Haben Sie Fragen zu dieser Reise?

Felicitas Oswald

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Felicitas Oswald
Telefon: 089/642 40 132
E-Mail senden

Kulturwanderungen/ Georgien

Beschreibung

Georgien

Mzcheta und Swanetien: Tageswanderungen im Großen Kaukasus

  • Technisch anspruchsvolle Tageswanderungen, 15 Tage
  • Uralte Klöster, Kreuzkuppelkirchen und Kathedralen
  • Wanderung zu Füßen des Prometheus-Berges Kazbek, 5047 m
  • Tbilissi, die moderne Hauptstadt Georgiens
  • Swanetien und die Bergwelt des Großen Kaukasus
  • Wasserfälle, Blumenwiesen und die Gletscher des Schchara, 5158 m
  • Wehrtürme und Weltkulturerbe in Mestia und Uschguli
  • Zu Füßen der Bezengi-Mauer: Unterwegs im „kaukasischen Himalaya”
  • Weinverkostung und die berühmte georgische Küche
  • Gipfelmöglichkeit:
    - Thetu-Spitze, 3250 m

Programm

Die Wanderungen sind anspruchsvoll, das Naturlebnis Georgien ist riesig. Und weil ein gut Deutsch sprechender Kultur- und Bergwanderführer mit uns in seiner Heimat unterwegs ist, liegt ein Schwerpunkt der Reise in der Vermittlung unerwartet vielfältiger Kunst und Kultur. Intensiver und authentischer kann man das Land kaum kennenlernen. Im Mittelpunkt stehen die Region Mzcheta, wo sich der Prometheusberg Kasbek, 5047 m, eindrucksvoll über der Kreuzkuppelkirche Gereti inszeniert, und Swanetien zu Füßen des 5158 Meter hohen Schchara. Das antike Kolchis galt als Heimat des Goldenen Vlies, das in der Argonauten-Sage die zentrale Rolle spielt. Wir wohnen in angenehmen, teils familiär geführten Standorthotels. Bergwanderungen mit Gehzeiten bis sieben Stunden führen uns zu sprudelnden Wasserfällen, eindrucksvollen Schluchten und blumenübersäten Almwiesen unter markanten Berggestalten. Wir staunen über ursprüngliche Dörfer, alte Wehrtürme und noch ältere Kirchen aus frühchristlicher Zeit und genießen intensive Einblicke in das Leben der Bergvölker an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Als Gipfelziel bietet sich die 3250 Meter hohe Thetu-Spitze an.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Flug München – Tbilissi
Abflug mit Lufthansa am Abend von München nonstop nach Georgien. In den frühen Morgenstunden landen Sie auf dem Flughafen von Tbilissi (Tiflis), 490 m, wo Sie Ihr Deutsch sprechender Kultur- und Bergwanderführer begrüßt. Fahrt zum Hotel und Check-in für drei Nächte. Dann begeben Sie sich erstmal zur Ruhe ...

2. Tag, Tbilissi: Besichtigung

Nach einem späten Frühstück unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Tbilissi. Viele der interessanten Baudenkmäler liegen nahe zusammen, so dass diese leicht durch einen kurzen Spaziergang verbunden werden können. Den Auftakt macht die Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von diesem Ort genießt man einen besonders schönen Blick auf die Altstadt und den Fluss Mktwari. Durch das orientalische Bäderviertel mit seinen heißen Schwefelquellen zur Nariqala-Festung aus dem 4. Jahrhundert, zur alten Synagoge und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird, die Georgien einst christianisierte. Schließlich stellt die Antschiskhati-Kirche aus dem sechsten Jahrhundert das älteste sakrale Bauwerk der Stadt dar. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Vielleicht gönnen Sie sich dazu ein gutes Glas Wein? – Georgien ist berühmt für seine Winzereien.
[F/–/A] 

3. Tag, Tbilissi: Ausflug Davit Garedscha
Ein Tagesausflug bringt Sie nach Kachetien und ins unmittelbare Grenzgebiet zu Aserbeidschan. Für die fünfundachtzig Kilometer lange Anfahrt benötigt der Bus knapp zwei Stunden. In der niederschlagsarmen Steppe gilt die georgisch-orthodoxe Klosteranlage Davit Garedscha, 878 m, mit dem Hauptkloster und seinen Trabanten als östlichster Vorposten des historischen Christentums. Ursprünge reichen bis ins 6. Jahrhundert zurück. Die starken Befestigungsmauern unterstreichen auch die bedeutende politische Stellung im ehemaligen Fürstentum Kachetien – die eigentliche Kirche befindet sich in einer Höhle im Untergeschoss. Nach Besichtigung der Lawra St. Davit steigen Sie den steilen Hang empor zum Höhlenkloster Udabno mit bemerkenswerten Fresken (9. bis 13. Jahrhundert). Die Schule von Garedscha erweiterte den byzantinischen Kanon um georgische Motive – ihre Malereien sind die bedeutendsten Zeugnisse mittelalterlicher Kunst in der Kaukasus-Republik. Sie genießen den weiten Blick auf die Wüstenlandschaft, die sich vor Ihnen ausbreitet. Rückfahrt zum Hotel in Tbilissi.
Hm ↑↓250 m Gz 2,5 h [F/–/A]

4. Tag: Tbilissi – Mzcheta – Stepantsminda
Fahrt nach Mzcheta (155 km/3,5 h), einst Hauptstadt des Königreiches Iberien, und Besichtigung der Kreuzkuppelkirche im Dschwari-Kloster über der Stadt. Sie wurde 586 bis 604 errichtet und gilt als älteste des Landes. Zwischen Kaspischem- und Schwarzem Meer gelegen, war Mzcheta einst wichtige Station an der alten Seidenstraße. Anschließend Weiterfahrt auf der Georgischen Heerstraße und Besuch der Wehrkirche Ananuri aus dem Spätmittelalter. Die Fahrt führt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Schließlich erreichen Sie über den 2395 Meter hohen Kreuzpass die Sommerfrische von Stepantsminda (Kasbegi), 1750 m. Am Nachmittag führt eine Wanderung zu der 2170 Meter hoch gelegenen Dreifaltigkeistkirche Gergeti. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier den vielleicht schönsten Blick auf den vergletscherten „Prometheusberg” Kasbek, 5047 m. Er wurde 1868 durch Freshfield, Moore und Tucker sowie einen Schweizer Bergführer erstbestiegen. Der dritthöchste Gipfel Georgiens soll der griechischen Mythologie nach jener Berg sein, an den der Titan Prometheus gekettet wurde, weil er den Göttern das Licht stahl. Übernachtung im Hotel in Stepantsminda (zwei Nächte) in der Region Mzcheta-Mtianeti.
Hm ↑↓450 m Gz 3–4 h [F/–/A] 

5. Tag, Stepantsminda: Ausflug Dschuta | Besteigung Thetu-Spitze
Anfahrt (35 km/75 min.) zum entlegenen Dorf Dschuta im Tal des Sno-Flusses, 2190 m, das nur in den Sommermonaten erreichbar ist und vom Stamm der für ihre Tapferkeit und Naturliebe berühmten Chewsuren bewohnt wird. Oberhalb haust keine Menschenseele mehr – kleine Heiligtümer aus getrocknetem Stein, halb christlich und halb heidnisch, sind die letzten Spuren der Zivilisation. Hier beginnt eine faszinierende Wanderung zu Füßen des Berges Tschauchebi, 2550 m. Der Gipfel des 3842 Meter hohen Kaukasus-Berges präsentiert sich bei guter Witterung überaus imposant. Fakultativ besteht die Möglichkeit zur Besteigung der Thetu-Spitze, 3210 m. Vorbei an riesigen Rhododendron-Feldern, die im Juli weiß-gelb blühen und die Landschaft wie mit Schnee überzogen scheinen lassen, erreichen Sie den höchsten Punkt und genießen das gewaltige Panorama auf die Kaukasus-Gipfel mit dem Fünftausender Kasbek an der Spitze. Abstieg und Rückfahrt zum Hotel in Stepantsminda.
Wanderung Hm ↑↓450 m Gz 4 h 
mit Tetu-Spitze Hm ↑↓1100 m Gz 7–8 h
[F/M/A] 

6. Tag: Stepantsminda – Trusso – Gudauri
Fahrt in das wunderschöne Trusso-Tal, traditionelle Heimat der Osseten, das heute nur sehr dünn besiedelt ist. Dieses „Niemandsland” ist ein wahres Naturparadies mit seltenen Tier- und Pflanzenarten, das vom Fluss Terek durchzogen wird, der die Gletscher des nahen Kasbek-Massivs entwässert. Ihr Kultur- und Bergwanderführer nimmt Sie mit auf eine Wanderung zu landschaftlichen Höhepunkten in dem entlegenen Kaukasus-Tal – inklusive Picknick. In den Dörfern des Trusso-Tales wurden Peroglyphen gefunden, die auf eine Besiedlung schon zur Steinzeit hinweisen. Schließlich bringt der Bus die Gruppe nach Gudauri, 2196 Meter hoch gelegenes Wintersport-Paradies zu Füßen des Dreitausenders Kudebi und gut dreißig Kilometer südlich von Stepantsminda gelegen. Für eine Nacht beziehen Sie hier die Zimmer im Hotel.
Hm ↑↓400 m Gz 5 h [F/M/A]

7. Tag: Gudauri – Uplisziche – Kutaissi
Fahrt entlang der alten Seidenstraße nach Uphlisziche, Höhlenstadt aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend mit prächtigen Bauten und Kultstätten. Die alte Stadtstruktur mit mehreren Strassen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist auch heute noch gut nachvollziehbar. In Gori, wo der sowjetische Diktator Stalin zur Welt kam, fährt der Bus an seinem Geburtshaus vorbei, das wir aber nur von Außen in Augenschein nehmen. Weiterfahrt nach Westgeorgien, in das „Land des Goldenen Vlies”. Nach langer und abwechslungsreicher Fahrt (290 km/6 h) treffen wir gegen Abend in Kutaissi ein, 98 Meter hoch gelegene Kapitale der heutigen Region Imeretien und die drittgrößte Stadt des Landes. Das antike Kolchis wurde schon im 3. Jahrhundert v. Chr. in der Argonautensage des Apollonios von Rhodos erwähnt. Besuch der Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, die – 1692 von den Osmanen gesprengt – erst 2012 in ihrer ursprünglichen Form rekonstruiert wurde. Hotelnacht.
[F/–/A]

8. Tag: Kutaissi – Okatse-Canyon – Mestia
Am Vormittag stehen die Karstlandschaften bei Gordi auf dem Programm, inklusive Besuch des Okatse-Canyons. Sie spazieren durch die wunderschönen Wälder, genießen die herrlichen Ausblicke und begehen auf Wunsch den „hängenden Pfad”, einen spektakulären Steg, der überwiegend frei über der Schlucht verläuft und in einer weit hinausragenden Aussichtsplattform endet. Und der imposante Tiefblicke freigibt. Voraussetzungen für dieses Unterfangen sind allerdings gutes Wetter und Schwindelfreiheit. Anschließend Fahrt (214 km/4 h) tief in den Großen Kaukasus hinein nach Swanetien, in die Region mit den höchsten Bergen und Gletschern, wo mittelalterliche Traditionen, Sitten und Gebräuche noch lebendig sind. Ankunft in Mestia, 1497 m, und Bezug der Zimmer in einem familiär geführten Hotel für zunächst vier Nächte.
Gz 2 h [F/M/A]

9. Tag, Mestia: Wanderung zu den Döfern Lachiri und Mulachi
In der Nähe von Lachiri, 1650 m, beginnt unsere Swanetien-Erkundung – Fahrzeuge bringen die Gruppe zum Ausgangspunkt. Wanderung über blumenreichen Wiesen und durch die Wälder des Kaukasus, vorbei an den Dörfern Lachiri und Mulachi. Sie erleben den Alltag der Einheimischen und schauen den Bauern bei der Feldarbeit zu. Hinter den eingezäunten Grundstücken werden Kartoffeln angepflanzt und Heu gemacht. Ziel ist Mestia, wo Sie um die Mittagszeit eintreffen. Unterwegs verströmen Tannen und Fichten würzigen Duft, wogegen Wildpflaumen und Nussbäume für Auflockerung sorgen. Am Nachmittag sehen Sie sich in aller Ruhe im der Kleinstadt Mestia um, die wegen ihrer zahlreichen alten Wehrtürme zum Weltkulturerbe zählt, besuchen ein typisch swanisches Haus und statten dem bedeutenden ethnologischen Museum einen Besuch ab, das großartige Ikonen, Inkunabeln, Skulpturen, Teppiche und Wandgemälde präsentiert.
Hm ↑350 ↓500 m Gz 4 h [F/M/A]

10. Tag, Mestia: Wanderung zu den Uschba-Wasserfällen
Autotransfer zur Ortschaft Schichra, 2200 m, wo die Wanderung zum Fuß des Berges Uschba beginnt. Der südliche Hauptgipfel des „schrecklichen Berges”, misst 4749 Meter und wurde 1903 von Adolf Schulze, Robert Helbling, Fritz Reichert, Albert Weber und Oscar Schuster erstbestiegen, wogegen die Begehung der zweitausend Meter hohen Westwand erstmals Ludwig Vörg gelang, einem der späteren Eiger-Nordwand-Erstbezwinger. Auf der Route entlang dem Dolra-Fluss entdecken Sie die bunte Vielfalt der Blumen – Rhododendren, Sterndolde, Storchenschnabel, Türkenbund und Vergissmeinicht – und genießen grandiose Aussichten auf die Wasserfälle unterhalb des Kaukasus-Riesen. Aufgeteilt ist die Wanderung in zwei Etappen, so dass Sie vor Ort entscheiden können, wie weit Sie aufsteigen möchten. Während es sich zu Beginn um eine leichte Wanderung handelt, steigen mit zunehmender Höhe Anforderungen und Aussichten. Wer die letzte Etappe nicht mitmachen will, legt an einem schönen Rastplatz eine längere Pause ein. Mit etwas Glück sind scheue Eichhörnchen oder stolze Steinböcke zu sehen. Abstieg und Rückfahrt zum Hotel in Mestia.
Erste Etappe Hm ↑↓500 m Gz 5,5 h 
Erste und zweite Etappe Hm ↑↓700 m Gz 7,5 h 
[F/M/A]

11. Tag, Mestia: Wanderung zu den Koruldi-Seen
Ausflug zu den Koruldi-Seen, 2740 m, die zwar selbst wenig spektakulär sind, dafür aber eine besonders prächtige Sicht auf die Gipfel des Großen Kaukasus präsentieren. Die Wanderung startet direkt in Mestia und führt zunächst zum Kreuz am Berg Tshkhakezagari. Aufstieg durch Wälder und über schöne Wiesen – eine Schäferhütte wird passiert –  zu immer besserer Panoramaschau: zur Rechten präsentiert der 4749 Meter hohe Uschba seinen markanten Doppelgipfel und die Dalakora-Kette zeigt ihre steilen Felswände; tief unten ist das Mestiachala-Flusstal auszumachen und zur Linken erhebt sich der stolze Banguriana; weiter östlich erblickt man im Kaukasus-Hauptkamm den vergletscherten Tetnuldi, 4858 m, und im Süden sind die Gipfel der Svaneti-Berge zu sehen mit dem 4010 Meter hohen Mt. Lahili an der Spitze. Nach ausgiebiger Rast und einem wohlverdienten Picknick treten Sie den Rückweg nach Mestia an.
Hm ↑↓1350 m Gz 7 h [F/M/A]

12. Tag: Mestia – Uschguli 
Fahrt nach Uschguli, 2400 m (45 km/2,5 h) zum höchsten dauerhaft besiedelten Ort im Kaukasus, eigentlich eine Gemeinschaft von vier Dörfern, die sich wie Perlen einer Kette entlang dem Enguri-Fluss reihen. An diesem Platz vereinen sich hohe Berge, Wehrtürme und alte Traditionen zu einem Gesamtkunstwerk. Eindrucksvoller Spaziergang durch das Bergdorf mit den markanten mittelalterlichen Wehrtürmen vor steil aufragendem Fels, die dafür verantwortlich sind, dass auch Uschguli Weltkulturerbe der UNESCO ist. Sie besichtigen die Lamaria-Kirche aus dem zwölften Jahrhundert und genießen die Aussicht auf den imposanten Berg Schchara, der sich im Hintergrund bis auf 5158 Meter erhebt und zugleich der höchste Gipfel Georgiens ist. Im Süden der gewaltigen Bezengi-Mauer fließt der Schchara-Gletscher zu Tal, der vom Fluss Enguri entwässert wird. Übernachtung in Uschguli in einer einfachen Pension, wobei sich mehrere Zimmer die sanitären Einrichtungen teilen.
[F/M/A]

13. Tag: Uschguli – Wanderung Schchara – Mestia
Wanderung zu Füßen des Fünftausenders Schchara bis zum Oberlauf des Enguri-Flusses, 2800 m. Der höchste Berg Georgiens und der dritthöchste im Kaukasus ist von allen Seiten aus schwierig zu besteigen, zeigt sich nur selten wolkenfrei und bildet den östlichen Abschluss der berühmten Bezengimauer. Die mehr als zwölf Kilometer lange und über fünftausend Meter hohe Gebirgsscheide trennt den Bezengi-Gletscher auf der russischen Seite vom Schchara-Firn in Swanetien und wirkt mit ihren steilen, über zweitausend Meter hohen und felsdurchsetzten Eisflanken wie ein natürliches Bollwerk. Aus diesem Grund wird die Region auch gerne als „kaukasischer Himalaya” bezeichnet. Ein Tag, der wieder völlig neue Motive bringt und unvergessliche Eindrücke, nicht nur beim Blick in die Schchara-Südwand. Rückkehr nach Uschguli und Rückfahrt (45 km/2,5 h) zum bekannten Hotel in Mestia, wo Sie noch einmal übernachten und von den freundlichen Gastgebern Abschied nehmen.
Hm ↑↓600 m Gz 5 h [F/M/A]

14. Tag: Mestia – Chardachi – Tbilissi
Sie lassen Swanetien und die Argonautensage hinter sich und fahren zurück nach Tbilissi (458 km/8 h). Noch einmal fächert sich die Landschaft des Großen Kaukasus zum Bilderbogen auf. In der Nähe der georgischen Hauptstadt sind Sie auf dem Familiengut „Jagos Weinkeller” zu Gast, wo der Winzer alte einheimische Rebsorten kultiviert und Bioweine nach althergebrachten georgischen Verfahren herstellt. Der große russische Dichter Alexander Puschkin (1799–1837) soll diese nach traditionell kaukasischer Methode hergestellten Weine jedem Burgunder vorgezogen haben. Überhaupt gilt Georgien als eines der Ursprungsländer des Weinbaus mit einer jahrtausendealten Tradition. Die große kulturelle Bedeutung zeigt sich auch im Weinrebenkreuz der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche. Abendessen mit Weinverkostung und hausgemachten Speisen der Region wie Chinkali – Teigtaschen mit Hackfleischfüllung – und Mtsvadi – georgisches Schaschlik aus Lamm: der passende Rahmen, um die Stationen der Reise noch einmal Revue passieren zu lassen und von Ihrem Kultur- und Bergwanderführer Abschied zu nehmen. Schließlich erreichen Sie das bereits bekannte Hotel in Tbilissi, wo Sie noch einmal übernachten.
[F/–/A]

15. Tag: Flug Tbilissi – München
Fahrt zum Flughafen früh am Morgen. Rückflug mit Lufthansa nonstop nach München und Ankunft in der Heimat.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Lufthansa-Flug ab/bis München nach Tbilissi und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • 4 x Hotel**** im DZ, 2 x Hotel*** im DZ, 2 x Hotel** im DZ, 5 x einfaches Familienhotel im DZ, 1 x einfaches Gästehaus im DZ (mehrere Zimmer teilen sich die sanitären Anlagen)
  • Halbpension, zusätzlich 8 x Mittagsverpflegung (Picknick oder Lunchpaket)
  • Fahrten und Eintritte für Besichtigungen laut Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

5–15 Personen

Reisedokumente:

Deutsch und österreichische Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reispass (Schweizer Staatsbürger einen Reisepass), der mindestens bis zum Ende der Reise gültig sein muss.

Zusatzkosten:

Mittagessen und Getränke ca. € 7,– bis € 15,– pro Tag; Trinkgelder ca. € 60,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen:

Wichtige Hinweise: 
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie
Tbilissi4Hotel Astoria****
Stepantsminda2Hotel Stephantsminda**
Gudauri1Hotel Gudauri Inn***
Kutaissi1Hotel Argo***
Mestia5einfaches Familienhotel
Uschguli1einfaches Gästehaus

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderungen, die Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis sieben Stunden erfordern. Für die Wanderung auf dem spektakulären Steg zur Aussichtsplattform über dem Okate-Canyon ist Schwindelfreiheit eine wichtige Voraussetzung. Wer die Thetu-Spitze besteigen möchte ,muss mit bis zu acht Stunden Gehzeit rechnen. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen? 
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.

Wanderungen

Technik:
Kondition:

Thetu-Spitze

Technik:
Kondition:

Gesundheit

Keine Vorschriften; empfohlen: Schutzmaßnahmen gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis-A

Termine und Preise

  • Buchungscode:
    GEORG
  • DAV-Mitglieder-Bonus:
    30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
  • Anreiseart:
    Flug

    Lufthansa Flug ab/bis München

    Bahnfahrt zum/ab Flughafen München innerhalb Deutschlands 2.Kl./ICE € 75,–. Falls gewünscht bitte bei Buchung angeben (Änderungen durch die Fluggesellschaft vorbehalten)

    Zimmeraufpreis:

    Einzelzimmer € 325,–

15 Tage

Schritt 1: Wählen Sie Ihren Reisetermin.

15 Tage

Schritt 2: Wählen Sie Ihre Unterbringung.

Schritt 3: Geben Sie Ihre Daten ein.

Schritt 4: Wählen Sie Ihre Zusatzleistungen.

Schritt 5: Bestätigen Sie Ihre Buchung.

ultodown.com cartonca.com javhide.com javplays.com