Wintermärchen Norwegen: Einsame Schneeschuh-Wanderungen um den Jotunheimen

Beschreibung

  • Leichte Schneeschuh-Touren, 8 Tage
  • Historisches Berghotel mit Spitzen-Restaurant
  • Fjell-Touren im Genuss-Plus-Stil
  • Exkursion zur Eiswelt des gefrorenen Sjoa-Flusses
  • Chancen auf Nordlicht, Elch und Rentier
  • Gipfelmöglichkeit, u. a.:
    - Svartnubben, 1616 m
ab € 1.295,- pro Person

Programm

Norwegens Natur verzaubert mit Schönheit – besonders im Winter. Mit seinen weiten Hochebenen und kühn geschwungenen Gebirgszügen bietet die Region um den Nationalpark Jotunheimen unbegrenzten Outdoor Spaß. In Ruhe den Winter genießen, geborgen sein in der ursprünglichen, weiß glitzernden Landschaft – das alles macht Schneeschuhwandern im Winterurlaub so attraktiv. Und wer gehen kann, kann auch mit Schneeschuhen gehen! Schneeschuhe sind eine gute Alternative zu Skiern, wir kommen überall hin und mit Glück treffen wir einen Elch im Wald. Es sind magische Momente, wenn Sie Ihre eigenen Spuren in die tiefverschneite, glitzernde Wald- und Bergwildnis ziehen. Warmer Tee wärmt uns von innen, im Kamin knistert gemütlich das Feuer, das vorzügliche Abendessen wartet bereits. Ein purer Genuss. Sie freuen sich auf die Eiswanderung in der Sjoa-Schlucht, die Elchsafari, Rodelspaß oder den täglichen Saunagang.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Anreise nach Oslo
Individuelle Anreise zum Fjell-Hotel (280 km/4 h). Schon jetzt erleben Sie Bilderbuchnorwegen, z. B. das Gudbrandsdalen, das Land von Peer Gynt. Von hier kommt der berühmte und leckere braune Käse. Viele der Holzhäuser tragen noch Grasdächer. Und Sie passieren die Olympiastadt Lillehammer. Berge, Wasser und Gletscher prägen die Landschaft Norwegens. Eine Landschaft reich an Kontrasten, in der Natur noch pur ist und in Wildheit und Harmonie erlebt werden kann. Der historische Hotelkomplex Hindseter liegt am Rande des berühmten Jotunheimen-Nationalparks. Die Region ist extrem dünn besiedelt ist (ca. 10 Einwohner/qm). Willkommensdrink am Kaminfeuer mit dem norwegischen Bergführer André und der „guten Seele des Hotels”, seiner deutschen Ehefrau Karola. [–/–/A]

2. Tag: Hindseterkampen und Veo-Schlucht
Zum Hindseterkampen, 1059 m, und zur Veo-Schlucht. Mit 100 Höhenmetern Unterschied ist der Hausberg fast nur ein Haushügel. Dennoch bietet er oberhalb der Baumgrenze eine erste fantastische Aussicht auf das Tal mit seinen Birken- und Kiefernwäldern. Im tiefen Schnee kommt man trotz Schneeschuhen nur langsam voran, der ganze Körper wird beansprucht. Sie kreuzen die Hochebene Richtung Veo-Schlucht. Steil abfallende Schneewehen am Rand der Schlucht lassen sich mit Schneeschuhen gut queren. Sie probieren verschiedene Techniken wie sanftes Gleiten und kleine Sprünge. Hm ↑↓100 Gz 4–5 h [F/M/A]

3. Tag: Auf den Stuttgongkampen, 1418 m.
Vom Hotel geht es durch einen verzauberten Birkenwald bergauf, die Langlaufloipen und den Fluss Sjoa lassen Sie schnell hinter sich. Am Gamelseter (= alte Alm) vorbei, erreichen Sie die Baumgrenze und blicken zurück zum Hotel auf der anderen Talseite. Sie steigen an der Nordseite auf. Hier oben ist der Schnee fest und liegt in großen Wehen, die zum Schneeschuh-Klettern einladen. Über einen Vorgipfel, der schon einen großen Teil des Panoramas preisgibt, steigen Sie zum Hauptgipfel auf. Von dort überblicken Sie bei einer 360-Grad-Rundumsicht das ganze Sjoa-Tal vom Gjendesee bis nach Randsverk (insgesamt etwa 40 Kilometer) und die mit Schnee bedeckten Seen, die in ein schmales weißes Flussband übergehen. Unzählige Gipfel des Nationalparks Jotunheimen beherrschen den Horizont. Hinunter tappsen Sie – abhängig von der Wetterlage und Schneetiefe – auf demselben Weg oder mit einem Schlenker über den See Tjönnosen. Hm ↑↓500 Gz 6 h [F/M/A]

4. Tag: Wanderung zum Steinholet
Auf den Spuren der Elche am Steinholet. Heute geht es in den Tiefschnee im Kiefernwald, dorthin, wo sich hunderte Elche jeden Winter zurückziehen. Sie starten direkt am Hotel flussabwärts entlang der Sjoa, kreuzen einige kleinere Inseln der Flusslandschaft und nehmen schließlich auf einem Hügel Position ein. Mit Ferngläsern erspähen Sie hoffentlich einige Elche in der Ferne – vielleicht sehen Sie diese auch aus nächster Nähe. Für Wärme und gute Stimmung sorgt eine Rast am Lagerfeuer, auf dem Sie pechschwarzen Kaffee brühen, bevor Sie weiterziehen und im großen Bogen zum Hotel zurückkehren. Als Abschluss der Tour besuchen wir das hoteleigene Wasserkraftwerk. Hm ↑↓100 Gz 5 h [F/M/A]

5. Tag: Besstrond Rundhø, 1421 m.
Nach kurzer Busfahrt, schnallen wir unsere Scheeschuhe an und durch einen verschneiten Wald, in dem es jedem Menge alter Kieferwaldbestände zu bestaunen gibt. Durch eine Klamm und über mehrere Vorgipfel, erreichen wir den Gipfel Besstrond Rundhø, 1421 m. Es offenbaren sich fantastische Ausblicke über das Haupttal und das Tal des Russa Flusses, sowie auf die Gipfel des Nationalparks. Der Abstieg erfolgt südseitig. Wir stöbern durch wunderbarsten Pulverschnee zur Bergwirtschaft Bessheim. Hier gönnen wir uns vor unserer Rückfahrt noch eine kleine Erfrischung. Der Bus wartet und bringt Sie in kurzer Fahrt zurück in Ihr behagliches Hotel. Hm ↑↓500 Gz 6 h [F/M/A]

6. Tag: Eiswanderung in der Sjoa-Schlucht
Die Eiswanderung in der Sjoa-Schlucht ist eine außergewöhnliche Tour in dramatischer Natur mit einzigartigen Eisformationen – heute einmal ohne Schneeschuhe. Die fantastische Wanderung führt Sie in eine unwirkliche Schlucht, wo das Eis eine eigene Welt in blau, grün und gelb geschaffen hat. Eisgrotten, Eisrutschen und große ausgewaschene Flusskessel formen eine Märchenlandschaft. Abends, nach dem obligatorischen Saunagang, und einem wie immer hervorragenden Abendessen, geht es noch einmal in die helle Nacht zu einem zünftigen Rodelspaß. Wer schlittert am schnellsten über den Abhang vor dem Hotel? Dazu gibt es heißen norwegischen Glögg mit Schuss! Hm ↑↓100 Gz 5 h [F/M/A]

7. Tag: Hochgebirgstour auf die Hochebene Hindflya, 1500m
Hochgebirgstour im Nationalpark Jotunheimen auf die Hochebene Hindflya, 1500 m. Der Wald hinter dem Hotel wird nur kurz durchquert, dann tauchen Sie ein in die einsame Bergwelt Jotunheimens. Nach den ersten 300 Höhenmetern Anstieg erreichen Sie die weiße Weite der Hindflya, einer Hochebene, die sich in allen Richtungen im Unendlichen zu verlieren scheint. Hier regiert der Wind, der im Schnee alle Muster und Formen zurückgelassen hat. Vor Ihnen türmen sich die 2000 Meter hohen Gipfel der Hindnubbenkette auf. Der Abstieg erfolgt über die Hinde-Schlucht zurück nach Hindsæter. Hm ↑↓600 Gz 6–7 h [F/M/A]

8. Tag: Die Heimreise
Individuelle Heimreise zum Flughafen Oslo. Weiterreise in die Heimat. [F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

 

 

 

  • Kleinbusfahrten laut Programm
  • Vollpension (mittags Lunchpakete)   
  • 7 x Hotel** im Doppelzimmer
  • Reiseleitung durch einen Deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer, bei der Eiswanderung durch einen Englisch sprechenden Guide

 

Bei uns außerdem enthalten

  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
  • Eintrittsgebühr für den Wellnessbereich
  • Zwei Abendveranstaltungen:
     - Wanderung zum Wasserkraftwerk
     - Schlittenrennen bei Fackellicht mit Glühwein
  • Schneeschuh-Leihausrüstung mit Stöcken

Teilnehmerzahl:

8–16 Personen

Reisedokumente

Personalausweis oder Identitätskarte

Zusatzkosten:

Trinkgelder ca. € 30,–

Zusatzinformationen:

Wichtiger Hinweis: Innerhalb der Schneeschuh-Woche kann sich die Reihenfolge der Touren ändern. Ihr Reiseleiter holt den Wetter- und Schneebericht ein und wird das Programm optimal anpassen.

Unterbringung

Das Hindseter Fjellhotel** wurde vor über hundert Jahren erbaut. Das Berghotel mit gemütlicher Atmosphäre verfügt über 24 Zimmer mit Dusche und WC. Im Aufenthaltsraum mit offenem Kamin und holzgetäfelten Speisesaal von 1898 fühlt man sich gleich wohl. Der Häuserkomplex mit Panorama liegt an einer kaum befahrenen Straße mitten im Fjell am Rande des Jotunheimen-Nationalparks auf 900 Meter Höhe unweit des im Winter pittoresk vereisten Flusses Sjoa. Die lokale Küche ist ein Erlebnis und die Weinkarte kann sich sehen lassen. Im neuen Wellnessbereich stehen Sauna und Whirlpool zur Verfügung. Ein eigenes Wasserkraftwerk liefert dem Hotel „grünen“ Strom.

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch leichte aber fordernde Schneeschuh-Wanderungen. Das Schneeschuhgehen lernen Sie unterwegs. Die Technik erfordert keine Vorkenntnisse – wer laufen kann, fühlt sich auch auf "Tellern" wohl. Ausdauer für Gehzeiten bis zu 6 h. 

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^°°°

Details

BuchungscodeNOWIN
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Leistungsbeginn:
ab/bis Hindseter Fjellhotel

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein tagesaktuelles Angebot ab/bis gewünschtem Abflughafen. Bei Flugbuchung über den DAV Summit Club sind die Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Abreisetag im Flugangebot enthalten.

Beispielflugpreis: Mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Olso und Transfers zum Hindseter Fjellhotel und zurück ab € 500,-

Bitte beachten Sie: Bei Flugbuchung in Eigenregie sind Sie für die Organisation der Flughafentransfers selbst verantwortlich

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer ab € 200,– (Ostertermin 2020 ab € 250,-)

 

Termine Sa 21.03.2020 bis Sa 28.03.2020
ab 1.295,- €

Sa 28.03.2020 bis Sa 04.04.2020
ab 1.295,- €

Sa 04.04.2020 bis Sa 11.04.2020
ab 1.350,- €

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Jenny Alex

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Jenny Alex
Telefon: 089 - 642 40 127Telefon: 089 - 642 40 127
E-Mail sendenE-Mail: alex@dav-summit-club.de

Kommentare: Das sagen Mitreisende

  • Zum Reisetermin vom 23.03.19 bis 30.03.19 sagte Lukas K.:

    „Meine Erwartungen wurden wieder einmal übertroffen. Vielen Dank, DAV Summit Club!“

  • Zum Reisetermin vom 30.03.19 bis 06.04.19 sagte Karl-Heinz .:

    „Die Schneeschuh-Wanderung in Norwegen war insgesamt sehr schön. Ist zu empfehlen.“

  • Zum Reisetermin vom 23.03.19 bis 30.03.19 sagte Lukas K.:

    „Meine Erwartungen wurden wieder einmal übertroffen. Vielen Dank, DAV Summit Club!“