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Reisedetail
- Leichte Tages- und Kulturwanderungen, 14 Tage
- Vom komfortablen Hotel bis zur Berghütte
- Küstenwanderung im Zingaro-Naturpark
- Monte Pellegrino: Pilgerberg über Palermo
- Vulkan-Wanderung zum Ätna, 3323 m
- WWF-Naturpark Vendicari und Weltkulturerbe Noto
- Syrakus, Segesta und Taormina
- Gipfelmöglichkeiten, u. a.:
- Ätna, 3323 m
- Pizzo Carbonara, 1979 m
1. Tag: Linienflug mit Alitalia über Rom nach Palermo, Hauptstadt der Autonomen Region Sizilien, reich an Spuren der Araber, Normannen und Staufer. Sie werden von Ihrem deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer abgeholt und fahren (60 km/1 h) zur Agriturismo-Unterkunft bei Zingaro. Sie beziehen für drei Nächte die freundlichen Doppelzimmer und genießen erstklassige Verköstigung - mit Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. [–/–/A]
2. Tag: Der Zingaro-Naturpark, Heimat für über vierzig Vogelarten, das älteste Naturreservat Siziliens, ist Ziel einer ersten Wanderung. Typische Zwergpalmen stehen Spalier, die Küstenwege faszinieren mit weitschweifigen Panoramen. Für Ausgewogenheit zwischen Natur- und Kulturerlebnis sorgt der abendliche Besuch in der 430 v. Chr. im dorischen Stil errichteten Tempelanlage von Segesta auf dem Monte Varvaro, 410 m. Die Stadt war in der Antike eine bedeutende Niederlassung der Elymer. Hier können Sie sich lebhaft die Aufführung eines griechischen Dramas in der Antike vorstellen (110 km/1 h 45 Min.) Hm ↑ 500 ↓ 500 Gz 5 h [F/–/A]
3. Tag: Wanderung in den Albaner Bergen rund um Piano degli Albanesi, 725 m, im 15. Jahrhundert von Albanern gegründet, die von den vorrückenden Osmanen aus ihrer Heimat vertrieben worden waren. Zwei bedeutende Kirchen markieren den Bischofssitz. Zum Finale besichtigen Sie das an den Hängen des Monte Caputo, 310 m, gelegene Monreale mit seinem berühmten Dom. Die prächtigen Mosaiken im Dom und der eindrucksvolle Kreuzgang zeugen vom Höhepunkt normannischer Machtentfaltung. Wieder steht für die Transfers der Begleitbus zur Verfügung (150 km/3 h) Hm ↑ 800 ↓ 800 Gz 6 h [F/–/A]
4. Tag: Den Monte Pellegrino, 606 m, „Pilgerberg" über Palermo, besteigen Sie natürlich ganz nach Pilgerart zu Fuß. Wieder steht der bequeme Bus für die Verbindungsfahrten (150 km/2 h) zur Verfügung. Mit den Wallfahrern erreichen Sie die Kirche der Stadtheiligen Santa Rosalia. Die Pestepedemie von 1525 endete unmittelbar, als ihr unverwester Leichnam hier in einer 25 Meter tiefen Höhle gefunden wurde. Goethe beschrieb den Monte Pellegrino in seiner Italienischen Reise als „das schönste Vorgebirge der Welt”. Der weite Blick über die Pinienwälder lässt Sie verstehen. Nach dem Abstieg zurück ins Herz von Palermo, schlendern Sie durch die Altstadtgassen, kehren in einer Kneipe ein und fahren schließlich mit der Italienischen Staatsbahn ins 70 Kilometer entfernte, mittelalterliche Küstenstädtchen Cefalù, wo ein attraktives über dem Meer gelegenes Hotel auf Sie wartet. Der Swimmingpool mit eindrucksvollem Blick auf den Hausberg La Rocca und das Meer, das über ein paar Treppenstufen erreicht werden kann, sorgen für erfrischendes Badevergnügen nach intensiven Wandertagen. Fünf Nächte bleiben Sie hier. Ihr Gepäck ist schon da. Hm ↑ 600 ↓ 600 Gz 4 h [F/–/A]
5. Tag. Auf dem Klippenweg wandern Sie in die Altstadt von Cefalù, angelegt im 12. Jahrhundert Der Dom San Salvatore an der Piazza Duomo gilt als eines der schönsten Bauwerke aus normannischer Zeit. Nach der ausführlichen Besichtigung der dreischiffigen Säulenbasilika mit einzigartigen Mosaikdarstellung des "Christo Pantokrator" erwandern Sie sich das Wahrzeichen des Städtchens, die Rocca di Cefalu, einen 270 m hoch aufragenden pittoresken Kalkfelsen. Eine Weinprobe und das Pizza-Abendessen mit Blick aufs Meer runden einen wunderbaren Tag gebührend ab. Hm ↑ 250 ↓ 250 Gz 4 h [F/–/A]
6. Tag: Mit dem Pizzo Carbonara, 1979 m, besteigen Sie den höchsten Gipfel der Madonie und des Sizilianischen Apennin und den zweithöchsten Gipfel der Insel. Typische Dolinen zeigen sich als geologische Besonderheit. Ein Erlebnis für sich ist der Besuch auf einer inseltypischen Alm, wo Sie zuschauen können, wie feinwürziger Ricotta-Frischkäse gemacht wird. Verkostung inklusive! Mittagessen wird in einer Berghütte des Italienischen Alpenvereins (CAI) und Espresso-Stopp in einem typischen Bergdorf der Madonie gemacht. Rückfahrt ins Hotel (95 km/2,5 h). Hm ↑ 600 ↓ 600 Gz 5 h [F/M/–]
7. Tag: Stechpalmen-Wanderung ins Rifugio Crispi, wo Sie zum Mittagessen einkehren. Bevor Sie aber wahre Pastaberge, hausgemacht und köstlich, vertilgen, sollten Sie etwas für den Appetit tun. Die Wanderung beginnt nach kurzem Transfer (35 km/1 h) im malerischen Madonie-Dörfchen Castelbuono, von den Sikulern gegründet und von Arabern und Byzantinern besiedelt. Sie besichtigen das Kastell, die gotische Kirche Matrice Vecchia an der Piazza und die Fontana della Venere Ciprea, ein Brunnen aus dem 15. Jahrhundert. Zum Sonnenuntergang wird eine kurze Höhenwanderung über der Steilküste angeboten. Romantik pur vor dem Sundowner an der Bar. Nicht versäumen. Hm ↑ 400 ↓ 700 Gz 4 h [F/M/–]
8. Tag: Zur Klosterkirche Gibilmanna bringt Sie der öffentliche Bus (15 km/30 Min.). Gibilmanna ist ein Ortsteil von Cefalù am Westhang des Pizzo San Angelo, 1250 m, der nach der Besichtigung bestiegen wird. Bekannt ist Gibilmanna für sein Marienheiligtum, das Santuario di Gibilmanna. Mittags ist ein Picknick nach Schäferart geplant - mit Grillen in einer für Sizilien typischen, im Schatten von Eichen angelegten, „Area Attrezzata”. Nach einer genüßlichen Mittagspause beichtigen Sie das Museo Frà Gianmaria da Tusa, ein kleines Museum für bäuerliche Kultur. Hm ↑ 450 ↓ 450 Gz 4 h [F/M/–]
9. Tag: Die Wanderung zum Monte Soro, 1847 m, höchster Berg der Monte Nebrodi, dient der letzten Vorbereitung für die Besteigung des Ätna. Transfer über den Nebrodenpass nach Linguaglossa. Selbstverständlich wird sowohl auf der Passhöhe als auch in der bekannten Alcantara-Basaltschlucht ein Fotostopp eingelegt. Die Landschaft - grün und hügelig - erinnert an das Allgäu oder die Schweiz. Das Mittagessen im Rifugio Miraglia, einer typischen Berghütte, empfiehlt sich. Was der Wirt frisch zubereitet, schmeckt köstlich. Zwei Übernachtungen im Ätna Rifugio, 1800 m, in Mehrbettzimmern, das Basecamp für den höchsten und aktivsten Vulkan Europas (105 km/3,5 h). Hm ↑ 400 ↓ 400 Gz 3 h [F/–/A]
10. Tag: Aufstieg zum Ätna, 3348 m, in jeder Beziehung ein Höhepunkt. Der nach allen Seiten hin freistehende Berg erhebt sich zur dreifachen Höhe der ihn umgebenden Gebirge. Naturgemäß bleibt seine tatsächliche Größe nie konstant. Sie variiert je nach der gerade vorangegangenen Aktivität zwischen 3200 und 3350 Metern. Zuerst bringt Sie die Seilbahn nach kurzer Anfahrt (40 km/1 h) zum Ausgangspunkt der Besteigung auf 2500 Meter hinauf. 900 Höhenmeter zu Fuß, bei guten Bedingungen und ausreichender Kondition bis an den Kraterrand heran. Der Ätna spielt eine wichtige Rolle in der antiken Mythologie. So wurde er ebenso wie der Stromboli und die Liparischen Inseln als Arbeitsstätte der Kyklopen gesehen, die hier dem Gott Hephaistos bei seiner Schmiedearbeit halfen. Ganz real und aktuell ist die grandiose Szenerie, die sich ganz oben auftut. Herrlich der Blick über die bis etwa 1500 Meter wachsen Orangen-, Zitronen-, Oliven-, Feigen- und Pistazienbäume hinaus auf das Thyrrhenische und das Ionische Meer sowie die Straße von Sizilien. Malta taucht im Dunst auf. Abstieg und zurück zum Rifugio, wo das unvergleichliche Vulkan-Erlebnis mit einem Drei-Gänge-Menü gefeiert wird. Hm ↑ 900 ↓ 900 Gz 7 h [F/–/A]
11. Tag: Zur Erholung Kultur pur mit Weinprobe auf einem Ätna-Weingut und Besichtigung von Taormina. Sollte es Probleme mit dem Wetter geben, dann können die Tage 10 und 11 auch getauscht werden. Das erhöht die Chancen auf das Erlebnis Ätna. Taormina in der Provinz Messina wurde auf einer Terrassse des Monte Tauro etwa 200 Meter über dem Meer von den Sikulern erbaut. Aus der Antike bis heute erhalten ist vor allem das imposante Theater aus dem 2. Jahrhundert v. Ch. Die Stufen der Tribüne wurden teilweise in den vorhandenen Fels geschlagen und boten Platz für weit über 5.000 Zuschauer. Am späten Nachmittag bringt Sie der Bus (130 km/2 h) in den Südosten Siziliens, in eine herrliche Resort-Ferienanlage direkt am Meer. Die letzten drei Nächte verbringen Sie hier unweit von Syrakus. [F/–/A]
12. Tag: Wanderung mit Badestopp in der Cava Grande del Cassibile. Das Herz des Naturschutzgebiets gleichen Namens findet man am Ende der schmalen kurvenreichen Straße (20 km/45 Min.) Der Aussichtspunkt Belvedere bietet einen herrlichen Blick ins Tal Cava Grande. In der 250 Meter tiefen Schlucht hat der Fluss Cassibile mehrere tiefe, wassergefüllte Becken ausgewaschen, so genannte Terrassenseen. Die kleinen, aber tiefen und miteinander durch Mini-Wasserfälle verbundenen Seen sind zum Baden einfach herrlich. Kultureller Kontrapunkt ist der Archäologische Park von Syracus, in der Antike über Jahrhunderte die mächtigste Stadt der damals bekannten Welt. Einzigartige Vielfalt an Palazzi und Museen, Tempeln und Kirchen. Gegen Abend spazieren Sie auf der Halbinsel Ortigia im Herzen von Syrakus durch die Altstadtgassen zu einer bekannt guten Pizzeria, wo das Abendessen eingenommen wird. [F/–/A]
13. Tag: Der WWF-Naturpark Vendicari (World Wide Fund For Nature) bietet beste Gelegenheit für eine letzte, erholsame Wanderung, teilweise auf Holzstegen. Das Schutzgebiet liegt zwischen Noto und Pachino um die Mündung des Flusses Tellaro und ist mit 1450 Hektar das wichtigste Feuchtgebiet der Insel. Typisch sind die Pantani, die kleinen Seen in den Küstendünen, bevorzugte Rastplätze für Zugvögel. Den letzten kulturellen Akzent setzen die römische Villa von Tellaro und das UNESCO-Weltkulturerbe-Städtchen Noto. Unter den Arabern erlangte Noto überregionale Bedeutung und war 1091 letzte muslimische Bastion Italiens. Die heutige Stadt entstand ab 1703 südöstlich von Noto Antica, das 1693 durch ein Erdbeben komplett zerstört wurde, planmäßig und einheitlich im Stil des sizilianischen Barocks. Der fantastische Sonnenuntergang über dem Meer von der Hotel-Terrasse aus und ein Drei-Gang-Abendessen beschließen die Ferien. Gz 4 h [F/–/A]
14. Tag: Transfer zum Airport Catania (75 km/1,5 h) und Abflug gegen Mittag mit Alitalia über Rom nach Hause. [F/–/–]
- Linienflug mit Alitalia von München über Rom nach Palermo und zurück von Catania
- Flughafensteuern und Freigepäck 20 kg
- 3 x Hotel ****, 5 x Hotel ***, 3 x Agriturismo, jeweils im DZ
- 2 x Hütte im Mehrbettzimmer
- Halbpension
- Fahrten und Transfers laut Programm mit Bus, öffentlichem Bus und Zug
- Eintritte und Führungen laut Programm
- 2 Weinproben
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
- 1 Tagesrucksack oder ein anderer Artikel der Summit Line
- Reiseleitung durch einen deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer
- Teilnehmerzahl: 8-15 Personen
- Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
- Zusatzkosten: Trinkgelder ca. € 25,–
- Zusatzinformationen:
Ihr freiwilliger atmosfair-Beitrag ca. € 20,–
| Ort | Nächte | Unterbringung | Landeskategorie |
Zingaro | 3 | Agriturismo Case Colombo | |
Cefalù | 5 | Hotel Kalura | *** |
Ätna | 2 | Rifugio Brunek | |
Fontane Bianche | 3 | Hotel Fontane Bianche | **** |
oder | 3 | Hotel Valle di Mare | **** |
| Buchungscode: | ITSIZ | DAV-Mitglieder-Bonus: | 30,- [1 x pro Kalenderjahr] |
| Anreiseart: | Flug; Weitere Anschlussflüge von Deutschland nach/von Rom auf Strecken der Alitalia sind auf Anfrage buchbar. |
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| Zimmeraufpreise: | Einzelzimmer, nicht in Hütte €320,- | ||
Voraussetzungen:
Technisch leichte Tageswanderungen, für die Sie Kondition für Gehzeiten von täglich 3 bis 5 h benötigen. Nur am Ätna muss die Puste für 7 h reichen. Sollte dieser erhöhte vulkanische Aktivität aufzeigen, kann seine Besteigung aus Sicherheitsgründen durch ein Alternativprogramm ersetzt werden.
Technik: 




Kondition: 




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Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu dieser Reise? Unsere Expertin Karin Sturm hilft lhnen gerne weiter.
Telefon: 089/642 40 116E-mail: karinsturm@dav-summit-club.de












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