Mythos Seidenstraße – Rundreise mit Tageswanderungen und Besuch der Wüste Taklamakan

Beschreibung

  • Rundreise mit leichten Tageswanderungen, 16 Tage
  • Turfan und Kashgar an der alten Seidenstraße
  • Bergwanderungen im Pamir-Gebirge und im Tienshan
  • Chengdu mit der Panda-Aufzuchtstation
  • Siebentausender über dem Tarim-Becken
  • Wüstenwanderung zu den Ruinen von Rawak
  • Weltkulturerbe Dunhuang und die „Flammenden Berge”
  • Spannende Durchquerung der Wüste Taklamakan
  • Die Lössberge bei Lanzhou am Gelben Fluss
  • Oasenstädte am Rande der Sandmeere

Programm

Die berühmteste Handelsroute der Welt erwacht zu neuem Leben, seit China mit der „neuen Seidenstraße” das größte Entwicklungsprojekt des noch jungen Jahrtausends angestoßen hat. Die alte Karawanenstraße verband von alters her Orient und Okzident und das „Reich der Mitte” mit Europa. Nicht nur Kaufleute, Gelehrte und Armeen reisten auf der Seidenstraße, sondern auch Ideen, Religionen und Kulturen. Wir besichtigen bedeutende Schauplätze zwischen Kashgar und Lanzhou, besuchen die Wüste Taklamakan und genießen die atemberaubende Bergwelt am Karakol-See mit Blick auf den Siebentausender Mustagh Ata. Tageswanderungen in Wüste und Gebirge bieten ebenso einmalige Erlebnisse wie die Mogao-Grotten in Dunhuang oder der Besuch eines uigurischen Bauerndorfs. Zwischen den großen Gebirgen Karakorum, Kunlun, Pamir und Tienshan entdecken wir Basare und alte Oasenstädte, staunen über prachtvolle Baudenkmäler und bewundern Kulturschätze aus buddhistischer Zeit. Chinas moderne Gegenwart bildet den spannenden Gegenpol zum alten Mythos Seidenstraße.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug von Frankfurt
Flug mit Air China von Frankfurt nonstop nach China (voraussichtlicher Abflug Frankfurt ca. 14:00 Uhr – Änderungen vorbehalten).

2. Tag: Ankunft in Chengdu
Landung am Chengdu Shuangliu International Airport am Morgen, wo Sie schon erwartet werden. Die 520 Meter hoch gelegene Millionenstadt im Roten Becken von Sichuan zählt zu den vier lebenswertesten Städten im „Reich der Mitte”. In Chinas Panda-Hauptstadt beginnt die Reise – wie könnte es anders sein? – mit einem Besuch der weltberühmten Panda-Aufzuchtstation. Am Nachmittag laden wir Sie zu einem Besuch des daoistischen Tempels Qingyang Gong und zu einem Bummel durch die Jinli-Strasse mit ihren traditionellen Häusern, Restaurants und Teestuben ein. Ein abendlicher Streifzug durch die Altstadt mit dem Vergnügungsviertel Kuanzhai Xiangzi beschließt den Tag. Erste Hotelnacht in China.
[–/M/–]

3. Tag: Chengdu – Kashgar
Flug in den Westen Chinas nach Kashgar, 1255 Meter hoch gelegen, in der Provinz Sinkiang. Die alte Oasenstadt am Rande des Tarim-Beckens war einst voll von Karawansereien und stellt einen wichtigen Knotenpunkt der alten Seidenstraße dar. Der berühmte venezianische Handelsreisende Marco Polo besuchte Kashgar um 1273 und berichtete von vielen Anhängern des Nestorianismus. Die wechselvolle Geschichte erzählt auch von Zeiten, in denen die Stadt stark buddhistisch oder muslimisch geprägt war. Heute bekennt sich die mehrheitlich uigurische Bevölkerung vorwiegend zum Islam. Nach der Landung werden Sie von Ihrem Deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer am Flughafen abgeholt und beziehen die Zimmer im Hotel für drei Nächte. Je nach Ankunftszeit besteht am Nachmittag die Möglichkeit zu einem ersten Streifzug durch Kashgar.
[F/–/A]

4. Tag: Besichtigung Kashgar
Kashgar ist heute eine Stadt zwischen Tradition und Moderne. Der Verkehr wird wie überall in China von Autos und Motorrollern geprägt, auch wenn sich dazwischen immer wieder Eselkarren finden. Die Besichtigung der alten Karawanenstadt an der Seidenstraße, die han-chinesische und uigurische Einflüsse vereint, nimmt den ganzen Tag in Anspruch. Sie besuchen den lebhaften Basar und das Abakh-Hoja-Mausoleum mit dem Grab der duftenden Konkubine, dessen Architektur stark an die indische Mogulzeit erinnert. In der Altstadt beeindrucken die Id-Kah-Moschee, das größte islamische Gebetshaus Chinas aus dem Jahr 1442, sowie die vielen kleinen Läden in der Handwerkergasse. An Straßenständen wird gebrutzelt und gebraten, dass es eine Freude ist: die traditionellen uigurischen Fleischspieße, meist aus Lamm oder Rind und mit Kreuzkümmel verfeinert, sind eine in China gerne genossene Spezialität.
[F/–/A]

5. Tag: Zu Füßen des Siebentausenders Mustagh Ata
Der vergletscherte Berg Mustagh Ata ist mit 7546 Metern der dritthöchste im Pamir-Gebirge und Ziel eines spektakulären Tagesausfluges. Schon die Anfahrt auf dem legendären Karakorum Highway (500 km/5 h) wird zum Erlebnis, wenn über dem gewaltigen Tarim-Becken die Berge immer höher werden. Ziel ist der tiefblaue Gebirgssee Karakul, 3652 m, an dessen Ufer meistens Yurtenzelte stehen und Nomaden mit ihren Herden lagern. In aller Ruhe und mit nur wenig Steigungen wandern Sie entlang dem herrlichen Bergsee mit seinem kristallklaren Wasser und genießen die großartige Hochgebirgslandschaft auf dem „Dach der Welt”. Zur alles beherrschenden Berggestalt wird heute aber der Mustagh Ata mit seinen ebenmäßigen Flanken. Der berühmte schwedische Asien-Forscher Sven Hedin scheiterte 1894 mit einem Besteigungsversuch. Die Erstbesteigung des Siebentausenders gelang erst gut sechzig Jahre später einer chinesisch-russischen Seilschaft. Der „Vater aller Schneeberge” zieht immer wieder Alpinisten an wie die Extrembergsteiger Benedikt Böhm und Sebastian Haag, denen 2005 ein Highspeed-Rekord mit anschließender Skiabfahrt gelang. Rückfahrt zum Hotel in Kashgar, nach einem erlebnisreichen Tag.
Hm ↑↓75 Gz 2 h [F/–/A]

6. Tag: Kashgar – Yarkand – Hotan
Entlang der südwestlichen Ausläufer der Wüste Taklamakan – übersetzt bedeutet dieser uigurische Ausdruck „gehst du hinein, kommst du nicht mehr heraus” – fahren Sie über Yarkand, 1189 m, nach Hotan, (540 km/8 h). In Yarkand, bedeutender Treffpunkt von Händlern aus aller Herren Länder, erwartet Sie buntes Markttreiben. Interessant ist auch ein Besuch des kleinen aber feinen Mausoleums der Liedersammlerin Aman Isa Khan wie der benachbarten Moschee und Königsgräber. Dann setzen Sie die Fahrt fort, mitten durch eine Steinwüste, vorbei an wilden Kamelen und fruchtbaren Oasen. An vielen Stellen wurden Pappeln angebaut, um den Wüstensand abzuhalten und den Anbau von Baumwolle, Tomaten und Melonen zu ermöglichen. Schließlich erreichen Sie Hotan, 1424 m, das bis heute für seine Seidenstoffe, Teppiche, handgeschöpftes Papier aus Maulbeerbaumrinde und Jadeobjekte berühmt ist. Das Königreich Hotan war einst das wichtigste Kulturzentrum auf der Seidenstraßen-Südroute. Die quirligen, bunten Basare erinnern vielleicht an Marco Polo, der einst 53 Tagesritte benötigte, um von hier nach Dunhuang zu gelangen. Sie beziehen für die nächsten zwei Nächte Quartier in einem Hotel in der Stadt am Karakax-Fluss. Im Süden erheben sich die Sechstausender des Kunlun-Gebirges.
[F/–/A]

7. Tag: Wanderung über die Dünen der Sandmeere
In der Wüste Taklamakan finden sich die Relikte der buddhistischen Rawak-Klosteranlage, in deren Mitte sich einst ein zwölf Meter höher Stupa befand. Kurze Busanfahrt, dann startet die erlebnisreiche Tour quer über die Dünen. Nach drei Kilometern faszinierender Wanderung, die jedoch im lockeren Sand zu einer kleinen Herausforderung wird, erreichen Sie die einstige Oase mit ihren uralten Tempelruinen. Sie stammen aus der Zeit der Südlichen und Nördlichen Dynastien (420 bis 581) und erinnern an die Gandhara-Kultur, deren Zentrum einst in Taxila nahe der pakistanischen Stadt Peshawar lag. Der Archäologe Aurel Stein entdeckte hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts große aber stark verwitterte Buddhastatuen und Fresken. Nach einer kleinen Besichtigung der bedeutsamen archäologischen Stätte, in deren Umgebung Stege aus Holz gebaut wurden, um das ermüdende Gehen im Sand zu ersparen, führt die Wanderung weiter in die Taklamakan hinein. „Wie der Seemann auf dem Meer sich nur von Wasser umgeben sieht, zeigt der Blick über die Taklamakan nichts als Sand, das immerwährende bis zum Horizont reichende Dünenmeer. Der Wanderer an der Grenze zwischen Licht und Schatten gleicht dem Schiffbrüchigen, der gegen die Unendlichkeit anschwimmt”, schreibt Bruno Baumann in seinem im Herbig-Verlag erschienenen Buch „Taklamakan. Mein Weg durch die Wüste des Todes”. Die Temperaturschwankungen in der unwirtlichen Wüste können gewaltig sein. Mehr als sechzig Grad Hitze und zwölf Grad Kälte in der Nacht hat der Abenteurer schon erlebt. Gefürchtet ist der „schwarze Sandsturm” Kara Buran, der der Sage nach die Armee eines chinesischen Kaisers unter einer 250 Meter hohen Sanddüne begraben haben soll. Rückkehr zum Bus und Fahrt zum Hotel in Hotan.
Hm ↑↓75 Gz 6 h [F/–/A]

8. Tag: Durch die Wüste Taklamakan nach Kuqa
Von der Seidenstraßen-Südroute zur Seidenstraßen-Nordroute. Ganztägige Durchquerung der „Wüste des Todes” bis Kuqa, 900 m (660 km/10 h). Nach der Rub al-Chali in Arabien ist die Taklamakan die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Sie überqueren auf der Fahrt den Tarim-Fluß und haben ausreichend Möglichkeit, die einzigartigen Wälder der Euphratpappeln zu bestaunen, die zum Überleben in diesem unwirtlichen Klima nur winzigste Wassermengen benötigen. Der gut ausgebaute Taklamakan Highway ist eine beeindruckende Leistung menschlicher Arbeitskraft und wird bis heute unter mühsamsten Anstrengungen vom Sand freigehalten. Er führt in beeindruckender Route durch das gesamte Tarim-Becken. Die gewaltige Sandwüste mit ihren Dünen ist etwa so groß wie Deutschland und im Inneren staubtrocken. Die Luftströme, die von den kalten Gletschern der umgebenden hohen Gebirgsketten herunterziehen, bewirken die berüchtigten Sandstürme, mit denen schon Sven Hedin auf tragische Weise konfrontiert war und die Bruno Baumann in seinem Buch „Karawane ohne Wiederkehr” beschrieben hat. Aber auch Seen im Sandmeer und nomadisierende Flüsse gehören zu den großen Wundern der Wüste. Nach langer Fahrt ist das Ziel Kuqa erreicht und Sie checken im Hotel für eine Nacht ein. 
[F/–/A]

9. Tag: Kuqa –Tienshan-Gebirge – Subashi – Turfan
In den südlichen Ausläufern des Himmelsgebirges locken zwei spektakuläre Wanderungen. Da ist zum einen das Yanshuigou-Tal mit seinem angenehmen Klima und zum anderen die Keziliya-Schlucht im Rotsandgebirge. Mit ihren farbenfrohen Felsformationen gilt sie als Grand Canyon des Tienshan. Vom Eingang der Schlucht, 1550 m, folgen Sie dem Bach, dessen Wasserführung stark schwankt. Ein Erdrutsch blockiert seit Jahren auf halben Weg den Pfad, weshalb dieser nur über eine Länge von knapp drei Kilometern begangen werden kann. Der Tienshan erhebt sich hier bis auf 2048 Meter, wobei der Canyon an seiner breitesten Stelle 53 und an der engsten Passage weniger als einen halben Meter misst. Viele der markanten Felsformationen tragen wohlklingende Namen: Sky Hole, Jade Girl Spring, Treasure Hole... — Im Anschluss Subashi, weltbekannte Ruinenstadt mit dem Subashi-Tempel als wichtiges Zeugnis der buddhistischen Zeit. Errichtet im ersten Jahrhundert, erreichte er seine Blüte in der Sui- und Tang- Dynastie (6. bis 8. Jahrhundert). Bis zu zehntausend Mönche und mehr lebten hier, um die Entwicklung des Buddhismus voranzutreiben. Im neunten Jahrhundert wurde der Tempel ein erstes Mal zerstört. Nach Einführung des Islam in Xinjiang wurde der Tempelkomplex im 13./14. Jahrhundert ganz verlassen. Heute sind zwar nur noch die Ruinen erhalten, aber Wandgemälde und archäologische Funde berichten von den Jahren des Wandels und der buddhistischen Geschichte. Rückfahrt nach Kuqa, wo zum Abendessen die gewohnt gute chinesische Küche auf Sie wartet. Erst spät am Abend besteigen Sie den Nachtzug und machen es sich im Schlafwagen (Vierer-Abteile) so bequem wie möglich. Nächtliche Abfahrt mit Ziel Turfan.
Hm ↑↓200 Gz 5 h [F/–/A]

10. Tag: Besichtigung Turfan
Am Morgen rollt der Zug in der Oase Turfan ein. Die Stadt ist aufgrund ihrer Lage 86 Meter unter dem Meeresspiegel einer der heißesten und trockensten Orte Chinas. Berühmtheit erlangte Turfan auch durch die Anfang des 20. Jahrhunderts gefundenen Turfanfragmente mit mehr als vierzigtausend Handschriften in sechzehn Sprachen, die heute in der Staatsbibliothek Berlin lagern. Nach dem Frühstück im Hotel informieren Sie sich über die Karez-Bewässerungsanlagen, deren Konstruktion bis in die Zeit der Westlichen Han-Dynastie (207 v. bis 9 n. Chr.) zurückreicht und mit ihren horizontalen Brunnen und waagrecht in die Berge getriebenenen Stollen ein architektonisches Meisterwerk darstellt. Seit zweitausend Jahren wird so die Wasserversorgung aus dem Tienshan-Gebirge gesichert. Die nahe gelegene Ruinenstadt Jiaohe wurde aus Lehm erbaut und ist ein besonders schönes Beispiel für dieses Bewässerungssystem, das zu den drei größten antiken Bauprojekten Chinas zählt. Übernachtung im Hotel (zwei Nächte).
[F/–/A]

11. Tag: „Flammende Berge” | Höhlentempel von Bezeklik
Die „Flammenden Berge” etwas östlich von Turfan bestehen aus rotem Sandstein und sind eine spektakuläre Naturerscheinung. An der vegetationslosen Oberfläche des hundert Kilometer langen und bis zu 832 Meter hohen, wüstenhaften Gebirgszuges steigt die heiße Luft im Sommer in Wellen aus der Senke auf und taucht die Felsen in einmaliges Licht, das an Feuerzungen erinnert. Tiefe Schluchten durchziehen die schönen roten Sandsteinberge, die geografisch zum Tienshan gehören. Auf einer Wanderung haben wir Zeit zum Staunen und erfahren viel über die einmaligen Formationen, die sich in Jahrmillionen gebildet haben. Legenden erzählen von „Kohlen, die vom Himmelofen gefallen sind” oder von einem riesigen Drachen, dessen Blut sich nach seinem Tod in die scharlachroten Berge und die von ihm getöteten Kinder in die Bergtäler verwandelt haben. Dann bringt Sie der Bus ins Mutou-Tal unterhalb der Flammenden Berge zum Besuch der Tausend-Buddha-Höhlen von Bezeklik. Der Komplex aus rund sechzig buddhistischen Höhlentempeln aus dem 5. bis 9. Jahrhundert ist vor allem wegen seiner buddhistischen Wandmalereien von herausragender Bedeutung. Nach ausgiebiger Besichtigung der Kunstschätze an diesem Schmelzpunkt west-östlicher Religionen erfolgt die Rückfahrt zum Hotel in Turfan.
Hm ↑↓200 Gz 4 h [F/–/A]

12. Tag: Turfan – Liuyuan – Dunhuang
Zum Auftakt besuchen Sie in Turfan die Emin-Moschee mit ihrem aus Lehmziegeln errichteten, 37 Meter hohen Minarett – eines der imposantesten Gebäude entlang der alten Seidenstraße. Und Sie informieren sich über die Astana-Gräber rund 35 Kilometer außerhalb der Stadt, in denen vom 3. bis ins 8. Jahrhundert die Bewohner von Gaochang ihre Toten bestattet haben. „Astana” bedeutet auf uigurisch soviel wie Hauptstadt, was auf die einstige Bedeutung Gaochangs hinweist. Rückfahrt nach Turfan, von wo Sie der Hochgeschwindigkeitszug in vier Stunden nach Liuyuan bringt, 1799 m, und Busfahrt (130 km/2,5 h) durch die Steppe nach Dunhuang, 1100 m. Sie haben Sinkiang verlassen und befinden sich jetzt in der Nachbarprovinz Gansu. Der vielleicht wichtigste Knotenpunkt an der alten Seidenstraße liegt am Westende des Hexi-Korridors, der Qinghai und Sichuan mit Sinkiang verbindet. Was in der Han-Dynastie als kleine Oasensiedlung begann, ist heute bedeutsamer Hort kostbarer Kunstschätze. Basarbummel und Hotel für zwei Nächte. 
[F/–/A]

13. Tag: Mogao-Grotten und Sanddünen
Dunhuang kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Tibeter, Mongolen und Chinesen haben hier regiert, aber auch Araber, Inder, Perser und Turkvölker brachten Leben und Handelswaren in die Stadt. Sie unternehmen einen Tagesausflug zu den Mogao-Grotten, über 1,6 Kilometer lang und etwas abseits der Seidenstraße gelegen. Ihr Bau begann im 4. Jahrhundert. Buddhistische Mönche haben vorwiegend während der Tang-Dynastie viele Höhlen in den Fels geschlagen, aufwändig verziert und mit zahlreichen Buddha-Figuren geschmückt. In der Blütezeit gab es mehr als tausend in den Sandsteinfels geschlagene Höhlen, von denen an die fünfhundert erhalten sind. Knapp ein Dutzend davon ist für Besichtigungen freigegeben, mit beeindruckenden Wandmalereien und Statuen. Heute gehören die Mogao-Grotten zum Weltkulturerbe der Menschheit. Und Sie unternehmen eine Wanderung zu den „Singenden Dünen”, die sich bis zu dreihundert Meter Höhe aufbäumen. Das Gehen im feinkörnigen Sand über die „Wellen der Wüste” ist anstrengend. In einigen Dünentälern werden an Ständen Getränke zum Kauf angeboten und manchmal besteht sogar die Möglichkeit, einen Schlitten zum Rodeln auf dem Sand zu mieten. Der Mondsichelsee, der sich zwischen den sanft geschwungenen, riesigen Sandwehen befindet, präsentiert erneut ein Wunder der Erde: trotz vieler Stürme und der nahen Lage zur Wüste ist er noch nie versandet. Rückfahrt zum Hotel in Dunhuang.
Hm ↑↓300 Gz 3 h [F/–/A]

14. Tag: Dunhuang – Lanzhou
Ein Besuch im Dunhuang Museum bietet einen hervorragenden Überblick über die in den Mogao-Grotten gefundenen Kunst- und Gebrauchsgegenstände und zeigt Relikte aus den Zeiten des Handels entlang der alten Seidenstraße. Die in Höhle Nummer 17 gefundenen alten buddhistischen Sutras gehören zu den wertvollsten Zeugnissen des Buddhismus in Zentralasien. Dann verlassen Sie Dunhuang und fahren zurück zum Bahnhof von Liuyuan (130 km/2,5 h). Bei der Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug durch den Hexi-Korridor ziehen die bis zu fünftausend Meter hohen Berge des Qilian Shan im Süden und die bis zu dreitausend Meter hohen Longshou-Berge im Norden an Ihnen vorüber. Nach siebenstündiger Bahnfahrt erreicht der Zug Lanzhou, die Hauptstadt der Provinz Gansu am Gelben Fluss, 1518 m. Fahrt zum Hotel und Bezug der Zimmer für zwei Nächte.
[F/–/A]

15. Tag: Dörfer und Terrassenfelder
Zum Abschluss eine erholsame Wanderung im Shifogou-Nationalpark im Yungdingshan, der für seine Lössberge und prächtigen Landschaften bekannt ist: China wie aus dem Bilderbuch. Wälder und Terassenfelder wechseln einander ab, kleine Dörfer und ein buddhistisches Kloster laden zum Besuch ein – die Seidenstraße hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Nach kurzer Busanfahrt beginnt die Wanderung bei Shifogou, teilweise auf ausgetretenen Lehmpfaden, dann wieder auf befestigten Wegen und über Stufen. Der fruchtbare Boden lässt eine üppige Flora gedeihen und manchmal sind besonders schöne Lilien im Park zu sehen. Vom höchsten Punkt der Wanderung bei Machangcu, 2200 m, genießen Sie die weite Aussicht bis zur Metropole Lanzhozu. Dann erfolgt der Abstieg in Richtung Ergezhai Nongjiale. Hier halten Sie Rast, bevor der Bus Sie zurück zum Hotel in Lanzhou bringt. Die moderne Millionenstadt am Gelben Fluss ist wichtiges Bindeglied an der Seidenstraße seit Alters her. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts und damit noch zur Zeit des chinesischen Kaiserreiches wurde von der zu diesem Zeitpunkt in Tianjin ansässigen deutschen Handelsfirma Telge & Schroeter die Zhongshan-Brücke errichtet. „Die erste Brücke über den Gelben Fluss unter dem Himmel” ist ein wichtiges Kulturdenkmal. An ihre Bedeutung für die ersten zaghaften Öffnungsversuche Chinas für die moderne Welt erinnert heute eine Gedenktafel, die die Stadtverwaltung von Lanzhou anlässlich des ersten Seidenstraßenfestivals 1992 am Südende anbringen ließ. Lanzhou ist auch berühmt für seine vielfältigen Nudelgerichte.
Hm ↑↓600 Gz 5 h [F/–/A]

16. Tag: Rückflug nach Frankfurt
Flug mit Air China nach Beijing und von dort nonstop nach Deutschland. Landung in Frankfurt um ca. 18:00 Uhr (Änderungen vorbehalten) und selbständige weitere Heimreise.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Reiseleiter in Chengdu
  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer ab Kashgar/bis Lanzhou
  • Air China Flüge ab/bis Frankfurt nach Chengdu und zurück von Lanzhou, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • Air China Flug von Chengdu nach Kashgar, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • 2 x Hotel****(*) im DZ, 9 x Hotel**** im DZ, 2 x Hotel***(*) im DZ, 1 x Schlafwagen im Vierbettabteil
  • Halbpension, in Chengdu Mittagessen
  • Bus- und Bahnfahrten lt. Programm
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

6–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein) und Visum für China

Zusatzkosten:

Visumgebühr und Beschaffung ca. € 155,–; Trinkgelder ca. € 60,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 170,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen:

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programm während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren. 

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Chengdu

1Tibet Hotel****

Kashgar

3Radisson Blu Hotel****

Hotan

2West Lake International Hotel****

Kuqa

1 Kuche Hotel****

Turfan

2Huozhou Hotel***(*)

Dunhuang

2Soluxe Shazhou Hotel****

Lanzhou

2Legend Hotel****(*)

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch leichte Bergwanderung, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis sechs Stunden mitbringen. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver genießen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Anlage von z. B. 5 Stunden Gehzeit (Gz 5 h) mit den Pausen ca. 7–8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeCHSEI
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

 

Air China ab/bis Frankfurt (andere Abflughäfen/Terminänderung nicht möglich)

 

Abflug Frankfurt 14.00 Uhr * Ankunft Frankfurt 18:05 Uhr

Bahn zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands 2. Kl./ICE inklusive (Änderungen durch die Fluggesellschaft vorbehalten)

Anmeldeschluss spätestens 2 Monate vor Reisebeginn

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer, nur in Hotels € 745,–

Termine Fr 13.09.2019 bis Sa 28.09.2019
ab 3.495,- €

Fr 01.11.2019 bis Sa 16.11.2019
ab 3.095,- €

Fr 28.02.2020 bis Sa 14.03.2020
ab 2.995,- €

Fr 03.04.2020 bis Sa 18.04.2020
ab 3.245,- €

Fr 15.05.2020 bis Sa 30.05.2020
ab 3.295,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Henrik Hoeffling

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Henrik Hoeffling
Telefon: 089/642 40 125Telefon: 089/642 40 125
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