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Reisedetail
- Anspruchsvolle Hochtouren, 20 Tage
- Ideale Kombination: Hotel, Lodge, Zelt
- Glitzernde Weltstadt in großer Höhe: La Paz
- Altiplano, Inka-Kultur und Titicaca-See
- Gipfelmöglichkeiten, u. a.:
- Nevado Sajama, 6542 m
- Acotango, 6056 m
- Huayna Potosi, 6088 m

Das ultimative Angebot für selbständige und ausdauernde Bergsteiger, begleitet von einem DAV Summit Club Bergführer. Die drei Sechstausender Acotango, Huayna Potosi und Nevado Sajama stehen im Mittelpunkt – koloniale Pracht und Inka-Kultur bilden das Rahmenprogramm. Zwischen den Gipfelbesteigungen genießen Sie Ruhetage in La Paz.
1. Tag: Abflug nach Peru mit LAN von Frankfurt aus über Madrid.
2. Tag: Ankunft in Lima und Weiterflug nach La Paz, 3600 m. Ankunft am frühen Nachmittag und Fahrt zum Hotel. Erster Spaziergang im Zentrum der welthöchsten Metropole, die 1548 als Station auf dem Handelsweg zwischen Potosí und Callao in Peru gegründet wurde. Boliviens Hauptstadt ist heute eine moderne Großstadt, die über ein reiches kulturelles Angebot verfügt und stolz auf seine Traditionen ist. Ihr bolivianischer Reiseleiter ist Ihnen bei der Restaurant-Wahl behilflich und kann sicherlich den einen oder anderen Geheimtipp geben. [–/–/–]
3. Tag: Besichtigung von La Paz mit Plaza Murillo, dem Reiterdenkmal des Freiheitshelden Simon Bolivar, und der Kirche Santa Domingo, einer der schönsten der Region. Lassen Sie das Leben der südamerikanischen Großstadt auf sich wirken und kosten abends die eine oder andere bolivianische Spezialität. Und das Beste ist, Ihre Akklimatisation holen Sie sich einfach nebenbei. [F/–/–]
4. Tag: Fahrt zum Titicaca-See (281 km/6 h), 3800 m, der höchste schiffbare See der Erde. Nach einer Besichtigung des interessanten Freilichtmuseums von Tiahuanacu, einer der bedeutendsten Ruinenstätten der Präinka-Kultur und einer halbstündiger Bootsfahrt zur Sonneninsel, der Wiege der Inkas, erreichen Sie nach einem kleinen Fußmarsch Ihr Quartier für die heutige Nacht. Die gemütliche Lodge bietet einen fantastischen Blick auf den Titicaca-See. Das Gemüse, das auf den präkolonialen Terassen angebaut wird, können Sie heute bei einem schmackhaften Abendessen genießen. Gz 45 min. [F/M/A]
5. Tag: Die Schwarze Madonna von Copacabana ist das bevorzugte Ziel frommer Pilger aus der gesamten Andenregion und wird nach einer Überfahrt zum Festland besucht. In einer Basilika befindet sich die ein Meter große Virgen Morena, der zahlreiche Wunder und Heilungen zugschrieben werden und die als Schutzheilige des Titicaca-Sees verehrt wird. Im Jahre 1576 schnitzte ein Indio diese aus dunklem Holz und man schmücktes Sie später mit einer Krone aus purem Gold. Anschließend erfoglt die Rückfahrt (181 km/4 h) zum Hotel in La Paz. [F/M/–]
6. Tag: Der Doppelhöcker des Chacaltaya, 5395 m, mit dem ehemals welthöchsten Skigebiet ist Ihr erstes Bergziel. Allerdings ist der Gletscher in den letzten Jahren kontinuierlich geschrumpft und im Jahre 2009 komplett verschwunden, so dass heute kein Skibetrieb mehr stattfinden kann. Die Überreste einer Piste und eines Schleppliftes lassen erahnen, dass hier vor ein paar Jahren noch Ski gefahren wurde. Eine Hütte, die in Blütezeiten der Österreichische Alpenverein dort erbaut hatte, gehört heute dem Club Andino Bolviano. Die rund 25 km lange Anfahrt zum Einstieg der Wanderung dauert etwa eine Stunde. Der Anstieg über den Vorgipfel ist unkompliziert. Es folgt ein langer Abstieg – vorbei an der Laguna Ventanani – zur Mine Milluni unterhalb des Zongo-Passes, in der seit Januar 2007 wieder Zink abgebaut wird und die gegen ein geringes Entgelt besichtigt werden kann. Ihr Basislager errichten Sie heute am Zongo-Pass, 4750 m, idealer Ausgangspunkt für die Besteigung des Huayna Potosi. Hm ↑450 ↓800 Gz 4–5 h [F/M/A]
7. Tag: Die Eingehtour zum Cerro Charquini, 5392 m, ermöglicht Ihnen neben spektakulären Aussichten, auch eine gute Höhenanpassung für alle kommenden Unternehmungen. Über steile Schrofen, Matten und Gletschereis ist der Gipfel gut vom Zongo-Pass aus zu erreichen und bietet einen fantastischen Ausblick auf Huayna Potosi, das Zongo-Tal und zahlreiche andere Gipfeln der Region. Der Abstieg erfolgt auf dem selben Weg und führt direkt zum bereits bekannten Basislager am Zongo-Pass. Hm ↑700 ↓700 Gz 6–7 h [F/M/A]
8. Tag: Zum Potosi-Hochlager, 5182 m, tragen Sie Ihr persönliches Gepäck selbst und sind beeindruckt vom Blick auf das Lichtermeer von La Paz. Der Aufstieg führt Schritt für Schritt über Schrofen, Geröll und Gletschereis. Die Übernachtung erfolgt in einer von örtlichen Führern erbauten Schutzhütte im Mehrbettzimmer. Nun heißt es nochmals durchatmen und Kräfte für die morgige Besteigung des Anden-Sechstausenders sammeln. Hm ↑450 Gz 3–4 h [F/M/A]
9. Tag: Der Huayna Potosi, 6088 m, ist die erste große Herausforderung. Der Aufstieg erfolgt über den Südgletscher. Lohn aller Mühen – vor dem langen Abstieg und der Rückfahrt (25 km/1,5 h) nach La Paz – ist die prächtige Sicht auf die bizarren Eiszacken der Cordillera Real, die waldlose Hochlandebene des Altiplano und über den tiefblauen Titicaca-See bis zum Nevado Sajama, 6452m, und auf die Grenzberge zu Chile. In La Paz beziehen Sie wieder Quartier im bereits bekannten Hotel. Hm ↑900 ↓1450 Gz 10–12 h [F/M/–]
10. Tag: Ein verdienter Ruhetag in La Paz, den Sie für einen Stadtbummel nutzen können. Erholen Sie sich von den Anstrengungen der letzten Tage und freuen Sie sich auf die zwei Sechtausender, die Sie die nächsten Tage noch erwarten werden. [F/M/–]
11. Tag: Heute bringen Sie Geländewagen zum Acotango Basecamp (319 km/5,5 h), 4900 m. Das schön gelegene Camp bietet seinen Gästen interessante Freizeitaktivitäten in unmittelbarer Umgebung wie den Besuch einer Schwefel-Mine, kleine Wanderungen oder Bouldern. Hier errichten Sie Ihre Zelte für die kommende Nacht. Sollten Sie für die Besteigung des Acotango einen weiteren Versuch benötigen, lässt es sich hier auch gut zwei Nächte aushalten. [F/M/A]
12. Tag:Die Besteigung des Acotango, 6056 m, beginnt früh am Morgen. Zunächst bringen Sie Geländewagen auf 5000 m zum Einstiegspunkt der Gipfelbesteigung. Der Weg führt über Vulkan-Geröll und Sandhänge an den Rand der Caldera. Von hier genießen Sie einen einmaligen Blick auf die umliegenden Hochebenen, Vulkane und den Lauca-Nationalpark auf der chilenischen Seite. Nach einer wohlverdienten Pause erfolgt der Abstieg zum Basislager, 4900 m und die Fahrt zum Indio-Dorf Sajama (64 km/1,5 h), 4200 m. Ihr Camp errichten Sie heute bei der Estancia Capilla, 4205 m. Hm ↑1060 ↓1150 [F/M/A]
13. Tag: Der heutige Ruhetag gibt Ihnen Gelegenheit, vor der Besteigung des Nevado Sajamas nochmals Kräfte zu tanken oder ein erholsames Bad in den Thermalquellen zu nehmen. Sollte ein Zweitversuch für die Besteigung des Acotango benötigt werden, dient dieser Tag als Reserve. [F/M/A]
14. Tag: Der Anstieg zum Sajama Basecamp, 4750 m, erfolgt mühsam über Lamaweiden und durch Sand. Esel besorgen den Gepäcktransport. Auch wenn das Gepäck getragen wird, kann der Aufstieg aufgrund der sengenden Sonne zu einer anstrengenden und kräftezerrenden Angelegenheit werden. Die Zelte werden am Sajama Basecamp aufgeschlagen. Hm ↑550 Gz 3 h [F/M/A]
15. Tag: Der Weg ins Hochlager, 5530 m, führt durch eine große eis- und felsdurchsetzte Schotterrinne, die mit Fixseil versichert wird und Schlüsselstelle im Aufstieg zum Gipfel ist. Mit Hilfe einiger Träger wird der kleine Sattel erreicht. Hier schlagen Sie Ihr Lager für die kommende Nacht auf. Nach dem Abendessen ist frühe Nachtruhe vor der morgigen Gipfelbesteigung angesagt. Hm ↑830 Gz 5 h [F/M/A]
16. Tag: Zum Gipfel des Nevado Sajama, 6542 m, brechen Sie früh auf. Besonders ausgesetzte, schwierige Passagen müssen mit Fixseilen versichert werden. Wenn alles klappt, ist um die Mittagszeit der höchste Punkt Boliviens erreicht – mit einer einzigartigen Fernsicht auf die zahlreichen Vulkanriesen im Grenzgebiet zu Chile. Es erfolgt der Abstieg ins Hochlager. Naturgegebenheiten wie Büßereis können das Unternehmen erschweren und die Gehzeiten verlängern. Es erfolgt eine weitere Übernachtung m Hochlager. Hm ↑1020 ↓1020 Gz 9 h [F/M/A]
17. Tag: Abstieg zum Dorf Sajama und Entspannung in den Thermalbädern. Abenteuerliche Rückfahrt (291 km/4,5 h) mit interessanten Fotostopps nach La Paz zum vertrauten Hotel. Freuen Sie sich wieder auf eine warme Dusche und eine kühle "cerveza". Nach der Besteigung dreier Sechstausender gibt es sicherlich viel zu erzählen.Hm ↓1300 Gz 4 h [F/M/–]
18. Tag: Sightseeing und Shopping in der bolivianischen Metropole zwischen Plaza Murillo, Goldmuseum, Zaubermarkt und Prado. Erkunden Sie ein letztes Mal nach Lust und Laune die Hauptstadt Boliviens. Eine erlebnisreicher Bergsteigerreise geht zu Ende. [F/–/–]
19. Tag: Abschied von Südamerika und Rückflug mit LAN über Lima und Madrid nach Europa. [F/–/–]
20. Tag: Ankunft in Frankfurt und individuelle Heimreise.
Im Reisepreis enthalten
- Flüge mit LAN Frankfurt–Madrid–Lima–La Paz und zurück, Freigepäck 23 kg
- Flughafengebühren in Deutschland
- Flughafentransfers, Bus-, Jeep- und Bootsfahrten laut Programm
- Eintritte und Führer für Besichtigungen laut Programm
- Volle Verpflegung im Gebirge, Frühstück in La Paz
- 7 x Hotel*** , 1 x Lodge***, jeweils im DZ
- 1 x Hütte im Mehrbettzimmer
- 8 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
- Gruppen- und Toilettenzelt
- Gepäcktransport zu den Basislagern mit Jeeps, Maultieren oder Trägern
- Begleiter beim Bergprogramm: Bergführer, Koch und Helfer
- Reiseleitung durch einen Staatlich geprüften DAV Summit Club-Bergführer
Bei uns ausserdem enthalten
- Sonderleistungen für die Gipfelbesteigungen: zwei bolivianische Bergführer zur Unterstützung
- Hochlagerzelte und Hochlagerverpflegung, Gehseile, Fixseile, Schaufeln, Firnanker, Eisschrauben
- Höhenmedizinische Überdruckkammer
- Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- Gutschein für den Summit Shop € 50,–
- Teilnehmerzahl: 9–15 Personen
- Reisedokumente: Reisepass
- Zusatzkosten: Trinkgelder und Flughafengebühren in Peru und Bolivien zusammen ca. € 80,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 190,–
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
La Paz | 7 | Hostal Naira | *** |
Sonneninsel | 1 | Ecolodge La Estancia | *** |
Bergtage | 8 | Zelt | |
Bergtage | 1 | Hütte |
| Buchungscode: | BOSAJ | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Bahnfahrkarte Rail & Fly innerhalb D 2. Klasse. |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer/Einzelzelt: € 180,– | ||
Voraussetzungen:
Technisch anspruchsvolle Hochtouren für völlig gesunde und ausdauernde Bergsteiger. Der der Sajama stellt besonders hohe Anforderungen; letzterer ist nur bei guten Verhältnissen machbar. Sie müssen ein selbstständiger und erfahrener Bergsteiger sein, der mit Pickel und Steigeisen bis zu 35° steile, spaltenfreie Firnflanken seilfrei begehen kann. Steilere Passagen müssen mit Fixseilen versichert werden. Der DAV Summit Club behält sich die Auswahl der Teilnehmer vor – bitte der Anmeldung einen Tourennachweis der letzten Jahre beifügen.
Technik: 




Kondition: 




Keine Vorschriften; empfohlen: Tetanus-, Polio-, Diphtherie- und Hepatitis-A-Schutz
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Pamela Mogler hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 114E-mail: mogler@dav-summit-club.de













verfügbar
