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Expeditionsnews
Expeditionsnews
An dieser Stelle berichten wir ab sofort über Neuigkeiten aus unserem Expeditionsbereich. Es lohnt sich also, hier regelmässig vorbei zu surfen!
7.5.13 Vorbereitung für den Elbrus
So langsam wird es ernst. Am Freitag geht's los zum Elbrus.
Vorbereitet haben wir uns auf vielen langen Skitouren in den Alpen. Zuletzt im frühlingshaften Griesner Kar im Wilden Kaiser.

Von der Fritz-Pflaum-Hütte gibt's viele steile Scharten - eine wahre Spielwiese für den Skitouristen, oder ist es gar schon Skialpinismus? Hier sind wir im Aufstieg kurz vor der Goinger Scharte und blicken zurück auf den Kleinkaiser, hinter dem vom Betrachter aus gesehen, die Fritz-Pflaum-Hütte liegt.

Und, natürlich in der Höhenkammer des Hermann-Buhl-Institutes in Bad Aibling. Für "Kurzabenteuer" in doch beachtliche Höhen haben wir in der Vergangenheit damit sehr gute Erfahrung gemacht. 10 Trainingseinheiten a 1,5 h, beginnend bei 3500 m wurden langsam gesteigert auf 5500 m. Morgen Mittwoch werden wir die letzte Einheit auf bis zu 6000 m absolvieren. Der Puls bewegt sich dabei im Ausdauerbereich mit bis zu 130 Schlägen pro Minute bei permanenter Kontrolle der Sauerstoffsättigung.


Wir sind gut vorbereitet. Der Elbrus kann kommen. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Bisher war es ja nicht so üppig.
18. - 21.04.13
Vorbereitungskurs für schwere Trekkings und Expeditionen im Stubai
Am vergangenen Wochenende fand auf der Franz Senn Hütte wieder der Vorbereitungskurs für schwere Trekkings und Expeditionen unter Leitung des erfahrenen Expeditionsbergsteigers Andreas Sippel statt. Mit dabei auch Christoph Schnurr, der Leiter der Expeditionsabteilung des DAV Summit Club.

Nachdem wir unser Expeditionsgepäck "aufgegeben" hatten, wanderten wir mit leichtem Gepäck zur Franz Senn Hütte.

Intensive Theorieeinheiten bzgl. Höhenphysiologie, Höhenmedizin und Höhentaktik, richtiger Ernährung und Trainingslehre sowie Tipps zur richtigen Ausrüstung wechselten mit praktischen Übungen im Gelände, wie hier z. B. das Auf- und Absteigen an Fixseilen.

Im Anschluss wurde der Rucksack für das "Hochlager" gepackt und nach kurzem Aufstieg, da starker Schneefall und große Lawinengefahr den Aktionsradius an diesem Wochenende erheblich einschränkten, dieses dann auch errichtet.

Viele Tipps von Andreas gab es nochmals hinsichtlich Bereitung des "Zeltplatzes", Zubereitung von Wasser und Expeditionsnahrung und Trocknen von Bekleidung und Schuhen.

Der nächste Vorbereitungskurs findet vom 12.9. - 15.9. ebenfalls auf der Franz Senn Hütte im Stubai statt. Es sind noch wenige Plätze verfügbar.
Expedition Aconcagua EXACO, 05. -27.01.2013:
Wieder ist eine DAV Summit Club Expedition am Aconcagua erfolgreich.
Am 19.1. erreichte Expeditionsleiter Andreas Sippel mit 8 Teilnehmern den Gipfel des Aconcagua.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!
Für alle Aconcagua-Interessierten, die nächsten Reisen siehe hier!
16.12.2012 Expedition Aconcagua EXPOL, 27.11-19.12.2012:
Aufgrund der extremen Windverhältnisse der letzten 2 Wochen musste leider der Plan, den 6962 m hohen Aconcagua von seiner Ostseite her, bevorzugt über die exponierte Polengletscherroute bzw. die -traverse zu erreichen, aufgegeben werden. Das Team wechselte zu Beginn der vergangenen Woche zum Basislager Plaza de Mulas auf der Nordwestseite des Berges, um von dort einen Gipfelversuch zu starten. 11 Teilnehmer sowie Expeditionsleiter Rupert Hauer erreichten mit dem argentinischen Bergführer Julver dann am Donnerstag, 13.12. bei immer noch sehr schwierigen und kalten Bedingungen den Gipfel des Aconcagua über die beiden Hochlager Nido de Condores und Colera. Alle Teilnehmer sind wohlbehalten im Basislager angekommen und bereiten sich auf die Heimreise vor.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Erfolg!
DAV Summit Club Expedition zum Kun 7077 m
Am 29.8. bekommen wir den entscheidenden Anruf vom Gipfel des Kun: Die Teilnehmer Peter Metzger, Volker Schmidt, Sabine Specht, Elke Sperber haben mit Expeditionsleiter Andreas Sippel zwischen 13.30 und 14.30 Uhr den Gipfel erreicht.
Nach zwei Wochen sehr wechselhaften Wetters hatte das Team mit viel Schnee am Berg zu kämpfen. Am Gipfeltag stiegen die Bergsteiger in 7-8 Stunden von C3, 6350 m, bei wiederum wechselhaftem Wetter auf. Von den insgesamt 9 Teilnehmern erreichten vier bei diesen schwierigen Bedingungen den höchsten Punkt. Von der zweiten Gruppe mit Expeditionsleiter Stephan Schanderl erreichten am 31.8, zwei Tage später, Oliver Arnold, Wolfgang Breuer, Andreas Klocke, Elisabeth Oswald und Bernhard Bidmon zusammen mit Stephan den Gipfel. Unsere herzliche Gratulation gilt nicht nur den Gipfelgängern sondern allen, die bei diesen schwierigen Rahmenbedingungen ihr Bestes gegeben haben!
DAV Summit Club Expedition zum Pik Lenin, 7134 m, Kirgisistan
Update 5.8.2012: Vier Teilnehmer unserer Bergsteigergruppe konnten heute erfolgreich den Gipfel des Peak Lenin, 7134 m, erreichen. Ein weiterer musste kurz unterhalb des Gipfels umdrehen und wurde von unserem Local Guide zum Hochlager hinunterbegleitet. Ein Teilnehmer war aus gesundheitlichen Gründen im Lager verblieben und hatte den Gipfelversuch nicht angetreten. Heute befindet sich die Gruppe im Abstieg und wird im Laufe des Nachmittags das ABC erreichen. Wir gratulieren allen Gipfelgängern und natürlich auch all jenen, die den höchsten Punkt knapp verfehlt haben, ganz herzlich!
Update 3.8.2012: Die Gruppe hat sich entschieden, ihren Gipfelversuch noch einen Tag eher zu starten, da das Wetter für den Sonntag noch besser prognostiziert ist. Daumen drücken!
Update 2.8.2012: Gestern, am 1.8. gelang unserer Gruppe geschlossen die Besteigung des Pik Razdelnaya, 6148 m, einer guten Vorbereitung für die bevorstehende Gipfelbesteigung des Pik Lenin. Nach zwei weiteren Nächten zur Akklimatisation in den Hochlagern befinden sich die Bergsteiger nun wieder im ABC zur Erholung und möchten am Samstag, 4. August, für ihren Gipfelversuch wieder aufsteigen. Dieser würde das Team dann am Montag, 6.8., auf die Gipfeletappe führen. Wir drücken den Daumen!
Update 27.07.2012: Alle fünf Teilnehmer sind mit Expeditionsleiter Christian Gabl im Advanced Basecamp (ABC, 4450 m) wohlbehalten angekommen und erfreuen sich guter Gesundheit. Nachdem zunächst das meiste Gepäck von der Fluglinie verspätet nach Osh nachgeliefert worden war, hatte die Gruppe dort einen zusätzlichen Tag verbracht und mit Besichtigungen ausgefüllt. Mit vollständiger Ausrüstung ging es darauf mit dem Bus ins Basislager Achik Tash weiter, von dem ins ABC aufgestiegen wurde. Heute wird ein Ruhetag eingelegt, morgen soll es das erste Mal zum C1, 5350 m, hinauf gehen. Das Wetter und die Verhältnisse sind hervorragend!
DAV Summit Club Expedition zum Mustagh Ata, 7546 m, China
Update 17.8.2012: Trotz schlechter als vorhergesagtem Wetter und einer langen Gipfeletappe mit Spurarbeit durch viel Neuschnee haben sechs der zehn Teilnehmer unserer Mustagh Ata Expedition zusammen mit Leiter Thomas Lämmle gegen 14.00 Uhr Ortszeit den Gipfel erreicht. Wir gratulieren herzlich zu dieser fabelhaften Leistung!
Update 16.8.2012: Nachdem die Gruppe bereits am 15.8. auf C1, 5580 m, aufgestiegen war, mussten die Bergsteiger gestern ihre Etappe nach C2, 6600 m, aufgrund unerwartet heftiger Schneefälle abbrechen und kehrte ins C1 zurück. Schon im ersten Hochlager waren die Zelte unter einem halben Meter Neuschnee tief begraben, im Verlauf des gestrigen Tages kam ein weiterer halber Meter hinzu. Heute sollte sich laut Prognose das Wetter besseren, woraufhin das Team versuchen wird, auf C2 aufzusteigen und morgen, 17.8., einen Gipfelversuch zu unternehmen. Die Wetterprognose ist gut, lediglich der viele Neuschnee wird eine ernstzunehmende Hürde darstellen. Wir drücken unserem Team fest den Daumen für den morgigen Tag!
Update 6.8.2012: Das Team steigt heute auf C1 auf, möchte dort oben insgesamt drei Nächte zur Akklimatisation verbringen und währenddessen C2 errichten. Das erste Lager befindet sich höher als üblich, auf 5580 m, um die Distanz zu einem vorgeschobenen zweiten Hochlager (geplant 6500 m) zu verkürzen. Die Gruppe will versuchen, den Gipfel mit nur zwei Hochlagern zu erreichen. Diese Saison hat es verhältnismässig viel Schnee, es kann bereits ab 5100 m mit Ski aufgestiegen werden. Durch die immer wieder auftretenden leichten Schneefälle erneuert sich die Schneedecke ständig und die Skifahrer können beste Verhältnisse bei der Abfahrt genießen!
Update 3.8.2012: Camp 1 auf 5600 m ist errichtet, alle Teilnehmer haben dieses heute erreicht und eine Traum-Firnabfahrt bis hinunter auf 5100 m genossen. Morgen ist ein Ruhetag geplant, danach hängt es vom Wetter ab, wie weiter verfahren wird.
Update 31.7.2012: Nach zwei wunderschönen Akklimatisationstagen in Tash Rabat, 3000 m, bei bestem Wetter hat unsere Gruppe nun reibungslos die Grenze nach China passiert und befindet sich in Kashgar. Morgen geht es zum Karakulsee, 3700 m, und von dort zum Mustagh Ata Basislager, 4450 m, weiter.
Update 26.07.2012: Heute ist es losgegangen, alle elf Teilnehmer haben mit Expeditionsleiter Thomas Lämmle für ihren Flug nach Bishkek über Istanbul eingecheckt. Nach ein paar Tagen Anreise über Tash Rabat, den Torug Art Pass und Kashgar, wird sich die Bergsteigertruppe im Basislager, 4500 m, einfinden.
DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo, 5947 m, und Huascaran, 6768 m, Peru
Update 9.8.2012: Gestern standen alle Teilnehmer der Expedition mit Expeditionsleiter Gernot Podmenik am Gipfel des Nevado Pisco, 5760 m. Nachdem der starke Höhensturm, der seit Tagen in der Cordillera Blanca anhält, eine geplante Besteigung des Huascaran unmöglich gemacht hatte, disponierte die Gruppe spontan um und erreichte geschlossen den Gipfel des hohen Fünftausenders über Huaraz. Wir gratulieren zu diesem gelungenen Schlussauftakt und wünschen allen eine gute Heimreise!
Update 31.7.2012: Soeben haben wir die Meldung erhalten, dass 5 der 6 Teilnehmer zusammen mit Expeditionsleiter Gernot Podmenik und Local Guide Lucio den Gipfel des Alpamayo bei hervorragendem Wetter und Verhältnissen erreicht haben. Wir gratulieren Urs Roth, Sylvia Winnistörfer, Ursula Leeb, Frauke Meyer-Speulda und Ronald Kamin ganz herzlich und wünschen einen sicheren Abstieg!
Update 25.07.2012: Am Sonntag ist für unser Team zum Alpamayo und Huascaran der Startschuss gefallen. Leider hatte die Airline die Maschine nach Madrid aus technischen Gründen kurzfristig absagen müsse, so dass alle sechs Teilnehmer zusammen mit Expeditionsleiter Gernot Podmenik eine Nacht im Hotel in Frankfurt verbringen mussten. Am Montag Nachmittag ging es dann weiter, zunächst nach Madrid, dann nach Lima und von dort mit dem Bus nach Huaraz in die Cordillera Blanca.
Trainingsexpedition Cordillera Blanca, Peru
Update 26.7.2012: Die Trainingsexpedition in der Cordillera Blanca nähert sich nach einer intensiven Tourenwoche im Ishinca-Tal erfolgreich ihrem Ende. Nevado Urus, 5420 m, Nevado Ishinca, 5530 m, und Nevado Tocllaraju, 6034 m, wurden bei guten Verhältnissen und Traumwetter bestiegen. Wir gratulieren den Teilnehmern Edgar Faller, Luitger Wolterhoff, Christina Ibarra de Stumpf, Martin Zwer, Sabine Specht, Alfons Schranz sowie Leiter Andreas Sippel und Local Guide Lucio herzlich zu diesem Erfolg und wünschen allen einen guten Heimflug!
Expedition Denali 6193 m, 05.-27.05.2012
Weiterführende Infos unter ruperthauer.at
Update 21.05.2012: Am Sonntag Abend, 20.05. gg. 20.00 Uhr Ortszeit haben Werner Göring, Florian Esters, Lorenz Hübschmann sowie unser Bergführer Rupert Hauer zusammen mit Tom Torkelson und Elliot Gaddy den Gipfel des Denali 6193 m erreicht.
Der DAV Summit Club gratuliert allen ganz herzlich und wünscht einen guten Abstieg sowie gesunde Heimkehr!
Update 18.05.2012: Das Team kommt weiterhin gut voran und hat am Donnerstag ein letztes Materialdepot auf ca. 5000 m Höhe an der "west-buttress" eingerichtet. Heute möchten die Bergsteiger einen Ruhetag im C3 einlegen, morgen Samstag dann Richtung C4 17.200"/5240 m aufsteigen und bei guten Wetterverhältnissen bereits am Sonntag einen Gipfelversuch unternehmen.
Update 14.05.2012: Das Team hat sich verkleinert: Mathias, Holger und Ingrid mussten leider in den letzten Tagen aus gesundheitlichen Gründen die Expedition abbrechen. Somit sind Lorenz, Florian, Werner, Bergführer Rupert Hauer inzwischen zu viert mit den amerikanischen guides Tom Torkelson und Elliot Gaddy am Denali unterwegs. Starker Schneefall von über einem Meter hat die Bergsteiger zu einer 2tägigen Pause in C2 11.200"/3400m gezwungen. Heute hat das Team einen Gepäcktransport bis zur "windy corner" unternommen und wird am morgigen Dienstag das C3 14.200"/4300m beziehen.
Update 10.05.2012: Das Team kommt gut voran und wird heute das Lager "11.200" oberhalb des Kahiltna Passes erreichen. Von hier aus sind dann erste Schlüsselstellen zu überwinden, der "motorcycle hill", eine ca. 300 m hohe Steilstufe von bis zu 40° Neigung sowie die "windy corner", ein sehr windexponierter Durchschlupf vorderhalb des sog. "medical camp" auf 4300 m.
09.05.2012: 
Das Team um Bergführer Rupert Hauer ist am Montag ins Basislager, 2200 m am Kahlitna-Gletscher geflogen und wird sich Dienstag auf den Weg Richtung ihres Ziels, dem Denali Südgipfel machen. In den kommenden 14 Tagen werden die Bergsteiger mit 3 Zwischenlagern (2400, 3400, 4300 m) den Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung auf 5240 m erreichen. Von hier aus sind es dann noch einmal 6-9 Stunden Gehzeit bis auf den höchsten Punkt des nordamerikanischen Kontinents, einem der "Seven Summits".
Expedition Manaslu 8163 m, 09.04.-26.05.2012
Weiterführende Infos unter www.goclimbamountain.de
Update 21.05.2012: Aufgrund der neuen Wetterentwicklung mit wieder viel Neuschnee und sehr starkem Wind und der damit steigenden Lawinengefahr wird das Team keinen weiteren Besteigungsversuch am Manaslu unternehmen und beginnt am 20.05. den Rückmarsch durch das Marsyangdi-Tal. Wir freuen uns alle auf ihre gesunde Heimkehr, voraussichtlich schon am 26.05.!
Update 14.05.2012: Das Team hat am Samstag 12.05. einen Gipfelversuch unternommen, musste diesen aber wegen des zunehmend starken Windes und der dann auch extrem schlechten Sichtverhältnisse auf knapp 8000 m Höhe abbrechen. Nach einer sehr stürmischen Nacht in C4 7400 m auf Sonntag, und einem zweitägigen gefährlichen Abstieg sind alle fünf Bergsteiger heute Nachmittag wohlbehalten im Basislager angekommen.
Update 11.05.2012: Das Team hat heute C4 7400 m erreicht und wird morgen, sofern es die Windverhältnisse erlauben, einen Gipfelversuch unternehmen. Wir drücken alle fest die Daumen!
Update 10.05.2012: Gerade erreicht uns die Nachricht, dass das Team sich in ihrem neuen C3 auf 6900 m befindet und sich je nach lokaler Wetterentwicklung schon heute auf den Weg ins Hochlager 4, 7400 m machen wird. Damit könnte schon am Wochenende der Gipfel angegangen werden!
Update 08.05.2012:
Das Team hat im Zeitraum 01.-05.05. ihr Lager 2 auf 6520 m einrichten können und auch dort genächtigt. Aufgrund der täglichen Neuschneemenge zwischen 30-40 cm war auch am Freitag, 04.05. nicht auf einen weiteren Aufstieg Richtung Lager 4, 7400 m zu denken und das Team hat sich früh am Morgen auf den Abstieg/Abfahrt ins Basislager begeben. Samstag stand dann noch eine Skitour auf den Naikke-Vorgipfel 5890 m auf dem Programm, bevor sich die Bergsteiger für die nächsten dreit Tage Schneefall in die Basislagerzelte zurückziehen.
02.05.2012:
Das fünfköpfige Team mit Luis Stitzinger, Alix v. Melle, Saskia Sippel, Rainer Jäpel und Christian Ranke hat trotz der starken Schneefälle in den letzten zehn Tagen bereits das Lager 2 (6600 m) eingerichtet und wird, wenn es denn Wetter- und Schneeverhältnisse zulassen, am 03.05. einen Materialtransport ins Lager 4 (7400 m) unternehmen. Die Strecken zwischen den Lagern überwinden die fünf mit Ski - bis auf bisher kurze Passagen vor Lager 2, an den Steigeisen zum Einsatz kommen. Die Abfahrten im unverspurten Pulver belohnt dann für die Mühen des Aufstiegs. Läuft alles so glatt wie bisher, könnte bereits in der kommenden Woche ein Gipfelversuch unternommen werden. Wir drücken die Daumen! Das basecamp-team des DAVSC.
Aconcagua Expedition 07.-29.01.2012

Update 26.01.2012 - Erfolgreicher Gipfelgang der Expedition am 25.01. Soeben erhielten wir die Nachricht, dass es unserer Gruppe trotz schwieriger Witterungsbedingungen geglückt ist, am Mittwoch den Gipfel zu erreichen.
Nach einer stürmischen Phase am Wochenende lagen am Montag 20 cm Neuschnee im Basislager Plaza de Mulas, 4300 m, in das sich die Bergsteiger nach einem ersten Gipfelversuch am Samstag, 21.01.2012 und dessen Abbruch bei Independencia, 6440 m, geflüchtet hatten. Am Dienstag hatten die starken Winde etwas nachgelassen, somit stieg die Gruppe mit 7 Teilnehmern und Expeditionsleiter Andreas Sippel sowie den Assistenten Khalil und Fernando wieder ins Hochlager Colera, 6000 m auf. Am Mittwoch brach die Gruppe um 5.00 Uhr morgens bei extremer Kälte (ca. -30° C) in Richtung Gipfel auf. Die Windgeschwindigkeiten waren wie in der Prognose angekündigt, auf 40-50 km/h (Gipfelniveau) gefallen. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr erreichten Mike Löhr, Christof Bartmann, Christian Zerle, Gunnar Hanekop, Gerhard Bader und der Bergführer Andreas Sippel mit Assistent Fernando den höchsten Punkt des amerikanischen Kontinents, nachdem die Teilnehmer Margret Karsch bei Independencia und Hans-Joachim Galonska am Ende des Gran Acareo wegen der großen Kälte umkehren mussten und sie dasselbe Schicksal ereilte, wie zuvor ihre Kameraden Monique und Jörg Bergmann sowie Dörte Grahlmann, Britta Erxleben und Jürgen Menzel. Alle Gipfelaspiranten kehrten noch am selben Tag ins Basislager Plaza de Mulas bis spätestens 19.00 Uhr zurück. Heute wird die Truppe in den Talort Los Penitentes, 2600 m, zurückkehren und morgen die Heimreise über Santiago de Chile antreten. Eine großartige konditionelle und mentale Leistung bei den extremen Bedingungen, zu der wir ganz herzlich gratulieren - auch allen, die den Gipfel zwar knapp verfehlt, dafür vielleicht einen persönlichen Höhenrekord erzielt haben!
Update 17.01.2012 - Unser Expeditionsleiter Andreas Sippel ist heute zusammen mit allen Teilnehmern zu einem Lastentransport nach C2, 5500 m, aufgebrochen. Alle sind fit und bei guter Gesundheit. Das Wetter ist beinahe schon zu gut, die Hitze im Ameghino-Sattel, 5300 m, ist erdrückend. Wenn alles weiter planmässifg verläuft, ist die Gruppe ab dem 22.01. reif für den Gipfel. Laut Wetterprognose ist es gerade am 22. und 23. mit über 100 km/h Windgeschwindigkeit auf dem Gipfel allerdings am stürmischten. So wird man sich voraussichtlich für einen ersten Gipfelversuch am Dienstag, 24.1. entscheiden. Wir drücken den Daumen!
Aconcagua Expedition 29.11.-21.12.2011

Update 14.12.2011 - Alle Teilnehmer haben soeben gegen 13.30 Ortszeit zusammen mit unserem Expeditionsleiter Rupert Hauer und dem argentinischen Assistenzführer Julver den Gipfel des Aconcagua, 6962 m, erreicht! 8,5 Stunden benötigte das Team für den Gipfelanstieg und konnte bei bestem Wetter und nahezu Windstille den Ausblick über die Anden genießen. Wir gratulieren Andreas Benndorf, Dany Borowek, Bernd Görmar, Michael Quade, Armin Koch, Michael Iselborn sowie den Leitern Rupert und Julver herzlichst und wünschen einen guten und sicheren Abstieg!
Update 14.12.2011 - Heute (Ortszeit 7.30/8.00 Uhr in Argentinien) ist unser Expeditionsleiter Rupert Hauer mit allen Teilnehmern Richtung Gipfel gestartet. Die Wetterprognose für heute ist bis mittags sehr gut, nachmittags soll leichter Schneefall einsetzen. Dafür ist der Wind mit 10-15 km/h so ruhig wie selten. Optimale Bedingungen also, wir drücken allen Teilnehmern ganz fest den Daumen, dass es mit dem Gipfel heute klappt!
Update 07.12.2011 - Wir haben uns im Basislager gut eingerichtet und werden morgen Richtung Camp1 aufbrechen, dort übernachten und am darauffolgenden Tag bis Camp2 aufsteigen. Wetter ist gut und alle sind wohlauf. Wie erwartet ist die Email-Verbindung schlecht, wir werden aber versuchen euch über Telefon und SMS am Laufenden halten. Fotos werden wir leider bis auf weiteres keine übertragen können.
Update 05.12.2011 - Sind am 04. Dezember im Basislager angekommen – alle bei bester Gesundheit und Laune. Gruß Rupert & Team
04.12.2011 - Nachdem ich bereits am 28.11. die Reise nach Suedamerika angetreten habe und somit einen Tag zeit hatte die Millionenstadt Santiago de Chile zu besichtigen, konnte ich die Gruppe am 30.11.2011 am Flughafen in Santiago begruessen. Bereits 2 stunden spaeter erfolgte der Anschlussflug nach Mendoza in Argentinien. Etwas muede aber gluecklich ueber die Vollstaendigkeit des Gepaecks ging es ab zum sehr schoenen Hotel. Nach kurzer Pause stand bereits der naechste Termin auf dem Plan. Die Abholung des Permits/Genehmigung fuer den Eintritt in den Nationalpark AQconcagua. Noch wichtiger war unser erstes Argentinisches Steak mit einen schönen Glas Rotwein. Anschließend haben wir eingekauft. Wir brauchten noch die Hochlagerverpflegung und ein paar Spezialitaeten der Region fuers Basislager besorgt werden. Muede und zufrieden – nach einem 2. Steak zum Abendessen ging es wieder ins Hotel. Am 01.12. begann unser tag um 10.30 Uhr mit der Busfahrt nach Los Penitentes. Die fahrt dauerte 4 Stunden mit einer Mittagspause in Uspallata und natuerlich gab es wieder Steak!!! In Los Penitentes angekommen wurde eifrig die Ausruestung fuer das Morgen beginnende Trekking zum Camp pampa de Lena im Vacastal. Die Gehzeit betrug ca. 5 bis 6 stunden. Das Lager liegt auf 2.870 m also ca. 500 m Aufstieg. Ideal fuer eine gute Akklimatisation. Am 3.12. werden wir dann ins camp Casa de Piedra ca. 3.300 m und am darauffolgenden Tag ins Basislager Camp Argentina 4.200 m aufsteigen. Zur Unterstuetzung stehen uns ausreichend Mulis zur Verfuegung sodass wir lediglich mit einem kleinen Tagesrucksack die Gegend geniessen koennen. Sobald wir im Basislager sind, melden wir uns wieder.
Shisha Pangma (8027m) Expedition vom 31.8.2011 bis 13.10.2011
Teilnehmer: Gernot Podmenik, Andreas Bamberger, Helfried Jedlaucnik, Peter Braunsperger, Petra Petrakovits, Sylvia Winistörfer, Uschi Leeb
http://www.asian-trekking.com/about-us/news-and-updates/item/243-congratulations-dav-summit-club-exsosp-mtshishapangma-exp-autumn-2011.html
Anreise über Kathmandu nach Lhasa:
In Kathmandu letzte Besorgungen der Teilnehmer für die Expedition sowie von Gernot Zusammenstellung und Überprüfung der Gruppenausrüstung (Hochlagerzelte, Fixseile etc.) und Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten.
Weiterflug nach Lhasa - Aufenthalt von 3 Tagen - Führung durch den Potala, Norbulingka (Sommerpalast) des Dalai Lama und Jokhang-Tempel - Spaziergang durch die Altstadt.
Weitere Anreise mit dem Bus über die tibetische Hochebene und deren Städte Shigatse und Tingri ins chinesiche Fahrerlager (Basecamp 5030 m). Nach drei Tagen zur Akklimatisation im BC ging es mit einer Nächtigung im Zwischenlager weiter ins ABC (vorgeschobenes Basecamp) auf 5637 m.
Heute Vormittag wurde für uns eine Pujafeier durchgeführt, um die Berggötter milde zu stimmen. Am Nachmittag wird die Ausrüstung und Verpflegung für das 1. Hochlager zusammengestellt. Einen Teil davon wollen wir morgen in ein Zwischendepot beim Gletscher bringen.
Alle Expeditionsteilnehmer sind wohlauf und für die nächsten Tage voll motiviert.
Wir grüßen unsere Familien, Freunde und Bergkameraden... und natürlich ganz besonders Urs, der leider aufgrund einer Operation nicht an dieser Expedition teilnehmen kann.
Update 22.09.

Am 14.09.11 erreichten wir nach 4-stündigen K(r)ampf über endlose Moränen das Depot1. Da das Depotzelt sehr gut "versteckt" war, dauerte die Suche danach fast eine halbe Stunde. Nach Hinterlegung der Schier und sonstiger Ausrüstung ging's zurück ins ABC, wo zur besseren Akklimatisation 2 weitere Ruhetage folgten. Am 17.09.11 wurde es schließlich ernst, da die 1. Nacht im Hochlager C1 auf 6360 m angesagt war. Wieder über die endlosen Moränen erreichten wir nach 3 Stunden Depot1. Von dort ging's mit schwerem Gepäck (Schihochtourenausrüstung, Verpflegung, Schlafsack,...) über den haifischzahnartigen Gletscherbruch mit etlichen Abseilstellen zum Depot2. Dann hieß es endlich Schi anschnallen und in unzähligen Spitzkehren kämpften wir uns den Hang zum Lager C1 hoch. Nach einer kalten Nacht bis zu -15°C versammelten wir uns vor den Zelten zu einem Ständchen für unsere 2 Geburtstagskinder (Pezi und Helfried). Den folgenden Hang meisterten wir trotz "wackeliger" Expeditionsschuhen in einer rasanten Abfahrt bis Depot2. Unsere Schweizerin Sylvia, welche statt Schi Schneeschuhe mit hat, legte all dies nur mit Steigeisen in derselben Zeit zurück. Über den Gletscherbruch und die Moränen erreichten wir wieder das ABC-Lager, wo wir bereits mit heißer Suppe und Tee erwartet wurden. Das Abendessen wurde durch ein Erdbeben unterbrochen. Der Boden schwankte und die Zeltwände wackelten. Wir waren froh im "sicheren" Basecamp zu sein. Zu unserer Überraschung wurde noch eine Geburtstagstorte serviert. Nach 2 Ruhetagen wird's morgen wieder mit einem Aufstieg in Lager C2 weitergehen.
Update 26.09.

Nach zwei Ruhe- bzw. Schlemmertagen im ABC, wo wir von unserer Küchen-Crew aufgepäppelt wurden, starteten wir am 21.9.11 zum nächst höheren Aufstieg in Richtung Hochlager 2. Auf dem Anmarsch gab es gleich 3 Pechvögel: ein Schlammloch vor dem Depot 1 wurde Gernot zum Verhängnis, Peter und Sylvia gerieten in gut getarntes Eiswasser bei der Gletscherbruchüberquerung (mit neuen Lowa-Schuhen kam man noch mit trockenen Füssen davon)... Eine starke Erkältung zwang Uschi leider zur Umkehr ins ABC unter Begleitung unseres Bergführers, wo sie sich aktuell wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Die restliche Gruppe erreichte über die bereits bekannte, mühselige Aufstiegsroute (Fussgänger mit Schneestollen an den Steigeisen) das C1, wo nach üblichem Schneeschmelzen eine lange Nacht verbracht wurde, begleitet von Hintergrundsmusik der spanischen Nachbarn. Am 22.9.11 starteten wir die nächste Etappe ins Hochlager 2, initial noch motiviert mit Skier. Aufgrund des lawinenverschütteten Hanges (ausgelöst durch das bereits beschriebene Erdbeben)war das Weitergehen mit unserer Ausrüstung (Expeditionsschuhe und Skier)nicht mehr durchführbar, so dass nun alle zu Fuss mit Steigeisen den weiteren Aufstieg fortsetzten. Am Steilaufschwung konnten wir erstmals die Jümar-Technik an dem von unseren Sherpas angebrachten Fixseil anwenden. Der weitere Aufstieg ging mit kontinuierlicher Hangneigung Höhenmeter um Höhenmeter dahin. Allzu leicht wurde es uns allerdings nicht gemacht, da die Spur durch den ständigen Wind immer wieder zugeweht wurde. Dank den Fähnchen fanden wir den Weg durch das Schneetreiben. Nach stundenlangem Aufstieg kam nach Abflachung des Hanges das 2. Hochlager auf 6860m endlich in Sicht, wo wir unsere "Zimmer" bezogen! Dank kurzem Aufreissen der Wolken konnten wir erstmals den weiten Bick ins Tal sowie einen näheren Blick auf unser angestrebtes Ziel erhaschen (Foto). Für uns alle war dies die bisherig höchste Schlafhöhe, wobei überraschenderweise keine höhenassoziierte Probleme auftraten. Vorgesehen war es, bei den ersten Sonnenstrahlen aufzustehen, doch es war Nima, unser Climbing-Sherpa, welcher uns an den Zelten rüttelnd aufweckte. Nach einem langen Abstieg im Nebel und tiefem Neuschnee freuten wir uns sehnlichst auf unser inzwischen liebgewonnenes zu Hause im ABC, wo wir wieder freundlich mit Juice und Suppe empfangen wurden. Erholungstage sind nun wieder angesagt, und wir hoffen auf ein ideales Schönwetterfenster für den Gipfelsturm. To be continued...
Update 30.9.

Das Warten auf ein Schönwetterfenster begann leider mit starken Schneefällen, die bis zum 26.9. dauerten. Daher hat sich auch unser geplanter Gipfelgang etwas verschoben. Seit 27.9. ist aber das Wetter nun schön und es soll gut 2 Wochen anhalten. Aufgrund der großen Neuschneemengen hat bisher niemand, weder den Aufstieg ins Lager 3 noch den weiteren Weg Richtung Gipfel durchführen können. Der ursprüngliche Wetterbericht hat für Anfang Oktober Jetstreams mit bis zu 70 km/h angesagt. Glücklicherweise verbesserten sich die Wetteraussichten - es sind "nur" mehr Windstärken bis ca. 40 km/h vorausgesagt - und dem finalen Aufstieg Richtung Gipfel am Samstag den 1.10.
steht demnach nichts mehr im Wege. Der geplante Gipfeltag ist somit der 4.10.
Bitte drückt uns die Daumen (1.10. - 5.10.). Am 6.10. gibt es wieder Neuigkeiten.
Update 06.10.
Wie vorgesehen begannen wir mit unseren Aufstieg am 1.10. zum Lager C1. Nur Uschi ist wegen ihrer Verkühlung im Basislager zurückgeblieben. Beim weiteren Aufstieg ins Lager C2 spürten wir noch die angesagten Winde. Im Lager C2 entschied sich Gernot, der nur mit Schischuhen unterwegs war und keine Erfrierungen riskieren wollte, umzudrehen. Petra, die trotz ihrer Handverletzung, welche sie sich bei einem Akklimatisationsausflug vom Basecamp aus zuzog, bis ins Lager C2 gekommen war, entschied sich wegen der bevorstehenden Fixseilstellen für den Rückweg. Am 3.10. setzten die restlichen 4 Teilnehmer mit den 2 Climbing Guides (Nima und Kami) den Weg ins Camp 3 fort. Bei dieser Etappe wurden bei einigen Teilnehmer die Belastungsgrenzen fast erreicht. Nach dem langen Weg durch den "Korridor" und nun dem Anblick der Steilflanke gegenüber, überlegte Silvia bereits das erste mal umzudrehen. Im Lager C3 "Adlerhorst" (7400m), wo die Zelte bereits aufgebaut waren, wurden wir mit heißer Limo begrüßt. Nach einer fast schlaflosen Nacht zu dritt im Zelt, begann der Tag um 02.30 Uhr mit Schneeschmelzen. Um 3.30 Uhr starteten wir mit Stirnlampen bei ca. -20 Grad Richtung Gipfel. Nach einigen Höhenmetern wollte Silvia wegen kalter Füße umdrehen, doch Kami motivierte sie zum Weitergehen. Entlang der bereits verlegten Fixseile ging es zügig voran und wir erlebten einen tollen Sonnenaufgang. Schon die ersten Sonnenstrahlen erwärmten uns angenehm. Wie sich jetzt herausstellt stimmt die Wettervorhersage mit wolkenlos und fast windstillvoll zu. Ebenfalls mit Tagesanbruch sahen wir nun dass wir fast die einzigen ohne Sauerstoffmasken waren. Bald waren die vorbereiteten Fixseile zu Ende und die Climbing Guides hatten volle Arbeit zu leisten um die weiteren Fixseile bis zum Gipfel einzurichten. Da aufgrund des optimalen Wetters, sehr viele Gipfelanwärter unterwegs waren, bildete sich dadurch an manchen Stellen schon ein Rückstau. Diese Pausen halfen uns etwas zu verschnaufen. Nach Überwindung der letzten felsigen Steilstufen erreichen Helfried und Andi mit den Climbing Guides um 10.30 Uhr den Zentralgipfel (8.013 m). Da viele Gipfelbesteiger erst folgten, konnten sie fast eine halbe Stunde die Aussicht genießen. Bevor die nächste größere Gruppe nachkam, bei der auch Peter war, drängten die Climbing Guides den Gipfel zu verlassen. Als allerletzte kämpfte sich Silvia mit der Südtirolerin Martina zum Gipfel hoch wo noch immer Nima wartete. Die im Basecamp Zurückgebliebenen konnten mit Fernglas und Funk unseren Aufstieg live mitverfolgen und waren somit mit voller Spannung dabei. Der Abstieg bis ins C3 erfolgte problemlos. Nach einer kurzen Stärkung werden dort die Zelte abgebrochen und es erfolgte der Abstieg zum C2 wo bis zu Anbruch der Dunkelheit alle Teilnehmer eintrafen. Die letzte Hochlagernacht erlebten wir mit starken Wind, und schneeeingewehten Zelten. Mit schwergepackten Rücksäcken ging es über Lager C1 und durch den Eisbruch, der uns alles abverlangte, ins Depot 1. Dort wurde wir bereits von Petra, Uschi und Gernot mit Juice und Schokolade empfangen. Wir waren sehr froh dass sie uns etwas Gepäck abnahmen für den letzten, mühsamen Weg über die Moränen bis ins Basecamp. Das war eine riesen Freude. Aufgund der Müdigkeit hielt sich die Feierlaune in Grenzen. Doch Gipfeltorte und Rotwein wurden trotzdem genossen. Bis auf einen starken Husten und leichten Kältespuren geht es allen Teilnehmer gut. Nun verbringen wir noch 2 Tage im ABC-Lager mit Blick auf unseren bestiegenen Berg, bevor es am 9.10. zurück ins Fahrerlager und dann Richtung Kathmandu geht.

Wir bedanken uns bei allen die uns die Daumen gedrückt und mit Spannung unsere Berichte verfolgt haben und freuen uns auf ein Wiedersehen zu Hause!
Gipfelerfolg an Alpamayo, 5947 m, und Huascaran, 6768 m, Peru. Herzlichen Glückwunsch!

Am 8.8. erreichten alle Teilnehmer der diesjährigen DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo den hohen Andengipfel, nachdem sie am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr morgens aufgebrochen waren und die bis zu 70° steile und 450 Meter hohe Eisflanke der Franzosenroute nach vier Stunden bewältigt hatten. Die Bedingungen waren nach einer kalten, klaren Nacht nahezu ideal, die schwerste Stelle beinahe der Bergschrund am Beginn der Wand. Eine Woche später am Huascaran setzte der Gruppe der starke Wind beim Gipfelgang etwas zu, der wild zerrissene Gletscher mit immer wieder kehrenden Steilstufen bis 60° Steilheit konnte aber im hart gefrorenen Firn mittels kurzer Fixseile gut bewältigt werden, so dass am 16.8. nach siebeneinhalb Stunden Aufstieg vom Lager 2 (5750 m, unterhalb der Garganta) gegen 9.00 Uhr sieben Teilnehmer den Südgipfel erreichen konnten. Wir gratulieren allen Teilnehmer herzlichst zum Gipfelerfolg: Dr. Jochen Andritzky, Fritz Bruder, Wiltrud Essig, Uwe Grossmann, Klaus Maassen, Robert Manz, Sigi Müller, Rainer Orywa, Elke Sanftleben-Maassen, Holger Schmidt und Expeditionsleiter Dieter Antoni!
Hinweis: Die nächste Expedition zu Alpamayo und Huascaran (EXALP) findet vom 22.07. bis 12.08.2012 statt.
Gipfelerfolg am Muztagh Ata, 7546 m. Herzlichen Glückwunsch!

Am 15. und 16. August erreichten von insgesamt 11 Teilnehmern stolze 9 zusammen mit Leiter Thomas Lämmle den Gipfel des Muztagh Ata. Bei stürmischen und kalten Bedingungen erreichte die Bergsteigergruppe den Gipfel, 7546 m, nach 12,5 Stunden Aufstieg von Lager 2, 6200 m, aus. Eine tolle Leistung, wir gratulieren dem gesamten Expeditionsteam herzlichst: Johann Reindl, Martin Bruders, Sandra Frank, Paul Hähnel, Bernhard Baumann, Hans Kürschner, Erich Stachel, Jens Mittag, Jean Binnert, Harald Buck, Ernst Zangerl und Expeditionsleiter Thomas Lämmle!
Hinweis: Die nächste Expedition zum Mustagh Ata (EXMUS) findet vom 26.07. bis 22.08.2012 statt.
Gipfelerfolg am Pik Lenin, 7134 m. Herzlichen Glückwunsch!

Am frühen Morgen des 3. August haben Christian Bichlmeier, Peter Borowczyk, Brigitte Wirtz, Dietmar Zaig, Tanja Hagl, Lorenz Hübschmann und Susanne Graf zusammen mit Bergführer Rupert Hauer den Gipfel des Pik Lenin, 7134 m erreicht. Der Gipfel wurde bei "milden" -12° C und leichtem Nordwind und fast wolkenlosem Himmel bestiegen.
Hinweis: Die nächste Expedition zum Pik Lenin (EXLEN) findet vom 19.07. bis 12.08.2012 statt.
Gipfelerfolg am Aconcagua 6962 m. Herzlichen Glückwunsch!
Am 23.01.2011 erreichten Herbert Kuhn, Werner Lehmann, Gert Hof, Bernhard Moll, zusammen mit unserem Bergführer Stephan Schanderl und dem argentinischen Bergführer Gabriel den Gipfel des Aconcagua. Bei widrigen Schnee- und Windverhältnissen startete das Team von Lager Cólera (6000 m), verwendete ab dem verlassenen Lager "Independencia" 6400 m auf hartgepresster Spur Steigeisen und erreichte am frühen Nachmittag bei beträchtlicher Kälte den Gipfel. Alle Teilnehmer sind bereits wobhlbehalten im Basislager zurück. Unser Glückwunsch gilt der gesamten Gruppe für ihre starke Leistung bei diesen schwierigen Verhältnissen!
Am 8.8. erreichten alle Teilnehmer der diesjährigen DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo den hohen Andengipfel, nachdem sie am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr morgens aufgebrochen waren und die bis zu 70° steile und 450 Meter hohe Eisflanke der Franzosenroute nach vier Stunden bewältigt hatten. Die Bedingungen waren nach einer kalten, klaren Nacht nahezu ideal, die schwerste Stelle beinahe der Bergschrund am Beginn der Wand. Eine Woche später am Huascaran setzte der Gruppe der starke Wind beim Gipfelgang etwas zu, der wild zerrissene Gletscher mit immer wieder kehrenden Steilstufen bis 60° Steilheit konnte aber im hart gefrorenen Firn mittels kurzer Fixseile gut bewältigt werden, so dass am 16.8. nach siebeneinhalb Stunden Aufstieg vom Lager 2 (5750 m, unterhalb der Garganta) gegen 9.00 Uhr sieben Teilnehmer den Südgipfel erreichen konnten. Wir gratulieren allen Teilnehmer herzlichst zum Gipfelerfolg: Dr. Jochen Andritzky, Fritz Bruder, Wiltrud Essig, Uwe Grossmann, Klaus Maassen, Robert Manz, Sigi Müller, Rainer Orywa, Elke Sanftleben-Maassen, Gipfelerfolg am Aconcagua 6962 m.

