Presse Info

05-11-07

DAV Summit Club: Bildungsmaßnahmen

Berufliche Qualifizierung als probates Mittel gegen Landflucht

München, 04. November 2007 – 50 Jahre DAV Summit Club bedeutet auch 50 Jahre soziales Engagement. Die Berg-steigerschule des Deutschen Alpenvereins war und ist sich ihrer partnerschaftlichen Verantwortung bewusst und leistet durch kontinuierliche Ausbildung und Fortbildung von einheimischen Führern nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.

 

So ist es kein Zufall, dass Tashi Tenzing, Enkel des Everest-Erstbesteigers und selbst dreifacher Summiter zum Bergsteigertreffen "Summit 2007" eingeladen wurde, um einen Vortrag über "Die Sherpa" und ihre Bedeutung für die großen Expeditionen zu halten. Und es ist auch kein Zufall, dass Kazi Sherpa aus dem Khumbu nach Kempten kommt, der vom DAV Summit Club zum "Kultur- und Bergwanderführer" ausgebildet wurde, sehr gut Deutsch spricht und im Khumbu alle Summit-Kunden authentisch, zuverlässig und zuvorkommend betreut.

 

Durch das Summit-Konzept "Everest Summit Lodges" hat er einen sicheren Dauerarbeitsplatz im Everest-Nationalpark und muss sich nicht mehr – fern ab der Familie – in Kathmandu verdingen. Durch die Qualifizierungsmaßnahmen des DAV Summit Club werden in Nepal aus Trägern besser bezahlte Hilfs-Guides und sogar besonders hoch angesehene deutschsprachige Sherpa-Guides, die so gut qualifiziert sind, dass – vor allem bei Lodgetrekkings – auf die (teuere) Entsendung eines deutschen Reiseleiters verzichtet werden kann.

 

Ob in den Anden (Ecuador, Bolivien-Peru), im Himalaya (Nepal/Bhutan/Tibet) oder am Kilimand-scharo (Tansania), Schulung vor Ort – in enger Zusam-menarbeit mit Partneragenturen – gehört zum Summit-Prinzip. Berufliche Qualifizierung bringt sozialen Aufstieg und deutlich verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.