Top-Angebot Ganges-Quelle: Zelttrekking im Garhwal Himal, dem heiligen Land der Hindus

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Zelt-Trekking mit moderaten Anforderungen, 15 Tage
  • Mit Packpferden durch den Indischen Himalaya
  • Traumhafte Aussichten auf Shivling, Bandarpunch und viele Sechstausender
  • Auf alten Pilgerpfaden durch das heilige Land der Hindus
  • Gaumukh und Nandanvan – im Quellgebiet des Ganges
  • Prachtvolle Sicht auf den Gangotri-Gletscher
  • Rishikesh – wo Mike Love und die Beatles meditierten
  • Herrliche Blumenwiesen und Heiligtümer am Ganges
  • Gipfelmöglichkeit:
    - Surya Top, 3900 m

Programm

 

Die Fahrt zu den Ursprüngen des Ganges ist zugleich auch eine Reise in die heiligsten Gefilde der Götter, die hier auf vielen Gipfeln wohnen. Aussichtsreiche Lagerplätze zeigen Ihnen den Indischen Himalaya von seinen schönsten Seiten. Der Bhagirathi River ist der wichtigste Quellfluss des Ganges und Gangotri zählt zu den heiligsten Orten im Garhwal. Hier, wo der Überlieferung nach die Göttin Ganga zur Erde kam, befindet sich eine der bedeutendsten hinduistischen Wallfahrtsstätten mit imposanten Tempeln und Schreinen. Das Trekking ist leicht bis anspruchsvoll bei Gehzeiten bis sieben Stunden. Im Zentrum dieser Götterregion, in 4400 Metern Höhe, stehen Sie staunend vor einer prachtvollen Hochgebirgswelt. Rundum die Sechstausender über dem Gangotri-Gletscher mit dem mythenumrankten Berg Meru, den himmelhohen Bhagirathi-Gipfeln und dem markanten Shivling, Ziel und Höhepunkt dieser Himalaya-Wanderung.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug nach Indien
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Haridwar
Landung in Delhi, 218 m, und Fahrt (215 km/6 h), wo Sie von Ihrem indischen Kultur- und Bergwanderführer begrüßt werden. Fahrt in den indischen Bundesstaat Uttarkand nach nach Haridwar, 288 m. Die Stadt am heiligen Ganges-Fluss ist eine bedeutende Pilgerstätte und zählt zu den sieben heiligen Städten der Hindus. Bezug der Zimmer im Hotel. Dann besuchen sie die Ghats am Ganges und tauchen am Abend in das bunte Markttreiben ein. 
[F/M/A]

3. Tag: Haridwar – Uttarkashi – Barsu 
Uttarkashi am Ganges-Quellfluss Bhagirathi erreichen Sie nach einer erlebnis- und kurvenreichen Busfahrt (135 km/4,5 h) durch satt-grüne, hügelige Landschaft, die immer alpiner wird je tiefer Sie in die Gebirgswelt eindringen. Bei guten Sichtverhältnissen zeigen sich heute die Gipfel des Gangotri-Gebirgsgruppe. In Uttarkashi, 1160 m, wo Palmen, Zitronen und Bananen wachsen, sehen Sie sich ein wenig um. Der bedeutende Wallfahrtsort am Bhagirathi, dem Hauptquellfluss des Ganges, ist Hindus ebenso heilig wie das weitaus berühmtere Varanasi (Benares). In den Tempeln und Ashrams findet Gott Shiva besondere Verehrung. Sie besuchen das Nehru Institute of Mountaineering, das Mekka aller indischen Bergsteiger, und bewundern den Tempel Kashi Vishvanath, der Ziel frommer Sadhus und Pilger ist. Dann bringt Sie der Bus zum schönen Dorf Barsu, 2250 m (45 km/2 h). Für eine Nacht quartieren Sie sich in einem Gästehaus der schönen Ortschaft ein und wissen die Annehmlichkeiten von Bett und Dusche zu schätzen. Mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer besprechen Sie das Programm des Folgetages, ehe Sie sich zu Bett begeben.
[F/M/A]

4. Tag: Gahrwal-Trekking
Erste Etappe: Barsu – Darya Bugyal

Am Morgen warten schon die Begleiter mit den Tragtieren. Die Packlasten werden verteilt und die Wanderstiefel geschnürt, dann setzt sich die Karawane in Bewegung. Der Aufstieg in Richtung Darya Bugyal führt zunächst durch dichten Bergurwald mit herrlichen Eichen- und Rhododendronbeständen, bis die berühmten Wiesen von Dayara erreicht sind: satt-grünes Weideland, soweit das Auge reicht. Dann leiten gute Pfade durch duftenden Kiefernwald zum Forest Camp, 3050 m, wo erstmals die Zelte stehen. Denn auf den Hochweiden von Darya Bugyal selbst darf nicht gezeltet werden. Am Abend präsentiert der Koch die Ergebisse seiner Künste, bevor Sie im bequemen Zweipersonenzelt Ihren Schlafsack ausrollen. Sie sind im Himalaya angekommen.
Hm ↑800 Gz 5–6 h [F/M/A]

5. Tag: Garhwal-Trekking
Zweite Etappe: Darya Bugyal – Syari Bugyal

Nach dem Frühstück steigen Sie zu den Hochweiden von Darya Bugyal empor. Oberhalb der Baumgrenze ist die Sicht auf die Eisgipfel besonders schön. Auf den weiten, grünen Matten gedeihen viele Pflanzen und machen diesen Teil des Garwal Himal zu einem wahren Bergblumenparadies. Die einheimischen Bakarwali-Nomaden, die im Sommer auf den Hochalmen ihre Herden weiden, betrachten die Region als heiliges Land und Heimat von Feen und Geistern, denen sie besondere Verehrung entgegenbringen. Von hier bieten sich fantasische Ausblicke auf die schnee- und eisbedeckten Gipfel des Gahrwal Himalaya mit Black Peak, 6387 m, und Bandarpunch, 6316 m, mit Jaonli, 6632 m, und Srikantha, 6132 m. Auch die Gangotris I, II und III recken ihre eisigen Häupter weit über sechstausend Meter in die Höhe. Am ersten Gipfelerfolg am Bandarpunch 1950 war auch der Everest-Erstbesteiger Tenzing Norgay Sherpa beteiligt. Durch diese herrliche Landschaft werden Sie heute wandern und beschreiten dabei den nicht enden wollenden Wiesenteppich, der Sie bis zum Almgelände von Syari Bugyal führt. Die Wanderung bleibt unvergesslich, die Aussichten auf die hohen Berge sind spektakulär und die mehrere hunderte Meter abfallenden Felswände zu Ihren Füßen verleihen der Etappe zusätzlichen Reiz. Nach einem erlebnisreichen Tag stehen die Zelte auf dem Wiesengrund von Syari Bugyal, 3400 m. Die vergletscherten Eisberge, die heute zu sehen sind, scheinen zum Greifen nah.
Hm ↑500 ↓150 Gz 4–5 h [F/M/A]

6. Tag: Garhwal-Trekking
Dritte Etappe: Syari Bugyal – Aussichtsgipfel Surya Top – Darya Bugyal

Ein Tag, der Bergsteigerherzen höher schlagen lässt. Der Aufstieg zum Aussichtsberg Surya Top, 3900 m, ist auf den letzten hundert Metern etwas steiler und anstrengend, jedoch technisch eine leichte Übung. Mit zunehmender Höhe werden auch die Aussichten immer besser. Ist erst einmal der höchste Punkt erreicht, bietet sich eine gewaltige Sicht auf die Gipfel des Garhwal Himal mit berühmten Berggrößen wie den Sechstausendern Bandarpunch und Dropdi ka Danda, auf die 6632 Meter hohe Jaonli und den 6132 Meter hohe Srikanta. Sie blicken auf eine fantastische Welt aus Gipfeln, Gletschern und grünen Matten. Auch die Gangotris I, II und III recken ihre eisigen Häupter weit über sechstausend Meter in die Höhe. Dann treten Sie den aussichtsreichen Rückweg an. Noch einmal werden die Zelte im Forest Camp, 3050 m, aufgeschlagen.
Hm ↑650 ↓1000 Gz 6–7 h [F/M/A]

7. Tag: Garhwal-Trekking
Vierte Etappe: Darya Bugyal – Barsu | Fahrt nach Gangotri

Abstieg durch die herrlichen Eichen- und Rhododendronwälder nach Barsu, 2250 m. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der DreckSack, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Dann nehmen Sie Abschied von den Pferdetreibern und ihren Tieren. Es erwartetn Sie eine abenteuerliche Fahrt (80 km/3–4 h) entlang dem Bhagirati-Fluss tief in den Himalaya hinein. Die Ortschaft Gangani wird passiert, dann beginnt die grandiose Schlucht von Lohari Nag. Donnernde Wasser und senkrechte Felswände begleiten die wilde Fahrt bis Harsil, 2620 m. Dann ziehen Fluss und Straße nach Osten, noch einmal fünfhundert Höhenmeter aufwärts, über Lanka und Bhaironghati nach Gangotri, das 3140 Meter hoch liegt. Hier, wo der Überlieferung nach die Göttin Ganga zur Erde kam, befindet sich einer der bedeutendsten hinduistischen Wallfahrtsorte mit imposanten Tempeln und Schreinen. In Gangotri versammeln sich Yogis und fromme Pilger, die ihre traditionellen Riten ausüben. Im Süden erheben sich die Gangotri-Gipfel mit dem 6672 Meter hohen Gangotri I an der Spitze. Sie beziehen die Zimmer in einem Gästehaus, sehen sich in dem Wallfahrtsort näher um und genießen die einmalige Atmosphäre. Und Sie besprechen mit dem Kultur- und Bergwanderführer den Reiseverlauf der nächsten Tage.
Hm ↓800 Gz 3–4 h [F/M/A] 

8. Tag: Garhwal-Trekking
Fünfte Etappe: Gangotri – Bhojbasa

Wieder werden die Lasten verteilt, je nach Verfügbarkeit auf Träger oder Tragtiere – das Zelt-Trekking im Quellgebiet des Ganges kann beginnen. Zunächst geht es auf sanften Pilgerwegen durch heiliges Siwalik-Land. Dabei folgen Sie dem Bhagirathi-Fluss, wandern durch duftende Pinienwälder, passieren Teehäuser und kommen an interessanten Gesteinsformationen aus Gletscherton vorbei. Die Sechstausender-Gipfel der Bhagirathi-Gebirgsgruppe und die Sudarshan-Spitzen zeigen sich. Schließlich erreichen Sie Bhojbasa, 3790 m, wo die Zelte aufgeschlagen werden. Der Garhwal Himal war immer wieder Ziel berühmter Expeditionen bis in die jüngste Zeit. Auch Extrembergsteiger wie Thomas Huber haben sich hier verewigt. So bleibt es auch am Abend spannend, wenn Ihr Kultur- und Bergwanderführer Anekdoten über die Besteigungsgeschichte preisgibt.
Hm ↑650 Gz 5–6 h [F/M/A]

9. Tag: Garhwal-Trekking
Sechste Etappe: Bhojbasa – Gaumukh – Tapovan

Sehnsuchtsziel in 3892 Meter Höhe, heiliger Ursprung des Bhagirathi, einer der Quellflüsse des Ganges. Die Hindus bezeichnen das Gletscher-Tor wegen seines Aussehens als Gaumukh, was soviel wie Kuhmaul bedeutet. Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden und wird von einer kleinen Seilbahnfahrt über den Fluss aufgelockert.Zuletzt führt der Weg über Schutt und Geröll bis zur Endmoräne des Gangotri-Gletschers, wo die Ganges-Quelle aus einer Höhle hervortritt. Pilger und Sadhus nehmen rituelle Waschungen vor. Sie genießen die Sicht auf die Bhagirati-Berge und den markanten Shivling, 6543 m, dem die Briten einst den Namen „Matterhorn Peak“ gegeben haben. Den Extrembergsteigern Thomas Huber und Iwan Wolf gelang im Jahr 2000 die Erstbegehung des Nordpfeilers. Dann führt der Pfad in weiteren drei Stunden über den schuttbedeckten Gletscher und einen schmalen Steig zur malerischen Hochalm von Tapovan auf 4400 m. Neben dem Shivling zeigen sich hier bei guter Witterung auch der 6660 Meter hohe Weltenberg Meru und die Gipfel der Bhagirathi-Gruppe mit dem 6856 Meter hohen Bhagirati I on Top. Zeltlager an diesem einmaligen Kraftort mitten im Himalaya.
Hm ↓600 Gz 5 h [F/M/A]

10. Tag: Gahrwal-Trekking
Siebte Etappe: Tapovan – Nandanvan 

Mit der Überquerung des schuttbedeckten Gangotri-Gletschers tauchen Sie immer tiefer in die beeindruckende Hochgebirgswelt des Gahrwal ein. Auch wenn der Aufstieg zum Almgelände von Nandanban nicht weit erscheint, ist er doch kräftezährend und anstrengend. Dann präsentiert sich der der Sechstausender Shivling in voller Schönheit, der wegen seines spitz zulaufenden Gipfelgrates auch als „Matterhorn Indiens“ bezeichnet wird. Er wurde 1974 vob dem Inder Laxman Singh und mehreren Sherpa über die Westwand und den Westgrat erstbestigen. Die „Königsetappe“ dieses Gahrwal-Trekkings ist fordernd und liefert tief Eindrücke über die Urgewalt des Gangotri-Gletschers und die fantastische Gebirgsszenerie rundum. In 4350 Meter Höhe wird das Zeltlager errichtet. 
Hm ↑↓500 Gz 5 h [F/M/A]  

11. Tag: Gahrwal-Trekking
Achte Etappe: Nandanvan – Chirbasa

Der Rückweg beginnt und führt Sie mit unvergesslichen Eindrücken über deas Geröll des Moränenkammes und entlang der Seitenmoräne des Gangotri-Gletschers hinab nach Bhojbasa und weiter nach Chirbasa, 3550 m. Die kleine Ansiedlumg ist beschaulich in einem Pinienwald gelegen. Hier werden letztmals die Zelt aufgeschlagen. Am Abend feiern Sie gemeinsam den Erfolg des Garhwal-Trekkings und der Koch zeigt letztmals, was er alles „auf der Pfanne“ hat.
Hm ↑150 ↓1000 Gz 5–6 h [F/M/A]  

12. Tag: Garhwal-Trekking
Neunte Etappe: Chirbasa – Gangotri | Fahrt nach Uttarkashi

Die letzte Trekking-Etappe führt entlang dem Bhagirathi-Fluss zurück nach Gangotri, 3140 m, wo Sie sich von den Begleitern verabschieden. Rückfahrt (95 km/4 h) nach Uttarkashi, 1160 m, und Bezug der Zimmer in einem Gästehaus. Nach den Tagen im Hochgebirge genießen Sie wieder die Annehmlichkeiten der Zivilisation.
Hm ↓400 Gz 3 h [F/M/A]

13. Tag: Uttarkashi – Rishikesh
Busfahrt nach Rishikesham Ganges (150 km/6 h). Die Berge werden immer kleiner und der Gahrwal Himal bleibt zurück. Sie durchfahren das grüne Hügelland, bevor Sie in Rishikesh, 370 m, eintreffen: ein echtes Highlight am Ende der Reise. Unzählige Ashrams locken Pilger und Gläubige jeder Nation in ihre Nähe. Auch berühmte Musiker haben hier Zeit verbracht wie Mike Love von den Beach Boys oder die Beatles. Zum unvergesslichen Erlebnis wird in den Abendstunden die rituelle Lichterzeremonie Aarti am Gangesufer. Priester und Gläubige feiern mit Musik, Gesang und Gebet und bringen Feuer und Weihrauch, aber auch duftende Blumen und wohlriechendes Sandelholzpulver als Opfergaben dar. Übernachtung im Hotel. 
[F/–/A]

14. Tag: Rishikesch – Dehradun – Delhi
Am Vormittag bleibt Zeit, um den Markt zu besuchen und einem der berühmten Ashrams eine Visite abzustatten (fakultativ). Am Nachmittag bringt Sie der Bus nach Dehradun (25 km/1 h). Rückflug nach Delhi Abschiedsessen. Letzte Hotelnacht in Indien
[F/–/A]

15. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Englisch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Delhi und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Delhi
  • Indigo oder Jet Airways Flüge Dehra Dun – Delhi, inklusive Flughafengebühren, 20 kg Freigepäck + 7 kg Handgepäck
  • 1 x Hotel****, 2 x Hotel***, 3 x Gästehaus, jeweils DZ, 7 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gruppen- und Toilettenzelt                     
  • Vollpension, in Rishikesh und Delhi Halbpension
  • Busfahrten und Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Träger und/oder Maultiere, 15 kg Freigepäck
  • Trekkingbegleiter: Sirdar, Koch, Helfer, Mautiertreiber

Bei uns außerdem enthalten

  • Sicherheitsausrüstung wie medizinischer Sauerstoff
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4-12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Indien. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie hierzu die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und dabei besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

eVisum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 95,– bis 115,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 60,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter
Indien verfügt über unterschiedliche Klimata. Hierzu gehören tropisches Klima im Süden, subtropisches in Zentral- und Nordindien sowie gemäßigtes und alpines Klima in den Bergen. Großen Einfluss hat der Monsun, der meist im Juni einsetzt und in manchen Gebieten bis Anfang Oktober dauert. Deshalb gelten die Wintermonate allgemein als beste Reisezeit für Indien.

Im Gahrwal dagegen ist das Klima im Juni und September/Oktober mild, der Monsun hat noch nicht begonnen oder seine Kraft schon verloren und Sie können tagsüber mit Durchschnittstemperaturen um die 17°C rechnen. Die Abende und Nächte werden aber frisch, weshalb warme Bekleidung nicht fehlen darf. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind Abschätzungen auch für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Gangotri (3140 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     4     5      9     14    18    20    19     18     17    13     9      6
min.    -5    -4     0      4     7    10    11     11      8     3    -1     -4
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm    126   106    125    72   56   64  188    176   131   56   26    55


In Delhi erwarten Sie durchschnittliche Höchsttemperaturen um die 35°C, im Juni auch etwas darüber, die in den Nächten im Schnitt um 12 Grad darunter liegen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Für das Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therma-Rest-Leichtluftmatratze mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Sie werden reich verpflegt – das Abendessen wird immer warm serviert. Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee. Im hinduistischen Garhwal serviert die Küche keinerlei Rind. Die alternative Kost mit Reis, Gemüse, Lamm und Huhn ist sehr schmackhaft.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Haridwar

1Sun Hotel***

Barsu

1Gästehaus

Gangotri

1Gästehaus

Garhwal-Trekking

7Zweipersonenzelt

Uttarkashi

1Gästehaus

Rishikesh

1Hotel Great Ganga***

oder

Rishikesh

1Hotel Moksha***
<

Delhi

1Hotel Regent Villa***

Anforderungen

Technisch leichtes, im Aufstieg nach Tapovan und Chirbasa auch etwas anspruchsvolleres Trekking, für das Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis sieben Stunden mitbringen. Für die Etappe von Dayara Bugyal nach Syari Bugyal ist Schwindelfreiheit erforderlich. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 4400 Meter.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeINTOPGA
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Delhi

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt € 245,–

Termine Sa 25.09.2021 bis Sa 09.10.2021 (Ausgebucht)

Sa 02.10.2021 bis Sa 16.10.2021 (Ausgebucht)