Besteigung des Kasbek, 5047 m – Hochtour auf den Prometheusberg

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Anspruchsvolle Hochtour, 9 Tage
  • Kasbek-Besteigung mit Unterkunft in der Bethlemi-Hütte
  • Für Alpinisten mit übeschaubarem Zeitbudget
  • Gepäcktransport mit Pferden bis zur Hütte
  • Akklimationstouren zur Thetu-Spitze und zum Ortsveri
  • Besuch der  alten Hauptstadt Mzcheta mit Dschiwari-Kloster
  • Gipfelmöglichkeit, u. a.: 
    – Ortsveri, 4156 m
    – Kasbek, 5047 m

Programm

Kurz nach Mitternacht hatten wir uns im Schein der Stirnlampen von der Bethlemi-Hütte aus auf den Weg gemacht. Die Luft war eisig, die Nacht sternenklar. Im Schein der Stirnlampen sind wir „step by step“ aufgestiegen, immer dem Bergführer nach, über vergletschertes Terrrain, mit Pickel und Steigeisen bis zum Plateau. Dann in großem Bogen um den Gipfelaufbau herum. Die letzten hundert Höhenmeter wurden nochmals zur Herausforderung. Denn mit bis zu 45 Grad Neigung muss man sich den Kasbek erst erarbeiten. Schließlich ist das Sehnsuchtsziel erreicht: Wir stehen auf dem 5047 Meter hohen „Prometheusberg“ und können unser Glück kaum fassen. Die ganze Parade der hohen Kaukasus-Berge ist zu sehen. Gipfel reiht sich an Gipfel, sogar der große Bruder Elbrus ist in der Ferne auszumachen. Wir blicken weit nach Russland hinein und genießen die fantastische Szenerie! Was mögen wohl die Alpinisten Freshfield, Tucker und Moore gefühlt haben, denen 1868 mit einem schweizer Bergführer die Erstbesteigung gelang? Wir genießen das große Gefühl der Wunschlosigkeit, bevor wir uns an den Abstieg machen. Es gibt Momente, wo alles perfekt ist. Heute ist so ein Tag.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Flug München – Tbilissi
Abflug mit Lufthansa am Nachmittag von München nonstop nach Georgien. Ankunft in den späten Abendstunden und Transfer zu Ihrem Hotel in Tbilissi.
[–/–/–] 

2. Tag: Tbilissi – Stepantsminda
Nach dem Frühstück Fahrt ins nahe Mzcheta, in die einstige Hauptstadt des Königreiches Iberien. Bei einem guten Frühstück stimmen Sie sich auf die Kaukasustage ein. Besichtigung der Kreuzkuppelkirche im Dschwari-Kloster über der Stadt. Sie wurde im sechsten Jahrhundert erbaut und gilt als älteste des Landes. Anschließend Weiterfahrt auf der Georgischen Heerstraße in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Schließlich erreichen Sie über den 2395 Meter hohen Kreuzpass die Sommerfrische von Stepantsminda (Kasbegi), 1750 m (155 km/3 h). Bezug der Zimmer im Hotel für zwei Nächte. Am Nachmittag besuchen Sie die 2170 Meter hoch gelegenen Dreifaltigkeistkirche Gergeti. Von dort genießt man den vielleicht schönsten Blick auf den vergletscherten Kasbek, 5047 m. Der dritthöchste Gipfel Georgiens soll der Mythologie nach jener Berg sein, an den der Titan Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl.
Hm ↑↓450 m Gz 3–4 h [F/–/A] 

3. Tag: Eingehtour zur Thetu-Spitze
Anfahrt (35 km/75 min.) zum entlegenen Dorf Dschuta im Tal des Sno-Flusses, 2190 m. Es ist nur in den Sommermonaten erreichbar ist wird vom Stamm der Chewsuren bewohnt. Sie sind berühmt für ihre Naturliebe und Tapferkeit. Oberhalb haust keine Menschenseele mehr. Kleine Heiligtümer aus getrocknetem Stein, halb christlich und halb heidnisch, bilden die letzten Spuren der Zivilisation. Hier beginnt eine faszinierende Wanderung zu Füßen des hohen Dreitausenders Tschauchebi. Ziel ist die Thetu-Spitze, 3210 m. Riesige Rhododendron-Felder blühen im Juli und tauchen die Landschaft in Weiß und Gelb. Alles scheint wie mit Schnee überzogen. Schließlich erreichen Sie den höchsten Punkt und genießen das gewaltige Panorama auf die Kaukasus-Gipfel mit dem Fünftausender Kasbek an der Spitze. Abstieg und Rückfahrt zum Hotel in Stepantsminda. Ausrüstungscheck mit dem Bergführer. Letzte Vorbereitungen für die Kasbek-Besteigung werden getroffen.
Hm ↑↓1100 m Gz 7 h [F/M/A] 

4. Tag: Aufstieg zur Bethlemi-Hütte
Das Unternehmen Kasbek startet. Gepäck, das nicht am Berg benötigt wird, bleibt im Hotel zurück. Zuerst fahren Sie mit allradgetriebenen Fahrzeugen bis auf ca. 2200 Meter hoch. Hier beginnt der Aufstieg und führt Sie über Weideflächen zum Sabertse-Pass, 2800 m – mit großartiger Sicht auf „König Kasbek“. Pferde besorgen den Gepäcktransport. Das Gelände wird jetzt zunehmend felsiger und alpiner und Sie erreichen den Gergeti-Gletscher. Das letzte Stück marschieren Sie über den flachen Gletscher zur Bethlemi-Hütte. Die aufgelassene ehemalige Meteorologische Station von 1933 dient heute Bergsteigern als Unterkunft. Schließlich richten Sie sich in der sehr einfachen Hütte ein. Ein Dach über dem Kopf ist aber gesichert und hölzerne Pritschen mit Matratzen sind vorhanden. Die Bethlemi-Hütte befindet sich auf 3675 Metern Höhe, ist Dreh- und Ausgangspunkt für eine Akklimatisationstour zum Viertausender Ortsveri und für die Kazbek-Besteigung und bietet Ihnen Unterkunft für drei Nächte.
Hm ↑1500 Gz 5–6 h [F/M/A]

5. Tag: „Go high – sleep down”
Akklimatisationstour mit Besteigung Ortsveri, 4156 m

Der Ortsveri ist ein vergletscherter Aussichtsgipfel mit bestem Blick auf den Kasbek. Der Aufstieg erfolgt über den Gergeti-Gletscher und ist ein attraktives Unternehmen für Bergsteiger. Gleichzeitig verbessert diese Tour noch einmal Ihre Akklimatisation. Nach dem Grundsatz „go high – sleep down” werden Sie heute wieder in der Bethlemi-Hütte übernachten. Der Koch zaubert mit einfachen Mitteln ein schmackhaftes Abendmahl. Sie begeben sich zeitig „zu Bett“. Die Nacht ist kurz. Schon morgen wird der Gipfel des Kazbek angegangen.
Hm ↑↓500 Gz 4 h [F/M/A]

6. Tag: Gipfeltag: Kasbek, 5047 m
Der Aufbruch erfolgt um 01:00 Uhr in der Nacht. Im Schein der Stirnlampen steigt man stetig über Moränenrücken aufwärts. Später führt die Route über vergletschertes Gelände weiter bergan. Pickel und Steigeisen kommen zum Einsatz. Wegen der teilweise vorhandenen Gletscherspalten muss in Seilschaften gegangen werden – unter Regie des leitenden Bergführers und je nach Teilnehmerzahl mit Unterstützung zweier weiterer einheimischer Bergführer. Das Gelände ist sonst moderat zu begehen, nur der Gipfelhang steilt auf den letzten hundert Metern auf (40 bis 45 Grad). Dann stehen Sie auf dem Hauptgipfel des Kasbek und somit an der Grenze zwischen Georgien und Russland. Ein Ozean an hohen und höchsten Kaukasus-Bergen und der Blick in grüne Täler ist der Lohn aller Mühen. Bei klarer Sicht ist sogar der Elbrus zu sehen, Ihr nächstes großes Ziel. Abstieg zur Betlehmi-Hütte und nochmalige Übernachtung.
Hm ↑↓1450 Gz 10–12 h [F/M/A]

7. Tag: Reservetag 
Dieser Tag dient als Reserve, sollte es bei der Besteigung zu Verzögerungen gekommen sein. Wenn alles planmäßig „geklappt” hat, steigen Sie gleich nach dem Frühstück ab zur Dreifaltigkeitskirche Gergeti, 2170 m. Allradgetriebene Fahrzeuge holen Sie ab und bringen Sie zum bekannten Hotel in Stepantsminda, 1750 m. Nach den einfachen Tagen im Gebirge genießen Sie es, wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Bei einem guten Glas georgischen Weins lässt sich der Erfolg am besten feiern!
Hm ↓1500 Gz 4 h [F/M/A]

8. Tag: Stepantsminda Tbilissi 
Busfahrt (155 km/3 h) nach Tbilissi, wo Sie noch eine Stadtbesichtigung unternehmen. Nach dem Abschiedsabendessen folgt eine kurze Nacht in einem einfachen Zwei Sterne Hotel in Tbilissi.  
F/–A/]

9. Tag: Rückflug nach München
Sehr früher Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Lufthansa nonstop nach München. 

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Englisch sprechender einheimischer Bergführer
  • Deutsch sprechender einheimischer Kulturführer in Mzcheta und in Tbilissi
  • Lufthansa Flug ab/bis München in der Economy-Klasse nonstop nach Tbilissi und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck 
  • 5 x Hotel** im DZ, 3 x einfache Berghütte im Mehrbettzimmer/Lager
  • Halbpension, am Berg Vollpension
  • Koch auf der Bethlemi-Hütte
  • Gepäcktransport bis zur Bethlemi-Hütte durch Pferde, 10 kg Freigepäck
  • Busfahrten laut Programm
  • Eintritte für Besichtigungen laut Programm
  • Fahrt Stepantsminda–Gereti und zurück mit allradgetriebenen Fahrzeugen

Bei uns außerdem enthalten

  • Permit für die Gipfelbesteigungen
  • Sicherheitsausrüstung
  • Gehseile, Fixseile, Firnanker
  • 1 örtlicher Bergführer zur Unterstützung
  • ab 9 Teilnehmern ein weiterer örtlicher Bergführer zur Unterstützung
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

7–12 Personen

Reisedokumente

Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen einen Reispass.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Trinkgelder ca. € 75,–; Getränke ca. € 35,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Der Kaukasus schützt Georgien vor Kaltluftwellen aus dem Norden und erlaubt dem Schwarzen Meer, das Land zu erwärmen. Die Klimazonen reichen von subtropisch-feucht im Westen bis zu einem trockenen und gemäßigten Kontinentalklima im Osten. Die durchschnittlichen Lufttemperaturen schwanken zwischen 15°C im Westen und 11 bis 13°C im Osten des Landes. Der Frühling in Georgien ist kurz mit abrupten Klimaschwankungen, der Sommer im Tiefland oft sengend heiß. Der Herbst zeigt sich sonnig-warm und der Winter im Tiefland ist durch Schneearmut gekennzeichnet. Im Kaukasusbergland können die Schneehöhen jedoch gewaltig sein.

Tbilisi und Rom liegen auf dem selben Breitengrad, weshalb Sie die Hauptstadt mit warm-heißem, teils auch schwülem Klima, erwartet. Auch wenn Stepantsminda von hohen Bergen umgeben ist, spürt man die südöstliche Lage. Die Temperaturen im Tal sind milder und üppiger als auf der Alpennordseite. Besonders am Kasbek können aber eisige Temperaturen vorherrschen mit -20 Grad. Bei heftigen Stürmen und Schlechtwetter ist im Hochgebirge immer mit starken Temperaturschwankungen zu rechnen. Entsprechend warme Bekleidung darf deshalb nicht fehlen. Je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich: 

Mittlere Temperaturen Tbilissi (490 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      7     8    13    17    24    28    30    30    26   20    14     9
min.     -1     0     3     8    12    16    19    18    15    9     5     1
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     20    28     36    58   87    86   53    48    39    9     5     1

Mittlere Temperaturen am Kasbek in 2800 Meter Höhe in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     -6    -5    -3     3    8    12    15     15     11    6     0     -4
min.    -13   -14   -11    -4    0     3     6      6      2   -1    -6    -11


Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Stepantsminda

3Hotel Kazbegi**

Kasbek

3Bethlemi-Hütte (Lager)
>Tbilissi2Stadthotel**

Anforderungen

Technisch anspruchsvolle Hochtouren nur für erfahrene und selbstständige Bergsteiger, die mit Pickel und Steigeisen bis zu 30 Grad steile, spaltenfreie Firnflanken seilfrei begehen können. Am Kasbek ist auf den letzten hundert Höhenmetern mit einer Steigung von 40 bis 45 Grad zu rechnen. Steilere Passagen müssen versichert werden. Gesundheit und beste Kondition für Gehzeiten bis sieben, am Gipfeltag bis zwölf Stunden. Drei Nächte wird auf der Bethlemi-Hütte am Kasbek in 3675 Metern Höhe übernachtet. Leichte Blockkletterei.

Der DAV Summit Club behält sich die Auswahl der Teilnehmer vor – bitte der Anmeldung einen Tourennachweis der letzten Jahre beilegen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
^^^^°
Kondition:
^^^^^

Details

BuchungscodeGEKAZ
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Lufthansa Direktflug ab/bis München
(andere Abflughäfen nur auf Anfrage)

Voraussichtliche Flugzeiten*:
Abflug München: 22:15 Uhr   Ankunft München: 18:00 Uhr
*vorbehaltlich Flugzeitenänderung

Andere Abflughäfen nur auf Anfrage buchbar. 

Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)

Anmeldeschluss 2 Monate vor Reisebeginn

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Stepantsminda: € 135,–

Termine Sa 07.08.2021 bis So 15.08.2021
ab 1.795,- €