Die Manaslu-Runde – Lodge-Trekking im Mansiri Himal

Beschreibung

  • Technisch Anspruchsvolle Bergwanderung, 19 Tage
  • Lodge-Trekking von Hütte zu Hütte
  • Im Reich des Buddhismus: die klassische Manaslu-Runde 
  • Über den 5135 Meter hohen Larkya-Pass
  • Entlang der Himalaya-Flüsse Buri Gandaki und Marsyangdi
  • Expeditions-Feeling beim Aufstieg ins Manaslu Basecamp
  • Wichtige Tage für Ihre Höhenanpassung
  • Blick auf die Achttausender Annapurna und Manaslu
  • Gipfelmöglichkeit: 
    - Samdo Peak, 5100 m
ab € 2.395,- pro Person

Programm

Einsamer. Ursprünglicher. Etwas Besonderes. Die Umrundung des Manaslu-Massivs zählt zu den Traumrouten in Nepal und steht dem Annapurna Circuit in nichts nach. Die Lodges, in denen wir unsere Schlafsäcke ausrollen, sind einfacher, die Menschen herzlich, die Welt des Buddhismus intakt. Zwei Wochen mit einem erfahrenen Kultur- und Bergwanderführer durch ursprüngliches Hochgebirge mit Blick auf die Achttausender Manaslu und Annapurna. Von den Subtropen in das Gletscherreich am Larkya-Pass, 5135 m. Aus dem Land der Gurung-Bergbauern in die Heimat von Yak & Yeti an der Grenze zu Tibet. Wir passieren lange Mani-Mauern, Chörten und alte Klöster entlang der gewaltigen Gebirgsflüsse Buri Gandaki und Marsyangdi. Schließlich umweht uns Gletscherhauch im Manaslu Basecamp, wo Expeditionsgeschichte geschrieben wurde. Mit Gehzeiten bis acht, einmal bis neun Stunden und höchster Nacht auf 4495 Metern. On top: Samdo Peak, 5100 m.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug  
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Nepal, faszinierendes Land im Himalaya zu Füßen der höchsten Berge der Erde.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum zentral gelegenen Hotel Annapurna, das zu Beginn und am Ende Ihrer Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein wird. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, landet bis zu Ihrer Rückkehr im Store des Hotels. Vielleicht unternehmen Sie schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.
[–/–/A]

3. Tag: Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings
Fahrt mit dem Bus zum Startpunkt für das Trekking bei Soti Khola (185 km/8–10 h) am Ufer des Flusses Buri Gandaki. Unterwegs staunen Sie über das tief eingeschnittene Tal des Trisuli-Flusses und die zahlreichen Reisterrassen. Dann rücken die Eisdome von Ganesh- und Mansiri Himal näher. Bei der Siedlung Soti Khola, 650 m, die Ausgangspunkt für Ihr Trekking ist, befinden Sie sich in den Subtropen. Gemeinsam mit Ihrem Deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer beziehen Sie die Zimmer in der ersten Lodge und rollen heute wie an den folgenden Wandertagen auf den einfachen Matratzenbetten Ihren Schlafsack aus.
[F/–/A]

4.-5. Tag: Soti Khola – Macha Khola – Jagat
Die Buri Gandaki ist Wegweiser in Richtung Norden und führt Sie zunächst auf abwechslungsreichen Pfaden durch das intensiv landwirtschaftlich genutzte Land der Gurung-Bauern. Die Tagesetappen sind so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen kann. Träger besorgen den Gepäcktransport. Ihr Kultur- und Bergwanderführer führt zur Sicherheit ein Satellitentelefon mit sich. Steil angelegte Reis- und Hirseterrassen prägen das Landschaftsbild. Der Buri-Gandaki-Fluss hat sich tief in die Landschaft eingegraben und eine Schlucht mit eindrucksvollen Wänden geschaffen. Sie steigen aus den Subtropen mit Bananenstauden, Papayagewächsen und mächtigen Bambuspflanzen auf. Wegen fortschreitendem Straßenbau wird auf die andere Seite der Buri Gandaki ausgewichen, was längere Tagesetappen und viel Auf und Ab mit sich bringt. Spannende Tage, die wie im Flug vergehen. Lodges laden unterwegs zur Rast und bieten einfache Unterkunft. Schließlich erreichen Sie bei Jagat, 1340 m, die Grenze zur Manaslu Conservation Area.
Hm ↑1450 ↓1250 Gz 8 h [F/–/A]
Hm ↑1150 ↓650 Gz 7 h [F/–/A]

6. Tag: Jagat – Deng
Chörten und Mani-Mauern künden von der Welt des tibetischen Buddhismus. Mit den Reisfeldern bleibt auch der Hinduismus zurück. Zu Füßen des Shringi Himal, 7187 m, wandern Sie zum Weiler Deng, 1865 m, wo die Buri Gandaki auf einer abenteuerlichen Brücke gequert wird. Überhaupt hält der Tag so einiges an Erlebnissen parat: Felder hoch über der steilen Schlucht; Wasserfälle, die sich in den Canyon ergießen; die eisig-grauen Wasser, die vom Rupina-Gletscher durch eine enge Klamm herunterkommen. Gut möglich, das heute auch Erdrutsche zu passieren sind. Kiefern und Bambusgewächse dominieren und die Gipfel des Ganesh Himal halten einem den Rücken frei. Der steile Aufstieg endet bei der Lodge in Bih, 2130 Meter hoch zu Füßen des Gorkha Himal gelegen. Der Siebentausender Himalchuli wird vom Rani Peak, 6693 m, verdeckt. Weiter im Süden ist der dominante Boudha auszumachen. Der Blick in die Buri-Gandaki-Schlucht ist gewaltig.
Hm ↑1350 ↓560 Gz 7 [F/–/A]

7. Tag: Deng – Namrung
Das Tal verengt sich zum Canyon mit wild tosenden Wassern. Auf schmalem Weg wandern Sie in ständigem Auf und Ab durch malerische kleine Weiler mit Buchweizen- und Gerstenfeldern, die ganz tibetisch geprägt sind. Sie durchschreiten den Torchörten von Ghap. Dann fürt ein letzter Anstieg durch eindrucksvollen Bergurwald mit üppigen Farnen und Flechten zum nächsten Übernachtungsort Namrung, 2630 m, wo sich die schnee- und eisbedeckten Gipfel von Shringi- und Ganesh Himal besonders schön zeigen. Sie freuen sich auf eine heiße Suppe und das Abendessen. Ihr Trekking-Guide zeigt vielleicht heute, wie die höhenmedizinische Überdruckkammer funktioniert, die während des gesamten Trekkings mitgeführt wird.
Hm ↑1450 ↓700 Gz 7 h [F/–/A]

8. Tag: Namrung – Lho
Vorbei an Gebetsmühlen und über viele Brücken setzt sich der abenteuerliche Weg fort. Zuvor besichtigen Sie die kleine Gompa von Namrung mit alten Statuen und bemalten Holztafeln, vorausgesetzt, die „Schlüssel-Nonne” ist aufzutreiben. Dann setzt sich die Gruppe in Bewegung. In der Höhe ist es wichtig, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Ihr Kultur- und Bergwanderführer wurde von uns geschult und wird Sie auch dahingehend beraten. Kleine Abstecher führen zu Aussichtspunkten, die den Blick auf den Achttausender Manaslu freigeben. Zwischen Lhi und Sho quert der Weg winzige Gerstenäcker. Die große buddhistische Ortschaft Lho, 3210 m, wird überragt von der neuen Ribung-Gompa mit angeschlossener Klosterschule für gut dreihundert Schüler. Die Übernachtung erfolgt in einer Lodge im Ort nahe dem Kloster.
Hm ↑850 ↓250 Gz 4 h [F/–/A]

9. Tag: Lho – Sama
Die Grenze zu Tibet ist nahe, auch die Dörfer zeigen tibetisches Flair. Sie passieren lange Mani-Mauern, schlüpfen durch enge Torchörten und gelangen zu einem schönen Lunchplatz im Lärchenwald. Der Manaslu beeindruckt mit seiner über viertausend Meter hoch aufsteigenden Nordostflanke. Sie ziehen weiter, bis Sie die weite Almfläche von Sama mit weidenden Yaks, Eseln und Ziegen erreichen, 3580 m. Nach Bezug der Zimmer in einer einfachen, neu erbauten Lodge pilgern Sie am Abend noch hinauf zur Nyingma-Gompa von Sama mit der alten Statue Padmasambhavas, des großen indischen Tantrikers, der einst den Buddhismus nach Tibet gebracht hat. 
Hm ↑650 ↓300 Gz 4 h [F/–/A]

10. Tag: Exkursion ins Manaslu Basecamp
Das historische Manaslu-Basislager, 4100 m, ist Ziel eines spektakulären Tagesausflugs auf den Spuren großer Expeditionen. Der 8156 Meter hohe „Berg der Seele” ist Stätte historischer Tragödien und Triumphe bis in die jüngste Zeit. Vorbei an uralten Birken und mit tollen Tiefblicken auf den smaragdgrünen See Birandra Kund, geht es steil hinauf zu den verfallenen Hütten am Basislager. Es war eine japanisch-nepalesische Expedition, der 1956 die Erstbesteigung des schwierigen Achttausenders gelang. Reinhold Messner bestieg den achthöchsten Berg der Erde erstmals ohne Sauerstoff. Ein Berg der Rekorde mit einer der längsten Skiabfahrten und der berühmten High-Speed-Begehung durch den Münchner Extrembergsteiger Benedikt Böhm. Nochmalige Übernachtung in Sama, der besseren Akklimatisation wegen. 
Hm ↑↓600 Gz 5 h [F/–/A]

11. Tag: Sama – Samdo
Samdo wird zum Startplatz für die Besteigung des Fünftausenders Samdo Peak. Gleichzeitig fördern Sie damit Ihre Höhenanpassung für die bevorstehende Überschreitung des Larkya-Passes. Gut möglich, dass Ihnen heute Yak-Karawanen begegnen, die im kleinen Grenzverkehr nach Tibet unterwegs sind. Wacholder und Blutberberitze prägen die karge Vegetation. Ein Torchörten markiert den Zugang zu der hochgelegenen kleinen Siedlung, 3880 m, wo Sie in einer einfachen Lodge für zwei Nächte unterkommen. Zusammen mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer bereiten Sie sich auf die Gipfelbesteigung vor. 
Hm ↑450 ↓150 Gz 3,5 h [F/–/A]

12. Tag: Gipfeltag
Der Samdo Peak, 5100 m, bereitet technisch keine Schwierigkeiten, auch wenn der Aufstieg weglos erfolgt und mit 4,5 Stunden zu veranschlagen ist. Unterwegs sind mit etwas Glück Adler und seltene Blauschafe zu sehen. Am Gipfel erwartet Sie eine grandiose Aussichtsplattform: Der Manaslu, 8156 m, steht in strahlender Schönheit vor Ihnen. Auch der Pang Phuchi, 6335 m, zeigt seine ganze Pracht. Tibet ist zum Greifen nah. 
Hm ↑↓1300 Gz 7–8 h [F/–/A]

13. Tag: Samdo – Larkya Phedi
Auf uraltem Karawanenweg dringen Sie vor in die wilde Moränen- und Gletscherwelt des Larkya La, einer der ganz großen Passübergänge in einer der unberührtesten Bergregionen Nepals. Sie befinden sich in der Heimat des Schneeleoparden und lauschen gespannt den Geschichten, die man sich hier von ihm erzählt. In den spartanischen Hütten von Larkya Phedi, 4460 m, im Ausnahmefall auch im Zelt, rollen Sie Ihren Schlafsack aus. Akklimatisationstour am Nachmittag. Schon morgen werden Sie den Larkya-Pass, das große Ziel des Manaslu-Trekkings, überschreiten.
Hm ↑700 ↓100 Gz 3–4 h [F/–/A]

14. Tag: Larkya Phedi – Larkya-Pass – Bimathang
Über den Larkya-Pass, 5135 m – eine lange und anstrengende Etappe. Der Aufbruch erfolgt schon am frühen Morgen im Schein der Stirnlampen. Der Weg zieht sich lange hin, Moränenhügel folgt auf Morängenhügel. Sie bewegen sich über einen längeren Zeitraum in Höhenlagen zwischen 4800 und 5200 Metern. Die Passhöhe wird von Gebetsfahnen malerisch wie eine Bühne eingerahmt. Jetzt eröffnen sich neue, großartige Aussichten: Sechs- und Siebentausender wirken mit als Statisten, die Annapurna-Gruppe kommt in Sicht und der markante Kang Guru tritt ins Blickfeld. Hauptdarsteller ist und bleibt aber der Achttausender Manaslu, auch wenn weiter im Westen die Eispyramide der Annapurna II, 7937 m, die Szenerie bestimmt. Über Blockwerk und steile Wegkehren, die auch einmal vereist sein können, geht es hinunter nach Bimathang, 3625 m, wo Sie wieder eine Lodge erwartet. 
Hm ↑900 ↓1700 Gz 8–9 h [F/–/A]

15. Tag: Bimathang – Tilje
Dem wilden „Milchfluss” Dudh Khola mit seinen weiß schäumenden Wassern folgend, wandern Sie von Bimathang hinab zur Lodge in Tilje, 2200 m. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der „DreckSack”, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten haben, leistet dabei wertvolle Hilfe. Gigantische Blicke auf Manaslu, Mansiri und den stolzen Phungi begleiten Sie im Abstieg, der zuerst der Ufermoräne folgt und später in einen herrlichen Mischwald mit Vogelkonzert und ehrwürdigen Himalaya-Tannen eintaucht. Sie freuen sich auf das Abendessen – vielleicht gibt es heute das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer und Koriander verfeinert wird. Und Sie nehmen Abschied von den Begleitern, deren perfekte Logistik die Umrundung des Manaslu-Massivs erst möglich gemacht hat.
Hm ↑400 ↓1825 Gz 7 h [F/–/A]

16. Tag: Trekking-Ende | Fahrt zur River Lodge
Das Trekking endet in Dharapani, 1950 m. Am Marsyangdi River erreichen Sie den von zahlreichen Lodges und Teehäusern geprägten „Annapurna Circuit”. Fahrzeuge holen Sie ab und bringen Sie (155 km/7 h) zunächst mit Jeeps, später per Bus zur Summit River Lodge bei Taguwatar, 310 m. Dann beziehen Sie die Zimmer in den Cottages der angenehmen Anlage und können vielleicht ein Bad im Pool nehmen. Hier am Trisuli-Fluss befinden Sie sich in den Subtropen, genießen die wärmeren Temperaturen und gönnen sich vielleicht ein kühles Bier.
Hm ↑100 ↓350 Gz 2 h [F/–/A]

17. Tag: Rückfahrt nach Kathmandu
Der Bus bringt Sie zurück in die Hauptstadt Nepals (100 km/2,5 h), wo Sie am frühen Nachmittag eintreffen. Im bereits bekannten Hotel Annapurna nehmen Sie erneut für zwei Nächte Quartier. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Vielleicht bleibt Zeit, um am Nachmittag noch auf Besichtigungstour zu gehen. Der buddhistische Stupa von Bodnath und das Hinduheiligtum Pashupatinath sind lohnendende Ziele. Übrigens treffen sich im Hotel Annapurna am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp” für unsere Kunden. Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen Ihnen heute Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer der kleinen Gaststätten in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten. 
[F/–/–]

18. Tag: Individuelle Erkundungen: die Königsstädte
Freie Zeit für die Königsstädte Kathmandu, Bhaktapur oder Patan, die Sie zum Shopping oder für Besichtigungen nutzen können. Patan, auch Lalitpur – „die Schöne” – genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha” gedreht wurden, gehört mit seinen zahlreichen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir Sie zu einem stilvollen Abschiedsessen ins gemütliche Garden-Restaurant Dechenling ein – ein schöner Ausklang Ihrer Nepal-Tage.
[F/–/A]

19. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Kathmandu und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Kathmandu
  • 3 x Hotel***** im DZ, 1 x Komfortlodge*** im DZ, 13 x einfache Lodge im DZ
  • Halbpension, 1 x nur Frühstück
  • Bus- und Jeepfahrten lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger, 13 kg Freigepäck 

Bei uns außerdem enthalten

  • Permit, Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal
  • Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten,Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Nepal. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination mit Auszug Operational Guideline 
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum ca. € 45,–; Trinkgelder ca. € 85,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren ca. € 15,- bis € 20,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis: 
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Nepal verfügt über verschiedene Klimazonen. Von Ende September bis Mitte April sorgt eine relativ stabile Wetterlage für gute bis optimale Reisebedingungen. Je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Kathmandu (1300 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     18    20     25     29    29    29    29     29     28    26    23     19
min.      2     4      7     11    16    19    20     20     19    14     8      3
Mittlere Temperaturen Nepal (3000 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      8     9      12     15    17    18    19     18     18    16    12      9
min.     -8    -6     -3      1     5     9    11     10      8     2    -3     -7
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     15    41      23     58   122   246   373    345    155    38     8      2


In der Nachmonsunzeit von Ende September bis November kann mit meist klarem, stabilem Wetter gerechnet werden. In Lagen um die 4000 Meter liegen die Tagestemperaturen dann zwischen +10 bis +15 Grad, manchmal auch darüber, fallen aber nachts auf bis zu –15 Grad. Von Dezember bis Februar ist das Wetter in der Regel freundlich mit guter Sicht und geringen Niederschlägen. In den Hochlagen klettert das Thermometer dann auf maximal +10 Grad und in der Nacht sind Außentemperaturen bis –25 Grad möglich. Von März bis Mai dominieren wieder angenehmere Temperaturen. In den Hochlagen kann es +10 bis +20 Grad warm werden, ab der zweiten Aprilhälfte auch deutlich darüber. Die Sicht ist am Morgen meist klar, am Nachmittag ziehen oft Wolken auf und nachts sind –15 Grad nicht ungewöhnlich. Zu jeder Jahreszeit sind Niederschläge möglich, die in höheren Lagen meist als Schnee fallen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In Taguwatar ist eine besonders schöne Komfort-Lodge für Sie reserviert, die über Doppelzimmer mit Betten und Dusche/WC verfügt und Ihnen Hotelkomfort bietet. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Manche Lodges halten einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Naßzelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereit, andere verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. Insgesamt sind die Lodges auf der Manaslu-Runde deutlich einfacher als zum Beispiel im Annapurna- oder im Everestgebiet.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Kathmandu

3Hotel Annapurna*****

Thaguwatar

1Summit River Lodge***

Manaslu-Trek

13Lodge (Schlafsack-Unterkunft), im Ausnahmefall Lager möglich

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderung, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis acht Stunden mitbringen. Der Tag der Passüberschreitung ist mit acht bis neun Stunden zu veranschlagen. Die größte Höhe erreichen Sie am Larkya-Pass mit 5135 Metern, wogegen die höchste Übernachtung (Schlafsack-Unterkunft) auf 4460 Metern erfolgt.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Trekking

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^^^^

Samdo Peak

Technik:
^^^°°
Kondition:
^^^^^

Details

BuchungscodeHIAHM
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Hotels: € 145,–

Termine Mo 15.03.2021 bis Fr 02.04.2021 (Ausgebucht)

Do 18.03.2021 bis Mo 05.04.2021 (Ausgebucht)

Do 08.04.2021 bis Mo 26.04.2021 (Ausgebucht)

Do 30.09.2021 bis Mo 18.10.2021
ab 2.595,- €

Do 07.10.2021 bis Mo 25.10.2021
ab 2.595,- €

So 10.10.2021 bis Do 28.10.2021
ab 2.595,- €

Fr 15.10.2021 bis Di 02.11.2021
ab 2.595,- €

Do 21.10.2021 bis Mo 08.11.2021
ab 2.595,- €

Do 28.10.2021 bis Mo 15.11.2021
ab 2.595,- €

Mo 01.11.2021 bis Fr 19.11.2021
ab 2.595,- €

Mo 14.03.2022 bis Fr 01.04.2022
ab 2.395,- €

Mo 21.03.2022 bis Fr 08.04.2022
ab 2.395,- €

Do 07.04.2022 bis Mo 25.04.2022
ab 2.495,- €

Di 19.04.2022 bis Sa 07.05.2022
ab 2.495,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Isabel Colditz

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Isabel Colditz
Telefon: 089/642 40 130Telefon: 089/642 40 130
E-Mail sendenE-Mail: colditz@dav-summit-club.de