Auf dem Traumpfad von München nach Venedig Zurück zur Übersicht

Für den DAV Summit Club ist ökologisch sinnvolles zeitgemäßes Reisen nicht nur erin Lippenbekenntnis, sondern gelebte Reisephilosophie. Der Traumpfad "München-Venedig" ist ein Europäischer Kulturweg von Rang. Am 8.8. um 8.08 Uhr wurden am Marienplatz in München zwei Wandergruppen verabschiedet.

Vom Marienplatz zum Markusplatz

Der 8.8. um 8.08 Uhr - das war auch im Jahr 2010 wieder ein ganz besonderer Tag: auf dem Münchner Marienplatz wurden mit Blasmusik und kleinen Ansprachen die Weitwanderer verabschiedet, die in vier Wochen Venedig erreichen wollen. Alles zu Fuß!

Er ist nicht 1000 Jahre alt, sondern "nur" 36. Es sind auch nicht Millionen von Menschen quer durch die Jahrhunderte auf ihm unterwegs - auf diesem so besonderen Weg München-Venedig. Aber ein paar Parallelen zum "Jakobsweg" gibt es dennoch: auch München-Venedig ist ein europäischer Kulturweg von Rang. Der die Menschen bewegt. Buchstäblich. Sie haben alle dasselbe Ziel und dieselbe Richtung.

Vor 36 Jahren "erfand" Ludwig Graßler aus Wolfratshausen den Traumpfad "München-Venedig": in 28 Wandertagen von der Isar ans Mittelmeer, über 500 Kilometer vom Marienplatz zum Markusplatz, 20 000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. 1987 hat der DAV Summit Club diese außergewöhnliche Wanderidee aufgegriffen und seither mehr als 1500 Wanderbegeisterte auf den Spuren Ludwig Graßlers über die Alpen geführt. Von der Breze zur Pasta, vom Weißbier zum Weißwein.

Am Sonntag - wie gesagt der 8.8. 2010 - starteten zu den Klängen der "Isartaler Blasmusik" (Musi denn zum Städtele hinaus) zum ersten Mal die von Ludwig Graßler zusammengeführten Weitwanderer und eine Wandergruppe des DAV Summit Club gemeinsam an der Mariensäule am Marienplatz in München.

Stadtätin Dagmar Henn überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Christian Ude und ein Geschenk für Ludwig Graßler, der wenige Tage zuvor 85 Jahre alt geworden war. In ihrem Grußwort sprach sie von Tourismuswerbung und der Kulturverbindung zwischen München und Venedig. Die Handelsbeziehungen sind schon im Mittelalter nachgewiesen. 

Für den DAV Summit Club ist ökologisch sinnvolles, zeitgemäßes Reisen nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Reisephilosophie. So begeht  Bergführer Gustl Rothkopf "München-Venedig" heuer zum 30. Mal. Das ist auch Nachhaltigkeit. Und der Staatlich geprüfte Bergführer Ludwig Kunkel, der am Sonntag mit einer 15-köpfigen Gruppe in Richtung Vendig aufbrach und mit neun durchgehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 4. September die Lagunenstadft erreichen will, ist auch schon zum 13. Mal auf dem Weg.

Übrigens: ein zweiter europäischer Weitwanderweg, von Ludwig Graßler auch unter dem Aspekt der Völkerverständigung ausgearbeitet, führt von "München nach Prag". Der DAV Summit Club wird auch diese Route in absehbarer Zeit in sein Programm aufnehmen.

                                                                                            Christoph Thoma

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