Sechstausender im Doppelpack – Herausforderung für Bergsteiger

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Anspruchsvolles Zelt-Trekking für Bergsteiger, 17 Tage
  • Technisch leichte Hochtouren für Alpinisten
  • Akklimatisation zu Füßen der Stok-Kangri-Gebirgsgruppe
  • Berühmte Klöster in „Kleintibet”
  • Trekkingroute auf einsamen Pfaden durch den Himalaya
  • Leh: faszinierende Haupstadt von Ladakh
  • Über hohe Pässe ins Basislager Nimaling, 5100 m
  • Gipfelmöglichkeit, u. a.:
    - Regoni Mallai Ri, 6055 m
    - Dzo Jongo East, 6120 m

Programm

Indien für Bergsteiger, denn zum Programm gehören gleich zwei Sechs­tausender. Ideal zur Akklimatisierung ist das Zelttrekking auf einsamen Pfaden zum Nimaling-Plateau. Saftig grüne Oasen liegen eingebettet zwischen der kargen Berglandschaft Ladakhs. Gerstenfelder, Dörfer und blumenbestandene Almböden prägen den Weg zum Basislager, 5100 m – Standortquartier der Gruppe. Die umliegenden Gipfel schüren unsere ­Gemüter mit Neugier. Es steht der technisch anspruchsvolle Teil der Reise bevor: Das ­Steigeisen sitzt am Schuh, Seil und Pickel sind griffbereit am Rucksack befestigt. Langsam hangeln wir uns vom Regoni Mallai Ri, ­6055 m, bis zum Höhepunkt Dzo Jongo East, 6120 m – zwei stolze Sechstausender! Die ­professionelle Leitung durch den einheimischen Bergführer verleiht Sicherheit und Selbstbewusstsein, um eine solche Hochtour mit Erfolg zu bestehen. Wer nicht an den Gipfelbesteigungen teilnehmen will, erkundet die nähere Umgebung. Nicht nur himmelhohe Pässe, stimmungsvolle Landschaften und bedeutsame Heiligtümer kennzeichnen diese Reise, ­sondern auch ein einzigartiges Gefühl von Freiheit, das als großes Geschenk mit nach Hause genommen werden kann. 

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug nach Indien
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Leh
Landung in Delhi, 218 m, und Weiterflug nach Leh, 3500 m, in den frühen Morgenstunden. Ihr Kultur- und Bergwanderführer erwartet Sie bereits. Transfer zum Hotel, wo Sie die Zimmer für drei Nächte beziehen. Frühstück und Freizeit. Sie können sich ein wenig aufs Ohr legen oder einen ersten Spaziergang machen. Ihr Körper muss sich erst an die ungewohnte Höhe gewöhnen. Nachmittags ist eine kleine Stadtführung geplant, zur ersten Orientierung, mit Bummel über den Markt.
[F/–/A] 

3. Tag: Klosterleben in „Kleintibet”
Der Königspalast von Shey, strategisch auf einem Felsen über dem Indus thronende ehemalige Sommerresidenz mit Mani-Mauern, Palastruinen und Chörten, war bis 1470 das politische Zentrum Ladakhs. Im Inneren des prächtigen Gebäudes staunen Sie über eine 350 Jahre alte Buddha-Statue aus Kupfer und Gold, die größte in „Kleintibet”. Dann unternehmen Sie eine kurze Wanderung nach Tikse: Das bedeutende Kloster gehört zur Gelugpa-Schule und thront imposant auf der Kuppe eines Hügels. Tikse ist die Miniaturausgabe des Potala-Palastes von Lhasa. In der Gebetshalle verehren die Buddhisten eine seltene Darstellung des „Buddha der Zukunft”. 
Gz 1,5 h [F/–/A] 

4. Tag: Leh mit Königspalast und Shanti-Stupa
In und um Leh unternehmen Sie kurze und erholsame Ausflüge und verbessern dabei ganz nebenbei Ihre Akklimatisation. Der alte Königspalast auf dem Namgyal-Hügel ist ebenso sehenswert wie die kleine Tsemo Gompa und der recht moderne Shanti Stupa. Dahinter erhebt sich das über sechstausend Meter hohe Massiv des Stok Kangri – das stolze Ziel dieser Bergsteigerreise. Sie genießen den Blick ins Gebirge und in das Tal des Indus-Flusses mit der Hauptstadt Leh und versprengten Dörfern. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel über den Basar. Bei Besichtigungen und Spaziergängen gewöhnen Sie Körper und Geist an die Höhe.
Gz 1,5 h [F/–/A]

5. Tag: Fahrt nach Stok | Trekking bis Manikabo
Kurvenreiche Fahrt (15 km/40 min.) ins Tal von Stok, dem Ausgangspunkt des Ladakh-Trekkings. Nicht benötigtes Gepäck kann im Hotel in Leh deponiert werden. Nahe dem alten Königspalast, 3600 m, zu Füßen der Stok-Kangri-Berge, erwarten Sie die Begleiter. Das Gepäck wird unter Regie des einheimischen Bergführers auf Lasttiere verteilt, dann setzt sich die „Karawane” in Bewegung. Gemächlicher Aufstieg durch das Tal des Jingchan-Flusses unter spektakulären Felsen, die sich in vielen Farben präsentieren – vereinzelte Flussdurchquerungen inklusive. Tagesziel ist die grüne Alm Manikabo, 4350 m, wo erstmals die Zelte errichtet werden. Lagebesprechung mit dem einheimischen Bergführer und Spurensuche: in der Umgebung trifft man immer wieder auf Herden seltener Blauschafe. 
Hm ↑750  Gz 4,5 h [F/M/A]

6. Tag: Manikabo – Matho-Pass – Ganpoche
Der erste von insgesamt acht hohen Pässen bietet – je höher man steigt – immer großartigere Sicht auf die einmalige Bergwelt von Ladakh mit ihren pastellfarbenen Tönen. Die Landschaft zaubert faszinierende Bilder in Purpur, Grün und Braun in allen Schattierungen. Zu Füßen der Sechstausender Stok Kangri und Shuku Kangri überschreiten Sie den 4960 Meter hohen Matho La und genießen von der Passhöhe weite Blicke auf vergletscherte Himalaya-Gipfel. Abstieg zum Lager nahe der Schäferhütten von Ganpoche, 4350 m. 
Hm ↑↓600 Gz 6 h [F/M/A]

7. Tag: Ganpoche – Shang-Pass – Shang Drok
Der Tag beginnt mit einem kleinen Anstieg, dann wandern Sie hinab ins Tal des Matho Chu, den Sie queren. Zur „Fleißaufgabe” wird heute der 4950 Meter hohe Shang La, der wieder eine großartige Gipfelschau liefert: der 5860 Meter hohe Matho Kangri ist heute die dominierende Berggestalt. Abstieg ins Tal des Shang Chu, wo – wieder in der Nähe von Schäferhütten – bei Shang Drok das Zeltcamp eingerichtet wird, 4300 m. Am Abend präsentieren Koch und Kitchenboys im Gruppenzelt das Ergebnis ihres Schaffens, bevor Sie sich in Ihr geräumiges Summit Tent zurückziehen. 
Hm ↑700 ↓750  Gz 7 h [F/M/A]

8. Tag: Shang Drok – Gyuncho-Pass – Chokdo
Ein neuer Pass, ein neues Glück! Da ist zuerst der Gyuncho La, 4718 Meter hoch, in einer unwirtlichen, archaischen Landschaft. Ein kleiner Abstieg zum Fluss, dann lockt ein zweiter Passübergang, der sich aber nur noch bis auf 4693 Meter aufbäumt. Ein felsiger Pfad leitet anschließend hinab in das weite, aride Hochtal von Chokdo, 4150 m, wo Sie eine prächtige Schlucht mit wunderschönen, purpurfarbenen Felswänden erwartet. Man kann sich kaum satt sehen an diesem Naturspektakel! Bei der Siedlung Chokdo findet sich ein geeigneter Lagerplatz. Gemeinsam mit dem Bergführer durchstreifen Sie den Ort und kommen sicher mit den Bewohnern bei einem Glas Tee ins Gespräch.
Hm ↑600 ↓750 Gz 6–7 h [F/M/A]

9. Tag: Chokdo – Kongmaru-Pass – Nimaling
Die „Königsetappe” Nummer Eins auf diesem Ladakh-Trekking stellt zweifellos die Überschreitung des Kongmaru La dar. Im Anmarsch zum Fuß des Passes verengt sich das Tal zur Schlucht. Der Aufstieg folgt einem Gebirgsbach – teilweise im Flussbett und teilweise hoch über dem Fluss. Die Sicht auf die Berge rundum, die sich in allen Farben zeigen, wird immer prächtiger. Schließlich der letzte Aufschwung in Serpentinen, dann sind die glückbringenden Gebetsfahnen an der Passhöhe erreicht, 5236 m. Der Kongmaru La verbindet das Markha- mit dem Indus-Tal, weshalb uns heute wahrscheinlich Trekker begegnen, die in entgegengesetzter Richtung unterwegs sind. Unvergessliche Blicke auf den Indischen Himalaya und das tief unter uns liegenden Almgelände von Nimaling sind der Lohn aller Mühen. Der höchste Gipfel der Ladakh Range, der 6400 Meter hohe Kang Yatse mit seinen Gletschern, beherrscht die Szenerie. Aber auch der Sechstausender Dzo Jongo – eines der alpinen Ziele der Folgetage – ist deutlich auszumachen. Abstieg zu den Almböden von Nimaling, 4850 m, wo sich das Tal öffnet. In den Sommermonaten weiden hier Hirten ihre Herden: Schafe, Ziegen und Dzos; sie wohnen in steinernen Hütten und bieten frischen Yoghurt und köstlichen Käse zum Kauf an. An den Abenden, nachdem die Tiere von den umliegenden Hängen ins Tal getrieben wurden, sieht man diese gerne auch durch das Zeltlager spazieren – immer auf der Suche nach Essbarem.
Hm ↑1100 ↓400 Gz 6,5 h [F/M/A]

10. Tag: Nimaling – Basecamp
Aufstieg zum Basislager auf dem Nimaling-Plateau in einem letzten Steilaufschwung. Dann haben Sie den idealen Ausgangspunkt für die kommenden Gipfelziele erreicht, 5100 m. Für drei Nächte richten Sie sich wohnlich in den Zelten ein. Am Nachmittag wird das Material gecheckt und die anstehenden Gipfeltage werden mit dem einheimischen Bergführer besprochen. 
Hm ↑300 Gz 2 h [F/M/A]

11.–12. Tag: Zwei stolze Sechstausender
Für selbständige Bergsteiger steht jetzt die Besteigung von zwei Sechstausendern unter Regie des Bergführers auf dem Programm. Erstes Ziel ist der Regoni Mallai Ri, 6055 m, der schon Gletschererfahrung erfordert. Ob Pickel und Steigeisen zum Einsatz kommen, entscheidet der Bergführer vor Ort je nach Verhältnissen. Technisch ebenbürtig ist der Sechstausendergipfel des Dzo Jongo East, 6120 m. Ein Bergsteigerprogramm der Extraklasse, das schöner kaum sein könnte. Wer nicht an den Besteigungen teilnehmen will, hat die Möglichkeit zur Erkundung der Umgebung mit Aufstieg zu einem Gletschersee. Das Basislager bietet Raum zur Erholung, zum Fotografieren, Staunen und Genießen. 

Regoni Mallai Ri, 6055 m
Ab Basislager folgen Sie dem vom Tal herausfließenden Bach. Sie ziehen über zunächst steile, später flachere Hänge voller Ladakh-Glockenblumen zu einer Moräne, die den Gletscher teilt, und folgen dieser bis zu ihrem Ende in 5600 Metern Höhe. Bis hierher ist mit drei Stunden Gehzeit zu rechnen. Jetzt wird der flache, spaltenfreie Gletscher überschritten. Dann wählen Sie für den weiteren Aufstieg den lawinensicheren Ostgrat; in leichter Blockkletterei im II. Schwierigkeitsgrad in zweieinhalb Stunden zum Vorgipfel. Ein fast horizontaler Grat leitet dann in 45 Minuten zum Hauptgipfel hinüber. Abstieg auf derselben Route oder über die Schneeflanke neben dem Grat, falls keine Lawinengefahr besteht. 
Hm ↑↓950 Gz 8–9 h [F/M/A]

Dzo Jongo East, 6120 m
Vom Basislager gehen Sie eine knappe Stunde taleinwärts und dann rechts auf einen Höhenrücken. Dann führt ein mäßig steiler Grat zum Dzo Jongo-Ostgipfel, 6120 m, den Sie in fünf bis sechs Stunden erreichen: zunächst mühsam über Schieferschutt, später im Schnee. Da der Grat meist überwächtet ist, sollten Sie sich links halten. Vom Gipfel genießt man die gewaltige Sicht auf die Zanskar-Berge im Westen, das Karakorum-Gebirge im Norden und die etwas weiter östlich gelegenen Grenzberge zu Tibet. Es ist möglich, über den technisch leichten Firngrat eine Überschreitung zum Dzo-Jongo-Westgipfel durchzuführen. Nach etwa einer Stunde stehen Sie „ganz oben”. Abstieg ins Basislager.
Hm ↑↓1025 Gz 8–9 h [F/M/A]

13. Tag: Basecamp – Lalung-Pass – Droksa
Mit der „Königsetappe” Nummer Zwei setzt sich das Trekking fort. Aus dem Nimaling-Tal steigen Sie auf zum Lalung La, 5320 m, dem höchsten Pass des Treks, und genießen noch einmal die Sicht auf die vergletscherten Sechstausender Ladakhs. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien mit. Der „DreckSack”, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Abstieg zum Zeltlager Droksa, 4690 m, in einer beeindruckend-wilden Schlucht.
Hm ↑250 ↓675 Gz 3–4 h [F/M/A]

14. Tag Droksa – Chagtsang-Pass – Lato | Fahrt nach Leh
Als großartiges Trekkingfinale überschreiten Sie nacheinander noch einmal zwei hohe Pässe. Während der Chagtsang La noch 5210 Meter misst, sind es beim Poze La nur noch 4950. Die Etappe bietet herrliche Ausblicke in die tiefen Täler unter Ihnen. Mittagsrast bei Ruyul Sumdo und dann – mit mehreren Flussquerungen unterwegs – zum Endspurt bei den grünen Feldern des Dorfes Lato, 4015 m. Hier nehmen Sie Abschied von den treuen Begleitern. Dann bringt Sie der Bus (80 km/2,5 h) zum bereits bekannten Hotel in Leh, 3500 m. Nach den Tagen im Hochgebirge freuen Sie sich wieder auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation. Wenn die Gipfelbesteigungen erfolgreich waren, haben Sie heute allen Grund zu Feiern!
[F/M/A]

15. Tag: Flug nach Delhi
Der Flieger bringt Sie zurück in Indiens Hauptstadt, 218 m, wo Sie für zwei Nächte die Zimmer im Hotel beziehen. Es geht ganz schön abwärts, aus den Bergen Ladakhs in die weiten Steppen am Yamuna-Fluss. Sightseeing und Shopping nach Lust und Laune. Ein Ausflug nach Agra, in die einstige Haupt- und Residenzstadt der Mogulkaiser mit Besichtigung des berühmten Grabmals Taj Mahal, kann fakultativ unternommen werden (Buchung und Bezahlung vor Ort). Alternativ genießen Sie in Delhi die freie Zeit ganz nach Belieben.
[F/–/A]

16. Tag: Besichtigung der indischen Kapitale
Geführte Besichtigung der indischen Metropole: Alt-Delhi wird von Stadtmauern aus dem 17. Jahrhundert umfasst und kann nur durch die mächtigen Tore betreten werden. Innerhalb der Altstadt befindet sich das gigantische Rote Fort mit den Palastanlagen der Mogulkaiser. Sie schlendern zur von Shah Jahan erbauten Freitags-Moschee, unternehmen eine Rikscha-Fahrt und kommen in den überquellenden Basaren ins Stöbern. Letzte Hotelnacht in Indien.
[F/–/A] 

17. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer an den Kulturtagen
  • Englisch sprechender einheimischer Bergführer an den Trekking- und Bergtagen
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Delhi und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Delhi
  • Air India oder Go Air Flüge in der Economy-Klasse Delhi–Leh und zurück, inklusive Flughafengebühren, 20 kg Freigepäck und 7 kg Handgepäck
  • 2 x Hotel*** im DZ, 4 x Hotel** im DZ, 9 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gruppen- und Toilettenzelt
  • Vollpension auf dem Trekking, in Delhi und Leh Halbpension
  • Busfahrten und Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Tragtiere, 15 kg Freigepäck
  • Trekkingbegleiter: Sirdar, Sherpa, Pferdetreiber, Koch

Bei uns außerdem enthalten

  • Genehmigung für die Sechstausender-Besteigung
  • Sicherheitsausrüstung wie medizinischer Sauerstoff
  • Geh- und Fixseile, Eisschrauben, Firnhaken
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Indien. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie hierzu die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und dabei besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

eVisum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 95,– bis € 115,–; fehlende Verpflegung und Getränke ca. € 80,– bis € 120,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung. | Vor Ort buchbar: Tagesausflug Agra inklusive Eintritte ab 2 Teilnehmern pro Person ca. € 130,–

Zusatzinformationen

Wichtige Hinweise:
Bei den Flügen nach/von Leh sind witterungsbedingt Flugverspätungen möglich. Der freie Tag in Delhi am Ende der Reise dient deshalb als Reserve und kann im Bedarfsfall entfallen.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter
Indien verfügt über unterschiedliche Klimata. Hierzu gehören tropisches Klima im Süden, subtropisches in Zentral- und Nordindien sowie gemäßigtes und alpines Klima in den Bergen. Großen Einfluss hat der Monsun, der meist im Juni einsetzt und in manchen Gebieten bis Anfang Oktober dauert. Deshalb gelten die Wintermonate allgemein als beste Reisezeit für Indien.

Ganz anders ist die Lage in den vom Sommermonsun verschonten Hochebenen im Nordwesten des Himalaya. Ladakh bietet von Juni bis September beste Bedingungen für Trekkingtouren. Das Klima ist angenehm mild und Sie können tagsüber mit Durchschnittstemperaturen um die 20°C rechnen. In den Nächten kann das Thermometer aber bis unter die Null-Grad-Grenze fallen. Entsprechend warme, funktionelle Bekleidung gehört deshalb ins Gepäck. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind Abschätzungen auch für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Leh (3500 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     -1     1      7     13    16    20    25     24     21    15     8      2
min.    -13   -12    -6     -1     1     7    10     10      6    -1    -7    -11
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     10     8       8     5    5    5    13     15     8    2    3     5


In Delhi erwarten Sie im Juli/August/September durchschnittliche Höchsttemperaturen um die 35°C, die in den Nächten im Schnitt um weniger als 10 Grad darunter liegen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Für das Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therma-Rest-Leichtluftmatratze mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Sie werden reich verpflegt – das Abendessen wird immer warm serviert. Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee. Im buddhistischen Ladakh serviert die Küche weder Rind noch Schwein. Die alternative Kost mit Reis, Gemüse, Lamm und Huhn ist sehr schmackhaft.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Delhi

2The Regent Villa Boutique Hotel***

Leh

4New Glacier View Hotel**

Trekking

9Zelt

Anforderungen

Technisch anspruchsvolle Hochtour für selbstständige Bergsteiger, für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis neun Stunden mitbringen. Seilfreies Gehen mit Pickel und Steigeisen in bis zu 30 Grad steilen, spaltenfreien Firnflanken, ist Ihnen vertraut. Bei steilen Passagen müssen Fixseile angebracht werden. Teilweise erwartet Sie leichte Blockkletterei (II). Die höchste Übernachtung erfolgt auf 5100 Metern.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.
 

Trekking

Technik:
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Kondition:
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Gipfel

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeINMAR
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Delhi

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt: € 375,–

Termine Sa 07.08.2021 bis Mo 23.08.2021 (Ausgebucht)

Sa 21.08.2021 bis Mo 06.09.2021 (Ausgebucht)