Transpirenaica 3. Etappe: Hochpyrenäen, Normalvariante, inklusive Flug

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Anspruchsvolle Weitwanderung, 12 Tage
  • Einfache bis gute Hotels, Herbergen, Hütten und ein Campingplatz
  • Einheimischer Kultur- und Bergwanderführer und eine zusätzliche Reiseleitung
  • Vom Ordesa-Nationalpark in ein wildes Seengebiet
  • Die hohen Granitwände des Pic du Midi d'Ossau
  • Der Jakobs- und Napoelonweg wird gekreuzt
  • Hondarribia: ein verdientes Bad im Meer
  • Gipfelmöglichkeit, u. a.:
    – Anayet-Gipfel, 2500 m
    – Tafelberg „Castillo de Acher“, 2370 m

Programm

Die Schlussetappe der Pyrenäen-Durchquerung führt von den Hochpyrenäen durch das Mittelgebirge. Sie wandern durch das anmutige Hecho-Tal, das Königreich Navarra und durch das französische Baskenland. Schließlich haben sie das Ziel Ihrer Pyrenäen-Wanderreise erreicht und blicken in das tiefe Blau des Atlantiks.

 

Wir bieten Ihnen ab 2021 die Transpirenaica in zwei Varianten an:
Diese Normalvariante mit einem etwas anderen Verlauf und teilweise längeren und anspruchsvolleren Etappen. Sie werden von einem Englisch oder Deutsch sprechendem Local Guide begleitet. Sie übernachten in Hütten, Herbergen, Hotels und auch auf Campinplätzen. Halbpension ist eingeschlossen.

Die Premiumvariante (Reisecode: ESPYK) entspricht der klassischen Transpirenaica, wie wir Sie bereits seit vielen Jahre anbieten. Sie werden von einem Englisch oder Deutsch sprechendem Local Guide und einer deutschsprachigen Reiseleitung begleitet. Die Übernachtungen finden in ausgewählten guten bis sehr guten Unterkünften (auch einmal in einer Hütte) statt. Vollpension und Tischwein sind eingeschlossen.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden. 
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Flug nach Barcelona 
Ankunft und Transfer nach Torla, 1030 m, in Spanien gelegen (320 km/4 h), wo Sie auf die Gruppe stoßen, die schon auf den Etappen 1 und 2 der Pyrenäen-Durchquerung unterwegs war. Besprechung des Programms Ihrer Weitwanderungen in den Pyrenäen mit dem Reiseleiter und gemeinsames Abendessen. 
[–/–/A]

2. Tag: Auftakt der 3. Etappe der Transpirenaica
Aus dem schroffen Ordesa-Canyon werden wir ein kurzes Stück das beschauliche Aras-Tal hinausgefahren und wandern dann in einem sanften Seitental auf technisch leichten Wegen an die Südflanke der Vignemale-Massives bis zum Prazate-Pass (2650 m). Danach geht es steil aber auf gutem Weg durch Granitblockwerk und Fichtenwälder Richtung Thermalbad Panticosa. Auf halber Talhöhe wandern wir, teilweise an einem Kanal entlang, zur neuen Bachimaña-Hütte, wo wir auch übernachten. Ihren persönlichen Bedarf für diese eine Nacht tragen Sie selbst.
Hm ↑1400 ↓200 Gz 7 h [F/–/A]

3. Tag: Eine malerische Seenplatte
Das Ziel dieser anspruchsvollen Tagesetappe, und ein Highlight der Transpirenaica, ist eine malerische Seenplatte. Der Weg führt zunächst durch eine Steinwüste und, je nach Klima, über Schneefelder. Dann durchqueren Sie den höchsten Doppelpass der gesamten Transpirenaica, den Infierno- und den etwas ausgesetzteren Tabarray-Pass, wobei letzterer 2800 Meter misst. Wir sehen das mächtige Balaitous-Massiv mit den letzten 3000ern Richtung  Atlantik vor uns.  Der lange Abstieg führt uns an der Respumoso-Hütte vorbei durch eine enge Schlucht zum Sarra-Stausee, von wo aus wir zur Skistation von Formigal aufzusteigen. Hotelübernachtung in Formigal
Hm ↑1100 ↓1650 Gz 8 h [F/–/A]

4. Tag: Aussichtsreicher Wandertag
Von Formigal aus durchqueren wir eine weite, sanfte Alm- und Wiesenlandschaft, den Pic du Midi d'Ossau, 2884 m, auf der französischen Nordseite der Pyrenäen immer im Auge. Diese Pyramide lockt mit ihren 1000 Meter hohen Granitwänden vor allem die Kletterer an. Von den Anayet-Seen aus können wir den gleichnamigen steilen Anayet-Gipfel (2500m) besteigen. Dann steht der steile Abstieg durch die wilde Roya-Schlucht zur Skistation von Candanchú (1500 m) auf dem Programm.
Übernachtung in Candanchú oder auf dem Somport-Pass.
Hm ↑↓1250 Gz 8 h [F/–/A]

5. Tag: Mächtige Kalksteingipfel
Dicht an der französischen Grenze in einer eigenartigen Mischlandschaft aus sanften Almen und steilen Felsstufen wandern wir zum idyllisch gelegenen Estanés-See hinauf und weiter relativ flach auf einen Pass. Von hier aus können wir den fantastischen Tafelberg „Castillo de Acher“ (2370m) besteigen. Man fühlt sich hier in die Dolomiten versetzt.  Unter uns liegt das weite Gletschertal von Aguas Tortas mit seinem berühmten Mäander und wir beginnen unseren Abstieg zur „Selva de Oza“, den Oza-Fichtenwäldern.  
Übernachtung auf dem Campingplatz von Selva de Oza
Hm ↑750 ↓950 Gz 6 h [F/–/A]

6. Tag: Weiter geht´s durch die wilde und einsame Karstlandschaft
Wir wandern aus dem engen Hecho-Tal teilweise steil in die Gipfelregion hinauf. Es stehen wieder weit über 1000 Höhenmeter auf dem Programm. Die Belohnung ist die Durchquerung einer beeindruckenden Karstlandschaft, die uns nochmal auf fast 2400 m Höhe bringt. Wir können von der „Forca“ (der Felsgabel) aus auf unsere gestrige Besteigung des „Castillo de Acher“ zurückblicken. Am Schluss durchqueren wir eine enge Schlucht, um vom Hochplateau ins Zuriza-Tal zu gelangen. Am gleichnamigen Parkplatz holen uns die Fahrzeuge zu einem längeren Transfer nach Ochagavia ab. Übernachtung in Ochagavia oder Umgebung
Hm ↑1350 ↓1300 Gz 5 h [F/–/A]


7. Tag: Durch das Mittelgebirgsland von Navarra
Ochagavía liegt bereits in den Pyrenäen von Navarra, womit wir die aragonischen Zentralpyrenäen verlassen und damit in den baskischen Kulturraum gelangen. Vom Ort steigen wir durch Fichtenwälder zur romanischen Eremitage von Muskilda auf, die wir kurz besichtigen. Von hier aus wandern wir auf sanften Bergrücken Richtung Nordwesten und verlassen allmälich den Wald. Vor uns liegt die Abodi-Sierra mit ihren typischen Grasflanken. Wir erreichen den Grat und folgen ihm weiter Richtung Westen. Unter uns liegt einer der größten Buchenwälder Europas, der Irati-Wald und gegenüber Richtung Norden sehen wir den letzten 2000er der Pyrenäen, den Orri vor uns.
Wir steigen Richtung Villanueva de Aezkoa ab, wo uns die Taxis erwarten, und fahren nach Burguete/Roncesvalles weiter, zu unserem heutigen Etappenziel.
Hm ↑1000 ↓830 Gz 6,5 h [F/–/A]

8. Tag: Vom Jakobsweg Richtung Küste
Burguete und vor allem Roncesvalles (das Dornental) sind wichtige Stationen auf dem Jakobsweg. Die Transpirenaica kreuzt hier den wichtigsten europäischen Kulturweg. Etwas weiter auf der Nordseite der Pyrenäen in St. Jean-Pieds-du-Port beginnt der sog. Fränzösische Weg, der alle Wege, die ins 800 km entfernte Santiago führen, vereinigt. Wir verlassen das Tal von Roncesvalles und wandern im stegigen Auf und Ab durch Wälder, über Wiesen und auf sanften grasigen Bergkämmen Richtung Küste. Die Etappe ist lang, aber die Wege sind im Unterschied zu den durchquerten Karstgebieten immer bequemer. Bei einem kleinen Stausee holen uns die Taxis ab und bringen uns nach Elizondo, dem nächsten Etappenziel.
Hm ↑ ↓ 1100 Gz 6,5 h [F/–/A]

9. Tag: Zwischen Navarra und dem französischen Baskenland
Elizondo liegt nur auf 200 m Meereshöhe und wir haben gleich morgens nochmal einen längeren, aber sanften Anstieg auf dem Programm. Wir sind nun meistens auf Forst- und Wiesenwegen unterwegs. Die Landschaft hier ist eine Mischung aus Vogesen und Schottland, um einen Vergleich zu wagen. Nachdem wir mit 900 m den höchsten Punkt erreicht haben, geht es wieder über die typischen Bergrücken immer weiter Richtung Westen. Auf einem markanten Pass, zwischen Navarra und dem französischen Baskenland, mit einem netten Restaurant erwarten uns wieder unsere unterstützenden Fahrzeuge und wir fahren nach Vera de Bidasoa weiter. Übernachtung in Vera.
Hm ↑1150↓900 Gz 7 h [F/–/A]

10. Tag: Die letzte Etappe vor der Atlantikküste
Die Berge hier sind nicht mehr hoch und wir wandern aus den Tieflagen, die fast auf Höhe des Meeresspiegel liegen auf 500 m hoch. Im stetigen auf und ab geht es über die typischen grasigen Bergkämme Richtung Irún. Der Atlantikeinfluss wird immer deutlicher. Die teilweise steilen Bergflanken sind mit Heidekraut und Farn überzogen. Nach der Überwindung der zweiten Bergkette sehen wir den Atlantik mit der Bucht von Hondarribia vor uns. Unter uns liegt Irún und uns gegenüber der letzte Pyrenäenausläufer, der zum Cabo Higuer leitet. Übernachtung in Irún.
Hm ↑1150 ↓950 Gz 9 h [F/–/A]

11. Tag: Das große Finale am Atlantik
Von Irún aus erklimmen wir in steilem Aufstieg die letzten „Gräte“ der Pyrenäen, den „Jaizkibel“, einen lang gestreckten Bergrücken. Rechts unter uns die Bidasoa-Bucht mit Irún und Hendaye auf der französichen Seite und links die wilde Atlantikküste. Langsam geht es an der famosen Kirche von Guadalupe vorbei auf dem Kamm zum Kap hinunter. Der Leuchtturm des Cabo de Higuer ist der Endpunkt der Transpirenaica nachdem wir hunderte von Km und fast 50.000 Höhenmeter durch Mittel- und Hochgebirge unterschiedlichster Ausformungen und Klima- und Vegetationszonen gewandert sind. Wir sollten das mit einem Bad im Atlantik feiern.  Abends dann großes Abschlussessen in einem Fischrestaurant des historischen baskischen Ortes Hondarribia. Übernachtung in Irún.
Hm ↑ ↓600 Gz 5,5 h [F/–/A]

12. Tag: Heimreise
Früher Transfer nach Bilbao zum Flughafen (120 km/1,5 h) und Rückflug in die Heimat.
[F/–/–]

Bei dieser Reise bieten wir weitere Etappen an:
Die erste Etappe der Pyrenäen-Durchquerung führt Sie von der Costa Brava nach Andorra
- zum Reiseprogramm ESPYHA
Die zweite Etappe der Pyrenäen-Durchquerung führt Sie von Andorra in die Zentralpyrenäen
- zum Reiseprogramm ESPYHB
Die komplette Pyrenäen-Wanderreise ist auch als Gesamttour buchbar
- zum Reiseprogramm ESPYH

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch oder Englisch sprechender einheimischer Bergführer
  • Flug ab/bis Deutschland nach Barcelona, zurück ab Bilbao
  • 11 x in Hotels im Doppelzimmer, in Hütten und Hostals im Mehrbettzimmer
  • Halbpension
  • Busfahrten laut Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Gepäcktransport zu den Unterkünften
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

8–15 Personen

Reisedokumente

Personalausweis oder Identitätskarte

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination. Weitere Informationen finden Sie unter https://travelsafe.spain.info/de/.

Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Trinkgelder ca. € 30,–

Zusatzinformationen

Ein Begleitfahrzeug gewährleistet den Gepäcktransport und übernimmt Kurztransfers von 10–30 km, die die Tagesetappen sinnvoll verkürzen und den leichteren Zugang zu den Unterkünften erlauben.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Torla

1Bujaruelo

Bachimaña

1Bachimaña-Hütte

Formigal

1Hotel Villa Sallente

Candanchú

1Albergue Aysa

Selva de Oza

1Camping Selva Oza

Ochagavia

1Hotel Auñamendi

Burguete

1Hotel Loizu

Elizondo

1Hotel Elizondo

Vera de Bidasoa

1Hotel Bereau

Irún

2ETH Irun

Änderungen vorbehalten

Anforderungen

Technisch anspruchsvolle und konditionell sehr fordernde Tour. Sie sind ein erfahrener Weitwanderer, trittsicher und im weglosen Gelände geübt. Sie müssen bis zu 1300 Hm im Auf- und/oder Abstieg mit Gehzeiten von 5 bis 9 h bewältigen. Wenn Sie sich für einen Gipfel entscheiden, verlängern sich Gehzeiten und Höhenmeter entsprechend. Sollte die Witterung ungünstig sein, werden Varianten begangen, die vom Reiseverlauf abweichen. Sie sind flexibel und auch der Teamgeist darf bei einer anspruchsvollen Tour wie dieser nicht fehlen. An vier Tagen müssen Sie Ihre persönlichen Sachen für jeweils eine Nacht im Tagesgepäck mitnehmen.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeESPYHC
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug


mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Barcelona, zurück Bilbao an, Anschlussflüge von anderen deutschen Flughäfen auf Anfrage.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer-Zuschlag pro Etappe € 200,–

Termine So 19.09.2021 bis Do 30.09.2021
ab 1.895,- €