- Startseite >
- Europa >
- Weitwanderungen >
- Spanien
Reisedetail
- Wanderung auf der Silberstaße, 15 Tage
- Übernachtungen in guten bis sehr guten Hotels und Hostals
- Spanien-Trekking auf alten Pilgerwegen
- Von Andalusien über Kastilien bis nach Galicien
- Auf dem berühmten „Camino del Emperador”
durch die Ausläufer des Gredos-Gebirges - UNESCO-Weltkulturerbe Cáceres und Mérida
- Sevilla, Salamanca und Santiago de Compostela
Die Wanderung auf der "Silberstraße" folgt einem europäischen Kulturweg, der über Sevilla und Salamanca auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela zielt. Dabei kommt das Wort "Via de la Plata" nicht von Silber, sondern entstammt dem arabischen Wort "Bal-atta" für die Verbindungsachse in den christlichen Norden. Von 1250 an wird der reizvolle Landschaften kreuzende Weg von Jakobs-Pilgern aus Andalusien und der Extremaduera benutzt, auf deren Spuren Sie mit Ihrer mit allen Geheimtipps vertrauten Kultur- und Bergwanderführerin unterwegs sind. Dieses Spanien-Trekking auf alten Pilgerwegen zeigt Ihnen Landschaften, die reich an romanischen Kirchen, "Pazos" genannten Landschlössern und den typischen Kornspeichern sind.
1. Tag: Linienflug nach Sevilla, 12 m, Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien, am schiffbaren, mächtigen Fluss Guadalquivir gelegen, in einer weiten, fruchtbaren, landwirtschaftlich bedeutsamen Ebene. Fahrt ins Hotel (10 km/30 Min.), wo Sie zweimal übernachten. Am Nachmittag bleibt Zeit, um die Altstadt zu besichtigen, die von einem Labyrinth enger Gassen dominiert wird. Sie bummeln über die Plaza de San Francisco oder die Plaza del Duque mit schöner Promenade. Das Herz Sevillas hat unverkennbar orientalische Prägung. Es macht Spaß, sich durch diverse Tapas-Bars zu schlemmen. Sevilla ist Ursprungsort der Tapas, sie bestehen hauptsächlich aus Fisch- und Fleischspezialitäten, beinhalten aber auch Salate und Hülsenfrüchte. Nach den ersten Kostproben sind Sie wirklich angekommen und freuen sich auf Ihr Spanien-Trekking auf alten Pilgerwegen. [–/–/A]
2. Tag: Besichtigung der Kathedrale Maria de la Sede und Erkundung des bekannten Stadtviertels Santa Cruz. Das mächtige Gotteshaus ist die größte gotische Kathedrale der Welt – und nach dem Petersdom in Rom und der St. Paul's Cathedral in London die drittgrößte Kirche – und eine der schönsten dazu. 1401–1519 entstand sie an der Stelle einer ehemaligen Moschee. Die barocke Kirche Santa Cruz befindet sich im bekannten Barrio de Santa Cruz, dem mittelalterlichen Judenghetto der Stadt. Typisch sind die „Patios Sevillanos", die blumengeschmückten Innenhöfe, versponnen in enge Gassen und malerische Plätze. Am Nachmittag ziehen Sie auf eigene Faust los, steigen z. B. auf die Giralda, den 96 Meter hohen Turm der Kathedrale, dem man ansieht, dass er einst zu einer Moschee gehört hat. Oder Sie besichtigen den Alcázar, den ehemaligen Palast der arabischen Herrscher, und bummeln danach am Ufer des Guadalquivirs entlang. [F/–/A]
3. Tag: Das römische Itálica bei Santiponce, 16 m, antike Römerstadt mit gut erhaltenem Amphitheater, ist das erste Highlight auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Kurz hinter Itálica beginnt Ihre erste Wanderung auf der Silberstraße, dem alternativen, weithin noch unbekannten, gut 1000 Kilometer langen Pilgerweg nach Santiago de Compostela. In Guillena haben Sie Gelegenheit, in einem Restaurant Mittag zu essen oder Ihr Picknick an einem schattigen Plaza zu sich zu nehmen. Auf Ihrem Weg durch leicht hügeliges Gelände nach Castilloblanco de los Arroyos durchqueren Sie die erste von vielen Dehesas, die bekannten Weidegebiete mit freilaufenden Schweinen und Kühen. Übernachtung in Castilloblanco. Hm ↑300 Gz 6 h [F/–/A]
4. Tag: Wanderung von Monesterio, 755 m, über Fuente de Cantos nach Calzadilla de los Barros, 558 m, unterwegs durch das Hügelland der Extremadura mit den Jakobs-Pilgern. Ein Gedenkstein erinnert an Jos Luis Salvador, Gründer der „Asociación de Amigos del Camino de Santiago Via de la Plata”, der in jahrelanger Arbeit die Route des Pilgerwegs ausgetüftelt und Wegmarkierungen angebracht hat. Weiterfahrt nach Mérida (26 km/30 Min.), Hauptstadt der Autonomen Republik Extremadura, das „Spanische Rom”. Zu den antiken Sehenswürdigkeiten gehören die Römerbrücke über den Fluss Guadiana, der Tempel der Diana, die Reste des Forums und der Trajansbogen. Übernachtung in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Mérida, 217 m. Hm ↑50 ↓180 Gz 8 h [F/–/A]
5. Tag: Auf dem Pilgerweg wandern Sie vom Staudamm der Proserpina über Aljucèn nach Alcuescar, wo die Besichtigung der westgotischen Kirche Sta. Lucia del Trampal ein kulutrelles Highlight darstellt. Die typischen gelben Pfeile weisen zweifelsfrei an jedem Abzweig den richtigen Pfad. Santa Lucía del Trampal ist gut erhalten und steht nahe der Grenze zu Portugal. Der Grundplan der Kirche folgt byzantinischer Tradition und hat die Form eines Kreuzes mit drei separaten, nebeneinander liegenden eckigen Nischen am Ostende. Der Bus bringt Sie das letzte Stück Wegs nach Cáceres, 464 m, zum Hotel (38 km/40 Min.). Die eindrucksvolle Altstadt von Cáceres gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Gz 7 h [F/–/A]
6. Tag: Besichtigung von Cáceres mit der berühmten maurischen Zisterne als Auftakt der heutigen Wanderung auf der Silberstraße. Neben dem von Istanbul ist der am höchsten Punkt der Altstadt in Fels gehauene „Aljibe" der größte Zisternenbau der Welt. Rundgang durch die von einer maurischen Stadtmauer umgebenen Altstadt, das sogenannte "Barrio monumental", vorbei an der Concathedral Santa Maria und dem Palacio de los Golfines de Abajo, wo die Katholischen Könige 1477 und 1479 zu Gast waren. Es folgt der Bustransfer (10 km/15 Min.) nach Casar de Cáceres, wo der berühmte Käse Tatar de Casar de Caceres nach jahrhundertealtem Rezept hergestellt wird. Hier ist auch der Ausgangspunkt einer Wanderung zum Stausee von Alcántara, 450 m, durch die surreal wirkenden Dehesas, beweidete Korkeichenhaine. Übernachtung in Plasencia. Hm ↑20 ↓90 Gz 4,5 h [F/–/A]
7. Tag: Auf dem berühmten Kaiserweg, dem „Camino del Emperador", wandern Sie über den früher bei den Pilgern gefürchteten Yeguas-Pass, 1559 m, nach Jarandilla de la Vera in der Nähe des Klosters Yuste. Eine der schönsten Wanderungen Spaniens, durch die Ausläufer der Sierra de Gredos, durch herrliche Steineichenwälder mit über 2000 Meter aufragenden Gipfeln. Im Jarandilla-Palast aus dem 15. Jahrhundert wohnte Karl V. während das Kloster San Jeronimo de Yuste für ihn umgebaut wurde, wo er 1558 starb. Unter den Profanbauten Jarandillas lohnen das Haus von Don Luis de Quijada – Hauslehrer von Don Juan de Austria – und der Pranger den Besuch. Sehenswert sind auch Sakralbauten wie die Wallfahrtskapellen Nuestra Señora de Sopetrán, Nuestra Señora de Cincho und Santísimo Cristo del Humilladero. Sollte der Camino del Emperador z. B. wegen Schlechtwetters oder Schneefalls ausnahmsweise nicht gegangen werden können, wird eine alternative Wanderung angeboten. Hotelübernachtung in Jarandilla. Hm ↑750 ↓950 Gz 7 h [F/–/A]
8. Tag: Von Banos de Montemayor, 708 m, nach der Busfahrt über den Bejar-Pass, 894 m, und auf alter römischer Heerstraße nach Valverde de Valdelacasa, 785 m führt die heutige Etappe des Spanien-Trekkings auf alten Pilgerwegen. Allmählich ändert sich die Landschaft. Sie wandern aus der Extremadura in die Kastilische Hochebene. Die letzten Kilometer bringt Sie wieder der Bus (45 km/50 Min.) hinein nach Salamanca, eine weitere UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt, wo erneut ein angenehmes Hotel auf Sie wartet, in dem Sie sich für zwei Nächte einquartieren. Ein Abendspaziergang über die Puente Romano ist stimmungsvoller Ausklang des Tages. Hm ↑120 ↓35 Gz 5 h [F/–/A]
9. Tag: Das prächtige Salamanca, 802 m, ist ein weiterer Höhepunkt auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und wird ausführlich besichtigt. Unter römischer Herrschaft (bis ca. 712 n. Chr.) wuchs die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum. Im 8. Jahrhundert wurde Salamanca von den Mauren eingenommen und erst 1085 von Alfons VI. von León zurückerobert. Die Stadt ist stolz auf die zweitälteste Universität Spaniens (gegründet 1218); schon im 16. Jahrhundert zählte sie 8000 Studenten. Eine Besonderheit sind die zwei Kathedralen aus dem 12. und 16. Jahrhundert, die einen Gebäudekomplex bilden. Im Bischofspalast befand sich während des Bürgerkriegs zeitweilig das Hauptquartier General Francos. Die Plaza Mayor, auf der früher auch Stierkämpfe abgehalten wurden, gilt als der schönste Platz Spaniens. Bekannt ist auch die „Casa de las conchas“ (Haus der Muscheln), ein im Plateresco-Stil erbauter Stadtpalast, dessen Fassade mit mehr als 300 Jakobsmuscheln aus Sandstein geschmückt ist. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. [F/–/A]
10. Tag: Über die Kastilische Hochebene mit ihren charakteristischen Landschaften, geprägt durch große Weide- und Weizenanbauflächen, wandern Sie von El Cubo de la Tierra del Vino, 846 m, über Villanueva de Campeán nach Zamora. Durch winzige Dörfer, die mit der Landschaft verschmolzen sind und dennoch willkommene, gastliche Abwechslung bieten, inmitten der endlos erscheinenden Weite. Am Ende der Etappe erreichen Sie die Stadt Zamora in 652 Metern Höhe am Duero auf einem Felshügel gelegen. Die historische Altstadt und die prachtvolle Kathedrale warten auf Ihren Besuch. Die mittelalterliche Altstadt ist von einer alten Stadtmauer mit Toren umgeben. Hotelübernachtung in Zamora. Hm ↑40 ↓230 Gz 8 h [F/–/A]
11. Tag: Sie verlassen die Hochebene und wandern – nach der Busfahrt (57 km/1 h) – wieder auf der Via de la Plata von Tábara, 730 m, über Bercianos de Valverde nach Santa Marta de Tera. Dort steht der Bus bereit, mit Getränken und frischer Wäsche zum Wechseln. Die Fahrt währt nicht lange (65 km/1,5 h). Zum Abschluss eines erlebnisreichen Wandertags besichtigen Sie Puebla de Sanabria mit einem der schönsten Altstadtkerne ganz Spaniens. Der typisch kaystilische Stil begeistert. Abendessen in einem stimmungsvollen Restaurant zu Füßen der mächtigen Burganlage – schöner kann ein Tag auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela kaum zu Ende gehen. Hotelübernachtung. Hm ↑60 ↓40 Gz 6 h [F/–/A]
12. Tag: Durch Wälder, über Felder und durch Kulturland wandern Sie weiter in Richtung Santiago. Die Etappe heute führt von Sanabria, 960 m, über Lobeznos, Terroso und Requejo nach Padernelo, 1320 m, immer am Fuß der malerischen Sierra de Trevinca entlang, eines der bekanntesten spanischen Mittelgebirge, mit Gipfeln über 2000 Metern Höhe. Ein Mittagessen im Restaurant „Mar Rojo" in Requejo bietet sich an. Weiter mit dem Bus (95 km/1 h) nach Silleda, 493 m. Übernachtung im Hotel. Hm ↑360 Gz 6 h [F/–/A]
13. Tag: Die grünen Hügel Galiciens breiten sich vor Ihnen aus, Täler mit duftigen Wäldern von Eukalyptus und Edelkastanie öffnen sich einladend. Der Bus bringt Sie (45 km/50 Min.) nach Cea, 527 m, Ausgangspunkt der Wanderung über Oseira und A Gouxa nach O Castro Dozón. Schon die Ortsnamen und die Schreibweise machen deutlich, dass Galicien erreicht ist. Und am Ende des Tages fahren Sie mit dem vertrauten Bus auch die letzte Wegstrecke (40 km/50 Min.) bis nach Santiago de Compostela, in den magischen Ort „nahe dem Ende der Welt", in dem sich alle Jakobswege und alle Pilger treffen. Nach dem Einchecken im Hotel (zwei Nächte) bleibt bestimmt noch Zeit für einen ersten Besuch der Kathedrale. Auf alle Fälle freuen Sie sich auf ein festliches Abendessen in der Altstadt. Hm ↑110 Gz 5,5 h [F/–/A]
14. Tag: Die Besichtigung von Santiago ist angesagt, mit Pilgergottesdienst, Wallfahrtsmuseum, dem Erkunden der Gassen und Plätze. Die Fassade der Kathedrale ist auf den Spanischen 1-Cent-Münzen abgebildet. Nur hier kommt – Symbol für den Neuanfang – das Omega vor dem Alpha! Nahe der Kathedrale findet sich das Hostal de los Reyes Católicos, das seit 1499 als Königliches Hospiz zur Aufnahme von Pilgern diente. Überhaupt ist die gesamte, von der UNESCO geschützte Altstadt sehenswert, wobei Sie bequemerweise Sightseeing mit Shopping kombinieren können. [F/–/A]
15. Tag: Transfer zum Flughafen und Heimreise. [F/–/–]
Im Reisepreis enthalten
- Flüge mit Iberia Frankfurt–Madrid–Sevilla und Santiago de Compostela–Madrid–Frankfurt, Freigepäck 23 kg
- Flughafentransfers und Busfahrten laut Programm
- Eintritte für Besichtigungen laut Programm
- Halbpension
- 6 x Hotel****, 2 x Hotel***, 4 x Hotel**, 1 x Hotel*, 1 x Hotel/Hostal, jeweils im DZ
- Reiseleitung durch einen Deutsch sprechenden Kultur- und Wanderführer, vorgesehen ist Anna-Maria Dahm
Bei uns ausserdem enthalten
- Gepäcktransport zu den Unterkünften
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- Sicherheitsausrüstung wie Satelliten-Telefon
- Teilnehmerzahl: 10–15 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
- Zusatzkosten: Trinkgelder ca. € 60,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 26,–
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Sevilla | 2 | Hotel Giralda | **** |
Castilloblanco | 1 | Hotel Castillo Blanco | ** |
Mérida | 1 | Hotel Cervantes | ** |
Cáceres | 1 | Hotel Iberia | * |
Plasencia | 1 | Hotel Azar | ** |
Jarandilla | 1 | Hotel Don Juan de Austria | *** |
Salamanca | 2 | Hotel Puente Romana | **** |
Zamora | 1 | Hotel La Reina | |
Sanabría | 1 | Hotel Meleiros | *** |
Silleda | 1 | Hotel Ramos | ** |
Santiago | 2 | Hesperia Peregrino | **** |
| Buchungscode: | ESSIL | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Abflug München, Düsseldorf und Berlin auf Anfrage möglich. |
||
| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer € 320,– | ||
Voraussetzungen:
Technisch leichte, konditionell durchaus fordernde Tageswanderungen mit geringen Höhenunterschieden – eine Ausnahme bildet der "Camino del Emperador" mit gut 1000 Höhenmetern. Da ein ständiger Begleitbus bei der Gruppe ist, können Sie auf Wunsch auch einmal pausieren. Die Etappen sind 20 bis 33 km lang und Sie sind jeden Tag 5 bis 8 h unterwegs, wobei weniger interessante Zwischenstrecken auch immer wieder einmal gefahren werden.
Technik: 




Kondition: 




Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Karin Sturm hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 116E-mail: karinsturm@dav-summit-club.de












verfügbar
