Expeditionsnews

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Expeditionsnews

An dieser Stelle berichten wir ab sofort über Neuigkeiten aus unserem Expeditionsbereich. Es lohnt sich also, hier regelmässig vorbei zu surfen!

 

Aconcagua Expedition 07.-29.01.2012

 

Update 26.01.2012 - Erfolgreicher Gipfelgang der Expedition am 25.01. Soeben erhielten wir die Nachricht, dass es unserer Gruppe trotz schwieriger Witterungsbedingungen geglückt ist, am Mittwoch den Gipfel zu erreichen. Nach einer stürmischen Phase am Wochenende lagen am Montag 20 cm Neuschnee im Basislager Plaza de Mulas, 4300 m, in das sich die Bergsteiger vom Hochlager Colera, 6000 m, aus geflüchtet hatten. Am Dienstag stieg die Gruppe mit 7 Teilnehmern und Expeditionsleiter Andreas Sippel sowie Assistent Fernando wieder ins Hochlager auf, nachdem die starken Winde etwas nachgelassen hatten. Am Mittwoch brach die Gruppe um 5.00 Uhr morgens bei extremer Kälte (ca. -30° C) in Richtung Gipfel auf. Die Windgeschwindigkeiten waren, wie in der Prognose angekündigt, auf 40-50 km/h (Gipfelniveau) gefallen. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr erreichten Mike Löhr, Christof Bartmann, Christian Zerle, Gunnar Hanekop, Gerhard Bader und der Bergführer Andreas Sippel mit Assistent Fernando den höchsten Punkt des amerikanischen Kontinents, nachdem die Teilnehmer Margret Karsch und Hans-Joachim Galonska wegen der großen Kälte am Ende des Gran Acareo umkehren mussten und sie dasselbe Schicksal ereilte, wie zuvor ihre Kameraden Monique und Jörg Bergmann sowie Dörte Grahlmann und Jürgen Menzel. Alle Gipfelaspiranten kehrten noch am selben Tag ins Basislager Plaza de Mulas bis spätestens 19.00 Uhr zurück. Heute wird die Truppe in den Talort Los Penitentes, 2600 m, zurückkehren und morgen die Heimreise über Santiago de Chile antreten. Eine großartige konditionelle und mentale Leistung bei den extremen Bedingungen, zu der wir ganz herzlich gratulieren - auch allen, die den Gipfel zwar knapp verfehlt, dafür vielleicht einen persönlichen Höhenrekord erzielt haben!

Update 17.01.2012 - Unser Expeditionsleiter Andreas Sippel ist heute zusammen mit allen Teilnehmern zu einem Lastentransport nach C2, 5500 m, aufgebrochen. Alle sind fit und bei guter Gesundheit. Das Wetter ist beinahe schon zu gut, die Hitze im Ameghino-Sattel, 5300 m, ist erdrückend. Wenn alles weiter planmässifg verläuft, ist die Gruppe ab dem 22.01. reif für den Gipfel. Laut Wetterprognose ist es gerade am 22. und 23. mit über 100 km/h Windgeschwindigkeit auf dem Gipfel allerdings am stürmischten. So wird man sich voraussichtlich für einen ersten Gipfelversuch am Dienstag, 24.1. entscheiden. Wir drücken den Daumen!


 

 

Aconcagua Expedition 29.11.-21.12.2011

 

Update 14.12.2011 - Alle Teilnehmer haben soeben gegen 13.30 Ortszeit zusammen mit unserem Expeditionsleiter Rupert Hauer und dem argentinischen Assistenzführer Julver den Gipfel des Aconcagua, 6962 m, erreicht! 8,5 Stunden benötigte das Team für den Gipfelanstieg und konnte bei bestem Wetter und nahezu Windstille den Ausblick über die Anden genießen. Wir gratulieren Andreas Benndorf, Dany Borowek, Bernd Görmar, Michael Quade, Armin Koch, Michael Iselborn sowie den Leitern Rupert und Julver herzlichst und wünschen einen guten und sicheren Abstieg!

 

Update 14.12.2011 - Heute  (Ortszeit 7.30/8.00 Uhr in Argentinien) ist unser Expeditionsleiter Rupert Hauer mit allen Teilnehmern Richtung Gipfel gestartet. Die Wetterprognose für heute ist bis mittags sehr gut, nachmittags soll leichter Schneefall einsetzen. Dafür ist der Wind mit 10-15 km/h so ruhig wie selten. Optimale Bedingungen also, wir drücken allen Teilnehmern ganz fest den Daumen, dass es mit dem Gipfel heute klappt!

 

Update 07.12.2011 - Wir haben uns im Basislager gut eingerichtet und werden morgen Richtung Camp1 aufbrechen, dort übernachten und am darauffolgenden Tag bis Camp2 aufsteigen. Wetter ist gut und alle sind wohlauf. Wie erwartet ist die Email-Verbindung schlecht, wir werden aber versuchen euch über Telefon und SMS am Laufenden halten. Fotos werden wir leider bis auf weiteres keine übertragen können.

 

Update 05.12.2011 -  Sind am 04. Dezember im Basislager angekommen – alle bei bester Gesundheit und Laune. Gruß Rupert & Team

 

04.12.2011 - Nachdem ich bereits am 28.11. die Reise nach Suedamerika angetreten habe und somit einen Tag zeit hatte die Millionenstadt Santiago de Chile zu besichtigen, konnte ich die Gruppe am 30.11.2011 am Flughafen in Santiago begruessen. Bereits 2 stunden spaeter erfolgte der Anschlussflug nach Mendoza in Argentinien. Etwas muede aber gluecklich ueber die Vollstaendigkeit des Gepaecks ging es ab zum sehr schoenen Hotel. Nach kurzer Pause stand bereits der naechste Termin auf dem Plan. Die Abholung des Permits/Genehmigung fuer den Eintritt in den Nationalpark AQconcagua. Noch wichtiger war unser erstes Argentinisches Steak mit einen schönen Glas Rotwein. Anschließend haben wir eingekauft. Wir brauchten noch die Hochlagerverpflegung und ein paar Spezialitaeten der Region fuers Basislager besorgt werden. Muede und zufrieden – nach einem 2. Steak zum Abendessen ging es wieder ins Hotel. Am 01.12. begann unser tag um 10.30 Uhr mit der Busfahrt nach Los Penitentes. Die fahrt dauerte 4 Stunden mit einer Mittagspause in Uspallata und natuerlich gab es wieder Steak!!! In Los Penitentes angekommen wurde eifrig die Ausruestung fuer das Morgen beginnende Trekking zum Camp pampa de Lena im Vacastal. Die Gehzeit betrug ca. 5 bis 6 stunden. Das Lager liegt auf 2.870 m also ca. 500 m Aufstieg. Ideal fuer eine gute Akklimatisation. Am 3.12. werden wir dann ins camp Casa de Piedra ca. 3.300 m und am darauffolgenden Tag ins Basislager Camp Argentina 4.200 m aufsteigen. Zur Unterstuetzung stehen uns ausreichend Mulis zur Verfuegung sodass wir lediglich mit einem kleinen Tagesrucksack die Gegend geniessen koennen. Sobald wir im Basislager sind, melden wir uns wieder.

 

Shisha Pangma (8027m) Expedition vom 31.8.2011 bis 13.10.2011

Teilnehmer: Gernot Podmenik, Andreas Bamberger, Helfried Jedlaucnik, Peter Braunsperger, Petra Petrakovits, Sylvia Winistörfer, Uschi Leeb

http://www.asian-trekking.com/about-us/news-and-updates/item/243-congratulations-dav-summit-club-exsosp-mtshishapangma-exp-autumn-2011.html 

Anreise über Kathmandu nach Lhasa:
In Kathmandu letzte Besorgungen der Teilnehmer für die Expedition sowie von Gernot Zusammenstellung und Überprüfung der Gruppenausrüstung (Hochlagerzelte, Fixseile etc.) und Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten.
Weiterflug nach Lhasa - Aufenthalt von 3 Tagen - Führung durch den Potala, Norbulingka (Sommerpalast) des Dalai Lama und Jokhang-Tempel - Spaziergang durch die Altstadt.

Weitere Anreise mit dem Bus über die tibetische Hochebene und deren Städte Shigatse und Tingri ins chinesiche Fahrerlager (Basecamp 5030 m). Nach drei Tagen zur Akklimatisation im BC ging es mit einer Nächtigung im Zwischenlager weiter ins ABC (vorgeschobenes Basecamp) auf 5637 m.
Heute Vormittag wurde für uns eine Pujafeier durchgeführt, um die Berggötter milde zu stimmen. Am Nachmittag wird die Ausrüstung und Verpflegung für das 1. Hochlager zusammengestellt. Einen Teil davon wollen wir morgen in ein Zwischendepot beim Gletscher bringen.

Alle Expeditionsteilnehmer sind wohlauf und für die nächsten Tage voll motiviert.

Wir grüßen unsere Familien, Freunde und Bergkameraden... und natürlich ganz besonders Urs, der leider aufgrund einer Operation nicht an dieser Expedition teilnehmen kann.

 

Update 22.09.

Am 14.09.11 erreichten wir nach 4-stündigen K(r)ampf über endlose Moränen das Depot1. Da das Depotzelt sehr gut "versteckt" war, dauerte die Suche danach fast eine halbe Stunde. Nach Hinterlegung der Schier und sonstiger Ausrüstung ging's zurück ins ABC, wo zur besseren Akklimatisation 2 weitere Ruhetage folgten. Am 17.09.11 wurde es schließlich ernst, da die 1. Nacht im Hochlager C1 auf 6360 m angesagt war. Wieder über die endlosen Moränen erreichten wir nach 3 Stunden Depot1. Von dort ging's mit schwerem Gepäck (Schihochtourenausrüstung, Verpflegung, Schlafsack,...) über den haifischzahnartigen Gletscherbruch mit etlichen Abseilstellen zum Depot2. Dann hieß es endlich Schi anschnallen und in unzähligen Spitzkehren kämpften wir uns den Hang zum Lager C1 hoch. Nach einer kalten Nacht bis zu -15°C versammelten wir uns vor den Zelten zu einem Ständchen für unsere 2 Geburtstagskinder (Pezi und Helfried). Den folgenden Hang meisterten wir trotz "wackeliger" Expeditionsschuhen in einer rasanten Abfahrt bis Depot2. Unsere Schweizerin Sylvia, welche statt Schi Schneeschuhe mit hat, legte all dies nur mit Steigeisen in derselben Zeit zurück. Über den Gletscherbruch und die Moränen erreichten wir wieder das ABC-Lager, wo wir bereits mit heißer Suppe und Tee erwartet wurden. Das Abendessen wurde durch ein Erdbeben unterbrochen. Der Boden schwankte und die Zeltwände wackelten. Wir waren froh im "sicheren" Basecamp zu sein. Zu unserer Überraschung wurde noch eine Geburtstagstorte serviert. Nach 2 Ruhetagen wird's morgen wieder mit einem Aufstieg in Lager C2 weitergehen.

 

Update 26.09.

Nach zwei Ruhe- bzw. Schlemmertagen im ABC, wo wir von unserer Küchen-Crew aufgepäppelt wurden, starteten wir am 21.9.11 zum nächst höheren Aufstieg in Richtung Hochlager 2. Auf dem Anmarsch gab es gleich 3 Pechvögel: ein Schlammloch vor dem Depot 1 wurde Gernot zum Verhängnis, Peter und Sylvia gerieten in gut getarntes Eiswasser bei der Gletscherbruchüberquerung (mit neuen Lowa-Schuhen kam man noch mit trockenen Füssen davon)... Eine starke Erkältung zwang Uschi leider zur Umkehr ins ABC unter Begleitung unseres Bergführers, wo sie sich aktuell wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Die restliche Gruppe erreichte über die bereits bekannte, mühselige Aufstiegsroute (Fussgänger mit Schneestollen an den Steigeisen) das C1, wo nach üblichem Schneeschmelzen eine lange Nacht verbracht wurde, begleitet von Hintergrundsmusik der spanischen Nachbarn. Am 22.9.11 starteten wir die nächste Etappe ins Hochlager 2, initial noch motiviert mit Skier. Aufgrund des lawinenverschütteten Hanges (ausgelöst durch das bereits beschriebene Erdbeben)war das Weitergehen mit unserer Ausrüstung (Expeditionsschuhe und Skier)nicht mehr durchführbar, so dass nun alle zu Fuss mit Steigeisen den weiteren Aufstieg fortsetzten. Am Steilaufschwung konnten wir erstmals die Jümar-Technik an dem von unseren Sherpas angebrachten Fixseil anwenden. Der weitere Aufstieg ging mit kontinuierlicher Hangneigung Höhenmeter um Höhenmeter dahin. Allzu leicht wurde es uns allerdings nicht gemacht, da die Spur durch den ständigen Wind immer wieder zugeweht wurde. Dank den Fähnchen fanden wir den Weg durch das Schneetreiben. Nach stundenlangem Aufstieg kam nach Abflachung des Hanges das 2. Hochlager auf 6860m endlich in Sicht, wo wir unsere "Zimmer" bezogen! Dank kurzem Aufreissen der Wolken konnten wir erstmals den weiten Bick ins Tal sowie einen näheren Blick auf unser angestrebtes Ziel erhaschen (Foto). Für uns alle war dies die bisherig höchste Schlafhöhe, wobei überraschenderweise keine höhenassoziierte Probleme auftraten. Vorgesehen war es, bei den ersten Sonnenstrahlen aufzustehen, doch es war Nima, unser Climbing-Sherpa, welcher uns an den Zelten rüttelnd aufweckte. Nach einem langen Abstieg im Nebel und tiefem Neuschnee freuten wir uns sehnlichst auf unser inzwischen liebgewonnenes zu Hause im ABC, wo wir wieder freundlich mit Juice und Suppe empfangen wurden. Erholungstage sind nun wieder angesagt, und wir hoffen auf ein ideales Schönwetterfenster für den Gipfelsturm. To be continued...

 

Update 30.9.

Das Warten auf ein Schönwetterfenster begann leider mit starken Schneefällen, die bis zum 26.9. dauerten. Daher hat sich auch unser geplanter Gipfelgang etwas verschoben. Seit 27.9. ist aber das Wetter nun schön und es soll gut 2 Wochen anhalten. Aufgrund der großen Neuschneemengen hat bisher niemand, weder den Aufstieg ins Lager 3 noch den weiteren Weg Richtung Gipfel durchführen können. Der ursprüngliche Wetterbericht hat für Anfang Oktober Jetstreams mit bis zu 70 km/h angesagt. Glücklicherweise verbesserten sich die Wetteraussichten - es sind "nur" mehr Windstärken bis ca. 40 km/h vorausgesagt - und dem finalen Aufstieg Richtung Gipfel am Samstag den 1.10.
steht demnach nichts mehr im Wege. Der geplante Gipfeltag ist somit der 4.10.

Bitte drückt uns die Daumen (1.10. - 5.10.). Am 6.10. gibt es wieder Neuigkeiten.

 

Update 06.10.

Wie vorgesehen begannen wir mit unseren Aufstieg am 1.10. zum Lager C1. Nur Uschi ist wegen ihrer Verkühlung im Basislager zurückgeblieben. Beim weiteren Aufstieg ins Lager C2 spürten wir noch die angesagten Winde. Im Lager C2 entschied sich Gernot, der nur mit Schischuhen unterwegs war und keine Erfrierungen riskieren wollte, umzudrehen. Petra, die trotz ihrer Handverletzung, welche sie sich bei einem Akklimatisationsausflug vom Basecamp aus zuzog, bis ins Lager C2 gekommen war, entschied sich wegen der bevorstehenden Fixseilstellen für den Rückweg. Am 3.10. setzten die restlichen 4 Teilnehmer mit den 2 Climbing Guides (Nima und Kami) den Weg ins Camp 3 fort. Bei dieser Etappe wurden bei einigen Teilnehmer die Belastungsgrenzen fast erreicht. Nach dem langen Weg durch den "Korridor" und nun dem Anblick der Steilflanke gegenüber, überlegte Silvia bereits das erste mal umzudrehen. Im Lager C3 "Adlerhorst" (7400m), wo die Zelte bereits aufgebaut waren, wurden wir mit heißer Limo begrüßt. Nach einer fast schlaflosen Nacht zu dritt im Zelt, begann der Tag um 02.30 Uhr mit Schneeschmelzen. Um 3.30 Uhr starteten wir mit Stirnlampen bei ca. -20 Grad Richtung Gipfel. Nach einigen Höhenmetern wollte Silvia wegen kalter Füße umdrehen, doch Kami motivierte sie zum Weitergehen. Entlang der bereits verlegten Fixseile ging es zügig voran und wir erlebten einen tollen Sonnenaufgang. Schon die ersten Sonnenstrahlen erwärmten uns angenehm. Wie sich jetzt herausstellt stimmt die Wettervorhersage mit wolkenlos und fast windstillvoll zu. Ebenfalls mit Tagesanbruch sahen wir nun dass wir fast die einzigen ohne Sauerstoffmasken waren. Bald waren die vorbereiteten Fixseile zu Ende und die Climbing Guides hatten volle Arbeit zu leisten um die weiteren Fixseile bis zum Gipfel einzurichten. Da aufgrund des optimalen Wetters, sehr viele Gipfelanwärter unterwegs waren, bildete sich dadurch an manchen Stellen schon ein Rückstau. Diese Pausen halfen uns etwas zu verschnaufen. Nach Überwindung der letzten felsigen Steilstufen erreichen Helfried und Andi mit den Climbing Guides um 10.30 Uhr den Zentralgipfel (8.013 m). Da viele Gipfelbesteiger erst folgten, konnten sie fast eine halbe Stunde die Aussicht genießen. Bevor die nächste größere Gruppe nachkam, bei der auch Peter war, drängten die Climbing Guides den Gipfel zu verlassen. Als allerletzte kämpfte sich Silvia mit der Südtirolerin Martina zum Gipfel hoch wo noch immer Nima wartete. Die im Basecamp Zurückgebliebenen konnten mit Fernglas und Funk unseren Aufstieg live mitverfolgen und waren somit mit voller Spannung dabei. Der Abstieg bis ins C3 erfolgte problemlos. Nach einer kurzen Stärkung werden dort die Zelte abgebrochen und es erfolgte der Abstieg zum C2 wo bis zu Anbruch der Dunkelheit alle Teilnehmer eintrafen. Die letzte Hochlagernacht erlebten wir mit starken Wind, und schneeeingewehten Zelten. Mit schwergepackten Rücksäcken ging es über Lager C1 und durch den Eisbruch, der uns alles abverlangte, ins Depot 1. Dort wurde wir bereits von Petra, Uschi und Gernot mit Juice und Schokolade empfangen. Wir waren sehr froh dass sie uns etwas Gepäck abnahmen für den letzten, mühsamen Weg über die Moränen bis ins Basecamp. Das war eine riesen Freude. Aufgund der Müdigkeit hielt sich die Feierlaune in Grenzen. Doch Gipfeltorte und Rotwein wurden trotzdem genossen. Bis auf einen starken Husten und leichten Kältespuren geht es allen Teilnehmer gut. Nun verbringen wir noch 2 Tage im ABC-Lager mit Blick auf unseren bestiegenen Berg, bevor es am 9.10. zurück ins Fahrerlager und dann Richtung Kathmandu geht.


Wir bedanken uns bei allen die uns die Daumen gedrückt und mit Spannung unsere Berichte verfolgt haben und freuen uns auf ein Wiedersehen zu Hause!

 

 

Gipfelerfolg an Alpamayo, 5947 m, und Huascaran, 6768 m, Peru. Herzlichen Glückwunsch!

Am 8.8. erreichten alle Teilnehmer der diesjährigen DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo den hohen Andengipfel, nachdem sie am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr morgens aufgebrochen waren und die bis zu 70° steile und 450 Meter hohe Eisflanke der Franzosenroute nach vier Stunden bewältigt hatten. Die Bedingungen waren nach einer kalten, klaren Nacht nahezu ideal, die schwerste Stelle beinahe der Bergschrund am Beginn der Wand. Eine Woche später am Huascaran setzte der Gruppe der starke Wind beim Gipfelgang etwas zu, der wild zerrissene Gletscher mit immer wieder kehrenden Steilstufen bis 60° Steilheit konnte aber im hart gefrorenen Firn mittels kurzer Fixseile gut bewältigt werden, so dass am 16.8. nach siebeneinhalb Stunden Aufstieg vom Lager 2 (5750 m, unterhalb der Garganta) gegen 9.00 Uhr sieben Teilnehmer den Südgipfel erreichen konnten. Wir gratulieren allen Teilnehmer herzlichst zum Gipfelerfolg: Dr. Jochen Andritzky, Fritz Bruder, Wiltrud Essig, Uwe Grossmann, Klaus Maassen, Robert Manz, Sigi Müller, Rainer Orywa, Elke Sanftleben-Maassen,  Holger Schmidt und Expeditionsleiter Dieter Antoni!

 

Hinweis: Die nächste Expedition zu Alpamayo und Huascaran (EXALP) findet vom 22.07. bis 12.08.2012 statt.

 

Gipfelerfolg am Muztagh Ata, 7546 m. Herzlichen Glückwunsch!
 

Am 15. und 16. August erreichten von insgesamt 11 Teilnehmern stolze 9 zusammen mit Leiter Thomas Lämmle den Gipfel des Muztagh Ata. Bei stürmischen und kalten Bedingungen erreichte die Bergsteigergruppe den Gipfel, 7546 m, nach 12,5 Stunden Aufstieg von Lager 2, 6200 m, aus. Eine tolle Leistung, wir gratulieren dem gesamten Expeditionsteam herzlichst: Johann Reindl, Martin Bruders, Sandra Frank, Paul Hähnel, Bernhard Baumann, Hans Kürschner, Erich Stachel, Jens Mittag, Jean Binnert, Harald Buck, Ernst Zangerl und Expeditionsleiter Thomas Lämmle!

 

Hinweis: Die nächste Expedition zum Mustagh Ata (EXMUS) findet vom 26.07. bis 22.08.2012 statt.

 

Gipfelerfolg am Pik Lenin, 7134 m. Herzlichen Glückwunsch!

Am frühen Morgen des 3. August haben Christian Bichlmeier, Peter Borowczyk, Brigitte Wirtz, Dietmar Zaig, Tanja Hagl, Lorenz Hübschmann und Susanne Graf zusammen mit Bergführer Rupert Hauer den Gipfel des Pik Lenin, 7134 m erreicht. Der Gipfel wurde bei "milden" -12° C und leichtem Nordwind und fast wolkenlosem Himmel bestiegen.

 

Hinweis: Die nächste Expedition zum Pik Lenin (EXLEN) findet vom 19.07. bis 12.08.2012 statt.

 

 

 Gipfelerfolg am Aconcagua 6962 m.  Herzlichen Glückwunsch!

 

Am 23.01.2011 erreichten Herbert Kuhn, Werner Lehmann, Gert Hof, Bernhard Moll, zusammen mit unserem Bergführer Stephan Schanderl und dem argentinischen Bergführer Gabriel den Gipfel des Aconcagua. Bei widrigen Schnee- und Windverhältnissen startete das Team von Lager Cólera (6000 m), verwendete ab dem verlassenen Lager "Independencia" 6400 m auf hartgepresster Spur Steigeisen und erreichte am frühen Nachmittag bei beträchtlicher Kälte den Gipfel. Alle Teilnehmer sind bereits wobhlbehalten im Basislager zurück. Unser Glückwunsch gilt der gesamten Gruppe für ihre starke Leistung bei diesen schwierigen Verhältnissen!

 

Hinweis: unsere nächsten Reisen zum Aconcagua starten am
17.12.2011 (Buchungscode EXPOL) sowie am
07.01.2012 (Buchungscode EXACO).

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emAm 8.8. erreichten alle Teilnehmer der diesjährigen DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo den hohen Andengipfel, nachdem sie am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr morgens aufgebrochen waren und die bis zu 70° steile und 450 Meter hohe Eisflanke der Franzosenroute nach vier Stunden bewältigt hatten. Die Bedingungen waren nach einer kalten, klaren Nacht nahezu ideal, die schwerste Stelle beinahe der Bergschrund am Beginn der Wand. Eine Woche später am Huascaran setzte der Gruppe der starke Wind beim Gipfelgang etwas zu, der wild zerrissene Gletscher mit immer wieder kehrenden Steilstufen bis 60° Steilheit konnte aber im hart gefrorenen Firn mittels kurzer Fixseile gut bewältigt werden, so dass am 16.8. nach siebeneinhalb Stunden Aufstieg vom Lager 2 (5750 m, unterhalb der Garganta) gegen 9.00 Uhr sieben Teilnehmer den Südgipfel erreichen konnten. Wir gratulieren allen Teilnehmer herzlichst zum Gipfelerfolg: Dr. Jochen Andritzky, Fritz Bruder, Wiltrud Essig, Uwe Grossmann, Klaus Maassen, Robert Manz, Sigi Müller, Rainer Orywa, Elke Sanftleben-Maassen, Gipfelerfolg am Aconcagua 6962 m.

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