Kulturwanderungen in Nepal

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Welterbe im Herzen des Himalaya

Nepal ist das Land mit den meisten Achttausendern. Vom Terai bis zum Gipfel des Mt. Everest steigt es fast neun Kilometer an. Welterbe ist Buddhas Geburtsort in Lumbini, der Chitwan-Nationalpark mit Tigern und Nashörnern sowie Bakthapur, eine der Königsstädte im Kathmandu-Tal. Einer Wiege im Herzen des Himalaya gleich, ruht das kleine Land handtuchschmal zwischen den Giganten China und Indien.

Wer Nepal nun nur mit "Eisigen Höhen" in Verbindung bringt, mit froststarren Zeltnächten und Entbehrungen auf abenteuerlichen Trekkings, der täuscht sich. Davon abgesehen, dass man mit vom DAV Summit Club federführend entwickelten Lodge- und Komfort-Lodge-Konzepten durchaus komfortabel in die Nähe der "Säulen der Erde" gelangen kann, Nepal bietet auch Traumurlaub für den kulturinteressierten Wanderer,

Nepal von unten: das bedeutet Ferien, die extrem schön und erholsam sind, extrem interessant, aber eben nicht extrem, was die Anforderungen bzw. Entbehrungen angeht. Ferien, die ganz ohne die Problematik der Höhenanpassung auskommen.

Das Pendent der Everest Summit Lodges im Kathmandu-Tal ist die neue "Summit Village Lodge", auf einer Sonnenterrasse gelegen, mit wunderbarem Blumenschmuck und kleinen, komfortablen Bungalows. Natürlich mit Dusche und WC. Und der Möglichkeit, allmorgendlich an einer Joga-Stunde teilzunehmen. Wenn der "Bed-Tea" gebracht wird, leuchten draußen schon die Drachenzähne von Ganesh-Himal & Co.

Es ist etwas ganz Besonderes, die schönste der drei Königsstädte im Kathmandu-Tal, die Newari-Kapitale Bakthapur, nicht auf künftig dreispurigem Highway (ein Geschenk der Japaner) im Gewühl der Mopeds, Trucks, heiligen Kühe und Autos zu erreichen, sondern sich die holzgeschnitzte Stadt, in der Bertolucci seinen berühnmten Film "Little Buddha" gedreht hat, auf einer zweieinhalbstündigen, gemütlichen Wanderung durch kleine Dörfer, meist im Schatten schütteren Waldes, zu erwandern.

Man stößt unterwegs unversehens auf einen mystischen, wie verzaubert wirkenden, kleinen Shiva-Tempel mitten im Wald, mit bemoosten Skulpturen, einem rostigen Shiva-Dreizack über dem Lingam, einem greisen Tempelwächter, der die Gäste mit Glücksbringern beschenkt und einem zur "Puja"  (Morgenandacht) passsenden Vogelkonzert. Keine Frage: diesen wunderbaren Platz finden exklusiv nur Gruppen, die mit Muga, Janak oder Suman unterwegs sind, den vom DAV Summit Club selbst aus- und fortgebildeten deutsch sprachigen nepalischen Local-Guides.

"Brigands Ben" steht für Dorferkundung auf einsamsten Pfaden und für eine romantische Unterkunft hoch über dem Trisul-River. In der "Fish Tail Lodge" in Pokhara blühen die Weihnachtssterne in Baumgröße. Im dunklen Auge des Sees spiegeln sich Maccapucchare und die Annapurnen. Zum "Begnas Lake Resort" wird man in kleinen bunten Booten gerudert. Kein Motorlärm stört das beschauliche Gleiten. Wanderungen führen zu prachtvollen Aussichtspunkten, zu unbekannten Heiligtümern des Hinduismus, zu buddhistischen Klöstern, Und wenn man einmal nichts unternehmen will, sondern in der Sonne sitzen und lesen bzw. am Pool dösen, dann sind alle Quartiere im Rahmen der "Kultur-Wanderungen" so gewählt, dass Ruhetage immer möglich und immer auch attraktiv sind: wie wär's z. B. mit einer Massage?

Im fruchbaren Terai, der brettebenen Speisekammer Nepals, wo Getreide wächst, Gemüse, Salat, Obst. da findet man das andere Nepal, ein Nepal, das an Indien erinnert; und die Grenze ist ja nicht weit. Nicht von ungefähr kann man in Nepal auch mit Indischen Rupies zahlen, ist der Kulturaustausch fließend.

Herrmann Hesses "Siddharta" - wo sonst sollte man dieses Stück Weltliteratur lesen, wenn nicht auf dem Weg nach Lumbini, wo ein moderner weißer Tempel die Ruinen des Heiligtums überdeckt, die schon vor zweitausend Jahren über dem Platz errichtet wurden, an dem der historische Buddha Gaudama geboren wurde. Uralte Bodhi-Bäume in weitem Park. Unter einem Himmel von Abermillionen bunter Gebetsfahnen.

Tags darauf im Wald der Salbäume. Vom Weltkulturerbe zum Weltnaturerbe: am Rande des weitläufigen Chitwan-Nationalparks, in dem über 200 Tiger leben, Leoparden, wilde Elefanten und - vor allem - eine große Population der vom Aussterben bedrohten Panzer-Nashörner. Was für ein intensives Naturerlebnis, in der Hauda zu hocken, hoch auf dem Rücken der Elefantenkuh Mogli, und aus sicherer Distanz ganz nahe heranzukommen, an die tonnenschweren Kraftpakete mit den Säulenbeinen und dem Schrumpelhintern.

Nepal braucht Qualitätstourismus. Kulturwanderungen mit ausgebildeten, einheimischen Führern gehören dazu, ebenso komfortable Unterkünfte mit moderner Öko-Hightech. Die Kultur-Wanderungen bringen zwei Kundengruppen zusammen: die Wiederholer, die schon oft in Nepal waren, vielleicht auch die großen Trekkings schon absolviert haben und dabei älter geworden sind und auf sanftere, komfortablere Weise noch einmal Nepal erleben wollen. Und die Neulinge, die Nepal erstmal kennenlernen wollen, erstmal auf die sanfte Tour, um dann später vielleicht auch einmal ins Khumbu zu gehen oder "Rund um die Annapurna".

Von Lumbini wieder hinauf ins Kathmandu-Tal, zu den Stupas von Bodnath und Swayambunath. Aus dem Terai nach Dakshinkale, den Hinduopferplatz nahe Haatiban. Es ist die unglaubliche Herzlichkeit der Menschen, die Nepals Charme ausmacht. Es ist die faszinierende Gastfreundschaft, die viele Nepalfreunde immer wiederkommen lässt. Und es ist die unglaubliche Vielfalt an Kultur und Natur, die Nepals Reichtum ist.

Kultur-Wanderungen wörtlich genommen: Wenn es im Sanskrit heißt, dass hundert göttliche Zeitlater nicht ausreichen, um alle Wunder des Himalaya zu sehen, dann ist Nepal dafür der klare Beweis.

                                                                                                  Christoph Thoma

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