Auf der Suche nach den verlorenen Schätzen Nepals

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Auf der Suche nach den verlorenen Schätzen Nepals - Visit Nepal.

Eindrücke und Erlebnisse einer Leserreise des Summit Clubs mit
Joachim Chwaszcza und Muga Dhanpuri.

Lange schon dauerte meine Suche nach einer  Nepal-Reise, die mir mehr zu bieten hat, als Trekking auf den z.T. überlaufenen Touristenpfaden. Bis schließlich in der Beilage zum Panorama  6/11 für eine Reise geworben wurde, die bereits in der Ausschreibung erkennen ließ, das ist die Reise, auf die ich gewartet hatte. Eine Kultur- und Naturreise mit Bergwanderungen, bis hin zu den Füßen der Achttausender.
Unsere Gruppe bestand aus 12 begeisterten Bergwanderern, die, wie sich bald herausstellte, alle auf
genau so eine Reise gewartet haben. Eine Reise, die uns zeigte, dass Nepal viel mehr ist, als die allzu bekannten und zum Teil überlaufenen Trekkingtouren zu den Achttausendern,mehr als eine aus den Fugen geratene übervölkerte Hauptstadt, die im Abfall und Smog fast erstickt.

„Ankommen in Nepal ist wie Heimkommen“ Von diesem Slogan dieser Reise ist man spätestens bei der Ankunft in der Summit Village Lodge bei Lakhuri in der Nähe der Hauptstadt  gefangen genommen. In herrlicher Lage oberhalb Kathmandu´s gelegen, sind bei herzlichem Empfang und herausragender Bewirtung  die Strapazen des Fluges schnell vergessen.
Am Rande des Kathmandu-Tales nutzen wir die Akklimatisierungsphase um das dörfliche Leben und  den Alltag der Bewohner ein wenig kennen zu lernen. Wir besuchen die Schule in Panauti  die
von der deutschen Nepal-Hilfe unterstützt wird. Der Direktor berichtete über die großen Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte, um die Schule aufzubauen und jetzt zu betreiben. Mit bewegenden Worten hat er sich  für die deutsche Hilfe bedankt, ohne die diese Schule nicht bestehen könnte. Mit dem Besuch einiger Pagoden und Tempel zu denen Joachim und Muga viele Details zu vermitteln wissen, sind die 3 Tage die wir in dieser herrlichen Komfort-Lodge gewohnt haben, schnell vorüber. Höhepunkte dieser Tage waren natürlich auch die Besuche der Königsstädte Bhaktapur und Patan sowie das Heiligtum Changu Narayan. Und immer wieder hieß es für uns nicht nur anschauen. Die ausführlichen und interessant dargebrachten Erläuterungen von Joachim und Muga machten jeden Tag zu einem Besonderen.
Auf der Fahrt zu unserer nächsten Lodge in Richtung Mugling besuchen wir natürlich noch den größten Stupa von Svayambunath, der als eines der ältesten buddhistischen Heiligtümer der Welt gilt.Auch der große Wallfahrtstempel von Manakamana, ein beachtliches Bauwerk war noch im Programm.
Gleich am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen von der wunderschönen Summit River Lodge und Weiterfahrt mit dem Bus ins Terai zu unserer Lodge am Rande des
Chitwan Nationalparks. 2 Tage haben wir hier das tropische  Nepal  kennen gelernt.
Bei einer Jeep-Safari und einem Elefantenritt haben wir den Urwald durchstreift und Nashörner, Dam- und Rotwild beobachten können auch das ist Nepal.
Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Lumbini, dem Geburtsort Buddhas.Über die Lebensgeschichte Buddhas, über die vielen unterschiedlichen Richtungen des Buddhismus haben wir in den letzten Tagen und Abenden bereits viel von Joachim und Muga erfahren, so dass wir alle bestens eingestimmt sind auf das was uns heute erwartet. In einem weitläufigen Buddhapark sind Pilgerstätten und Tempel aus der ganzen Buddhistischen Welt entstanden und zum Teil noch immer im entstehen; die geprägt sind von ihren Ländern und Traditionen. Um möglichst viel von diesem weiträumigen Park zu erkunden, durften wir unsere Füße entlasten und auf Fahrradrikscha´s umsteigen. Höhepunkt war natürlich der Tempel mit dem eigentlichen Geburtsort Buddha´s,das Bad der Königin sowie der heilige Buddhabaum mit den Hunderten von Gebetsfahnen.
Der nächste Tag beginnt früh am Morgen, denn es liegt eine Lange Fahrt nach Pokhara vor uns.
Eine Fahrt, die geprägt ist von einer abwechslungsreichen und schönen Landschaft, mit den typischen Terrassenfeldern, wilden Schluchten und alten Dörfern. Die wunderschöne Fishtail Lodge auf der Halbinsel Phewasee ist heute unser Tagesziel. Und immer wieder konnten wir bei unseren auch weitreichenden wunderschönen Touren feststellen, dass diese von Joachim und Muga so hervorragend vorbereitet waren, dass wir viele wichtige Tempelbauten und Pilgerstätten sehen konnten, genauso, wie die herrlichen Landschaften Nepals. Die landschaftlich reizvollsten Gebiete standen uns nun bevor, denn es hieß am nächsten Morgen wieder früh aufstehen und es erwartet uns ein herrlicher Flug der „Extraklasse“. Der Flug bringt uns ins obere Kaligandaki-Tal das gewissermaßen das Tor zu Mustang, dem letzten Königreich Nepals ist.Bei wunderschönem blauem Himmel glitzerten bei strahlendem Sonnenschein die Eisriesen  Machapuchare, Dhaulagiri und andere. Der Flug bringt uns in viel zu kurzer Zeit nach Jomosom auf 2800 Höhe. Heute wird daher zunächst  nur eine kleine Akklimatisierungstour durchgeführt, die uns nach Marpha führt, bevor wir unser Ziel die Annapurna Lodge in Kagbeni erreichen.Heute bleibt noch ein wenig Zeit das Dorf und die nähere Umgebung zu erkunden und einem kleinen Bogenschießturnier der einheimischen Jugend beizuwohnen.Der Blick auf die strahlende Eiswand des Niligiri ist es, der uns hier au allen Wegen begleiten wird.Am Abend haben wir die Ehre in der Hausgompa Platz nehmen zu dürfen, um bei Buttertee von Muga und Joachim wieder vieles über den tibetischen Buddhismus mit seinen vielen unterschiedlichen Richtungen und das harmonische Zusammenleben von Hindus Buddhisten und anderen religiösen Gruppen zu erfahren. Am nächsten Tag ging es zum Ningmapakloster von Tiri, damit haben wir zwar den nördlichsten Punkt unsere Reise erreicht aber keiner verspürt hier Abschiedsstimmung. Denn 1. birgt dieses Kloster ungeahnte Schätze über die wir wieder viel erfahren und 2. macht die Aussicht süchtig nach Mehr ! Ebenso wie auf dem Weg in eines der wenigen Bönklöster, welches wir besichtigen dürfen. Auf einem traumhaft schönen Höhenweg mit einmaligen Panoramablicken nehmen wir uns viel Zeit all diese wunderschönen Aussichten in uns aufzunehmen.
Am nächsten Morgen geht es zunächst mit dem Jeep nach Muktinath, um zeitig an diesem Ort der Erlösung zu sein. Denn diese Schar von Pilgern aller Religionen, die von morgens bis abends hier erscheinen, wollten wir nicht versäumen. Auch wir konnten uns an den 108 Wasserspeiern von unseren Sünden rein waschen.Es gibt eben keine Verbote.Es ist ein Ort voller Fröhlichkeit und Heiterkeit, ein Ort der Entspannung-und das immer mit Blick auf Dhaulagiri u.a.
Aber trotzdem, es hieß Abschied nehmen von Mustang, am nächsten Morgen ging es  nach einem spektakulären Flug entlang der Eisriesen zurück Kathmandu. Hier erwartete uns noch als krönender Abschluss der Reise ein Besuch des wichtigsten hinduistischen Heiligtums : das heilige Pashupatinath, das zu den wichtigsten Pilgerorten des indischen Subkontinentes zählt.
An den letzten 2 Tagen haben wir noch einmal das übervölkerte Kathmandu erlebt, um dann mit vielen wunderschönen Eindrücken und Erinnerungen den Heimweg anzutreten.
Ich glaube, dass ich im Namen aller Teilnehmer dieser Reise spreche, wenn ich von dieser Stelle noch einmal ein herzliches „Dankeschön“ an Muga und Joachim sage.

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Auf der Suche nach den verlorenen Schätzen Nepals – mit Joachim Chwaszcza und Muga Dhanpuri

Nepal - Sondergruppe mit Joachim Chwaszcza

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