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Zwischen Schluchten, Oasen und goldenen Dünen – Wandern in Marokkos Naturschauplätzen

Ein Interview mit unseren Kolleginnen Michi und Kinga über ihre Reise nach Marokko.

Marokko ist ein Land der Kontraste. Innerhalb weniger Tage wechseln sich grüne Oasen, spektakuläre Schluchten, bizarre Felslandschaften und die endlosen Sanddünen der Sahara ab. Genau diese Vielfalt macht unsere Reise „Imposante Schluchten und Faszination Wüste“ so besonders. Unsere Kolleginnen Michi und Kinga durften die Reise selbst erleben und haben uns im Interview erzählt, warum Marokko sie nachhaltig begeistert hat.

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Warum Marokko?

Für beide stand Marokko schon lange auf der Wunschliste – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Während Michi nach einer früheren Reise entlang der Atlantikküste endlich das Landesinnere entdecken wollte, gab es einen Traum, der unbedingt erfüllt werden sollte:

„Schon lange träumte ich davon, einmal in der Wüste zu übernachten und die beeindruckende Landschaft der Sahara hautnah zu erleben.“

Kinga faszinierte vor allem die Kombination aus Kultur, Natur und Bewegung:

„Ich empfand die Mischung aus Kultur, leichten Wanderungen und Wüste sehr interessant. Mit einer Flugzeit von rund drei Stunden ist Marokko leicht zu erreichen und fühlt sich durch die arabische Kultur trotzdem angenehm fern an.“

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Wandern durch Marokkos beeindruckende Landschaften

Die Reise führt zu einigen der spektakulärsten Naturschauplätze des Landes. Besonders die Wanderungen durch die Schluchten und Oasen blieben beiden in Erinnerung.

Für Michi gehörten die Touren durch die tief eingeschnittenen Canyons zu den schönsten Erlebnissen:

„Immer wieder führte der Weg durch kleine Wasserläufe – das war ein ganz besonderes Naturerlebnis.“

Auch Kinga war überrascht, wie abwechslungsreich die Landschaft ist:

„Die Wanderungen in den Oasen haben mich besonders beeindruckt. Auf engstem Raum findest du Rosenplantagen, Dattelpalmen, Weizenfelder und Olivenbäume. Diese Vielfalt hätte ich nicht erwartet.“

Ein weiteres Highlight war die Wanderung im Dades-Tal mit den berühmten Monkey Fingers – bizarren, rötlichen Felsformationen, die wie aus einer anderen Welt wirken.

„Wir waren mittendrin und wurden von unserem Guide Jamal sicher durch diese beeindruckende Landschaft geführt.“

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Barfuß durch die Sahara

Natürlich durfte auch die Wüste Erg Chebbi nicht fehlen – für viele der emotionale Höhepunkt der Reise.

Kinga erinnert sich besonders an einen Moment, der zunächst Überwindung kostete:

„Nach anfänglichem Zögern haben fast alle Teilnehmer*innen die Schuhe ausgezogen. Der unglaublich feine Sand und das angenehme Rutschen darüber – das war einfach ein tolles Gefühl.“ Nach mehreren Stunden durch die Dünen erreichte die Gruppe eine kleine Oase, wo eine traditionelle Berberpizza serviert wurde – ein Erlebnis, das man auf eigene Faust wohl kaum gefunden hätte.

Auch Michi schwärmt von der besonderen Stimmung:

„Der Sonnenuntergang in der Wüste war unvergesslich. Die Dünen leuchteten in warmen Gold- und Rottönen und schufen eine magische Atmosphäre.“

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Authentische Unterkünfte mit besonderem Charme

Übernachtet wird auf dieser Reise bewusst landestypisch – in kleinen Hotels, traditionellen Riads und einem komfortablen Wüstencamp.

Für Michi war genau diese Mischung ein großer Pluspunkt:

„Ein echtes Highlight war das Wüstencamp, ebenso wie das traditionelle Riad in der Medina von Marrakesch mit seinem besonderen Charme.“

Auch Kinga war positiv überrascht:

„Ich mochte die kleinen, familiären Unterkünfte. Ich hätte nicht erwartet, dass sie trotzdem alle Annehmlichkeiten bieten.“

Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr das Riad Tabhirte in Agdz:

„Der tropische Garten mit den Hängematten war wunderschön. Dort wäre ich gerne noch länger geblieben.“

Und auch das Wüstencamp überzeugte:

„Die Übernachtung war viel luxuriöser als gedacht. Obwohl in der ersten Nacht starker Wind wehte, fühlte ich mich in den festen Zelten sehr geborgen. Dazu die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge – einfach magisch.“

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Ein Guide, der den Unterschied macht

Gerade bei einer Wanderreise spielt die Reiseleitung eine entscheidende Rolle.

Für Michi hätte es keinen besseren Guide geben können:

„Er hatte immer ein Auge auf alle Teilnehmer*innen und es war ihm wichtig, dass sich jede und jeder wohl und sicher fühlt.“

Auch Kinga hebt seine Erfahrung hervor:

„Jamal war sehr professionell, ortskundig und immer ruhig. Er hat uns immer wieder an besonderen Plätzen Kaffeepausen ermöglicht.“

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Marrakesch – Märchen aus 1001 Nacht

Den Abschluss der Reise bildet die Königsstadt Marrakesch. Zwischen verwinkelten Souks, orientalischen Düften und lebhaften Gassen taucht man tief in die marokkanische Kultur ein.

Michi war sofort begeistert:

„Der Trubel auf dem Gauklerplatz, die vielen unterschiedlichen Gerüche und die lebendige Atmosphäre machten die Stadt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Es war faszinierend, den Handwerkern in den Souks bei ihrer Arbeit zuzusehen.“

Am schönsten ließ sich der Tag für sie auf einer der vielen Dachterrassen ausklingen.

Auch Kinga erinnert sich noch genau an ihren ersten Abend:

„Wir saßen auf der Dachterrasse unseres Riads. Während die Sonne hinter dem Horizont verschwand, saß ich auf einer Schaukel und genoss den Blick über die Stadt und die unzähligen Moscheen.“

Marokko überrascht – jeden Tag aufs Neue

Diese Reise verbindet leichte Wanderungen mit kulturellen Höhepunkten und führt zu den eindrucksvollsten Landschaften Marokkos: von den fruchtbaren Oasen der Todra-Schlucht über die spektakulären Felsformationen im Dades-Tal und die Flussquerungen im M'Goun Canyon bis zu den goldenen Dünen der Erg Chebbi. Unterwegs warten traditionelle Berberdörfer, Kasbahs im Drâa-Tal und das UNESCO-Weltkulturerbe Ait-Ben-Haddou, bevor Marrakesch mit seinem orientalischen Flair den perfekten Abschluss bildet.

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