3. Etappe der Grande Traversata delle Alpi: Vom Aostatal durch die wilden Lanzo-Täler nach Susa

Beschreibung

 

 

  • Alpenüberquerung: Grande Traversata delle Alpi
  • 3. Etappe: Vom Aostatal durch die wilden Lanzotäler in die Römerstadt Susa
  • Graijische Alpen
  • Die unbekannte Seite des Gran Paradiso Nationalparks
  • Zum höchsten Wallfahrsberg Europas, dem Rocciamelone, 3538 m
  • Die wilden Lanzo-Täler: Val Grande, Val di Ala – Wiege des italienischen Alpinismus, Val di Viù
  • Gepäcktransport laut Programm

 

 

Zur ersten Etappe des GTA
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Zur vierten Etappe des GTA
Zur fünften Etappe des GTA

 

 

Programm

Die gesamte Route: Die Grande Traversata delle Alpi, kurz GTA genannt, ist eine der abenteuerlichsten Alpendurchquerungen, da sie nur schwer zugängliche, von der Entvölkerung am meisten betroffene Alpentäler berührt. Vom Schweizer Nufenenpass, dem Übergang vom Wallis ins Tessin, geht es mit gewaltiger Viertausender Kulisse auf alten Saumwegen durch den italienischen Westalpenbogen bis ans Mittelmeer, über 900 Kilometer. Seit der Industrialisierung kämpfen die „vergessenen" Alpentäler der italienischen Region Piemont mit Abwanderung und damit auch mit dem Verlust der traditionellen Bauernkultur. Bleibt die Landschaftspflege durch den Menschen aus, sind die Hänge der Erosion und den Unwettern stärker ausgesetzt. Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken, wurde im Jahre 1979 die GTA geboren, damit die alten Verbindungspfade zwischen den Tälern wiederbelebt werden und damit der Wandertourismus den Dorfbewohnern in den Talschlüssen wieder einen Anreiz zum Bleiben gibt. Keine Investition in neue Infrastrukturen, sondern das Vorhandene mit sanftem Tourismus erhalten und fördern. Damit schenkt die GTA dem Wanderer nicht nur einmalige Landschaftserlebnisse, sondern auch eine faszinierende kulturelle Vielfalt.

Das Programm:

1. Tag: Begrüßung um 18 Uhr in Quincinetto, 295 m,
das am Eingang zum Aostatal liegt. Anreise über Turin. Abendessen in einem hervorragenden Restaurant und Programmbesprechung. Gepäckabgabe für den Rucksacktransport.

2.Tag: Le Capanne, 1400 m.
Abwechslungsreicher Aufstieg von den mediterranen Weinterrassen ins weitläufige Almgelände unter der Cima di Bronze, wo der Almbetrieb noch in vollem Gange ist. Am Wegesrand wird eine Quarzmine besichtigt. Übernachtung in einem Agriturismo mit Direktverkauf von lokalen Produkten wie Wurst und Käse. In der Nähe kann ein vollständig restauriertes, traditionelles Dorf aus schiefergedeckten Steinhäusern besichtigt werden. 
Hm ↑ 1100 Gz 4 h

3.Tag: Fondo, 1074 m.
Panoramaroute über der Poebene. Von der Alpe Chiaromonte geht es über steile Grasflanken – hier ist absolute Trittsicherheit gefragt – hinunter ins Val Chiusella. Nächtigung in Fondo. 
Hm ↑ 850 ↓ 1170 Gz 7 h

4. Tag: Piamprato, 1551 m.
Kunstvolle Bogenbrücken und Riesenblöcke von Bergstürzen geben der Landschaft das besondere Etwas. Der Aufstieg geht von Alp zu Alp, entlang eines klaren Gebirgsbachs mit Badegumpen, bis zum höchsten Punkt, der Bocchetta delle Oche, 2415 m. Ein verwegener, ausgesetzter Abstieg durch Felsgelände und vorbei an Wasserfällen führt hinunter in den Gran-Paradiso-Nationalpark. 
Hm ↑ 1350 ↓ 870 Gz 7 h „G”

5. Tag: Talosio, 1225 m.
Transfer über Ronco Canavese bis Masonaje, 1201 m. Über den aussichtsreichen Kamm zum Colle Crest, 2040 m, unter der Cima Rosta. Abstieg vorbei am idyllischen Santuario di Prascondu, 1321 m, und in das  verschlafene Nest Talosio. Übernachtung in einem sehr einfachen Posto tappa. 
Hm ↑ 850 ↓ 860 Gz 7 h

6. Tag: San Lorenzo, 1045 m.
Königsetappe durch die wilde, unbekannte Seite des Gran-Paradiso-Nationalparks mit vielen Gegenanstiegen und beeindruckenden Landschaftserlebnissen. Der letzte Steilabstieg durch Almgelände und Wald hat es in sich, die Länge macht die Knie mürbe. Ein gemütliches Posto tappa in San Lorenzo entschädigt für die Mühen. 
Hm ↑ 1370 ↓ 1550 Gz 8 h

7. Tag: Ceresole Reale, 1500 m.
Fahrt nach Noasca, 1058 m. Die Höhenwanderung am Rande des Gran Paradiso Nationalparks führt von “Geisterdorf” zu “Geisterdorf”. Im Örtchen Maison findet man noch ein erhaltenes Schulzimmer zwischen Ruinen. Am Ziel Bademöglichkeit im Stausee von Ceresole und eine Trinkheilquelle im schönen Posto tappa Fonti Minerali, in dem zwei Nächte verbracht werden. 
Hm ↑ 980 ↓ 550 Gz 5 h "G"

8. Tag: Ruhetag oder Tageswanderung im Gran-Paradiso-Nationalpark.
Ganz nach Lust und Laune legen Sie einen Ruhetag ein und verbringen den Tag am See. Oder Sie nehmen an der Rundwanderung im Gran-Paradiso-Nationalpark teil. Busfahrt bis auf 2600 Meter. Hier startet die Gran-Paradiso-Seenrunde über ein aussichtsreiches Hochplateau – Steinbock-Kolonien sind hier keine Seltenheit. Blick zum Gran Paradiso, 4061 m. 
Hm ↑↓ 300 Gz 3 h

9. Tag: Pialpetta, 1054 m.
Das nördlichste der drei Lanzo-Täler, das Val Grande, ist das heutige Tagesziel. Durch Lärchenwald zu verträumten Höhenterrassen mit Schau zur Gran-Paradiso-Gruppe, zu den westlich gelegenen Gipfeln der Levanna und der Vanoise. Bei klarem Wetter kann die Cima della Crocetta, 2824 m, bestiegen werden. Vom Colle della Crocetta, 2641 m, hinunter ins Val Grande. 
Hm ↑ 11700 ↓ 1610 Gz 8 h

10. Tag: Balme, 1432 m.
Der Weg ins mittlere Lanzo-Tal, dem Val di Ala, führt steil zu den Laghi di Trione, 2164. Vom Colle di Trione, 2486 m, im Banne der Uia di Mondrone, dem „Matterhorn der Lanzo-Täler“, sehr steil hinunter ins Bergführer-Dorf und ehemaligen Sommerfrische von Turin. Aufgrund seines wildromantischen Talschlusses mit dem vergletscherten Grenzkamm zwischen Italien und Frankreich und den früheren Handelsbeziehungen gilt es als die Wiege des italienischen Alpinismus. 
Hm ↑ 1670 ↓ 1250 Gz 9 h  "G"

11. Tag: Rifugio Vulpot, 1820 m.
Wildromantisch die Laghi Verdi im Aufstieg, sowie zwei Pässe über 2400 Meter. Der Übergang ins südlichste Lanzo-Tal, dem Valle di Viù, ist nochmals eine anstrengende Etappe. Aufregende Felsfluchten begleiten Sie im Abstieg nach Usseglio, 1265 m. Transfer zur gastlichen Vulpot-Hütte, mit Bademöglichkeit im Lago di Malciaussia. 
Hm ↑ 1120 ↓ 1150 Gz 7 h

12. Tag: Rifugio Ca d'Asti, 2854 m.
Eine lange Querung ohne große Höhenverluste führt zum Ausgangspunkt des Rocciamelone. Die älteste Alpenvereinshütte Italiens ist der ideale Ausgangspunkt für die Besteigung, kann jedoch auf dem teils ausgesetzten Weg nur bei sicherer Wetterlage erreicht werden. 
Hm ↑ 1190 Gz 5 h

13. Tag: Rocciamelone, 3538 m – Rif. Truc, 1706 m.
Unvergesslicher Tag am  fantastischen Aussichts- und Wallfahrtsberg, der 3000 Meter über der alten Römerstadt Susa thront. Weit reicht der Blick von Süd nach Nord – vom Monviso bis zum Montblanc. Nach einem heftigen Abstieg verwöhnen die jungen Hüttenwirte Sabrina und Roberto abends mit kulinarischen Köstlichkeiten. 
Hm ↑ 680 ↓ 1830 Gz 6 h

14. Tag: Susa, 496 m.
Mit eindrucksvollem Tiefblick auf Susa über Lichtungen und durch Waldpartien in die hübsche Römerstadt. Bummel durch die Altstadt, die nachts sehr schön beleuchtet ist. Pizza, Gelati, Cappuccino – Susa lässt keine Wünsche offen. 
Hm ↓ 1220 Gz 4 h „G“

15. Tag: Verabschiedung nach dem Frühstück und Beginn der 4. Etappe.

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 14 Nächte im Lager/Mehrbettzimmer/Zweibettzimmer
  • 14 x Halbpension
  • Bergwanderführer

Bei uns außerdem enthalten

  • Gepäcktransport laut Programm
  • Transfers
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

8–12 Personen

Zusatzinformationen:

Gepäcktransport: Am zweiten Tag übergeben Sie Ihr separat gepacktes Gepäckstück. Bitte beachten Sie, dass nur ein Gepäckstück befördert werden kann. An den Tagen, die im Reiseprogramm mit einem „G” gekennzeichnet sind, steht es zur Verfügung.

Transfers: Diese werden während der Tour mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt.

Unterbringung

Die Unterbringung erfolgt im Lager und Mehrbettzimmer. Von der Berghütte über einfache aber saubere Albergos in abgelegenen Tälern bis zu guten Hotels an zentralen Punkten reicht die Bandbreite auf diesem außergewöhnlichen Weg. Wir bemühen uns um Reservierung der bestmöglichen Quartiere. Trotzdem ist etwas Flexibilität und Gemeinschaftssinn unbedingt erforderlich. Einzelunterbringung ist nicht möglich.

Anforderungen

Voraussetzungen

Erfahrener Bergwanderer, Trittsicherheit, sehr gute und ausdauernde Kondition für die Gehzeiten und eine sehr gute Konstitution. Konditionell und alpintechnisch die anspruchvollste Etappe der GTA. Überwiegend hochalpine Wanderwege. Im Bereich hoher Pässe auch steilere Bergpfade, teilweise versicherte Steige. 

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeAQGTA3
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Anreisebahnhof: Turin oder Ivrea, Busfahrt nach Quincinetto
Rückreisebahnhof: Susa 

Termine

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Svenja Rothert

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Svenja Rothert
Telefon: 089 - 642 40 120Telefon: 089 - 642 40 120
E-Mail sendenE-Mail: rothert@dav-summit-club.de