Everest Summit Lodges – Komfort-Trekking zum Kloster Tengpoche

Programm 2021
Programm 2022
Programm 2023
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung, 11 Tage
  • Öko-Komfort-Lodges auf dem Everest-Trek in schönster Lage
  • Everest Summit Lodges: Zimmer mit Bett, Bad, Dusche und WC
  • Kathmandu-Tal und der Everest-Nationalpark
  • Komfort-Trekking zum Sherpa-Kloster Tengpoche
  • Wichtige Tage für Ihre Höhenanpassung
  • Achttausender-Blick: Lhotse und Mount Everest
ab € 2795 pro Person

Programm

„Pistare, pistare …“ – allmählich gewinnen wir an Höhe. Und genießen das Glücksgefühl, wenn die Eisriesen immer eindrucksvoller ins Bild treten. Vor drei Tagen waren wir vom Lukla-Airport zur Komfort-Lodge in Monjo, 2800 m, aufgebrochen. Alle Everest Summit Lodges bieten Zimmer mit Betten, Dusche, Warmwasser und WC. Der Empfang war herzlich, die Küche fein, der Service zuvorkommend. Nach der Hillary-Brücke zeigte sich zwischen den Rhododendronbäumen erstmals der Everest. Ziel war die Komfort-Lodge Tashinga, 3500 m, mit Blick auf den Gipfel der formschönen Ama Dablam. Es folgte ein spannender Tagesausflug zum Sherpa-Kloster Tengpoche. In der Gompa konnten wir an einer Mönchs-Puja teilnehmen, mit Räucherstäbchen, Butterlampen und Glockenklang. Heute sind wir nach Khumjung-Kunde aufgestiegen, der größten Siedlung im Everest-Gebiet. „Pistare, pistare … – langsam gehen ...“, empfiehlt unser Guide. Dann stehen wir auf der Aussichtskanzel in 3933 Meter Höhe und feiern den Erfolg. Die Sicht auf die vergletscherten Achttausender Lhotse und Mount Everest erfüllt einen Lebenstraum! Fünf Stunden Gehzeit sind es heute, nie waren es mehr als sechs. Über die Everest Summit Lodge Mende erfolgt jetzt die Rückkehr zum Ausgangspunkt Lukla und weiter ins Kathmandu-Tal. Dort erwarten uns die Königsstädte mit ihren zahlreichen Tempeln und Pagoden. 

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug

Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Nepal, faszinierendes Land im Himalaya zu Füßen der höchsten Berge der Erde.



2. Tag: Ankunft in Kathmandu

Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum Hotel. Das zentral gelegene Hotel Malla wird zu Beginn und am Ende der Reiseunse unsere erstklassige Unterkunft in Nepal sein. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Vielleicht unternehmen Sie schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.

Unterkunft: Hotel Malla      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1300 m
Verpflegung: -/-/A

3. Tag: Fahrt nach Mulkot

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht besuchen Sie den buddhistischen Stupa von Bodnath oder das Hinduheiligtum Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss? Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, können Sie im Storeroom des Hotels Malla deponieren. Am Nachmittag fährt uns der Bus (100 km/4 h) ostwärts bis Mulkot, 495 m. Die kleine Ortschaft liegt direkt am rauschenden Sunkosi-Fluss, der auf dem tibetischen Hochland nördlich des Himalaya-Hauptkammes entspringt. Hier beziehen wir die Zimmer in einem einfachen Hotel und besprechen mit dem Bergwanderführer den Ablauf der folgenden Trekkingtage.

Unterkunft: Akshit Resort oder Taj Resort      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 495 m
Verpflegung: F/-/A

4. Tag: Fahrt nach Ramechap | Flug ins Everest-Gebiet | Trekking nach Monjo

Frühmorgens Fahrt (35 km/1,5 h) zum Flughafen von Ramechap, 1370 m. Sichtflug mit einer Propellermaschine nach Lukla, 2800 m, wo die Gruppe am Flughafen erwartet wird. Träger und/oder Lasttiere übernehmen das Gepäck. Dann setzt sich die „Karawane“ in Bewegung. Die Wanderung zur Everest Summit Lodge Monjo, 2800 m, führt zunächst hinab zum „Milchfluss“ Dudh Kosi, um dann abseits der Hauptroute in Richtung Everest-Nationalpark aufzusteigen. Unsere Trinkflaschen hat man mit Tee gefüllt, denn in der Höhe ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das Programm ist so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen kann. Der Bergwanderführer wurde von uns geschult und hat für den Notfall ein Satellitentelefon dabei. Die Träger sind vor uns da. Freie Zeit erlaubt Streifzüge ums Sherpa-Dorf Monjo (zwei Nächte in der Komfort-Lodge) mit Blick auf den 6608 Meter hohen Tramserku.

Hm ↑↓ ca. 500 Gz ca. 5 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Monjo      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 2800 m
Verpflegung: F/M/A

5. Tag: Exkursion zum Aussichtspunkt Thakcho

Die Yak-Alm am Tramserku, 3500 m, bietet Sicht ins Khumbu bis nach Namche Bazar und zur Laudo-Gompa: Ziele der Folgetage. Und auf die Sechstausender-Gipfel Kongde Ri und Kariolong. Ganz nebenbei fördert der Tagesausflug auch unsere Akklimatisation. Picknick-Lunch und Rückkehr zur Komfort-Lodge in Monjo, wo wir mit einem warmen Tee empfangen werden und eine heiße Dusche auf uns wartet. Zum Abendessen gibt es vielleicht das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird.

Hm ↑↓ ca. 700 Gz ca. 5 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Monjo      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 2800 m
Verpflegung: F/M/A

6. Tag: Monjo - Namche Bazar - Tashinga

Eintritt in den Everest-Nationalpark und weiter dem schäumenden Dudh-Kosi folgend zur berühmten Hillary-Brücke. Dann führt der Weg steil bergan zur Sherpa-Metropole Namche Bazar, 3450 m. Rhododendren und Magnolien erreichen Baumhöhe und stehen in den Frühjahrsmonaten in Blüte. Ein erster Blick zum Mount Everest ist möglich. Hoch über dem Imja-Drangka-Fluss gelangen wir auf einem aussichtsreichen Panoramaweg zur Everest Summit Lodge Tashinga, 3500 m (zwei Nächte). Spektakulär erhebt sich gegenüber die Eispyramide der formschönen Ama Dablam, 6865 m. Jetzt merken wir, wie wichtig das Akklimatisationsprogramm des Vortages war. Zur Sicherheit sind die Komfort-Lodges mit höhenmedizinischen Überdruckkammern ausgestattet. Wir genießen das schmackhafte Abendessen und kuscheln uns in die Betten. Auf Wunsch steigert eine Wärmflasche das Wohlbefinden.

Hm ↑ ca. 900 Hm ↓ ca. 200 Gz ca. 6 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Tashinga      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3500 m
Verpflegung: F/M/A

7. Tag: Exkursion zum Kloster Tengpoche

Das berühmteste aller Sherpa-Klöster breitet sich gleich einem natürlichen Mandala zu Füßen der Ama Dablam hin. Erst führt der Weg hinab nach Phunki, 3250 m, mit vielen Gebetsfahnen an der Brücke. Der sich anschließende Aufstieg folgt dem alten Pilgerweg durch üppigen Rhododendronwald hinauf zum berühmten Kloster Tengpoche, 3870 m. Bei einer Besichtigung können wir vielleicht einer Zeremonie der Mönche beiwohnen, mit Butterlampen, Rächerstäbchen und Glockenklang. Wir genießen das Mittagessen an einem der schönsten Plätze des Himalaya und lassen die herrliche Umgebung auf uns wirken. Everest und Lhotse zeigen sich von Ihren schönsten Seiten. Im Frühjahr, wenn der Rhododendron blüht, stehen die „Berge in Flammen“. Rückkehr zur Komfort-Lodge Tashinga.

Hm ↑↓ ca. 900 Gz ca. 6 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Tashinga      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3500 m
Verpflegung: F/M/A

8. Tag: Tashinga - Khumjung - Mende

Eine Panoramawanderung ohnegleichen stellt der Wechsel zur Everest Summit Lodge Mende dar. Aufstieg zur großen Sherpa-Siedlung Khumjung-Kunde – die Sechstausender Taboche, Tramserku, Kang Taiga und Ama Dablam immer wieder vor Augen. Der Ort wird geprägt von einer altehrwürdigen Gompa (Kloster) mit einer bedeutenden Bibliothek. Der Everest-Erstbesteiger Sir Edmund Hillary hat hier ein Hospital eingerichet. Eine schöne Aussichtskanzel in 3933 Metern Höhe bietet Sicht auf die Achttausender Lhotse und Mount Everest. Dann steigen wir durch duftenden Tannen- und Wacholderwald ab. Manchmal sind die riesenhaften, in der Sherpa-Sprache „Thar“ genannten wilden Bergziegen zu sehen. Aber auch Buntfasane, der Wappenvogel Nepals, sind hier beheimatet. Über Phurte, 3520 m, gelangen wir schließlich zur Everest Summit Lodge Mende, 3730 m. Zottelige Yaks grasen neben der Komfort-Lodge. Gegenüber erhebt sich der Doppelgipfel des Kongde Ri. Das nahe Wasserkraftwerk Thame liefert Strom und sorgt im Gastraum und in den Zimmern für wohlige Wärme. Und am Abend lauschen wir den Geschichten vom Schneeleoparden und dem Yeti, die man sich hier erzählt.

Hm ↑ ca. 700 Hm ↓ ca. 450 Gz ca. 5 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Mende      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3730 m
Verpflegung: F/M/A

9. Tag: Mende - Namche Bazar - Monjo

Das Meditations-Kloster Laudo über der Lodge ist Ziel einer Morgenwanderung. Mönche haben hier die Einsamkeit gesucht. Dann treten wir den Rückweg an. Wir beteiligen uns aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der „DreckSack“, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Mittagsrast in der Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar, die jetzt weitaus größer und lauter wirkt als zu Beginn unserer Reise. Noch einmal überschreiten wir die Hillary-Brücke und wandern zurück zur bekannten Komfort-Lodge in Monjo, 2800 m. 

Hm ↑ ca. 200 Hm ↓ ca. 1150 Gz ca. 5 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Monjo      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 2800 m
Verpflegung: F/M/A

10. Tag: Trekkingende in Lukla

Die letzte Etappe auf dem Everest-Trek führt zurück nach Lukla, 2800 m. Sherpa-Läden laden zum Shopping, Teehäuser zur Rast. Zuvor haben Sie vielleicht der kleinen Dorfschule von Monjo einen Besuch abgestattet, die mit Spendengeldern von DAV Summit Club-Kunden tatkräftig gefördert wurde. Wir nehmen Abschied von den treuen Begleitern. Die Everest Summit Lodge Lukla bietet gewohnt guten Komfort und wie immer die allerbeste Küche.

Hm ↑↓ ca. 500 Gz ca. 5 h
Unterkunft: Everest Summit Lodge Lukla      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 2800 m
Verpflegung: F/M/A

11. Tag: Flug nach Ramechap | Fahrt nach Kathmandu

Der Flieger bringt uns zurück nach Ramechap, von wo wir die Busfahrt (135 km/5–6 h) zurück in die Hauptstadt Kathmandu antreten. Ankunft im breits bekannten Hotel Malla und Bezug der Zimmer für zwei Nächte, wenn der Rückflug „in time“ war. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Übrigens treffen sich im Hotel Malla am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp“ für unsere Kunden. Vielleicht unternehmen Sie am Nachmittag einen Spaziergang durch Kathmandu? Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen Ihnen heute Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer der kleinen Gaststätten in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten.

Unterkunft: Hotel Malla      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1300 m
Verpflegung: F/-/-

12. Tag: Die Königsstädte

Freie Zeit für die Königsstädte, die Sie zum Shopping oder für weitere Besichtigungen nutzen können, wenn es beim Rückflug aus dem Everest-Gebiet keine Verzögerung gab. Patan, auch Lalitpur – „die Schöne“ genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha“ gedreht wurden, gehört mit seinen vielen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir die Gruppe zu einem stilvollen Abschiedsessen ins gemütliche Garden Restaurant Dechenling ein – ein schöner Ausklang der Nepal-Tage. 

Unterkunft: Hotel Malla      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 1300 m
Verpflegung: F/-/A

13. Tag: Rückflug und Ankunft

Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.

Verpflegung: F/-/-

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Kathmandu und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Kathmandu
  • Tara Airlines Flüge Ramechap–Lukla und zurück, inklusive Flughafengebühren und 15 kg Freigepäck (inklusive 5 kg Handgepäck)
  • 3 x Hotel****(*), 1 x Hotel**, 7 x Komfort-Lodge***, jeweils im DZ
  • Vollpension auf dem Trekking, in Kathmandu und Mulkot Halbpension, 1 x nur Frühstück, 1 x Picknick-Lunch
  • Busfahrten und Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger und/oder Yaks, 13 kg Freigepäck

Bei uns außerdem enthalten

  • Permit (wird vom DAV Summit Club für Sie beantragt und vor Ort ausgegeben), Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal
  • Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon 
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer (in Lodges deponiert)
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Nepal. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. .

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 65,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Verspätungs- und Annullierungsrisiko auf Inlandsflügen:
Zusatzkosten sind von den Teilnehmern vor Ort zu entrichten

Da es sich bei den innernepalesischen Flügen um Sichtflüge handelt, kann es bei ungünstigen Witterungsverhältnissen zu Ausfällen kommen. Ausschlaggebend sind hierbei die Witterungsverhältnisse vor Ort, sowohl am Abflughafen wie unterwegs und an den jeweiligen Zielflughäfen in den Trekkingregionen. Die Fluggesellschaften bemühen sich, einen möglichst reibungslosen Flugverkehr sicherzustellen. Dennoch kann es vorkommen, dass der für Ihre Gruppe vorgesehene Flug nicht operieren kann, was außerhalb des Einflussbereiches des DAV Summit Club liegt. In diesem Fall sind Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Sollte es zu einer Annullierung kommen, so dass Ihr Flug nicht am vorgesehenen Tag stattfinden kann, ist zu beachten, dass die Fluggesellschaften am Folgetag zunächst verpflichtet sind, diejenigen Gäste auszufliegen, die für die entsprechende Maschine und den vorgesehenen Tag ein gültiges Ticket vorweisen können. Für Gäste, die aufgrund eines Flugausfalls zuwarten mussten, werden dann – falls es die Sichtverhältnisse noch erlauben – Zusatzmaschinen eingesetzt.

Falls eine Flugbeförderung in angemessener Zeit nicht möglich ist, wird unsere Partneragentur versuchen, einen Hubschrauber zu chartern, damit das Programm dennoch durchgeführt werden bzw. die Gruppe den Internationalen Rückflug rechtzeitig erreichen kann. Nach Abzug der Kosten für den eingesparten Inlands-Linienflug beläuft sich Ihr Kostenanteil dann auf voraussichtlich 450 bis 500 US-Dollar für die einfache Flugstrecke und ist direkt vor Ort an die Vertreter unserer Partneragentur in Euro oder US-Dollar oder per Kreditkarte (zggl. Disagio) zu entrichten. Akzeptiert werden MasterCard und Visa. Wer im Bedarfsfall die Mehrkosten für einen Helikopterflug nicht tragen möchte, hat die Möglichkeit, vor Ort auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko auf den nächstmöglichen Linienflug zu warten und der Gruppe auf dem Trekking nachzugehen bzw. nach Beendigung des Trekkings den internationalen Rückflug gegen Gebühr umzubuchen oder – falls nicht möglich – ein neues Flugticket zu erwerben.

Vorbehalt bezüglich Programmänderungen:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Nepal verfügt über verschiedene Klimazonen. Von Ende September bis Mitte April sorgt eine relativ stabile Wetterlage für gute bis optimale Reisebedingungen. Je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Kathmandu (1300 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     18    20     25     29    29    29    29     29     28    26    23     19
min.      2     4      7     11    16    19    20     20     19    14     8      3
Mittlere Temperaturen Nepal (3000 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      8     9      12     15    17    18    19     18     18    16    12      9
min.     -8    -6     -3      1     5     9    11     10      8     2    -3     -7
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     15    41      23     58   122   246   373    345    155    38     8      2


In der Nachmonsunzeit von Ende September bis November kann mit meist klarem, stabilem Wetter gerechnet werden. In Lagen um die 4000 Meter liegen die Tagestemperaturen dann zwischen +10 bis +15 Grad, manchmal auch darüber, fallen aber nachts auf bis zu –15 Grad. Von Dezember bis Februar ist das Wetter in der Regel freundlich mit guter Sicht und geringen Niederschlägen. In den Hochlagen klettert das Thermometer dann auf maximal +10 Grad und in der Nacht sind Außentemperaturen bis –25 Grad möglich. Von März bis Mai dominieren wieder angenehmere Temperaturen. In den Hochlagen kann es +10 bis +20 Grad warm werden, ab der zweiten Aprilhälfte auch deutlich darüber. Die Sicht ist am Morgen meist klar, am Nachmittag ziehen oft Wolken auf und nachts sind –15 Grad nicht ungewöhnlich. Zu jeder Jahreszeit sind Niederschläge möglich, die in höheren Lagen meist als Schnee fallen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Wenn Sie ohne Zelt und Schlafsack das Everest-Gebiet kennenlernen möchten, dann sind die Everest Summit Lodges genau das Richtige. Vier mustergültige Komfort-Lodges an schönsten Plätzen ermöglichen maximales Trekkingerlebnis mit höchstem Genuss. Die Everest Summit Lodges bieten Doppelzimmer (Steckdosen vorhanden – Universaladapter erforderlich) mit Bad (Warmwasser, Dusche, WC), haben elektrisches Licht und sind teils beheizbar. Handtücher sind auf den Zimmern vorhanden. Schwedenöfen sorgen in den Aufenthaltsräumen für Wärme. Auf Wunsch bringen freundliche Mitarbeiter Wärmflaschen für die Betten. Sie werden nachhaltig und gesund verpflegt, Ihr Bett ist gerichtet, der Schlafsack überflüssig. Die Restaurants liefern vorzügliche Küche. In den Komfort-Lodges werden nepalesische, chinesische, bhutanische und tibetische Speisen gereicht und einmal mittags ein Picknick. Warmgetränke wie Tee und Kaffee sowie „hot water“ für die Trinkflaschen sind gratis erhältlich. Bitte beachten Sie, dass es im Winter auch einmal zu Engpässen bei der Versorgung mit Warmwasser kommen kann.

♦ Everest Summit Lodge Lukla, 2800 m
Das beste Haus am Ort liegt in Flughafennähe, so dass Sie vor dem Rückflug nur kurze Wege haben. Abseits jeden Trubels sind Sie im ruhigen Innenhof mit einem großzügigen Garten gastfreundlich aufgenommen.

♦ Everest Summit Lodge Monjo, 2800 m
Am Eingangstor zum Everest-Nationalpark, vor der berühmten Hillary-Brücke, auf einer Sonnenterrasse in schönem Garten gelegen. Ein Tagesausflug zum Aussichtsberg Thakcho bietet Sicht auf die Gipfel im Everest-Gebiet.

♦ Everest Summit Lodge Tashinga, 3500 m
Abseits des Weges von Namche Bazar nach Tengpoche, an einem Sonnenplatz mit freiem Blick auf die Ama Dablam, 6865 m. Im Garten wird Gemüse gezogen. Von Tashinga ist das Sherpa-Kloster Tengpoche gut zu erreichen.

♦ Everest Summit Lodge Mende, 3730 m
Das nahe Wasserkraftwerk Thame liefert Energie. Deshalb leuchten die Lampen in den Gasträumen besonders hell und es gibt sogar Strom, um umweltfreundlich zu heizen. Empfehlenswert: ein Ausflug zur Laudo Gompa oberhalb der Komfort-Lodge.

Anforderungen

Technisch leichte aber fordernde Bergwanderungen, die Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis zu sechs Stunden erfordern. Die Schlafhöhen werden langsam gesteigert. Die höchste Übernachtung erfolgt nach bestmöglicher Akklimatisation in der Everest Summit Lodge Mende, 3730 m. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Gesundheit

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für Nepal bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird ein Impfschutz gegen Covid-19, Hepatitis A und Typhus sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Arzt und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.

Details

BuchungscodeHIKTE
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
BER Berlin   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAM Hamburg   MUC München   STR Stuttgart

 

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 595,–

Termine So 31.10.2021 bis Fr 12.11.2021 (Ausgebucht)

So 21.11.2021 bis Fr 03.12.2021
ab 2.795,- €