Das DAV Summit Club Klimaschutzprojekt in Nepal


UNSERE VISION: BERGLANDSCHAFTEN AKTIV ERLEBEN UND NACHHALTIG REISEN

Als Bergsteigerschule des Deutschen Alpenvereins und Spezialreiseveranstalter für aktive Berg- und Kulturerlebnisse haben wir ein intensives Verhältnis zu den Bergen dieser Welt. Diese Leidenschaft teilen wir mit vielen von Ihnen. Und deshalb ruhen wir uns auch nicht auf unseren Lorbeeren aus. Ganz im Sinn von AKTIV erleben und NACHHALTIG reisen; hierauf basierend feilen wir zusammen mit unseren Partnern so lange an unseren Kursen und Reisen, bis wir uneingeschränkt sagen können: So ist es gut!

UNSERE ÖKOLOGISCHE UND SOZIALE VERANTWORTUNG

Dass es für Bergurlaube durchaus Grenzen des Wachstums gibt, kann man im Sommer mit einem kurzen Blick in eine Hütte entlang der Alpenüberquerung auf dem E5 erkennen. Auch andernorts schmälern die menschlichen Ameisenstraßen auf Trekking- und Kletterrouten das Bergerlebnis.

Wir beim DAV Summit Club sind der Auffassung, dass auch die Rückkehr zum bewussten Reisen ein Schlüssel zu einer künftig gesünderen Tourismuswirtschaft sein kann. Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich der DAV Summit Club dazu entschieden, seine Angebote in stark nachgefragten Regionen nicht weiter auszubauen und sich aus einigen überlaufenen Destinationen sogar komplett zurückzuziehen. Auch möchten wir Sie an dieser Stelle ermutigen, bei der Urlaubsplanung darüber nachzudenken, ob Sie sich anstelle von mehreren kurzen Reisen im Jahr nicht wieder einmal Zeit für einen längeren Urlaub nehmen möchten. Aufs Jahr gesehen verringert sich damit Ihr ökologischer Fußabdruck, während der Erholungswert um ein Vielfaches steigt.

Flugreisen

Wir lieben das Reisen und halten es für unangebracht, Scham bei der Buchung einer Flugreise zu empfinden. Unangebracht, wenn wir unserem Fernweh folgen, mit Offenheit anderen Kulturen begegnen, einen Austausch auf Augenhöhe zulassen und das Reisen als Privileg und nicht als Konsumgut begreifen. Angebracht ist es aber in jedem Fall, sich der ökologischen Problematik einer Flugreise zu stellen. Aus diesem Grund hat der DAV Summit Club gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein und atmosfair das Projekt „Gemeinsam 100 % geben“ ins Leben gerufen. Ab dem Jahr 2020 kompensieren wir den CO2-Ausstoß unserer Flugreisen zu 100 Prozent. Bei allen Flügen. Weltweit.

Finanzierungskonzept für den Klimatopf „Gemeinsam 100 % geben“

Im Jahr 2018 spendeten DAV Summit Club Kunden gemeinsam mit dem DAV ca. 14 Prozent des tatsächlichen Kompensationsbedarfs. Ab dem kommenden Jahr verpflichtet sich der DAV Summit Club, die fehlende Lücke aus eigenen Mitteln zu schließen.

Keine erhöhten Reisepreise – Kompensation aus separatem Umweltfonds

Das Besondere am Projekt „Gemeinsam 100 % geben“: Der Kompensationsbedarf wird nicht als zusätzliche Ausgabe in den Reisepreis miteinkalkuliert, sondern aus einem separaten Umwelttopf bedient. Für den Kunden bedeutet das, weiterhin günstige Summit Club Reisearrangements in Anspruch nehmen zu können – allerdings gepaart mit dem guten Gefühl einer hundertprozentigen CO2-Kompensation des Fluges. Und der ökologische Fußabdruck einer Flugreise ist groß – entsprechend kostenintensiv ist eine vollständige CO2-Kompensation, besonders bei Fernreisen: So hat beispielsweise ein Hin- und Rückflug von München via Istanbul nach Kathmandu eine Klimawirkung von ca. 3779 Kilogramm CO2, was einem Kompensationsbeitrag von ca. 88 Euro entspricht. Ein Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Lima muss mit 149 Euro kompensiert werden, um die Klimawirkung von 6432 Kilogramm CO2 auszugleichen (Angaben unseres Partners atmosfair).

Wie werden die Mittel verwendet?

Alle Gelder aus dem Projekt „Gemeinsam 100 % geben“ fließen in das DAV Summit Club-eigene atmosfair-Programm. Auch im kommenden Jahr finanzieren wir in unterschiedlichen Regionen Nepals Bauernfamilien den Aufbau von Kleinbiogasanlagen. Wir unterstützen so nicht nur die lokale Bevölkerung nachhaltig, sondern investieren auch in eine umweltschonende Energieversorgung. Einige dieser Anlagen entstehen entlang unserer Trekkingroute zum Aussichtsberg Poonhill im Annapurna-Gebiet. Ein wirklich greifbares und erlebbares Projekt! Weiterführende Informationen und Bilder finden Sie hier.

Kundenbeteiligung an der CO2-Kompensation bleibt eine freiwillige, individuelle Entscheidung

Bei knapp 15.000 Reisegästen jährlich ist die Investition in eine vollständige CO2-Kompensation der Flüge ein erheblicher Posten. Dem DAV Summit Club ist es dennoch wichtig, dass es dem Kunden überlassen bleibt, ob er sich mit einem eigenen Klimabeitrag an der Befüllung des Klimatopfs beteiligt oder nicht. Die Fragen des Klimawandels sind komplex und die CO2-Kompensation nicht unumstritten. Wir freuen uns somit über eine Beteiligung der Kunden, akzeptieren jedoch auch vorbehaltlos die persönliche Entscheidung eines jeden Kunden, sich nicht an der Kompensation zu beteiligen.

Bei der Buchung einer unserer Reisen haben Sie die Möglichkeit, das Projekt „Gemeinsam 100 % geben“ mit einem freiwilligen Beitrag zu unterstützen oder Ihren DAV Mitgliederrabatt dafür einzusetzen. Im Reisejahr 2018 haben viele von Ihnen einen solchen Beitrag geleistet - insgesamt ist eine Summe von € € 27.970,- zusammengekommen. Wir sagen DANKE!

FAQs ZUR CO2 KOMPENSATION

Der Summit Club nimmt seine ökologische Verantwortung ernst und weitet sein nachhaltiges Engagement deutlich aus: Als erster überregionaler und weltweit tätiger deutscher Reiseveranstalter kompensieren wir zukünftig den CO2-Ausstoß aller angebotenen Flugreisen zu 100 Prozent. Weltweit.

Ist CO2-Kompensation die alleinige Lösung des Problems eines sich verändernden Klimas? Sicher nicht, denn Sie wirkt zwar den Symptomen entgegen, bekämpft aber nicht die Ursachen. Jedoch ist Kompensation abseits von technischen und politischen Lösungen die uns als Reiseveranstalter nicht als Handlungsspielraum zur Verfügung stehen eine konkrete Möglichkeit des Handelns.

Der Themenbereich Klima und auch die CO2 Kompensation ist komplex und wirft durchaus einige Fragen auf. Fragen die wir Michaela Thurau unseres Kompensationspartners atmosfair gestellt haben:

Frau Thurau, ist die CO2 Kompensation ein wirksames Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels?

Kompensation allein kann den Klimawandel nicht stoppen. Die Emissionen sind ja schon in der Atmosphäre. Vielmehr müssen wir alle auf Suffizienz setzen, also auf Vermeidung und Reduktion unserer Emissionen. Wenn es aber nicht anders geht – und fliegen können wir heute noch nicht CO2-neutral – dann müssen wir zumindest unsere Emissionen an anderer Stelle einsparen, also kompensieren. Wenn wir es nicht tun, fahren wir schwarz auf Kosten des Klimas.

Wie berechnet man den Ökologischen Fußabdruck eines Fluges?

Die CO2-Emissionen von Flügen und ihre Effekte hängen nicht nur von der Distanz des Fluges, sondern auch vom Flugzeugtyp, der Auslastung des Flugzeugs, der Flughöhe und dem Zustand der Atmosphäre zu dem Zeitpunkt ab, an dem das Flugzeug sie durchfliegt und die Schadstoffe ausstößt. Hier werden nicht nur CO2 Emissionen betrachtet, sondern die gesamte Klimawirkung eines Flugs berücksichtigt, die sog. Non-CO2 Emissionen. Das sind Kondensstreifen, Rußpartikel, Ozonbildung, Zirruswolken, die in ihrer Gesamtheit einen zusätzlichen Treibhausgaseffekt bewirken.

So wird aber die Klimawirkung von Non-CO2 Emissionen nur für diejenigen Emissionen berechnet, die ein Flugzeug entlang des jeweiligen Höhenprofils in Höhen über 9000m Höhe emittiert. Der Treibstoffverbrauch von Flugzeugen hängt stark von der zurückgelegten Distanz ab. Grundsätzlich ist der absolute Verbrauch insgesamt umso höher, je weiter der Flug reicht. Auf Kurzstreckenflügen ist aber der relative Verbrauch pro 100 Kilometer Flugstrecke höher als bei Mittelstreckenflügen. Dies liegt daran, dass der Start und der Steigflug besonders viel Energie kostet und bei Kurzstreckenflügen mehr ins Gewicht fällt. Langstreckenflüge verbrauchen ebenfalls mehr Treibstoff pro 100 Kilometer als Mittelstreckenflüge, weil während eines Großteils des Fluges der Treibstoff mittransportiert werden muss, der erst am Ende des Fluges verbraucht wird.

Warum gibt es keine CO2 Kompensationsprojekte in den heimischen Alpen?

Aus drei Gründen: 1. Klimawandel und Klimagerechtigkeit, 2. Problem der Doppelzählung und 3. Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Hauptverursacher des Klimawandels sind wir, die Industrienation des „globalen Nordens“, die Folgen treffen aber am stärksten die Menschen des „globalen Südens“. Es sind heute schon mehr als 20 Mio. Menschen auf der Flucht, um zu überleben. Denn ihre Lebensbedingungen haben sich so dramatisch verschlechtert durch die Auswirkungen des Klimawandels. Besonders stark betroffen sind die Subsahara Zone, Bangladesh und viele Inseln im Südpazifik. Aus diesem Grund wird bei guten Kompensationsprojekten nicht nur CO2 eingespart, sondern gleichzeitig für nachhaltige Entwicklung gesorgt, um unserer globalen Verantwortung gerecht zu werden. Denn wir haben ja nur einen Planeten.

Kompensation kann nicht in EU-Ländern, also den heimischen Alpen stattfinden auf Grund der Doppelzählung. Alle Emissionen der EU sind erfasst, im Emissionshandelsregister, dort werden Verschmutzungsrechte und Emissionseinsparungen gehandelt. Würden wir einen Solarpark in den Alpen bauen, könnten wir keine zusätzlichen CO2-Einsparungen bewirken. Denn der Staat Deutschland würde sich diese Emissionsminderung anrechnen, da natürlich auch der Solarpark im Emissionsregister erfasst wäre. Gleichzeitig dürfte dann ein anderer Emittent in der EU, sich diese Einsparung als „Verschmutzungsrecht“ kaufen und die eingesparten Emissionen wieder emittieren. Und darin liegt auch das Problem Doppelzählung: Die vom DAV Summit Club eingesparte Tonne kommt in jedem Fall in die Atmosphäre, das ist das Prinzip des Emissionshandels, insgesamt werden es nur deswegen weniger CO₂-Emissionen, weil die politisch festgelegte CO₂-Gesamtmenge bis 2020 gegenüber 2012 sinkt.

Der dritte Grund ist die Kosteneffizienz: In einem Entwicklungsland können wir viel kosteneffizienter Emissionen einsparen, bis zu zehnmal mehr als in Deutschland. Würden wir die CO₂-Kompensation für einen Flug z.B. mit Solaranlagen in Deutschland einsparen wollen, dann würde die Kompensation für einen Flug von Frankfurt nach Teneriffa und zurück etwa 200 EUR kosten.

Wie berechnet man die CO2 Einsparung durch den Bau einer Summit Club Biogasanlage in Nepal?

Die Berechnungsmethode der CO2-Einsparung einer Biogasanlage ist vom Zertifizierer vorgegeben, in dem Fall eine CDM-Methode der UN. Bevor wir den Familien eine Biogasanlage gebaut haben, kochten sie mit Holz über einem ineffizienten 3-Steine-Feuer ihr Essen. Bei der Verbrennung von Holz fallen CO2-Emissionen an. Der jährliche Holzverbrauch ist dabei entscheidend und wird erfasst. Im Durchschnitt verbrauchen diese Kleinbauern täglich mehr Brennholz pro Haushalt, als es nachwachsen kann. Dieser extrem hohe Bedarf wirkt sich vor allem belastend auf die umliegenden Wälder aus. Die Übernutzung der natürlichen Holzressourcen führt somit auf langfristige Sicht zu einer drastischen Verknappung und hat negativen Einfluss auf die lokale Biodiversität. Die Emissionen einer Biogasanlage werden ebenso erfasst und berechnet und von den Emissionen des Vergleichswert „3-Steine-Feuer“ abgezogen. Das ergibt eine durchschnittliche Einsparung von 2-3 Tonnen CO2 pro Jahr, abhängig von der Größe der Biogasanlage. Auch ein etwaiger Methanschlupf und ein gewisser Rebound-Effekt wird berücksichtigt und fließt in die Berechnung ein.

Wer kontrolliert und zertifiziert das Summit Club Projekt in Nepal?

Das Biogasprojekt in Nepal ist doppelt zertifiziert, durch den Goldstandard und den Vereinten Nationen (der Clean Development Mechanism). In der Regel einmal jährlich kontrollieren unabhängige akkreditierte Prüfer der UN das Projekt. Das bedeutet, dass ein UN-Prüfer die Bauernfamilien in Nepal gemeinsam mit unserem Country Manager unangekündigt aufsuchen und kontrollieren, ob die Biogasanlage gebaut wurde, im Einsatz ist und gut funktioniert. Auch die Nutzerinnen werden befragt, wie oft sie kochen und ob sie zufrieden mit der Anlage sind. Alles wird protokolliert und am Ende der Prüfung, die ungefähr eine Woche dauert, wird uns der Prüfbericht samt Bestätigung der CO2 Einsparung zugesendet.

Vielen Dank für das Gespräch!

NEPAL-HILFSPROJEKT: WIEDERAUFBAU DES LANGTANG NATIONALPARKS

Gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein unterstützt der DAV Summit Club ein langfristig angelegtes Hilfsprojekt in Nepal: In Kooperation mit der Trekking Agencies Association of Nepal (TAAN), dem Langtang Management und Reconstruction Commitee (LRMC), sowie der lokalen Trekkingagentur Intrek wird der Wiederaufbau der Infrastruktur im Langtang Nationalpark ge- fördert. Mit Gunnar Amor wurde ein Bauingenieur verpflichtet, der das Projekt vor Ort betreut. Bis zu 30 Kilometer des Langtang Valley Treks werden restauriert. Der Bundesverband des DAV unterstützt dieses Projekt mit 35.000 Euro. Hinzu kommen externe Mitgliederspenden.

Ende September 2017 fand die Eröffnung und Einweihung der beiden Hilfsprojekte in Langtang statt, an der auch Medien- und Pressevertreter und Mitglieder des DAV Präsidiums teilgenommen haben. Hier ein Bericht über den Verlauf der Reise.

Sie können sich auch selber ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort machen: Unsere Trekkingreise (HIVIAHL) im Langtang Nationalpark verbindet große landschaftliche Höhepunkte im Langtang Himal mit einem Einblick in das Leben und die Kultur der Einheimischen, vermittelt Hintergrundwissen und zeigt, wie das Kathmandu-Tal mit seinen reichen kulturellen Zeugnissen und die Langtang-Region nach dem Erdbeben wieder zur Normalität zurückgefunden haben.

DAV SUMMIT CLUB DRECKSACK

Leicht ist man versucht, nur auf die großen Klimathemen zu schauen. Dabei sind es gerade auch die kleinen Aktionen, die großes leisten. Sicherlich haben Sie sich auch schon auf mancher Wander- oder Skitour über das Plastikpapier oder gar weggeworfenen Problemmüll am Wegesrand geärgert. Hier kommt unser DreckSack ins Spiel: Als Müll- und Aufbewahrungsbeutel im Jahr 1990 gemeinsam mit der Firma Deuter konzipiert, ist der „DreckSack“ mittlerweile Botschafter für einen achtsamen Umgang mit der Natur. Über 21.000 DreckSäcke haben die Welt bisher ein bisschen sauberer werden lassen – ein sichtbares Symbol für umweltbewusstes Handeln. Auch heute noch bekommen unsere Flugreise-Kunden einen orangenen DreckSack von uns, praktisch als Gedächtnisstütze den persönlichen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Unser DreckSack:

Großes beginnt im Kleinen!

REISEN IN ZEITEN DES KLIMAWANDELS

Als Bergsteigerschule und Reiseveranstalter haben wir ein inniges Verhältnis zur Natur und den Bergen dieser Welt. Dabei agieren wir im Spannungsfeld zwischen dem für eine GmbH zwingend nötigen wirtschaftlichen Erfolg und umwelt- und sozialverträglichem Reisen in einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wir lehnen Gewinnmaximierung zu Lasten der Natur und unserer langjährigen Partner vor Ort genauso ab wie "grüne" Schönfärberei und Bevormundung von Kunden und Interessenten. Weitgehende Vermeidung von Umweltbelastungen schon in der Planung, Nutzung vorhandener Infrastruktur, eine im Einklang mit dem Reiseziel stehende Reisedauer und kleine Gruppen waren von Anfang an und werden auch künftig feste Bestandteile unserer Angebote sein. Als Unternehmen optimieren wir intern unseren "Footprint". Das reicht vom klimaneutralen Druck des Kataloges, dem umweltfreundlichen Postversand bis hin zum eigenen Energie- und Ressourcenverbrauch. Wir drucken unsere Kataloge auf dem 100-Prozent-Recycling-Papier Steinbeis Charisma Silk und versenden sie mit der Deutschen Post durch GoGreen.

Erfolgreich können wir aber nur gemeinsam sein. Deswegen haben wir als Reiseveranstalter Rahmenbedingungen geschaffen, vom Projekt "Gemeinsam 100 % geben" über unsere Partnerschaft mit atmosfair bis zum "DreckSack". Im Jahr 2020 starten wir außerdem ein Aufforstungsprojekt in Nepal.

Verantwortung durch Kontinuität – Aufforstungsprojekt 2020

Die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards auf unseren Reisen stellen wir auch durch die langjährige und intensive Kooperation mit unseren lokalen Partnern sicher. Im Jahr 2020 feiern wir beispielsweise eindrucksvolle 50 Jahre Zusammenarbeit mit der Familie Ongdi und unser lokalen Partneragentur für Trekking und Bergsteigen in Nepal. Sie waren mit uns schon in Nepal? Dann wird Ihnen dort schon bald ein Baum gewidmet sein: Für alle 45 000 Reisegäste, die wir seit 1970 nach Nepal begleiten durften, pflanzen wir 2020 im Rahmen eines eigenen Aufforstungsprojekts einen Baum.

Sozialverantwortlich Reisen

Sozialverantwortliches Reisen wird beim DAV Summit Club bereits in der Konzeption der Reisen umgesetzt und in der Begegnung mit fremden Kulturen gelebt. Langjährige Parnterschaften werden gepflegt, Material und Verpflegung kaufen wir, wann immer es geht, bei lokalen Händ­lern. Unsere Reisegruppen übernachten in der Regel in landestypischen Unterkünften und verzehren landestypische Gerichte. Bei uns gibt es kein Preisdumping auf Kosten einheimischer Guides und Träger. Im Gegenteil, wir investieren in die Ausbildung und Qualifizierung unserer lokalen Führer. Das war und ist unser Verständnis von sozialverträglichem Reisen. Unsere regelmäßigen Auslandsschulungen stellen die Qualifikation und die Qualität der von uns im Ausland eingesetzten Guides sicher. Auch Träger, Köche und örtliche Büroangestellte nehmen an diesen Veranstaltungen aktiv teil. Der interkulturelle Austausch auf Augenhöhe ermöglicht ein gegenseitiges Verständnis und leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung und dauerhaften Erhaltung von qualifizierten Arbeitsplätzen in unseren Zielländern.

Einzigartige Erlebnisse für alle Leistungsklassen

Große Gebirge und Grenzregionen der Zivilisation sind auch heute noch Schatzkammern ursprünglicher Naturvielfalt und kulturellen Reichtums. Ihre Schönheit und Einmaligkeit bereichern das Leben und sensibilisieren für umsichtiges Verhalten. Aktiv - das bedeutet für uns ein positives Lebensgefühl durch eigene Leistung. Egal, ob auf leichten Touren für Genuss-Wanderer, beim Trekking oder unterwegs zum anspruchsvollen Expeditionsgipfel für Bergsteigerprofis. Gemäß unserem Motto "Der Weg ist das Ziel" sind wir davon überzeugt, dass man Landschaften am besten zu Fuß (oder mit dem Bike) entdeckt. Was gibt es Schöneres, als die Berge und Täler der Welt mit all ihren kleinen Wundern am Wegesrand zu erwandern, zu sich selbst zu finden und Horizonte zu erweitern? Diese Eindrücke und Erlebnisse vergisst man nicht so schnell.

Respekt vor der Natur und den Menschen

Respekt vor der Natur ist unser seit vielen Jahren gelebter Grundsatz. Die Natur ist die Basis unserer Angebote, schon alleine aus diesem Grund versuchen wir, mit den Ressourcen möglichst schonend umzugehen. Weitgehende Vermeidung von Umweltbelastungen schon in der Planung, Nutzung vorhandener Infrastruktur, eine im Einklang mit dem Reiseziel stehende Reisedauer und kleine Gruppen waren von Anfang an feste Bestandteile unserer Angebote. Als Gast in fremden Ländern, beim Kontakt mit anderen Kulturen respektieren wir die Bräuche und Sitten der Einhei­mischen. Mit unseren Geschäftspartnern arbeiten wir, bis auf ganz wenige Ausnahmen, schon seit Jahrzehnten zusammen. Erfolgreich können wir aber nur gemeinsam sein. Als Veranstalter haben wir dafür Rahmenbedingungen geschaffen. Deshalb geht an Sie die Bitte: Helfen Sie mit und tragen auch Sie Ihren Teil bei, die Umwelt möglichst wenig zu belasten.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns aber auch Respekt vor unseren Kunden. Wir sehen uns als Ihren Partner. Wir nehmen jede Anregung, jede Beurteilung ernst. Die stets offene und ehrliche Infor­mation über Anforderungen, Besonderheiten und Risiken einer Reise gehören für uns genauso zur vertrauensvollen Partnerschaft wie faire Preise und die detaillierte Leistungsübersicht, die Ihnen auf einen Blick zeigt, was Sie für Ihr Geld erhalten.

An- und Abreise mit der Bahn oder in Fahrgemeinschaften

Für Programme im Alpenbereich empfehlen wir grundsätzlich die umweltschonende An- und Abreise mit der Bahn; wir nennen dafür Endbahnhof und Busanschluss bei jeder Reise. Für den Fall, dass die An- und Abreise mit der Bahn für Sie nicht in Frage kommt, raten wir Ihnen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Auch bei Reisezielen innerhalb Europas bitten wir Sie, über alternative Anreisemöglichkeiten z. B. mit der Bahn oder dem Fernbus nachzudenken. Mit ganz wenigen Ausnahmen sind alle DAV Summit Club Reiseprogramme weltweit auch ohne Flug buchbar.

"INKLUSION IN DEN BERGEN" - GEMEINSAM VERSCHIEDEN SEIN!

Inklusion zählen wir zu einer der wichtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft.

Michael Teuber, 5 maliger Paralympics Sieger hat mit dem DAV Summit Club im Februar 2017 als erster Querschnittsgelähmter den Gipfel des Chimborazo in Ecuador bestiegen.

In einer regulären Bergsteigergruppe des DAV Summit Club und unter Führung der südamerikanischen Bergsteigerlegende Marco Cruz, geben Teuber und sein Seilpartner Thilo Komma-Pöllath ein Beispiel für gelebte Inklusion. Der DAV Summit Club freut sich sehr über den Gipfel­erfolg, und dass wir Michael Teuber bei seinem Bergprojekt aktiv unterstützen konnten! Die PR-Mitteilung zur Chimborazo-Expedition und das Tagebuch von M. Teuber finden Sie hier.

Ermutigt durch diese positive Erfahrung widmet sich der DAV Summit Club nun verstärkt der Frage, wie wir in Zukunft noch mehr bergbegeisterte Menschen unterschiedlicher Fähigkeiten zusammenbringen können. Gemeinsam entwickeln unsere Bergführer und Produktmanager die neue Produktsparte „Bergerlebnis für Menschen mit und ohne Behinderung“. Wir freuen uns sehr darüber, bereits 2018 ein erstes Ergebnis präsentieren zu können:

Familienklettern – Inklusiv! Im Climbers Paradise in Tirol

Das erste inklusive Produkt des DAV Summit Club ist ein Familien-Kletterprogramm für Kinder unterschiedlicher Befähigung, die sich gemeinsam im Climbers Paradise in Tirol austoben kön­nen. Vorkenntnisse sind hier erst mal nicht erforderlich, lediglich die körperliche Fitness und Mobilität für entsprechende Tagesaktivitäten werden vorausgesetzt. Erste Klettertechniken werden auf den gut abgesicherten Kletterrouten und -steigen sowie im örtlichen Klettergarten spielerisch vermittelt. Betreut wird das Inklusionsprogramm durch Klettertherapeuten und Staatlich geprüfte Bergführer.

PEAKS OF THE BALKANS - NACHHALTIGKEITSPROJEKT IM DREILÄNDERECK

Der DAV Summit Club und die GIZ fördern den Bergtourismus in Südosteuropa: Das kaum bekannte Dreiländereck im Balkan, ist ein vergessenes Juwel. Einheimische wie Gäste profitieren heute von den Ergebnissen einer Entwicklungspartnerschaft im Rahmen eines develoPPP.de-Programms, das der DAV Summit Club und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusam- menarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt haben. Verbesserung und Wartung der Wege, Ausbildung einheimischer Führer, Schulung von Beherbergungsbetrieben und Tourismusämtern inklusive der Implementierung der "Taste the Peaks of the Balkans"-Initiative: frische und ökologisch einwandfreie Produkte der Region werden in allen Unterkünften angeboten und schaffen zusätzliche Einkommen und Arbeitsplätze vor Ort. Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier: Nachhaltiger Tourismus schützt Natur!

Die Gebirgswelt des Balkan wartet darauf wiederentdeckt zu werden und empfängt alle Gäste mit offenen Armen.

Der DAV Summit Club hat eine anspruchsvolle Trekkingreise durch Albanien, den Kosovo und Montenegro zusammengestellt. Geschichtsträchtige Kulturstätten im ausgewogenen Wechsel mit erlebnisreichen Trekkingtagen auf dem einsamen "Peaks of the Balkans-Trail" vermitteln ein umfassendes Bild dieser jungen Tourismusdestination: Peaks of the Balkans Trail – Trekking im Dreiländereck: Albanien, Kosovo und Montenegro.