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Programm 2023
Das sagen Mitreisende

Große Tibet-Rundreise: Lhasa - Schigatse - Everest Basecamp – inkl. Flug

Höhepunkte

  • Kultur-Rundreise auf das „Dach der Welt“, 15 Tage
  • Unterkünfte in Hotels: einfach bis komfortabel
  • Chengdu mit der Panda-Aufzuchtstation
  • Einmaliges Erlebnis – die Fahrt mit der Tibet-Bahn
  • Potala-Palast und Jokhang-Tempel in Lhasa
  • Himalaya-Giganten: Cho Oyu und Mount Everest
  • Die religiösen Zentren Sakya, Sera und Schigatse
  • Kloster Rongbuk und das Everest Basecamp
ab € 3545 pro Person

Programm

In zwei Wochen zu den Wundern auf dem „Dach der Welt”. Ausgangspunkt ist die Panda-Hauptstadt Chengdu im Roten Becken von Sichuan. Es folgt die Fahrt mit der Lhasa-Bahn (1956 km/22 h), vorbei an Salzseen und über spektakuläre Brücken. Mit 100 km/h durch die endlosen Weiten des tibetischen Hochlands. Hinauf zum Pass Tanggu La und durch den Tunnel am Scheitelpunkt der Strecke, 5072 m. Das Kunlun-Gebirge bleibt zurück. Sie genießen die gewaltige Szenerie und freuen sich über erste Ausblicke auf siebentausend Meter hohe Berge. In Tibets Hauptstadt Lhasa, 3860 m, besuchen wir den Potala-Palast und fördern auf kleinen ­Wanderungen die Akklimatisation. Butterlampen, Zimbeln, Glockenklang: in den Klöstern Drepung und Sera rezitieren fromme Mönche Gebete. Es folgen Gyantse mit dem Kumbum-Stupa und die Sehenswürdigkeiten von Schigatse. Dann der Tagesausflug in Richtung Everest Basecamp, 5100 m. Schneefahnen schmücken die Achttausender mit dem Mount Everest an der Spitze. Ein Deutsch sprechender Bergwanderführer wird uns begleiten. 

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug von Frankfurt

Flug mit Air China von Frankfurt nonstop nach China.



2. Tag: Ankunft in Chengdu

Landung am Chengdu International Airport, wo Sie schon erwartet werden. Die 520 Meter hoch gelegene Millionenstadt im Roten Becken von Sichuan zählt zu den vier lebenswertesten Städten im „Reich der Mitte”. In Chinas Panda-Hauptstadt beginnt die Reise – wie könnte es anders sein? – mit einem Besuch der weltberühmten Panda-Aufzuchtstation. Später statten wir dem buddhistischen Wenshu-Kloster einen Besuch ab, das dem Gott der Weisheit geweiht ist. Sie beziehen die Zimmer im Hotel und genießen am Nachmittag die freie Zeit. Am Abend laden wir Sie zum einem stilvollen Essen in ein Restaurant ein: Es gibt Huogo, den original Sichuan-Feuertopf, eine absolute Spezialität der Region.

Unterkunft: Tibet Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 520 m
Verpflegung: -/-/A

3. Tag: Flug nach Xining

Ein Deutsch sprechender Reiseleiter führt uns in den Volkspark, wo man das pralle Leben Chinas am besten studieren kann. Empfehlenswert ist ein Stopp in einem der unzähligen Teehäuser: Jasmintee oder doch vielleicht Grüner Tee oder Osmanthus? – Chengdu ist eine vielseitige und abwechslungsreiche Metropole. Später statten wir dem berühmten Jinsha-Museum einen Besuch ab. Die bedeutende Ausgrabungsstätte ist mit einem Dach ähnlich dem des Münchner Olympiastadions überspannt und zeigt Artefakte aus Stein, Bronze, Jade, Gold und Elfenbein. Sie stammen aus der Zeit um 1000 v. Chr. Bummel durch die Jinli-Strasse mit ihren traditionellen Häusern, Geschäften und Restaurants. Dann bringt uns der Bus zum Airport für den „Luftsprung” nach Xining, 2260 m. Die Hauptstadt der Region Qinghai war vormals die Kapitale der ehemaligen tibetischen Ostprovinz Amdo. Xining war in historischer Zeit ein wichtiger Kreuzungspunkt bedeutsamer Karawanenstraßen. Hotelnacht.

Unterkunft: San Want Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 2260 m
Verpflegung: F/-/A

4. Tag : Fahrt mit der Tibet-Bahn

Je nach Abfahrtszeit des Zuges bleibt Zeit für eine Stadtbesichtigung von Xining. Dann werden Sie zum Bahnhof gebracht und freuen sich auf die Abfahrt mit der Tibet-Bahn. Dabei übernachten Sie in komfortablen Vierbett-Abteilen mit kuscheligen Betten und können sich im Bordrestaurant verpflegen. Auf der Fahrt wird die Gruppe von einem Englisch sprechenden Betreuer begleitet. Es erwartet Sie eine spektakuläre Bahnfahrt (1956 km/22 h), vorbei an Salzseen und über beeindruckende Brücken. Die Trasse fügt sich überraschend gut in die Landschaft ein. Mit 100 km/h durch die endlosen Weiten des tibetischen Hochlands. Um die empfindlichen Permafrostböden, die Tierwelt und die Hochlandvegetation zu schützen, wurden stattliche Summen in den Umweltschutz investiert. Deshalb gilt die Tibet-Bahn auch als ökologisches Vorzeige-Projekt. 

Unterkunft: Tibet-Bahn, Vierbettabteil
Verpflegung: F/-/-

5. Tag: Ankunft in Lhasa

Am Morgen erreichen wir Golmud. Dann geht es hinauf zum Pass Tanggu La und durch den Tunnel am Scheitelpunkt der Strecke, 5072 m. Das Kunlun-Gebirge bleibt hinter uns zurück. Der Zug verfügt über individuell ein- und ausschaltbare Düsen in allen Abteilen, durch die Oxygen zugeführt wird. So wird jeder Waggon ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was aufgrund der Höhenlage wichtig ist. Sie genießen die gewaltige Szenerie und freuen sich über erste Ausblicke auf siebentausend Meter hohe Berge. Im Speisewagen gibt es Angebote für Ihr leibliches Wohl. Schließlich erreichen wir Lhasa, 3680 m, und sind damit am Ziel einer faszinierenden Zugfahrt über Permafrostboden und Nomadenland angelangt. 960 Kilometer der „Hochbahn”-Trasse nach Tibet liegen mehr als viertausend Meter über dem Meeresspiegel. Dementsprechend faszinierend ist der nächtliche Sternenhimmel. Der Bahnhof von Lhasa hat die Größe mehrerer Fußballfelder – das Einfahrtsgleis kann von Abholern angefahren werden. Busfahrt durch die nächtliche Hauptstadt Tibets zum zentral gelegenen Hotel, das für drei Nächte Quartier bietet. Unser Deutsch sprechender Bergwanderführer begrüßt Sie. Er wird die Gruppe während der Tage in Tibet begleiten.

Unterkunft: Tangka Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3680 m
Verpflegung: F/-/A

6.-7. Tag: Berühmte Klöster

Tibets Hauptstadt Lhasa und den Klöstern in der Umgebung sind zwei volle Tage gewidmet. Dabei erleben wir eine eigentümliche Symbiose aus Mittelalter und Moderne, aus alter tibetischer Tradition und chinesischem Fortschrittsdenken. Der berühmte Potala-Palast der Dalai Lamas findet sich ebenso auf der Liste der erstklassigen Besichtigungen wie die Gelugpka-Klöster Sera und Drepung. Letzteres galt mit siebentausend Mönchen einst als größte Abtei der Welt. Und natürlich statten wir dem zentralen Jokhang, dem heiligsten Tempel Tibets, einen Besuch ab. Kultur auf höchstem Niveau – die Akklimatisation erfolgt nebenbei.

Unterkunft: Tangka Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3680 m
Verpflegung: F/-/A

8. Tag: Lhasa - Gyantse

Die Fahrt zum zauberhaften Yamdrok-Seeführt über den 4640 Meter hohen Pass Kamba La. Am Südufer befindet sich das Kloster Samding, das einzige Kloster Tibets mit einer reinkarnierten Äbtissin. Akklimatisations-Spaziergang am heiligen See, 4339 m. Sie lassen sich Zeit, um die einmaligen Landschaftsbilder in Ruhe aufnehmen zu können. Schließlich erreichen wir nach eindrucksvoller Fahrt (230 km/5,5 h) Gyantse, 3800 m, und nehmen Quartier im gleichnamigen Hotel.

Gz ca. 2 h
Unterkunft: Gyantse Hotel      Landeskategorie:
Verpflegung: F/-/A

9. Tag: Gyantse - Schigatse

Besichtigung von Gyantse mit dem 1472 errichteten Kumbum-Chörten, dem berühmten „Stupa der Hunderttausend Bildnisse”. Genauer betrachtet besteht der Sakralbau aus vier Stockwerken, 108 Kapellen und zehntausend Wandbildern. Dann setzten wir die Fahrt (95 km/2,5 h) fort. Schigatse ist das nächste große Ziel dieser Kultur-Rundreise durch Tibet. Das 1447 gegründete Gelugpa-Kloster Tashilunpo ist der traditionelle Sitz des Pantschen Lama, des zweithöchsten tibetischen Würdenträgers. Auch hier nehmen wir uns Zeit, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen, von denen es nach Aussage des berühmten Asien-Forschers Sven Hedin so viele gibt, das keine Zeit der Welt ausreichen könne, um alle Schätze zu begutachten. Übernachtung im Hotel.

Unterkunft: Tashi Choeta Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3900 m
Verpflegung: F/-/A

10. Tag: Schigatse - Sakya - Schigar

Von Schigatse nach Sakya (150 km/3,5 h), in das einstige Machtzentrum Tibets des 13. und 14. Jahrhunderts. Das gleich einer Festung ummauerte Südkloster ist Hort wertvoller Reliquien und Bücher. Die Kora von Sakya wird seit Jahren mit neuem Leben erfüllt. Für Sie bietet es die Möglichkeit, sich noch einmal zu akklimatisieren. Zeichen bäuerlicher Frömmigkeit säumen den Pilgerweg. Dann fahren wir weiter (140 km/3,5 h) nach Schigar, 4200 m, immer näher an die Himalaya-Kette heran. Im Hotel wird die Gruppe schon erwartet. Bezug der Zimmer für zwei Nächte.

Unterkunft: Chomolangma Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 4200 m
Verpflegung: F/-/A

11. Tag: Exkursion zum Everest Basecamp

Der Ausflug in Richtung Everest-Basislager, 5100 m, unter der mächtigen Nordwestwand der Chomolungma, wie der höchste Berg der Erde von den Tibetern genannt wird, sollte dank der vorangegangenen Akklimatisationstage zum Genuss ohne Reue werden. Bei der Anfahrt (95 km/2 h) über den 5200 Meter hohen Pass Pang La stehen vier Achttausender aufgereicht Parade: Makalu, Lhotse, Everest und der stolze Cho Oyu – eine Gipfelschau der Superlative. Schließlich erreichen wir das Kloster Rongbuk, 5000 m, von wo die Exkursion startet. Das Everest Basecamp selbst bleibt allerdings Extrembergsteigern vorbehalten. Die Gedanken sind bei den Erstbesteigern des Mount Everest von 1953, Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay Sherpa. Oder waren es Irvine und Mallory, denen vielleicht schon 1924 die Besteigung gelang? Sie genießen den vollkommenen Moment des Glücks, bevor uns die Fahrzeuge wieder zurück zum Hotel in Schigar bringen. Ein ereignisreicher Tag.

Unterkunft: Chomolangma Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 4200 m
Verpflegung: F/-/A

12.-13. Tag: Rückfahrt nach Lhasa

Der Bus bringt uns zurück nach Lhasa (90 km/7 h; 230 km/5 h), mit einer Zwischenübernachtung im bereits bekannten Hotel in Schigatse und Besuch des lebhaften Marktes. Teilweise nehmen die Fahrzeuge eine andere Route direkt entlang dem mächtigen Fluss Tsangpo (Brahmaputra). Der Siebentausender Nyechanthangla ist zu sehen. Beim Abschiedessen in einem tibetischen Restaurant lassen Sie die Tage in Tibet noch einmal Revue passieren. Letzte Hotelnacht in Lhasa.

Unterkunft: Tangka Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3680 m
Verpflegung: F/-/A

14. Tag: Lhasa - Chengdu

Mit dem Flieger vom Tibetischen Hochplateau hinab ins Rote Becken von Sichuan, 520 m. In Chengdu besichtigen wir den daoistischen Tempel Qingyan Gong und unternehmen einen Streifzug durch das Vergnügungsviertel Kuanzhai Xiangzi mit zahlreichen Restaurants und Bars. Fahrt zum Flughafen am Abend und Check-in für den Rückflug nach Deutschland. 

Verpflegung: F/-/A

15. Tag : Rückflug nach Frankfurt

In der Nacht startet unser Flieger nach Deutschland. Rückflug mit Air China und Landung in Frankfurt. 



Unterkunftsänderungen vorbehalten!

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender Bergwanderführer in Tibet 
  • Deutsch sprechender Kulturführer in Chengdu
  • Englisch sprechender Reiseleiter in Xining und auf der Zugfahrt nach Lhasa
  • Air China Flüge in der Economy-Klasse ab/bis Frankfurt nonstop nach Chengdu und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • Air China Flüge in der Economy-Klasse Chengdu–Xining und Lhasa–Chengdu, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • Bahnfahrt Xining–Lhasa im Vierbett-Abteil
  • 1 x Hotel****(*), 7 x Hotel****, 1 x Hotel***, 2 x einfaches Gästehaus**, jeweils im DZ
  • Halbpension mit Ausnahme 1 x Vollpension, 1 x nur Frühstück
  • Busfahrten, Besichtigungen und Eintritte laut Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein) sowie Visum für China/Tibet. 

Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.

Wichtiger Coronahinweis

Bitte beachten Sie, dass auf alle DAV Summit Club Reisen, mit Leistungsbeginn ab dem 01.11.2021, die 2G-Regelung besteht. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visumgebühr und Beschaffung ca. € 155,–; Trinkgelder ca. € 85,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 250,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Im chinesischen Kernland erwarten Sie angenehm warme Temperaturen. Tibet wird klimatisch von den sibirischen Antizyklonen beeinflusst, die im Winter trocken-kalte und im Sommer trocken-warme Luft bringen. Tagsüber sind angenehme Temperaturen zu erwarten, sofern die Sonne scheint. Die Nächte sind kalt. In Bereichen über viertausend Meter kann das Thermometer nachts auf -15°C sinken. Besonders auf Pässen oder beim Abstecher in Richtung Everest Basecamp weht oft ein eisiger Wind und Schneefälle sind nicht ausgeschlossen. Entsprechend warme Bekleidung darf deshalb nicht fehlen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von ca. 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Chengdu (520 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      8    11    15      21    26    28    29     29     24    20    11     11
min.      3     6      8     13    18    21    23     23     19    15    10      5
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm      7    15      25     56    96   122   304   303   139    53    18     38

Mittlere Temperaturen Lhasa (3680 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      7     8    12      16    19    24    23     22     21    17    13      9
min.    -10    -7     -2      1    5     9     9      9     7     1    -5     -9
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm      2    13       8      5    25    64   122    89    66    13     3     0

 

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Anforderungen

Große Kulturreise, für die Sie gesund und belastbar sein müssen. Fahrzeuge bringen Sie zum höchsten Pass, 5200 m, die größte Übernachtungshöhe erreichen Sie in Schigar, 4200 m. 

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Gesundheit

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für China bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A, Poliomyelitis (Kinderlähmung) sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Arzt und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.

Details

BuchungscodeTIKUL
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart

Flug

Air China ab/bis Frankfurt (andere Abflughäfen/Terminänderung nicht möglich)

Rail & Fly innerhalb Deutschlands 2. Kl./ICE inklusive.

Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 495,–

Termine So 11.09.2022 bis So 25.09.2022 (Ausgebucht)