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Ecuador & Galapagos

Kingas Reise zwischen Vulkanen, Amazonas und Tierparadies

Vulkane, koloniale Städte, dichter Regenwald und eine Tierwelt, die einem auf Galapagos buchstäblich vor die Füße läuft: Unsere Kollegin Kinga war Ende September 2025 auf unserer Premium-Wanderreise durch Ecuador unterwegs. Ihre Reise führte sie vom ecuadorianischen Festland rund um den Chimborazo bis hinaus auf die Galapagosinseln. Zurückgekommen ist sie mit jeder Menge Eindrücken – und einer Erkenntnis: Ecuador wird als Reiseziel ziemlich unterschätzt.

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Von den Anden bis in den Pazifik

Was macht Ecuador so besonders? Für Kinga ist es vor allem die unglaubliche Vielfalt auf vergleichsweise kleinem Raum. Historische Städte, die mächtigen Gipfel der Anden, der Amazonas und schließlich die Galapagosinseln – auf einer einzigen Reise wechseln Landschaft, Klima und Tierwelt immer wieder komplett. „Man würde gar nicht meinen, wie schön und vielfältig dieses Land ist“, erzählt Kinga. Und genau darin liegt für sie der große Reiz der Reise. Auf dem Festland führt die Route unter anderem durch Quito mit seiner historischen Altstadt, entlang der berühmten Straße der Vulkane und zum mächtigen Chimborazo. 

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Mit 6.263 Metern ist der Chimborazo der höchste Berg Ecuadors – und aufgrund der Ausbuchtung der Erde am Äquator ist sein Gipfel sogar der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt liegt. Für Kinga gehörte auch die Begegnung mit dem ecuadorianischen Bergsteiger Marco Cruz zu den besonderen Erlebnissen. Cruz ist eine echte Bergsteigerlegende des Landes und seit Jahrzehnten eng mit dem Chimborazo verbunden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen wird aus der Reise durch die Anden plötzlich eine sehr persönliche Begegnung mit der ecuadorianischen Bergwelt.

Willkommen im „offenen Zoo“

Dann folgt ein kompletter Szenenwechsel: Galapagos. Schon die Ankunft macht deutlich, dass hier einiges anders ist. „Man landet, steigt aus dem Flieger – und wird direkt von Iguanas begrüßt“, erzählt Kinga. Auf den Inseln kommen Besucher der Tierwelt außergewöhnlich nahe. Meerechsen liegen auf schwarzem Vulkangestein, Blaufußtölpel lassen sich beobachten und beim Schnorcheln eröffnet sich eine völlig neue Welt unter Wasser. Kingas Beschreibung bringt das Erlebnis ziemlich gut auf den Punkt:

„Man hat das Gefühl, man ist in einem offenen Zoo.“

Nur eben ohne Zäune und Gehege. Die Tiere leben hier in ihrem natürlichen Lebensraum – und viele Arten kommen ausschließlich auf Galapagos vor.

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Ein Erlebnis, das bleibt: mit Meeresschildkröten im Wasser

Auf die Frage, welches einzige Erlebnis sie von der gesamten Reise mit nach Hause nehmen würde, muss Kinga nicht lange überlegen: Das Schnorcheln mit Meeresschildkröten. Beim Schnorchelprogramm geht es hinein in die faszinierende Unterwasserwelt des Archipels. Meeresschildkröten durch das klare Wasser gleiten zu sehen und selbst direkt neben ihnen zu schwimmen, war für Kinga einer dieser Momente, die man nicht so schnell vergisst.

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Doch Galapagos findet für sie nicht nur unter Wasser statt. Auch die Wanderungen über die Inseln begeistern: schwarzes Vulkangestein, bizarre Landschaften und dazwischen immer wieder Tiere, die sich von den menschlichen Besuchern erstaunlich wenig beeindrucken lassen. Vier Tage verbringt Kinga auf den Inseln. Dazwischen bleibt auch Zeit, die kleinen Orte zu erkunden und das Inselleben kennenzulernen. Ein praktischer Tipp von ihr darf allerdings nicht fehlen: Für die Überfahrten zwischen den Inseln sollte man möglichst seefest sein. Rund zwei Stunden kann man mit dem Boot unterwegs sein – und der Pazifik zeigt sich dabei nicht immer spiegelglatt.

Und was ist nun schöner: Anden, Amazonas oder Galapagos?

Eine ziemlich gemeine Frage. Schließlich vereint diese Reise gleich drei völlig unterschiedliche Welten. Kingas Antwort fällt deshalb eindeutig uneindeutig aus: „Ich kann mich nicht entscheiden. Am besten macht man die ganze Reise – dann hat man alles.“ Und tatsächlich: Genau diese Kombination macht die Reise aus. Da ist Quito mit seinem UNESCO-Welterbe und seinen Spuren der Kolonialzeit. Da sind die gewaltigen Vulkanlandschaften der Anden rund um Cotopaxi und Chimborazo. Dazu kommen Begegnungen mit herzlichen Menschen, gutes ecuadorianisches Essen und schließlich die üppige Natur des Amazonas. Und dann wartet mit Galapagos noch einmal eine Welt für sich.

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