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Reisedetail
- Kulturwanderungen nur für Frauen, 16 Tage
- Übernachtungen in Hotels
- Eine der schönsten Städte der Welt: Isfahan
- Tageswanderungen im Zagros-Gebirge
- Zum Tee bei den Bakhtiari-Nomaden
- Schauplatz der Weltgeschichte: Persepolis
- Armenierinnen führen durch ihre Kirche
- Duft aus den Rosengärten von Shiraz
1. Tag: Flug von Frankfurt mit Lufthansa. Frühmorgens landen Sie in der Hauptstadt Teheran, 1220 m. Fahrt zum Grand Hotel Ferdowsi im Herzen der Stadt für die erste Übernachtung.
2. Tag: Ausführlicher Stadtbesuch in der Zehn-Millionen-Metropole zu Füßen des Gebirges Elburs. Frau Zohreh Farzaneh begrüßt Sie im Hotel. Durch ihren Studienaufenthalt spricht sie perfekt Deutsch und ist sehr bewandert in Kunstgeschichte und Botanik. Gemeinsam mit Bertie Spiessl wird sie Ihre Tage im Iran professionell begleiten und mit ihrem Wissen anreichern. Authentisch kann sie all Ihre Fragen zum iranischen Frauenleben beantworten und als Dolmetscherin bei den vielfältigen Begegnungen unterstützen. Zu Fuß begeben Sie sich auf eine erste Entdeckungsreise: Teheran überrascht selbst in der Innenstadt mit von Platanen gesäumten Alleen, mit grünen Parkanlagen, aber auch mit beschaulichen Gassen abseits des Trubels einer Hauptstadt. Im Nationalmuseum dokumentieren eindrucksvolle Exponate Jahrtausende persischer Kunst und Geschichte. Mittagsrast im nahen Park e Shahr, einem beliebten Treffpunkt der Teheraner. Die Juwelensammlung im Depot der Nationalbank gewährt Einblick in den unermesslichen Reichtum der einstigen Schah-Familie und in alle Pracht des Orients. Hotel. (F/–/A)
3. Tag: Flug nach Shiraz, 1580 m, Stadt der Dichter, Rosen und Nachtigallen. Weiterfahrt nach Persepolis (70 km/1 h), einstige Hauptresidenz der frühen Könige Persiens. Erhalten sind eine breite und hohe Steinterrasse mit Resten von gewaltigen Palästen der Regenten, grandiosen Säulenhallen, feinziselierten Reliefs an Treppenfassaden, mächtigen Skulpturen und Keilschrifttafeln. Persepolis ist Weltkulturerbe der Menschheit, das Zeugnis ablegt von der Macht und dem Selbstverständnis der Achämeniden, dieser großen persischen Dynastie, die ein Weltreich schuf. Rückfahrt (60 km/1 h) nach Shiraz: Vorgesehen ist in der „Stadt der Dichter” ein Gespräch mit einer Lyrikerin, die Ihnen über ihren ganz persönlichen Weg zur Dichtkunst erzählt. Hotelnacht in Shiraz. (F/–/A)
4. Tag: Die Gräber der Dichter Saadí und Hafiz in Shiraz sind Pilgerziele. Und fast glaubt man, es sei der Duft aus den Rosengärten, der einen dorthin führt. Das ausgedehnte Sightseeing, zu Fuß und mit dem Bus, beinhaltet einen Bummel über den weitläufigen Basar, sowie Besuche der Masdjed-e-Vakil-Moschee und des Palastes Baq-e Narenjestan in einem kunstvoll gestalteten Garten: Die harmonische Einheit von Bau und Garten ist ein Beispiel der hohen städtischen Wohnkultur einer einflussreichen, in Shiraz ansässigen Familie. Hotelnacht in Shiraz. (F/–/A)
5. Tag: Ständig wechselnde Landschaftsbilder begleiten die Fahrt über Ardakan zu den Margoon-Wasserfällen: An vielen Stellen quillt Wasser aus dem Fels und fällt aus bis zu 30 Metern Höhe einem Schleier gleich herab, erst einmal in ein flaches Becken, um dann kaskadengleich seinen Weg weiter hinab in den tiefer gelegenen Bach zu nehmen. Wie von selbst ergeben sich Kontakte mit iranischen Familien, die sich hier freitags gerne zum Picknick treffen und das attraktive Naturschauspiel bewundern. Auch für die Gruppe ist eine Brotzeit am Wasser geplant. Eine erste Wanderung nimmt hier ihren Anfang, die über Blumenwiesen zu den Forellenteichen im Tal führt, wo auch schon der Bus wartet. Die ersten Ziegenhaarzelte der Qashqaei-Nomaden sind dekorative Tupfer in der Landschaft. Über dem Tagesziel Yasuj (200 km/3 h) steht die zerklüftete Bergkette des Dena-Massivs. Hotelnacht in Yasuj. Hm ↓100 Gz 2 h (F/M/A)
6. Tag: Fahrt ins Zagros-Gebirge durch Landschaften mit Walnussbäumen und Eichen, über Djonaghan zum Tagesziel Chelgerd, 2400 m. Das Zagros-Städtchen ist Anlaufziel für Bergsteiger und Felskletterer, aber auch für Botaniker. Im Frühjahr blühen in den Wiesen, entlang der Ausläufer des Zard-Massivs, neben Lilien und Iris prächtige orangefarbene und gelbe Kaiserkronen, gleich einem bunt geknüpften Teppich vor den schneebedeckten Gipfeln. Die Busfahrt hierher ist lang (360 km/6–7 h), die Landschaft voller wechselnder Bilder – das lädt immer wieder zu Fotostopps ein. Ausgangspunkt für die Wanderungen der Folgetage ist das einfache, aber charmante Hotel Koohrang, wo Herr Raiisi, der Besitzer, seine Gäste liebevoll umsorgt. (F/M/A)
7. Tag: In der Region um Chelgerd liegen die Sommerweiden der Bijan Babadi, einem berühmten Stamm der Bakhtiari-Nomaden. Der Ort ist daher ein wichtiger Handels-und Umschlagsplatz. Von der Koochrang-Quelle, die begehrtes Mineralwasser liefert, führt eine Wanderung längs der mächtigen Zard-Bergkette ins Tal des „schäumenden Wassers”. Über die hohen Pässe dieser Berge ziehen die Nomaden mit ihren Herden gegen Ende April aus den tieferen Winterquartieren und errichten in den abgelegenen Tälern mit reichlich Wiesengrund für den Sommer ihre Zeltlager. Die höchste Erhebung ist der Zard Kuh mit 4400 m, dessen weiß gepuderter Gipfel von Weitem leuchtet. Vom Stützpunkt Chelgerd aus werden für die kurzen Anfahrten zu den Wanderungen Minibusse benutzt. Hm ↑200 ↓150 Gz 5–6 h (F/M/A)
8. Tag: An der Quelle von Dimeh vorbei geht die einstündige Fahrt zum Dorf Gaw Pise, 2445 m. Hier beginnt eine weitere Wanderung auf den Spuren der Nomaden. Um ins Tal von Niakan zu gelangen, ist ein Pass, 2865 m, zu queren. Dahinter stehen auf kleinem Plateau die schwarzen Zelte einer Nomadenfamilie. Die Zelte sind meist aus Ziegenhaar, sie trotzen Schnee und Regen. Bunt gekleidete, unverschleierte Frauen heißen Sie mit dampfendem Tee willkommen: Gelegenheit, einen Blick auf das heutige Frauenleben in uralter Hirtentraditionzu erhaschen: ein ganz und gar individuelles Erlebnis abseits aller Touristenpfade. Unten im Talgrund ein glasklarer Bach – hier kann man seinen Durst unbedenklich stillen. In Niakan, 2300 m, warten die Kleinbusse zur Rückfahrt nach Chelgerd. Hm ↑450 ↓570 Gz 6–7 h (F/M/A)
9. Tag: Die schneebedeckten Gipfel der Zard-Kette kommen ins Blickfeld, wenn Sie heute durch das „Leere Tal” Bide Bikaz zu den Zelten hinter Scheich Ali Khan wandern. Je nach Jahreszeit treffen die Wanderer auf eine üppige Flora. Zurück im Hotel ist eine besondere Begegnung für Sie vorbereitet: ein gemeinsamer Abend mit Nomaden der Bakhtiari, die sich freuen, uns westlichen Frauen mit ihrer Musik, ihren Tänzen und Trachten vertraut zu machen und Einblick in ihre Sitten und Bräuche zu geben. Hotel in Chelgerd. Hm ↑300 ↓250 Gz 4–5 h (F/M/A)
10. Tag: Von Scheich Ali Khan führt der Weg an kleinen Bachläufen entlang durch üppiges Grün ins Tal mit dem Namen „Weide ohne Besitzer”. Dort am Brunnen Ismail haben Nomaden ihr Sommerlager. Vor den Zelten steht ein großer Holzrahmen. Hier knüpfen die Frauen in kleinen Gemeinschaften Teppiche. Die beste Gelegenheit, mitten im Geschehen diese typische Frauentätigkeit des Teppichknüpfens zu erleben und mit ihnen darüber zu sprechen. Sind doch die Nomadenfrauen in den fernsten Gebirgen die in die Tradition am engsten eingebundenen Hüterinnen der uralten orientalischen Teppichkultur. In Ornament und Farbe des Teppichs teilen sie ihr Leben mit. Sie erfinden Ornamente, erzählen von Freude und Trauer, Liebe und Leid, von Sehnsucht und Traum. Rückfahrt nach Chelgerd von Abdul Razagh aus. Letzte Nacht in der herzlichen Atmosphäre des Hotels Koohrang. Hm ↑250 ↓300 Gz 6 h (F/M/A)
11. Tag: Nicht nur eine Perle ist sie unter den Städten des Iran, nein, sie gehört zu den schönsten der Welt! Die Rede ist von Isfahan. Sie beziehen Ihr Hotel (270 km/3 h), es ist ein malerischer alter Palast, eine Oase der Ruhe in den Gassen traditionsreicher Handwerkerzünfte. Geschichten aus Tausendundeiner Nacht fänden hier ihre Kulisse. Grandios in der Vielzahl ihrer Bögen sind die Brücken der Stadt, traumhaft elegant die Moscheen, leuchtend türkisblau ihre Kuppeln. Überwältigend der Blick von der Terrasse des Ali-Kapu-Palastes auf den Meidan-e Imam, er ist einer der größten Stadtplätze auf dem Globus und Weltkulturerbe der Menschheit: Moscheen und Basar stehen sich gegenüber, der ganze Platz eine blühende Gartenanlage! Hotelnacht in Isfahan. (F/–/A)
12. Tag: Bei Rundgängen in Isfahan ist die erhabene armenische Vank-Kathedrale auch Ziel eines informativen Treffens mit Armenierinnen. Sie werden über das Leben ihrer christlichen Minderheit im Iran berichten, wo der schiitische Islam Staatsreligion ist. Von repräsentativer Pracht ist Isfahans Große Moschee, sie zeigt erlesenen Fliesenschmuck. Der quirlig-lebhafte, typisch orientalische Basar wartet mit einem kaum überschaubaren Sortiment an Waren auf. Teppiche aller persischen Provenienzen gehören dazu, geknüpfte Taschen für Esel und Kamel, Kelims und Flachgewebe. Außerdem Sättel und Zaumzeug, handbedruckte Stoffe, kunstvolle Miniaturen, duftende Gewürze, Chilisoßen, Bienenhonig und andere Süßigkeiten – eben alle Schätze des Orients. Erneute Hotelnacht in Isfahan. (F/–/A)
13. Tag: Verabredung in einer kleinen Teppich-Knüpferei, wo ausschließlich Frauen dabei sind, ganz unterschiedliche Werkstücke zu fertigen. Sie werden allgemein Aufschluss geben über Teppichmaterial wie naturfarbene, pflanzen- oder anilingefärbte Schafwolle. Über Knüpftechnik werden sie berichten, Arbeitszeit sowie Bezahlung und sie werden Fragen beantworten. Ganz in der Nähe hält sich ein Atelier für Emailmalerei für Ihren Besuch bereit. Normalerweise sind bei den diversen Schmelztechniken männliche Künstler am Werk. Hier sind es ausschließlich Frauen. Beim Blick über die Schulter der Malerinnen auf die diffizile Arbeit geben sie den hier seltenen Westlerinnen fröhlich Antwort auf deren Fragen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Letzte Hotelnacht in Isfahan. (F/–/A)
14. Tag: Fahrt nach Teheran mit Zwischenstopp in Kashan am Rand der Wüste Kavir. Ab dem 12. Jahrhundert war Kashan führend in der Produktion glasierter Fliesen. Aber auch für Garten- und Blumenmuster in Teppichen hatte Kashan einen guten Namen. Und für den verführerischen Duft der in den „Paradiesgärten” wachsenden Rosen. Rosenwasser und Rosenöl, unentbehrlich in der persischen Küche, wären als hübsches kleines Mitbringsel aus Kashan vor der Weiterfahrt leicht zu beschaffen. Zurück in Teheran (250 km/5 h) beziehen Sie erneut die Zimmer des Grand Hotels Ferdowsi. (F/–/A)
15. Tag: Es bleibt Zeit für Teheran und seine vielen Sehenswürdigkeiten. So wird der Schah-Palast Saray-e Saad Abad besucht und als echter Kontrast das Wohnhaus von Imam Khomeini. Für ein ganz anderes Bild der Stadt sorgt eine moderne Einkaufspassage im Norden der Metropole. Auch die Begegnung mit einer traditionsbewussten Iranerin steht noch bevor, die bereit ist, auf Deutsch über ihr Leben zu berichten und Ihre Fragen zu beantworten. Die erlebnisreichen Reisetage werden beim Abschiedsessen im Spezialitätenrestaurant des Grand Hotels FerdowsiGegenstand lebhafter Unterhaltung sein. Der Transfer zum Flughafen folgt am späten Abend. (F/–/A)
16. Tag: Abflug von Teheran in den frühen Morgenstunden mit Lufthansa zurück nach Frankfurt, wo Sie am Morgen landen. Individuelle Heimreise zu den Heimatflughäfen.
- Linienflüge mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran und zurück
- Inlandsflug mit Iran Air von Teheran nach Shiraz
- Freigepäck 20 kg
- 6 x Vollpension, 8 x Halbpension
- 4 x Hotel ****, 5 x Hotel ***, 5 x Hotel **(*), jeweils im DZ
- Transfers und Fahrten mit Bussen und Minibussen
- Eintrittsgelder für Besichtigungen laut Programm
- Referenznummer für Visabesorgung
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- 1 Tagesrucksack oder ein anderer Artikel der Summit Line
- Reiseleitung durch eine iranische, deutsch sprechende Reiseleiterin
- Reiseleitung durch eine DAV Summit Club Kultur- und Bergwanderführerin, vorgesehen ist Frau Berti Spiessl
- Teilnehmerzahl: 8–15 Personen
- Reisedokumente: Reisepass und Visum
- Zusatzkosten: Trinkgelder und Visum ca. € 180,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 60,–
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Teheran | 3 | Grand Hotel Ferdowsi | **** |
Shiraz | 2 | Hotel Park | *** |
Yasuj | 1 | Hotel Parsian | **** |
Chelgerd | 5 | Hotel Koohrang | **(*) |
Isfahan | 3 | Hotel Isfahan Traditional Hotel | *** |
| Buchungscode: | IAFRA | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Innerdeutsche Anschlussflüge nach/ab Frankfurt € 60,– Aufpreis für Flugsteuern. Weitere auf Anfrage. |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer, nicht in Chelgerd € 250,– | ||
Voraussetzungen:
Teilnahme nur für Frauen. Kulturrundreise mit leichten Tageswanderungen, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten von 2 bis 7 h benötigen. Bitte beachten Sie, dass wir die Begegnungen sorgfältig geplant haben, aber eine Garantie dafür nicht gegeben werden kann.
Technik: 




Kondition: 




Keine Vorschriften; empfohlen: Tetanus-, Polio-, Diphtherie- und Hepatitis-A-Schutz.
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Sonja Kirmair hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 117E-mail: kirmair@dav-summit-club.de













