Expedition zum Aconcagua, 6962 m - Guanacos Traverse - 2017

Der Aconcagua, 6962 m, ist der höchste Berg des amerikanischen Kontinents und der Zweithöchste der Seven Summits. Der Aconcagua bietet einen idealen Einstieg ins Höhenbergsteigen. Die Guanacos–Traverse auf der wildentlegenen Ostseite ist weniger stark frequentiert als die Normalroute. Mit drei Hochlagern ist sie akklimatisationstechnisch die beste Route am Berg. Mit dem Abstieg nach Plaza de Mulas im Nordwesten bietet die Guanacos-Traverse eine Überschreitung der besonderen Art.



Sa., 31.12.2016
In Europa bereiten wir uns gerade auf unser Silvestermenue vor als mich folgende Meldung erreicht: "Bei uns ist alles okay, sind gut im BC angekommen, drei Leute müssen morgen nochmals zum Doktor, starten dann mit dem Aufbau der Lagerkette. Das Wetter ist gut."

Di,. 03.01.2017
Wir starten jetzt unseren Gipfelsturm. Zwei der Teilnehmer gehen maximal bis 6000 m und überschreiten den Berg ohne Gifpel - alle anderen sind voll motiviert. Wir hoffen dass wir am 7. den Gipfel erreichen, obwohl die Wettervorhersage nicht so auf unserer Seite ist - es hat einfach zuviel Wind. 

Di., 10.01.2017
Die folgende Meldung hat uns heute erreicht: "Gipfelerfolg am Aconcagua! Vier von sechs Teilnehmern am Gipfel!"

Na, da gratulieren wir vom Perlacher Forst doch recht herzlich!!!

Am 15. Januar waren alle wieder wohlbehalten zu Hause im Kreise ihrer Lieben. So muss es sein!

Wer sich für die nächste Aconcagua Expedition mit dem DAV Summit Club interessiert, findet das hier.


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Alpenexpedition Piz Palü, Berninagruppe

DIE Gelegenheit das Leben auf Expedition in vertrauter Umgebung zu erfahren und zu lernen. Das beginnt mit der Auswahl des richtigen Zeltplatzes, dem Zeltaufbau und dem Einrichten desselben, denn "wie man sich bettet, so liegt man", geht weiter mit der Zubereitung der Nahrung und endet beim Trocknen der feuchten Tourenbekleidung. All das muss auf Expedition funktionieren, möchte man am nächsten Tag doch wieder unterwegs sein, um dem Gipfel näher zu kommen.

  •  Spektakuläre Landschaft in der Bernina-Gruppe im Festsaal der Alpen
  • Kurz-"Expedition" mit Übernachtung im selbst aufgebauten Hochlager
  • Tipps und Tricks rund um das Expeditionsbergsteigen vom erfahrenen Expeditionsprofi
  • Gipfelmöglichkeiten:
    - Piz Palü, 3905 m
    - Bellavista, 3890 m

Ihr Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer gehört zu den erfahrenen Expeditionsleitern des DAV Summit Clubs und hat zahlreiche Expeditionen zu den hohen Bergen dieser Welt erfolgreich geleitet. Sein fundiertes Wissen in allen Bereichen des Höhenbergsteigens vermittelt er in diesem Kurs.

 

Wer sich für Veranstaltungen mit dem DAV Summit Club interessiert, findet das hier.


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Expedition zum Himlung Himal, 7126 m

Der nördlich der Annapurna gelegene Peri Himal empfängt Sie mit einem begeisternden Eisgipfel. Der Himlung, 7126 m, bietet von Südwesten einen reinen Eisanstieg über mäßig geneigte Schnee- und Firnhänge mit moderaten Schwierigkeiten. Der Anmarsch durch das einsame Peri Himal bietet wunderschöne Trekkingimpressionen.


01.10.2016

Die Gruppe um Bergführer Franz Hölzl ist gut im Basislager angekommen.

04.10.2016
Ein erster Vorstoss ins Lager 1 ist gelungen. Allerdings sind die Verhältnisse am Berg sehr schlecht. Viel Neuschnee und einiges an Wind. Die ersten Expeditionen treten unverrichteter Dinge den Rückmarsch an.

10.10.2016
Die folgende Meldung hat uns heute aus dem Basislager erreicht: Wir sind gestern von Lager 2 abgestiegen und erholen uns gerade im BC. Unser Plan ist jetzt: Mittwoch auf Camp 1, Donnerstag Camp 2, Freitag Gipfel und Samstag zurück ins BC. Am Sonntag startet dann auch schon wieder unser Trekking zurück Richtung Meta. Alle sind gut vorbereitet und die Wetterprognose ist vielversprechend. Sollten jedoch die Schneeverhältnisse in der Gipfelflanke, die in dieser Saison noch keine Besteigung ermöglicht haben, nicht deutlich besser sein, gehen wir alternativ einen objektiv sichereren Vorgipfel des Himlung mit ca. 6400 m an. 

18.10.2016
Wir sind heute wieder in Koto angekommen. Morgen geht es mit den Jeeps nach Besi Shahar und übermorgen mit dem Bus weiter nach Kathmandu. Bei unserem Gipfelversuch letzte Woche sind wir auf jede Menge Neuschnee unter starkem Windeinfluss gestoßen. Dabei sind auch zwei Zelte im Lager 2 verloren gegangen. Leider mussten wir deshalb die Besteigung abbrechen. Dafür haben wir für den Rückweg eine einsame Alternativroute gewählt, die noch einmal richtig fordernd war. Klar, daß trotzdem eine gewisse Enttäuschung da ist, doch für die Entscheidung zum Abbruch gab es breites Verständnis. 

Wir wünschen euch einen guten Abschluss der Expedition und eine gute Heimreise!

Wer sich für die nächste Himlung Expedition mit dem DAV Summit Club interessiert, findet das hier.

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Expedition zum Kun, 7077 m, und Stok Kangri, Indien.

24.07.2016
auch unsere Doppel-Doppel-Expedition (2 Gruppen auf 2 Berge) zum Kun und Stok Kangri ist inzwischen in Leh eingetroffen. Während sich die 2. Gruppe noch akklimatisiert, ist die 1. Gruppe bereits zum Stok Kangri unterwegs.

25.07.
Andreas Sippel meldet den ersten Gipfelerfolg. Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen standen 7 der 8 Teilnehmer nach achtstündigem Aufstieg auf dem Stok Kangri, 6140 m. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem ersten Erfolg!

03.08.
Gestern hat die erste Gruppe das Lager 2 eingerichtet und ist wieder ins Basislager abgestiegen. Die Verhältnisse sind ok. Die "austrian direct" ist hart, aber gut begehbar. Das Wetter ist auch ganz ordentlich. Bewölkungszunahme in Tagesverlauf und dann oftmals geringer Niederschlag.
Heute ist erstmal ein Ruhetag angesagt bevor dann für morgen der Aufbruch Richtung Gipfel erfolgt.

08.08.2016
Heute erreicht uns folgende Mail:
"Am 7.8. haben 6 von 8 TN (Andrea B., Stefan R., Stefan K., Markus B.,
Florian G., Bärbel G.,), die Sherpas Dawa u. Nurbu und ich den Gipfel vom
Kun zwischen 10.30-12.17 erreicht. Die Verhältnisse waren nach Neuschnee der
Nacht eher mühsam (30-50cm), das Wetter trüb mit leichtem Schneefall fast über
den ganzen Tag. Dafür war es relativ warm und windarm. 
Nach dem gestrigen langen Abstieg ist heute Erholung im BC angesagt. Wir
werden dann bereits morgen Richtung Shafat/Kargil starten und
hoffentlich einen zusätzlichen Tag in Srinagar haben. Allen TN geht's gut!

lg. Andreas"

Das ist doch eine wunderbare Meldung. Wir gratulieren Euch ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg.

Jetzt warten wir noch auf die 2. Gruppe, die um 2 Tage versetzt am Berg unterwegs ist. Sobald wir Neuigkeiten haben, erfahrt ihr es hier zuerst!

Wir wünschen euch einen guten Abschluss der Expedition und eine gute Heimreise!


Wer sich für die nächste Kun Expedition mit dem DAV Summit Club interessiert, wird hier fündig.

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Expedition zum Pik Lenin, 7134 m, Kirgisistan.

16.07.2016
Samstag Abend. Eigentlich wollte ich gerade ins Bett gehen als mich die Meldung unseres Bergführers, Kai Lamprecht erreicht. Ihm wurde auf der Anreise nach Osh zum Ausgangspunkt des Pik Lenin der Reisepass in Moskau am Flughafen gestohlen. OK, wird schon irgendwie werden. Aber was dann passiert ist ein kleines Horrorszenario. Er bekommt den Pass wieder, versäumt den Anschlussflug und die Russen schicken ihn zurück nach München, da der Aufenthalt im Transitbereich bis der nächste Flieger geht, zu lang ist. Na, servus.

Die Gruppe allein in Osh und dann allein auf dem Weg zum Pik Lenin - nein, natürlich übernimmt unsere lokale Agentur hier ihren Part und kümmert sich bestens um die Expeditionsteilnehmer. Und die Organisation in München tut auch ihr Bestes. Kai landet am Sonntag um 12:00 in München und sitzt bereits um 16:00 wieder im nächsten Flieger nach Osh. Tags darauf ist er bei der Gruppe und reist gemeinsam mit den Teilnehmern weiter nach Achik Tash.

18.07.2016
Die Gruppe ist in Achik Tash, dem Basislager am Pik Lenin angekommen. Originalton Bergführer: "Stimmung gut, Lager Top". Die nächsten beiden Tag heißt es für die Teilnehmer: Ankommen und den ersten Höhensprung auf doch immerhin 3700 m zu verdauen. Eine gute Akklimatisation ist wichtig und braucht Zeit. Sie ist die Grundlage für den weiteren Expeditionserfolg. Für den Bergführer sind das auch geschäftige Tage mit viel Abstimmungsarbeit mit der Agentur sowie der Vorbereitung des Materialtransports ins ABC auf 4450 m.

22.07.
Gestern sind die Teilnehmer nebst Expeditionsleiter im vorgeschobenen Basecamp ABC angekommen. In der Nacht auf heute hat es 15 cm geschneit, aber der Wetterbericht für die nächsten Tage ist hervorragend. Überzeugt euch selbst:

ZAMG Pik Lenin 7100m
0723:T-15;NW21/NW15/W13/W08;P 0.4/0/0.2/0/*0724:T-14;W09/W09/W08/W05;P 0/0/0.2/0/*0725:T-13;W08/W07/W09/W07;P 0/0/0.1/0.1/*

So sieht der Wetterbericht aus, den unsere Expeditionsleiter täglich auf ihr Satellitentelefon bekommen. Ein wenig kryptisch, aber mit der Anleitung der ZAMG, erhältlich unter http://www.zamg.ac.at/cms/de/produkte/wetter/spezialprognosen/expeditionswetter  dann doch gut zu lesen;-).

23.07.
Das Lager 1 steht und die Teilnehmer sind müde! Das dürfen sie auch nach der harten Arbeit und einem langen Tag ist erstmals großer Höhe. Verhältnisse und Wetter sind top - schön, wenn sich das Wetter an den Wetterbericht hält. Hoffentlich bleibt das so!

25.07.
Das Wetter ist immer noch bestens und auch der Gruppe geht es gut. Morgen geht es erstmals ins Lager 2 auf 6150 m mit anschließendem Abstieg in ABC.

27.07.
Erholung im Basislager ist angesagt. Gestern war die Gruppe im Lager II kurz unterhalb des Gipfels des Razdelnaya und hat das Lager aufgebaut. Jetzt ist erstmal erholen und warten angesagt.  Der Wetterbericht verspricht nichts gutes für die nächsten Tage!

29.07.
Gipfelversuch in Lager I abgebrochen - zuviel Neuschnee und schlechtes Wetter! Jetzt beginnt das Warten und Hoffen! Sobald es was Neues gibt, melden wir uns!

03.08.2016        -        Gipfelerfolg am Pik Lenin.
Kai war gestern mit 4 Teilnehmern bei Top-Verhältnissen am Gipfel. 

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen euch eine gute Rückreise!


Wer sich für weitere Details zum allgemeinen Expeditionsablauf oder die nächste Peak Lenin Expedition interessiert, findet das unter:
  www.dav-summit-club.de/exlen


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Expedition Aconcagua, 6962 m - Guanacos Traverse

Der Aconcagua, 6962 m, ist der höchste Berg des amerikanischen Kontinents und der Zweithöchste der Seven Summits. Der Aconcagua bietet einen idealen Einstieg ins Höhenbergsteigen. Die Guanacos–Traverse auf der wildentlegenen Ostseite ist weniger stark frequentiert als die Normalroute. Mit drei Hochlagern ist sie akklimatisations-technisch die beste Route am Berg. Mit dem Abstieg nach Plaza de Mulas im Nordwesten bietet die Guanacos-Traverse eine Überschreitung der besonderen Art.

Bericht vom 11.01.
Die Gruppe ist gut in Los Penitentes, dem Sprungbrett zum Aconcagua angekommen.

  

Bericht vom 15.01.

Bis jetzt läuft alles gut, die Gruppe ist gestern im Basislager Plaza Argentina auf 4200 m angekommen. Nun steht die 12-tägige Aconcagua-Besteigung bevor.

Bericht vom 16.01.

Verschiedene Wetterberichte zeigen, dass sehr schlechtes Wetter kommen soll, deswegen hat die Gruppe das Basislager bereits einen Tag eher verlassen und ins Lager I aufgestiegen. 

Bericht vom 19.01.

Nach dem Aufstieg bis Lager II erreicht uns die Nachricht, dass das schlechte Wetter einen Tag später kommt, so bleibt uns ein Tag, um eine kleine Akklimatisierung bis 5780 m zu machen. Am nächsten Tag starten wir ins Lager III, die Stimmung ist gut, morgen versuchen wir es mit dem Gipfel!

Bericht vom 20.01. GIPFELTAG

Um vier Uhr nachts brechen wir, 3 Bergführer und 14 Teilnehmer gemeinsam auf und erreichen zusammen Independencia auf 6350 m. Vier Teilnehmer entscheiden sich, in Begleitung von einem Bergführer zurückzukehren. Die restliche Gruppe kommt bis la Gran Cueva auf 6700 m. Ein Teilnehmer wartet hier auf uns, so erreichen neun Personen der Gruppe den Aconcagua Gipfel auf 6962 Metern um ca. 14 Uhr!!! Gemeinsam kehren wir ins Lager III zurück.

Bericht vom 23.01.

Nach dem Gipfelerfolg steigen wir nach Plaza de Mulas ab, leider verletzt sich nicht weit von Nido de Condores ein Teilnehmer und bricht sich trotz fester Schuhe den Fuß. Dank unserer guten Kontakte in Argentinien kann bald ein Hubschrauber organisiert werden. Zu unserem Pech sind auf dem 10-stündigen Weg bis Orcones wegen dem vielen Regen die Straßen gesperrt. So müssen wir hier nächtigen, aber da alle Hotels bereits voll sind, schlafen wir heute Nacht bei den Eseltreibern, den Gauchos. 

Bericht vom 25.01.

Nachdem gestern kurz die Straße nach Mendoza freigegeben wurde, erreichen wir um Mitternacht Mendoza. Der verletzte Teilnehmer darf heute zu uns ins Hotel kommen. Alle sind gut drauf…

Bericht vom 28.01.

Die Besichtigung des Weinguts Renacer hat allen gut gefallen, mit ein paar Teilnehmern geht unser Bergführer noch klettern. Nun heißt es Abschied nehmen, mit dem Bus fahren wir nach Buenos Aires, wo wir noch eine Stadtführung bekommen, bevor wir in das Flugzeug Richtung Heimat steigen…Hasta la vista!


Expedition Ama Dablam 6856 m und Kyajo Ri 6168 m

Die Ama Dablam, die "Mutter des Schatzkästchens", gilt als einer der schönsten Berge der Welt. Eisenfester Granit, steiler Riffelfirn und ein exponierter Grat versprechen ein außergewöhnliches Kletter-Erlebnis in unmittelbarer Nachbarschaft des "Dachs der Welt", Mount Everest, Lhotse und Nuptse. Zur Akklimatisation besteigen Sie den einsamen Kyajo Ri, 6168 m. Ebenfalls ein formschöner Berg im Solo Khumbu.

Am 26. Oktober ist unser Bergführer Rupert Hauer mit neun motivierten Teilnehmern nach Nepal gereist, um einen der schönsten Berge der Welt zu besteigen, den 6168 Meter hohen Kyajo Ri sowie den 6856 Meter hohen Ama Dablam.

Bericht vom 29.09.
Rupert und seine Gruppe sind gut in Kathmandu gelandet. Rupert als Expeditionsleiter hatte gleich einen Termin im Ministerium:

Für den Rest der Gruppe war Sightseeing angesagt. Vom Erdbeben im Frühjahr sieht man hin und wieder ein paar Baustellen, ansonsten läuft das Leben in Kathmandu so hektisch wie zuvor. Einzig die Touristen fehlen im Stadtbild. Morgen ist der Sichtflug nach Lukla geplant. Hoffentlich passt das Wetter, den bei diesem Flugplatz sollte die Sicht schon passen.

Bericht vom 30.09.
Gestern ist die Gruppe mit Rupert Hauer bei gutem Flugwetter und wie geplant nach Lukla geflogen. Lukla ist einer der wenigen Orte, die zwar einen Flughafen, aber keine Straße hat. Wenn der Flugbetrieb nicht möglich ist, dann ist Lukla nur über einen 4-tägigen Fußmarsch erreichbar!

Unsere Landung in Lukla:

Von Lukla beginnt das 5-tägiges Trekking, das bis ins Basislager des Kyajo Ri auf 4550 Metern führt.

Am zweiten Trekkingtag kamen wir heute nach Namche Bazar auf 3400 Meter. Kurz vor Namche wurde uns ein erster Blick auf den Everest gewährt:

Bericht vom 06.10.
Heute erfolgreicher Gipfeltag am Kyajo Ri auf 6168 Meter! Nach drei sehr anstrengenden Tagen sind alle wieder gesund im Lager. Super Berg mit grandioser Fernsicht!

Bericht vom 09.10.
Wir sind auf dem Weg zur Ama Dablam! Morgen geht es ins Basislager der Ama Dablam. Am Sonntag ist Ruhetag und dann geht's los. Bislang haben wir bestes Wetter und gute Bedingungen. 

Bericht vom 14.10.
Leider musste die Besteigung der Ama Dablam aufgrund ungünstiger Verhältnisse abgebrochen werden. Als Alternative gehen wir jetzt zum Lobuche Peak (6145 m) und machen ein nettes Trekking. Es geht uns allen gut.

Bericht vom 15.10.
Morgen geht es über den 5500 m hohen Pass Kohgma La nach Lobuche. Wenn das Wetter hält, gehen wir vom Pass auf den 5800 m hohen gleichnamigen Gipfel. In den letzten Tagen war in der Früh immer blauer Himmel und spätestens ab Mittag hat es zugezogen und leicht geschneit. Von Lobuche aus werden wir den 6145 m hohen Lobuche Peak besteigen und anschließend das Trekking Richtung Gokyo fortsetzen.

Bericht vom 22.10.
Nach einem super Trekking, das mit der Besteigung des Lobuche Peak seinen Höhepunkt hatte, sind wir wieder gut in Kathmandu angekommen. 

Unser Gipfel Anstieg zum Lobuche Peak:

Am Lobuche Peak mit Everest und Nuptse im Hintergrund:

Weitere Highlights: Kongma La Pass (5530 m), Kongma Ri (5730 m), Everest Basecamp, Cho La Pass (5368 m), Gokoyo Ri (5357 m).

Morgen können wir noch die Sehenswürdigkeiten von Kathmandu genießen, bevor wir am 24.10. zurück nach Europa fliegen.

Wir wünschen euch noch einen schönen Ausklang in Kathmandu und eine gute Heimreise!

 

Wer sich für die nächste Ama Expedition mit dem DAV Summit Club interessiert, findet das unter: http://www.dav-summit-club.de/reisedetails/detail/expedition-ama-dablam-6856-m-und-kyajo-ri-6168-m.html


Expedition zum Kun, 7077 m, Indien.

Am 09.08 ist unsere achtköpfige Teilnehmergruppe unter der Leitung unseres erfahrenen Bergführers Roland Janko nach Indien aufgebrochen, um den 7077 Meter hohen Kun zu besteigen. Der Siebentausender in der Zanskar Range ist eine der höchsten Erhebungen im Indischen Ladakh und die gesamte Expedition bietet neben einem außergewöhnlichen Bergerlebnis einen kleinen Einblick in die interessante Kultur Indiens. Das "Matterhorn Ladakhs", der Kun, ein eindrucksvoller Zwillingsgipfel in "Klein-Tibet".

Am 11.08 hat sich Roland aus Leh gemeldet, nachdem er am Tag zuvor in Dehli am obligatorischen Briefing bei der Indian Mountaineering Foundation teilgenommen hat: "Die Gruppe ist sehr homogen und wie es ausschaut auch sehr leistungsfähig, daher bin ich sehr guter Dinge - das bin ich grundsätzlich immer!" 

Am 17.08 haben wir leider nicht nur positive Nachrichten von Roland am Shafat Gletscher, dem Ausgangspunkt zum Kun BC, erhalten. Leider musste ein Expeditionsteilnehmer wegen eines angehenden Höhenlungenödems im Kanji La BC umkehren, um schwerwiegendere Folgen der Höhenkrankheit zu verhindern. Unser, auch in der Höhenmedizin, geschulter Bergführer konnte die Krankheitssymptome jedoch frühzeitig erkennen und mit speziellen Höhenmedikamenten unterstützen. Unser Teilnehmer wurde dann auf dem Rückweg von einem Sherpa begleitet und in das Krankenhaus nach Srinagar gebracht. Wir wünschen eine gute Besserung!
Unsere Expeditionsgruppen sind stets mit speziellen Höhenmedikamenten, einer Überdruckkammer, einem Satellitentelefon etc. ausgestattet, um im Notfall die bestmögliche Erstversorgung zu ermöglichen. Durch professionelle Hilfe unserer Partner vor Ort kann weiterhin auch im Notfall ein reibungsloser Ablauf garantiert werden. So sind wir beim DAV Summit Club auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet. 

19.08: Roland meldete sich aus dem Kun BC, dass der erkrankte Expeditionsteilnehmer zwei Tage im Krankenhaus verbracht hat und sich nun auf der Heimreise über Delhi nach Deutschland befindet. Die restliche Gruppe hat zur Akklimatisation bei bestem Wetter einen Aussichtspunkt auf 4900 Meter bestiegen ("Keine Wolke am Himmel, kein Wind und auf 4900 m mit dem T-Shirt unterwegs. Unglaublich!") und hat für die weiteren Tage geplant zwischen den verschiedenen Hochlagern hin und her zu pendeln (Materialtransport etc.), bevor der Gipfel in Angriff genommen werden kann. "Die gesamte Expeditionsmannschaft ist hoch motiviert für die weiteren Expeditionstage!" Unsere Teilnehmer haben auch großen Dank für das mitgenommene Nutella :) ausgerichtet. Denn auf einer harten Expedition sind selbst alltägliche Güter etwas ganz Wertvolles!

21.08.2015 Roland hat das weitere Vorgehen der Expedition am Kun übermittelt:
"Verschiedene Überlegungen haben mich dazu veranlasst, dass wir morgen schon mit dem Start zum Gipfel beginnen. Wir gehen morgen ins HC1 (dort liegt unser gesamtes Essen für 5 Tage bereit). Am nächsten Tag dann Adv. HC2 oder HC3, je nachdem wie die Leute beisammen sind. Am dritten Tag dann Gipfeletappe."

Heute Morgen haben wir erneut Nachricht von Roland erhalten: "Leider mussten wir gestern wetterbedingt unseren Gipfelsturm abbrechen und zurück ins BC absteigen. Wir haben fast unser gesamtes Material ins HC2, 6200 m, gebracht, dann ist allerdings eine Schlechtwetterfront mit Sturm und Schnee über uns hereingebrochen. Wir machten dann einen Notabstieg innerhalb von 45 Minuten ins HC1 und dann weiter ins BC." Derzeit befindet sich unsere Expeditionsgruppe im Kun BC und möchte morgen, wenn das Wetter mitspielt, einen erneuten Gipfelversuch starten. Da der Weg ins HC2 mit Fixseilen eingerichtet ist, ist der erneute Aufstieg technisch entschärft, jedoch hat der kräftezehrende Notabstieg bei der gesamten Gruppe Spuren hinterlassen.

29.08. 2015 Neue Nachrichten aus dem Kun Basecamp:
Nach 5 spannenden Tagen über 6.000 Metern haben wir heute wieder gesund und glücklich unser Basecamp erreicht. Gestern starteten wir unsere Gipfeletappe auf den Kun, die wir leider wetterbedingt (Wind, Nebel und Schneefall) auf 6.800 Metern abbrechen mussten. 200 Höhenmeter unter dem Gipfel, aber trotzdem glücklich über jeden einzelnen persönlichen Erfolg, hatten wir spannende und aufregende Tage am Berg. Gebucht und gekommen als Einzelpersonen formten uns diese Tage zu einem Team. Trotz des nicht erreichten Gipfels waren es interessante Erfahrungen und Eindrücke in einer unvergesslichen Bergwelt.

Wir wünschen euch einen guten Abschluss der Expedition und eine gute Heimreise!

Wer sich für die nächste Kun Expedition mit dem DAV Summit Club interessiert, findet das unter: http://www.dav-summit-club.de/reisedetails/detail/expedition-kun-7077-m-und-stok-kangri-6140-m.html

Wir haben den Reiseverlauf für nächstes Jahr leicht abgeändert, sodass sich neue Interessenten über eine zusätzliche Besteigung des Stok Kangri, 6140 m, freuen dürfen.

 

 


Hochtour mit Elbrus Besteigung , 5642 m, Russland.

20.08.2015

Am 08.08 ist unser Bergführer Michael Holzner mit seiner zwölfköpfigen Gruppe motivierter Höhenbergsteiger aufgebrochen, um in Russland den Elbrus, 5642 m, zu besteigen. Je nach Auslegung der innereurasischen Grenze zählt der Elbrus zu den Seven Summits und stellt somit ein besonderes "Schmankerl" für einen ambitionierten Höhenbergsteiger dar.
Der Berg mit einem Doppelgipfel ist ein stark vergletscherter, erloschener Vulkan über dessen weit ausladende Flanken viele Gletscher zu Tal fließen.
Ein Abenteuer im Großen Kaukasus zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.

Gestern Nachmittag erreichten uns Grüße von Michael aus dem Kaukasus mit einer positiven Meldung. Unser erfahrener Bergführer konnte sich mit neun Teilnehmern einen Gipfelerfolg an Europas höchstem Berg erarbeiten. Eine beachtliche Leistung, da der Gipfeltag aufgrund eines sehr langen Anstiegs äußerst kräfteraubend ist und sehr gute Kondition erfordert.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Gipfelerfolg! Wir wünschen euch eine gute Heimreise.

Wer sich für Details zu Hoch- und Expeditionstouren interessiert, findet das unter: http://www.dav-summit-club.de/reisearten/auf-expedition-gehen.html




Doppelexpedition Alpamayo, 5947 m, und Huascaran, 6768 m, Peru.

11.08.2015

Expeditionserfolg am Huascaran

Heute Nacht um 3 Uhr hat sich Franz aus Huaraz gemeldet: "wieder mal müde -und bissl angetrunken von der Gipfelfeier- sind wir alle in Huaraz zurück"
Unsere Peru Expedition kann also als voller Erfolg verbucht werden: Die Gruppe um unseren Bergführer Franz hat den höchsten Berg Perus, den Huascaran, gemeistert. 
Wir freuen uns riesig und beglückwünschen euch zu dieser fantastischen Leistung.
Jedoch musste die Gruppe mit einer äußerst ambitionierten Taktik an den Huascaran herangehen, da aufgrund von schlechten Wetterverhältnissen mit starkem Wind und eisiger Kälte viele andere Expeditionen am Huascaran zum vorzeitigen Abbruch gezwungen waren. 
So wurde der geplante Aufstieg um einen Tag verkürzt, sodass am 09.08, der Tag mit den besten Wetteraussichten, der Gipfel angegangen werden konnte.
Das bedeutete, dass das 1. Hochlager überstiegen und direkt das 2. Hochlager, kurz vor der Garganta, auf ca. 5900 m errichtet wurde.
Der Gipfelaufstieg am Sonntag wurde dann nochmal durch ungünstige Winde zweimal hinausgezögert (1:30-2:30-5:00 Uhr), bevor sieben tapfere Gipfelaspiranten und vier weitere Guides den Aufstieg antreten konnten. Die Anstrengungen durch den Blitzaufstieg der beiden Vortage, die technischen Herausforderungen und die Höhe haben alles abverlangt. Trotzdem ist es allen sieben Teilnehmern gelungen, den höchsten Berg Perus zu besteigen. Zwei Teilnehmer entschieden sich bereits am Freitag den 07.08 auf der wunderschönen Don Bosco Hütte zu warten und dort die Daumen zu drücken.

Unseren größten Respekt für diesen unbändigen Willen den Huascaran zu bezwingen und herzlichen Glückwunsch an das ganze, hart arbeitende Expeditionsteam. Ihr habt euch die restlichen Ruhetage redlich verdient!

Wer auch einmal so etwas außergewöhnliches erleben will, findet vielfältige Informationen zum Expeditionsbergsteigen auf unserer Internetseite: http://www.dav-summit-club.de/reisearten/auf-expedition-gehen.html

PS.: Es gibt auch Einführungs- und Vorbereitungskurse für "Anfänger" und Einsteiger ins Höhenbergsteigen.

 

06.08.2015

Expeditionserfolg am Alpamayo

Am 24.07 ist unser Bergführer Franz Hölzl mit seiner zehnköpfigen Gruppe ambitionierter Expeditionsbergsteiger aufgebrochen, um in Peru den Alpamayo, 5947 m und den Huascaran, 6768 m zu besteigen. Eine wunderbare Doppelexpedition auf den schönsten Berg der Welt und den höchsten Berg Perus.

Am 28.07 war die Gruppe bereits in Huaraz angekommen und hatte sich gründlich auf die Expedition vorbereitet. Akklimatisation, Üben der Fixseiltechniken und Abseilen standen auf dem Programm. Franz vermeldete: "bislang läuft die Tour super. Alle Teilnehmer sind gesund, die Stimmung ist top"

Heute früh haben uns dann schließlich sehr erfreuliche Neuigkeiten aus Peru erreicht: Denn unsere gesamte Expeditionsgruppe hat am 04.08 einen Gipfelerfolg am Alpamayo gefeiert. Zwischen 6 und 7 Uhr hat die Gruppe durch die "Franzosenroute" den Gipfel erreicht. Genaugenommen musste sie zwar ca. 1,5 m unter dem höchsten Punkt umkehren, da dieser derzeit aus einer fragilen, nicht berechenbaren Schneestruktur besteht, aber die Sicherheit der Gruppe geht immer vor! Jedoch ist dort ein sehr schönes Foto eines Gipfelfensters mit Blick nach Osten entstanden. Wirklich beeindruckend!

Zur Zeit befindet sich die Gruppe müde, aber gesund und äußerst zufrieden in Huaraz und genießt ihren wohlverdienten Ruhe- und Erholungstag. 

Morgen wird die Gruppe zu ihrem nächsten Abenteuer in Richtung Huascaran aufbrechen. 

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Gipfelerfolg und zur hervorragenden Leistung jedes Einzelnen am Berg. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und drücken fest die Daumen.

Wer sich für weitere Details zum allgemeinen Expeditionsablauf interessiert, findet das unter: www.dav-summit-club.de/exalp





Expedition zum Pik Lenin, 7134 m, Kirgisistan.

11.08.2015

Wir haben soeben erste Rückmeldungen unserer Expeditionsteilnehmer erhalten, die vor allem unserem Bergführer Kai gefallen dürften:

"Top kompetenter Bergführer, der die Leute bei Laune halten kann, auch bei schlechtem Wetter, der weiß, was ambitionierte Bergsteiger suchen, wollen und zu geben bereit sind....."

"Hoch lebe Kai Lamprecht"!

Unsere DAV Summit Club Bergführer sind eben nicht nur kompetent am Berg, sondern wissen auch auf der zwischenmenschlichen Ebene zu glänzen.
Dies ist der grundsätzliche Anspruch bei der Auswahl unserer Bergführer!

07.08.2015

Am 18.07 ist unser Bergführer Kai Lamprecht mit seiner siebenköpfigen Gruppe ambitionierter Expeditionsbergsteiger aufgebrochen, um in Kirgisistan den Pik Lenin, 7134 m, einen von fünf Gipfeln der begehrten russischen Schneeleoparden-Trophäe zu erklimmen. Ein wunderbarer Expeditionsklassiker auf den zweithöchsten Gipfel des Pamir in Zentralasien mit großartiger, vergletscherter Hochgebirgsszenerie.

Am 22.07 meldete sich Kai, dass soweit alles in Ordnung ist und die Gruppe sich mit einer kleinen Tour weiter akklimatisiert hat, um mögliche Schwierigkeiten mit der Höhe zu vermeiden. 

Am 26.07 ist unsere Gruppe am Berg weiter fortgeschritten und pendelte in den darauffolgenden Tagen zwischen den Hochlagern 1,2 und dem ABC hin und her. Kai vermeldete bisher keine Probleme:"die Gruppe geht top!"

Gestern hat uns Kai dann eine positive Nachricht übermittelt. Trotz äußerst widriger Bedingungen und üblen Verhältnissen mit viel Schnee und eisig kaltem Wind, konnte unser erfahrener Bergführer mit zwei weiteren tapferen Teilnehmern am 04.08 dem Wetter trotzen, den Pik Lenin bezwingen und den 7134 m hohen Gipfel erreichen. Eine fantastische Leistung! Obwohl unsere Expeditionen immer gut geplant und organisiert sind, kann man das Wetter am Berg leider nicht beeinflussen. Aber auch das gehört in den Erfahrungsschatz eines echten Expeditionsbergsteigers.

Noch einmal herzlichen Glückwunsch zu diesem hart erkämpften Gipfelerfolg! Wir wünschen euch eine gute Heimreise.

Wer sich für weitere Details zum allgemeinen Expeditionsablauf interessiert, findet das unter: www.dav-summit-club.de/exlen


Trainingsexpedition, Island und Mera Peak, Nepal, 29.3. - 24.4.15

17.04.2015

Am 29.3. ist Roland Janko mit einer kleinen Gruppe ambitionierter Expeditionseinsteiger aufgebrochen, um im Khumbu den Island Peak, 6189 m und im Hongu Tal den Mera Peak, 6461 m zu besteigen. Garniert wurde die Besteigung der beiden schönen und klassischen 6000-er durch einen sehr anspruchsvollen Passübergang, den Amphu Laptsa mit 5839 m. Soweit zum Plan.

Schlechtes Wetter und damit chaotische Verhältnisse auf dem Flug nach Lukla verhinderten gleich zu Begin den geplanten Materialtransport, so dass die Gruppe mit nur recht unvollständiger Ausrüstung in Lukla eintraf. Auf dem anfänglichen Logde-Trekking störte dies aber nur wenig und innerhalb weniger Tage konnte Dank der hervorragende Organisation unserer Partner vor Ort sämtliche persönliche Ausrüstung nachgeliefert werden.

Bei bestem Wetter ging es über Namche Bazar, Pangboche und Dingboche nach Chukung und schließlich ins Island Peak Basislager auf 5100 m. Zwischenzeitlich eingestreut, gab es expeditionsrelevante Schulungsinhalte zu den Themen Höhe, Akklimatisation, Höhenkrankheit und Medikamente sowie Gehen am Gletscher, Abseilen und Fixseilbau. Aufgrund der fehlenden Infrastruktur war das "bequeme" Lodge-Trekking zunächst einmal beendet und es konnte dann gleich das richtige Verhalten, effizientes Lagerleben und Nahrungszubereitung in Basis- und Hochlager geübt werden.

Der Aufstieg zum Island Peak fand bei bestem Wetter statt, musste aber 150 m unterhalb des Gipfels aufgrund des Höhensturms vorzeitig beendet werden. Leider gehört auch das zu den Erfahrungen eines Expeditionstrainings.

Der Übergang über den Amphu Laptsa musste aufgrund des vielen Neuschnee's und der dadurch bedingten Lawinengefahr abgebrochen werden. Dann war erst mal guter Rat teuer, denn auch die Besteigung des Mera Peak war dadurch nicht mehr möglich, da ein Anmarsch auf anderer Route zuviel Zeit in Anspruch genommen hätte.

Doch die Überschreitung des herrlichen Kongma La, ein 5515 m hoher Pass und das anschließende Trekking ins Everest Basecamp sowie die Besteigung des Lobuche East waren mehr als nur eine Entschädigung für Amphu Laptsa und Mera Peak.

Inzwischen sind die Teilnehmer wieder auf dem Rückweg nach Lukla und Kathmandu.

Sobald die Teilnehmer wieder in Europa sind, werden wir hier auch ein paar Bilder zur Verfügung stellen.

Wer sich für den nächsten Expeditionstermin im Oktober interessiert, findet das unter: www.dav-summit-club.de/exein

Ein paar Restplätze gibt es noch!


Aconcagua - Guanacostraverse, 6962 m, 02.01.2015 - 22.01.2015

20.01.2015

Expeditionserfolg am Aconcagua!
Am 18.01. konnte unser Bergführer und Expeditionsleiter Aldo Guerrero bei bestem Wetter den Gipfel des 6962 m hohen Aconcagua mit 4 Teilnehmer erreichen.
Inzwischen ist die Gruppe wieder wohlbehalten vom Berg zurück und hat nach ein paar Erholungs- und Sightseeingtagen in Buenos Aires die Heimreise angetreten.


14.01.2015

Heute haben wir noch einmal den Wetterbericht abgestimmt. Die Aussichten sind gut. Viel Sonne, kein Niederschlag, moderate Temperaturen im Gipfelbereich von -10 Grad und um die 20 kmh Wind.

Die Gruppe befindet sich in Lager III und der Gipfelgang ist für den morgigen Tag geplant.

Wir wünschen Euch viel Erfolg!

 

12.01.2015

Aldo Guerrero, Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer und ausgewiesener Südamerikakenner hat zusammen mit seiner Gruppe das Basislager am Plaza Argentina erreicht. Allen geht es gut und wir sind gespannt auf den weiteren Expeditionsverlauf.

Die Wettervorhersage ist nicht schlecht. So gut wie keine Niederschläge und moderater Wind.

Wir drücken die Daumen!


CARSTENSZ-PYRAMIDE, 4884 M, PAPUA-NEUGUINEA

Petra Thaller, Teilnehmerin auf der Expedition zur Carstensz-Pyramide berichtet auf Ihrer Homepage davon. Ausserdem hält Sie am 15. November einen Vortrag auf der Alpinmesse Innsbruck.


05.11.2014
Inzwischen sind alle Teilnehmer wieder wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt.

26.10.2014
Unser Bergführer Stephan Schanderl hat sich aus Papua Neuguinea gemeldet. Alle Teilnehmer waren am Gipfel und weil die Carstensz Pyramide ja noch nicht genug ist, waren sie am nächsten Tag auch gleich noch auf dem Nachbargipfel, dem 4862 m hohen Ngga Pulu. Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns über den Erfolg!

22.10.1014
Unsere Gruppe hat das strapaziöse Anmarschtrekking überstanden und wohlbehalten und guter Dinge im Basislager unter der Nordwand der Carstensz-Pyramide angekommen. Jetzt haben Sie 3 Tage Zeit um dieses tolle Kalkriff mitten im Urwald zu besteigen. Wir drücken die Daumen!


16.10.2014
Heute ist unsere Gruppe wohlbehalten in Timika, Papua angekommen. Morgen geht's weiter nach Illaga und dann geht es endlich richtig los. Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!!!


14.10.2014 
Jetzt ist es soweit!
Petra Thaller, Mountains4U und Salewa sind mit dem Summit Club auf dem Weg zur Carstensz-Pyramide in Papua, Neuguinea. Natürlich "muss" man die Annehmlichkeiten der Zivilisation noch "mitnehmen", solange sie noch verfügbar sind.



Petra Thaller, Mountains4U und Salewa bereiten sich auf die Expedition zur Carstensz-Pyramide am 13.10. - 03.11.2014 vor.

Informationen zur Vorbereitung von Petra Thaller findet Ihr hier!

Einen interessanten Artikel von Günter Kast in Mountains4U gibt es hier!


TRAUER UM BASTI HAAG

Der 36-jährige Münchner Skibergsteiger Basti Haag an der Shisha Pangma (8013 m) in Tibet in einer Lawine ums Leben gekommen. Ebenfalls ein Opfer dieser Lawine wurde der Italiener Andrea Zambaldi (42). Die beiden waren zusammen mit Benedikt Böhm im Rahmen der Expedition „Double8“ unterwegs. Ziel war es, innerhalb von einer Woche zuerst die Shisha Pangma und dann den Cho Oyu (8201 m) mit Ski zu besteigen.

Der DAV und der DAV Summit Club haben die bergsteigerische Karriere von Basti Haag mit Bewunderung und Respekt verfolgt. Sie bedauern den Unfall sehr und wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Basti Haag war ein sehr erfolgreicher Speed-Skibergsteiger. Gemeinsam mit Benedikt Böhm hat er viele große Berge in Rekordzeiten bestiegen und mit Ski befahren. Bekannt geworden ist das Duo mit seiner extrem schnellen Skibesteigung des 7546 Meter hohen Mustagh Ata in China. Deren gemeinsame Ski-Expedition zum Broad Peak im Jahr 2009 haben der DAV finanziell und der DAV Summit Club logistisch unterstützt.


STEIGLEISTUNGSTEST

Die Faszination des Trekkings und Höhenbergsteigens ist ungebrochen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten unterwegs sein und mit den eigenen Augen die höchsten Berge der Welt sehen und besteigen, exotische Länder und fremde Völker kennenlernen - viele Menschen wollen sich diesen Traum erfüllen! Doch oft ist es garnicht so leicht, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen. Was kann man sich zutrauen, wie fit bin ich im Gebirge?
Der Steigleistungstest auf der 8,5 km langen und über 1050 Höhenmeter ansteigenden „Teststrecke“ bietet allen Interessierten die Möglichkeit dazu. Im Anschluss können sich alle Teilnehmer im Bereich der Franz-Senn-Hütte Tipps und Tricks von den Reise- und Trainingsprofis des DAV Summit Club holen.

Die genauen Anforderung finden Sie hier!

Am letzten Samstag (13.9.) wurde der Steigleistungstest, der sonst in unsere Vorbereitungskurse integriert ist, erstmalig als eigenständige Veranstaltung im Stubaital an der Franz-Senn-Hütte durchgeführt.


Bei miserablem Wetter machten sich die Teilnehmer auf den Weg von der Stöcklenalm über die Franz-Senn-Hütte zum Rinnensee. Neben der besseren Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit, erhielten die Teilnehmer interessante Tipps für das eigene Training sowie eine Beratung über die Ziele, die für sie beim derzeitigen Leistungsstand in Frage kommen.

Anbei ein paar Bilder der Veranstaltung sowie die glücklichen Gewinner der Hauptpreise unserer Sponsoren!

Der Steigleistungstest findet mit der Unterstützung unserer Partner Salewa, Globetrotter, Xenofit und Mountains4U statt.

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PIK LENIN, 7134 M, KIRGISISTAN, 19.7. - 10.08.14

10.8.
Nach einem Wetterpoker konnte Stephan Schanderl mit 4 Teilnehmern den Gipfel des Pik Lenin bei bestem Wetter erreichen! Inzwischen ist die Gruppe wieder in Deutschland angekommen!

Wir gratulieren ganz herzlich zu Eurem Erfolg!

30.7.
Stephan hat sich wieder gemeldet:
"Wir gehen morgen auf Lager 1, übermorgen Lager 2 und runter. Dann Ruhetag und wenn's dann passt am 3.8. auf Lager 1, 4.8. Lager 2 und am 5.8 auf den Gipfel - so langsam läuft uns ja sonst die Zeit davon. Es geht bis jetzt allen gut. VlG Stephan und Gruppe"
Wir drücken Euch weiterhin die Daumen!

29.7.
Trotz guter Vorhersage ist das Wetter doch relativ bescheiden. Niederschlag und der Wind ist so stark, dass im ABC Zelte wegfliegen. Ein Aufstieg ins Lager II ist unter diesen Umständen aussichtslos. Auch die Aussichten für die nächsten Tage sind nicht so rosig. Soeben hat mich Stephan angerufen und wir haben die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Aus heutiger Sicht könnte ab 3. August eine Gipfelbesteigung sinnvoll sein. Bis dahin muss sich die Gruppe mit "Akklimatisationsspaziergängen" motivieren.

27.7.
Gestern sind alle Teilnehmer im Lager 1 auf 5300m angekommen. Heute und morgen machen wir Ruhetag und dann geht's am Dienstag wieder nach Lager 1 anschliessend Lager2 und zurück ins ABC. Soweit der Plan. Es geht allen gut!

23.7.
Heute erreicht uns folgende Mitteilung von Stephan Schanderl, der mit seiner Gruppe inzwischen im ABC ist. "Heute teilweise Regen - es geht allen gut - sonst keine Probleme." Das Wetter sollte trotz derzeitigem Regen von ein paar Wolkenfeldern abgesehen gut genug sein, um die Hochlager einzurichten!

21.7.
Auch unsere Pik Lenin Expedition hat sich inzwischen auf den Weg gemacht und ist bereits im BC in Achik Tash angekommen. Akklimatisationsbedingt legen sie hier ein paar Tage Verschnaufspause ein, bevor es ins ABC weiter geht. Die Wettervorhersage läßt beste Bedinungen erwarten!Wir sind gespannt und wünschen Euch Allen viel Erfolg!

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DOPPELEXPEDITION ALPAMAYO UND HUASCARAN, PERU, 19.7. - 10.08.14

8.8.
Gestern sind wir zurück nach Huaraz gekommen. Im Ishincatal konnte die Gruppe alle 3 geplanten Gipfel besteigen und kann mit drei 5000-er und einem 6000-er in bester Gesundheit und glücklich die Heimreise nach Deutschland antreten.

Wir gratulieren Euch alle zu diesem tollen Erfolg!!!

2.8.
Nach einem Ruhe- und Organisationstag in Huaraz wechselt die Gruppe ins Ishincatal. Der Huascaran ist aufgrund der großen Eislawinengefahr leider nicht möglich. Auf dem Plan stehen Urus, Ishinca und Toclaraju.

28.7., 16:12 Ortzeit München, Anruf Rupert.
Auf etwa 400 Klettermetern durchstiegen wir die lange und steile Eisrinne der Südwestwand und erreichten dann über den Gipfelgrat den ausgesetzten Gipfel des Berges. Alle 9 Teilnehmer und Expeditionsleiter Rupert Hauer haben heute bei bestem Wetter den Gipfel des Alpamayo erreicht und sind inzwischen wohlbehalten wieder im Hochlager eingetroffen. Eine Stunde nach der Rückkehr hat sich die Wolkendecke geschlossen und es begann zu schneien. Je nach Wetterlage werden sie morgen 29.07. spontan entscheiden, ob sie noch den Quitaraju-Gipfel (6040 m) mitmachen oder gleich nach Cashapampa und Huaraz absteigen.
Geplant ist dann nach einem Ruhetag in Huaraz ins Hochlager 1 am Huascaran aufzusteigen.
Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung!

27.7.
Rupert meldet: "Wir sind gut im Basislager angekommen. Der Ausblick auf die umliegende Bergwelt ist fantastisch. Heute Sonntag werden wir ins Hochlager aufbrechen und wenn das Wetter hält, werden wir morgen den Gipfel des Alpamayo versuchen. Alle Teilnehmer sind gesund und in guter Verfassung. Wir freuen uns schon auf den Aufstieg." Und wir drücken die Daumen!

Am 19.7. ist die Gruppe um den Staatlich geprüften Berg- und Skiführer Rupert Hauer zur diesjährigen Alpamayo und Huascaran-Expedition aufgebrochen. Die Gruppe ist inzwischen wohlbehalten in Huaraz angekommen und Rupert hat sich auch bereits gemeldet:
"Servus aus Huaraz, bei uns läuft alles nach Plan. Brechen morgen Richtung Alpamayo BC auf. Verhältnisse sind angeblich sehr gut. Wir fuehlen uns alle bestens.  Freuen uns schon, den angeblich schoensten Berg der Welt in natura zu sehen. LG Rupert"

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TRAININGSEXPEDITION CORDILLERA BLANCA, PERU, 04. - 19.07.2014

Die Teilnehmer der Traininingsexpedition konnten unter der Leitung des Staatlich geprüften Berg- und Skiführers Berthold Schmidt bei bestem Wetter die Gipfel des Urus, 5420 m und des Ishinca, 5530 m besteigen. Auch die Ausbildungsinhalte Spaltenbergung, Hochlagerbau, Fixseilbegehung und Verhalten in der Höhe konnten an den "Ruhe- und Akklimatisationstagen" behandelt werden. Die Besteigung des Tocllaraju, 6034 m musste leider aufgrund Wetterpechs am Gipfeltag abgebrochen werden. Totzdem zogen die Teilnehmer eine recht positive Bilanz. Viel gelernt, 2 tolle Gipfel und ein Rückzug bei schlechtem Wetter. Auch das ist Bergsteigen und muss gelernt sein.

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DREI WEITERE JAHRE ALS SEILSCHAFT: DAV SUMMIT CLUB UND SALEWA VERLÄNGERN PARTNERSCHAFT BIS 2017

Im Juni 2014 verlängern der DAV Summit Club und SALEWA ihre Kooperation um drei Jahre. Bis 2017 stehen neue Ideen und Wege für gemeinsame Aktivitäten auf dem Plan. Die Partner legen einen neuen Fokus fest: Gezielte Unterstützung des DAV Summit Club Expeditions-Team, bestehend aus zehn Bergführern unter der Leitung von Christoph Schnurr.

„Expeditionsbergsteigen ist ein sehr schmaler Grat, den nur wenige mit Erfolg meistern. Der Erfahrungsschatz und das Wissen aus diesem Bereich aber ist die Basis für einen ganzen Breitensport. Deswegen ist Expeditionsbergsteigen immer ein Vorreiter. Was hier Bestand hat und sich als zuverlässig bewährt, ist definitiv auch gut für alle anderen. Gemeinsam mit SALEWA gehen wir diesen schmalen Grat. Gerne, bewusst und mit Stolz. Wir freuen uns auf den Fortbestand dieser so erfolgreichen Kooperation.“ Ingo Nicolay, Geschäftsführer des DAV Summit Club, München.

Volle Konzentration auf das Expeditionsbergsteigen und damit eine kleinere, aber sehr wichtige Zielgruppe. Damit setzt SALEWA auf die Spitze der höchsten Berge und die dafür essentielle Expertise. „Eine optimale Partnerschaft, da wir die Top-Bergführer des DAV Summit Club mit allem ausstatten können, was nötig ist: Extrem robuste, absolut strapazierfähige, hoch-funktionelle Ausrüstung. Für Menschen, die genau dort unterwegs sind, wo die Marke SALEWA Zuhause ist“, so Stefan Rosenkranz, Geschäftsführer der Oberalp Deutschland GmbH.

Der neue Fokus auf das Expeditions-Team schärft das Profil der Marke, die vor kurzem ihren neuen Markenauftritt für das Frühjahr 2015 präsentierte.

2009 begann die Kooperation, die im Laufe der Jahre zu einer gefestigten Seilschaft wurde.

Stefanie Jüptner, Salewa

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ERFOLGREICHE SKITOUR AUF DEN ELBRUS, 5642 M, 26.04. - 05.05.2014

Die diesjährige Elbrus Schitourenreise vom 26.4. bis 5.5.2014 wurde von 12 Bergsteigern in Angriff genommen.

Bereits die Akklimatisationstouren im sehr schönen Adyrsu Valley hatten einen hohen Erlebniswert und brachten auf Grund des Neuschnees wunderschöne Abfahrten. Die Versorgung im „Ullutau“ Camp war hervorragend.

Nach zwei Tagen verließen wir das Camp und verlegten unser „Basislager“ ins Hotel Laguna nach Cheget. Die nächsten Tage stand weitere Akklimatisation im Vordergrund. Das Wetter war die ganze Zeit eher „durchwachsen“, trotzdem konnten wir unser Programm mit ein bisschen Flexibilität durchführen. Während der gesamten Zeit wechselte Sonne mit Schneeschauern wodurch wir perfekte Bedingungen am Berg hatten. Der für Freitag 02.05. geplante Gipfeltag (Wetterbericht wäre nicht schlecht gewesen – Realität sah etwas anders aus) wurde von mir und Vladimir (unser sehr guter russischer Bergführer) bereits in den sogenannten „Botschkis“ abgebrochen. Wir nützten den Tag mit einer super Tour zum „Echopass“ und Abfahrt bis ins Tal nach Azau. Nach der schon üblichen Passkontrolle durch das Militär ging es für eine weitere Nacht nach Cheget ins Hotel. Dort genossen wir nochmals in der neu errichteten Sauna und bei gutem „Shaschlik-Spiess“ den Abend.

Am 03.05. fuhren wir erneut mit der Gondel zu unserem Hochlager. Eine weitere kurze Tour bis auf ca. 4.300 m rundete den Tag ab. Für den Sonntag, 04.05. wurde plötzlich das Wetter immer besser und die Prognose für diesen Tag war fast nicht zu glauben. Windstill, klar und relativ warme Temperaturen wurden vorausgesagt. Die Stimmung in der Gruppe stieg an und wir konnten am 04.05. wie geplant den Gipfel in Angriff nehmen.

Es bildeten sich 2 Gruppen, die erste Gruppe unter meiner Führung, startete bereits um 01.00 Uhr mit den Schiern, die zweite Gruppe unter Vladimir und einem zusätzlichen Guide fuhr um 03.00 Uhr mit den Pistengeräten (russisch Snowcat) bis ca. 4.600 m und ging dann zu Fuß Richtung Gipfel. Bei den sogenannten „Pastuchovfelsen“ trafen die Gruppen zusammen. Mit den etwas „schnelleren“ Gehern erreichte ich um 09.00 Uhr den 5.642 m hohen Westgipfel. Nach einer kurzen Gipfelrast und dem Fotoshooting stiegen wir gemeinsam in den Sattel ab. Kurz oberhalb des Sattels trafen wir die restliche Gruppe und so stieg ich nochmals mit dieser  Richtung Gipfel auf. Leider musste ich ca. 100 m unterhalb des Gipfels mit einem Teilnehmer umdrehen. Die restlichen Bergsteiger erreichten um ca. 11.00 Uhr den Gipfel.

Ein wunderschöner Erfolg – 11 von 12 Teilnehmern erreichten den Gipfel – den wir  bei der Rückkehr nach Cheget gebührend feierten. Ein Dankeschön noch an die Teilnehmer für das  schöne „Bergabenteuer im Großen Kaukasus“.

Rupert Hauer

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VORBEREITUNGSKURS FÜR SCHWERE TREKKINGS UND EXPEDITIONEN, 10. - 13.04.2014

Hier ein kurzer Teilnehmerbericht von unserem letzten Vorbereitungskurs:

Vorerst einmal ein großes Lob an Berthold und den Ablauf des Vorbereitungskurses. 1997 habe ich den Grund- und Aufbaukurs Eis beim DAV Summit Club gemacht. In der Zwischenzeit sind die damals erlernten Kenntnisse natürlich in Vergessenheit geraten obwohl ich zwischenzeitlich viele Touren mit dem Summit Club gemacht habe. Neu für mich war die Errichtung eines Hochlagers und dem Aufstieg mit erhöhten Rucksackgewicht. Sehr nützlich war für mich am nächsten Morgen im Blockgestein die Seiltechniken im Auf- und Abstieg kennen zu lernen. Am Sonntag habe ich meine Kenntnisse beim ausführlichen Spaltenbergen auffrischen können.

Mein Fazit:
Die viertägige Ausbildung mit den Schwerpunkten "Hochlager einrichten", "Vertiefung der Seiltechniken", "Spaltenbergung" und die guten "Informationen über das Höhenbergsteigen mit seine Gefahren inklusive die Schulung des Umgangs mit dem Certec-Bag", waren für mich ganz wichtige Bausteine für meine nächste Hochtour im Sommer, die zum Elbrus im Kaukasus führt.

Günther Baumgart

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EXPEDITION ZUM KUN, 11.08. - 07.09.2013

Bericht vom 05.09.
Am 30. August hat Rupert Hauer mit 4 Teilnehmern, Wiltrud, Hans, Sepp und Stephan den Gipfel erreicht. Danach traff sich das gesamte Team wieder gesund und munter im Basislager und inzwischen hat die Gruppe die Heimreise angetretten.

Wir gratulieren ganz herzlich zum diesem tollen Erfolg!

Bericht vom 25.08.

Wir sind jetzt seit 4 Tagen im Basislager. Zwischendurch haben wir die Akklimatisation abgeschlossen. Wir haben Lager 1 auf 5.300 m eingerichtet, einmal dort geschlafen. Gestern sind wir zu HL 2 aufgestiegen, haben den Aufstieg auf ca. 6.000 m abgebrochen. Starker Nebel hat uns dazu veranlasst. Heute und morgen genießen wir das Basislagerleben - Wäsche waschen, Duschen, gutes Essen, die Kochmannschaft arbeitet hervorragend. Der Gipfeltag ist für Freitag geplant. Das bedeutet, heute und morgen Ruhetage im BC und anschließend Aufstieg über HL1, HL2, Hl3 zum Gipfel und Abstieg ins HL3. Danach Abstieg ins BC und ..... Hoffe, dass alles nach Plan klappt.

Bislang geht es allen Teilnehmern und auch mir sehr gut. Alle sind bei guter Laune, das Wetter ist derzeit ein "Hammer" sehr schön. Aussicht vom Basislager ist super.



Wir werden morgen, Di 27.8. Richtung HL 1 aufbrechen. Wettervorhersage ist für Freitag - Gipfeltag - ganz gut.

Derzeit sind wir die einzige Expedition am Berg. Heute kommt angeblich noch eine andere Gruppe ins BC. Da wir dieses Jahr die Ersten sind, die zum Gipfel aufbrechen, werden wir einige Arbeit haben. Spuren, Fixseile verlegen usw. (Rupert Hauer)

Bericht vom 16.08.
Bislang verläuft die Expedition nach Plan. Nach einer Sightseeingtour in Dehli am Anreisetag ging es bereits am nächsten Tag um 05.00 Uhr mit dem Flieger nach Leh. Leh liegt bereits auf ca. 3.500 m. Von Leh aus wurden mehrere Kloster (Shey, Tiksy, Stok u. Hemis) besucht. Eine eindrückliche Reise in die buddhistische Welt.

Gestern, 15.08., ging die Reise weiter zu unserem Startpunkt des Trekkings nach Heniskut. Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit und der Besichtigung des ältesten Klosters Ladakhs - Alchi - erreichten wir den Lagerplatz. Von hier aus wurde noch ein kleiner Spaziergang unternommen.



Allen Teilnehmern und auch mir gehts gut. Heute war Startschuss zum Trekking in Richtung Kanje. 12 km und ca. 250 HM wurden in gut 3 Stunden absolviert. Morgen geht es dann weiter Richtung Kanji La, dem Passübergang nach Rangdum. Das Wetter ist derzeit nicht typisch für Ladakh. Es regnet jeden Tag - zwar nicht stark aber dafür andauernd. (Rupert Hauer)

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VORBEREITUNGSTRAINING FÜR TREKKINGS UND EXPEDITIONEN, STUBAITAL, 12. - 15.09.2013

"Nur nasse Füsse vom Aufstieg im Schnee, die bei der hohen Luftfeuchtigkeit auch nicht trocken zu bekommen sind!" Das ist der Schadensbericht unseres Expeditionsleiters und Staatlich geprüften Berg- und Skiführers Andi Sippel vom Vorbereitungskurs für Expeditionen und schwere Trekkings.

Der Steigleistungstest und eine geballte Portion Theorie waren am Donnerstag und Freitag zu bewältigen bevor es am Samstag mit dem Expeditionsrucksack Richtung Turmscharte ging. Dort wurde das "Hochlager" bei 50 cm feuchtem Neuschnee eingerichtet. Bedingungen wie wir sie auf Expeditionen immer mal vorfinden. Die Nacht war mit Null Grad vergleichsweise warm.

Am Sonntag standen noch Fixseiltraining, Spaltenbergung und Abseilen auf dem Programm bevor ins Obernbergtal zum Parkplatz abgestiegen wurde.

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TRAININGSEXPEDITION CORDILLERA BLANCA, PERU, 05. - 20.07.2013

Die Teilnehmer der Traininingsexpedition konnten unter der Leitung des Staatlich geprüften Berg- und Skiführers Christian Gabl bei bestem Wetter den Gipfel des Urus, 5420 m und des Ishinca, 5530 m besteigen. Die Besteigung des Tocllaraju, 6034 m musste leider aufgrund Wetterpechs am Gipfeltag abgebrochen werden. Totzdem zogen die Teilnehmer eine recht positive Bilanz. Viel gelernt, 2 tolle Gipfel und eine Rückzug bei schlechtem Wetter - auch das ist Bergsteigen.

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ELBRUS 5642 M, 11. - 19.05.2013

Nach recht bescheidenem Wetter bei den Vorbereitungstouren hatten wir ein gutes Näschen für den Gipfeltag. Bei traumhaftem Wetter erreichten wir ganz alleine mit allen Teilnehmern am 15.05. den Gipfel.

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VORBEREITUNG ELBRUS, APRIL 2013

So langsam wird es ernst. Am Freitag geht's los zum Elbrus.

Vorbereitet haben wir uns auf vielen langen Skitouren in den Alpen. Zuletzt im frühlingshaften Griesner Kar im Wilden Kaiser. Von der Fritz-Pflaum-Hütte gibt's viele steile Scharten - eine wahre Spielwiese für den Skitouristen, oder ist es gar schon Skialpinismus? Hier sind wir im Aufstieg kurz vor der Goinger Scharte und blicken zurück auf den Kleinkaiser, hinter dem vom Betrachter aus gesehen, die Fritz-Pflaum-Hütte liegt.

Und, natürlich in der Höhenkammer des Hermann-Buhl-Institutes in Bad Aibling. Für "Kurzabenteuer" in doch beachtliche Höhen haben wir in der Vergangenheit damit sehr gute Erfahrung gemacht. 10 Trainingseinheiten a 1,5 h, beginnend bei 3500 m wurden langsam gesteigert auf 5500 m. Morgen Mittwoch werden wir die letzte Einheit auf bis zu 6000 m absolvieren. Der Puls bewegt sich dabei im Ausdauerbereich mit bis zu 130 Schlägen pro Minute bei permanenter Kontrolle der Sauerstoffsättigung.

Wir sind gut vorbereitet. Der Elbrus kann kommen. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Bisher war es ja nicht so üppig.

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VORBEREITUNGSKURS FÜR SCHWERE TREKKINGS UND EXPEDITIONEN, 18. - 21.04.2013

Am vergangenen Wochenende fand auf der Franz Senn Hütte wieder der Vorbereitungskurs für schwere Trekkings und Expeditionen unter Leitung des erfahrenen Expeditionsbergsteigers Andreas Sippel statt. Mit dabei auch Christoph Schnurr, der Leiter der Expeditionsabteilung des DAV Summit Club.

Nachdem wir unser Expeditionsgepäck "aufgegeben" hatten, wanderten wir mit leichtem Gepäck zur Franz Senn Hütte. Intensive Theorieeinheiten bzgl. Höhenphysiologie, Höhenmedizin und Höhentaktik, richtiger Ernährung und Trainingslehre sowie Tipps zur richtigen Ausrüstung wechselten mit praktischen Übungen im Gelände, wie hier z. B. das Auf- und Absteigen an Fixseilen. Im Anschluss wurde der Rucksack für das "Hochlager" gepackt und nach kurzem Aufstieg, da starker Schneefall und große Lawinengefahr den Aktionsradius an diesem Wochenende erheblich einschränkten, dieses dann auch errichtet. Viele Tipps von Andreas gab es nochmals hinsichtlich Bereitung des "Zeltplatzes", Zubereitung von Wasser und Expeditionsnahrung und Trocknen von Bekleidung und Schuhen.

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ACONCAGUA - GUANACOS-TRAVERSE, 6962 M, 05. - 27.01.2013

Wieder ist eine DAV Summit Club Expedition am Aconcagua erfolgreich!

Am 19.1. erreichte Expeditionsleiter Andreas Sippel mit 8 Teilnehmern den Gipfel des Aconcagua.



Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

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ACONCAGUA - POLENROUTE, 6962 M, 27.11. - 19.12.2012

Aufgrund der extremen Windverhältnisse der letzten 2 Wochen musste leider der Plan, den 6962 m hohen Aconcagua von seiner Ostseite her, bevorzugt über die exponierte Polengletscherroute bzw. die -traverse zu erreichen, aufgegeben werden. Das Team wechselte zu Beginn der vergangenen Woche zum Basislager Plaza de Mulas auf der Nordwestseite des Berges, um von dort einen Gipfelversuch zu starten. 11 Teilnehmer sowie Expeditionsleiter Rupert Hauer erreichten mit dem argentinischen Bergführer Julver dann am Donnerstag, 13.12. bei immer noch sehr schwierigen und kalten Bedingungen den Gipfel des Aconcagua über die beiden Hochlager Nido de Condores und Colera. Alle Teilnehmer sind wohlbehalten im Basislager angekommen und bereiten sich auf die Heimreise vor.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Erfolg!

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EXPEDITION ZUM KUN 7077 M, AUG. 2012

Am 29.8. bekommen wir den entscheidenden Anruf vom Gipfel des Kun: Die Teilnehmer Peter Metzger, Volker Schmidt, Sabine Specht, Elke Sperber haben mit Expeditionsleiter Andreas Sippel zwischen 13.30 und 14.30 Uhr den Gipfel erreicht.



Nach zwei Wochen sehr wechselhaften Wetters hatte das Team mit viel Schnee am Berg zu kämpfen. Am Gipfeltag stiegen die Bergsteiger in 7-8 Stunden von C3, 6350 m, bei wiederum wechselhaftem Wetter auf. Von den insgesamt 9 Teilnehmern erreichten vier bei diesen schwierigen Bedingungen den höchsten Punkt. Von der zweiten Gruppe mit Expeditionsleiter Stephan Schanderl erreichten am 31.8, zwei Tage später, Oliver Arnold, Wolfgang Breuer, Andreas Klocke, Elisabeth Oswald und Bernhard Bidmon zusammen mit Stephan den Gipfel. Unsere herzliche Gratulation gilt nicht nur den Gipfelgängern sondern allen, die bei diesen schwierigen Rahmenbedingungen ihr Bestes gegeben haben!

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PIK LENIN, 7134 M, AUG. 2012

DAV Summit Club Expedition zum , Kirgisistan



Bericht 5.8.2012:

Vier Teilnehmer unserer Bergsteigergruppe konnten heute erfolgreich den Gipfel des Peak Lenin, 7134 m, erreichen. Ein weiterer musste kurz unterhalb des Gipfels umdrehen und wurde von unserem Local Guide zum Hochlager hinunterbegleitet. Ein Teilnehmer war aus gesundheitlichen Gründen im Lager verblieben und hatte den Gipfelversuch nicht angetreten. Heute befindet sich die Gruppe im Abstieg und wird im Laufe des Nachmittags das ABC erreichen. Wir gratulieren allen Gipfelgängern und natürlich auch all jenen, die den höchsten Punkt knapp verfehlt haben, ganz herzlich!

Bericht 3.8.2012:
Die Gruppe hat sich entschieden, ihren Gipfelversuch noch einen Tag eher zu starten, da das Wetter für den Sonntag noch besser prognostiziert ist. Daumen drücken!

Bericht 2.8.2012:

Gestern, am 1.8. gelang unserer Gruppe geschlossen die Besteigung des Pik Razdelnaya, 6148 m, einer guten Vorbereitung für die bevorstehende Gipfelbesteigung des Pik Lenin. Nach zwei weiteren Nächten zur Akklimatisation in den Hochlagern befinden sich die Bergsteiger nun wieder im ABC zur Erholung und möchten am Samstag, 4. August, für ihren Gipfelversuch wieder aufsteigen. Dieser würde das Team dann am Montag, 6.8., auf die Gipfeletappe führen. Wir drücken den Daumen!

Bericht 27.07.2012:

Alle fünf Teilnehmer sind mit Expeditionsleiter Christian Gabl im Advanced Basecamp (ABC, 4450 m) wohlbehalten angekommen und erfreuen sich guter Gesundheit. Nachdem zunächst das meiste Gepäck von der Fluglinie verspätet nach Osh nachgeliefert worden war, hatte die Gruppe dort einen zusätzlichen Tag verbracht und mit Besichtigungen ausgefüllt. Mit vollständiger Ausrüstung ging es darauf mit dem Bus ins Basislager Achik Tash weiter, von dem ins ABC aufgestiegen wurde. Heute wird ein Ruhetag eingelegt, morgen soll es das erste Mal zum C1, 5350 m, hinauf gehen. Das Wetter und die Verhältnisse sind hervorragend!

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MUSTAGH ATA, 7546 M, AUG. 2012


Update 17.8.2012: Trotz schlechter als vorhergesagtem Wetter und einer langen Gipfeletappe mit Spurarbeit durch viel Neuschnee haben sechs der zehn Teilnehmer unserer Mustagh Ata Expedition zusammen mit Leiter Thomas Lämmle gegen 14.00 Uhr Ortszeit den Gipfel erreicht. Wir gratulieren herzlich zu dieser fabelhaften Leistung!



Update 16.8.2012:
Nachdem die Gruppe bereits am 15.8. auf C1, 5580 m, aufgestiegen war, mussten die Bergsteiger gestern ihre Etappe nach C2, 6600 m, aufgrund unerwartet heftiger Schneefälle abbrechen und kehrte ins C1 zurück. Schon im ersten Hochlager waren die Zelte unter einem halben Meter Neuschnee tief begraben, im Verlauf des gestrigen Tages kam ein weiterer halber Meter hinzu. Heute sollte sich laut Prognose das Wetter besseren, woraufhin das Team versuchen wird, auf C2 aufzusteigen und morgen, 17.8., einen Gipfelversuch zu unternehmen. Die Wetterprognose ist gut, lediglich der viele Neuschnee wird eine ernstzunehmende Hürde darstellen. Wir drücken unserem Team fest den Daumen für den morgigen Tag!

Update 6.8.2012:
Das Team steigt heute auf C1 auf, möchte dort oben insgesamt drei Nächte zur Akklimatisation verbringen und währenddessen C2 errichten. Das erste Lager befindet sich höher als üblich, auf 5580 m, um die Distanz zu einem vorgeschobenen zweiten Hochlager (geplant 6500 m) zu verkürzen. Die Gruppe will versuchen, den Gipfel mit nur zwei Hochlagern zu erreichen. Diese Saison hat es verhältnismässig viel Schnee, es kann bereits ab 5100 m mit Ski aufgestiegen werden. Durch die immer wieder auftretenden leichten Schneefälle erneuert sich die Schneedecke ständig und die Skifahrer können beste Verhältnisse bei der Abfahrt genießen!

Update 3.8.2012:
Camp 1 auf 5600 m ist errichtet, alle Teilnehmer haben dieses heute erreicht und eine Traum-Firnabfahrt bis hinunter auf 5100 m genossen. Morgen ist ein Ruhetag geplant, danach hängt es vom Wetter ab, wie weiter verfahren wird.

Update 31.7.2012: Nach zwei wunderschönen Akklimatisationstagen in Tash Rabat, 3000 m, bei bestem Wetter hat unsere Gruppe nun reibungslos die Grenze nach China passiert und befindet sich in Kashgar. Morgen geht es zum Karakulsee, 3700 m, und von dort zum Mustagh Ata Basislager, 4450 m, weiter.

Update 26.07.2012: Heute ist es losgegangen, alle elf Teilnehmer haben mit Expeditionsleiter Thomas Lämmle für ihren Flug nach Bishkek über Istanbul eingecheckt. Nach ein paar Tagen Anreise über Tash Rabat, den Torug Art Pass und Kashgar, wird sich die Bergsteigertruppe im Basislager, 4500 m, einfinden.

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DOPPELEXPEDITION ALPAMAYO, 5947 M, UND HUASCARAN, 6768 M

Update 9.8.2012:
Gestern standen alle Teilnehmer der Expedition mit Expeditionsleiter Gernot Podmenik am Gipfel des Nevado Pisco, 5760 m. Nachdem der starke Höhensturm, der seit Tagen in der Cordillera Blanca anhält, eine geplante Besteigung des Huascaran unmöglich gemacht hatte, disponierte die Gruppe spontan um und erreichte geschlossen den Gipfel des hohen Fünftausenders über Huaraz. Wir gratulieren zu diesem gelungenen Schlussauftakt und wünschen allen eine gute Heimreise!

Update 31.7.2012:

Soeben haben wir die Meldung erhalten, dass 5 der 6 Teilnehmer zusammen mit Expeditionsleiter Gernot Podmenik und Local Guide Lucio den Gipfel des Alpamayo bei hervorragendem Wetter und Verhältnissen erreicht haben. Wir gratulieren Urs Roth, Sylvia Winnistörfer, Ursula Leeb, Frauke Meyer-Speulda und Ronald Kamin ganz herzlich und wünschen einen sicheren Abstieg!

Update 25.07.2012:

Am Sonntag ist für unser Team zum Alpamayo und Huascaran der Startschuss gefallen. Leider hatte die Airline die Maschine nach Madrid aus technischen Gründen kurzfristig absagen müsse, so dass alle sechs Teilnehmer zusammen mit Expeditionsleiter Gernot Podmenik eine Nacht im Hotel in Frankfurt verbringen mussten. Am Montag Nachmittag ging es dann weiter, zunächst nach Madrid, dann nach Lima und von dort mit dem Bus nach Huaraz in die Cordillera Blanca.

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TRAININGSEXPEDITION CORDILLERA BLANCA, PERU, JULI 2012

Update 26.7.2012:
Die Trainingsexpedition in der Cordillera Blanca nähert sich nach einer intensiven Tourenwoche im Ishinca-Tal erfolgreich ihrem Ende. Nevado Urus, 5420 m, Nevado Ishinca, 5530 m, und Nevado Tocllaraju, 6034 m, wurden bei guten Verhältnissen und Traumwetter bestiegen. Wir gratulieren den Teilnehmern Edgar Faller, Luitger Wolterhoff, Christina Ibarra de Stumpf, Martin Zwer, Sabine Specht, Alfons Schranz sowie Leiter Andreas Sippel und Local Guide Lucio herzlich zu diesem Erfolg und wünschen allen einen guten Heimflug!

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EXPEDITION DENALI, 6193 M, 05. - 27.05.2012

Update 21.05.2012: Am Sonntag Abend, 20.05. gg. 20.00 Uhr Ortszeit haben Werner Göring, Florian Esters, Lorenz Hübschmann sowie unser Bergführer Rupert Hauer zusammen mit Tom Torkelson und Elliot Gaddy den Gipfel des Denali 6193 m erreicht.

Der DAV Summit Club gratuliert allen ganz herzlich und wünscht einen guten Abstieg sowie gesunde Heimkehr!

Update 18.05.2012
: Das Team kommt weiterhin gut voran und hat am Donnerstag ein letztes Materialdepot auf ca. 5000 m Höhe an der "west-buttress" eingerichtet. Heute möchten die Bergsteiger einen Ruhetag im C3 einlegen, morgen Samstag dann Richtung C4 17.200"/5240 m aufsteigen und bei guten Wetterverhältnissen bereits am Sonntag einen Gipfelversuch unternehmen.

Update 14.05.2012: Das Team hat sich verkleinert: Mathias, Holger und Ingrid mussten leider in den letzten Tagen aus gesundheitlichen Gründen die Expedition abbrechen. Somit sind Lorenz, Florian, Werner, Bergführer Rupert Hauer inzwischen zu viert mit den amerikanischen guides Tom Torkelson und Elliot Gaddy am Denali unterwegs. Starker Schneefall von über einem Meter hat die Bergsteiger zu einer 2tägigen Pause in C2 11.200"/3400m gezwungen. Heute hat das Team einen Gepäcktransport bis zur "windy corner" unternommen und wird am morgigen Dienstag das C3 14.200"/4300m beziehen.

Update 10.05.2012
: Das Team kommt gut voran und wird heute das Lager "11.200" oberhalb des Kahiltna Passes erreichen. Von hier aus sind dann erste Schlüsselstellen zu überwinden, der "motorcycle hill", eine ca. 300 m hohe Steilstufe von bis zu 40° Neigung sowie die "windy corner", ein sehr windexponierter Durchschlupf vorderhalb des sog. "medical camp" auf 4300 m.

09.05.2012:

Das Team um Bergführer Rupert Hauer ist am Montag ins Basislager, 2200 m am Kahlitna-Gletscher geflogen und wird sich Dienstag auf den Weg Richtung ihres Ziels, dem Denali Südgipfel machen. In den kommenden 14 Tagen werden die Bergsteiger mit 3 Zwischenlagern (2400, 3400, 4300 m) den Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung auf 5240 m erreichen. Von hier aus sind es dann noch einmal 6-9 Stunden Gehzeit bis auf den höchsten Punkt des nordamerikanischen Kontinents, einem der "Seven Summits".

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EXPEDITION MANASLU 8163 M, 09.04. - 26.05.2012

Update 21.05.2012: Aufgrund der neuen Wetterentwicklung mit wieder viel Neuschnee und sehr starkem Wind und der damit steigenden Lawinengefahr wird das Team keinen weiteren Besteigungsversuch am Manaslu unternehmen und beginnt am 20.05. den Rückmarsch durch das Marsyangdi-Tal. Wir freuen uns alle auf ihre gesunde Heimkehr, voraussichtlich schon am 26.05.!

Update 14.05.2012
: Das Team hat am Samstag 12.05. einen Gipfelversuch unternommen, musste diesen aber wegen des zunehmend starken Windes und der dann auch extrem schlechten Sichtverhältnisse auf knapp 8000 m Höhe abbrechen. Nach einer sehr stürmischen Nacht in C4 7400 m auf Sonntag, und einem zweitägigen gefährlichen Abstieg sind alle fünf Bergsteiger heute Nachmittag wohlbehalten im Basislager angekommen.



Update 11.05.2012
: Das Team hat heute C4 7400 m erreicht und wird morgen, sofern es die Windverhältnisse erlauben, einen Gipfelversuch unternehmen. Wir drücken alle fest die Daumen!

Update 10.05.2012
: Gerade erreicht uns die Nachricht, dass das Team sich in ihrem neuen C3 auf 6900 m befindet und sich je nach lokaler Wetterentwicklung schon heute auf den Weg ins Hochlager 4, 7400 m machen wird. Damit könnte schon am Wochenende der Gipfel angegangen werden!

Update 08.05.2012
:

Das Team hat im Zeitraum 01.-05.05. ihr Lager 2 auf 6520 m einrichten können und auch dort genächtigt. Aufgrund der täglichen Neuschneemenge zwischen 30-40 cm war auch am Freitag, 04.05. nicht auf einen weiteren Aufstieg Richtung Lager 4, 7400 m zu denken und das Team hat sich früh am Morgen auf den Abstieg/Abfahrt ins Basislager begeben. Samstag stand dann noch eine Skitour auf den Naikke-Vorgipfel 5890 m auf dem Programm, bevor sich die Bergsteiger für die nächsten dreit Tage Schneefall in die Basislagerzelte zurückziehen.

02.05.2012:
Das fünfköpfige Team mit Luis Stitzinger, Alix v. Melle, Saskia Sippel, Rainer Jäpel und Christian Ranke hat trotz der starken Schneefälle in den letzten  zehn Tagen bereits das Lager 2 (6600 m) eingerichtet und wird, wenn es denn Wetter- und Schneeverhältnisse zulassen, am 03.05. einen Materialtransport ins Lager 4 (7400 m) unternehmen. Die Strecken zwischen den Lagern überwinden die fünf  mit Ski - bis auf bisher kurze Passagen vor Lager 2, an den Steigeisen zum Einsatz kommen. Die Abfahrten im unverspurten Pulver belohnt dann für die Mühen des Aufstiegs. Läuft alles so glatt wie bisher, könnte bereits in der kommenden Woche ein Gipfelversuch unternommen werden. Wir drücken die Daumen! Das basecamp-team des DAVSC.

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ACONCAGUA - GUANACOSTRAVERSE, 6962 M, JAN. 2012

 

 

Update 26.01.2012 - Erfolgreicher Gipfelgang der Expedition am 25.01. Soeben erhielten wir die Nachricht, dass es unserer Gruppe trotz schwieriger Witterungsbedingungen geglückt ist, am Mittwoch den Gipfel zu erreichen.
Nach einer stürmischen Phase am Wochenende lagen am Montag 20 cm Neuschnee im Basislager Plaza de Mulas, 4300 m, in das sich die Bergsteiger nach einem ersten Gipfelversuch am Samstag, 21.01.2012 und dessen Abbruch bei Independencia, 6440 m, geflüchtet hatten. Am Dienstag hatten die starken Winde etwas nachgelassen, somit stieg die Gruppe mit 7 Teilnehmern und Expeditionsleiter Andreas Sippel sowie den Assistenten Khalil und Fernando wieder ins Hochlager Colera, 6000 m auf. Am Mittwoch brach die Gruppe um 5.00 Uhr morgens bei extremer Kälte (ca. -30° C) in Richtung Gipfel auf. Die Windgeschwindigkeiten waren wie in der Prognose angekündigt, auf 40-50 km/h (Gipfelniveau) gefallen. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr erreichten Mike Löhr, Christof Bartmann, Christian Zerle, Gunnar Hanekop, Gerhard Bader und der Bergführer Andreas Sippel mit Assistent Fernando den höchsten Punkt des amerikanischen Kontinents, nachdem die Teilnehmer Margret Karsch bei Independencia und Hans-Joachim Galonska am Ende des Gran Acareo wegen der großen Kälte umkehren mussten und sie dasselbe Schicksal ereilte, wie zuvor ihre Kameraden Monique und Jörg Bergmann sowie Dörte Grahlmann, Britta Erxleben und Jürgen Menzel. Alle Gipfelaspiranten kehrten noch am selben Tag ins Basislager Plaza de Mulas bis spätestens 19.00 Uhr zurück. Heute wird die Truppe in den Talort Los Penitentes, 2600 m, zurückkehren und morgen die Heimreise über Santiago de Chile antreten. Eine großartige konditionelle und mentale Leistung bei den extremen Bedingungen, zu der wir ganz herzlich gratulieren - auch allen, die den Gipfel zwar knapp verfehlt, dafür vielleicht einen persönlichen Höhenrekord erzielt haben!

Update 17.01.2012 - Unser Expeditionsleiter Andreas Sippel ist heute zusammen mit allen Teilnehmern zu einem Lastentransport nach C2, 5500 m, aufgebrochen. Alle sind fit und bei guter Gesundheit. Das Wetter ist beinahe schon zu gut, die Hitze im Ameghino-Sattel, 5300 m, ist erdrückend. Wenn alles weiter planmässifg verläuft, ist die Gruppe ab dem 22.01. reif für den Gipfel. Laut Wetterprognose ist es gerade am 22. und 23. mit über 100 km/h Windgeschwindigkeit auf dem Gipfel allerdings am stürmischten. So wird man sich voraussichtlich für einen ersten Gipfelversuch am Dienstag, 24.1. entscheiden. Wir drücken den Daumen!

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WEITERE EXPEDITIONEN...


Aconcagua Expedition 29.11.-21.12.2011



Update 14.12.2011 - Alle Teilnehmer haben soeben gegen 13.30 Ortszeit zusammen mit unserem Expeditionsleiter Rupert Hauer und dem argentinischen Assistenzführer Julver den Gipfel des Aconcagua, 6962 m, erreicht! 8,5 Stunden benötigte das Team für den Gipfelanstieg und konnte bei bestem Wetter und nahezu Windstille den Ausblick über die Anden genießen. Wir gratulieren Andreas Benndorf, Dany Borowek, Bernd Görmar, Michael Quade, Armin Koch, Michael Iselborn sowie den Leitern Rupert und Julver herzlichst und wünschen einen guten und sicheren Abstieg!

Update 14.12.2011 - Heute  (Ortszeit 7.30/8.00 Uhr in Argentinien) ist unser Expeditionsleiter Rupert Hauer mit allen Teilnehmern Richtung Gipfel gestartet. Die Wetterprognose für heute ist bis mittags sehr gut, nachmittags soll leichter Schneefall einsetzen. Dafür ist der Wind mit 10-15 km/h so ruhig wie selten. Optimale Bedingungen also, wir drücken allen Teilnehmern ganz fest den Daumen, dass es mit dem Gipfel heute klappt!

Update 07.12.2011 - Wir haben uns im Basislager gut eingerichtet und werden morgen Richtung Camp1 aufbrechen, dort übernachten und am darauffolgenden Tag bis Camp2 aufsteigen. Wetter ist gut und alle sind wohlauf. Wie erwartet ist die Email-Verbindung schlecht, wir werden aber versuchen euch über Telefon und SMS am Laufenden halten. Fotos werden wir leider bis auf weiteres keine übertragen können.

Update 05.12.2011 -  Sind am 04. Dezember im Basislager angekommen – alle bei bester Gesundheit und Laune.

04.12.2011 - Nachdem ich bereits am 28.11. die Reise nach Suedamerika angetreten habe und somit einen Tag zeit hatte die Millionenstadt Santiago de Chile zu besichtigen, konnte ich die Gruppe am 30.11.2011 am Flughafen in Santiago begruessen. Bereits 2 stunden spaeter erfolgte der Anschlussflug nach Mendoza in Argentinien. Etwas muede aber gluecklich ueber die Vollstaendigkeit des Gepaecks ging es ab zum sehr schoenen Hotel. Nach kurzer Pause stand bereits der naechste Termin auf dem Plan. Die Abholung des Permits/Genehmigung fuer den Eintritt in den Nationalpark AQconcagua. Noch wichtiger war unser erstes Argentinisches Steak mit einen schönen Glas Rotwein. Anschließend haben wir eingekauft. Wir brauchten noch die Hochlagerverpflegung und ein paar Spezialitaeten der Region fuers Basislager besorgt werden. Muede und zufrieden – nach einem 2. Steak zum Abendessen ging es wieder ins Hotel. Am 01.12. begann unser tag um 10.30 Uhr mit der Busfahrt nach Los Penitentes. Die fahrt dauerte 4 Stunden mit einer Mittagspause in Uspallata und natuerlich gab es wieder Steak!!! In Los Penitentes angekommen wurde eifrig die Ausruestung fuer das Morgen beginnende Trekking zum Camp pampa de Lena im Vacastal. Die Gehzeit betrug ca. 5 bis 6 stunden. Das Lager liegt auf 2.870 m also ca. 500 m Aufstieg. Ideal fuer eine gute Akklimatisation. Am 3.12. werden wir dann ins camp Casa de Piedra ca. 3.300 m und am darauffolgenden Tag ins Basislager Camp Argentina 4.200 m aufsteigen. Zur Unterstuetzung stehen uns ausreichend Mulis zur Verfuegung sodass wir lediglich mit einem kleinen Tagesrucksack die Gegend geniessen koennen. Sobald wir im Basislager sind, melden wir uns wieder.


Shisha Pangma (8027m) Expedition vom 31.8.2011 bis 13.10.2011



Teilnehmer: Gernot Podmenik, Andreas Bamberger, Helfried Jedlaucnik, Peter Braunsperger, Petra Petrakovits, Sylvia Winistörfer, Uschi Leeb

Anreise über Kathmandu nach Lhasa:
In Kathmandu letzte Besorgungen der Teilnehmer für die Expedition sowie von Gernot Zusammenstellung und Überprüfung der Gruppenausrüstung (Hochlagerzelte, Fixseile etc.) und Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten.
Weiterflug nach Lhasa - Aufenthalt von 3 Tagen - Führung durch den Potala, Norbulingka (Sommerpalast) des Dalai Lama und Jokhang-Tempel - Spaziergang durch die Altstadt.

Weitere Anreise mit dem Bus über die tibetische Hochebene und deren Städte Shigatse und Tingri ins chinesiche Fahrerlager (Basecamp 5030 m). Nach drei Tagen zur Akklimatisation im BC ging es mit einer Nächtigung im Zwischenlager weiter ins ABC (vorgeschobenes Basecamp) auf 5637 m.
Heute Vormittag wurde für uns eine Pujafeier durchgeführt, um die Berggötter milde zu stimmen. Am Nachmittag wird die Ausrüstung und Verpflegung für das 1. Hochlager zusammengestellt. Einen Teil davon wollen wir morgen in ein Zwischendepot beim Gletscher bringen.

Alle Expeditionsteilnehmer sind wohlauf und für die nächsten Tage voll motiviert.

Wir grüßen unsere Familien, Freunde und Bergkameraden... und natürlich ganz besonders Urs, der leider aufgrund einer Operation nicht an dieser Expedition teilnehmen kann.

Update 22.09.

Am 14.09.11 erreichten wir nach 4-stündigen K(r)ampf über endlose Moränen das Depot1. Da das Depotzelt sehr gut "versteckt" war, dauerte die Suche danach fast eine halbe Stunde. Nach Hinterlegung der Schier und sonstiger Ausrüstung ging's zurück ins ABC, wo zur besseren Akklimatisation 2 weitere Ruhetage folgten. Am 17.09.11 wurde es schließlich ernst, da die 1. Nacht im Hochlager C1 auf 6360 m angesagt war. Wieder über die endlosen Moränen erreichten wir nach 3 Stunden Depot1. Von dort ging's mit schwerem Gepäck (Schihochtourenausrüstung, Verpflegung, Schlafsack,...) über den haifischzahnartigen Gletscherbruch mit etlichen Abseilstellen zum Depot2. Dann hieß es endlich Schi anschnallen und in unzähligen Spitzkehren kämpften wir uns den Hang zum Lager C1 hoch. Nach einer kalten Nacht bis zu -15°C versammelten wir uns vor den Zelten zu einem Ständchen für unsere 2 Geburtstagskinder (Pezi und Helfried). Den folgenden Hang meisterten wir trotz "wackeliger" Expeditionsschuhen in einer rasanten Abfahrt bis Depot2. Unsere Schweizerin Sylvia, welche statt Schi Schneeschuhe mit hat, legte all dies nur mit Steigeisen in derselben Zeit zurück. Über den Gletscherbruch und die Moränen erreichten wir wieder das ABC-Lager, wo wir bereits mit heißer Suppe und Tee erwartet wurden. Das Abendessen wurde durch ein Erdbeben unterbrochen. Der Boden schwankte und die Zeltwände wackelten. Wir waren froh im "sicheren" Basecamp zu sein. Zu unserer Überraschung wurde noch eine Geburtstagstorte serviert. Nach 2 Ruhetagen wird's morgen wieder mit einem Aufstieg in Lager C2 weitergehen.

Update 26.09.

Nach zwei Ruhe- bzw. Schlemmertagen im ABC, wo wir von unserer Küchen-Crew aufgepäppelt wurden, starteten wir am 21.9.11 zum nächst höheren Aufstieg in Richtung Hochlager 2. Auf dem Anmarsch gab es gleich 3 Pechvögel: ein Schlammloch vor dem Depot 1 wurde Gernot zum Verhängnis, Peter und Sylvia gerieten in gut getarntes Eiswasser bei der Gletscherbruchüberquerung (mit neuen Lowa-Schuhen kam man noch mit trockenen Füssen davon)... Eine starke Erkältung zwang Uschi leider zur Umkehr ins ABC unter Begleitung unseres Bergführers, wo sie sich aktuell wieder auf dem Weg der Besserung befindet. Die restliche Gruppe erreichte über die bereits bekannte, mühselige Aufstiegsroute (Fussgänger mit Schneestollen an den Steigeisen) das C1, wo nach üblichem Schneeschmelzen eine lange Nacht verbracht wurde, begleitet von Hintergrundsmusik der spanischen Nachbarn. Am 22.9.11 starteten wir die nächste Etappe ins Hochlager 2, initial noch motiviert mit Skier. Aufgrund des lawinenverschütteten Hanges (ausgelöst durch das bereits beschriebene Erdbeben)war das Weitergehen mit unserer Ausrüstung (Expeditionsschuhe und Skier)nicht mehr durchführbar, so dass nun alle zu Fuss mit Steigeisen den weiteren Aufstieg fortsetzten. Am Steilaufschwung konnten wir erstmals die Jümar-Technik an dem von unseren Sherpas angebrachten Fixseil anwenden. Der weitere Aufstieg ging mit kontinuierlicher Hangneigung Höhenmeter um Höhenmeter dahin. Allzu leicht wurde es uns allerdings nicht gemacht, da die Spur durch den ständigen Wind immer wieder zugeweht wurde. Dank den Fähnchen fanden wir den Weg durch das Schneetreiben. Nach stundenlangem Aufstieg kam nach Abflachung des Hanges das 2. Hochlager auf 6860m endlich in Sicht, wo wir unsere "Zimmer" bezogen! Dank kurzem Aufreissen der Wolken konnten wir erstmals den weiten Bick ins Tal sowie einen näheren Blick auf unser angestrebtes Ziel erhaschen (Foto). Für uns alle war dies die bisherig höchste Schlafhöhe, wobei überraschenderweise keine höhenassoziierte Probleme auftraten. Vorgesehen war es, bei den ersten Sonnenstrahlen aufzustehen, doch es war Nima, unser Climbing-Sherpa, welcher uns an den Zelten rüttelnd aufweckte. Nach einem langen Abstieg im Nebel und tiefem Neuschnee freuten wir uns sehnlichst auf unser inzwischen liebgewonnenes zu Hause im ABC, wo wir wieder freundlich mit Juice und Suppe empfangen wurden. Erholungstage sind nun wieder angesagt, und wir hoffen auf ein ideales Schönwetterfenster für den Gipfelsturm. To be continued...

Update 30.9.

Das Warten auf ein Schönwetterfenster begann leider mit starken Schneefällen, die bis zum 26.9. dauerten. Daher hat sich auch unser geplanter Gipfelgang etwas verschoben. Seit 27.9. ist aber das Wetter nun schön und es soll gut 2 Wochen anhalten. Aufgrund der großen Neuschneemengen hat bisher niemand, weder den Aufstieg ins Lager 3 noch den weiteren Weg Richtung Gipfel durchführen können. Der ursprüngliche Wetterbericht hat für Anfang Oktober Jetstreams mit bis zu 70 km/h angesagt. Glücklicherweise verbesserten sich die Wetteraussichten - es sind "nur" mehr Windstärken bis ca. 40 km/h vorausgesagt - und dem finalen Aufstieg Richtung Gipfel am Samstag den 1.10.
steht demnach nichts mehr im Wege. Der geplante Gipfeltag ist somit der 4.10.

Bitte drückt uns die Daumen (1.10. - 5.10.). Am 6.10. gibt es wieder Neuigkeiten.

Update 06.10.


Wie vorgesehen begannen wir mit unseren Aufstieg am 1.10. zum Lager C1. Nur Uschi ist wegen ihrer Verkühlung im Basislager zurückgeblieben. Beim weiteren Aufstieg ins Lager C2 spürten wir noch die angesagten Winde. Im Lager C2 entschied sich Gernot, der nur mit Schischuhen unterwegs war und keine Erfrierungen riskieren wollte, umzudrehen. Petra, die trotz ihrer Handverletzung, welche sie sich bei einem Akklimatisationsausflug vom Basecamp aus zuzog, bis ins Lager C2 gekommen war, entschied sich wegen der bevorstehenden Fixseilstellen für den Rückweg. Am 3.10. setzten die restlichen 4 Teilnehmer mit den 2 Climbing Guides (Nima und Kami) den Weg ins Camp 3 fort. Bei dieser Etappe wurden bei einigen Teilnehmer die Belastungsgrenzen fast erreicht. Nach dem langen Weg durch den "Korridor" und nun dem Anblick der Steilflanke gegenüber, überlegte Silvia bereits das erste mal umzudrehen. Im Lager C3 "Adlerhorst" (7400m), wo die Zelte bereits aufgebaut waren, wurden wir mit heißer Limo begrüßt. Nach einer fast schlaflosen Nacht zu dritt im Zelt, begann der Tag um 02.30 Uhr mit Schneeschmelzen. Um 3.30 Uhr starteten wir mit Stirnlampen bei ca. -20 Grad Richtung Gipfel. Nach einigen Höhenmetern wollte Silvia wegen kalter Füße umdrehen, doch Kami motivierte sie zum Weitergehen. Entlang der bereits verlegten Fixseile ging es zügig voran und wir erlebten einen tollen Sonnenaufgang. Schon die ersten Sonnenstrahlen erwärmten uns angenehm. Wie sich jetzt herausstellt stimmt die Wettervorhersage mit wolkenlos und fast windstillvoll zu. Ebenfalls mit Tagesanbruch sahen wir nun dass wir fast die einzigen ohne Sauerstoffmasken waren. Bald waren die vorbereiteten Fixseile zu Ende und die Climbing Guides hatten volle Arbeit zu leisten um die weiteren Fixseile bis zum Gipfel einzurichten. Da aufgrund des optimalen Wetters, sehr viele Gipfelanwärter unterwegs waren, bildete sich dadurch an manchen Stellen schon ein Rückstau. Diese Pausen halfen uns etwas zu verschnaufen. Nach Überwindung der letzten felsigen Steilstufen erreichen Helfried und Andi mit den Climbing Guides um 10.30 Uhr den Zentralgipfel (8.013 m). Da viele Gipfelbesteiger erst folgten, konnten sie fast eine halbe Stunde die Aussicht genießen. Bevor die nächste größere Gruppe nachkam, bei der auch Peter war, drängten die Climbing Guides den Gipfel zu verlassen. Als allerletzte kämpfte sich Silvia mit der Südtirolerin Martina zum Gipfel hoch wo noch immer Nima wartete. Die im Basecamp Zurückgebliebenen konnten mit Fernglas und Funk unseren Aufstieg live mitverfolgen und waren somit mit voller Spannung dabei. Der Abstieg bis ins C3 erfolgte problemlos. Nach einer kurzen Stärkung werden dort die Zelte abgebrochen und es erfolgte der Abstieg zum C2 wo bis zu Anbruch der Dunkelheit alle Teilnehmer eintrafen. Die letzte Hochlagernacht erlebten wir mit starken Wind, und schneeeingewehten Zelten. Mit schwergepackten Rücksäcken ging es über Lager C1 und durch den Eisbruch, der uns alles abverlangte, ins Depot 1. Dort wurde wir bereits von Petra, Uschi und Gernot mit Juice und Schokolade empfangen. Wir waren sehr froh dass sie uns etwas Gepäck abnahmen für den letzten, mühsamen Weg über die Moränen bis ins Basecamp. Das war eine riesen Freude. Aufgund der Müdigkeit hielt sich die Feierlaune in Grenzen. Doch Gipfeltorte und Rotwein wurden trotzdem genossen. Bis auf einen starken Husten und leichten Kältespuren geht es allen Teilnehmer gut. Nun verbringen wir noch 2 Tage im ABC-Lager mit Blick auf unseren bestiegenen Berg, bevor es am 9.10. zurück ins Fahrerlager und dann Richtung Kathmandu geht.



Wir bedanken uns bei allen die uns die Daumen gedrückt und mit Spannung unsere Berichte verfolgt haben und freuen uns auf ein Wiedersehen zu Hause!


Gipfelerfolg an Alpamayo, 5947 m, und Huascaran, 6768 m, Peru. Herzlichen Glückwunsch!

Am 8.8. erreichten alle Teilnehmer der diesjährigen DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo den hohen Andengipfel, nachdem sie am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr morgens aufgebrochen waren und die bis zu 70° steile und 450 Meter hohe Eisflanke der Franzosenroute nach vier Stunden bewältigt hatten. Die Bedingungen waren nach einer kalten, klaren Nacht nahezu ideal, die schwerste Stelle beinahe der Bergschrund am Beginn der Wand. Eine Woche später am Huascaran setzte der Gruppe der starke Wind beim Gipfelgang etwas zu, der wild zerrissene Gletscher mit immer wieder kehrenden Steilstufen bis 60° Steilheit konnte aber im hart gefrorenen Firn mittels kurzer Fixseile gut bewältigt werden, so dass am 16.8. nach siebeneinhalb Stunden Aufstieg vom Lager 2 (5750 m, unterhalb der Garganta) gegen 9.00 Uhr sieben Teilnehmer den Südgipfel erreichen konnten. Wir gratulieren allen Teilnehmer herzlichst zum Gipfelerfolg: Dr. Jochen Andritzky, Fritz Bruder, Wiltrud Essig, Uwe Grossmann, Klaus Maassen, Robert Manz, Sigi Müller, Rainer Orywa, Elke Sanftleben-Maassen,  Holger Schmidt und Expeditionsleiter Dieter Antoni!


Gipfelerfolg am Muztagh Ata, 7546 m. Herzlichen Glückwunsch!

 

Am 15. und 16. August erreichten von insgesamt 11 Teilnehmern stolze 9 zusammen mit Leiter Thomas Lämmle den Gipfel des Muztagh Ata. Bei stürmischen und kalten Bedingungen erreichte die Bergsteigergruppe den Gipfel, 7546 m, nach 12,5 Stunden Aufstieg von Lager 2, 6200 m, aus. Eine tolle Leistung, wir gratulieren dem gesamten Expeditionsteam herzlichst: Johann Reindl, Martin Bruders, Sandra Frank, Paul Hähnel, Bernhard Baumann, Hans Kürschner, Erich Stachel, Jens Mittag, Jean Binnert, Harald Buck, Ernst Zangerl und Expeditionsleiter Thomas Lämmle!


Gipfelerfolg am Pik Lenin, 7134 m. Herzlichen Glückwunsch!


Am frühen Morgen des 3. August haben Christian Bichlmeier, Peter Borowczyk, Brigitte Wirtz, Dietmar Zaig, Tanja Hagl, Lorenz Hübschmann und Susanne Graf zusammen mit Bergführer Rupert Hauer den Gipfel des Pik Lenin, 7134 m erreicht. Der Gipfel wurde bei "milden" -12° C und leichtem Nordwind und fast wolkenlosem Himmel bestiegen.


Gipfelerfolg am Aconcagua 6962 m.  Herzlichen Glückwunsch!

 

Am 23.01.2011 erreichten Herbert Kuhn, Werner Lehmann, Gert Hof, Bernhard Moll, zusammen mit unserem Bergführer Stephan Schanderl und dem argentinischen Bergführer Gabriel den Gipfel des Aconcagua. Bei widrigen Schnee- und Windverhältnissen startete das Team von Lager Cólera (6000 m), verwendete ab dem verlassenen Lager "Independencia" 6400 m auf hartgepresster Spur Steigeisen und erreichte am frühen Nachmittag bei beträchtlicher Kälte den Gipfel. Alle Teilnehmer sind bereits wobhlbehalten im Basislager zurück. Unser Glückwunsch gilt der gesamten Gruppe für ihre starke Leistung bei diesen schwierigen Verhältnissen!

Am 8.8. erreichten alle Teilnehmer der diesjährigen DAV Summit Club Expedition zum Alpamayo den hohen Andengipfel, nachdem sie am frühen Morgen gegen 4.00 Uhr morgens aufgebrochen waren und die bis zu 70° steile und 450 Meter hohe Eisflanke der Franzosenroute nach vier Stunden bewältigt hatten. Die Bedingungen waren nach einer kalten, klaren Nacht nahezu ideal, die schwerste Stelle beinahe der Bergschrund am Beginn der Wand. Eine Woche später am Huascaran setzte der Gruppe der starke Wind beim Gipfelgang etwas zu, der wild zerrissene Gletscher mit immer wieder kehrenden Steilstufen bis 60° Steilheit konnte aber im hart gefrorenen Firn mittels kurzer Fixseile gut bewältigt werden, so dass am 16.8. nach siebeneinhalb Stunden Aufstieg vom Lager 2 (5750 m, unterhalb der Garganta) gegen 9.00 Uhr sieben Teilnehmer den Südgipfel erreichen konnten. Wir gratulieren allen Teilnehmer herzlichst zum Gipfelerfolg: Dr. Jochen Andritzky, Fritz Bruder, Wiltrud Essig, Uwe Grossmann, Klaus Maassen, Robert Manz, Sigi Müller, Rainer Orywa, Elke Sanftleben-Maassen, Gipfelerfolg am Aconcagua 6962 m.