Der andere Blick - große Kulturwanderreise Iran mit Zohreh Farzaneh und Berti Spiessl

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Kulturwanderungen, 19 Tage
  • Tageswanderungen im Zagros-Gebirge
  • Isfahan, die „Perle des Orients”
  • Begegnungen mit den Bakhtiari-Nomaden
  • Schauplatz der Weltgeschichte: Persepolis
  • Duft aus den Rosengärten von Shiraz
  • Yazad: Stadt zwischen zwei Wüsten

Programm

Seit Jahrhunderten ziehen die Bakhtiari – Nomaden, das Volk der Winde – im Frühling aus den Steppen im Osten mit Sack und Pack und all ihren Tieren auf die Sommerweiden im Zagros-Gebirge. In einer wilden Landschaft, überragt vom Zard-Kuh, 4550 m, ducken sich ihre schwarzen Ziegenhaarzelte am Rande üppig blühender Bergwiesen.

Mit der Iranerin Zohreh Farzaneh, eine hervorragenden Kennerin ihres Landes und mit Berti Spiessl, unserer Orient-Spezialistin, wandern Sie in die abgelegenen Täler des Zagros-Gebirges. Sie sitzen im geschützten Zelt bei Nomaden über dem Feuer der Teekessel und lauschen ihren Erzählungen vom harten, aber freien Leben im Einklang mit der Natur.

Die Größe des alte Persien erleben Sie in den achämenidischen Königsstädten Persepolis und Pasargardae. Dem Zauber des Orients begegnen Sie in den märchenhaften Städten Isfahan, Shiraz, Yazd und Kashan. Prunkvolle Herrenhäuser, duftende Rosengärten und prachtvolle Moscheen begeistern. In der pulsierenden Millionenstadt Teheran präsentiert sich der moderne Iran in all seinen Facetten.

1. Tag: Abflug nach Teheran, 1220 m, der Hauptstadt des Iran, von Frankfurt mit Lufthansa. Späte Ankunft und Fahrt zum schönen, stattlichen Hotel Ferdowsi, das wegen seiner guten Küche und Konditorei berühmte Hotel liegt sehr zentral und lässt keine Wünsche offen. Sie beziehen die Zimmer für zwei Nächte und freuen sich auf die kommenden Tage.
2. Tag: Stadtbesichtigung von Teheran nach einem gemütlichen Frühstück. Plantanengesäumte Alleen und ausgedehnte Parks lassen fast das pulsierende Leben der modernen Zwölfmillionen-Metropole vergessen. Zu Fuß erreichen Sie das Nationalmuseum und gewinnen somit erste Einblicke in die reiche Kulturgeschichte des Landes. Zur Mittagsrast lädt der nahe Park e-Shar mit einem orientalischen Speise-Pavillon. Nachmittags steht der Golestan Palast, auch Rosengartenpalast genannt, auf dem Programm, eine ehemals prachtvolle Stadtresidenz der iranischen Herrscher. [F/–/A]
3. Tag: Fahrt nach Abjaneh, 1700 m, das zum UNESCO-Welterbe zählt. Von Teheran geht es mit dem Bus in die Karkas-Berge nach Abyaneh, ein malerisches Dorf, dessen rotbraune Lehmziegelhäuser sich treppenartig den Hang hochziehen. Besonders reizvoll sehen die örtlichen Frauen aus: Sie haben sich ihre bunte Tracht bewahrt und tragen farbenfrohe Kleider und Tücher mit Rosendekor – keinen Tschador, ein großes meist dunkles Tuch, das Körper und Kopf bedeckt und von den meisten Frauen im Iran getragen wird. [F/–/A]
4. Tag: Isfahan, 1773 m, nennt man "die edelste Perle des Iran" und niemand macht der Stadt diesen Rang streitig. Von Schah Abbas I. im Jahre 1598 zur Metropole des alten Persien erhoben, glänzt Isfahan mit berühmtesten Beispielen islamischer Baukunst. Nach dem Frühstück unternehmen Sie zunächst eine kleine Wanderung um das Dorf Abjaneh und fahren anschließend mit dem Bus nach Isfahan (380 km/4 h). Für drei Nächte nehmen Sie Quartier in einem traditionellen Hotel, ehemals ein reiches Kaufmannshaus, inmitten der Altstadt gelegen. Besichtigung und ein erster Rundgang in Isfahan, der alten Hauptstadt Persiens. Am zentralen Imam-Platz und heutigen Mittelpunkt der Stadt herrscht am Freitagabend geschäftiges Treiben. Die Stadtbewohner lagern in den Grünanlagen, auf dem mitgebrachten Samovar dampft der Tee, und es wird gegrillt. Reisende werden schnell zu einem Tässchen Tee eingeladen und erleben authentisches iranisches Leben. [F/–/A]
5. Tag: Die herrlichen Kunstschätze, die prachtvolle Architektur, die Brücken und Gartenanlagen machen Isfahan zu einer der schönsten Städte der Welt. Ihre Reiseleiterin Zohreh Farzaneh, Isfahanerin, zeigt Ihnen in den nächsten zwei Tagen die schönsten Plätze und Ecke der Stadt. Gigantisch ist der 150 Meter breite und 500 Meter lange Imam-Platz. Dieser wird von zwei der prachtvollsten Moscheen Isfahans flankiert: der Imam-Moschee und der Sheik-Lotfallah-Moschee. Gegenüber erhebt sich der Torpalast Ali Qapu, seine historischen Bogenbrücken spannen sich jeweils über den Fluss Zayande-Rud und sind, jede für sich, ein Meisterwerk. Die bekannteste ist die Si-O-Se Pol-Brücke mit 33 Bogen. [F/–/A]
6. Tag: Ein Besuch des armenischen Viertels Djolfa steht am Vormittag auf dem Programm. Die Vank-Kathedrale, die größte der armenischen Kirchen Isfahans, ist das nächste Ziel. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehört der Chehel-Sotun-Palast, eine Reise durch die persische Architektur- und Kunstgeschichte verspricht der Besuch der Jame-Moschee. [F/–/A]
7. Tag: Fahrt ins Zagros-Gebirge nach dem Mittagessen. Chelgerd, 2400 m, gilt als Anlaufziel für Bergsteiger, Felskletterer und Botaniker. Im Frühjahr sind die Wiesen an den Ausläufern des Zard-Massivs voll von orangefarben und gelb blühenden Kaiserkronen. Jedes Jahr im April ziehen die Bakhtiari-Nomaden mit ihren Tieren und Sack und Pack aus den Tiefebenen am Persischen Golf zu ihren hier gelegenen Sommerweiden. Mit Badri, einem Bakhtiari, der jeden Winkel um den Berg Zard-Kuh kennt, und auch jeden Bakhtiari dieser Region, erwandern Sie die einsamen Hochtäler. Dank Badri öffnen sich die Zelte der Nomadenfamilien und mit der Übersetzungshilfe von Zohreh erfahren Sie mehr vom Leben, dem Alltag und den Bräuchen der Bakhtiari. Stützpunkt für die Wanderungen ist ein einfaches, aber charmantes Hotel mit Hüttencharakter. [F/–/A]
8. Tag: Zur tosenden Quelle von Koochrang, die ein begehrtes Mineralwasser liefert, fahren Sie zunächst mit dem Pickup. Von hier führt Sie die Wanderung längs der mächtigen Zard-Bergkette ins Tal des "schaumenden Wassers". Die höchste Erhebung ist der Zard–Kuh mit 4550 Meter, dessen weiß gepuderter Gipfel von weitem leuchtet. Hm ?200 ?150 Gz 5–6 h [F/M/A]
9. Tag: Fahrt nach Scheich Ali Khan, von hier führt der Weg durch üppiges Grün in ein Tal mit dem Namen „Weide ohne Besitzer" an kleinen Bachläufen entlang. Dort, am Brunnen Ismail, haben Nomadenfamilien ihren angestammten Lagerplatz. Große Webstühle sind aufgestellt und die hiesigen Frauen knüpfen in kleinen Gemeinschaften farbenfrohe Teppiche. Die bunten "Blumenteppiche" der Bakhtiari sind sehr beliebt und berühmt. Die Vorlagen dazu liefern die ringsum blühenden Blumenwiesen. Von der Ansiedlung Abdul Razagh startet die Rückfahrt nach Chelgerd. Hm ?250 ?300 Gz 6 h [F/M/A]
10. Tag: Die schneebedeckten Gipfel der Zard-Kette kommen immer wieder ins Blickfeld, wenn Sie heute durch Bide-bi-kas, den "Weiden ohne Besitzer" zu den Zelten hinter Scheich Ali Khan wandern. Hm ?300 ?250 Gz 4–5 h [FM/A]
11. Tag: Die Fahrt nach Yasuj führt entlang den Ausläufern der Zagros-Gebirgsketten über Pataveh und Sisakht. Hier liegt einer der höchsten Gipfel des Zagros, der Dena, 4409 m. In der Gegend von Yasuij schlagen die Qashghais Nomaden ihre Zelte auf. Sie beziehen die Zimmer in einem angenehmen Hotel und lassen die Tage im Zagros-Gebirge bei einem feinen Glas Tee Revue passieren. [F/–/A]
12. Tag: Besuch des Margon Wasserfalls und Fahrt nach Shiraz, 1580 m. Auf dem Weg machen Sie einen Stopp am Abshar-e Margon Wasserfall. Laut den Einheimischen ist er der schönste des ganzen Landes. Wie ein Schleier fällt er über eine riesige Felswand aus 30 Meter Höhe. Zusätzlich quillt aus unzähligen Felsenspalten das Wasser herab in ein flaches Becken, um dann kaskadengleich seinen Weg in den tiefer gelegenen Bach zu nehmen. Am Wochenende kommen die Iraner aus der Umgebung, um das Naturschauspiel zu erleben. Schnell werden Kontakte geknüpft, Gruppenbilder gemacht, Adressen getauscht. Weiterfahrt nach Shiraz und Bezug der Zimmer in einem Hotel für drei Nächte. [F/–/A]
13. Tag: Shiraz, die Stadt der Rosen und der Dichter. Ihre Poeten, Hafiz und Saadi bekamen ein Mausoleen in traumhaften Gärten. Am Grabschrein von Ali-Ebne-Hamzeh wird die tiefe schiitisch, religiöse Hingabe sichtbar. Viel ungezwungener geht es am alten Bazar zu, wo alles was das Herz erträumt zu finden ist. Daneben befindet sich die Masdjed-e Vakil-Moschee mit Kacheln im üppigen Rosendesign. Ebenso sehenswert ist die Nasir-ol-molk Moschee. Ein Besuch im Palast Baq-e Narenjestan lässt Sie den Reichtum vergangener Zeiten erahnen. [F/–/A]
14. Tag: Eine Exkursion nach Persepolis zur kaiserlichen Residenz und Metropole des ehemaligen Großreichs der Achemäniden steht heute auf dem Programm Ihrer Wander- und Kulturreise durch den Iran. Mit ihrem Reichtum an Festungsbauten, Palastanlagen, Säulenhallen und hochkünstlerischen Relieffassaden, ist das dreitausenjährige Persepolis eine der großartigsten Ruinenstädte der Welt. Anschließend besuchen Sie Naghsh-e-Rostam, eine archäologische Stätte der Achemäniden. Rückfahrt nach Shiraz und Zeit für einen individuellen Bummel durch die Stadt. [F/–/A]
15. Tag: Pasargadae, die älteste achämenidische Stadt und Hauptstadt des persischen Reiches, ist heute leider ein riesiges Ruinenfeld. Gut erhalten ist nur der Grabbau von Kyros. Auf der Fahrt nach Yazd halten Sie in Abarkuh, einem kleinen Städtchen mit traditionellen Bauten und Windtürmen. Bei der über tausend Jahre alten Zypresse machen Sie eine Rast und nehmen Ihr Mittagessen ein. Gegen Abend erreichen Sie Yazd, 1216 m, die Stadt am Rand der großen zentraliranischen Wüste. Bezug der Zimmer für zwei Nächte. [F/–/A]
16. Tag: Yazd, das Zentrum der Zoroaster, deren Anhänger dieser uralten Religion des Zarathustra das Feuer verehren. Sie besuchen die Türme des Schweigens, welche einst als traditionelle Begräbnisstätte dieser Glaubensgemeinschaft dienten. Beim Rundgang durch die verwinkelten Gassen der Altstadt besichtigen Sie den Feuertempel, Windtürme, Brunnenanlagen und die berühmte Freitagsmoschee. Am Abend gibt es die Möglichkeit ein Zurkhaneh genanntes „Krafthaus“ zu besuchen, wo starke Männer Keulen schwingen, was zur Vorbereitung eines Ringkampfes dient. [F/–/A]
17. Tag: Meybod, eine Stadt an der alten Seidenstraße, ist für seine Keramikwaren bekannt. Besonders sehenswert sind die Karawansereien und die alte Lehmziegelfestung. Weiterfahrt nach Nain und Stadtbesichtigung. Die Teppiche von Nain, deren feine Arabesken und Medaillons auf blauem, grünem oder cremfarbenem Grund geknüpft werden, sind in der ganzen Welt begehrt. Die Freitagsmoschee in Nain zählt zu den ältesten islamischen Bauten im Land. Wieder wohnen Sie in einem Hotel, errichtet im Stil einer Karawanserei. [F/–/A]
18. Tag: Die Fahrt nach Teheran unterbrechen Sie in Kashan, 982 m, einer ebenfalls sehr alten Stadt am Saum der Wüste und an der Seidenstraße. Alte Lehmpaläste zeugen vom einstigen Reichtum, wie das Khaneh Borudjerdiha. Besichtigung des Finn-Gartens, der die altpersische Vorstellung des Paradieses widergibt. Abschiedsabendessen und Weiterfahrt zum Flughafen Teheran. [F/–/A]
19. Tag: Rückflug nach Frankfurt mit Lufthansa und weitere Heimreise.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Flüge mit Lufthansa Frankfurt–Teheran und zurück, Freigepäck 23 kg
  • Flughafengebühren
  • Transfers und Fahrten mit Bus oder Pickup laut Programm
  • Eintitte für Besichtigungen laut Programm
  • 3 x Vollpension, 14 x Halbpension    
  • 3 x Hotel****, 6 x Hotel***, 8 x Hotel**, jeweils im DZ
  • Reiseleitung durch eine DAV Summit Club Kultur- und Bergwanderführerin, vorgesehen ist Frau Berti Spiessl

Bei uns außerdem enthalten

  • Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
  • Reiseleitung durch eine iranische, Deutsch sprechende Reiseleiterin, vorgehsehen ist Frau Zohreh Farzaneh
  • zusätzlich ein Bachtiari-Guide für die Wanderungen im Zagros-Gebirge

Teilnehmerzahl

10–15 Personen

Reisedokumente

Reisepass und Visum

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Trinkgelder und Visumgebühren ca. € 170,–; Persönliche Ausgaben wie weitere Mahlzeiten, Getränke, Minibar

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Teheran

2Hotel Ferdowsi****

Abjaneh

1Hotel Abjameh**

Isfahan

3Hotel Hakim***

Chelgerd

4Hotel Koohrang**

Yasuj

1Hotel Parsian****

Shiraz

3Hotel Park**

Yazd

2Hotel Bagh-e Moshir***

Nain

1Hotel Tourist Inn***

Anforderungen

Technisch leichte Tageswanderungen, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis 6 h benötigen.
Bitte beachten Sie, dass wir die Begegnungen sorgfältig geplant haben, aber eine Garantie dafür nicht gegeben werden kann. Sie bringen ein Höchstmaß an Interesse, Verständnis und Toleranz für ein streng islamisches Land mit, dessen Alltag von der Religion bestimmt ist.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeIASOBS
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug
Innerdeutsche Anschlussflüge € 100,– auf Anfrage (Änderungen durch die Fluggesellschaft vorbehalten)
Zimmeraufpreis

Einzelzimmer € 245,-

** Wichtig: bitte beantragen Sie Ihr Visum mindestens zwei Monate vor Abreise **

Termine