Die große Atlas-Traverse: Zelttrekking und Weitwanderung- Vom Jebel M'Goun zum Jebel Toubkal

Beschreibung

  • Anspruchsvolles Zelt-Trekking, 21 Tage
  • Das Abenteuer Atlas-Traverse für erfahrene Trekker
  • 17 Nächte im Zelt
  • Auf die höchsten Gipfel Nordafrikas
  • Hinter jedem Bergkamm neue Eindrücke und Landschaften
  • Beeindruckende Kasbah Telouet
  • Imlil: buntes Berberdorf im Hohen Atlas
  • Königsstadt Marrakesch: Märchen aus 1001 Nacht
  • Gipfelmöglichkeiten, u. a.
    - Jebel M’Goun, 4071 m
    - Jebel Toubkal, 4167 m
    - Timesguida, 4089 m
    - Ras Ouanoukrim, 4083 m
ab € 1.195,- pro Person

Programm

260 Kilometer, zwei Viertausender, 14 850 Höhenmeter im Aufstieg und 18 Wanderetappen. Dieses Zelttrekking ist ein Traum für sportlich ambitionierte Trekker. Begleitet von einem erfahrenen Wanderführer, der jeden Weg vor Ort kennt, arbeiten Sie sich von Ost nach West vor: von der Wüste über hohe Pässe bis zu den hohen Bergen. Langweilig wird es dabei nie, ändert sich doch nach fast jedem Pass oder Bergkamm wieder die Landschaft. Mit dabei eine Begleitmannschaft bestehend aus Koch, Helfern und Muli-Treibern, die Sie während der langen Unternehmung bestens versorgen. Der Jebel M’Goun, 4071 m, ist erster Höhepunkt der Tour und wird nach gleichmäßiger Höhenanpassung auf der dritten Wanderetappe bestiegen. Wir folgen weiter den Spuren der Tuareg und nähern uns bei Wanderungen mit Gehzeiten bis zu acht Stunden pro Tag, allmählich dem höchsten Gipfel Nordafrikas, dem Jebel Toubkal, 4167 m. Eine einmalige und sicherlich unvergessliche Tour.


Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.
 

1. Tag: Anreise nach Marrakesch 
Wenn Sie den Flug und Transfer über den DAV Summit Club gebucht haben erwartet Sie am Flughafen ein Mitarbeiter unseres Partners vor Ort für den Transfer ins Hotel. Sonst nehmen Sie sich bitte ein Taxi für die kurze Fahrt in die Stadt. Je nach Ankunftszeit bleibt evtl. noch Zeit für erste eigenständige Erkundungen der Stadt. 
[–/–/A]

2. Tag: Trekkingbeginn im Hohen Atlas
Beim Frühstück treffen Sie Ihren lokalen Reiseleiter für die kommende Woche kennen. Nach erlebnisreicher Busfahrt erreichen wir die Naturbrücke d’Imni-n'lfni, die aus Tropfstein gebildet ist. Weiterfahrt zu einem kleinen Pass, an dem im Sandstein Millionen von Jahren alte Spuren von Dinosauriern zu entdecken sind. Dann werden die Maultiere von der Begleitmannschaft beladen. Sie steigen aus dem Tal von Bougemaz Tamazirte, 1900 m, in gemächlichem Tempo auf zum ersten Camp bei Ikkis, 2300 m. Zur Begrüßung kredenzt der Koch gleich mal frisch gebrühten Pfefferminztee.
Hm ↑450 ↓50 Gz 3 h [F/M/A]

3. Tag: Der Aufstieg zum Tizi Tarkeditt,
3450 m, ist lang und mühsam. Der Höhenreiz dabei ist gut für die Akklimatisation, aber es kommt darauf an, langsam und gleichmäßig zu gehen, viel zu trinken und nicht außer Atem zu kommen. Ihr Bergführer gibt Tipps. Der von Beginn an einsame Weg führt auf den Spuren der Tuareg und Berber über blumenbunte Wiesen zu einem Vorpass. Dann Aufschwung zum Tarkeditt-Pass (Tizi = Pass), auf dem Sie zum ersten Mal der beeindruckenden Gipfelparade des M’Goun-Naturparks gegenüberstehen. Was für ein Aussichtsbalkon. Nun folgt der Abstieg zu einem Hochplateau und zum malerisch nahe der Tassaoute-Quelle eingerichteten Zeltlager Tarkeditt, 2900 m.
Hm ↑1150 ↓550 Gz 4 h [F/–/A]

4. Tag: Die Besteigung des Jebel M’Goun, 4060 m,
erfolgt auf dem uralten Karawanen-Weg der Tuareg-Nomaden. Über den Tizi Aumssoud, den legendären „Windpass“, auf den ersten Viertausender der Trekkingwochen. Vorbei an weidenden Schafherden und mit Wacholder bewachsenen Tälern zum dritthöchsten Gipfel im Atlasgebirge. Der Rundblick ganz oben ist einzigartig. Auf die Gipfelparade des Atlas-Gebirges und die Dunst- und Sandschleier über der Wüste, die endlose Weiten ahnen lassen. Das Atlas-Gebirge ist ein Bollwerk gegen die Sandmeere der Sahara. Hier wird klar, warum nach griechischer Mythologie Atlas ein Titan war, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Der Weg zum Hauptgipfel zieht sich, ist aber technisch unproblematisch. Müde aber stolz kehren Sie am Nachmittag ins Camp bei Tarkeditt zurück. Ein köstliches Abendessen aus der Zeltküche hilft bei der Regeneration.
Hm ↑↓1100 Gz 8 h [F/M/A]

5. Tag: Über das Tarkeditt-Plateau
zu neuer Perspektive. Zwischen Mai und Ende Oktober gibt es hier saftige Weiden für Ziegen, Schafe, Maultiere und Dromedare. Vorbei an Nomadenzelten wandern Sie von den Quellen des Tassaoute-Flusses über den Tizi Ousdran, 3240 m, zu einer Abbruchkante. Die Hochebene reißt ab und Sie schauen mit den Augen des Adlers auf den tief eingeschnittenen Fluss. Ein langes Vegetationsband schlängelt sich von der Ortschaft Tassgaiwalt hinaus in die Steppe. Die Palette der Farben würde jeden Maler begeistern: alle Schattierungen von braun und grün, dazu das Rot der Felsen und die fast violett schimmernden, fernen Berge. Ein unendliches Spiel von Licht und Schatten. Die Ertappe endet mit dem steilen Abstieg nach Imis-N’Ikkis, in einem anmutigen Tal. Das Lager steht idyllisch am Fluss, 2250 m. Lust auf „Berber-Whiskey“? Der Koch bereitet ihn immer frisch im Kessel: den mit intensiver Bergminze aromatisierten grünen Tee.
Hm ↑800 ↓1450 Gz 7 h [F/M/A]

6. Tag: Durch das fruchtbare Tal
von Imis-n’Ikkis auf einer erholsamen Flachetappe unter dem Berg Xsar Agadir Ichehan nach Ait-Ali-n'Ito. Sie überqueren den Fluss auf einer Brücke und steigen dann an einem Seitenbach an der Ortschaft Imziln vorbei zum vielleicht schönsten aller Berber-Dörfer auf, nach Megdaz, 2000 m. Hier wird auf uralten Terrassenfeldern gezeltet. Am Nachmittag ist noch ein Dorfspaziergang angesagt um die mehrstöckigen Häuser und die hohen Speicher aus rotem Lehm zu bewundern. Kinder laufen Ihnen entgegen und staunen über die Gäste mit Trekking-Stöcken und Rucksäcken. Während Sie auf Sightseeing-Tour sind, bereitet der Koch das Abendessen zu.
Hm ↑150 ↓400 Gz 6 h [F/M/A]

7. Tag: Über den Megdaz-Pass,
2500 m, und mehrere kleinere Übergänge gelangen Sie zum malerischen Hochalmgelände von Azib Touadja. Der Rastplatz ist ideal gewählt, gleich neben einer sehr guten Trinkwasserstelle, 2100 m. Die Treppen mit unterschiedlich hohen Stufen über die rostbraunen Sandsteinriffe sind kraftraubend. Die Mulis mit dem Gepäck nutzen eine für sie bequemere Alternativroute. In Tachourcht gibt es einen kleinen Laden, in dem man die Vorräte aufbessern und  frische Getränke kaufen kann. Bergauf-bergab geht die Pass-Achterbahn weiter, mit immer wieder herrlicher Sicht in die bunten Täler, zum Camp Toudja, 2300 m.
Hm ↑900 ↓600 Gz 6–7 h [F/M/A]

8. Tag: In die Welt der bunten Disteln
führt ein Trampelpfad für Maultiere und Menschen. Über den Tizi Fedghat, 2500 m, geht es hinunter zur Teerstraße, die von Demnatz nach Quarzazate führt. Nur 300 Meter schlendern Sie über die Straße, bevor Sie einem luftigen Felsensteig zum Tizi Ninghmer, 2800 m, folgen. Oben angekommen genießen Sie den Ausblick über das Atlas-Gebirge in seiner vollen Pracht. Abstieg zum Tandasee, 2600 m, und weiter hinunter zum erholsamen Wiesencamp bei den süßen Quellen von Anfergal, 2300 m.
Hm ↑↓ 800 Gz 6 h [F/M/A]

9. Tag: Abstieg ins Ounila-Tal,
das mit blühendem Oleander und Feigenbäumen prächtig gesäumt ist. Durch Berber-Siedlungen erreichen Sie das Städtchen Tighzu, 1850 m. Dort genießen Sie einen "halben" Ruhetag, der auch noch die Besonderheit eines Taxitransfers nach Telouet, zum Palast des Paschas Glaouis bringt. Der Ort wurde durch Thami El Glaouis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt. Er war der Spross eines Berberclans, der seit Jahrhunderten wichtige Handelswege kontrollierte und durch Wegezölle und Schutzgelder wohlhabend und einflussreich geworden war. Die Ende des 19. Jahrhunderts auf einem Hügel erbaute Kasbah dominiert das Ortsbild. Seit dem Jahr der Unabhängigkeit Marokkos (1956) ist die Kasbah unbewohnt und verfällt. Selbstverständlich wird die Bergfestung besichtigt. Und die Einkehr im Straßencafé ist „zwingend“. Denn zum Camp Ouzlim mit seinen einladenden Badegumpen, 2000 m, ist es noch ein gutes Stück zu gehen.
Hm ↑↓ 450 Gz 4 h [F/M/A]

10. Tag: Der Weg zum Afra-Plateau
ist abwechslungsreich und bunt. Früh am Morgen besteht noch die Chance, seltene Atlas-Fasane in freier Wildbahn zu beobachten. Die Pfade sind schmal und immer wieder mit Treppen versehen, so dass die Maultiere mit dem Gepäck häufig Umwege machen müssen. Vom Tizi Isk-n’Tavozoult aus ist schon der große Nord-Süd-Übergang Marrakesch-Quarzazate zu sehen, eine Karawanenstraße aus alter Zeit. Der Abstieg führt über eine Blumenwiese, auf denen die Atlas-Imker ihre Immen auschwärmen lassen. Hunderte von Bienenkästen stehen hier. Es summt und brummt. Wieder etwas „alpiner“ wird es beim Aufstieg zum Afra-Plateau, das von Wiesen und Getreidefeldern geprägt ist. Dazwischen wird roter Mohn angebaut. Das ganze Spektrum intakter Berber-Oasenlandwirtschaft. Mittendrin das Camp, 2000 m.
Hm ↑↓800 Gz 6–7 h [F/M/A]

11. Tag: Das Berber-Dorf Adra Azat
zieht sich lange rechts und links des Weges hin. Wieder wandern Sie auf einem aussichtsreichen Panoramaweg über das fruchtbare Plateau. Hier und da bieten riesige Feigenbäume Schatten. Wie die Kieme eines riesigen Fisches zieht sich tief in die rötlich angehauchten Felsen eingekerbt die enge Schlucht des Zat-Tals bis zum Zeltlager von Azgor, 1350 m.
Hm ↑400 ↓1050 Gz 5–6 h [F/M/A]

12. Tag: Wacholderwälder und Steineichen-Haine
führen aus dem Zat-Tal zum imposant den Talgrund überragenden Ort Quarzate und auf das weitläufige Almplateau Adrar Yagour. Der „Chef“ der Begleitmannschaft und der Koch kennen sich sehr gut aus und finden ohne Nachdenken im Labyrinth der Felsen die Plätze mit prähistorischen Felszeichnungen und Gravuren. Wer Glück hat, entdeckt unterwegs auch eine der zahlreichen Versteinerungen. Es darf gerätselt werden. Mit Phantasie Stoff für Märchen im Stil der Seherazade. Ihr Diwan (Isomatte) steht im Zeltcamp Azib Mallouin, 2300 m. Wer weiß die schönste Geschichte aus 1001 Nacht?
Hm ↑1250 ↓300 Gz 7 h [F/M/A]

13. Tag: Sie verlassen das Adrar Yagour-Plateau
und wie durch ein riesiges Fenster leuchten Ihnen schon die Gipfel des Hohen Atlas entgegen. Steiler Abstieg ins Aurika-Tal. Bei Imi-n’Tadert erreichen Sie die Straße, so dass die letzten fünf Kilometer zur Atlas-Sommerfrische Setti Fatma mit dem Taxi abgekürzt werden. Das Zeltlager steht natürlich abseits der Straße in einem Walnusshain, 1450 m. Ein über 90 Jahre alter Berber-„Fürst“ lädt die Gruppe herzlich ein, die Zelte in seinen Garten zu stellen. Die Küchencrew kauft Verpflegung nach und Tee wird gebracht. Bald gibt es Abendessen.
Hm ↑300 ↓1000 Gz 5–6 h [F/M/A]

14. Tag: Aufstieg aus dem Aurika-Tal
über den Tizi Tamadirt, 2700 m. Der Pass ist in vielen Serpentinen kraftsparend angelegt und gut zu gehen. An den Flanken der Berghänge kleben wie eine Ansammlung von Streichholzschachteln winzige Berber-Dörfer. Das Auf und Ab im Atlas sind Sie mittlerweile gewöhnt. Lunch gibt’s nach einem längeren Abstieg auf der „Walnussoase von Asaka”. Etwa eine Stunde muss man danach rechnen, um die 300 Höhenmeter zur Scharte über dem Berberdorf Amenzal zu erreichen. Es ist ein fröhlicher Empfang dort. Kinder kommen entgegen, um Obst und Soft-Drinks zu verkaufen. Die kleinen Wasserkanäle, an denen der Weiterweg verläuft, erinnern an Südtiroler Waale. Das Zeltlager steht strategisch ideal an den Quellen von Amchichka, 2570 m.
Hm ↑1600 ↓450 Gz 7 h [F/M/A]

15. Tag: Wer Pässe sammelt,
der kommt im Hohen Atlas wahrlich auf seine Kosten. Gut ausgeschlafen, verlassen Sie nach dem Frühstück den malerischen Zeltplatz und gehen gleich den Tizi Nomchichki an. Danach zeigt der Höhenmesser über eine längere Strecke nur geringe Ausschläge, bevor der Tizi Boukachout Sie ganz nahe an die hohen Berge von Tachedirt bringt: Tazarhart, 3980 m, oder Ras N’Ouanoukrim, 4083 m, bekannte Gipfel der „normalen“ Jebel Toubkal-Rundtour. Siedlungen wie Tifnoute oder Amzal erinnern an Almen in den Alpen. „Jause“ bei Azib Likemt. Ab und zu gibt es gekühlte Cola zu kaufen, als „Treibstoff“ für den weiteren Aufstieg durch ein enges Hochtal bis zu den Quellen Assif Ourain, wo auch die Zelte stehen, 2900 m. Wer mag, kann den Sonnenuntergang hinter dem Viertausender Toubkal von einem kleinen Pass über dem Lager genießen.
Hm ↑800 ↓500 Gz 6 h [F/M/A]

16. Tag: Auf den Tizi Aouraine,
3120 m, steigen Sie quasi als Frühsport. Der Jebel Toubkal, 4167 m, und der Imouzzer, 4010 m, rücken ins Blickfeld. Das große Ziel fast auf Augenhöhe. Während des gesamten Abstiegs ins grüne Tisgui-Tal ist der Atlas-Riese Toubkal Ehrfurcht gebietende Verlockung. Bei Tazgor erreichen Sie den Talgrund. Jetzt ist es auch nicht mehr weit zum schön gelegenen Camp am Ifni-See, 2300 m. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, alternativ den Walnusshain von Imhilane, 2000 m, anzusteuern. Da gibt es eine einfache Herberge mit Dusche.
Hm ↑400/1300 ↓/1600 Gz 5–6 h [F/M/A]

17. Tag: Der eiskalte Lac d’Ifni
auf fast 2300 Meter Höhe ist der einzige natürliche Bergsee im westlichen Hohen Atlas und eiszeitliches Überbleibsel. Sie umwandern den tiefblau und türkis schimmernden See und steigen langsam in eine attraktive Schlucht ein, die sich über 1300 Höhenmeter zum himmelhohen Tizi Ouanamuss, 3664 m, hinaufzieht. Noch einmal eine Herausforderung für Mensch und Tier. Das Camp Toubkal, 3200 m, ist das Basislager für den Jebel Toubkal, den zweiten Viertausender auf dem Traumpfad durch die einsame Bergwelt des Hohen Atlas.
Hm ↑1600↓ 400 Gz 6 h [F/M/A]

18. Tag: Auf den Jebel Toubkal, 4167 m,
den höchsten Berg im Atlas, das Dach Marokkos. Die Nacht war kurz. Es ist noch dunkel und die Sterne leuchten beim Aufbruch. Bestens konditioniert nach den vielen Tagen unterwegs, steigen Sie zum Gipfel auf und genießen dieses Cinemascope-Breitwandkino. Der Blick 360 Grad, unverstellt. Die bewältigte Serie von Pässen und Übergängen, all die Auf- und Abstiege, Ihr Bergführer zeigt Ihnen die Route im Rückblick. Und Sie staunen über die Zackenkrone aus schneebedeckten Gipfeln. Schnee über der Wüste! 
Hm ↑↓1000 Gz 9 h [F/M/A]

Tag 19: Zwei 4000er-Gipfelziele haben Sie im Auge
den Timesguida, 4089 m, und den benachbarten Ras n’Ouanukrim, 4083 m. Ihr Bergführer entscheidet vor Ort. Sollten sich beim Trekking oder der Besteigung des Jebel am Vortag Verzögerungen ergeben haben, dient dieser Tag zusätzlich als Reserve. Unabhängig davon auf welchem Gipfel Sie stehen: der Blick auf den Jebel Toubkal und seine Trabanten ist schön und beeindruckend. Sie lassen im Geiste die letzten Wochen Ihrer Atlas-Traversale vorüberziehen und erreichen am Nachmittag das Bergsteigerdorf Imlil, 1750 m. Jetzt haben Sie sich den Komfort einer festen Unterkunft hochverdient. Aber auch die treuen Begleiter – vom Maultiertreiber bis zum Koch – haben sich Dank und ein großzügiges Trinkgeld verdient, bevor Sie Hotelzimmer beziehen und sich genüsslich unter die heiße Dusche stellen. Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man sich nach knapp drei Wochen Zelt-Trekking den Staub von 260 Kilometern Fußweg aus den Kleidern schütteln kann. 
Hm ­↑850↓2300 Gz 7-8 h [F/M/A]

20. Tag: Die Königsstadt Marrakesch 
(65 km/1,5 h) bietet Höhepunkte besonderer Art in bunten Kulissen wie aus 1000 und einer Nacht: Moscheen, Paläste, Wollfärbergassen, Garküchen und das Menschengewimmel am „Platz der Geköpften“ – der Stadtführer zeigt Ihnen die schönsten Plätze der Stadt. Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Erkundungen.
[F/M/–]

21. Tag: Die Heimreise 
ist leider unaufschiebbar. Es heißt Abschied nehmen. Per Taxi oder Transfer (bei Flugbuchung über den DAV Summit Club) geht es zum Flughafen für den Rückflug von Marrakesch nach Deutschland.
[F//]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

Die große Atlas-Traverse
(Buchungscode: MATRA)

  • Reiseleitung durch einen Deutsch sprechenden einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • ab/bis Hotel in Marrakesch
  • Busfahrten laut Programm             
  • Vollpension beim Trekking, in Marrakesch Halbpension
  • 2 x Hotel***, 1 x Hotel* jeweils im DZ  
  • 17 x Zweipersonenzelt mit einfacher Liegematte              
  • Gruppenzelt mit Tisch und Stühlen sowei Toilettenzel                           
  • Gepäcktransport durch Mulis, 15 kg                              
  • Begleiter: Führer, Koch, Helfer      
  • Deutschsprachiger Stadtführer Marrakesch

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Preis pro Person im Doppelzimmer/-zelt: ab € 1195,-
Aufpreis Einzelzimmer/-zelt: € 295,-
 


Zusatznacht Hotel in Marrakesch (Hotel Farah, Hotel Diwane, Hotel Meriem, Hotel Mogador o.ä)
Doppelzimmer/Frühstück: € 55,- pro Person
Einzelzimmer/Frühstück: € 75,- pro Person
indv. Flughafentransfer einfache Fahrt (nur im Rahmen einer Flugbuchung beim DAV Summit Club buchbar !): € 25,- pro Person

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Haftpflicht-Versicherungen

Teilnehmerzahl:

4–15 Personen

Reisedokumente

Reisepass (mindestens 6 Monate über Reiseende hinaus gültig)

Zusatzkosten:

Trinkgelder ca. € 100,- bis 150,-

Zusatzinformationen:

Wichtige Hinweise:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie
Marrakesch2Hotel Farah, Hotel Diwane, Hotel Meriem, Hotel Mogador o.ä.***
Imlil1Hotel Etoile de Toubkal*
Trekking17Zelt

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderungen und leichte Hochtouren, die Kondition für Gehzeiten bis 9 h erfordern. Die höchste Übernachtung erfolgt im Zelt auf 3200 m. Die Gipfelanstiege verlangen Trittsicherheit und leichte Kraxelei, im Frühjahr kommen eventuell auch Steigeisen zum Einsatz. Eine anspruchsvolle Unternehmung für erfahrene Trekker mit Pioniergeist und Durchhaltevermögen. Kleinere Abweichungen vom Routenverlauf sind die Regel.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Trekking

Technik:
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Kondition:
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Jebel M`Goun und Jebel Toubkal

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeMATRA
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Leistungszeitraum: ab / bis Hotel in Marrakesch (Zielflughafen RAK)

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein tagesaktuelles Flugangebot ab/bis gewünschten Flughafen. (bei Buchungsanfrage über "jetzt buchen", per E-Mail oder Telefon vorab)

* Bei Buchung der Flüge über den DAV Summit Club sind die Hotel- und Flughafentransfers im Zielgebiet am offiziellen An- und Abreisetag für Sie organisiert und im Flugangebot bereits enthalten

* Bei Flugbuchung in Eigenregie sind Sie für die Organisation der Hotel- und Flughafentransfers selbst verantwortlich!

Beispielflugangebot: 
Flug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt/München nach Marrakesch, inklusive Hotel- und Flughafentransfer ab € 450,- 
(Preise variieren je nach Buchungszeitpunkt und Reisezeitraum.)

NEU: Für Abflüge ab 01.01.2020 kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.


Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)


Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise. Danach Buchung nur noch auf Anfrage möglich.

Termine So 10.05.2020 bis Sa 30.05.2020
ab 1.195,- €

So 02.08.2020 bis Sa 22.08.2020
ab 1.195,- €

So 20.09.2020 bis Sa 10.10.2020
ab 1.195,- €

So 16.05.2021 bis Sa 05.06.2021
ab 1.195,- €

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Henrik Hoeffling

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Henrik Hoeffling
Telefon: 089/642 40 125Telefon: 089/642 40 125
E-Mail sendenE-Mail: hoeffling@dav-summit-club.de

Kommentare: Das sagen Mitreisende

  • Zum Reisetermin vom 07.05.17 bis 27.05.17 sagte Laura W.:

    „Die Atlas- Traverse war in vielerlei Hinsicht ein absolut beeindruckendes Erlebnis, welches mir immer in Erinnerung bleiben wird. Drei wunderbare Wochen durch eine oftmals steinige und trockene, aber überraschenderweise auch sehr grüne Landschaft in Begleitung von unglaublich herzlichen, hilfsbereiten und fröhlichen Mulitreibern. Gerade die tolle Betreuung vor Ort (vom Reiseleiter bis zum Mulitreiber) war eine große Bereicherung dieser Reise, welche mir viele beeindruckende, aber auch lustige und sehr schöne Momente beschert hat. Danke!“

  • Zum Reisetermin vom 07.05.17 bis 27.05.17 sagte Julica S.:

    „Eine wahnsinnig beeindruckende Reise, die mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird! Wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaften, Sternenhimmel wie aus dem Bilderbuch, ebenso die Übernachtungsplätze! Wir hatten viel Spaß mit der Begleitmannschaft und unserem Führer und haben uns mehrfach über deren grenzenlose Hilfsbereitschaft gefreut. Schmackhafte Mahlzeiten, Minz-Tee-Einladungen in den Berber-Dörfern, die Erzählungen über das Leben der Berber und am Schluss noch ein erholsames Hammam in Marrakesch - einfach Marokko pur!“

  • Zum Reisetermin vom 15.05.16 bis 04.06.16 sagte Andreas W.:

    „Die Begleitmannschaft beim Trekking war sehr freundlich und hilfsbereit.“