Lodge-Trekking Ladakh – Erlebnisreiche Tage für Einsteiger im Indischen Himalaya

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Leichte aber fordernde Bergwanderung, 14 Tage
  • Hotels, Lodges und Homestay im Himalaya
  • Klosterleben in Ladakh: Wo der Tibetische Buddhismus lebt
  • Lodge-Trekking über den Shangpo-Pass, 4082 m
  • Delhi: Rotes Fort und Gandhi-Memorial
  • Basgo: Klosterburg und Weltkulturerbe
  • Auf Wunsch Besichtigung des Taj Mahal 

Programm

Ladakh: Heimat der Einsiedler, der Mönche und Pilger, Refugium der vorbuddhistischen Bön-Religion und Rückzugsort tibetischer Kultur im Herzen des Himalaya. Auf dieser großartigen Kulturreise werden Sie Land und Leute intensiv kennen lernen. Sie wohnen bei Familien in landesüblichen Lodges und gewinnen tiefe Einblicke in eine faszinierende, fremde Welt. Von der Ruine des alten Königspalasts in Shey hoch über dem Indus-Tal hinein in archaische Landschaften, wo die Urkraft der Region zu spüren ist. Wie auf einer Zeitreise treten Sie in ein lebendiges Museum ein. Das Trekking ist technisch leicht und Sie überschreiten nur einmal die Viertausend-Meter-Marke. So entdecken Sie ohne Höhenprobleme die Heimat der Yaks, Schneeleoparden und Blauschafe: zeitlose Welten hinter imposanten Schluchten und beeindruckenden Gebirgsbarrieren. Mit dem Weltkulturerbe der Klosterburg von Basgo und Indiens Metropole Delhi als Kontrapunkt.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug nach Indien
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Leh
Landung in Delhi, 218 m, und Weiterflug nach Leh, 3500 m, in den frühen Morgenstunden. Ihr Kultur- und Bergwanderführer erwartet Sie bereits. Transfer zum Hotel, wo Sie die Zimmer für drei Nächte beziehen. Frühstück und Freizeit. Sie können sich ein wenig aufs Ohr legen oder einen ersten Spaziergang machen. Ihr Körper muss sich erst an die ungewohnte Höhe gewöhnen. Nachmittags ist eine kleine Stadtführung geplant, zur ersten Orientierung, mit Bummel über den Markt.
[F/–/A] 

3. Tag: Klosterleben in „Kleintibet”
Der Königspalast von Shey ist Ziel einer kleinen Leh-Rundfahrt. Hier residierten einst die Könige von Ladakh. Shey war bis 1470 die Hauptstadt des Landes. Im Inneren des prächtigen Gebäudes staunen Sie über eine 350 Jahre alte Buddha-Statue aus Kupfer und Gold. Von Shey nach Tikse führt ein Spazierweg. Das Gelugpa-Kloster (Gelbmützen-Schule) befindet sich auf der Kuppe eines Hügels. Die Anlage mit ihren roten und weißen Gebäuden ist über den Hang verstreut. In der Gebetshalle verehren fromme Buddhisten eine seltene Darstellung des „Buddha der Zukunft”. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel über die Basare von Leh.
[F/–/A] 

4. Tag: Wanderung unter dem Sechstausenders Stok Kangri
Kloster Tsemo, 3700 m, über dem Tal des Indus-Flusses ist Ziel einer leichten Akklimatisations-Wanderung. Ausgangspunkt sind die Ruinen des alten Königspalastes. In Serpentinen steigen Sie gleichmäßig höher und achten darauf, nicht außer Atem zu kommen. Bei Trink- und Fotopausen staunen Sie über die herrliche Aussicht auf Leh und die umliegenden, in den Bergen verstreuten Dörfer. Abstieg nach Sankar zu der von japanischen Buddhisten errichtete Friedens-Pagode (Shanti-Stupa), 3680 m. Der Sechstausender Stok Kangri beherrscht die Skyline und begrenzt das Tal. Der 6140 Meter hohe Eisdom überragt die südlich gelegene Zanskar-Kette. Rückkehr zum Hotel. Ausruhen bis zum Abendessen.
Hm ↑↓300 Gz 4 h [F/–/A]

5. Tag: Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings
Fahrt entlang dem mächten Indus-Fluss nach Yangthang, 3683 m (183 km/2-3 h), Unterwegs ist das anmutige Likir-Kloster einen Fotostopp wert – eine Gompa mit Mönchsschule. In Yangthang angekommen, beziehen Sie ein privates Gästehaus, trinken Tee und bummeln vor dem Abendessen noch ein wenig durch das hochgelegene Dorf mit herrlicher Aussicht auf die nahen Zanskar-Berge. In der Lodge werden Sie aus der einheimischen Küche verpflegt und beziehen eines der einfachen Zimmer, wo Sie – wie auch an den Folgetagen – im eigenen Schlafsack übernachten.
Hm ↑200 Gz 2-3 h [F/M/A] 

6. Tag: Yangthang – Ullay
Das Trekking beginnt mit dem Aufstieg zum Dorf Ullay. Die Akklimatisation der Vortage mit allmählicher Steigerung der Höhen macht sich jetzt bemerkbar. Erosion hat bewirkt, dass hier riesige Felsbrocken gewagt auf kaminartigen Kalksteinsäulen balancieren. Sie zweigen nach einer Weile vom Hauptweg ab und erreichen durch eindrucksvolle Felsformationen und die für Ladakh typischen pastellfarbenen Gebirgswüsten das 3933 Meter hoch gelegene Dorf und damit den höchsten Übernachtungsplatz der Reise. In dieser abgeschiedenen Region lässt sich gelegentlich auch der seltene und extrem scheue Schneeleopard blicken. Wieder sind Sie privat bei einer gastfreundlichen Familie untergebracht.
Hm ↑250 Gz 2 h [F/M/A]

7. Tag: Ullay – Shangpo-Pass – Hemis Supachen
Die Hürde Shangpo La (La = Pass), 4082 m, steht heute auf dem Programm. Der Aufstieg ist technisch leicht, der uralte Weg gut angelegt. Und nach der Überschreitung der Viertausend-Meter-Grenze sind die Aussichten auf die Schneegipfel des Himalaya einfach überwältigend. Was in Europa Hochgebirge wäre, nennt man hier noch „Hügel”. Und das jenseits der Passhöhe schon wieder deutlich tiefer gelegene Dörfchen Hemis Shupachen, 3663 m, führt nicht umsonst das dardische Wort „Hem” für Schnee im Namen. Das weltabgeschiedene, ruhige, friedliche Dorf mit seinem Kloster, grünen Almwiesen und dem munter murmelnden Bach unter Zedern und Wacholderbäumen ist ein paradiesischer Ort. Hier kann man die Kraft der Berge spüren und zur Ruhe kommen. Nachmittags ist ein gemütlicher Dorfbummel mit kurzem Besuch im Kloster geplant. Vielleicht laden Mönche zum Tee.
Hm ↑150 ↓350 Gz 4–5 h [F/M/A]

8. Tag: Hemis-Supachen – Lago-Pass – Temisgam
Das fruchtbare Herz Ladakhs, wo im Schutz hoher und höchster Berge auf goldgelben Feldern Gerste wächst, Kartoffeln angebaut werden und sich üppige Obstgärten breit machen, muss man sich erarbeiten. Erst führt der Weg leicht steigend bis zum ersten Pass. Oben angekommen, genießen Sie einen spektakulären Blick auf das Dorf Hemis. Dann folgt ein etwas steileres Stück bis zum Lago La, 3832 m. Wer möchte hat die Möglichkeit, noch ein kleines Stück weiter zu gehen. Dort oben ist die Aussicht auf die umliegende Landschaft fast noch schöner. Die Wanderung führt nach Ang, wo ein warmes Mittagessen die Glieder für die zweite, kürzere Tagesetappe stärkt. Nach dem Mittagessen geht es gemächlich bis Temisgam, 3560 m. Bereits nach einer guten Stunde wird das Dorf erreicht. Apfel- und Aprikosenbäume gedeihen entlang des Weges. Im 14. Jahrhundert wurde Ladakh geteilt und Temisgam stieg zum Hauptort des „Unteren Königreiches” auf. An diese glorreichen Tage erinnert eine von winzigen Tempelchen umzingelte Burgruine. In der Nähe befindet sich Ihr Quartier.
Hm ↑250 ↓350  Gz 5 h [F/M/A]

9. Tag: Trekkingende beim Kloster Lamayuru
Bei der Ortschaft Lamayuru, 3650 m, endet das Trekking. Ein letzter Pass wurde überquert und ein letztes Mal die Aussicht genossen. Von hier blickt man herrlich auf die für diese Region bekannte Mondlandschaft. Sie besichtigen die beeindruckende Abtei, die dem Rotmützenorden angehört. Lamayuru gilt als der bedeutendste Sakralbau der vorbuddhistischen Bön-Religion in Ladakh und bedeutet soviel wie „Swastika”, ein verbreitetes Symbol für die Ewigkeit. Die Gründungsgeschichte des Klosters lässt sich an die tausend Jahre zurückverfolgen. Nach den Tagen im Hochgebirge genießen Sie wieder den Komfort eines Hotels. 
Hm ↑360 ↓250 m Gz 4,5 h [F/M/A] 

10. Tag: Fahrt zum Kloster KlosterAlchi
Fahrt (65 km/2,5 h) zum Hotel beim Kloster Alchi, wo Sie für eine Nacht einchecken. Der berühmte Sakralbau nebenan zählt zum Weltkulturerbe. Das Gelbmützen-Kloster gilt als eine der 108 Tempelbauten des Rinchen Zangpo, des großen Gelehrten aus dem Königreich Guge, der im 11. Jahrhundert gelebt hat. Tausend Jahre Geschichte umwehen Sie beim Besuch der berühmten Abtei, die zu den bedeutendsten buddhistischen Plätzen in ganz Ladakh gehört. Besonders sehenswert sind die Wandmalereien im dreigeschossigen Sumtsek-Tempel. Die Fresken sind im westtibetischen Guge-Stil ausgeführt und verbinden indische Elemente mit hellenistisch-griechischen Einflüssen. Faszinierend und kunsthistorisch interessant ist auch die Darstellung des Ur-Buddha in seiner vierköpfigen Inkarnation als Allwissender. Im milden Tal von Alchi, wo Gerste, Obst und Gemüse gezogen werden, verbringen Sie den Tag mit Besichtigungen und erkunden die Umgebung.
[F/M/A]

11. Tag: Fahrt nach Leh
Die Rückfahrt nach Leh, 3500 m, wird von einem „Pflicht”-Stopp unterbrochen. Auf der aussichtsreichen Fahrt (60 km/2,5 h) halten Sie am Basgo Fort. In theatralischer Landschaft erhebt sich mächtig auf steilem Fels das ehemalige Königsschloss Basgo (Bullenkopf) aus dem elften Jahrhundert. Bis 1470 wurde von hier ein Teil des Reiches regiert, dann wurde Ladakh vereinigt und der König regierte fortan in Leh. Auch Basgo gehört zum Weltkulturerbe – die Fresken der drei Tempel erschließen ein ganzes Pantheon. Mittags sind Sie wieder im vertrauten Hotel in Leh. Sie kennen sich aus und wissen genau, wo Sie jetzt unbedingt noch einmal hin müssen, etwa um Souvenirs zu besorgen. Denn allmählich geht eine wunderbare Reise zu Ende.
[F/–/A] 

12. Tag: Flug nach Delhi
Der Flieger bringt Sie zurück in Indiens Hauptstadt, 218 m, wo Sie für zwei Nächte die Zimmer im Hotel beziehen. Es geht ganz schön abwärts, aus den Bergen Ladakhs in die weiten Steppen am Yamuna-Fluss. Sightseeing und Shopping nach Lust und Laune. Ein Ausflug nach Agra, in die einstige Haupt- und Residenzstadt der Mogulkaiser mit Besichtigung des berühmten Grabmals Taj Mahal, kann fakultativ unternommen werden (Buchung und Bezahlung vor Ort). Alternativ genießen Sie in Delhi die freie Zeit ganz nach Belieben.
[F/–/A]

13. Tag: Besichtigung der indischen Kapitale
Geführte Besichtigung der indischen Metropole: Alt-Delhi wird von Stadtmauern aus dem 17. Jahrhundert umfasst und kann nur durch die mächtigen Tore betreten werden. Innerhalb der Altstadt befindet sich das gigantische Rote Fort mit den Palastanlagen der Mogulkaiser. Sie schlendern zur von Shah Jahan erbauten Freitags-Moschee, unternehmen eine Rikscha-Fahrt und kommen in den überquellenden Basaren ins Stöbern. Letzte Hotelnacht in Indien.
[F/–/A] 

14. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Delhi und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Delhi
  • Air India oder Go Air Flüge in der Economy-Klasse Delhi– Leh und zurück, inklusive Flughafengebühren, 20 kg Freigepäck und 7 kg Handgepäck
  • 2 x Hotel*** im DZ, 6 x Hotel** im DZ, 4 x einfache Lodge/ Homestay/Gästehaus im DZ
  • Vollpension auf dem Trekking, in Delhi und Leh Halbpension 
  • Busfahrten, Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport an den Trekkingtagen zu den jeweiligen Übernachtungsorten

Bei uns außerdem enthalten

  • Sicherheitsausrüstung wie medizinischer Sauerstoff
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Indien. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie hierzu die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und dabei besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

eVisum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 70,– bis € 100,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 90 bis € 120,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung. | Vor Ort buchbar: Tagesausflug Agra inklusive Eintritte ab 2 Teilnehmern pro Person ca. € 130,–

Zusatzinformationen

Wichtige Hinweise:
Bei den Flügen nach/von Leh sind witterungsbedingt Flugverspätungen möglich. Der freie Tag in Delhi am Ende der Reise dient deshalb als Reserve und kann im Bedarfsfall entfallen.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter
Indien verfügt über unterschiedliche Klimata. Hierzu gehören tropisches Klima im Süden, subtropisches in Zentral- und Nordindien sowie gemäßigtes und alpines Klima in den Bergen. Großen Einfluss hat der Monsun, der meist im Juni einsetzt und in manchen Gebieten bis Anfang Oktober dauert. Deshalb gelten die Wintermonate allgemein als beste Reisezeit für Indien.

Ganz anders ist die Lage in den vom Sommermonsun verschonten Hochebenen im Nordwesten des Himalaya. Ladakh bietet von Juni bis September beste Bedingungen für Trekkingtouren. Das Klima ist angenehm mild und Sie können tagsüber mit Durchschnittstemperaturen um die 20°C rechnen. In den Nächten kann das Thermometer aber bis unter die Null-Grad-Grenze fallen. Entsprechend warme, funktionelle Bekleidung gehört deshalb ins Gepäck. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind Abschätzungen auch für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Leh (3500 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     -1     1      7     13    16    20    25     24     21    15     8      2
min.    -13   -12    -6     -1     1     7    10     10      6    -1    -7    -11
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     10     8       8     5    5    5    13     15     8    2    3     5


In Delhi erwarten Sie im Juli/August/September durchschnittliche Höchsttemperaturen um die 35°C, die in den Nächten im Schnitt um weniger als 10 Grad darunter liegen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Die einfachen Lodges und Gästehäuser auf dem Trekking sind nicht mit Alpenhütten vergleichbar. Die Schlafräume (Schlafsack erforderlich) sind spartanisch und die sanitären Einrichtungen meist „basic“. Ihr Mittagessen erhalten Sie in einem Teehaus oder in einer Lodge am Weg, wo Sie einkehren. Im buddhistischen Ladakh serviert die Küche weder Rind noch Schwein. Die alternative Kost mit Reis, Gemüse, Lamm und Huhn ist schmackhaft.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Delhi

2The Regent Villa Boutique Hotel***(*)

Leh

4Hotel Glacier View**

Trekking

4Homestay/Gästehäuser

Lamayuru

1Hotel Moonland**

Alchi

1Hotel Samdupling**

Anforderungen

Technisch leichtes aber forderndes Lodge-Trekking, für das Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis fünf Stunden mitbringen. Sie übernachten in einfachen Unterkünften der einheimischen Bevölkerung im eigenen Schlafsack. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 3933 Meter.  

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeINLOD
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Delhi

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 345,–

Termine Sa 24.07.2021 bis Fr 06.08.2021 (Ausgebucht)

Sa 31.07.2021 bis Fr 13.08.2021 (Ausgebucht)

Sa 14.08.2021 bis Fr 27.08.2021 (Ausgebucht)

Sa 28.08.2021 bis Fr 10.09.2021 (Ausgebucht)

Sa 11.09.2021 bis Fr 24.09.2021
ab 2.175,- €