- Startseite >
- Fernziele >
- Trekking >
- Hochtouren & 6000er >
- Nepal
Reisedetail
- Anspruchsvolle Bergwanderung, 24 Tage
- Im Expeditionsstil rund um den Dhaulagiri
- Trekking auf den Wegen der Erstbesteiger
- Zwei himmelhohe Fünftausender-Pässe
- Pokhara mit dem Achttausender Annapurna
- Kali Gandaki – die tiefste Schlucht der Erde
- Gipfelmöglichkeit:
- Thapa Peak, 6012 m
Der Klassiker unter den Zelt-Trekkings in Nepal für den naturverbundenen Himalaya-Wanderer mit Ambitionen auf einen Sechstausender. Geeignet nur für erfahrene und belastbare Trekker, denn nicht nur der Gipfel, vor allem der Anmarschweg und die Überschreitung zweier hoher Pässe stellen große Anforderungen. Dafür erwartet Sie ursprüngliches Bergbauernland und einsames Hochgebirge im Umgriff des Dhaulagiri. Ganz anders das Kali-Gandaki-Tal am Ende der Reise, wo der Pilgerort Muktinath völlig neue Akzente setzt.
1. Tag: Abflug von Frankfurt mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Nepal, Schmelztiegel der Völker und Religionen zu Füßen der höchsten Berge der Erde.
2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum schönen Godavari Village Resort für zwei Nächte, das vom Flughafen in relativ kurzer Zeit erreicht wird. Die im Newar-Stil errichtete Hotelanlage befindet sich in einem gepflegten Park und ist eingebettet in bäuerliche Kulturlandschaft. Briefing und Vorstellung Ihres Zelt-Programms durch den DAV Summit Club-Bergführer. [–/–/A]
3. Tag: Sie besichtigen die Königsstadt Kathmandu unter der fachkundigen Leitung eines deutsch sprechenden Kulturführers. Die zahlreichen Tempel, Paläste und Pagoden und das lebhafte Treiben in den Basarvierteln sind beeindruckende Zeugnisse einer Stadt zwischen Mittelalter und Moderne. Der Duft frischer Gewürze schleicht durch die engen Gassen. Im Stadtteil Thamel lädt das Garden Restaurant Dechenling zu willkommener Rast. Es ist beliebter Treffpunkt für Einheimische wie Touristen. Und am Nachmittag tauchen Sie beim Besuch des buddhistischen Stupas von Bodnath und des Hinduheiligtums Pashupatinath tief in die Welt der großen Religionen Asiens ein. Genießen Sie am Abend die angenehme Ruhe des Godavari Village Resorts und freuen Sie sich auf kommende Trekkingtage. [F/–/A]
4. Tag: Die Fahrt nach Pokhara (210 km/6 h), 900 m, bietet Abwechslung: Sie staunen über das tief eingeschnittene Tal des Trisuli-Flusses, die Reisterrassen und die reichhaltige subtropische Vegetation. Dann rücken die Annapurna- und Lamjung-Berge näher. Sie erreichen Pokhara und beziehen die Zimmer in der legendären Fishtail Lodge direkt am malerischen Phewa-See. Die wunderschön gelegene Hotelanlage ist zugleich ein wichtiges Sozialprojekt, denn alle Erlöse kommen unmittelbar dem "Princess Jayanti Memorial Trust" zugute, der bedürftigen Herz- und Krebspatienten in Nepal hilft. Sie spazieren entlang der lebhaften Uferpromenade und genießen die Aussicht auf die schneebedeckten Bergriesen des Annapurna Himal. [F/–/A]
5. Tag: Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings nahe Darbang, 1180 m, teils am tosenden Kali-Gandaki-Fluss entlang, später mit Jeeps der schäumenden Myagdi Khola folgend (110 km/6 h), wo erstmals die Zelte stehen. Am Abend präsentieren Koch und Kitchenboys im Gruppenzelt das Ergebnis ihrer Kochkunst, bevor Sie sich in ihr geräumiges Summit Tent zurückziehen.
6. Tag: Den herzlichen Willkommensgruß der Begleiter, die Sie schon erwarten, erwidern Sie mit einem freundlichen "Namasté!". Der Sirdar hat alles vorbereitet: Träger übernehmen das Gepäck – jetzt kann Ihr Dhaulagiri-Trekking beginnen. Sie wandern zunächst durch das fruchtbare Tal von Dharapani, 1550 m, und gelangen nach steilem Aufstieg aus der Schlucht der Myagdi Khola (Khola = Fluß) heraus. Aus Terrassenfeldern wachsen die Gipfel von Dhaulagiri I, II und IV empor. Zeltlager bei Sibang, 1740 m. Hm ↑680 ↓100 Gz 5 h [F/M/A]
7. Tag: Die Dhaulagiri-Gruppe vor Augen, steigen Sie über eine imposante Hängebrücke und einen luftigen Steig hinauf zum schönen Magardorf Muri, 1850 m, das durch seine doppelstöckigen Höfe auffällt. Dem Abstieg zur Myagdi Khola folgt ein kurzer Anstieg zum Lagerplatz in Litschi, 1480 m. Nach dem Prinzip "Go high – sleep down" bereiten Sie Ihren Körper so am besten auf die bevorstehenden größeren Herausforderungen vor. Hm ↑550 ↓750 Gz 6 h [F/M/A]
8. Tag: Ein neu angelegte Weg "entschärft" deutlich die früher anstrengende Etappe nach Boghara, 2080 m, und präsentiert Ihnen heute eine wahre Genusswanderung. Über sattgrüne Hügel steigen Sie stetig auf und genießen auf der Dhaulagiri-Runde immer wieder die Aussicht auf die umstehenden Bergriesen. Küchenboys begrüßen Sie mit heißem Tee und servieren später das Dinner im Gruppenzelt. Am Nachmittag wird die Sicherheitsausrüstung überprüft und es erfolgt eine Einweisung in den Umgang mit der Überdruckkammer. Hm ↑700 ↓100 Gz 3 h [F/M/A]
9. Tag: Dichter Regenwald nimmt Sie nach steilem Anstieg gefangen. Durch die moosbewachsenen Bäume hindurch lässt sich immer wieder die imposante Nordwand des Dhaulagiri I sehen. Sie queren die Myagdi Khola und steigen auf der anderen Seite weiter auf. Nachdem Sie den etwa 70 m hohen Wasserfall passiert haben ist es nicht mehr weit zum Camp auf der Lichtung Dobang, 2500 m. Hm ↑950 ↓500 Gz 5–6 h [F/M/A]
10. Tag: Das Forest Camp, 3110 m, bei Salagari ist das nächste Tagesziel. Sie haben Ihre Trinkflaschen gut gefüllt, denn in der Höhe gilt es viel zu trinken. Um in die Siedlung Salagri zu gelangen, überschreiten Sie die schäumende Myagdi Khola auf einer neuen, gut gebauten Holzbrücke. Auf der Dhaulagiri-Runde passieren Sie steile Urwaldhänge und queren einen kleinen Gletscher, ein Ausläufer der Dhaulagiri-Westwand. Und in der Ferne erscheint die weiße Silhouette des Sechstausenders Manapati, 6380 m. Hm ↑650 ↓50 Gz 5 h [F/M/A]
11. Tag: Das Swiss Basecamp, 3750 m, liegt auf Wiesen unter der furchteinflößenden Westwand des Dhaulagiri I. Ein Platz mit Perspektive. Der Treck führt zunächst entlang einer Moräne bis zu einem Bergrücken, wo Sie ein Stück absteigen. In stetem bergauf und bergab und über gerölliges Gelände durchwandern Sie die einzigartige und faszinierende Landschaft, die zunehmend alpiner wird. Wenn nötig, werden einzelne Passagen mit Fixseilen versichert. Hm ↑850 ↓200 Gz 6 h [F/M/A]
12. Tag: Wichtig für Ihre Höhenanpassung ist, dass Sie nicht zu schnell aufsteigen. Deshalb ist der Rasttag nach der anstrengenden Etappe des Vortages ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Zelt-Trekking-Reise im Dhaulagiri Himal. Am Nachmittag unternehmen Sie vielleicht eine kleine Wanderung in der Umgebung und steigen bis nahe an die Viertausendmeter-Marke auf. Auch die Begleiter genießen den freien Tag und werden am Abend in lockerer Atmosphäre vielleicht ihre Lieder singen und dazu tanzen. [F/M/A]
13. Tag: Der Chonbarban-Gletscher trägt einen Panzer aus Schutt und befindet sich zwischen Dhaulagiri I, 8167 m, und Tukuche Peak, 6837 m. Schlüsselstelle im Aufstieg zum nächsten Lagerplatz, 4150 m, ist eine versicherte steile Felspassage. Hm ↑720 ↓120 Gz 5–6 h [F/M/A]
14. Tag: Das Dhaulagiri Basecamp, 4600 m, das erste große Sehnsuchtsziel, duckt sich förmlich unter die gewaltige Nordwand. Das Zelt-Trekking erfodert eine Nacht an einem extremen Platz im Himalaya. Sie befinden sich in der Heimat des Schneeleoparden. Hm ↑450 Gz 3–4 h [F/M/A]
15. Tag: Das French Col, 5334 m, ist im Morgengrauen die erste anstrengende Hürde. Dann queren Sie den oberen Teil des Hidden Valley und erreichen den Dhampus-Pass, 5250 m, die wichtige Schlüsselstelle zwischen Annapurna, Dhaulagiri und eisfunkelnden Siebentausendern. Hochlager in der Stein- oder Schneewüste, 5100 m – je nach Witterungsverhältnissen. Hm ↑900 ↓350 Gz 8 h [F/M/A]
16.–17. Tag: Die Besteigung des Thapa Peak, 6012 m, gestaltet sich als technisch leichte Hochtour. Vom Gipfel genießen Sie die gigantische Sicht weit hinein nach Mustang, auf Dhaulagiri I und II, auf Nilgiri und die Achttausender Annapurna und Manaslu. Der zweite Tag dient als Reserve. Jeden Abend zaubert der Koch mit Töpfen und Pfannen ein neues Festessen – mit bescheidenen Mitteln. Hm ↑900 ↓900 Gz 7–8 h [F/M/A]
18. Tag: Abstieg ins Kali-Gandaki-Tal, in die tiefste Schlucht der Erde zwischen Annapurna und Dhaulagiri. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der "DreckSack", den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten haben, leistet dabei wertvolle Hilfe. Abschied von den Begleitern – ein Teil geht auf dem Anmarschweg zurück. Letzte Zeltnacht bei den Almhütten von Alubari, 3800 m. Zufrieden trinken Sie süßen Tee und genießen den glücklichen Moment – was Sie erreicht haben macht Sie stolz! Hm ↑200 ↓1550 Gz 4 h [F/M/A]
19. Tag: Vor der Wanderung nach Marpha, 2670 m, wird wie jeden Tag der "early morning tea" ans Zelt gebracht. Sie erreichen den Ort auf schönem Steig durch Wacholder- und Pinienwälder. Sie besichtigen die kleine Gompa im Talgrund und probieren vielleicht einen Apricot Brandy, für den der Ort berühmt ist. Fahrt (17 km/1,5 h) zur Komfort-Lodge Annapurna (zwei Nächte) in Kagbeni, 2810 m. Nach langen Trekkingtagen im Hochgebirge auf der Dhaulagiri-Runde freuen Sie sich auf ein Bier an der Bar, eine heiße Dusche und ein richtiges Bett. Der tibetisch geprägte Ort gilt als "Tor zum Königreich Mustang". Hm ↓1130 Gz 2–3 h [F/–/A]
20. Tag: Der Pilgerort Muktinath, 3800 m, ist hochrangiges kulturelles Ziel und wichtige Wallfahrtsstätte für Hindus, Buddhisten, Bönpa und Jain. Die Anfahrt erfolgt per Jeep, der Rückweg führt Sie – mit herrlicher Sicht auf den Dhaulagiri – durch das Königreich Mustang. Zum Abendessen gibt es heute vielleicht das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird. Hm ↑150 ↓1150 Gz 5 h [F/–/A]
21. Tag: Rückflug nach Kathmandu von Jomosom, 2800 m, wohin Sie Jeeps in kurzer Fahrt bringen. Nach einem Stopp in Pokhara landen Sie wieder in Nepals Hauptstadt und nehmen Quartier im Hotel Greenwich. Sie beziehen die Zimmer für zwei Nächte und freuen sich auf ein köstliches Abendessen. [F/–/A]
22. Tag: Die Königsstadt Patan, auch Lalitpur – "die Schöne" genannt, ist vom Hotel aus zu Fuß erreichbar und bietet neben zahlreichen Tempeln, Pagoden und dem alten Königspalast auch ein sehenswertes Museum. Patan gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Auch ein Ausflug nach Bhaktapur, Weltkulturerbe und Kulisse für Bertoluccis "Little Buddha", bietet sich an. [F/–/A]
23. Tag: Der Rückflug beginnt nach der Fahrt zum Flughafen – zuvor bleibt Zeit zur Erholung und Entspannung. [F/–/–]
24. Tag: Ankunft in Deutschland und weitere Heimreise.
Im Reisepreis enthalten
- Flüge mit Etihad Airways Frankfurt–Abu Dhabi–Kathmandu und zurück, Freigepäck 23 kg
- Flüge mit Sita- oder Agni Air Jomosom–Pokhara und mit Yeti Airlines Pokhara–Kathmandu , Freigepäck 15 kg
- Flughafengebühren
- Flughafentransfers, Bus- und Jeepfahrten laut Programm
- Eintritte und Führer für Besichtigungen laut Programm
- Vollpension an den Zelttagen, sonst Halbpension
- 2 x Hotel****, 5 x Hotel/Komfort-Lodge***, jeweils im DZ
- 14 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
- Gruppen- und Toilettenzelt
- Gepäcktransport durch Träger, Freigepäck 15 kg
- Begleiter: Sirdar, Sherpa, Koch
- Reiseleitung durch einen Staatlich geprüften Bergführer des DAV Summit Club
Bei uns ausserdem enthalten
- Nationalparkgebühren
- Ausreisesteuer in Nepal
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
- Höhenmedizinische Überdruckkammer
- Gehseile, Fixseile, Firnanker
- 1 ausgebildeter Climbing Sherpa zur Unterstützung
- Gutschein für den Summit Shop € 50,–
- Teilnehmerzahl: 8–15 Personen
- Reisedokumente: Reisepass und Visum
- Zusatzkosten: Visum/Trinkgelder zusammen ca. € 110,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 128,–
Wichtiger Hinweis: Nachdem im oberen Kali-Gandaki-Tal mittlerweile Jeeps verkehren, wurde das Trekking am Ende von uns so aufgebaut, dass die Fahrzeuge auch genutzt werden können. Grundsätzlich kann es bei den Inlandsflügen wetterbedingt oder aus anderen Gründen zu Verspätungen oder Annullierungen kommen. Für daraus resultierende Umstellungen ist der DAV Summit Club nicht haftbar.
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Kathmandu | 2 | Hotel Godavari | **** |
Pokhara | 1 | Fishtail Lodge | *** |
Trekking | 14 | Zelt | |
Kagbeni | 2 | Annapurna Lodge | *** |
Kathmandu | 2 | Hotel Greenwich | *** |
| Buchungscode: | HIHDH | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Bahn zum/vom Flughafen innerhalb D 2. Kl./ICE inklusive (Änderungen durch die Fluggesellschaft vorbehalten). |
||
| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer/Einzelzelt € 380,– | ||
Voraussetzungen:
Technisch anspruchsvolle Bergwanderung, die Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis 8 h sowie physische und psychische Belastbarkeit erfordert. Die meisten Wege sind gut, aber es gibt auch Abschnitte im steilen und weglosen Gelände. Kurze, ausgesetzte Passagen müssen mit Fixseilen versichert werden. Der höchste Punkt des Trekkings beträgt 5334 m, der Gipfel misst knapp 700 m mehr. Die größte Schlafhöhe liegt bei 5100 m. Im Bereich der Pässe kann es viel Schnee geben. Seilfreies Gehen mit Steigeisen und Tourenstöcken in bis zu 30° steilem, spaltenfreiem Firngelände wird vorausgesetzt.
Technik: 




Kondition: 




Keine Vorschriften; empfohlen: Tetanus-, Polio-, Diphtherie- und Hepatitis-A-Schutz
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Sonja Kirmair hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 117E-mail: kirmair@dav-summit-club.de













verfügbar


