Mzcheta und Swanetien – Tageswanderungen im Großen Kaukasus

Beschreibung

  • Technisch anspruchsvolle Tageswanderungen, 15 Tage
  • Uralte Klöster, Kreuzkuppelkirchen und Kathedralen
  • Wanderung zu Füßen des Prometheus-Berges Kazbek, 5047 m
  • Tbilissi, die moderne Hauptstadt Georgiens
  • Swanetien und die Bergwelt des Großen Kaukasus
  • Wasserfälle, Blumenwiesen und die Gletscher des Schchara, 5158 m
  • Wehrtürme und Weltkulturerbe in Mestia und Uschguli
  • Zu Füßen der Bezengi-Mauer: Unterwegs im „kaukasischen Himalaya”
  • Weinverkostung und die berühmte georgische Küche
  • Gipfelmöglichkeit:
    – Thetu-Spitze, 3250 m
ab € 2.195,- pro Person

Programm

Die Wanderungen sind anspruchsvoll, das Naturerlebnis Georgien ist riesig. Und weil ein gut Deutsch sprechender Kultur- und Bergwanderführer mit uns in seiner Heimat unterwegs ist, liegt ein Schwerpunkt der Reise in der Vermittlung der unerwartet vielfältigen Kunst und Kultur. Intensiver und authentischer kann man das Land kaum kennenlernen. Im Mittelpunkt stehen die Region Mzcheta, wo sich der Prometheusberg Kasbek, 5047 m, eindrucksvoll über der Kreuzkuppelkirche Gereti inszeniert, und Swanetien zu Füßen des 5158 Meter hohen Schchara. Das antike Kolchis galt als Heimat des Goldenen Vlies, das in der Argonautensage die zentrale Rolle spielt. Wir wohnen in angenehmen, teils familiär geführten Standorthotels. Bergwanderungen mit Gehzeiten bis sieben Stunden führen uns zu sprudelnden Wasserfällen, eindrucksvollen Schluchten und blumenübersäten Almwiesen unter markanten Berggestalten. Wir staunen über ursprüngliche Dörfer, alte Wehrtürme und noch ältere Kirchen aus frühchristlicher Zeit. Und wir genießen intensive Einblicke in das Leben der Bergvölker an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Als Gipfelziel bietet sich die 3250 Meter hohe Thetu-Spitze an.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Flug München – Tbilissi
Abflug mit Lufthansa am Abend von München nonstop nach Georgien. In den frühen Morgenstunden landen Sie auf dem Flughafen von Tbilissi (Tiflis), 490 m. Ihr Deutsch sprechender Kultur- und Bergwanderführer erwartet Sie bereits. Fahrt zum Hotel und Check-in für drei Nächte. Dann begeben Sie sich erstmal zur Ruhe ...

2. Tag, Tbilissi: Besichtigung
Nach einem späten Frühstück unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Tbilissi. Viele der interessanten Baudenkmäler liegen nahe zusammen und können leicht durch einen kurzen Spaziergang verbunden werden. Den Auftakt macht die Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Interessant ist auch das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von diesem Ort genießt man einen besonders schönen Blick auf die Altstadt und den Fluss Mktwari. Durch das orientalische Bäderviertel mit seinen heißen Schwefelquellen zur Nariqala-Festung aus dem 4. Jahrhundert. Weiter zur alten Synagoge und zur Sioni-Kathedrale. Hier wird das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt, die Georgien einst christianisierte. Schließlich stellt die Antschiskhati-Kirche aus dem sechsten Jahrhundert das älteste sakrale Bauwerk der Stadt dar. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Vielleicht gönnen Sie sich dazu ein gutes Glas Wein? – Georgien ist berühmt für seine Winzereien.
[F/–/A] 

3. Tag. Tbilissi: Ausflug Signagi
Ein Tagesausflug bringt Sie nach Kachetien in das bekanntesten Weinanbeugebiet Georgiens. Zunächst fahren Sie zum Nonnenkloster Bodbe, es stammt aus dem 4. Jahrhundert. Hier befindet sich auch das Grab der Apostelin Nino. Danach unternehmen Sie einen ausführlichen Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi, 836 m. Sie liegt auf einen Hügel und trägt den Beinamen "Stadt der Liebe", da im örtlichen Standesamt an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr geheiratet werden kann. Signagi ist von einer gut erhaltenen Doppelmauer mit 28 Türmen umgeben, welche das Symbol der Freistadt darstellt. Sie spazieren durch die Altstadt mit ihren Häusern im klassisch-süditalienischen Stil und typisch georgischen Elementen. Das Mittagessen nehmen Sie bei einer einheimischen Familie ein und lernen die Gastfreundlichkeit der Georgier kennen. Anschließend Weiterfahrt nach Kakabeti, wo Sie in einem Weingut köstlichen Bio-Wein probieren. Rückahrt nach Tbilissi und Zeit bis zum Abendessen zur freien Verfügung.
Gz 2,5 h [F/M/A]

4. Tag: Tbilissi – Mzcheta – Stepantsminda
Fahrt nach Mzcheta (155 km/3,5 h), in die einstige Hauptstadt des Königreiches Iberien. Besichtigung der Kreuzkuppelkirche im Dschwari-Kloster über der Stadt. Sie wurde 586 bis 604 errichtet und gilt als älteste des Landes. Zwischen Kaspischem- und Schwarzem Meer gelegen, war Mzcheta einst wichtige Station an der alten Seidenstraße. Anschließend Weiterfahrt auf der Georgischen Heerstraße und Besuch der Wehrkirche Ananuri aus dem Spätmittelalter. Die Reise führt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Schließlich erreichen Sie über den 2395 Meter hohen Kreuzpass die Sommerfrische von Stepantsminda (Kasbegi), 1750 m. Am Nachmittag führt eine Wanderung zu der 2170 Meter hoch gelegenen Dreifaltigkeistkirche Gergeti. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier den vielleicht schönsten Blick auf den vergletscherten „Prometheusberg” Kasbek, 5047 m. Er wurde 1868 durch Freshfield, Moore und Tucker sowie einen Schweizer Bergführer erstbestiegen. Der dritthöchste Gipfel Georgiens soll der griechischen Mythologie nach jener Berg sein, an den der Titan Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl. Übernachtung im Hotel in Stepantsminda (zwei Nächte) in der Region Mzcheta-Mtianeti.
Hm ↑↓450 m Gz 3–4 h [F/–/A] 

5. Tag, Stepantsminda: Ausflug Dschuta | Besteigung Thetu-Spitze
Anfahrt (35 km/75 min.) zum entlegenen Dorf Dschuta im Tal des Sno-Flusses, 2190 m. Es ist nur in den Sommermonaten erreichbar und wird vom Stamm der Chewsuren bewohnt. Sie sind berühmt für ihre Naturliebe und Tapferkeit. Oberhalb haust keine Menschenseele mehr. Kleine Heiligtümer aus getrocknetem Stein, halb christlich und halb heidnisch, bilden die letzten Spuren der Zivilisation. Hier beginnt eine faszinierende Wanderung zu Füßen des Berges Tschauchebi, 2550 m. Der Gipfel des 3842 Meter hohen Kaukasus-Berges präsentiert sich bei guter Witterung überaus imposant. Fakultativ besteht die Möglichkeit zur Besteigung der Thetu-Spitze, 3210 m. Riesige Rhododendron-Felder blühen im Juli und tauchen die Landschaft in Weiß und Gelb. Alles scheint wie mit Schnee überzogen. Schließlich erreichen Sie den höchsten Punkt und genießen das gewaltige Panorama auf die Kaukasus-Gipfel mit dem Fünftausender Kasbek an der Spitze. Abstieg und Rückfahrt zum Hotel in Stepantsminda.
Wanderung Hm ↑↓450 m Gz 4 h 
mit Tetu-Spitze Hm ↑↓1100 m Gz 7–8 h
[F/M/A] 

6. Tag: Stepantsminda – Trusso – Gudauri
Fahrt in das wunderschöne Trusso-Tal. Es ist die traditionelle Heimat der Osseten und nur dünn besiedelt. Dieses „Niemandsland” ist ein wahres Naturparadies, das vom Fluss Terek durchzogen wird. Gletscher entwässern das nahe Kasbek-Massiv. Hier findet man seltene Tier- und Pflanzenarten. Ihr Kultur- und Bergwanderführer nimmt Sie mit auf eine Wanderung. Sie zeigt Ihnen die landschaftlichen Höhepunkte in dem entlegenen Kaukasus-Tal. Picknick zur Mittagsrast. In den Dörfern des Trusso-Tales wurden Peroglyphen gefunden, die auf eine Besiedlung schon zur Steinzeit hinweisen. Schließlich bringt der Bus die Gruppe nach Gudauri. Das 2196 Meter hoch gelegene Wintersport-Paradies befindet sich zu Füßen des Dreitausenders Kudebi und ist gut dreißig Kilometer südlich von Stepantsminda gelegen. Für eine Nacht beziehen Sie hier die Zimmer im Hotel.
Hm ↑↓400 m Gz 5 h [F/M/A]

7. Tag: Gudauri – Uplisziche – Kutaissi
Fahrt entlang der alten Seidenstraße nach Uphlisziche. Die Höhlenstadt aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend präsentiert prächtige Bauten und Kultstätten. Die alte Stadtstruktur mit Strassen, Theater und Palästen ist auch heute noch gut nachvollziehbar. In Gori, wo der sowjetische Diktator Stalin zur Welt kam, fährt der Bus an seinem Geburtshaus vorbei. Wir nehmen es nur von Außen in Augenschein. Weiterfahrt nach Westgeorgien, in das „Land des Goldenen Vlies”. Nach langer und abwechslungsreicher Fahrt (290 km/6 h) treffen Sie gegen Abend in Kutaissi ein. Die 98 Meter hoch gelegene Kapitale der Region Imeretien ist zugleich die drittgrößte Stadt des Landes. Das antike Kolchis wurde schon im 3. Jahrhundert v. Chr. in der Argonautensage des Apollonios von Rhodos erwähnt. Besuch der Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Sie wurde 1692 von den Osmanen gesprengt und erst 2012 in ihrer ursprünglichen Form rekonstruiert. Hotelnacht.
[F/–/A]

8. Tag: Kutaissi – Okatse-Canyon – Mestia
Am Vormittag stehen die Karstlandschaften bei Gordi auf dem Programm. Der Besuch des Okatse-Canyons gehört dazu! Sie spazieren durch die wunderschönen Wälder, genießen die herrlichen Ausblicke und begehen auf Wunsch den „hängenden Pfad”. Der spektakuläre Steg verläuft überwiegend frei über der Schlucht. Er führt zu einer weit hinausragenden Aussichtsplattform, die imposante Tiefblicke freigibt. Voraussetzungen für dieses Unterfangen sind gutes Wetter und Schwindelfreiheit. Anschließend Fahrt (214 km/4 h) tief in den Großen Kaukasus hinein. Ziel ist Swanetien, die Region mit den höchsten Bergen und Gletschern in ganz Georgien. Wo mittelalterliche Traditionen, Sitten und Gebräuche noch lebendig sind. Ankunft in Mestia, 1497 m. Bezug der Zimmer in einem familiär geführten Hotel für zunächst vier Nächte.
Gz 2 h [F/M/A]

9. Tag, Mestia: Wanderung zu den Döfern Lachiri und Mulachi
In der Nähe von Lachiri, 1650 m, beginnt unsere Swanetien-Erkundung. Fahrzeuge bringen die Gruppe zum Ausgangspunkt. Wanderung über blumenreichen Wiesen und durch Kaukasus-Wälder, vorbei an den Dörfern Lachiri und Mulachi. Sie erleben den Alltag der Einheimischen und schauen den Bauern bei der Feldarbeit zu. Hinter eingezäunten Grundstücken werden Kartoffeln gezogen und Heu gemacht. Ziel ist Mestia, wo Sie um die Mittagszeit eintreffen. Unterwegs verströmen Tannen und Fichten würzigen Duft, wogegen Wildpflaumen und Nussbäume für Auflockerung sorgen. Am Nachmittag sehen Sie sich in aller Ruhe in der Kleinstadt Mestia um, die wegen ihrer zahlreichen alten Wehrtürme zum Weltkulturerbe zählt. Sie besuchen ein typisch swanisches Haus und statten dem bedeutenden ethnologischen Museum einen Besuch ab. Die großartigen Ikonen, Inkunabeln, Skulpturen, Teppiche und Wandgemälde sind ein wahrer Schatz.
Hm ↑350 ↓500 m Gz 4 h [F/M/A]

10. Tag, Mestia: Wanderung zu den Uschba-Wasserfällen
Fahrt zur Ortschaft Schichra, 2200 m, wo die Wanderung zum Fuß des Berges Uschba beginnt. Der südliche Hauptgipfel des schrecklichen Berges” misst 4749 Meter. Er wurde 1903 von Adolf Schulze, Robert Helbling, Fritz Reichert, Albert Weber und Oscar Schuster erstbestiegen. Die Erstbegehung der zweitausend Meter hohen Westwand erfolgte dagegen durch Ludwig Vörg, einem der späteren Eiger-Nordwand-Erstbezwinger. Auf der Route entlang dem Dolra-Fluss entdecken Sie die bunte Vielfalt der Blumen mit Rhododendron, Sterndolde, Storchenschnabel, Türkenbund und Vergissmeinicht. Und Sie genießen grandiose Aussichten auf die Wasserfälle unterhalb des Kaukasus-Riesen. Aufgeteilt ist die Wanderung in zwei Etappen. So können Sie vor Ort entscheiden, wie weit Sie aufsteigen möchten. Während es sich zu Beginn um eine leichte Wanderung handelt, steigen mit zunehmender Höhe die Anforderungen und Aussichten. Wer die letzte Etappe nicht mitmachen will, legt an einem schönen Rastplatz eine längere Pause ein. Mit etwas Glück sind scheue Eichhörnchen oder stolze Steinböcke zu sehen. Abstieg und Rückfahrt zum Hotel in Mestia.
Erste Etappe Hm ↑↓500 m Gz 5,5 h 
Erste und zweite Etappe Hm ↑↓700 m Gz 7,5 h 
[F/M/A]

11. Tag, Mestia: Wanderung zu den Koruldi-Seen
Ausflug zu den Koruldi-Seen, 2740 m. Sie sind zwar selbst wenig spektakulär, bieten dafür aber eine besonders prächtige Sicht auf die Gipfel des Großen Kaukasus. Die Wanderung startet direkt in Mestia und führt zunächst zum Kreuz am Berg Tshkhakezagari. Aufstieg durch Wälder und über schöne Wiesen – eine Schäferhütte wird passiert –  zu immer besseren Panoramaschau. Zur Rechten präsentiert der 4749 Meter hohe Uschba seinen markanten Doppelgipfel und die Dalakora-Kette zeigt ihre steilen Felswände. Tief unten ist das Flusstal Mestiachala auszumachen und zur Linken erhebt sich der stolze Banguriana. Weiter östlich erblickt man im Kaukasus-Hauptkamm den vergletscherten Tetnuldi, 4858 m. Und im Süden sind die Gipfel der Svaneti-Berge zu sehen mit dem 4010 Meter hohen Mt. Lahili an der Spitze. Nach ausgiebiger Rast und einem wohlverdienten Picknick treten Sie den Rückweg nach Mestia an.
Hm ↑↓1350 m Gz 7 h [F/M/A]

12. Tag: Mestia – Uschguli 
Fahrt nach Uschguli, 2400 m (45 km/2 h), zum höchsten dauerhaft besiedelten Ort im Kaukasus. Uschguli ist eigentlich eine Gemeinschaft von vier Dörfern, die sich wie Perlen einer Kette entlang dem Enguri-Fluss reihen. An diesem Platz vereinen sich hohe Berge, Wehrtürme und alte Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk. Interessanter Spaziergang durch das Bergdorf mit den markanten mittelalterlichen Wehrtürmen. Dahinter bilden steile Felsen eine prächtige Kulisse. Diese eindrucksvollen Bauwerke sind dafür verantwortlich, dass auch Uschguli zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Sie besichtigen die Lamaria-Kirche aus dem zwölften Jahrhundert und genießen mit etwas Glück die Aussicht auf den imposanten Berg Schchara, der sich gerne in Wolken hüllt. Er erhebt sich bis auf 5158 Meter und ist zugleich der höchste Gipfel Georgiens. Im Süden der gewaltigen Bezengi-Mauer fließt der Schchara-Gletscher zu Tal, der vom Fluss Enguri entwässert wird. Übernachtung in einer einfachen Pension in Uschguli. Mehrere Zimmer teilen sich die sanitären Einrichtungen.
[F/M/A]

13. Tag: Uschguli – Wanderung Schchara – Mestia
Wanderung zu Füßen des Fünftausenders Schchara bis zum Oberlauf des Enguri-Flusses, 2800 m. Der höchste Berg Georgiens und der dritthöchste im Kaukasus ist von allen Seiten aus schwierig zu besteigen. Er zeigt sich nur selten wolkenfrei und bildet den östlichen Abschluss der berühmten Bezengimauer. Die mehr als zwölf Kilometer lange und über fünftausend Meter hohe Gebirgsscheide trennt den Bezengi-Gletscher auf der russischen Seite vom Schchara-Firn in Swanetien. Mit ihren steilen, über zweitausend Meter hohen und felsdurchsetzten Eisflanken wirkt sie wie ein natürliches Bollwerk. Aus diesem Grund wird die Region auch gerne als „kaukasischer Himalaya” bezeichnet. Ein Tag, der wieder völlig neue Motive bringt. Und unvergessliche Eindrücke, nicht nur beim Blick in die Schchara-Südwand. Rückkehr nach Uschguli und Rückfahrt (45 km/2 h) zum bekannten Hotel in Mestia. Hier werden Sie noch einmal übernachten und können von den freundlichen Gastgebern Abschied nehmen.
Hm ↑↓600 m Gz 5 h [F/M/A]

14. Tag: Mestia – Chardachi – Tbilissi
Sie lassen Swanetien und die Argonautensage hinter sich und fahren zurück nach Tbilissi (458 km/8 h). Noch einmal fächert sich die Landschaft des Großen Kaukasus zum Bilderbogen auf. In der Nähe der georgischen Hauptstadt sind Sie auf dem Familiengut „Jagos Weinkeller” zu Gast. Der Winzer kultiviert alte einheimische Rebsorten und stellt Bioweine nach althergebrachten georgischen Verfahren her. Der große russische Dichter Alexander Puschkin (1799–1837) soll diese nach traditionell kaukasischer Methode hergestellten Weine jedem Burgunder vorgezogen haben. Überhaupt gilt Georgien als eines der Ursprungsländer des Weinbaus mit einer jahrtausendealten Tradition. Die große kulturelle Bedeutung zeigt sich auch im Weinrebenkreuz der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche. Abendessen mit Weinverkostung und hausgemachten Speisen der Region wie Chinkali – Teigtaschen mit Hackfleischfüllung – und Mtsvadi – georgisches Schaschlik aus Lamm. Das ist der passende Rahmen, um die Stationen der Reise noch einmal Revue passieren zu lassen und von Ihrem Kultur- und Bergwanderführer Abschied zu nehmen. Schließlich erreichen Sie das bereits bekannte Hotel in Tbilissi, wo Sie noch einmal übernachten.
[F/–/A]

15. Tag: Flug Tbilissi – München
Fahrt zum Flughafen früh am Morgen. Rückflug mit Lufthansa nonstop nach München und Ankunft in der Heimat.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Lufthansa-Flug ab/bis München in der Economy-Klasse nach Tbilissi und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • 6 x Hotel****, 2 x Hotel***, 5 x Familienhotel**, jeweils im DZ, 1 x einfaches Gästehaus im DZ (mehrere Zimmer teilen sich die sanitären Anlagen)
  • Halbpension, zusätzlich 1 x Mittagessen und 8 x Picknick oder Lunchpaket
  • Fahrten und Eintritte für Besichtigungen lt. Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

8–15 Personen

Reisedokumente

Deutsch und österreichische Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reispass (Schweizer Staatsbürger einen Reisepass), der mindestens bis zum Ende der Reise gültig sein muss.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten, angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination:
https://stopcov.ge/en 

https://drive.google.com/file/d/1N3I4ez6uCT7XniFV9KTTAKa7dYWA1Zw1/view?usp=sharing

Zusatzkosten:

Mittagessen und Getränke ca. € 7,– bis € 15,– pro Tag; Trinkgelder ca. € 60,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen:

Wichtige Hinweise: 
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Tbilissi

4Hotel Zeg****

Stepantsminda

2Hotel Sno oder Hotel Chemodani***

Gudauri

1Hotel Gudauri Inn****

Kutaissi

1Hotel Argo****

Mestia

5Familienhotel**

Uschguli

1einfaches Gästehaus
Änderungen vorbehalten

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderungen, die Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis sieben Stunden erfordern. Für die Wanderung auf dem spektakulären Steg zur Aussichtsplattform über dem Okate-Canyon ist Schwindelfreiheit eine wichtige Voraussetzung. Wer die Thetu-Spitze besteigen möchte, muss mit bis zu acht Stunden Gehzeit rechnen. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen? 
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Wanderungen

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^^°°

Thetu-Spitze

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^^^°

Details

BuchungscodeGEORG
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Lufthansa Direktflug ab/bis München
(andere Abflughäfen nur auf Anfrage)

Voraussichtliche Flugzeiten*:
Abflug München: 22:15 Uhr   Ankunft München: 18:00 Uhr
*vorbehaltlich Flugzeitenänderung

Andere Abflughäfen nur auf Anfrage buchbar. 

Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)

Anmeldeschluss: 2 Monate vor Reisebeginn.

NEU: Für Abflüge ab 01.01.2020 kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 355,–

Termine Sa 15.08.2020 bis Sa 29.08.2020 (Ausgebucht)

Sa 03.07.2021 bis Sa 17.07.2021
ab 2.295,- €

Sa 17.07.2021 bis Sa 31.07.2021
ab 2.195,- €

Sa 31.07.2021 bis Sa 14.08.2021
ab 2.365,- €

Sa 14.08.2021 bis Sa 28.08.2021
ab 2.365,- €

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Isabel Colditz

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Isabel Colditz
Telefon: 089/642 40 130Telefon: 089/642 40 130
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