Lodge-Trekking Everest Basecamp und Kala Pattar – der Klassiker im Everest-Gebiet

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung, 19 Tage
  • Zeit für die Königsstädte im Kathmandu-Tal
  • Berühmte Sherpa-Klöster im Everest-Nationalpark
  • Konzept LODGE-PLUS für etwas mehr Komfort
  • Blick auf die Achttausender Everest, Lhotse und Makalu
  • Wichtige Tage für Ihre Höhenanpassung
  • Gipfelmöglichkeit:
    - Kala Pattar, 5545 m

Programm

Aussichtskanzel Kala Pattar, 5545 m. Schneefahnen über dem Everest. Und das einmalige Gefühl, dem höchsten Berg der Erde ganz nah zu sein. Von der höchsten Lodge in Gorak Shep, 5200 m, besteigen wir den berühmten Aussichtspunkt und stehen dem Mount Everest direkt gegenüber. Rundum die Sieben- und Achttausender des Khumbu – was für eine Szenerie! 1953 gelang Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay Sherpa die Erstbesteigung des Achttausenders. Beim Abstecher ins Everest Basecamp kommt Expeditions-Feeling auf. Zwei Wochen spannendes Trekking im Everest-Gebiet nach dem Konzept LODGE-PLUS – die Königsstädte im Kathmandu-Tal als optionale Zugabe. 

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug  
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Nepal.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum zentral gelegenen Hotel Annapurna, das zu Beginn und am Ende Ihrer Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein wird. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Vielleicht unternehmen Sie schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.
[–/–/A]

3. Tag: Fahrt nach Mulkot
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht besuchen Sie den buddhistischen Stupa von Bodnath oder das Hinduheiligtum Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss? Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, können Sie im Storeroom des Hotels Annapurna deponieren. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Bus (100 km/4 h) ostwärts bis Mulkot, 495 m. Die kleine Ortschaft liegt direkt am rauschenden Sunkosi-Fluss, der auf dem tibetischen Hochland nördlich des Himalaya-Hauptkammes entspringt. Hier beziehen Sie die Zimmer in einem einfachen Hotel und besprechen mit dem Kutur- und Bergwanderführer den Ablauf der folgenden Trekkingtage.
[F/–/A]

4. Tag: Fahrt nach Ramechap | Flug ins Everest-Gebiet
Frühmorgens Fahrt (35 km/1,5 h) zum Flughafen von Ramechap, 1370 m. Sichtflug mit einer Propellermaschine nach Lukla, 2800 m. Träger übernehmen das Gepäck, dann beginnt das Everest-Trekking, das Sie bis ins Zentrum des Everest-Gebietes führen wird. Die Tagesetappen sind so aufgebaut, dass Sie sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen können. Modernste Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon und höhenmedizinische Überdruckkammer stehen im Bedarfsfall zur Verfügung. Mani-Mauern, Chörten, kleine Weiler und Siedlungen: Sie folgen dem Milchfluss Dudh Kosi zur Ortschaft Monjo, 2800 m. In der Lodge werden Sie aus der einheimischen Sherpa-Küche verpflegt und beziehen die einfachen Zimmer, wo Sie – wie auch an den folgenden Wandertagen – auf Matratzenbetten im eigenen Schlafsack übernachten.
Hm ↑↓500 Gz 5 h [F/–/A]

5. Tag: Monjo – Namche Bazar
Namche Bazar, 3450 m, ist Hauptstadt und wichtigstes Handelszentrum der Sherpa. Sie folgen weiter dem rauschenden Dudh Kosi und betreten schon bald den Everest-Nationalpark. Nach der Hillary-Brücke geht es steil aufwärts. Gebetsfahnen flattern im Wind. Rhododendren und Magnolien erreichen Baumhöhe und stehen im Frühjahr in Blüte. Bei guter Sicht können Sie unterwegs erstmals den Mount Everest erblicken. Ab heute befinden Sie sich im „Inneren Himalaya” und sind von allen Seiten umringt von den Sechs-, Sieben- und Achttausendern des Khumbu. In Namche Bazar sind zwei Lodge-Übernachtungen vorgesehen.
Hm ↑750 ↓100 Gz 3,5 h [F/–/A]

6. Tag: Akklimatisation
Wichtig für Ihre Höhenanpassung ist, dass Sie nicht zu schnell aufsteigen. Deshalb ist der Rasttag in „Namche” mit Kaffeepause in der German Bakery und dem Besuch des kleinen Sherpa-Museums (fakultativ) ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Lodge-Trekking-Reise. Sie genießen die prachtvolle Sicht auf die vergletscherten Bergriesen rundum, probieren köstlichen Yak-Käse und erstehen vielleicht bei einem tibetischen Händler das eine oder andere Souvenir.
[F/–/A]

7. Tag: Namche Bazar – Sanasa – Khumjung
Der schönste Weg nach Khumjung, 3800 m, führt Sie zunächst in weitem Bogen zum Weiler Sanasa, 3600 m, wo eine gastliche Lodge willkommene Mittagsverpflegung und herrliche Aussicht bietet. Die Sechstausender Kang Taiga und Tamserku und die formschöne Ama Dablam präsentieren ihre Schokoladenseiten. Tief unter Ihnen donnern die eisigen Wasser des Imja-Drangka-Flusses zu Tal. Nach ausgiebiger Rast beginnt der Aufstieg zur Sherpa-Großsiedlung Khumjung-Kunde, gesäumt von langen Mani-Mauern und gekrönt von einer ehrwürdigen Gompa (Kloster) mit uralten Thangkas und einer bedeutenden Bibliothek. Ein Tag, der Sie immer wieder staunen lässt. Nicht nur über die Achttausender.
Hm ↑450 ↓100 Gz 3,5 h [F/–/A]

8. Tag: Khumjung – Phortse – Pangpoche
Der Klosterort Pangpoche, 3980 m, ist das nächste Etappenziel auf der Route zum Everest Basecamp – der Weg dorthin eine Panoramawanderung ohnegleichen. Vom Aussichtspass Mong La, 3973 m, genießen Sie die einzigartige Sicht auf die Gipfelszenerie des Khumbu. Es folgen der Abstieg zum Fluss Phortse Drangka, 3600 m, und der Gegenanstieg zur Sherpa-Siedlung Phortse, 3810 m, wo der aussichtsreiche Höhenweg nach Pangpoche – die Ama Dablam immer vor Augen – seinen Anfang nimmt. Die Vegetation wird mit jeder Stunde spärlicher, Wacholder und Blutberberitze bestimmen das Landschaftsbild. Manchmal sind Buntfasane – der Nationalvogel Nepals – zu sehen. Schließlich erreichen Sie die Lodge in Pangpoche und freuen sich auf das Abendessen und ein kühles Bier.
Hm ↑700 ↓500 Gz 7–8 h [F/–/A]

9. Tag: Pangoche – Dingpoche
Vor dem Aufstieg nach Dingpoche, 4400 m, statten Sie der uralten Pangpoche Gompa einen Besuch ab und drehen vielleicht selbst eine der gewaltigen Gebetsmühlen. Hohe Steinmauern schützen die Kartoffeläcker vor dem Besuch der riesenhaften, in der Sherpa-Sprache „Thar” genannten Wildziegen, die hier beheimatet sind. Dann wechselt noch einmal das Landschaftsbild, der Everest-Trek zeigt sich zunehmend alpiner. Zottelige Yaks grasen unter hohen Eisgipfeln. Sie befinden sich in der Heimat des Schneeleoparden. Zwei Nächte lang bietet die Lodge in Dingpoche willkommenes Quartier.
Hm ↑400 Gz 4–5 h  [F/–/A]

10. Tag: Akklimatisation
Höhenanpassung ist jetzt „erste Bergsteigerpflicht” und unverzichtbarer Bestandteil dieses Lodge-Trekkings. Sie können ein Stück in Richtung Chukhung aufsteigen, um eine noch bessere Sicht in die eisigen Flanken der gewaltigen Sieben- und Achttausender zu erhalten. Lhotse, Nuptse und die Ama Dablam sind jetzt die prägenden Berggestalten. Kleine Kharkas (Almen) und Yakweiden zieren die Landschaft, die von gurgelnden Bächen durchzogen ist. Die Geschichten vom Yeti, die man sich hier erzählt, lassen den Spannungsbogen steigen.
[F/–/A]

11. Tag: Dingpoche – Lobuche
Der Weg zur Lobuche-Alm, 4930 m, bringt Sie über Enzianwiesen zu den züngelnden Ausläufern des Khumbu-Gletschers. Die Akklimatisationstage in Namche Bazar und in Dingpoche machen sich jetzt bezahlt. Dennoch gilt es, viel zu trinken, langsam aber stetig zu gehen und sich nie zu überfordern. Ihr Kultur- und Bergwanderführer wurde von uns geschult und wird Sie auch dahingehend beraten. Schritt für Schritt nähern Sie sich dem eisigen Herzen des Khumbu. Auf dem Anmarschweg der klassischen Expeditionen zum Everest Basecamp erreichen Sie schließlich die Lodge in Lobuche, die Ausgangspunkt für die Unternehmungen der Folgetage sein wird.
Hm ↑700 ↓150 Gz 6 h [F/–/A]

12. Tag: Lobuche – Gipfel Kala Pattar – Gorak Shep
Der Aussichtsberg Kala Pattar, 5545 m, überragt das frostige Hochtal. Fantastisch der Blick auf die Achttausender Lhotse und Mount Everest, 8848 m. Der höchste Berg der Erde markiert auch die Grenze zu Tibet. Sie lassen die einmalige Szenerie auf sich wirken, bevor Sie zum höchsten Schlafplatz dieses Trekkings, zur Lodge in Gorak Shep, 5200 m, absteigen. Der heiße Tee und eine warme Suppe tun gut. Sie rollen sich in Ihren Schlafsack ein. Morgen werden Sie schon zeitig in Richtung Everest Basecamp aufbrechen.
Hm ↑650 ↓400 Gz 5–6 h [F/–/A]

13. Tag: Gorak Shep – Everest Basecamp – Lobuche
Abstecher zum Everest Basecamp, 5400 m, ein Ausflug in die Geschichte der großen Expeditionen. Der Weg entlang dem gewaltigen Khumbu-Gletscher belohnt mit immer wieder neuer, spektakulärer Sicht. Die Gedanken sind bei den Erstbesteigern des Mount Everest von 1953, Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay Sherpa. Oder waren es Irvine und Mallory, denen vielleicht schon 1924 die Besteigung gelang? Sie staunen über den gewaltigen Khumbu Icefall und bewundern die Leistungen der Sherpa, ohne die kaum eine Besteigung des höchsten Berges der Erde möglich gewesen wäre. Abstieg zur Lodge in Lobuche, 4930 m.
Hm ↑300 ↓550 Gz 9 h [F/–/A]

14. Tag: Lobuche – Pangpoche
Der Rückweg beginnt und führt entlang dem Khumbu-Gletscher über den Bach von Pheriche zur bereits bekannten Lodge im Klosterdorf Pangpoche, 3980 m. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der „DreckSack”, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe.
Hm ↑100 ↓1050 Gz 5 h [F/–/A]

15. Tag: Pangpoche – Tengpoche – Namche Bazar
Vorbei am Sherpa-Kloster Tengpoche, das sich gleich einem Naturmandala in landschaftlich schönster Lage am Fuße der Ama Dablam ausbreitet und das Sie besichtigen, wandern Sie auf dem Everest-Trek zurück nach Namche Bazar, 3450 m. Die Sherpa-Hauptstadt wirkt jetzt weitaus größer und lauter als zu Beginn Ihrer Reise. Sie freuen sich auf das Abendessen – vielleicht gibt es heute das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird.
Hm ↑500 ↓1050 Gz 7 h [F/–/A]

16. Tag: Namche Bazar – Lukla
Trekkingende in Lukla, 2800 m, nach Abstieg und Querung der Hillary-Brücke und einem Besuch der Dorfschule von Monjo, die mit Spendengeldern von DAV Summit Club-Kunden tatkräftig gefördert wurde. Der Everest-Trek präsentiert sich noch einmal von seiner schönsten Seite. In der Lodge in Lukla feiern Sie Abschied von den treuen Begleitern.
Hm ↑600 ↓1250 Gz 7 h [F/–/A]

17. Tag: Flug nach Ramechap | Fahrt nach Kathmandu
Der Flieger bringt Sie zurück nach Ramechap, von wo Sie die Busfahrt (135 km/5–6 h) zurück in die Hauptstadt Kathmandu antreten. Ankunft im breits bekannten Hotel Annapurna und Bezug der Zimmer für zwei Nächte, wenn der Rückflug „in time” war. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Übrigens treffen sich im Hotel Annapurna am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp” für unsere Kunden. Vielleicht unternehmen Sie am Nachmittag einen Spaziergang durch Kathmandu? Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen Ihnen heute Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer der kleinen Gaststätten in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten.
[F/–/–]

18. Tag: Individuelle Erkundungen: die Königsstädte
Freie Zeit für die Königsstädte, die Sie zum Shopping oder für weitere Besichtigungen nutzen können, wenn der Rückflug „in time” war. Patan, auch Lalitpur – „die Schöne” genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha” gedreht wurden, gehört mit seinen vielen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir Sie zu einem stilvollen Abschiedsessen ins gemütliche Garden Restaurant Dechenling ein – ein schöner Ausklang Ihrer Nepal-Tage. 
[F/–/A]

19. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Kathmandu und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Kathmandu
  • Tara Airlines Flüge Ramechap–Lukla und zurück, inklusive Flughafengebühren und 15 kg Freigepäck (inklusive 5 kg Handgepäck)
  • 3 x Hotel*****, 1 x Hotel**, 11 x einfache Lodge, jeweils im DZ, 2 x Lodge im Lager
  • Halbpension, 1 x nur Frühstück
  • Busfahrten lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger, 13 kg Freigepäck

Bei uns außerdem enthalten

  • Permit, Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal 
  • Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Nepal. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum ca. € 45,–; Trinkgelder ca. € 85,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren ca. € 17,- bis € 22,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Verspätungs- und Annullierungsrisiko auf Inlandsflügen:
Zusatzkosten sind von den Teilnehmern vor Ort zu entrichten

Da es sich bei den innernepalesischen Flügen um Sichtflüge handelt, kann es bei ungünstigen Witterungsverhältnissen zu Ausfällen kommen. Ausschlaggebend sind hierbei die Witterungsverhältnisse vor Ort, sowohl am Abflughafen wie unterwegs und an den jeweiligen Zielflughäfen in den Trekkingregionen. Die Fluggesellschaften bemühen sich, einen möglichst reibungslosen Flugverkehr sicherzustellen. Dennoch kann es vorkommen, dass der für Ihre Gruppe vorgesehene Flug nicht operieren kann, was außerhalb des Einflussbereiches des DAV Summit Club liegt. In diesem Fall sind Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Sollte es zu einer Annullierung kommen, so dass Ihr Flug nicht am vorgesehenen Tag stattfinden kann, ist zu beachten, dass die Fluggesellschaften am Folgetag zunächst verpflichtet sind, diejenigen Gäste auszufliegen, die für die entsprechende Maschine und den vorgesehenen Tag ein gültiges Ticket vorweisen können. Für Gäste, die aufgrund eines Flugausfalls zuwarten mussten, werden dann – falls es die Sichtverhältnisse noch erlauben – Zusatzmaschinen eingesetzt.

Falls eine Flugbeförderung in angemessener Zeit nicht möglich ist, wird unsere Partneragentur versuchen, einen Hubschrauber zu chartern, damit das Programm dennoch durchgeführt werden bzw. die Gruppe den Internationalen Rückflug rechtzeitig erreichen kann. Nach Abzug der Kosten für den eingesparten Inlands-Linienflug beläuft sich Ihr Kostenanteil dann auf voraussichtlich 450 bis 500 US-Dollar für die einfache Flugstrecke und ist direkt vor Ort an die Vertreter unserer Partneragentur in Euro oder US-Dollar oder per Kreditkarte (zggl. Disagio) zu entrichten. Akzeptiert werden MasterCard und Visa. Wer im Bedarfsfall die Mehrkosten für einen Helikopterflug nicht tragen möchte, hat die Möglichkeit, vor Ort auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko auf den nächstmöglichen Linienflug zu warten und der Gruppe auf dem Trekking nachzugehen bzw. nach Beendigung des Trekkings den internationalen Rückflug gegen Gebühr umzubuchen oder – falls nicht möglich – ein neues Flugticket zu erwerben.

Vorbehalt bezüglich Programmänderungen:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Nepal verfügt über verschiedene Klimazonen. Von Ende September bis Mitte April sorgt eine relativ stabile Wetterlage für gute bis optimale Reisebedingungen. Je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Kathmandu (1300 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     18    20     25     29    29    29    29     29     28    26    23     19
min.      2     4      7     11    16    19    20     20     19    14     8      3
Mittlere Temperaturen Nepal (3000 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      8     9      12     15    17    18    19     18     18    16    12      9
min.     -8    -6     -3      1     5     9    11     10      8     2    -3     -7
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     15    41      23     58   122   246   373    345    155    38     8      2


In der Nachmonsunzeit von Ende September bis November kann mit meist klarem, stabilem Wetter gerechnet werden. In Lagen um die 4000 Meter liegen die Tagestemperaturen dann zwischen +10 bis +15 Grad, manchmal auch darüber, fallen aber nachts auf bis zu –15 Grad. Von Dezember bis Februar ist das Wetter in der Regel freundlich mit guter Sicht und geringen Niederschlägen. In den Hochlagen klettert das Thermometer dann auf maximal +10 Grad und in der Nacht sind Außentemperaturen bis –25 Grad möglich. Von März bis Mai dominieren wieder angenehmere Temperaturen. In den Hochlagen kann es +10 bis +20 Grad warm werden, ab der zweiten Aprilhälfte auch deutlich darüber. Die Sicht ist am Morgen meist klar, am Nachmittag ziehen oft Wolken auf und nachts sind –15 Grad nicht ungewöhnlich. Zu jeder Jahreszeit sind Niederschläge möglich, die in höheren Lagen meist als Schnee fallen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind, und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Der DAV Summit Club bemüht sich um Lodges, die einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Naßzelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereithalten. Diese Unterkünfte sind untenstehend mit LODGE-PLUS gekennzeichnet. Alle anderen Unterkünfte verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. Die nachfolgende Aufstellung entspricht einer Absichtserklärung ohne Garantie, dass immer ausreichend Zimmer in den vorgesehenen Lodges zur Verfügung stehen. In diesem Fall behält sich der DAV Summit Club vor, auch auf andere Häuser auszuweichen, deren Standard dann von der Ausschreibung abweichen kann.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Kathmandu

3 x HotelHotel Annapurna*****

Mulkot

1 x HotelAkshit Resort oder Taj Resort**

Monjo

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Monjo GuesthouseLODGE-PLUS

Namche Bazar

3 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Namche HotelLODGE-PLUS

Khumjung

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Hidden Valley LodgeLODGE-PLUS

Pangpoche

2 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Shreedewa Lodge

Dingpoche

2 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Snowland Lodge

Lobuche

2 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)New Everest Basecamp Lodge

Gorak Shep

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Himalaya Lodge oder Snowland Lodge

Lukla

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Everest PlazaLODGE-PLUS

Anforderungen

Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis acht Stunden, zum Everest-Basislager bis neun Stunden mitbringen. Die höchste Übernachtung erfolgt in der Lodge in Gorak Shep auf 5200 Meter (Schlafsack-Unterkunft). Am Aussichtsberg Kala Pattar ist Trittsicherheit erforderlich.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Trekking

Technik:
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Kondition:
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Gipfel

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^^^°

Details

BuchungscodeHIAHS
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Hotels: € 145,–

Termine Do 07.10.2021 bis Mo 25.10.2021
ab 2.695,- €

Di 12.10.2021 bis Sa 30.10.2021
ab 2.695,- €

So 24.10.2021 bis Do 11.11.2021
ab 2.695,- €

Mo 01.11.2021 bis Fr 19.11.2021 (Ausgebucht)

Mo 22.11.2021 bis Fr 10.12.2021
ab 2.495,- €

Fr 18.02.2022 bis Di 08.03.2022
ab 2.395,- €

Fr 11.03.2022 bis Di 29.03.2022
ab 2.595,- €

Mo 21.03.2022 bis Fr 08.04.2022
ab 2.595,- €

Di 19.04.2022 bis Sa 07.05.2022
ab 2.695,- €