EINMAL NEPAL IST NICHT GENUG!

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Wenn es bei Outdoorbegeisterten oder Bergenthusiasten um die Erfüllung eines Kindheitstraums geht, dann ist eine Reise in das Land zwischen Indien und China nahezu obligatorisch. Auch wir, ein wild zusammengewürfelter Haufen von begeisterten Wanderern und Trekkern hat sich zum Ziel gesetzt das Land der Götter, Mythen und Legenden ein wenig näher kennen zu lernen. Das Lodge Trekking im Annapurnagebiet schien dafür gerade recht zu kommen, die Ausschreibung versprach spannende Tage. 

Weiter Weg

Vom Flughafen Frankfurt ging es zunächst mit dem Dreamliner in Richtung Delhi. Dort angekommen erwartete uns ein turbulentes Treiben, ganz so wie es eine umtriebige Millionenmetropole vermuten lässt. Unmengen von Beinpaaren, Businessmenschen, Urlaubern und Flughafenmitarbeiter ergaben ein unübersichtliches Gewirr. Ein kurzer Transferstopp und der nächste Flug brachte uns ans Ziel – Kathmandu. Knapp 13 Stunden nach Abflug betraten unsere Füße erstmals nepalesischen Boden. Mit einem lockeren Servus und Hallo wurden wir  durch Kazi Sherpa, Ram und der Repräsentantin des Summit Clubs in Nepal begrüßt. Die anschließende Fahrt durch Staub, Smog und tosenden Autoverkehr zum Hotel Annapurna mitten in Kathmandu, brachte uns einen ersten Eindruck ungewöhnlicher Art. Wollten wir doch Natur, saubere Luft und Ruhe genießen, bot sich uns hier zunächst ein gänzlich unerwartetes Bild.


Geht doch...

...dachten wir uns, als wir nach holpriger Fahrt über die „nepalesische Autobahn“ über Pokhara nach Phedi, unseren Ausgangspunkt für die erste Etappe erreicht hatten. Hier trafen wir auch zum ersten mal auf unsere Träger, die den größten Teil unseres Gepäcks scheinbar mühelos Höhenmeter um Höhenmeter, teils in ausgelatschten Schuhen, die Bergwelt hinauf wuchteten. Vorbei an Reisfeldern und kleinen Bergdörfern, konnten wir erstmals die einzigartige Natur dieses Landes kennenlernen. Eine tolle Lodge mit eigenem Bad und Toilette im Doppelzimmer, sowie ein hervorragendes Essen rundeten diesen Tag ab. 

Die nächsten Tage ging es von Dhampus, Landrung über Gandrung nach Tadepani. Traumhafte Pfade durch tropische Regenwälder und märchenhafte Täler machten den teils beschwerlichen Weg über unzählige Stufen zu einer wahrhaftigen Sinnesexplosion. Affen, Hunde und Ziegen begleiteten unseren Tross, das Wetter war uns wohlgesonnen. Der Verantwortliche war schnell ausgemacht, Kazi hatte den „guten Draht nach oben“. 

Fasziniert und teils mit Demut konnten wir beobachten, ungeachtet schwerer Lasten oder widriger Lebensumstände, die Menschen in Nepal begegnen dir stets mit einem freundlichen „Namaste“ und einem Lächeln auf den Lippen. 

Dem Himmel so nah...

...waren wir und konnten unser Glück kaum fassen. Die Siedlung Ghorepani war unser Ausgangspunkt für den Aufstieg zum 3210 Meter hohen Poonhill. Hier erwarteten uns die Giganten des Annapurna Himal. Daulagiri, Annapurna Süd, Machapuchare sowie Annapurna 2 gaben sich die Ehre und zogen uns in ihren Bann. Zunächst im goldenen Sonnenaufgang, dann in absolut klarer Sicht durften wir diese einzigartige Energie der höchsten Berge der Welt in uns aufsaugen. 

Voller Eindrücke und Freude ging es nun nahezu unendlich viele Stufen bergab zum letzten Stopp in den Bergen. Nach der letzten Übernachtung in Hille galt es in Jobang Abschied zu nehmen von einer Märchenwelt, unserer Märchenwelt. Zeit und Raum schienen für uns ein paar Tage entrückt zu sein, der Trubel in Pokhara brachte uns mit einem Schlag in die Wirklichkeit zurück. 

 

Eine Millionenmetropole voller Gegensätze

Noch nie wurde mir der Graben zwischen arm und reich in solcher Deutlichkeit vor Augen geführt. In Kathmandu wurden wir mehr als fürstlich im Hotel Annapurna bewirtet, während ein paar hundert Meter weiter Menschen auf dem Bürgersteig übernachten müssen und sich Hunde in den Straßengraben zum Sterben zurückziehen. 

Der Besuch der heiligsten Stätten der Buddhisten und Hindus waren ebenso erstaunlich und bemerkenswert wie das geschäftige Treiben in den verschiedenen Vierteln der pulsierenden Großstadt. 

Einmal Nepal ist nicht genug...

...das war die Aussage von Kazi Sherpa und er sollte recht behalten. Nicht nur die unbeschreibliche Professionalität mit der Kazi und Ram die Gruppe führten, die Träger unseren Tross begleiteten und Teil der Gruppe wurden, machten Lust auf mehr. Nepal ist uns ans Herz gewachsen und der ein oder andere merkte bereits vor der Landung in Frankfurt an, dass dies nicht der letzte Besuch im Land der Millionen Stufen gewesen sei. Dank gebührt einem einzigartigem Team, das 24 Stunden um das Wohl der gesamten Gruppe besorgt war und uns ihr Land in die Herzen zauberte. Und ja, einmal Nepal ist nicht genug! 

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