Programm 2022
Programm 2023
Das sagen Mitreisende

Sonderangebot „Sieben Tage in Tibet“ – Beijing, Xian, Lhasa-Bahn und Große Mauer – inkl. Flug

Höhepunkte

  • Kulturreise mit leichten Tageswanderungen, 14 Tage
  • Beijings „Verbotene Stadt“ und die Große Mauer
  • Klosterleben auf dem „Dach der Welt“: Sera und Drepung
  • Tibets Hauptstadt Lhasa mit dem Potala-Palast
  • Blick auf den Siebentausender Nychentangla
  • Hohe Pässe und der zauberhafte Yamdrok-See
  • Lamaismus und Buddhismus in Schigatse und Gyantse
  • Fahrt mit der Lhasa-Bahn über das tibetische Hochplateau
  • Weltkulturerbe: Die Terrakotta-Armee von Xian
ab € 2595 pro Person

Programm

Das „Reich der Mitte“ und das „Dach der Welt“ in den Wintermonaten erleben: Das Hochland von Tibet um die Städte Lhasa und Schigatse ist zu dieser Zeit geprägt von meist blauem Himmel und viel Sonnenschein. Die Temperaturen erreichen bis zu 15 Grad. Nur in der Nacht und in den frühen Morgenstunden sind Minusgrade zu erwarten. Niederschläge gibt es kaum. Dafür beheizte Hotels und Busse, die wohligen Komfort versprechen. Kühler ist es in Beijing, wo im November und im Februar mit Mittagstemperaturen um die acht Grad gerechnet werden kann und das Thermometer im Dezember und Januar nur etwas über Null klettert. Xian liegt klimatisch irgendwo dazwischen. Die trockene Jahreszeit bietet gute Voraussetzungen, um den Kaiserpalast und die Große Mauer, das Hochland von Tibet mit seiner einmaligen Mönchskultur und Xian mit der berühmten Terrakotta-Armee kennenzulernen. Akklimatisation bringen die Besichtigungstage in und um Lhasa, wo nicht nur der Potala-Palast großen Eindruck macht. Über hohe Pässe gelangen wir zum zauberhaften Yamdrok-See und zu den bedeutenden Klosterstädten Gyantse und Schigatse. Die Fahrt mit der spektakulären Lhasa-Bahn über Permafrostboden und Nomadenland führt bis in 5072 Meter Höhe und bildet den Höhepunkt der Reise. Sieben Tage verbringen Sie in Tibet. Da werden Erinnerungen wach. An Heinrich Harrer und den Dalai Lama. Und an den Spielfilm „Sieben Jahre in Tibet“ von Jean-Jacques Annaud mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Nicht nur der sagenhaft günstige Preis, sondern auch die überschaubare Zahl der Besucher machen diese Reise nach Tibet im Winter so lohnenswert.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug von Frankfurt

Flug mit Air China von Frankfurt nonstop nach China



2. Tag: Ankunft in Beijing

Landung in der Hauptstadt Chinas, 43 m, wo die Gruppe am Flughafen erwartet wird. Begrüßung durch den Bergwanderführer und Fahrt in die Innenstadt. Zum Auftakt besuchen wir den Sommerpalast der Kaiser aus dem 18. Jahrhundert, der als Höhepunkt chinesischer Architektur und Landschaftsgestaltung gilt. Bezug der Zimmer im Hotel für drei Nächte. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Zum Abendessen empfehlen wir das ausgezeichnete Hotelrestaurant oder eine Gaststätte in der Umgebung. Sicher reicht man Ihnen Stäbchen – Sie sind im „Reich der Mitte” angekommen. 

Unterkunft: Tibet Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 43 m

3. Tag: Besichtigung der Kaiserstadt

Der Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt sind erste große Höhepunkte, die wir idealerweise mit der U-Bahn und zu Fuß erreichen. Über siebenhundert Jahre war Beijing Hauptstadt des „Reichs der Mitte” und prunkvoller Sitz der Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Sie bauten ihre Residenz in üppiger Pracht und Vielfalt mit Palästen, Gärten und Pagoden aus. Nach dem Besuch des Kaiserpalastes bummeln wir durch das historische Qianmen-Viertel, besteigen zur besseren Aussicht den nördlich gelegenen Kohlehügel und spazieren durch die traditionellen, „Hutong“ genannten Wohnhöfe in der Umgebung des Glockenturms. Auf Wunsch bietet der Besuch kleiner typischer Restaurants die Möglichkeit, Snacks verschiedenster Geschmacksrichtungen zu probieren.

Unterkunft: Tibet Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 43 m
Verpflegung: F/-/-

4. Tag: Tagesausflug zur Großen Mauer

Ausflug zur Großen Mauer, wo wir ein Stück des 5400 Kilometer langen und 2600 Jahre alten Bollwerks zu Fuß begehen. Erste Bauabschnitte datieren in vorchristliche Zeit. Das heute weithin bekannte Erscheinungsbild basiert auf den Festungs- und Verteidigungsbauten aus der Epoche der Ming-Dynastie. Fahrt nach Gubeikou (120 km/2,5 h), wo die Erkundung startet. Die Große Mauer war einst wichtige Schlüsselstelle zwischen dem chinesischen Reich und der Mongolei. Neben restaurierten Abschnitten spazieren wir auch durch Wäldchen und Felder entlang der Großen Mauer und begehen Strecken, die nicht instandgesetzt und deshalb besonders authentisch sind. Unterwegs können Sie in einem Bauerndorf kalte Geränke erstehen. Ein steiler Anstieg führt zum Mauerabschnitt von Jinshanling. Er wurde vorbildlich restauriert und präsentiert das gewaltige Bollwerk in intaktem Zustand. Schritt für Schritt folgen wir dem welligen Auf und Ab der grünen, dicht bewaldten Hügellandschaft. Dabei wandern wir teils auf breit gepflastertem, zinnenbewehrtem Mauerweg – vorbei an Zitadellen und Wachtürmen – über Chinas große historische Vergangenheit. Rückkehr zum Hotel in Beijing. Schließlich lockt zum Abendessen die exzellente chinesische Küche mit – wie könnte es anders sein? – original Peking-Ente.

Hm ↑↓ ca. 500 Gz ca. 4 h
Unterkunft: Tibet Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 43 m
Verpflegung: F/-/A

5. Tag: Flug nach Tibet

„Luftsprung” auf das tibetische Hochland. Der Bergwanderführer erwartet uns bereits am Flughafen von Lhasa. Fahrt zum Hotel in der tibetischen Hauptstadt, 3680 m, wo wir für drei Nächte Quartier nehmen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Sie können sich ein wenig aufs Ohr legen oder einen ersten Spaziergang machen. Ihr Körper muss sich erst an die ungewöhnte Höhe gewöhnen ...

Unterkunft: Tangka Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3680 m
Verpflegung: F/-/-

6.-7. Tag: Lhasa und berühhmte Klöster

Tibets Hauptstadt Lhasa und den Klöstern in der Umgebung sind zwei volle Tage gewidmet. Dabei erleben wir eine eigentümliche Symbiose aus Mittelalter und Moderne, aus alter tibetischer Tradition und chinesischem Fortschrittsdenken. Der berühmte Potala-Palast, in dem einst Heinrich Harrer den jungen Dalai Lama unterrichtete, findet sich ebenso auf der Liste der erstklassigen Besichtigungen wie die Gelugpka-Klöster Sera und Drepung. Letzteres galt mit siebentausend Mönchen einst als größte Abtei der Welt. Und natürlich statten wir dem zentralen Jokhang, dem heiligsten Tempel Tibets, einen Besuch ab. Kultur auf höchstem Niveau – die Akklimatisation erfolgt ganz nebenbei.

Unterkunft: Tangka Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3680 m
Verpflegung: F/-/-

8.-9. Tag: Gyantse und Schigatse

Die Fahrt zum zauberhaften Yamdrok-See führt über den 4640 Meter hohen Pass Kamba La. Am Südufer befindet sich die Samding Gompa, das einzige Kloster Tibets mit einer reinkarnierten Äbtissin. Kleine Wanderung am heiligen See, 4339 m. Wir nehmen uns Zeit, um die einmaligen Landschaftsbilder in Ruhe aufnehmen zu können. Nächste Station ist Gyantse, 3800 m. Der 1472 errichtete Kumbum-Chörten wird auch als „Stupa der Hunderttausend Bildnisse” bezeichnet. Genauer betrachtet besteht der Sakralbau aus vier Stockwerken, 108 Kapellen und zehntausend Wandbildern. Schließlich erreichen wir nach erlebnisreicher Fahrt (320 km/6–7 h) das Hotel in Schigatse, 3900 m, wo wir uns für zwei Nächte wohnlich einrichten. Hier, in fast viertausend Metern Höhe, macht sich das Akklimatisationsprogramm der Vortage positiv bemerkbar. Das 1447 gegründete große Gelugpa-Kloster Tashilunpo werden wir am darauffolgenden Vormittag besuchen. Es ist der traditionelle Sitz des Pantschen Lama, des zweithöchsten tibetischen Würdenträgers. Auch hier lassen wir uns Zeit, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. Von diesen gibt es nach Aussage des berühmten Asien-Forschers Sven Hedin so viele, das keine Zeit der Welt ausreichen könne, um alle Schätze zu begutachten. Sie streifen über den großen, lebhaften Markt von Schigatse, kommen in engen Kontakt mit den Tibetern und haben am Nachmittag Zeit, die faszinierende Stadt am Zusammenfluss von Yarlung Tsangpo (Brahmaputra) und Nangchu „auf eigene Faust“ zu erkunden.

Gz ca. 1,5 h
Unterkunft: Tashi Choeta Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3900 m
Verpflegung: F/-/A

10. Tag: Rückfahrt nach Lhasa

Der Bus bringt uns zurück nach Lhasa (230 km/5 h), 3680 m. Teilweise nehmen die Fahrzeuge eine andere Route direkt entlang dem mächtigen Fluss Tsangpo. Noch einmal überfahren wir hohe Pässe und genießen die weiten Aussichten. Der Siebentausender Nyechanthangla ist zu sehen. Bezug der Zimmer im bekannten Hotel in Lhasa und letzte Übernachtung in Tibet.

Unterkunft: Tangka Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 3680 m
Verpflegung: F/-/-

11. Tag: Fahrt mit der Tibet-Bahn

„Sieben Jahre in Tibet“ lautet der Titel des berühmten Buches des österreichischen Extrembergsteigers (Erstbegehung der Eiger-Nordwand 1938) und Forschungsreisenden Heinrich Harrer. Er war von 1948 bis zur Flucht des Dalai Lama 1951 aus Tibet dessen Lehrer und Berater. Unsere „Sieben Tage in Tibet“ erreichen heute mit der Zugfahrt über das tibetische Hochplateau einen neuen Höhepunkt. Nach einem ausgiebigen Frühstück werden Sie zum Bahnhof gebracht. Er hat die Größe mehrerer Fußballfelder. Das Abfahrtgleis kann von Zubringern angefahren werden. Wir freuen uns auf die Fahrt mit der Tibet-Bahn. Dabei übernachten wir in komfortablen Vierbett-Abteilen mit kuscheligen Betten und können uns im Bordrestaurant verpflegen. Auf der Fahrt werden wir von einem Deutsch sprechenden Betreuer begleitet. Es erwartet uns eine spektakuläre Zugfahrt (2864 km/33 h), vorbei an Salzseen und über beeindruckende Brücken. Die Trasse fügt sich überraschend gut in die Landschaft ein. Mit 100 km/h durch die endlosen Weiten des tibetischen Hochlands. Um die empfindlichen Permafrostböden, die Tierwelt und die Hochlandvegetation zu schützen, wurden stattliche Summen in den Umweltschutz investiert. Deshalb gilt die Tibet-Bahn auch als ökologisches Vorzeigeprojekt. 

Unterkunft: Tibet-Bahn, Vierbettabteil
Verpflegung: F/-/-

12. Tag: Ankunft in Xian

Auffahrt zum Pass Tanggu La und durch den Tunnel am Scheitelpunkt der Strecke, 5072 m. Das Kunlun-Gebirge tritt ins Blickfeld. Der Zug verfügt über individuell ein- und ausschaltbare Düsen in allen Abteilen, durch die Oxygen zugeführt wird. So wird jeder Waggon ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was aufgrund der Höhenlage wichtig ist. Sie genießen die Bahnfahrt über Permafrostboden und Nomadenland und freuen sich über die Ausblicke auf siebentausend Meter hohe Berge. 960 Kilometer der „Hochbahn”-Trasse liegen mehr als viertausend Meter über dem Meeresspiegel. Entsprechend faszinierend ist der nächtliche Sternenhimmel. Am Vormittag erreichen wir Xining, die 2275 Meter hoch gelegene Hauptstadt der Provinz Qinghai, und passieren um die Mittagszeit die Großstadt Lhanzhou am Gelben Fluss. Schließlich rollt der Zug am Abend im Bahnhof von Xian ein, 412 m. Der alte Ausgangspunkt der legendären Seidenstraße ist heute wieder in aller Munde. Fahrt zum Hotel und Bezug der Zimmer für zwei Nächte. Abendessen im Hotelrestaurant.

Unterkunft: Titan Times Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 412 m
Verpflegung: -/-/A

13. Tag: Die berühmte Terrakotta-Armee

Unter der Qin-Dynastie war Xian die erste Hauptstadt des Kaiserreiches China und wurde auch in späteren Epochen immer wieder zur Kapitale erhoben. Wir besuchen den großen Markt und die mächtige Stadtmauer aus der Ming-Zeit. Sie ist nahezu vollständig erhalten und lädt zu einem Spaziergang auf der gewaltigen Befestigungsanlage ein (1,5 h). Dann bringt uns der Bus ins nahe Lintong zum Besuch der weltberühmten Terrakotta-Armee. Was hier gezeigt wird, über siebentausend individuell gestaltete Tonsoldaten, dazu 110 Pferde, 35 Kampfwagen und zweihundert Bogenschützen, zeugt vom Größenwahn des ersten Qin-Kaisers Shi Huang. Er einte das Reich vor mehr als 2200 Jahren und ein großer Staatsmann. Das Mausoleum erstreckt sich über 56 Quadratkilometer und birgt eine Grabkammer in 35 Metern Tiefe. Nach uralten Aufzeichnungen betrug die Bauzeit für die gesamte Anlage 37 Jahre. Bis zu 720.000 Arbeiter sollen beschäftigt gewesen sein. Erst 1974 fanden Bauern zufällig Tonscherben und Bruchstücke von Terrakotta-Soldaten. Und 1975 begannen die Ausgrabungen. Was zu Tage kam, war eine Weltsensation. Mit unvergesslichen Eindrücken kehren wir zurück nach Xian und freuen uns auf den Besuch des Nachtmarktes im muslimischen Viertel. Beim Abendessen feiern wir Abschied vom „Reich der Mitte“. 

Gz ca. 1,5 h
Unterkunft: Titan Times Hotel      Landeskategorie:      Übernachtungshöhe: 412 m
Verpflegung: F/-/A

14. Tag : Rückflug nach Frankfurt

Flug mit Air China nach Beijing und von dort nonstop nach Deutschland. Landung in Frankfurt und selbständige weitere Heimreise.

Verpflegung: F/-/-

Unterkunftsänderungen vorbehalten!

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechende Bergwanderführer in China und in Tibet
  • Deutsch sprechender Begleiter auf der Zugfahrt mit der Lhasa-Bahn
  • Air China Flüge in der Economy-Klasse ab/bis Frankfurt nonstop nach Beijing und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • Air China Flüge in der Economy-Klasse Beijing–Lhasa und Xian-Beijing, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • Bahnfahrt Lhasa–Xian im Vierbett-Abteil
  • 11 x Hotel**** im DZ
  • Übernachtung mit Frühstück an allen Tagen mit Ausnahme Tag 12 (Fahrt mit derr Lhasa-Bahn), 5 x Abendessen
  • Bus- und U-Bahn-Fahrten, Besichtigungen und Eintritte lt. Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosen, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein) sowie Visum für China/Tibet. 

Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.

Wichtiger Coronahinweis

Bitte beachten Sie, dass auf alle DAV Summit Club Reisen, mit Leistungsbeginn ab dem 01.11.2021, die 2G-Regelung besteht. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum und Beschaffung ca. € 155,–; Trinkgelder ca. € 80,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 300,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Tibet wird klimatisch von den sibirischen Antizyklonen beeinflusst, die im Winter trocken-kalte Luft bringen. Tagsüber sind angenehme Temperaturen zu erwarten, sofern die Sonne scheint. Die Nächte sind kalt. In Bereichen über viertausend Meter kann das Thermometer in nachts auch auf -15°C fallen. Besonders auf Pässen weht oft ein eisiger Wind und Schneefälle sind nicht ganz ausgeschlossen. In Beijing und Xian herrschen winterliche Temperaturen, die ebenfalls von trockener Kälte geprägt sind und speziell in den Monaten Dezember und Januar auch tagsüber nur wenig über Null Grad steigen. Entsprechend warme Bekleidung darf deshalb nicht fehlen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von ca. 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich: 

Mittlere Temperaturen Beijing (52 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      1     5    12      21    27    31    32     30     27    21    10      3
min.    -10    -7     -1      7    13    18    22     21     15     7    -1     -8
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm      4    5      8     17    35    78   243   141    58    16    1      3

Mittlere Temperaturen Lhasa (3680 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      7     8    12      16    19    24    23     22     21    17    13      9
min.    -10    -7     -2      1    5     9     9      9     7     1    -5     -9
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm      2    13       8      5    25    64   122    89    66    13     3     0

 

Empfehlungen vom Arzt zum Aufenthalt in der Höhe:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Anforderungen

Große Kulturreise, für die Sie gesund und belastbar sein müssen. Fahrzeuge bringen Sie zum höchsten Pass, 4640 m, die größte Übernachtungshöhe erreichen Sie in Schigatse, 3900 m. Die Reise beinhaltet zwei kleinere Wanderungen mit Gehzeiten um die anderthalb Stunden sowie eine Wanderung auf der Großen Mauer, für die vier Stunden zu veranlagen sind. Wer nicht an der Wanderung zur Großen Mauer teilnehmen möchte, kann den Tag für weitere Besichtigungen in Beijing nutzen – die nahe beim Hotel gelegene U-Bahn-Station bietet dafür die idealen Voraussetzungen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Gesundheit

Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für China bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A, Poliomyelitis (Kinderlähmung) sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Arzt und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.

Details

BuchungscodeTITOP
DAV-Mitglieder-Bonus:Bei dieser Reise kann leider kein Bonus gewährt werden.
Anreiseart

Flug

Air China ab/bis Frankfurt (andere Abflughäfen/Terminänderung nicht möglich)

Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)

Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 395,–

Termine Sa 12.11.2022 bis Fr 25.11.2022 (Ausgebucht)