Lodge-Trekking im Langtang-Nationalpark mit Helambu und Gosainkund

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung, 16 Tage
  • Das Langtang – ein Klassiker unter den Trekking-Regionen
  • Tempel und Pagoden im Kathmandu-Tal
  • Die Siebentausender des Ganesh- und Langtang Himal
  • Bedeutsames Pilgerziel: die heiligen Seen von Gosainkund
  • Konzept LODGE-PLUS für etwas mehr Komfort
  • Über den 4600 Meter hohen Laurebina-Pass
  • Blick auf die Achttausender Annapurna und Manaslu
  • Buddhistische Klöster und das Bauernland von Helambu
  • Gipfelmöglichkeit:
    - Pushung, 4270 m


Die Journalistin Franziska Horn war im Langtang-Tal und berichtet hier von ihren Trekking-Erlebnissen.

Programm

Vergletschertes Hochgebirge im Langtang-Nationalpark: Götterthrone in der Welt der Siebentausender. Die heiligen Seen von Gosainkund: Sommersitz Gott Shivas und bedeutsames Pilgerziel. Schließlich das Hügelland von Helambu: Heimat der Yolmopa und Kernland buddhistischer Lehre. Elf Tage Lodge-Trekking mit Achttausender-Blick, ganz ohne Inlandsflüge. Mani-Mauern, Stupas und Tschörten waren unsere ständigen Begleiter auf dem Weg zur einsamen Hochalm Kyangjin, 3900 m. Dann die phantastische Sicht auf die Eisriesen vom technisch leichten Viertausender Pushung – unser erster großer Höhepunkt! Durch den gemächlichen Aufstieg konnten wir uns Schritt für Schritt akklimatisieren und die einzigartige Landschaft genießen. Immer wieder sorgte das Konzept LODGE-PLUS für ein Mehr an Komfort. Über die heiligen Pilgerseen von Gosainkund sind wir weiter aufgestiegen. Jetzt steht die konditionell fordernde Überschreitung des Laurebina La auf dem Programm, die mit sieben Stunden Gehzeit zu veranschlagen ist. Am 4600 Meter hohen Passübergang flattern Gebetsfahnen im Wind. Die Sicht auf die Gipfel von Annapurna- und Manaslu Himal über die Ganesh-Berge und die Langtang-Gipfel ist atemberaubend. Nach verdienter Rast mahnt unser Kultur- und Bergwanderführer zum Abstieg. Dieser führt durch das Hügelland von Helambu und endet erst im Kathmandu-Tal. 

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug  
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Nepal, faszinierendes Land im Himalaya zu Füßen der höchsten Berge der Erde.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum zentral gelegenen Hotel Annapurna, das zu Beginn und am Ende Ihrer Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein wird. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, landet bis zu Ihrer Rückkehr im Store des Hotels. Vielleicht unternehmen Sie schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.
[–/–/A]

3. Tag: Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings
Busanfahrt nach Syabrubesi, 1500 m (125 km/7 h). Das stattliche Tamangdorf am Zusammenfluss von Langtang Khola und Bhote Kosi ist nur 60 Kilometer Luftlinie von Kathmandu entfernt. Ihr Deutsch sprechender, vom DAV Summit Club ausgebildeter Kultur- und Bergwanderführer, bespricht mit Ihnen den Ablauf der Folgetage. Die Tagesetappen sind so aufgebaut, dass man sich Schritt für Schritt an die Höhe gewöhnen kann. Modernste Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon und höhenmedizinische Überdruckkammer stehen im Bedarfsfall zur Verfügung. In der Lodge werden Sie aus der einheimischen Tamang-Küche verpflegt und beziehen die einfachen Zimmer, wo Sie – wie auch an den folgenden Wandertagen – im eigenen Schlafsack übernachten.
[F/–/A]

4. Tag: Syabrubesi – Lama Hotel
Träger übernehmen das Gepäck. Dann beginnt das Langtang-Trekking, das Sie bis ins Zentrum des Langtang-Nationalparks und später über den Laurebina-Pass zu den Yolmopa von Helambu führen wird. Zunächst jedoch steigen Sie zum stattlichen Dorf Thulo Syabru auf, 2230 m, wo Kartoffeln und Hirse gedeihen und sich erstmals die Gipfel von Langtang- und Ganesh Himal präsentieren. Es folgt ein steiler Abstieg zur Langtang Khola (Khola = Fluss). Sie betreten den Nationalpark und steigen durch lockeren Bergurwald, aus dem die Eisgipfel des 7406 Meter hohen Ganesh Himal emporragen, auf zum „Lama Hotel” in Changtang, 2470 m. 
Hm ↑1250 ↓450 Gz 6 h [F/–/A]

5. Tag: Lama Hotel – Mundu
Yakweiden in einem Hochtal sind der grüne Teppich, auf dem Sie – vorbei an langen Mani-Mauern – im Angesicht des Siebentausenders Langtang Lirung auf die kleine Siedlung Mundu zugehen. Dabei passieren Sie die einst große Ortschaft Langtang, die vom Erdbeben 2015 zerstört wurde. In der Umgebung finden sich zahlreiche Kharkas (= Almen). Sie freuen sich auf eine heiße Suppe und das Abendessen und genießen den Blick in die Westflanke des Kangchengpo, 6387 m, besser bekannt als „Fluted Peak”. Lodge, 3540 m.
Hm ↑1150 ↓100 Gz 6 h [F/–/A]

6. Tag: Mundu – Kyangjin
Die Hochalm Kyangjin, 3900 m, ist Ihr großes Ziel. Mani-Mauern, Stupas und Tschörten begleiten Sie auf dem Weg durch das karge Hochtal, in dem Wacholdergewächse und Blutberberitze wachsen. Zottelige Yaks grasen unter den eisigen Flanken einer zunehmend alpiner werdenden Landschaft, die von hohen Bergen und Gletschern geprägt ist. Mit Blick auf den 6745 Meter hohen Khimshung erreichen Sie über alte Moränen Kyangjin vor prächtiger Kulisse. 
Hm ↑350 Gz 3 h [F/–/A] 

7. Tag: Gipfeltag und Abstieg nach Gora Tabela
Den Hausberg Pushung, 4270 m, können Sie am Vormittag besteigen – eine Aussichtskanzel der Superklasse: fantastischer Blick auf Gangchenpo, 6387 m, Langtang Ri, 7232 m, und Langtang Lirung, 7234 m, und auf die gewaltigen Gletscher des Langtang Himal. Begleitet von Gebetsfahnen und Mani-Mauern wandern Sie über buckelige Yakweiden hinunter in die kleine Ortschaft Gora Tabela, 3050 m. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der „DreckSack”, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Letzte Lodgenacht im Langtang-Nationalpark.
Hm ↓850 Gz 5–6 h
Besteigung Pushung: Hm ↑↓350 Gz 2–3 h  [F/–/A]

8. Tag: Gora Tabela – Thulo Syabru
Entlang der Langtang Khola geht es talauswärts und über einen bissigen Gegenanstieg zur Unterkunft in Thulo Syabru, 2230 m. Der erste Teil der Trilogie liegt hinter Ihnen. Vielleicht lassen Sie sich ein Bier in der Lodge schmecken? Morgen beginnt der Pilgerweg zu den heiligen Seen von Gosainkund und weiter über den Laurebina-Pass ins Yolmopa-Land Helambu.
Hm ↑500 ↓1300 Gz 6 h [F/–/A]

9. Tag: Thulo Syabru – Shing Gompa
Das Kloster Shing, 3330 m, steht zwischen Nebelwald und Ganesh Himal. Mit etwas Glück entdecken Sie Orchideen und treffen auf seltene Langurenäffchen, die hier beheimatet sind – das Pfeifkonzert der zahlreichen Vogelarten als ständiger Begleiter. In Shing Gompa angekommen, freuen Sie sich auf den würzigen Yak-Käse, der in eigener Klosterproduktion hergestellt wird und als Delikatesse gilt. Das Kloster selbst mit seinen Wandmalereien und vielen kleinen Butterlampen ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Hm ↑1100 Gz 5–6 h [F/–/A]

10. Tag: Shing Gompa – Gosainkund
Die heiligen Seen von Gosainkund, 4420 m, gelten als „Sommersitz” Gott Shivas. Die Achttausender Manaslu und Annapurna dominieren mit dem stolzen Ganesh die Szenerie. Sie staunen am Ufer des Hauptsees über ein uraltes Steinlingam, das Phallussymbol und Herrschaftsattribut Gott Shivas ist. Im Sommer, wenn der Monsun das Land beherrscht, wird das Vollmond-Fest Janai Purima gefeiert. Dann werden die heiligen Seen von Gosainkund zum Ziel tausender frommer Hindu-Pilger. Lodgeübernachtung.
Hm ↑1100 Gz 6 h [F/–/A]
  
11. Tag: Gosainkund – Laurebina-Pass – Ghopte
Über den Laurebina-Pass, 4600 m, höchster Punkt Ihres Lodge-Trekkings, erreichen Sie das Yolmopa-Land Helambu. Es kann Schnee liegen am Pass und „der Wind pfeift einem um die Ohren”. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Trinkflaschen reichlich gefüllt sind. Denn in der Höhe ist es wichtig, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Bevor Sie zur Lodge in Ghopte, 3465 m, absteigen, werfen Sie einen letzten sehnsuchtsvollen Blick auf die Achttausender Annapurna und Manaslu und auf die Gipfel des Langtang Himal.
Hm ↑450 ↓1400  Gz 6–7 h [F/–/A]

12. Tag: Ghopte – Kutumsang
Der Thare-Pati-Pass, 3630 m, trennt Sie von Kutumsang, 2650 m. Dichte Urwälder und leuchtende Terrassenfelder prägen den Weg ins Herz des Helambu. Sie genießen die Zeit im Land der Yolmopa und die schon angenehmeren Temperaturen und freuen sich auf das Abendessen. Vielleicht gibt es heute das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird. Übernachtung in Kutumsang.
Hm ↑250 ↓1200 Gz 6–7 h [F/–/A]

13. Tag: Kutumsang – Thankuni Bhanjyang
Durch das Bergbauernland von Helambu folgen Sie dem abwechslungsreichen Weg nach Thankuni Bhanjyang, 1730 m, und durchstreifen dabei wieder ein Siedlungsgebiet der Tamang. Im Frühjahr, wenn der Rhododendron blüht, stehen die „Berge in Flammen”. Übernachtung in einer Lodge.
Hm ↑600 ↓925 Gz 5–6 h [F/–/A]

14. Tag: Trekkingende im Kathmandu-Tal
In stetem Auf und Ab durch schöne Helambu-Dörfer auf dem immer wieder aussichtsreichen Höhenzug erreichen Sie Sundarijal im Kathmandu-Tal, 1430 m, wo Ihre Trekkingtour endet. Fahrt zum bereits bekannten Hotel Annapurna, wo Sie erneut für zwei Nächte Quartier nehmen. Bei einem guten Glas Wein können Sie die Eindrücke Ihres Trekkings noch einmal Revue passieren lassen. Übrigens treffen sich im Hotel Annapurna am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten Basecamp für unsere Kunden. Wir möchten Ihnen die größtmögliche Freiheit lassen und empfehlen Ihnen heute Abend entweder in einem der vorzüglichen Hotelrestaurants oder in einer Gaststätte in der Umgebung zu speisen. In Kathmandu sind die Küchen aus aller Welt vertreten. 
Hm ↑700 ↓1750 Gz 6–7 h [F/–/–]

15. Tag: Individuelle Erkundungen: die Königsstädte
Freie Zeit für die Königsstädte, die Sie zum Shopping oder für weitere Besichtigungen nutzen können. Patan, auch Lalitpur – „die Schöne” genannt, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und gilt als das kunsthandwerkliche Zentrum Nepals. Und das mittelalterliche Bhaktapur, in dem wichtige Szenen für Bertoluccis Spielfilm „Little Buddha” gedreht wurden, gehört mit seinen vielen Tempeln, Pagoden und Palästen zum Weltkulturerbe. Wir empfehlen einen Besuch in Eigenregie oder auf Wunsch im Rahmen einer geführten Besichtigungstour (fakultativ). Am Abend laden wir Sie zu einem stilvollen Abschiedsessen ins gemütliche Garden Restaurant Dechenling ein – ein schöner Ausklang Ihrer Nepal-Tage.
[F/–/A]

16. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Kathmandu und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Kathmandu
  • 3 x Hotel***** im DZ, 11 x einfache Lodge im DZ
  • Halbpension, 1 x nur Frühstück
  • Busfahrten lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger, 13 kg Freigepäck

Bei uns außerdem enthalten

  • Permit, Nationalparkgebühr und Ausreisesteuer in Nepal
  • Einführung durch den Repräsentantin des DAV Summit Club  
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer 
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Nepal. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier insbesondere die Rubrik „Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 65,–; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Duschen, WIFI und evtl. Ladegebühren ca. € 17,- bis € 22,- pro Tag; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis: 
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Nepal verfügt über verschiedene Klimazonen. Von Ende September bis Mitte April sorgt eine relativ stabile Wetterlage für gute bis optimale Reisebedingungen. Je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Kathmandu (1300 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     18    20     25     29    29    29    29     29     28    26    23     19
min.      2     4      7     11    16    19    20     20     19    14     8      3
Mittlere Temperaturen Nepal (3000 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      8     9      12     15    17    18    19     18     18    16    12      9
min.     -8    -6     -3      1     5     9    11     10      8     2    -3     -7
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     15    41      23     58   122   246   373    345    155    38     8      2


In der Nachmonsunzeit von Ende September bis November kann mit meist klarem, stabilem Wetter gerechnet werden. In Lagen um die 4000 Meter liegen die Tagestemperaturen dann zwischen +10 bis +15 Grad, manchmal auch darüber, fallen aber nachts auf bis zu –15 Grad. Von Dezember bis Februar ist das Wetter in der Regel freundlich mit guter Sicht und geringen Niederschlägen. In den Hochlagen klettert das Thermometer dann auf maximal +10 Grad und in der Nacht sind Außentemperaturen bis –25 Grad möglich. Von März bis Mai dominieren wieder angenehmere Temperaturen. In den Hochlagen kann es +10 bis +20 Grad warm werden, ab der zweiten Aprilhälfte auch deutlich darüber. Die Sicht ist am Morgen meist klar, am Nachmittag ziehen oft Wolken auf und nachts sind –15 Grad nicht ungewöhnlich. Zu jeder Jahreszeit sind Niederschläge möglich, die in höheren Lagen meist als Schnee fallen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

In Kathmandu wohnen Sie in einem sehr guten Hotel im Stadtzentrum, von dem aus Sie die Hauptstadt Nepals gut zu Fuß erkunden können. In allen anderen Übernachtungsorten auf dem Trekking stehen Lodges der einheimischen Bevölkerung für Sie bereit, die nicht beheizt sind, und in deren Zimmern Sie auf Matratzenbetten Ihren Schlafsack ausrollen. Die Waschmöglichkeiten, besonders in den höheren Lagen, sind teilweise „basic”. Der DAV Summit Club bemüht sich um Lodges, die einfache sanitäre Einrichtungen zu jedem Zimmer (Naßzelle/Toilette, überwiegend sehr einfach, in der Regel keine Dusche) bereithalten. Diese Unterkünfte sind untenstehend mit LODGE-PLUS gekennzeichnet. Alle anderen Unterkünfte verfügen über einfache sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen, teilweise auch im Außenbereich. Die nachfolgende Aufstellung entspricht einer Absichtserklärung ohne Garantie, dass immer ausreichend Zimmer in den vorgesehenen Lodges zur Verfügung stehen. In diesem Fall behält sich der DAV Summit Club vor, auch auf andere Häuser auszuweichen, deren Standard dann von der Ausschreibung abweichen kann. 
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Kathmandu

3 x HotelHotel Annapurna*****

Syabrubensi

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Trekker Inn

Lama Hotel

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Lama Guest House

Langtang

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Tibet Hotel

Kyangjin

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Namasté LodgeLODGE-PLUS

Gora Tabela

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Lama Guest House

Syabru

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Evening View LodgeLODGE-PLUS

Shing Gompa

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Yak and Nak LodgeLODGE-PLUS

Gosainkund

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Peaceful Lodge

Ghopte

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Namsate Lodge

Kutumsang

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Namsate Lodge

Thankuni Bhanjyang

1 x Lodge (Schlafsack-Unterkunft)Dorji Lhakpa LodgeLODGE-PLUS

Anforderungen

Technisch leichte aber fordernde Bergwanderung, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis sieben Stunden mitbringen. Die größte „Pflichthöhe” erreichen Sie am Laurebina-Pass mit 4600 Metern, die höchst gelegene Lodge (einfache Schlafsack-Unterkunft) befindet sich auf 4420 Meter.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Trekking

Technik:
^°°°°
Kondition:
^^^^°

Gipfel

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^°°°

Details

BuchungscodeHIAHL
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Hotels: € 120,–

Termine Di 05.10.2021 bis Mi 20.10.2021 (Ausgebucht)

So 17.10.2021 bis Mo 01.11.2021
ab 2.095,- €

Mi 03.11.2021 bis Do 18.11.2021 (Ausgebucht)

Fr 19.11.2021 bis Sa 04.12.2021
ab 1.845,- €

Fr 11.02.2022 bis Sa 26.02.2022
ab 1.795,- €

Fr 25.02.2022 bis Sa 12.03.2022
ab 1.795,- €

Fr 01.04.2022 bis Sa 16.04.2022
ab 2.095,- €

Di 05.04.2022 bis Mi 20.04.2022
ab 2.095,- €