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Presse Info
Erfolgreicher Summit-Sommer: Alle Expeditionen erfolgreich
Alpamayo, Koskulak, Pik Lenin und Mustagh Ata
Alle Expeditionen des DAV Summit Club im Sommer 2007
verliefen erfolgreich: am Alpayayo/Peru, 5947 m, erreichte
Expeditionsleiter Rudi Preimel mit fünf Teilnehmern den Gipfel.
Den Mustagh Ata/China, 7546 m, bestieg Albert Kirschner mit
sieben Teilnehmern. Luis Stitzinger war mit vier Teilnehmern
am Pik Lenin/Kirgistan, 7134 m, erfolgreich und feierte zum
Abschluss eine Speed-Begehung mit Ski durch die Nordwand.
Matthias Robl gelang am "unbekannten Siebentausender" Kos-
kulak/China, 7028 m, mit neun Teilnehmern die Deutsche
Erstbesteigung. Danach zog er weiter an den Mustagh Ata,
um seinen Speed-Rekord von 2005 nochmals zu unterbieten.
Alpamayo, 5947 m
Der „schönste Berg der Welt“ zog auch dieses Jahr wieder vie-
le Bergsteiger in seinen Bann. Darunter Expeditionsleiter Rudi
Preimel mit sieben Teilnehmern der DAV Summit Club Alpama-
yo/Huascaran Expedition. Fünf davon erreichten den Gipfel am
5. August über die anspruchsvolle Franzosenroute bei besten
Eis- und Wetterverhältnissen. Am Huascaran machten der Trup-
pe starke Höhenstürme das Leben schwer. Denoch versuchte
Preimel mit zwei Teilnehmern am 14. August einen Gipfelgang
am höheren und schwierigeren Südgipfel, 6768 m, des Anden-
Kolosses. Auf 6200 m mussten sie sich dann aber peitschen-
den Winden und beißender Kälte ergeben und absteigen.
Pik Lenin, 7134 m
Der im Jahr 1871 von Deutschen erstbestiegene, zweithöchste
Gipfel des zentralasiatischen Pamir-Gebirges steht bei Alpinis-
ten nach wie vor in der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Kein
Wunder, hat er doch eine sehr abwechslungsreiche, technisch
aber moderate Route in großartigem Ambiente zu bieten. Am
21. und 24. August gelang der DAV Summit Club Gruppe nach
mehreren stürmischen Nächten der erfolgreiche Gipfelgang.
Ein neues Gipfelkreuz bildete wortwörtlich den Höhepunkt: Ei-
ne hölzerne Handarbeit des Spalter Pfarrers Andreas Hanke
(Teilnehmer). Es dürfte eines der höchsten Gipfelkreuze der
Welt sein. Zum Abschluss schnallte sich Luis Stitzinger noch
die Ski unter und stieg über die steile, seracdurchsetzte Nord-
wand in rekordverdächtigen 8 Stunden 23 Minuten zum Gipfel
auf und fuhr in 1 Stunde und 12 Minuten wieder hinab. Pik Le-
nin als Tagestour in unter 10 Stunden!
Koskulak, 7028 m
Die Deutsche Erstbesteigung, die der DAV Summit Club als
Überraschungs-Highlight ins Programm des Jubiläumsjahres
(50 Jahre DAV Summit Club) gesetzt hatte, wurde durch einen
schönen Erfolg gekrönt: Von den 15 Teilnehmern erreichten
neun mit Expeditionsleiter Matthias Robl den einsamen Sieben-
tausender-Gipfel. Von einem idyllisch, zwischen zwei kleinen
Seen gelegenen, Basislager (4550 m) folgt die Route mäßig
steilen Fußhängen bis zum Beginn des Nordwestgrats, der sich
plötzlich messerartig verjüngt. Nach dieser spannenden Eng-
stelle folgen lange, ideale Skihänge bis zum höchsten Punkt.
Mustagh Ata, 7546 m
Auch vom höheren Nachbarn des Koskulak gibt es Positives zu
vermelden. Expeditionsleiter Albert „Abi“ Kirschner konnte –
dank souveräner Taktik - trotz zunehmend stürmischen und
kalten Wetterverhältnissen den Gipfel des „Vaters der Eisberge“
mit sieben der 13 Expeditionsteilnehmer erreichen. Das vom
Innsbrucker Wetterspezialisten Karl Gabl prognostizierte Schön-
wetterfenster hielt am 18. August, was es versprochen hatte.
Eine Woche zuvor konnte Matthias Robl seinen eigenen, 2005
mit Benedikt Böhm und Sebastian Haag aufgestellten Speed-
Rekord am Mustagh Ata nochmals unterbieten: 8 Stunden 17
Minuten im Aufstieg und 1 Stunde 20 Minuten für die Abfahrt!
Weitere Informationen unter: www.dav-summit-club.de

