Transpirenaica 2.+3. Etappe: Andorra – Atlantik mit Übernachtung in Hütten, inklusive Flug

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Anspruchsvolle Weitwanderung, 23 Tage
  • Einfache bis gute Hotels, Herbergen, Hütten und ein Campingplatz
  • Von den Zentralpyrenäen zum Atlantik
  • Nationalpark Aigüestortes mit Sant-Maurici-See
  • Das Maladeta-Massiv mit dem Pico de Aneto
  • Riesiger Felskessel: Cirque de Gavarnie
  • Die hohen Granitwände des Pic du Midi d‘Ossau
  • Hondarribia: ein verdientes Bad im Meer
  • Gipfelmöglichkeiten, u. a.:
    – Casamanya-Gipfel, 2710 m
    – Coma Pedrosa, 2948 m
    – Cigalera, 2660 m
    – Vallhiberna, 3060 m
    – Anayet-Gipfel, 2500 m
    – Tafelberg „Castillo de Acher“, 2370 m

Programm

Beim zweiten und dritten Teil der Pyrenäen-Durchquerung dringen Sie zunächst tief in das Herz der Pyrenäen vor. Die Landschaften werden dramatischer und spektakulärer. Auch während diesen Weitwanderungen in den Pyrenäen sind immer wieder Gipfelbesteigungen von Dreitausendern wie dem Pico Posets, 3371 m, möglich. Die Schlussetappe der Pyrenäen-Durchquerung führt Sie von den Hochpyrenäen durch das Mittelgebirge. Sie wandern durch das anmutige Hecho-Tal, das Königreich Navarra und durch das französische Baskenland. Schließlich haben sie das Ziel Ihrer Pyrenäen-Wanderreise erreicht und blicken in das tiefe Blau des Atlantiks.

 

Wir bieten Ihnen ab 2021 die Transpirenaica in zwei Varianten an:
Diese Normalvariante mit einem etwas anderen Verlauf und teilweise längeren und anspruchsvolleren Etappen. Sie werden von einem Englisch oder Deutsch sprechendem Local Guide begleitet. Sie übernachten in Hütten, Herbergen, Hotels und auch auf Campinplätzen. Halbpension ist eingeschlossen.

Die Premiumvariante (Reisecode: ESPYK) entspricht der klassischen Transpirenaica, wie wir Sie bereits seit vielen Jahre anbieten. Sie werden von einem Englisch oder Deutsch sprechendem Local Guide und einer deutschsprachigen Reiseleitung begleitet. Die Übernachtungen finden in ausgewählten guten bis sehr guten Unterkünften (auch einmal in einer Hütte) statt. Vollpension und Tischwein sind eingeschlossen.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden. 
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  = Mittagessen;  A = Abendessen.
 

1. Tag: Flug nach Barcelona
Ankunft in Spanien und Sammeltransfer nach Encamp, 1800 m, im winzigen Pyrenäen-Staat Andorra gelegen (200 km/2,5 h). Hier begrüßen Sie die Teilnehmer, die bereits die erste Etappe der Pyrenäen-Wanderreise zurückgelegt haben. Besprechung Ihrer Weitwanderungen in den Pyrenäen mit dem Reiseleiter und gemeinsames Abendessen. Übernachtung im Hotel.
[–/–/A]

2. Tag: Encamp - Casamanya - Cortinada
Auf der ersten Etappe des 2. Blocks durchqueren wir die Berge Andorras von Osten nach Westen. Zuerst geht es durch Fichtenwälder auf den Ordino-Pass hinauf, wobei wir langsam wieder die pulsierende Zivilisation verlassen. Von hier aus steigen wir über einen langen einfachen Grat Richtung Norden auf den Casamanya-Gipfel (2710 m). Es handelt sich um einen Doppelgipfel, der über einen kurzen Felsgrat mit einer etwas technischen Passage verbunden ist. Die Aussicht hier oben ist fanatstisch. Wir blicken über die 3 Täler des Kleinstaates und über die kompletten Ostpyrenäen. Es geht dann teilweise steil nach La Cortinada hinunter, wo uns Taxis nach Arinsal bringen.
Hm ↑1500 ↓1150 Gz 7 h [F/–/A]

3. Tag: Auf das Dach Andorras
Von Arinsal aus steigen wir erst auf Forstwegen und dann auf Pfaden teilweise steil auf, bis wir aus dem Wald auf schöne Almen gelangen. Es geht an der Comapedrosa-Hütte vorbei und wir steigen ein verstecktes Seitenteil bis zu einer kleinen bilderbuchartig gelegenen Seenplatte auf. Kurz vor einer schluchtartigen Verengung biegen wir Richtung des Felsgrates ab, der uns auf den höchsten Gipfel Andorras, den Coma Pedrosa (2948 m) führt. Wir sehen die Zentralpyrenäen und die Etappen der nächsten Tage vor uns. Wir steigen zuerst zum Baiau-Pass und dann steil und felsig bis zum „Pla de Boet“ ab. Wir sind jetzt wieder in den katalanischen Pyrenäen. Übernachtung auf der Vallferrera-Hütte.
Hm ↑1500↓1600 Gz 6,5 h [F/–/A]

4. Tag: Die wilden und einsamen Pyrenäen
Am Fusse der Pica d'Estats, dem vom Mittelmeer aus gesehenen ersten Dreitausender und höchstem Berg Kataloniens, durchqueren eine typische Pyrenäenlandschaft mit schroffen Felsgipfeln und tiefblauen Seen. Wir wandern an einem der schönsten, dem Baborte See, vorbei. Vom Sallente-Pass aus erklimmen einen der vielen Grasgrate und besteigen den Cigalera (2660 m). Mit toller Aussicht  in alle Richtungen geht es den Grat teilweise steil hinab nach Tavascan, unserem Etappenziel. Übernachtung in Hotel in Tavascan, 1100 m. 
Hm ↑1100 ↓1800 Gz 6,5 h [F/–/A]

5. Tag: Einsamste Traumlandschaften
Wir fahren von Tavascan mit Jeeps zur kleinen Skistation „Pleta del Prat“ hinauf. Von hier aus steigen wir durch idyllische Seitentäler bis zum Teufelssee auf und überqueren den Bergkamm von Campirme (2700 m) auf einem herrlichem Panoramaweg, der sich kilometerweit ins Tal hinunterzieht.
In  La Guingueta erwarten uns die Jeeps, die uns nach Espot im Nationalpark „Aigües Tortes“ bringen. Hotelübernachtung in Espot
Hm ↑1100 ↓1700 Gz 6 h [F/–/A]

6. Tag: Im Nationalpark Aigüestortes
Wir durchqueren den Park, der die größte europäische hochalpine Seenplatte mit über 300 Seen unterschiedlichster Größe schützt, von Ost nach West. Vom Sant Maurici-See geht es auf den Portarró-Pass und den gleichnamigen Gipfel, der uns eine Panorama-Sicht über den ganzen Park bietet. Am Estany Llong (dem langen See) vorbei geht es in das lange San Nicolau-Tal hinunter bis nach Boi. Wir gehen dabei an den typischen Mäandern entlang, die dem Nationalpark seinen Namen geben.
Wir befinden uns nun im Boital, das 10 romanische Kirchen, die UNESCO-Weltkulturerbe sind, beherbergt. Wir können die berühmteste davon, Sant Climent von Taüll besichtigen. Hotelübernachtung in Boi.
Hm ↑1100 ↓1700 Gz 8,5 h [F/–/A]

7. Tag: Richtung Aneto, dem Dach der Pyrenäen
Weiter geht es Richtung Westen, wobei wir wie fast an jedem Tag eine der „Gräten“, die in Nord-Süd-Richtung ausgerichteten Bergkämme überwandern. Von Boi aus laufen wir zum Ort Erill-La-Vall, wo wir auch eine der famosen romanischen Kirchen mit den schlanken Kirchtürme, die neben den Kirchen stehen, bewundern können. Wir steigen dann allmälich auf unsere heutigen Pass hinauf und queren ins Noguera Ribagorçana-Tal hinüber. Vor uns liegt das mächtige Maladeta-Massiv, das höchste der Pyrenáen, das auch das Dach der Pyrenäen, den Aneto, beherbergt. Wir steigen zum Ort Aneto ab, wo uns die Taxis erwarten, die uns bis zum Llauset-See fahren. Von der Staustufe aus wandern wir noch eine Stunde zur neu eröffneten  „Cap de Llauset“-Hütte (2400 m), wo wir die Nacht verbringen werden. Wir sind nun in den Pyrenäen von Aragon.
Hm ↑1250 ↓1000 Gz 8 h [F/–/A]

8. Tag: Die Vallhiberna-Gipfel
Heute erwartet uns eine der wildesten und auch technisch anspruchsvollste Hochgebirgswanderungen der Transpirenaica. Wir steigen von der Hütte aus direkt durch Großblock-Gelände (das hier im Maladeta-Gebiet typisch ist) auf den Vallhiberna-Grat. Der wird allmälich ausgesetzter und wir erreichen dann erst den östlchen Gipfel (3060m). Wer möchte, kann dann noch über den berühmt-berüchtigten „Pferde-Schritt“ auf den Westgipfel weiter. Wir haben dann einen langen, aber landschaftlich einmaligen Abstieg ins Benasque-Tal vor uns. Wir sind dabei auf der Südseite des Maladeta-Massives und haben den Aneto (3400 m) und andere Dreitausender ständig im Blickfeld. Die letzten Kilometer nach Benasque können wir mit dem öffentlichen Bus fahren. Übernachtung in Benasque.
Hm ↑900 ↓1900 Gz 7 h [F/–/A]

9. Tag: Auf der Rückseite des Posets-Massives 
Benasque ist ein bekannter Bergsteiger- und Skiort, eine Kleinausgabe von Garmisch oder Chamonix. Wir fahren morgens wieder mit dem Bus zum Campingplatz Aneto zurïck und steigen aus dem Talgrund das wunderschöne Estos-Tal bis zum gleichnamigen Pass (2600m) auf. Wir sind auf der Rückseite des Posets (3370m), dem zweithöchsten Berg der Pyrenäen. Wir wandern zuerst an der gemütlichen Estos-Hütte vorbei und gelangen dann zur Viados-Hütte, von der aus wir einen längeren Transfer nach Bielsa unternehmen, wo wir heute dann übernachten.
Hm ↑1500 ↓1000 Gz 7 h [F/–/A]

10. Tag: Aufstieg zur Góriz-Hütte
Vom Hotel aus fahren wir ein Stück ins mächtige Pineta-Tal hinein. Wir befinden uns nun im Ordesa-Nationalpark, der für seine Canyonlandschaften bekannt ist. Aus dem mächtigen von Gletschern geformten Pineta-Tal steigen wir durch wilde Kalkstein-Landschaften zum Añisclo-Pass (2400 m) auf und können in den oberen Teil der Añisclo-Schlucht, einer der längsten und spektakulärsten Europas, blicken. Von hier aus wandern wir unterhalb der Monte-Perdido-Gruppe zur Góriz-Hütte Richtung Nordwesten. Hüttenübernachtung auf der der Góriz-Hütte (2200 m)   
Hm ↑1750 ↓950 Gz 8 h [F/–/A]

11. Tag: Im Ordesa-Canyon
Mächtig ragt der Monte Perdido (der verlorene oder abgelegene Berg) mit seinen 3350 m über uns. Den langen Abstieg Richtung Torla, der uns durch den Ordesa-Canyon führt, können wir auf mehreren Varianten bewältigen. Es handelt sich um den grössten Canyon Europas mit seinem charkteristischen kathedralenförrmigen Stufenbau und Wandabbrüchen von fast 2000 m. Entweder durchqueren wir den Canyongrund und wandern am berühmten Pferdeschwanzwasserfall vorbei oder wir durchqueren eines der im senkrechten Fels liegenden Bänder, das Pelai-Band oder, noch spektakulärer, die „Faja de las Flores“ bis zum Parkplatz des Nationalparks oder direkt nach Torla: Übernachtung in Torla
Hm ↑1000↓1600 Gz 7,5 h [F/–/A]

12. Tag: Ein freier Tag in Torla 
Sie haben Gelegenheit die Gegend ein wenig auf eigener Faust zu erkunden oder sich nach bereits zwei erfolgreich geschafften Etappen einfach nur auszuruhen. Am Abend begrüßen wir die neu angereisten Teilnehmer, die gemeinsam mit Ihnen den dritten Teil der Transpirenaica beschreiten.
[F/–/A]

13. Tag: Auftakt der 3. Etappe der Transpirenaica
Aus dem schroffen Ordesa-Canyon werden wir ein kurzes Stück das beschauliche Aras-Tal hinausgefahren und wandern dann in einem sanften Seitental auf technisch leichten Wegen an die Südflanke der Vignemale-Massives bis zum Prazate-Pass (2650 m). Danach geht es steil aber auf gutem Weg durch Granitblockwerk und Fichtenwälder Richtung Thermalbad Panticosa. Auf halber Talhöhe wandern wir, teilweise an einem Kanal entlang, zur neuen Bachimaña-Hütte, wo wir auch übernachten. Ihren persönlichen Bedarf für diese eine Nacht tragen Sie selbst.
Hm ↑1400 ↓200 Gz 7 h [F/–/A]

14. Tag: Eine malerische Seenplatte
Das Ziel dieser anspruchsvollen Tagesetappe, und ein Highlight der Transpirenaica, ist eine malerische Seenplatte. Der Weg führt zunächst durch eine Steinwüste und, je nach Klima, über Schneefelder. Dann durchqueren Sie den höchsten Doppelpass der gesamten Transpirenaica, den Infierno- und den etwas ausgesetzteren Tabarray-Pass, wobei letzterer 2800 Meter misst. Wir sehen das mächtige Balaitous-Massiv mit den letzten 3000ern Richtung  Atlantik vor uns.  Der lange Abstieg führt uns an der Respumoso-Hütte vorbei durch eine enge Schlucht zum Sarra-Stausee, von wo aus wir zur Skistation von Formigal aufzusteigen. Hotelübernachtung in Formigal
Hm ↑1100 ↓1650 Gz 8 h [F/–/A]

15. Tag: Aussichtsreicher Wandertag
Von Formigal aus durchqueren wir eine weite, sanfte Alm- und Wiesenlandschaft, den Pic du Midi d'Ossau, 2884 m, auf der französischen Nordseite der Pyrenäen immer im Auge. Diese Pyramide lockt mit ihren 1000 Meter hohen Granitwänden vor allem die Kletterer an. Von den Anayet-Seen aus können wir den gleichnamigen steilen Anayet-Gipfel (2500m) besteigen. Dann steht der steile Abstieg durch die wilde Roya-Schlucht zur Skistation von Candanchú (1500 m) auf dem Programm.
Übernachtung in Candanchú oder auf dem Somport-Pass.
Hm ↑↓1250 Gz 8 h [F/–/A]

16. Tag: Mächtige Kalksteingipfel
Dicht an der französischen Grenze in einer eigenartigen Mischlandschaft aus sanften Almen und steilen Felsstufen wandern wir zum idyllisch gelegenen Estanés-See hinauf und weiter relativ flach auf einen Pass. Von hier aus können wir den fantastischen Tafelberg „Castillo de Acher“ (2370m) besteigen. Man fühlt sich hier in die Dolomiten versetzt.  Unter uns liegt das weite Gletschertal von Aguas Tortas mit seinem berühmten Mäander und wir beginnen unseren Abstieg zur „Selva de Oza“, den Oza-Fichtenwäldern.  
Übernachtung auf dem Campingplatz von Selva de Oza
Hm ↑750 ↓950 Gz 6 h [F/–/A]

17. Tag: Weiter geht´s durch die wilde und einsame Karstlandschaft
Wir wandern aus dem engen Hecho-Tal teilweise steil in die Gipfelregion hinauf. Es stehen wieder weit über 1000 Höhenmeter auf dem Programm. Die Belohnung ist die Durchquerung einer beeindruckenden Karstlandschaft, die uns nochmal auf fast 2400 m Höhe bringt. Wir können von der „Forca“ (der Felsgabel) aus auf unsere gestrige Besteigung des „Castillo de Acher“ zurückblicken. Am Schluss durchqueren wir eine enge Schlucht, um vom Hochplateau ins Zuriza-Tal zu gelangen. Am gleichnamigen Parkplatz holen uns die Fahrzeuge zu einem längeren Transfer nach Ochagavia ab. Übernachtung in Ochagavia oder Umgebung
Hm ↑1350 ↓1300 Gz 5 h [F/–/A]


18. Tag: Durch das Mittelgebirgsland von Navarra
Ochagavía liegt bereits in den Pyrenäen von Navarra, womit wir die aragonischen Zentralpyrenäen verlassen und damit in den baskischen Kulturraum gelangen. Vom Ort steigen wir durch Fichtenwälder zur romanischen Eremitage von Muskilda auf, die wir kurz besichtigen. Von hier aus wandern wir auf sanften Bergrücken Richtung Nordwesten und verlassen allmälich den Wald. Vor uns liegt die Abodi-Sierra mit ihren typischen Grasflanken. Wir erreichen den Grat und folgen ihm weiter Richtung Westen. Unter uns liegt einer der größten Buchenwälder Europas, der Irati-Wald und gegenüber Richtung Norden sehen wir den letzten 2000er der Pyrenäen, den Orri vor uns.
Wir steigen Richtung Villanueva de Aezkoa ab, wo uns die Taxis erwarten, und fahren nach Burguete/Roncesvalles weiter, zu unserem heutigen Etappenziel.
Hm ↑1000 ↓830 Gz 6,5 h [F/–/A]

19. Tag: Vom Jakobsweg Richtung Küste
Burguete und vor allem Roncesvalles (das Dornental) sind wichtige Stationen auf dem Jakobsweg. Die Transpirenaica kreuzt hier den wichtigsten europäischen Kulturweg. Etwas weiter auf der Nordseite der Pyrenäen in St. Jean-Pieds-du-Port beginnt der sog. Fränzösische Weg, der alle Wege, die ins 800 km entfernte Santiago führen, vereinigt. Wir verlassen das Tal von Roncesvalles und wandern im stegigen Auf und Ab durch Wälder, über Wiesen und auf sanften grasigen Bergkämmen Richtung Küste. Die Etappe ist lang, aber die Wege sind im Unterschied zu den durchquerten Karstgebieten immer bequemer. Bei einem kleinen Stausee holen uns die Taxis ab und bringen uns nach Elizondo, dem nächsten Etappenziel.
Hm ↑ ↓ 1100 Gz 6,5 h [F/–/A]

20. Tag: Zwischen Navarra und dem französischen Baskenland
Elizondo liegt nur auf 200 m Meereshöhe und wir haben gleich morgens nochmal einen längeren, aber sanften Anstieg auf dem Programm. Wir sind nun meistens auf Forst- und Wiesenwegen unterwegs. Die Landschaft hier ist eine Mischung aus Vogesen und Schottland, um einen Vergleich zu wagen. Nachdem wir mit 900 m den höchsten Punkt erreicht haben, geht es wieder über die typischen Bergrücken immer weiter Richtung Westen. Auf einem markanten Pass, zwischen Navarra und dem französischen Baskenland, mit einem netten Restaurant erwarten uns wieder unsere unterstützenden Fahrzeuge und wir fahren nach Vera de Bidasoa weiter. Übernachtung in Vera.
Hm ↑1150↓900 Gz 7 h [F/–/A]

21. Tag: Die letzte Etappe vor der Atlantikküste
Die Berge hier sind nicht mehr hoch und wir wandern aus den Tieflagen, die fast auf Höhe des Meeresspiegel liegen auf 500 m hoch. Im stetigen auf und ab geht es über die typischen grasigen Bergkämme Richtung Irún. Der Atlantikeinfluss wird immer deutlicher. Die teilweise steilen Bergflanken sind mit Heidekraut und Farn überzogen. Nach der Überwindung der zweiten Bergkette sehen wir den Atlantik mit der Bucht von Hondarribia vor uns. Unter uns liegt Irún und uns gegenüber der letzte Pyrenäenausläufer, der zum Cabo Higuer leitet.
Übernachtung in Irún.
Hm ↑1150 ↓950 Gz 9 h [F/–/A]

22. Tag: Das große Finale am Atlantik
Von Irún aus erklimmen wir in steilem Aufstieg die letzten „Gräte“ der Pyrenäen, den „Jaizkibel“, einen lang gestreckten Bergrücken. Rechts unter uns die Bidasoa-Bucht mit Irún und Hendaye auf der französichen Seite und links die wilde Atlantikküste. Langsam geht es an der famosen Kirche von Guadalupe vorbei auf dem Kamm zum Kap hinunter. Der Leuchtturm des Cabo de Higuer ist der Endpunkt der Transpirenaica nachdem wir hunderte von Km und fast 50.000 Höhenmeter durch Mittel- und Hochgebirge unterschiedlichster Ausformungen und Klima- und Vegetationszonen gewandert sind. Wir sollten das mit einem Bad im Atlantik feiern.  Abends dann großes Abschlussessen in einem Fischrestaurant des historischen baskischen Ortes Hondarribia. Übernachtung in Irún.
Hm ↑ ↓600 Gz 5,5 h [F/–/A]

23. Tag: Heimreise
Früher Transfer nach Bilbao zum Flughafen (120 km/1,5 h) und Rückflug in die Heimat.
[F/–/–]


Die erste Etappe dieser Reise führt Sie von der Costa Brava nach Andorra
- zum Reiseprogramm ESPYHA

Die komplette Pyrenäen-Durchquerung ist auch als Gesamttour buchbar
- zum Reiseprogramm ESPYH

Unterkunftsänderungen vorbehalten!

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch oder Englisch sprechender Bergführer
  • Flug ab/bis Deutschland nach Barcelona und von Bilbao zurück
  • 22 x in Hotels im Doppelzimmer, in Hütten und Hostals im Mehrbettzimmer
  • Halbpension
  • Busfahrten laut Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Gepäcktransport zu den Unterkünften
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

8–15 Personen

Reisedokumente

Personalausweis oder Identitätskarte

Zusatzkosten

Trinkgelder ca. € 60,–

Zusatzinformationen

Ein Begleitfahrzeug gewährleistet den Gepäcktransport und übernimmt Kurztransfers von 10-30 km, die die Tagesetappen sinnvoll verkürzen und den leichteren Zugang zu den Unterkünften erlauben. 

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Encamp

1Hotel Paris

Arinsal

1Hotel Besolí

Pla Boet

1Vallferrera-Hütte

Tavascan

1Hotel Llacs de Cardós

Espot

1Hotel Roya

Boi

1Hotel Pey

Llauset

1Llauset-Hütte

Benasque

1Hotel San Anton

Bielsa

1Hostal Pirineos Meliz

NP Ordesa

1Góriz-Hütte

Torla

2Bujaruelo

Bachimaña

1Bachimaña-Hütte

Formigal

1Hotel Villa Sallente

Candanchú

1Albergue Aysa

Selva de Oza

1Camping Selva Oza

Ochagavia

1Hotel Auñamendi

Burguete

1Hotel Loizu

Elizondo

1Hotel Elizondo

Vera de Bidasoa

1Hotel Bereau

Irún

2ETH Irun

Änderungen vorbehalten

Anforderungen

Technisch anspruchsvolle und konditionell sehr fordernde Tour. Sie sind ein erfahrener Weitwanderer, trittsicher und im weglosen Gelände geübt. Sie haben fast an jedem Tag 1000 Höhenmeter und mehr im Aufstieg und/oder Abstieg mit Gehzeiten von 5 bis 9 h zu bewältigen. Wenn Sie sich für einen Gipfel entscheiden, verlängern sich Gehzeiten und Höhenmeter entsprechend. Sollte die Witterung ungünstig sein, werden Varianten begangen, die vom Reiseverlauf abweichen. Sie sind flexibel und auch der Teamgeist darf bei einer anspruchsvollen Tour wie dieser nicht fehlen. Für die Übernachtung in Gavarnie müssen Sie Ihre persönlichen Sachen im Tagesgepäck mitnehmen.

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^^^°

Details

BuchungscodeESPYHBC
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug


Flug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Barcelona, zurück ab Bilbao.
Anschlussflüge von anderen deutschen Flughäfen auf Anfrage.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer-Zuschlag: € 400,–

Termine