Kangchendzönga Basecamp – Lodge-Trekking im einsamen Ostnepal

Beschreibung

  • Anspruchsvolle Bergwanderung, 22 Tage
  • Lodge-Trekking durch das einsame Ostnepal
  • Von den Subtropen ins vergletscherte Hochgebirge
  • Blick auf den Achttausender Kangchendzönga,
    wo Bergsteiger Alpingeschichte geschrieben haben
  • Guter Aufbau der Akklimatisation
  • Begegnung mit den Sherpa, Limbu und Rai
  • Reis- und Rapsfelder und herrlicher Bergurwald
  • Basislager unter dem dritthöchsten Berg der Erde
  • Erlebnis Rhododendronblüte im Frühjahr
ab € 3.095,- pro Person

Programm

Ein Trekking zum „Kantsch“ ist immer etwas Besonderes, denn der 8598 Meter hohe Berg ist der dritthöchste der Erde. Seine Erstbesteigung erfolgte 1955 durch George Band und Joe Brown. Aber auch deutsche Expeditionen haben am Kangchendzönga Geschichte geschrieben, wie die unter Leitung von Paul Bauer oder G. O. Dyhrenfurth. 1975 gelang einer deutsch-österreichischen Expedition unter der Regie von Siegi Aeberli und Günter Sturm die zweite Besteigung des Westgipfels Yalung Kang. Reinhold Messner und Friedl Mutschlechner erreichten den Hauptgipfel 1982, teilweise im Alpinstil. Eine faszinierend fremde Welt aus schroffen Felswänden und gewaltigen Gletschern. Start ist im Städtchen Taplejung im einsamen Osten Nepals. Die Richtung durch das Land der Sherpa, Rai und Limbu geben die Himalaya-Flüsse Tamor und Ghunsa vor. Wir steigen aus den Subtropen „step by step“ durch schöne Bergurwälder auf, mit Gehzeiten bis acht Stunden. Siedlungen und Yak-Almen liegen am Weg. Ruhetage bringen Akklimatisation. Die höchste Lodge-Übernachtung erfolgt auf 4780 Metern. Im Basislager, 5140 m, stockt einem der Atem: Wir blicken auf gewaltige Gletscher, eisstarrende Siebentausender und den Achttausender Kangchendzönga. Seine Nordwand ist Adrenalin pur für jeden Alpinisten. Wem das nicht genug ist, der legt seine Reise ins Frühjahr, wenn die Rhododendronblüte das Land verzaubert.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug  
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Nepal, faszinierendes Land im Himalaya zu Füßen der höchsten Berge der Erde.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum zentral gelegenen Hotel Annapurna, das zu Beginn und am Ende der Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein wird. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, landet bis zu Ihrer Rückkehr im Store des Hotels. Vielleicht unternehmen Sie schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.
[–/–/A]

3. Tag: Flug nach Bhadrapur | Fahrt nach Phidim
„Luftsprung“ nach Bhadrapur in Ostnepal, nur 90 Meter hoch in den Subtropen nahe der Grenze zu Indien gelegen. Hier wartet bereits der Bus, der Sie in zwei Etappen zum Ausgangspunkt des Trekkings bringen wird. Heute fahren Sie (160 km/6–7 h) bis Phidim, 1120 m. Die Hauptstadt der Region Panchthar ist beliebter Aufenthaltsort für alle Trekker auf der Durchreise nach Taplejung. Ethnien wie Magar, Limbu, Rai und Tamang sind hier beheimatet und machen die Kleinstadt zu einer der vielfältigsten Nepals. Die Übernachtung und die Verpflegung erfolgen in einem einfachen Gästehaus  Mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer besprechen Sie das Programm der bevorstehenden Trekkingtage.
[F/–/A]

4. Tag: Fahrt nach Taplejung | Trekking bis Mitlung
Trekkingbeginn bei Taplejung, 1820 m. Inmitten einer mit jedem Kilometer eindrucksvoller wirkenden Bergkulisse war die Anfahrt von Phidim ein kurzweiliges Erlebnis (78 km/5 h). Den herzlichen Willkommensgruß der Begleiter, die Sie schon erwarten, erwidern Sie mit einem freundlichen „Namasté!”. Der Kultur- und Bergwanderführer verteilt die Lasten auf Träger. Dann beginnt der Kangchendzönga-Trek mit dem Abstieg zum schäumenden Tamor-Fluss. Der Weg führt durch subtropische Vegetation mit Riesenbambusstauden bis zur Lodge in Mitlung, 925 m, wo Sie verpflegt werden und wie an allen Trekkingtagen Ihren Schlafsack auf Matrazenbetten ausrollen. Zykaden machen Nachtmusik ...
Hm ↓900 Gz 2–3 h [F/–/A]

5. Tag: Mitlung – Chirwa
Der Tamor Khola (Khola = Fluss) weist heute die Richtung. Er entwässert die Gletscher des Janak Himal nahe der Grenze zu Tibet. Salbaum- und Simalbaumwälder spenden Schatten. Durch schöne Landschaften mit Reis-, Hirse- und Kardamom-Anpflanzungen führt der Weg durch malerische Limbu-Dörfer. Je nach Jahreszeit leuchten die Rapsfelder in sattem Gelb. Über Wiesen mit sich im Wind wiegendem Elefantengras lassen sich am Horizont die ersten hohen Berge sehen. Genusswanderung, teilweise über schöne Plattenwege, jedoch mit vielen „ups and downs“ zum hübschen Dorf Chirwa, 1250 m. Die Rai und Limbu im Osten Nepals sind tibeto-mongolischer Herkunft. Ihre Religion ist eine vielschichtige Mischung aus Buddhismus, Hinduismus und uraltem Schamanentum. Sie freuen sich auf das Abendessen in der Lodge: Vielleicht gibt es heute köstliche Momos, die nepalesische Variante zu unseren Maultaschen?
Hm ↑700 ↓375 Gz 6–7 h [F/–/A]

6. Tag: Chirwa – Sekathum
Durch uraltes Kulturland folgen Sie dem rauschenden Tamor flussaufwärts. Sie passieren die Siedlungen Tapethok und Tamewa. Bauernhöfe, Pipalbäume und Chautaras – Steinmäuerchen, die von alters her den Trägern auf den Dorfverbindungswegen Nepals zum Abstellen ihrer Lasten dienen – begleiten Sie auf diesem faszinierenden Trekking durch Ostnepal. Mehrere Hängebrücken sind zu überschreiten. Dann ist der Checkpoint zum Kangchendzönga-Nationalpark erreicht. Schließlich ist es nicht mehr weit nach Hellok und zum Tagesziel Sekathum. In der Lodge werden Sie schon erwartet. Bei Sekathum, 1660 m, mündet der Ghunsa Khola in den mächtigen Tamor. Der Ort selbst liegt auf einem Plateau über den beiden Flüssen.  
Hm ↑650 ↓250 Gz 5–6 h [F/–/A]

7. Tag: Sekathum – Amjilassa
Sie lassen den Tamor-Fluss links liegen und folgen dem Ghunsa Khola, der die Gruppe in den nächsten Tagen bis nach Lhonak begleiten wird. Aufstieg im Bergwald mit Kiefern, Kastanien und Eichen nach Amjilassa, 2430 m, auf teils ausgesetzten aber gut befestigten Pfaden. Das Programm ist so aufgebaut, dass Sie sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen können. Zur Sicherheit führt Ihr Kultur- und Bergwanderführer ein Satellitentelefon und eine höhenmedizinische Überdruckkammer mit sich. Unterwegs wird der Ghunsa Khola mehrmals auf Holz- und Hängebrücken gequert. Es kann vorkommen, dass ein Erdrutsch zu einem kleinen Umweg zwingt. Der Aufstieg ist teilweise steil und anstrengend. In der Lodge in Amjilassa können Sie sich bei einem „Hot lemon tea“ oder einem erfrischen „Lassi“ von den Strapazen erholen.
Hm ↑950 ↓175 Gz 5–6 h [F/–/A]

8. Tag: Amjilassa – Kyapla
Rhododendren und Bambus wechseln sich mit duftenden Kiefernbeständen ab. Auf steilen Wiesenhängen thronen erste Almen. Mit etwas Glück laden Sie freundliche Bauern zu einer kleinen Rast ein, bei der Sauermilch oder Yoghurt kredenzt werden. Erste Blicke auf das gewaltige Massiv des Achttausenders Kangchendzönga werden frei. Schließlich erreichen Sie die Lodge in der Sherpa-Siedlung Kyapla, 2725 m. In Sachen Höhenmeter haben Sie bereits die Hälfte geschafft und sind Ihrem großen Ziel schon deutlich näher gekommen. Sie rollen Ihren Schlafsack in den kleinen Zimmerchen der Lodge aus und gehen am Nachmittag noch auf Erkundungstour. Die kleine Dorfgompa ist immer einen Besuch wert. 
Hm ↑450 ↓150 Gz 5–6 h [F/–/A]

9. Tag: Kyapla – Ghunsa
Manimauern und Gebetsfahnen begleiten Sie über Phale hinauf zur stattlichen Siedlung Ghunsa. Unterweg begegnen einem oft Mönche aus dem nahen Kloster. Himalayatannen, große Kiefern und Zedern schmücken die Landschaft. Am Check-Point legt Ihr Kultur- und Bergwanderführer die Trekkingpermits vor. Das Sherpa-Dorf Ghunsa liegt in 3575 Metern Höhe unter den Sechstausendern Khabur und Ghunsadhar und ist umgeben von Hirse- und Kartoffelfeldern. Die Sherpa sollen vor fast vierhundert Jahren aus der ehemaligen tibetischen Ostprovinz Kham nach Nepal eingewandert sein. Sie sind Buddhisten und besitzen eine eigene Kultur und Sprache. In einer einfachen Lodge nehmen Sie Quartier für zwei Nächte. Yaks grasen in der Umgebung. 
Hm ↑950 ↓100 Gz 5–6 h [F/–/A]

10. Tag: Akklimatisation
Der Rasttag in Ghunsa dient der Höhenanpassung und ist ideal für eine kleine Tour in Richtung Lapsang-Pass mit Blick auf den Siebentausender Yannu. Dabei überschreiten Sie erstmals die Viertausendmeter-Grenze, um dann zum Schlafen wieder zur Lodge in Ghunsa abzusteigen. Nach dem Prinzip „Go high – sleep down“ bereiten Sie Ihren Körper so am besten auf die bevorstehenden größeren Herausforderungen vor. In Ghunsa bietet sich die Möglichkeit zu duschen, Speichermedien aufzuladen, in den kleinen Shops Besorgungen zu machen oder mit der Heimat zu kommunizieren (fakultatitve Angebote). Empfehlenswert für Geist und Seele ist ein Besuch der schmucken Gompa. Verlockend für Zunge und Gaumen ist der Genuss von Tomba, ein alkoholisches Hirsegetränk, das warm aus großen Krügen mit einem Bambusstrohhalm getrunken und immer wieder nachgefüllt wird. Für diesen tibetischen Wein“ ist Ghunsa besonders beliebt, bekannt und berüchtigt.
Hm ↑↓500 Gz 4 h [F/–/A]

11. Tag: Ghunsa – Kambachen
Über dem Lärchenwald wachsen die Eisberge Kabru, 7338 m, und Jannu, 7710 m, in den tiefblauen Himmel. Sie haben Ihre Trinkflaschen gut gefüllt, denn in der Höhe gilt es ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ihr Kultur- und Bergwanderführer wird Sie auch dahingehend beraten. Über die Rambuk Kharka (Kharka = Alm) und steile Geröllhänge leicht ausgesetzt zur Hochalm Kambachen, 4100 m. Eine einfache Lodge bietet Quartier für zwei Nächte. Durch die Dächer der Holzhütten dringt Rauch. Wacholdergewächse und Blutberberitze prägen die Vegetation. Yaks weiden in steinernen Einfriedungen. Sie befinden sich in der Heimat des Schneeleoparden und lauschen gespannt den Geschichten, die man sich hier erzählt. Im Abendlicht leuchten die Zacken der Sechs- und Siebentausender. 
Hm ↑725 ↓200 Gz 5 h [F/–/A]

12. Tag: Akklimatisation
Höhenanpassung ist jetzt „erste Bergsteigerpflicht“, bevor das Trekking in noch höhere Lagen fortgesetzt werden kann. Wer den Tag aktiv nutzen will, hat die Möglichkeit, ein Stückweit der Gletschermoräne in Richtung Jannu-Basislager zu folgen. Es befindet sich in 4400 Metern Höhe zu Füßen des markanten Siebentausenders, der immer wieder ein herausforderndes Ziel für Extremalpinisten war und ist. Bersteigergrößen wie der Schweizer Erhard Loretan scheiterten an der fast dreitausend Meter hohen Nordwand. Sie sollten allerdings mit Ihren Kräften haushalten und sich in der Höhe nicht überfordern. Auch eine etwas kürzere Akklimatisationstour liefert herrliche Aussichten. Noch einmal übernachten Sie in der Lodge auf der Hochalm Kambachen.
Hm ↑↓300–500 Gz 3–5 h [F/–/A]

13. Tag: Kambachen – Lhonak
Der weitere Aufstieg verläuft über Wiesengelände, Moränen und Geröll. Bei guter Witterung ist über der Ortschaft Ramtang erstmals den Kangchendzönga, 8598 m, in voller Schönheit zu sehen. Schneefahnen wehen über dem dritthöchsten Berg der Erde. Seine Grate sind wie mit der Rasierklinge aus dem Blau des Himmels geschnitten. Die fünf Gipfel nennen die Einheimischen „Kleinodien des ewigen Schnees“. Sie bilden die Grenze zum Bundesstaat Sikkim in Indien. Nach Querung des Gletschers wird das Dorf Lhonak erreicht, 4780 m. Grandiose Gletscher umgeben auch die Yakweiden: Lhonak Glacier, Kanchenjunga Glacier, Broken Glacier. Hier erwartet Sie eine sehr einfache Lodge, wo im Lager genächtigt wird. Letzte Vorbereitungen sind zu treffen. Schon morgen werden Sie ins Kangchendzönga-Basislager aufsteigen.
Hm ↑725 ↓50 Gz 5–6 h [F/–/A]

14. Tag: Lhonak – Kangchendzönga-Basecamp – Lhonak
Zum Kangchendzönga-Basecamp, 5140 m, Topziel auf diesem einmaligen Ostnepal-Trek: Über den schrundigen Gletscher und über kraftraubenden Moränenschutt arbeiten Sie sich zur Pangpema Kharka hinauf, wo schon die Zelte der weltbesten Bergsteiger standen. Das Panorama ist fantastisch: Nebeneinander ragen Tent Peak, 7365 m, Nepal Peak, 7168 m, und – natürlich als Krönung – der Kangchendzönga auf. Er wurde am 25. Mai 1955 von George Band und Joe Brown erstbestiegen. Aber auch deutsche Expeditionen haben am Kangchendzönga Geschichte geschrieben wie die unter Leitung von Paul Bauer oder G.O. Dyhrenfurth in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts oder später unter Karl-Maria Herrligkoffer. 1975 gelang einer deutsch-österreichischen Expedition unter der Regie von Siegi Aeberli und Günter Sturm die zweite Besteigung des Westgipfels Yalung Kang. Reinhold Messner und Friedl Mutschlechner erreichten den Hauptgipfel 1982 im Alpinstil. Die fürcherliche Nordwand des Achttausenders scheint unüberwindbar. Eine faszinierend-fremde Welt aus schroffen Felswänden und gewaltigen Gletschern. Abstieg zur Lodge in Lhonak. Der heiße Tee, die warme Suppe und das Abendessen tun gut.
Hm ↑↓600 Gz 6–7 h [F/–/A]

15. Tag: Lhonak – Ghunsa
Rückkehr zur Lodge in Ghunsa, 3575 m, wo es eine Wacholder-Destillerie und die bekannten Tomba-Kneipen gibt. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der DreckSack, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Dienste. So „tief“ unten – mit all den Höhenmetern in den Knochen – werden Sie heute Nacht besonders gut schlafen.
Hm ↑250 ↓1450 Gz 5–6 h [F/–/A]

16. Tag: Ghunsa – Amjilassa
Entlang dem Ghunsa Khola trekken Sie weiter talauswärts. Wieder tauchen Sie in die herrlichen Bergwälder ein und können im Frühjahr die Rhododendronblüte erleben, wenn die „Berge in Flammen“ stehen. Ein letztes Mal fällt der Blick zurück auf das Massiv des Kangchendzönga und weckt Erinnerungen. Schließlich bietet die Lodge in Amjilassa, 2430 m, wieder ein einfaches Quartier.
Hm ↑250 ↓1400 Gz 6 h [F/–/A]

17. Tag: Amjilassa – Tapethok
Bei Sekathum erreichen Sie erneut den Tamor-Fluss und subtropisches Terrain, bevor Sie in der Lodge in Tapethok eintreffen, 1380 m. Die Küche serviert Ihnen heute vielleicht das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird.
Hm ↑425 ↓1475 Gz 5–6 h [F/–/A]

18. Tag: Tapethok – Mitlung
Durch die Heimat der Rai und Limbu folgen Sie dem Tamor-Fluss talauswärts. In den wärmeren Gefilden schätzen Sie die schattenspendenden Salbaum- und Simalbaumwälder. Reis- und Hirsefelder bestimmen wieder die Szenerie. Sie erreichen die Lodge in Mitlung, 925 m. Bei einer kleinen Feier nehmen Sie Abschied von den treuen Begleitern, denn morgen geht das Trekking zu Ende. 
Hm ↑450 ↓900 Gz 4–5 h [F/–/A]

19. Tag: Mitlung – Taplejung | Fahrt nach Ilam
Trekkingende in Taplejung, 1820 m. Der Aufstieg aus dem Tal des Tamor-Flusses ist das letzte Hindernis, ehe Sie – ein wenig wehmütig schon – den Ausgangspunkt des Trekkings erreichen. Der Bus steht für Sie bereit und bringt Sie (135 km/6 h) nach Ilam, 1010 m. Sie übernachten in einem einfachen Hotel im beliebten Trekker-Zwischenstopp und dürfen sich abends auf eine Dusche und ein kühles Bier freuen.
Hm ↑900 Gz 3–4 h [F/M/A]

20. Tag: Fahrt nach Bhadrapur | Flug nach Kathmandu
Fahrt nach Bhadrapur (100 km/4 h) und Rückflug nach Kathmandu, 1300 m. Sie werden am Airport abgeholt und zum bereits bekannten Hotel Annapurna, gebracht wo Sie erneut für zwei Nächte Quartier nehmen. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Übrigens treffen sich im Hotel Annapurna am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp“ für unsere Kunden. Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen Ihnen Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer Gaststätte in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten. 
[F/–/–]

21. Tag: Individuelle Erkundungen: die Königsstädte
Freie Zeit für die Königsstädte, die Sie zum Shopping oder für weitere Besichtigungen nutzen können. Die Altstadt von Kathmandu ist vom Hotel aus beqem zu Fuß erreichbar, Patan, auch Lalitpur – „die Schöne” genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha“ gedreht wurden, gehört mit seinen vielen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir Sie zu einem stilvollen Abschiedsessen ins gemütliche Garden Restaurant Dechenling ein – ein schöner Ausklang Ihrer Nepal-Tage.
[F/–/A]

22. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Englisch sprechender einheimischer DAV Summit Club Kultur- und Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Kathmandu und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Kathmandu
  • Flüge mit Yeti Airlines oder Nepal Airlines Kathmandu–Bhadrapur und zurück, inkl. Flughafengebühren und 15 kg Freigepäck (inkl. 5 kg Handgepäck)
  • 3 x Hotel***** im DZ, 1 x Hotel** im DZ, 1 x Gästehaus im DZ, 13 x Lodge im DZ, 2 x Lodge in Lager 
  • Halbpension, 1 x nur Frühstück
  • Busfahrten lt. Programn
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger, 13 kg Freigepäck

Bei uns außerdem enthalten

  • Permit, Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal 
    Einführung durch die Repäsentantin des DAV Summit Club
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–10 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Nepal. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination mit Auszug Operational Guideline 
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum ca. € 45,–; Trinkgelder ca. € 100,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren (nur sehr eingeschänkte möglich) ca. € 15,- bis € 20,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Vorbehalt bezüglich Programmänderungen:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Nepal verfügt über verschiedene Klimazonen. Von Ende September bis Mitte April sorgt eine relativ stabile Wetterlage für gute bis optimale Reisebedingungen. Je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Kathmandu (1300 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     18    20     25     29    29    29    29     29     28    26    23     19
min.      2     4      7     11    16    19    20     20     19    14     8      3
Mittlere Temperaturen Nepal (3000 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      8     9      12     15    17    18    19     18     18    16    12      9
min.     -8    -6     -3      1     5     9    11     10      8     2    -3     -7
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     15    41      23     58   122   246   373    345    155    38     8      2


In der Nachmonsunzeit von Ende September bis November kann mit meist klarem, stabilem Wetter gerechnet werden. In Lagen um die 4000 Meter liegen die Tagestemperaturen dann zwischen +10 bis +15 Grad, manchmal auch darüber, fallen aber nachts auf bis zu –15 Grad. Von Dezember bis Februar ist das Wetter in der Regel freundlich mit guter Sicht und geringen Niederschlägen. In den Hochlagen klettert das Thermometer dann auf maximal +10 Grad und in der Nacht sind Außentemperaturen bis –25 Grad möglich. Von März bis Mai dominieren wieder angenehmere Temperaturen. In den Hochlagen kann es +10 bis +20 Grad warm werden, ab der zweiten Aprilhälfte auch deutlich darüber. Die Sicht ist am Morgen meist klar, am Nachmittag ziehen oft Wolken auf und nachts sind –15 Grad nicht ungewöhnlich. Zu jeder Jahreszeit sind Niederschläge möglich, die in höheren Lagen meist als Schnee fallen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In Phidum und in Ilam stehen Zimmer in einem einfachen Hotel oder Gästehaus für Sie zur Verfügung. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Manche Lodges halten einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Naßzelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereit, andere verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. In der Lodge in Lhonak wird im Lager übernachtet. Bitte beachten Sie, dass eine touristische Infrastruktur im Kanchenjunga Himal noch„in den Kinderschuhen steckt“ und die Lodges deshalb auch im Vergleich zu anderen Trekkingregionen in Nepal sehr einfach sind.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Kathmandu

3Hotel Annapurna*****

Phidim

1Gästehaus

Trekking

15einfache Lodge (Schlafsack-Unterkunft)

Ilam

1Hotel**

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderung, die Gesundheit, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für stellenweise ausgesetzte Wege und Kondition für Gehzeiten bis acht Stunden erfordern. Höchste Übernachtung 4780 m.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeHIAHO
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Hotels und Gästehäusern: € 120,– 

Termine Fr 16.04.2021 bis Fr 07.05.2021 (Ausgebucht)

Fr 01.10.2021 bis Fr 22.10.2021
ab 3.095,- €

Fr 08.10.2021 bis Fr 29.10.2021
ab 3.095,- €

Fr 15.10.2021 bis Fr 05.11.2021
ab 3.095,- €

Fr 08.04.2022 bis Fr 29.04.2022
ab 3.095,- €

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Isabel Colditz

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