Snowman-Trek – Bhutans ultimatives Abenteuer

Beschreibung

  • Anspruchsvolles Zelttrekking, 29 Tage
  • Drei Wochen Einsamkeit mit Pferden und Yaks
  • Weltberühmtes Tigernest-Kloster im Paro-Tal
  • Höchster Pass Rinchen Zoe La, 5300 m
  • Atemberaubende Panoramablicke, seltene Flora und Fauna
  • Gebetsmühlen an gurgelnden Gebirgsbächen
  • Gipfelmöglichkeit, u. a.:
    - Meru Kang II, 5230 m
ab € 8.395,- pro Person

Programm

Der Snowman-Trek ist großes Kino für die Seele: Mit einem Staatlich geprüften Bergführer des DAV Summit Club begeben wir uns drei Wochen in die Einsamkeit. Mit Zelt und Küchencrew. Pferde tragen das Gepäck, später Yaks. Ein hartes Unterfangen, nicht nur bei Neuschnee. Mit Gehzeiten bis zehn Stunden und Etappen bis zu dreißig Kilometern. Gebetsfahnen markieren hohe Pässe  – manche erreichen fünftausend Meter und mehr. Dazwischen wilde Urnatur, archaische Bergvölker, Hexen und Schamanen. Und Camps an schönsten Plätzen, das höchste auf 4970 Metern. Vergletscherte Sechs- und Siebentausender machen das Bild perfekt.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug  
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Nepal, faszinierendes Land im Himalaya zu Füßen der höchsten Berge der Erde.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu
Landung in Nepals Hauptstadt Kathmandu, 1300 m, und Fahrt zum zentral gelegenen Hotel Annapurna, das zu Beginn und am Ende Ihrer Reise Ihre erstklassige Unterkunft in Nepal sein wird. Begrüßung und Einführung durch die Repräsentantin des DAV Summit Club und Bezug der Zimmer für eine Nacht. Vielleicht unternehmen Sie schon heute einen ersten Spaziergang durch Kathmandu? Angenehm ist, dass man die Altstadt und das nahe Touristenviertel Thamel mit vielen Shops und Restaurants vom Hotel aus zu Fuß erreichen kann. Am Abend lernt sich die Gruppe bei einem typisch nepalesischen Dinner im Hotel kennen.
[–/–/A]

3. Tag: Flug ins Königreich Bhutan
Ganz nah ziehen die Achttausender Everest, Lhotse, Makalu und „Kantsch” am Bordfenster vorbei. Landung am kleinen Flughafen von Paro, 2200 m, wo Sie schon erwartet werden. Dann bringt Sie der Bus zum schönen Hotel Kichu Resort (zwei Nächte). Nach dem Lunch ist nahe dem Dorf Lango eine erste kleine Wanderung geplant. Und am Abend erkunden Sie das pittoresk anmutende Paro und nutzen die Möglichkeit, mit den freundlichen Bewohnern Bhutans in Kontakt zu kommen. Frauen und Männer kleiden sich in Landestracht – eine der vielen Besonderheiten im kleinen buddhistischen Königreich, die Sie in den nächsten Tagen kennenlernen werden.
Gz 1,5 h [F/M/A]

4. Tag: Paro und das Tigernest-Kloster
Das weltberühmte Tigernest-Kloster ist Ziel einer spektakulären Wanderung. Schon beim Aufstieg kann sich niemand der Schönheit der Taktsang Gompa entziehen, die gleich einer Bienenwabe am steilen Fels „klebt”. Das Wahrzeichen Bhutans wurde 1692 gut 700 Meter über dem Paro-Tal errichtet und ist nur zu Fuß oder mit Maultieren erreichbar. Es erinnert an den großen Mystiker Padmasambhava, der hier gelandet sein soll, als er auf einem fliegenden Tiger den Buddhismus von Tibet nach Bhutan brachte. Der Nachmittag dient der Erholung und Entspannung, auf Wunsch auch in Kombination mit einem Besuch der Klosterburg von Paro.
Hm ↑↓700 Gz 3–4 h [F/M/A]

5. Tag: Trekking nach Shingkarhap 
Der Chomolhari-Trek beginnt nach kurzer Busanfahrt nahe dem Dorf Shana, 2890 m. Das Gepäck wird auf Pferde verladen, dann setzt sich die Karawane in Bewegung. Sie wandern gemächlich durch das grüne Hochtal des Paro Chu (Chu = Fluss) tief hinein in das „Land des Donnerdrachens”. Koch und Küchencrew zaubern mit einfachen Mitteln ein schmackhaftes Abendessen. Erste Zeltnacht im Camp bei Shingkarhap, 3150 m.
Hm ↑350 ↓100 Gz 4 h [F/M/A]

6. Tag: Shingkarhap – Thangthanka
Durch einen Wald von Tränenkiefern geht es flussaufwärts. Ahorn, Azaleen und Steineichen prägen die Landschaft. Ein kleiner Abstecher beschert einen schönen Blick auf den Siebentausender Chomolhari. In der Höhe gilt es ausreichend zu trinken und sich nie zu überfordern. Unser Bergwanderführer wird Sie auch dahingehend beraten. Im Lager Thangthanka spüren Sie bereits den Luftunterschied, 3590 m. Heißer, süßer Tee tut gut. Am Abend zaubert der Koch wieder ein vorzügliches Essen.
Hm ↑600 ↓150 Gz 5–6 h [F/M/A]

7. Tag: Thangthanka – Jangothang
Gebetsmühlen drehen sich über gurgelnden Gebirgsbächen. Sie steigen weiter auf bis zur Waldgrenze, wo Sie vielleicht auf Yakhirten treffen. Natürlich wird modernstes Equipment wie eine höhenmedizinische Überdruckkammer und ein Satellitentelefon mitgeführt. Sie wandern an Chörten und Mani-Mauern vorbei bis Jangothang, 4075 m. Der Blick wird frei auf die stolze Chomolhari, 7314 m.
Hm ↑500 ↓25 Gz 5 h [F/M/A]

8. Tag: Jangothang – Ngile-Pass – Lingshi
Der Ngile-Pass, 4870 m, ist das erste hochgesteckte Ziel. Die Gipfel von Tserim Kang, 6790 m, und Jichu Drake, 6990 m, bestimmen die Szenerie. Südhänge mit Wacholder, Edelweiß und Alpenrosen führen ins Camp Lingshi, 4040 m. Hoch oben thront der Lingshi Dzong.
Hm ↑900 ↓950 Gz 6–7 h [F/M/A]

9. Tag: Lingshi – Gombu-Pass – Chebisa
Über den Gombu La (La = Pass), 4470 m, geht es auf Panorama-Wegen über Goyak zur schönen Ortschaft Chebisa. Dann tauchen Sie in den Hochwald mit Hemlocktannen und Steineichen ein. Durch Irrgärten aus Rhododendren führt der Weg bis ins Lager Dalung, 4220 m. Vielleicht kreuzen seltene Blauschafe Ihren Weg.
Hm ↑850 ↓650 Gz 8 h [F/M/A]

10. Tag: Chebisa – Jari-Pass –Robluthang
Der Jari-Pass, 4750 m, führt Sie erst zu archaisch anmutenden Yak-Weiden und dann immer tiefer in das „Land des Donnerdrachens„ hinein bis zum einsamen Lager Robluthang, 3950 m.
Hm ↑1100 ↓1350 Gz  7 h [F/M/A]

11. Tag: Robluthang – Shinje-Pass – Pundi
Zwischen Wacholder und Vogelbeerelassen sich Silberfasane blicken. Sie überschreiten den Shinje La, 4990 m. Darüber erhebt sich der Meru Kang II, 5230 m, und bietet Weitblick auf hohe Schneegipfel. Wer will, besteigt zusammen mit dem Bergführer den technisch leichten Gipfel. Camp unterm Wasserfall bei Pundi, 4450 m.
Trekking Hm ↑1200 ↓700 Gz 6,5 h [F/M/A]
mit Gipfel Hm ↑1450 ↓950 Gz 8 h [F/M/A]

12. Tag: Pundi – Laya
Das Etappenziel Laya, 3830 m, erreichen Sie über Moränenbuckel mit Bergrhabarber (zwei Nächte). In dieser Gegend ist die Kleidung der Frauen besonders farbenprächtig. Märchenhaft sind die aus Bambus geflochtenen Hütchen. Sehen Sie sich um.
Hm ↑250 ↓850 Gz 5 h [F/M/A]

13. Tag: Ruhetag
Freizeit ist angesagt. Ausschlafen, fotografieren und Spazieren gehen im Dorf bereitet Sie für die kommenden Anstrengungen vor. Eine Tasse des köstlichen Buttertees darf nicht fehlen.
[F/M/A]

14. Tag: Laya – Rodophu
Zottelige Yaks sind jetzt unverzichtbare Gepäckträger. Auf schmalen, oft steilen, manchmal ausgesetzten Pfaden ziehen Sie ostwärts – durch das Reich des Schneeleoparden. Ein echter „Zauberwald” mit Moosen, Flechten und Farnen macht den Auftakt. Camp bei Rodophu, 4200 m. 
Hm ↑1100 ↓750 Gz 7–8 h [F/M/A]

15. Tag: Rodophu – Tsomo-Pass – Narethang
Der Tsomo La, 4830 m, erwartet Sie in eiskalter Luft. Rast unter Gebetsfahnen. Dann besteigen Sie den benachbarten Gipfel, 4870 m. Abstieg ins Camp Narethang, 4910 m.
Hm ↑950 ↓250 Gz 6 h [F/M/A]

16. Tag: Narethang – Karchung-Pass – Tarina
Unter bizarren Felsnadelnzum Karchung La, 5120 m. Ein kleiner Aussichtsgipfel lockt, 5200 m. Die Hängegletscher des Gangla Karchung rücken immer näher. Ihr Zelt steht in Tarina, 3960 m. 
Hm ↑300 ↓1250 Gz 7–8 h [F/M/A]

17. Tag: Tarina – Kecha-Camp
Weiße Berge begleiten Ihren aussichtsreichen Weg zum Lager, 4450 m, direkt unter dem Passübergang Kecha La, 4630 m. Die Landschaft wird zunehmend alpiner. Sie bewegen sich in der Heimat des Schneeleoparden.
Hm ↑900 ↓300 Gz 7 h [F/M/A]

18. Tag: Kecha-Camp – Kecha-Pass – Chozo
Der Kecha La, 4630 m, setzt den Bergkamm richtig in Szene und das Pho-Chu-Tal lässt tief blicken. Vor dem Weiterweg ins Hochtal von Lhedi lockt ein weiterer Aussichtsgipfel, 4730 m, etwas südlich des Passes gelegen. Zeltcamp bei Chozo, 4050 m, wo Sie sich für zwei Nächte einrichten. 
Hm ↑650 ↓1050 Gz 7–8 h [F/M/A]

19. Tag: Ruhetag
Erholung und Entspannung sind angesagt. Vielleicht besuchen Sie den Dzong von Chozo, halb Kloster und halb Burg. Ein großer Teil des Snowman-Treks ist geschafft. Es kommen aber noch einige anstrengende Etappen.
[F/M/A]

20. Tag: Chozo – Sinche-Pass – Tsho Tsena
Über den Sinche La, 5140 m – vor Ihnen liegt die Riesenmauer der Table Mountains. Der Siebentausender Kangphu Kang setzt sich in Szene. Zwischen Schneegipfeln hindurch, geht es zu den Zelten auf einer Moränenstufe am See Tsho Tsena, 4900 m. 
Hm ↑1200 ↓350 Gz 7–8 h [F/M/A]

21. Tag: Tsho Tsena – Loju-Pass – Jichu Dramo
In der Fünftausender-Region zieht der Weg steil hinauf zum Loju La, 5050 m. Ein Aussichtspunkt über dem Pass, 5230 m, winkt vor dem Abstieg entlang kleiner Gletscherseen zum Nomadenlager Jichu Dramo, 4970 m.
Hm ↑550 ↓475 Gz 6 h [F/M/A]

22. Tag: Jichu Dramo – Rinchenzoe-Pass – Chukarpo
Der höchste Pass des Snowman-Trek ist der Rinchen Zoe La, 5300 m, der vom Rinchenzoe Peak, 5650 m, überragt wird. Die Zelte stehen im Lager Chukarpo, 4670 m.
Hm ↑550 ↓850 Gz 7 h [F/M/A]

23. Tag: Chukarpo – Tampe-See
Der eisgrüne Tampe Tsho, 4360 m, überraschend groß und unglaublich stimmungsvoll, wird nach der Querung mäandernder Bäche über hohe Blockstufen erreicht.
Hm ↑500 ↓800 Gz 6 h [F/M/A]

24. Tag: Tampe-See – Tampe-Pass – Maorothang
Ein letztes Aufbäumen des „Snowman” wird mit der Querung des Tampe La, 4670 m, niedergeschlagen. Abstieg ins Sephu-Tal zu den weitläufigen Weiden von Maorothang, 3830 m. Ihr Schlafsack kommt heute zum letzten Mal zum Einsatz. Die Stimmung ist ausgelassen und heiter. Bei einem kleinen Fest nehmen Sie Abschied von den treuen Begleitern.
Hm ↑500 ↓1050 Gz 5,5 h [F/M/A]

25. Tag: Trekkingende in Sephu
Schlussetappe nach Sephu, 3000 m, durch immer üppiger werdende Vegetation. Ein Spaziergang für stolze „Snowman”, wie Sie sich jetzt nennen dürfen. Der Bus wartet und Sie werden zum Hotel in Wangdiphodrang gebracht, 1300 m (50 km/2 h), wo Sie zwei Nächte verbringen. Frisch geduscht, feiern Sie am Abend mit einer köstlichen Mahlzeit die Erlebnisse der vergangenen Wochen.
Hm ↑150 ↓1000 Gz 6 h [F/M/A]

26. Tag: Besichtigung Punakha und Wangdiphodrang
Finaler Kulturausklangin Wangdiphodrang und Punakha. In Wangdiphodrang besichtigen Sie die Altstadt, auf einem kleinen Bergrücken gelegen. Im Anschluss geht es nach Punakha, wo die dortige Klosterburg, einst königliche Residenz, einen Besuch wert ist.
[F/M/A]

27. Tag: Fahrt über Thimpu nach Paro
Thimpu, die Hauptstadt des Landes, 2300 m, besuchen Sie auf der Rückfahrt nach Paro, 2200 m (135 km/5 h). Der Tashi Chhoe Dzong beherbergt den goldenen Thronraum und das Büro des Königs. Übernachtung im Hotel Kichu Resort in Paro. [F/M/A]

28. Tag: Flug nach Kathmandu
Der Flieger bringt Sie zunächst in Nepals Hauptstadt Kathmandu. Fahrt zum bereits bekannten Hotel Annapurna, wo Sie erneut für eine Nacht Quartier nehmen. Bei einem guten Glas Wein können Sie die unvergesslichen Eindrücke Ihres Bhutan-Aufenthaltes noch einmal Revue passieren lassen. Vielleicht bleibt Zeit, um am Nachmittag noch auf Besichtigungstour zu gehen. Der buddhistische Stupa von Bodnath und das Hinduheiligtum Pashupatinath sind lohnendende Ziele (fakultativ). Übrigens treffen sich im Hotel Annapurna am Ende der Reise alle Gruppen des DAV Summit Club – so wird das Haus zu einem echten „Basecamp” für unsere Kunden. Am Abend laden wir Sie zu einem stilvollen Abschiedsessen ins gemütliche Garden Restaurant Dechenling ein – ein schöner Ausklang Ihrer Reise.
[F/–/A]

29. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Kathmandu und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Kathmandu
  • Royal Druk Air Flüge Kathmandu–Paro und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • 2 x Hotel***** im DZ, 5 x Hotel*** im DZ, 20 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gruppen- und Toilettenzelt
  • Vollpension, in Kathmandu Halbpension
  • Busfahrten, Besichtigungen und Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Pferde und Yaks, 15 kg Freigepäck
  • Begleiter auf dem Trekking: Sirdar, Sherpa, Koch, Yak-/Pferdetreiber

Bei uns außerdem enthalten

  • Visumgebühr für Bhutan
  • Ausreisesteuer in Nepal
  • Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

6–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein) und Visa für Bhutan und für Nepal. Wir empfehlen die Beantragung des Nepal-Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung. Das Visum für Bhutan wird von unserer Agentur vorbereitet und vor Ort erteilt.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination mit Auszug Operational Guideline 
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum für Nepal ca. € 45,–; Trinkgelder ca. € 240,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 85,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtige Hinweise:
Besichtigungen der Innenhöfe und Räume in den Klöstern Bhutans sind nur in Ausnahmefällen möglich. In fast allen Klöstern herrscht Fotografierverbot.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Allgemein gilt: je höher das Gebiet, desto tiefer sinken die Temperaturen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Kathmandu (1300 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     18    20     25     29    29    29    29     29     28    26    23     19
min.      2     4      7     11    16    19    20     20     19    14     8      3

Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     15    41      23     58   122   246   373    345    155    38     8      2

 

Bhutan hat vier ausgeprägte Jahreszeiten, wovon Frühling und Herbst als die schönsten gelten. Die Kälte des Winters nimmt Anfang März ab. Ab der zweiten Märzhälfte beginnt je nach Höhenlage die Rhododendronblüte, die im Frühling ganze Wälder aufleuchten lässt. Die Temperaturen steigen in in Paro (2200 m) auf bis zu 19°C, nachts fällt das Thermometer bis auf 5°C und es kann Frost geben. Der Monsun bringt im Süden und der Landesmitte von Juni bis Mitte September starke Regenfälle. Im Herbst werden die Tage von warmem Wetter mit bis zu 23°C und klarem Himmel bestimmt. Im Oktober und November verkürzen sich die Tage und abends wird es kühl, tagsüber jedoch bleibt es angenehm warm. Erst Ende November bricht der Winter ein. 

Mittlere Temperaturen Paro (2200 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     11    13     16     19    22    23    24     24     22    19    15     12
min.      0     2      5     8    11    14    16     15     14    10     5      2

Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     12    12      23     29   50   99  143   129   100    73    18      8

Mittlere Temperaturen Bhutan (4000 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     0     2     5     8    11    12    13     13     11    7    4    1
min.    -11    -9    -6    -3    0     3     5      4      3   -1   -9    -9


Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Kathmandu

2Hotel Annapurna*****

Paro

3Hotel Kichu Resort***

Snowman-Trek

20Zelt

Wangdiphodrang

2Hotel Kichu Resort***

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderung, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis zehn Stunden mitbringen. Die Länge mancher Etappen, das besonders bei Neuschnee schwierig zu begehende Gelände und der Gesamtzuschnitt der langen Tour erfordert von allen Teilnehmern Durchhaltevermögen und eine gewisse Härte sich selbst gegenüber. Die größte Übernachtungshöhe wird bei 4970 Metern erreicht. Tragtiere, vor allem Yaks, können teils nur kurzfristig vor Ort angeworben werden – hier kann es zu Verzögerungen kommen. Flexibilität, Geduld und ein hohes Maß an Teamgeist sind erforderlich.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeBHSNO
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt: € 995,–

Termine Fr 24.09.2021 bis Fr 22.10.2021
ab 8.395,- €

Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Isabel Colditz

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Isabel Colditz
Telefon: 089/642 40 130Telefon: 089/642 40 130
E-Mail sendenE-Mail: colditz@dav-summit-club.de