Der gefrorene Fluss – Zanskar-Trekking im Winter mit Besuch des Klosterfestes von Spituk

Beschreibung

  • Anspruchsvolles Zelt-Trekking im Pionierstil, 14 Tage
  • Abteien und Burgen im winterlichen Ladakh
  • Wanderung durch das Zanskar auf dem Frozen River Trek
  • Begegnung mit dem Buddhismus und tibetischer Mönchskultur
  • Stille Tage in der Einsamkeit des Himalaya
  • Geeignet für robuste Trekker, die auf Komfort verzichten können
  • Authentische Maskentänze beim Klosterfest von Spituk
  • Reiseleitung durch den Staatlich geprüften Berg- und Skiführer
    und DAV Summit Club Geschäftsführer Manfred Lorenz
ab € 3.095,- pro Person

Programm

Das Winter-Trekking auf dem gefrorenen Zanskar-Fluss, der in seinem Lauf bis zur Einmündung in den Indus die wilde und nur schwer zugängliche Zanskar Range durchschneidet, ist eines der ganz großen Trekking-Abenteuer im Himalaya. Dann, wenn die hohen Pässe verschneit und unbegehbar sind, bildet der Weg über den gefrorenen Fluss die einzige Möglichkeit, das Innere der Zanskar-Region zu erreichen. Wir folgen dieser seit Urzeiten von Einheimischen begangenen Route bis hinauf zum geheimnisvollen Kloster Lingshed. Dass das Eis sich in ständig neuen Farben und Formationen präsentiert und wegen oft überraschend neuer Wegebeschaffenheit ein Höchstmaß an Flexibilität und Teamgeist erfordert, macht dieses Unternehmen so spannend – eine Erkundung im Pionierstil, gerade aufgrund der vielen Unwägbarkeiten. Das außergewöhnliche Trekking im winterlichen Ladakh ist auch eine Reise in die Einsamkeit, Stille und Ruhe. Zu dieser Jahreszeit findet man nur wenige Touristen in „Klein-Tibet“. Auch deshalb lässt sich eine Exkursion in die arachische Natur des Indischen Himalaya mit dem intensiven Erleben unverfälschter tibetischer Mönchskultur auf das Beste verbinden. Der Besuch eines bedeutenden Klosterfestes bildet dabei ein absolutes kulturelles Highlight. Wir reihen uns ein in den langen Strom der Pilger, erleben die farbenprächtigen Maskentänze und lassen die tiefe Frömmigkeit eines überaus lebendigen Buddhismus auf uns wirken.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug nach Indien
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Leh
Landung in Delhi, 218 m, und Weiterflug nach Leh, 3500 m, in den frühen Morgenstunden. Transfer zu Ihrem Hotel, wo Sie die Zimmer für zunächst zwei Nächte beziehen. Der Rest des Tages dient der Erholung von der Anreise und dem Ankommen in „Indiens Tibet“. Das komfortable Hotel mit Zentralheizung auch in den Zimmern bildet Ihr „Basislager“ im winterlichen Ladakh. Ein erster Bummel in der um diese Jahreszeit verschlafenen Stadt, eine kleine Wanderung zur Shanti Stupa oder hinauf zur Tsemo Gompa, die den Hauptort „Klein-Tibets“ majestätisch überragt, fördert die Akklimatisation und eröffnet herrliche Blicke über Leh und hinüber in die tief verschneite Bergwelt der Stok-Gruppe mit dem mächtigen Sechstausender Stok Kangri.
[F/M/A] 

3. Tag: Medical check-up
Das Trekking über den gefrorenen Zanskar-Fluss ist ein besonderes Unternehmen und unterliegt deshalb besonderen Bestimmungen. Dazu gehört neben diversen Formalitäten eine verpflichtende medizinische Untersuchung, der sich alle Teilnehmer unterziehen müssen und die heute Vorrang hat. Die verbleibende Zeit bringt Begegnung mit dem tibetischen Buddhismus. Im Königspalast von Shey mit seiner 350 Jahre alten Buddha-Statue aus Kupfer und Gold residierten einst die Herrscher von Ladakh. Von Shey zum Gelugpa-Kloster Tikse führt ein Spazierweg. Die Anlage mit ihren roten und weißen Gebäuden ist über den Hang verstreut. In der Gebetshalle verehren fromme Buddhisten eine seltene Darstellung des „Buddha der Zukunft“. Die Angebote können je nach verbleibender Zeit genutzt werden. Auch kleinere Wanderungen helfen bei der Anpassung an die noch ungewohnte Höhenlage, die trockene Luft und die winterlichen Temperaturen. Letzte Vorbereitungen für den Zanskar-Treck werden getroffen ...
[F/M/A] 

4. Tag: Frozen River Trek
Erste Etappe: Bakula – Shingra Gongma 
Sie verlassen Leh früh am Morgen und fahren (72 km/3–4 h) entlang dem Indus-Fluss durch die Bergwelt Ladakhs. Kurz vor Nimo nehmen Sie die Abzweigung in das Zanskar-Tal und begehen nahe Bakula, 3220 m, erstmals den Frozen River Trek. Die Wanderung auf dem Eispanzer des Zanskar-Flusses, der die nächsten Tage den Weg vorgibt, ist ein spektakuläres Abenteuer. Eine dicke Eisschicht, „Chadar“ genannt, schützt das Team von den reißenden Wassern des wilden Flusses. Ihre Beschaffenheit hängt von vielen Faktoren ab, ändert sich auch innerhalb einer Tagesetappe häufig und bestimmt das Gehtempo. Wichtig ist die richtige Einschätzung der Verhältnisse, um das Eis sicher begehen zu können. Die einmeimischen Begleiter haben darin Erfahrung und der Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer sorgt für die richtigen Entscheidungen. Man gewöhnt sich schnell an die Fortbewegung auf dem Eis, vom flotten Voranschreiten bei griffiger Schneeauflage bis zum pinguinartigen Vorwärtsrutschen auf blanken Stellen. Wenn das Eis stellenweise nicht tragfähig sein sollte, heißt es auch einmal durch den eisigen Fluss zu waten oder auf den anstrengenden Pfaden, die in die steilen Felswände gelegt sind, aufzusteigen. Dabei sind immer wieder auch die Hände zu gebrauchen. Die Szenerie wechselt ständig, der Zanskar schlängelt sich zwischen steilen Felswänden hindurch. Das Zeltlager steht am Flussufer, 3210 m, und gibt den Blick auf scharfe Bergspitzen frei. Die Küchenmannschaft sorgt für das Abendessen. Für die Mahlzeiten wird ein geräumiges Essenszelt mitgeführt.
Hm ↑↓50 Km 4 Gz 2–3 h [F/M/A]

5. Tag: Frozen River Trek
Zweite Etappe: Shingra Gongma – Tibb
Der Morgen beginnt etwas widerwillig mit dem Verlassen des Schlafsacks, ein warmer Tee weckt die Lebensgeister. Die Begleitmannschaft nutzt zum Teil einfache Holzschlitten für den Transport des Gepäcks, die Teilnehmer sind mit dem Tagesrucksack unterwegs. Enge und schattige Schluchten, durch die sich der Fluss zwischen steilen Felswänden hindurch schlängelt, sind meistens auf ganzer Breite von einem dicken Eispanzer bedeckt. Diverse Höhlen in den Uferfelsen dienen den Einheimischen, die im Winter den gefrorenen Fluss als Weg von ihren entlegenen Dörfern ins Industal nutzen, als Nachtlager. Eine Quelle, deren Wasser trotz der tiefen Temperaturen munter aus dem Felsen strömt, ist mit Gebetsfahnen geschmückt und wird hoch verehrt. Auch heute entscheiden die Verhältnisse und der Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer, welche Route genommen werden kann: auf dem gefrorenen Fluss durch das Zanskar-Tal oder stellenweise die Steilhänge entlang, wobei dann auch einmal leichte Kletterstellen zu meistern sind. Tagesziel ist Tibb, 3280 m, dessen große Höhle Schutz bietet und auch von den Zanskari gerne genutzt wird. Sie freuen sich auf das Abendessen. Im buddhistischen Ladakh serviert die Küche weder Rind noch Schwein. Die alternative Kost mit Reis, Gemüse, Lamm und Huhn ist aber sehr schmackhaft.
Hm ↑75 Km 14 Gz 6–7 h [F/M/A]

6. Tag: Frozen River Trek
Dritte Etappe: Tibb – Nyarakpulu
Gestärkt durch ein gutes Frühstück geht es weiter flussaufwärts. Die dabei zu überwindenden Höhendifferenzen sind, wie  auch an allen anderen Trekkingtagen, minimal – es sei denn man muss aufgrund der Verhältnisse auf dem Fluss die eine oder andere offene Stelle über die angrenzenden Hänge umgehen. Hierfür fallen dann schnell ein paar hundert Höhenmeter an, Trittsicherheit ist dabei auf jeden Fall erforderlich. Nach der Mittagspause mit einer warmen Suppe und heißem Tee weisen Gebetsfahnen auf die Nähe zur ersten Ortschaft seit Beginn des Frozen River Treks hin. Ein großer, tief gefrorener Wasserfall, funkelt in farbigen Facetten und ist ein absolut lohnendes Fotomotiv. Dann führt die Route über eine kleine Holzbrücke auf die andere Flussseite und zum hundert Meter über dem Zanskar River gelegenen Zeltplatz Nyarakpul. Er befindet sich auf einer kleinen Terrasse in 3400 Metern Höhe. Je nach Lust und Laune kann man von hier aus noch dem dreihundert Meter höher gelegenen, achaisch wirkenden Ort Nyarak einen Besuch abstatten.
Hm ↑125 Km 12 Gz 6–7 h [F/M/A]

7. Tag: Frozen River Trek
Vierte Etappe: Nyarakpulu – Lingshed
Heute folgen wir zuerst für eine gute Stunde dem Zanskar-Fluss, bevor wir uns an den langen Aufstieg durch ein kleines, enges Seitental hinauf nach Lingshed machen. Der Weg ist schmal, vielleicht auch durch hartgefrorenen Schnee rutschig – Snowspikes unter den Schuhen helfen weiter. Langsam kommen die untersten Häuser des weitläufig im großen Talkessel verteilten Ortes in Sicht. Die zahlreichen Terrassenfelder, die sich an jeder möglichen Stelle ausbreiten, sieht man so richtig erst von oben. Der gesamte Kessel wird von dem mächtigen, am obersten Rand des Dorfes gelegenen Kloster beherrscht. Das Camp steht im Ort, 3870 m. Wahrscheinlich können wir hier die Zelte auch gegen ein spartanisches Nachtlager in den Häusern tauschen, wo jeweils ein Bukhari, der landesübliche zylindrische Stahlofen, für angenehme Wärme in der Küche sorgt. Sie kuscheln sich in den Schlafsack und sind froh, das große Ziel des Frozen River Treks inmitten der Hochgebirgswelt des Zanskar erreicht zu haben.
Hm ↑625 ↓150 Km 10 Gz 6–7 h [F/M/A]

8. Tag: Frozen River Trek
Fünfte Etappe: Lingshed – Nyarakpulu
Die Gompa von Lingshed ist das bedeutendste Kloster im Inneren Zanskar und wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts von Changsems Sherabs Zangpo, einem Schüler des Gründers der Gelbmützen-Schule des tibetischen Buddhismus, Tsonkapa, gestiftet. Wir genießen die außergewöhnliche Stille des Ortes und bewundern die ansteckende Ausgeglichenheit der Mönche. Frühaufsteher können vielleicht in den Morgenstunden an einer auch für Nicht-Buddhisten höchst eindrucksvollen Puja in den reichhaltig ausgestalteten Gebetsräumen teilnehmen. Dann machen Sie sich auf den Rückweg. Auf bekannter Route erfolgt der Abstieg zum mittlerweile recht vertrauten Chadar des Zanskar-Fusses, dessen gefrorenem Eispanzer Sie noch heute bis zum Zeltplatz unterhalb von Nyarak folgen, 3400 m.
Hm ↑150 ↓625 Km 10 Gz 5–6 h [F/M/A]

9. Tag: Frozen River Trek
Sechste Etappe: Nyarakpulu – Tibb
Obwohl der Rückweg auf der Anmarschroute erfolgt, bleibt er spannend und abwechslungsreich. Die Verhältnisse auf dem Zanskar-Fluss wechseln häufig: Bewölkung mit wärmeren Temperaturen lässt in der Sonne das Eis leicht anschmelzen und verwandelt es am Nachmittag oder am nächsten Morgen in eine spiegelnde Oberfläche; Schneefall sorgt für weichen Pulverschnee und vielleicht am nächsten Tag für eine griffige Altschnee-Oberfläche. Auch die Lichtverhältnisse auf dem Frozen River Trek sind beim Rückweg andere, denn die zuvor am Morgen begangenen Strecken werden jetzt am Nachmittag bewältigt und präsentieren sich dabei ganz unterschiedlich. So kommt keine Langeweile auf, besonders wenn wieder der eine oder andere Umweg genommen werden muss. In der sensiblen Hochgebirgswelt des Zanskar beteiligen Sie sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der „DreckSack“, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Schließlich stehen die Zelte wieder bei der großen Höhle von Tibb, 3280 m.
Hm ↓125 Km 12 Gz 6–7 h [F/M/A]

10. Tag: Frozen River Trek
Siebte Etappe: Tibb – Shingra Gongma
Auch diese Etappe ist gut zu schaffen, man hat sich ja mittlerweile auch an die Abläufe eines Trekkingtages, des Lagerlebens und die anfangs als unwirtlich empfundenen Temperaturen gewöhnt. Je nach Verhältnissen erfolgt die Wanderung gemächlich flussauswärts oder es sind wieder überraschende Hindernisse eingebaut, wenn die Eisdecke stellenweise nicht trägt oder aufgebrochen ist. Immer wieder trifft man auf kleine Gruppen von Einheimischen, die sich auf dem Weg hinaus nach Leh, zu Verwandten oder zum Besuch eines Klosterfestes befinden oder die ihre Kinder nach der Winterpause zurück in die weiterführenden Schulen im Industal begleiten. Diese eindrucksvollen Begegnungen mit den noch sehr ursprünglich lebenden Zanskari werden allen lange in Erinnerung bleiben. Bei Shingra Gongma, 3210 m, werden Sie letztmals im Zelt übernachten und nehmen am Abend bei einem kleinen Fest Abschied von den treuen Begleitern.
Hm ↓75 Gz 6–7 h [F/M/A]

11. Tag: Frozen River Trek
Achte Etappe: Shingra Gongma – Bakula | Fahrt nach Leh
Das Trekking endet bei Bakula, 3220 m. Rückfahrt (72 km/3–4 h) nach Leh, 3500 m, wo Sie nach einer Woche in der eisigen Welt des Zanskar-Flusses wieder die Annehmlichkeiten eines Hotels erwarten – mit Bett, Dusche und Zentralheizung. Nach den einsamen Tagen im Gebirge kommt einem die Hauptstadt Ladakhs jetzt weitaus größer vor als zu Beginn. Sie beziehen die Zimmer im bekannten Hotel für wiederum zwei Nächte und sind glücklich, den Frozen River Trek geschafft zu haben. Jetzt haben Sie allen Grund zum Feiern und stoßen mit dem Bergführer auf den Erfolg an!
Hm ↑↓50 Km 4 Gz 3–4 h [F/M/A]

12. Tag: Klosterfest Spituk Gustor
Das Klosterfest von Spituk mit seinen Mysterienspielen ist Ziel unzähliger Pilger und findet nach dem Ritual der tibetischen Cham-Tänze statt. Die Darbietungen der Schutzgottheiten mit ihren furchterregenden Masken werden nicht nur von den gläubigen Pilgern verfolgt – auch die wenigen ausländischen Zuschauer können die Maskentänze und das farbenfrohe Durcheinander der Wallfahrer hautnah erleben und sich in ihren Bann ziehen lassen. Den Höhepunkt bilden die Auftritte der Mönchsorakel. Sie toben in wilder Trance und mit unbändiger Energie mit nacktem Oberkörper durch die Gläubigen. Und auch da sind Sie mittendrin statt nur dabei. Tauchen Sie ein in die Welt des tibetischen Buddhismus und bummeln Sie vielleicht noch ein wenig über den Basar von Leh, wo das eine oder andere Souvenir besorgt werden kann. 
[F/M/A]

13. Tag: Leh – Delhi
Der Flieger bringt Sie zurück in Indiens Hauptstadt, 218 m, wo Sie sich am Nachmittag auf eine geführte Besichtigungstour begeben. Alt-Delhi wird von Stadtmauern aus dem 17. Jahrhundert umfasst und kann nur durch die mächtigen Tore betreten werden. Innerhalb der Altstadt befindet sich das gigantische Rote Fort mit den Palastanlagen der Mogulkaiser. Sie schlendern zu der von Shah Jahan erbauten Freitags-Moschee, unternehmen eine Rikscha-Fahrt und kommen in den überquellenden Basaren ins Stöbern. Letzte Hotelnacht in Indien.
[F/–/A]

14. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Delhi und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Delhi
  • Air India oder Go Air Flüge in der Economy-Klasse Delhi–Leh und zurück, inklusive Flughafengebühren, 20 kg Freigepäck und 7 kg Handgepäck          
  • 1 x Hotel***(*), 4 x Hotel***, jeweils im DZ, 1 x Homestay im MBZ, 6 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gruppen- und Toilettenzelt
  • Vollpension auf dem Trekking, in Delhi Halbpension
  • Busfahrten und Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking, 15 kg Freigepäck
  • Trekkingbegleiter: Sirdar, Sherpa, Träger, Koch          

Bei uns außerdem enthalten

  • Medical check-up in Leh
  • Sicherheitsausrüstung wie höhenmedizinischer Sauerstoff
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

8 - 15 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Indien. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

eVisum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 80,– bis € 100,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 50,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtige Hinweise:
Bei den Flügen nach/von Leh sind witterungsbedingt Flugverspätungen möglich. Der freie Tag in Delhi am Ende der Reise dient deshalb als Reserve und kann im Bedarfsfall entfallen.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter
Indien verfügt über unterschiedliche Klimata. Hierzu gehören tropisches Klima im Süden, subtropisches in Zentral- und Nordindien sowie gemäßigtes und alpines Klima in den Bergen. Großen Einfluss hat der Monsun, der meist im Juni einsetzt und in manchen Gebieten bis Anfang Oktober dauert. Deshalb gelten die Wintermonate allgemein als beste Reisezeit für Indien.

Ganz anders ist die Lage in den vom Sommermonsun verschonten Hochebenen im Nordwesten des Himalaya. Ladakh bietet von Juni bis September beste Bedingungen für Trekkingtouren. Zu unserer Reisezeit in den Wintermonaten herrscht in Ladakh und Zanskar trockene Kälte vor mit Tagestemperaturen um die 0°C und deutlichen Minustemperaturen in der Nacht. Bitte bedenken Sie, dass die Temperaturen beim Trekking auf dem gefrorenen Zanskar-Fluss, gerade wenn der Wind durch das Tal pfeift, aufgrund des Chill-Faktors deutlich kälter empfunden werden können. Entsprechend warme, funktionelle Bekleidung und geeignetes Schuhwerk gehört deshalb ins Gepäck. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind Abschätzungen auch für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Leh (3500 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     -1     1      7     13    16    20    25     24     21    15     8      2
min.    -13   -12    -6     -1     1     7    10     10      6    -1    -7    -11
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     10     8       8     5    5    5    13     15     8    2    3     5


In Delhi erwarten Sie im Janur/Februar durchschnittliche Höchsttemperaturen um die 25°C und in den Nächten um die 9°C. 

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Für das Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therma-Rest-Leichtluftmatratze mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Sie werden reich verpflegt – das Abendessen wird immer warm serviert. Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee. Im buddhistischen Ladakh serviert die Küche weder Rind noch Schwein. Die alternative Kost mit Reis, Gemüse, Lamm und Huhn ist sehr schmackhaft.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Leh

4Hotel Lotus*** mit Zentralheizung

Frozen River Trek

6ZeltSchlafsack erforderlich

Frozen River Trek

1HomestaySchlafsack erforderlich

Delhi

1Regent Villa Boutique Hotel***(*)

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderung, die Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für tägliche Gehzeiten von drei bis sieben Stunden erfordert, es kann auch einmal etwas mehr sein. Sofern der Zanskar-Fluss komplett gefroren ist, kann man sich an den unteren angegebenen Gehzeiten orientieren. Maßgeblich ist die Beschaffenheit der Eisdecke auf dem Zanskar River, die das Gehtempo bestimmt. Je nach Verhältnissen kommen auch Schneeschuhe zum Einsatz. Ist das Eis stellenweise nicht tragfähig, muss durch den eisigen Fluss gewatet werden oder es sind Umwege entlang der steilen Felswände erforderlich, die leicht einige hundert Höhenmeter ausmachen können, stellenweise leichte Blockkletterei erfordern und die die vorgesehenen Gehzeiten entsprechend verlängern. Flexibilität, Teamfähigkeit und eine gewisse Resistenz gegen Kälte sind ebenso erforderlich wie Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Gesundheit. Bei dieser Reise im Pionierstil behält sich der DAV Summit Club Programmänderungen aufgrund der vielen Unwägbarkeiten ausdrücklich vor. Den Anweisungen des Staatlich geprüften Berg- und Skiführers, der die Route bestimmt, ist unbedingt Folge zu leisten.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeINWIN
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Delhi

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt € 235,–

Termine Fr 08.01.2021 bis Do 21.01.2021 (Ausgebucht)

Mi 19.01.2022 bis Di 01.02.2022
ab 3.095,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Sonja Kirmair

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Sonja Kirmair
Telefon: 089/642 40 117Telefon: 089/642 40 117
E-Mail sendenE-Mail: kirmair@dav-summit-club.de