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Presse Info
Vom Fahrtendienst zur DAV Summit Club GmbH
Die Bergsteigerschule des Deutschen Alpenvereins wird 50
München, 04. November 2006 – Der DAV Summit Club feiert 50. Geburtstag. Mit der Vorstellung des Katalogs 2007 startet die Bergsteigerschule des Deutschen Alpenvereins in ihr Jubiläumsjahr. Am Samstag, 21. September 1957, stimmten bei der Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins im Stadtsaal von Füssen/Allgäu die Delegierten von 229 Sektionen dem Antrag von Hans Thoma aus Landshut, Referent für Ausbildung und Bergführerwesen im DAV Verwaltungsausschuss, "mit großer Mehrheit" zu.
Der DAV-Fahrtendienst veranstaltete unter der Federführung von Hans Thoma ab 1958 Ausbildungskurse, Tourenwochen, ausgewählte Wanderungen in abseitigen, besonders schönen Berggebieten und Hochgebirgsdurchquerungen. Die Leitung lag von Anfang an grundsätzlich bei "autorisierten, für die Veranstaltungen des Fahrtendienstes besonders ausgewählten und geschulten Bergführern", u. a. Otto Eidenschink und Anderl Heckmair. 1969 berief der DAV den Staatlich geprüften Berg- und Skiführer Günter Sturm, den Vertreter einer neuen Generation, zum Leiter des Fahrtendienstes, der gleichzeitig zur DAV Berg- und Skischule umbenannt wurde.
Die DAV Berg- und Skischule (1969) sollte angesichts der Gründung eines neuen Berufsverbandes für 120 Staatlich geprüfte Bergführer (VDBS – Verband Deutscher Berg- und Skiführer), dem Deutschen Alpenverein die bedrohte alpine Kompetenz erhalten. Steigende Umsätze und Gewinne erforderten neue Strukturen. Und so wurde 1977 eine selbständige Körperschaft gegründet, die DAV Berg- und Skischule GmbH. Sieben Jahre später, 1984, erfolgte die Umbenennung in DAV Summit Club GmbH – Bergsteiger-schule des Deutschen Alpenvereins.
Die DAV Summit Club GmbH hat sich mit klaren Konzepten zum führenden Bergreiseunternehmen im deutschsprachigen Raum und zur größten Bergsteigerschule der Welt entwickelt. Mit rund 12.000 Teilnehmern und 15 Mio. € Umsatz 2005. Gründungsgeschäftsführer Günter Sturm entwickelte von 1969 an die Idee der "wiederholbaren Auslandsbergfahrt".
Eine wesentliche Voraussetzung war dabei der Aufbau eines weltumspannenden Netzes einheimischer Trekkingagenturen – ein partnerschaftliches Konzept, das sich bis heute hervorragend bewährt hat und von allen später entstandenen Bergreiseveranstaltern übernommen wurde. Von Anfang an verfolgte der DAV Summit Club auch das anfangs revolutionäre und durchaus kritisch betrachtete Ziel: "Ausbildung zum selbständigen Bergsteiger". Und es gab von der ersten Stunde an organisierte Expeditionen für Top-Alpinisten.
Seit 2004 setzt der Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer und erfahrene Achttausender-Bergsteiger Günther Härter das Lebenswerk von Günter Sturm als neuer Geschäftsführer fort. Er war schon 1976 für den DAV als Ausbilder tätig, führte für den Summit Club ab 1979 weltweit Trekkinggruppen, wurde 1982 Leiter der Abteilung Alpen, organisierte und leitete große Expeditionen (z. B. Dhaulagiri, Manaslu, Cho Oyu, Shisha Pangma, Ama Dablam). Auch er setzt – wie zuvor Günter Sturm – auf hohe Produktqualität und faire Preise – auch für die weltweiten Partner: "Wir betreiben kein Preisdumping, denn darunter würden vor allem die Schwächsten in der Dienstleistungskette leiden. Unsere Kunden erwarten höchste Qualität und sind bereit, dafür einen fairen Preis zu bezahlen."
Das Jubiläum "50 Jahre DAV Summit Club" hat mit der Vorstellung des neuen Katalogs 2007 in Kempten im Allgäu begonnen. Hier – in nächster Nachbarschaft zu Füssen – findet 2007 auch das zentrale Geburtstagsfest statt, mit Partnern und Kunden: "Summit 2007", das Bergsteiger-treffen, vom 02.bis 04. November.

