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Reisedetail
- Einfache Expedition, 22 Tage
- Das Dach Amerikas, einer der Seven Summits
- Ruhigste und einfachste Route am Berg
- Träger zum Transport der Gemeinschaftsausrüstung
- Volle zwölf Tage für die Besteigung
- Expeditionsleiter voraussichtlich Andreas Sippel
1. Tag: Mit dem Hinflug nach Südamerika von Frankfurt aus über Madrid beginnt über Nacht Ihr großes Andenabenteuer, die Expedition zum Aconcagua.
2. Tag: Ankunft in der Hauptstadt Chiles, Santiago. Nach kurzem Aufenthalt geht es mit einem Anschlussflug weiter nach Mendoza, Argentinien. Stadtbummel durch die quirlige Metropole der Anden. Nach einem ordentlichen argentinischen Steak erwartet Sie ein gemachtes Bett im Hotel. Ca. 300 km Fz 3 h [-/M/A]
3. Tag: Einholen der Permits und Transfer nach Los Penitentes, 2680 m in einem geräumigen Kleinbus. Über Uspallata erreichen Sie diesen im Sommer sehr ruhigen, kleinen Wintersportort auf der Südseite des Aconcagua. Besichtigungsmöglichkeit der Naturbrücke „Puente del Inca”. Genächtigt wird in einem einfachen Bergsteigerhotel in Los Penitentes, dem Sprungbrett zum Aconcagua. 180 km Fz 3–4 h [F/M/A]
4. Tag: Aufbruch zum Aconcagua Basecamp über das Vacas–Tal. Diese Route ist wenig frequentiert und bietet Ihnen eine Fülle unberührter Natur. Das schwere Gepäck wird von Mulis getragen, Sie kommen mit dem Tagesrucksack aus. Tagesziel ist das Camp von Pampa de Leña, 2810 m, wo die Zelte am Fluss aufgebaut werden. Hm ↑400 Gz 6 h [F/M/A]
5. Tag: Das Lager Casa de Piedra, 3200 m, das malerisch am Fluss liegt, wird heute erreicht. Am Ende der Tagesetappe erlauben flüchtige Blicke aus dem Tal erstmals die Sichtung des berühmten Polengletschers auf der Ostseite des Berges. Hm ↑400 ↓50 Gz 7–8 h [F/M/A]
6. Tag: Das Basislager Plaza Argentina, 4200 m, ist das Ziel dieses Tages. Sie zweigen ins enge Relinchos–Tal ab. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg erreichen Sie die Sohle des Hängetals und wandern dieses empor, bis der Fuß des Berges und das während der Saison permanent bewirtschaftete Basislager erreicht sind. Ca. 7 Std. benötigen Sie für diese Etappe. Hm ↑1000 Gz 6–8 h [F/M/A]
7.–18. Tag: Für die Aconcagua-Besteigung über die Guanacos-Traverse haben Sie nun zwölf Tage Zeit, nachdem Sie sich im Basislager häuslich eingerichtet haben. Zunächst geht es gemeinsam mit der „Polenroute” weiter Richtung Nordwesten durch das wilde Ameghino–Tal über Moränen und Gletscherrelikte hinauf zum Lager I auf etwa 5000 m (ca. 6 Std.). Sobald der weitläufige Ameghino-Sattel, 5370 m, zwischen Cerro Ameghino, 5917 m, und Aconcagua nach einem steilen Geröllkessel erklommen ist, verlassen Sie die Polenroute und queren auf dem Aussichtsbalkon der Guanacos–Traverse unter dem spektakulären Polengletscher hindurch. Immer wieder erschließen sich neue Perspektiven, bis Sie schließlich auf 5500 m im Lager II ankommen, das geschützt in einem kleinen Kessel nahe eines Bächleins liegt (4–5 Std.). Schon in Sichtweite liegt Lager III, „Cólera” bei den „Piedras Blancas” auf 6000 m, das Sprungbrett zum Gipfel. Ein gemütlicher Pfad führt an den Fuß einer letzten Steilflanke, über die es zuletzt noch einmal anstrengend zu den Zinnen der „weißen Felsen” hinaufgeht (3–4 Std.). Konnte in den bisherigen Lagern stets kleinen Bächen Wasser abgewonnen werden, muss hier Schnee geschmolzen werden, um Trinkwasser zu erhalten. Anderntags sind Sie für den Gipfelanstieg bereit. In 7–9 Stunden erreichen Sie mit etwas Glück und guter Witterung das Dach Amerikas. Die Anden liegen Ihnen zu Füßen! Da Sie am gleichen Tag wieder zum Ausgangslager auf 6000 m Höhe zurückkehren, genügt ein leichter Tagesrucksack für diese letzte Etappe. Am nächsten Morgen steigen Sie auf der klassischen Normalroute nach Plaza de Mulas, 4200 m, ab, wo Sie ein fest installiertes Basislager und die Wonnen der Zivilisation erwarten.
Der Aufstieg ist ohne größere technische Schwierigkeiten und erfolgt weitgehend auf Pfaden und Steigspuren, zwischendurch sind kurze weglose Abschnitte zu bewältigen. Kletterpassagen sind keine vorhanden. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass die mitunter extreme Witterung am Berg und die große Höhe eine starke physische und psychische Beanspruchung zur Folge haben, der man nur in hervorragender konditioneller Form und mit der entsprechenden Alpinerfahrung gerecht werden kann. Zum Einsatz kommen expeditionsbewährte Hochlagerzelte, die man sich zu zweit teilt. Die Aufgaben der Lagerbereitung und das Kochen werden innerhalb dieser Teams aufgeteilt. 2–3 Hochträger (bis 12 Teilnehmer: 2 Hochträger, bis 15: 3) sind bei dieser Expedition für das Tragen der Gemeinschaftsausrüstung, vor allem der Zelte, ggfs. auch Kochgas und Verpflegung mit eingeplant. Weitere Träger zur persönlichen Entlastung sind möglich, doch sehr teuer (Zusatzkosten ab 160 USD/20 kg, Tag, je nach Höhenstufe), daher verlässt man sich am besten auf die eigenen Kräfte. In der Regel wird nach einem Lastgang erst am darauf folgenden Tag das Lager höher verlegt. Die Methode „go high, sleep deep” bietet die beste Akklimatisation und erhöht Ihre Chancen maßgeblich, den Gipfel zu erreichen. So kommt man mit einer Tragleistung von durchschnittlich 15 kg täglich gut zurecht. Dank des permanenten Basislagers kann jederzeit abgebrochen und abgestiegen werden (z. B. bei Höhenproblemen, Schlechtwettereinbruch). Auch eine Ruhephase zum „Auftanken” ist vor dem endgültigen Aufbruch drin. [F/M/A]
[Hinweis: Bei der Durchführung des Reisetermins 2013 steht Ihnen flugbedingt am Berg noch ein weiterer Tag (Tage 7-19) zur Verfügung, der weitere Zeitplan verschiebt sich jeweils um einen Tag nach hinten.]
19. Tag: Abstieg nach Los Penitentes, 2680 m, in einer strammen Tagesetappe. Den höchsten Berg Amerikas haben Sie nun komplett umrundet, darauf können Sie stolz sein. Nun freuen Sie sich auf die „dicke Talluft”, eine heiße Dusche, ein weiches Bett und ein kühles Bier im Hotel. Hm ↑50 ↓1500 Gz 8 h [F/M/A]
20. Tag: Busfahrt nach Santiago de Chile, über den serpentinenreichen Pass Los Libertadores. In der mondänen und vielgesichtigen Hauptstadt Chiles haben Sie noch Zeit zum Bummeln, Besichtigen und Shoppen. Ein zünftiges Abschiedsessen rundet das Unternehmen Aconcagua ab. 230 km Fz 4 h [F/-/A]
21.–22. Tag: Rückflug nach Europa abends über Madrid, nachdem Sie den Tag noch bis zum späten Mittag frei nutzen konnten. Ankunft in Frankfurt am Abend des Folgetags. [F/M/-]
Im Reisepreis enthalten
- Vollständige Organisation der Expedition
- Flug mit LAN Airlines Frankfurt–Santiago und zurück, Santiago–Mendoza, 23 kg Aufgabe-, 7 kg Handgepäck
- Flughafengebühren in Europa
- Transfers, Besichtigungen laut Programm
- 2 x Hotel***, 2 x Hotel*, jeweils im DZ
- 5 x Zelt im Basislager (EZ)
- 10 x Zelt in Hochlagern (DZ)
- 19 x Vollpension (F/M/A)
- Gepäcktransport ins BC und zurück mit Tragtieren
- Local Guide, Koch, Küchengehilfen im BC
- Komplette Basislagerausstattung (Mess-, Schlaf-, Duschzelt, etc.)
- Komplette Hochlagerausstattung (Zelt, Kocher, Gas, etc.)
- Besteigungsgenehmigung, Provinzialpark-Eintritt
- Professioneller DAV Summit Club Expeditionsleiter
Bei uns ausserdem enthalten
- Transport der Gemeinschaftsausrüstung durch Träger
- Transport Wechselbekleidung BC P. Argentina–P. de Mulas
- Satellitentelefon, Leistungsstarke Funkgeräte, Wetterbericht
- E-Mail-Terminal und Solarstrom im BC
- Sämtliche Zusatzverpflegung in Basis- und Hochlagern
- Höhenmedizinische Überdruckkammer, Notfallsauerstoff im BC
- Notfallapotheke, Pulsoxymeter
- Umfangreiches Versicherungspaket: Reiserücktritt-/
Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung inklusive - Gutschein für den Summit Shop € 50,–
- 30 Expeditionspostkarten
- Teilnehmerzahl: 9–12 Personen
- Reisedokumente: Reisepass
- Zusatzkosten: Trinkgelder, Flughafengebühren in Chile und Argentinien zusammen ca. € 120,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 205,–
Anmeldeschluss: 01.11.2013
Teilnehmertreffen: Freitag 09.11.2012 (Termin 2013) bzw. Freitag 08.11.2013 (Termin 2014) in München, Beginn 15.00 Uhr, vorauss. Ende gegen 17.30 Uhr
Terminvorschau: 03.01.–25.01.2015
Alle Preise gültig für 2014, Preise 2015 ab Erscheinen Jahreskatalog 2014
Hinweis: Der Reiseablauf hat sich gegenüber der alten Ausschreibung (2012) geringfügig verändert (s. Reisebeschreibung). 2014 verkürzt sich die Reise auf 22 Tage.
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Mendoza | 1 | Hotel Condor Suites | *** |
Santiago | 1 | Hotel Principado | *** |
Los Penitentes | 2 | Hotel Ayélen | * |
Berg | 15 | Zelt |
| Buchungscode: | EXACO | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Bahn zum/vom Flughafen innerhalb D 2. Kl./ICE inklusive. |
||
| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer € 220,–, nur in Hotels/Lodges | ||
Voraussetzungen:
Solide Bergerfahrung Alpen, Grundkenntnisse Eis, Kondition für 6–8 h Aufstieg, auch mit Übernachtungsgepäck. Der Aconcagua ist für viele der Einstieg ins Höhenbergsteigen. Der Aufstieg ist ohne größere technische Schwierigkeiten und erfolgt weitgehend auf Pfaden und Steigspuren, zwischendurch sind kurze weglose Abschnitte zu bewältigen. In der Regel werden die Etappen zwischen den Camps doppelt zurückgelegt, so dass die Tragleistung jeweils 12-15 kg nicht überschreiten sollte. Kalte Temperaturen (bis ca. -30° C), plötzliche orkanartige Stürme und die große Höhe können den Aconcagua aber sehr schnell zu einem ernsten Unternehmen machen, das neben der Kondition auch psychische Stärke, Teamgeist und Hilfsbereitschaft erfordert. Bei Schnee und dann hart getretener Spur kann die Verwendung von Steigeisen notwendig werden. Der DAV Summit Club behält sich die Auswahl der Teilnehmer vor, bitte der Anmeldung einen kurzen Tourennachweis der letzten Jahre beifügen. Systematische Vorbereitung siehe "Vorbereitungskurse" in der Infothek.
Technik: 




Kondition: 




Keine Vorschriften; empfohlen: Tetanus-, Diphtherie-, Polio- und Hepatitis-A/B-Schutz
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unser Experte Andreas Wehrenpfennig hilft lhnen gerne weiter
Telefon: 089/642 40 132E-mail: wehrenpfennig@dav-summit-club.de















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