der aussichtsreichen Terrasse eine echt italienische Pizza. Hm ↑400 ↓400 Gz 4 h [F/–/A]
4. Tag: Die Besteigung des Monte Pellegrino, 606 m, „Pilgerberg" über Palermo, erfolgt natürlich ganz nach Pilgerart zu Fuß. Wieder steht der Kleinbus für die Verbindungsfahrten (150 km/2 h) zur Verfügung. Mit den Wallfahrern erreichen Sie die Kirche der Stadtheiligen Santa Rosalia. Die Pestepedemie von 1525 endete unmittelbar, als ihr unverwester Leichnam hier in einer 25 Meter tiefen Höhle gefunden wurde. Goethe beschrieb den Monte Pellegrino in seiner Italienischen Reise als „das schönste Vorgebirge der Welt”. Der weite Blick über die Pinienwälder lässt Sie verstehen. Am Spätnachmittag besichtigen Sie das an den Hängen des Monte Caputo, 310 m, gelegene Monreale mit seinem berühmten Dom: die prächtigen Mosaiken und der eindrucksvolle Kreuzgang zeugen vom Höhepunkt normannischer Machtentfaltung. Abends geht es weiter ins mittelalterliche Küstenstädtchen Cefalù, wo ein attraktives über dem Meer gelegenes Hotel auf Sie wartet. Der Swimmingpool mit eindrucksvollem Blick auf den Hausberg La Rocca und das Meer, das über ein paar Treppenstufen erreicht werden kann, sorgen für erfrischendes Badevergnügen nach intensiven Wandertagen. Fünf Nächte bleiben Sie hier. Hm ↑400 ↓400 Gz 3 h [F/–/A]
5. Tag. Auf dem Klippenweg wandern Sie in die Altstadt von Cefalù, angelegt im 12. Jahrhundert. Sie besteigen das Wahrzeichen des Städtchens: die Rocca di Cefalu, einen 270 Meter hoch aufragenden pittoresken Kalkfelsen, wo Sie ein stärkendes Picknick erwartet. Der Dom San Salvatore an der Piazza Duomo gilt als eines der schönsten Bauwerke aus normannischer Zeit. Nach der ausführlichen Besichtigung der dreischiffigen Säulenbasilika mit einzigartigen Mosaikdarstellung des "Christo Pantokrator" steht Ihnen der restliche Nachmittag für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Für das Abendessen kann ein Fischrestaurant in einem gemütlichen Altstadtlokal empfohlen werden. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne ein paar Insider-Tipps. Hm ↑250 ↓250 Gz 5 h [F/M/–]
6. Tag: Mit dem Pizzo Carbonara, 1979 m, besteigen Sie den höchsten Gipfel der Madonie und des Sizilianischen Apennin und den zweithöchsten Gipfel der Insel. Typische Dolinen zeigen sich als geologische Besonderheit. Ein Picknick und ein stärkender Espresso wird in einer Berghütte des Italienischen Alpenvereins (CAI) eingenommen. Rückfahrt zum Hotel (95 km/3 h). Als "Sundowner" genießen Sie eine Weinprobe mit regionalen kleinen Häppchen. Hm ↑600 ↓600 Gz 4 h [F/M/–]
7. Tag: Mit der Bahn nach Palermo: im Zentrum der sizilianischen Hauptstadt lassen Sie Ruhe und Ordnung hinter sich. Das bunte Markttreiben ist stimmungs- und geschmacksvoll, denn auf Ihrer Erkundungstour sind immer wieder kleine Snacks- und Café-Stopps eingebaut. In der Cappella Palatina sind Sie von den leuchtenden Mosaiksteinen, umrahmt von arabischer Schnitzkunst, beeindruckt. Auch der Normannische Dom und die Martorana Kirche dürfen auf Ihrem Rundgang nicht fehlen. Rückfahrt mit der Bahn nach Cefalù und zum Hotel. Gz 4 h [F/M/–]
8. Tag: Eine "Ricotta-Wanderung" bietet einen Einblick in die Herstellung des schmackhaften Frischkäses. Die herrliche Kulturwanderung führt Sie auf einem alten Weg in einen der letzten Küstenwälder, der unter Schutz der WWF steht. Eine längere Rast zwischen Kühen, Ziegen und unter schattenspendenden Bäumen bietet Zeit, die verschiedenen Stufen der Ricotta-Herstellung kennenzulernen und natürlich auch zu probieren. Weiter auf dem Küstenhöhenweg zurück zum Ausgangspunkt, ein Cappuccino-Stopp zwischendurch hält für den Nachmittag fit. Das Abendessen am Domplatz von Cefalù rundet die Tage an der Nordküste Siziliens bestens ab. Hm ↑450 ↓450 Gz 3 h [F/M/A]
9. Tag: Die Wanderung zum Monte Soro, 1847 m, höchster Berg der Monte Nebrodi, dient der letzten Vorbereitung für die Besteigung des Ätna. Transfer (105 km/3,5 h) über den Nebrodenpass nach Linguaglossa. Die Landschaft – grün und hügelig – erinnert an das Allgäu oder die Schweiz. Immer näher rückt der Ätna, 3323 m, mit seinen zahlreichen Nebenkratern. Zwei Übernachtungen im Ätna Rifugio Brunek, 1800 m, in Mehrbettzimmern, das "Basislager" für den höchsten und aktivsten Vulkan Europas. Hm ↑600 ↓100 Gz 4 h [F/–/A]
10. Tag: Aufstieg zum Ätna, 3323 m, in jeder Beziehung ein Höhepunkt. Der nach allen Seiten hin freistehende Berg erhebt sich zur dreifachen Höhe der ihn umgebenden Gebirge. Naturgemäß bleibt seine tatsächliche Größe nie konstant. Sie variiert je nach der gerade vorangegangenen Aktivität zwischen 3200 und 3350 Metern. Sie werden den Ätna auf einer hochalpinen Tour überqueren, von Nord nach Süd. Zuerst bringt Sie die Seilbahn nach kurzer Anfahrt (40 km/1 h) zum Ausgangspunkt der Besteigung auf 2500 Meter hinauf. Bei guten Bedingungen und ausreichender Kondition klnnen Sie bis an den Gipfel-Kraterrand heransteigen. Der Ätna spielt eine wichtige Rolle in der antiken Mythologie. So wurde er ebenso wie der Stromboli und die Liparischen Inseln als Arbeitsstätte der Kyklopen gesehen, die hier dem Gott Hephaistos bei seiner Schmiedearbeit halfen. Ganz real und aktuell ist die grandiose Szenerie, die sich ganz oben auftut. Herrlich der Blick über die bis etwa 1500 Meter wachsen Orangen-, Zitronen-, Oliven-, Feigen- und Pistazienbäume hinaus auf das Thyrrhenische und das Ionische Meer sowie die Straße von Sizilien. Malta taucht im Dunst auf. Abstieg und zurück zum Rifugio, wo das unvergleichliche Vulkan-Erlebnis mit einem Drei-Gänge-Menü gefeiert wird. Alternativ können Sie an diesem Tag eine vierstündige Vulkan-Wanderrunde mit nur wenigen Höhenmetern direkt von der Hütte aus unternehmen. Hm ↑900 ↓900 Gz 7 h [F/–/A]
11. Tag: Zur Erholung Kultur pur mit Fotostopp an der bekannten Alcantara-Schlucht und Besichtigung von Taormina. Sollte es Probleme mit dem Wetter geben, dann können die Tage 10 und 11 auch getauscht werden. Das erhöht die Chancen auf das Erlebnis Ätna. Taormina in der Provinz Messina wurde auf einer Terrassse des Monte Tauro etwa 200 Meter über dem Meer von den Sikulern erbaut. Aus der Antike bis heute erhalten ist vor allem das imposante Theater aus dem 2. Jahrhundert v. Ch. Die Stufen der Tribüne wurden teilweise in den vorhandenen Fels geschlagen und boten Platz für weit über 5000 Zuschauer. Am späten Nachmittag bringt Sie der Bus (130 km/2 h) in den Südosten Siziliens, in eine herrliche Resort-Ferienanlage, die über einen netten Naturpfad in zehn Minuten zu Fuß mit dem Meer verbunden ist. Die letzten drei Nächte verbringen Sie hier unweit von Syrakus. [F/–/A]
12. Tag: Wanderung mit Badestopp in der Cava Grande del Cassibile. Das Herz des Naturschutzgebiets gleichen Namens findet man am Ende der schmalen kurvenreichen Straße (20 km/45 min) Der Aussichtspunkt Belvedere bietet einen herrlichen Blick ins Tal Cava Grande. In der 250 Meter tiefen Schlucht hat der Fluss Cassibile mehrere tiefe, wassergefüllte Becken ausgewaschen, so genannte Terrassenseen. Die kleinen, aber tiefen und miteinander durch Mini-Wasserfälle verbundenen Seen sind zum Baden einfach herrlich. Kultureller Kontrapunkt ist der Archäologische Park von Syrakus, in der Antike über Jahrhunderte die mächtigste Stadt der damals bekannten Welt. Einzigartige Vielfalt an Palazzi und Museen, Tempeln und Kirchen. Gegen Abend spazieren Sie auf der Halbinsel Ortigia im Herzen von Syrakus durch die Altstadtgassen zu einer bekannt guten Pizzeria, wo das Abendessen eingenommen wird. [F/–/A]
13. Tag: Der WWF-Naturpark Vendicari (World Wide Fund For Nature) bietet beste Gelegenheit für eine letzte, erholsame Wanderung, teilweise auf Holzstegen. Das Schutzgebiet liegt zwischen Noto und Pachino um die Mündung des Flusses Tellaro und ist mit 1450 Hektar das wichtigste Feuchtgebiet der Insel. Typisch sind die Pantani, die kleinen Seen in den Küstendünen, bevorzugte Rastplätze für Zugvögel. Den letzten kulturellen Akzent setzen das Unesco-Weltkulturerbe-Städtchen Noto. Unter den Arabern erlangte Noto überregionale Bedeutung und war 1091 letzte muslimische Bastion Italiens. Die heutige Stadt entstand ab 1703 südöstlich von Noto Antica, das 1693 durch ein Erdbeben komplett zerstört wurde, planmäßig und einheitlich im Stil des sizilianischen Barocks. Ein letzter Blick auf die Ibleischen Tafelberge und ein gemeinsames Drei-Gang-Abendessen beschließen die Ferien. Gz 4 h [F/–/A]
14. Tag: Transfer zum Airport Catania (75 km/1,5 h) und Abflug gegen Mittag mit Alitalia über Rom nach Hause. [F/–/–]–
Im Reisepreis enthalten
- Flüge mit Alitalia München–Rom–Palermo und Catania–Rom–München
- Flughafensteuern und Freigepäck 23 kg
- Flughafentransfers, Bus- und Zugfahrten laut Programm
- Eintritte und Führungen laut Programm
- Halbpension (Frühstück, Abendessen oder Picknick-Mittagessen)
- 3 x Hotel****, 5 x Hotel***, 3 x Agriturismo, jeweils im DZ
- 2 x Hütte im Mehrbettzimmer
- Reiseleitung durch einen gut Deutsch sprechenden Bergwanderführer
Bei uns ausserdem enthalten
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- zusätzliche Kulturführer bei Besichtigungen
- 2 Weinproben
- Besuch einer Ricotta-Käserei mit Kostprobe
- Teilnehmerzahl: 8–15 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
- Zusatzkosten: Trinkgelder ca. € 25,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 20,–
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Zingaro | 3 | Agriturismo Case Colombo | |
Cefalù | 5 | Hotel Kalura | *** |
Ätna | 2 | Rifugio Brunek | |
Fontane Bianche | 3 | Hotel Valle di Mare | **** |
| Buchungscode: | ITSIZ | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Flug ab/bis Frankfurt auf Anfrage buchbar. Bahn zum/vom Flughafen innerhalb D 2. Kl./ICE 75,–. |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer, nicht in Hütte € 345,– | ||
Voraussetzungen:
Technisch leichte Tageswanderungen, für die Sie Kondition für Gehzeiten von täglich 3–5 h benötigen. Nur für die Ätna-Besteigung muss die Puste für 7 h reichen. Wer auf die Besteigung verzichtet, kann alternativ eine leichte Wanderrunde am Vulkan unternehmen. Sollte der Ätna erhöhte vulkanische Aktivität zeigen, kann seine Besteigung aus Sicherheitsgründen durch ein Alternativprogramm ersetzt werden.
Technik: 




Kondition: 




Technik: 




Kondition: 




Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Karin Sturm hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 116E-mail: karinsturm@dav-summit-club.de














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