Sikkim – Kangchendzönga-Trekking: Vom Singalila-Kamm zum Goecha La

Beschreibung

  • Zelt-Trekking zwischen Nepal und Indien, 22 Tage
  • Sikkim und die Teeplantagen von Darjeeling
  • Bergwanderung entlang dem Singalila-Höhenrücken
  • Dubdi, Tashiding und Enchey:
    buddhistische Klöster von hohem Rang
  • Von den Subtropen ins vergletscherte Hochgebirge
  • Topziel: Goecha La View Point, 4690 m
  • Traumsicht auf den Achttausender Kangchendzönga 
  • Gipfelmöglichkeit: 
    - Singalila Peak, 3618 m
ab € 2.845,- pro Person

Programm

Vom Achttausender Kangchendzönga zieht ein Grat herab, der in der Singalila-Range seinen Abschluss findet. Hier startet unser Zelt-Trekking im Grenzgebiet zwischen Indien und Nepal. Es führt uns auf aussichtsreichen Höhenwegen tief ins Herz des Himalaya hinein. Eine Welt aus Gletschern und Gipfeln mit dem dritthöchsten Berg der Erde an der Spitze. Wir passieren kleine Dörfer und Weiler, gewöhnen uns Schritt für Schritt an die Höhe und zelten an schönsten Lagerplätzen. Und immer wieder die atemberaubende Sicht auf die hohen und höchsten Berge des Himalaya! Der „Kantsch“ wurde 1955 von George Band und Joe Brown erstbestiegen. Eichen- und Rhododendronwälder, Himalayatannen und Bergbambus begleiten uns. Maultiere und Yaks besorgen den Gepäcktransport. Vielleicht läßt sich sogar der Rote Panda in freier Wildbahn entdecken? In der „Teestadt“ Darjeeling und in Sikkim gehen wir auf Entdeckungsreise: die Klöster Dubdi und Tashiding sind zentrale Zeugnisse des Tibetischen Buddhismus. Höhepunkt ist der Goecha La View Point, 4690 m, wo Sie dem Kangchendzönga direkt gegenüberstehen.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug nach Indien
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Bagdogra – Kalimpong
Landung in Delhi, 218 m, und Flug nach Bagdogra in Westbengalen, 126 m. Der Bus bringt Sie in kurvenreicher Fahrt (60 km/3 h) durch schöne Teakholzbestände aus der Hitze des Tieflandes nach Kalimpong, 1250 m. Die kleine Himalaya-Stadt war ehemals ein blühendes Handelszentrum zwischen Nepal und Tibet. Sie wurde im Wechsel von den bhutanischen Königen und den Fürsten von Sikkim regiert. Die stattlichen Häuser erzählen heute noch von dieser Zeit. Auch der Bergsteiger und Forschungsreisende Heinrich Harrer und der Everest-Erstbesteiger Edmund Hillary haben sich hier wohlgefühlt. Vom Deolo Hill, mit 1700 Metern der höchste Punkt Kalimpongs, genießen Sie bei guter Witterung eine erste wunderbare Aussicht auf den „Kantsch“ und seine Trabanten. Übernachtung im Hotel.
[F/–/A]

3. Tag: Kalimpong – Gangtok
Die Weiterfahrt (75 km/3,5 h) beginnt nach einem Bummel über den Bazar, wo buntes Markttreiben herrscht. Schon bald erreichen Sie den Tista-Fluss und damit die Grenze zum ehemaligen Königreich Sikkim. Die landschaftlich reizvolle Strecke führt immer tiefer hinein in die grüne Bergwelt an der Südabdachung des Himalaya. Ziel ist Gangtok, die 1800 Meter hoch gelegene Hauptstadt. Sie gilt als kulturelles Bindeglied zwischen Nepal, Indien und Bhutan. Besichtigung der Klöster Rumtek und Enchey, das im Barockstil errichtet wurde. Nach dem Bezug der Hotelzimmer unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Altstadt. Das Zentrum des tibetischen Buddhismus ist umgeben von schönen Bambus, Laub- und Nadelwäldern. Gangtok wird vornehmlich von Nepalesen bewohnt, aber auch Lepchas und Bhotias sind hier beheimatet. Sehenswert sind das Museum für Tibetologie und der Do-drul Chörten mit seinen 108 Gebetsmühlen, den Sie im Uhrzeigersinn umrunden.
[F/–/A]

4. Tag: Gangtok – Uttarey
Der Bus bringt Sie in vielen Kehren und auf abwechslungsreicher Fahrt zur Ortschaft Uttarey, 2050 m. Dabei passieren Sie herrliche Wälder und weite Teeplantagen. Die Straßenverhältnisse wechseln von sehr gut bis schlecht – alles ist drin. Nach langer Fahrt (140 km/7 h)erreichen Sie die Siedlung im Westen des Landes und damit den Ausgangspunkt für das Kangchendzönga-Trekking. Bezug der Zimmer im einfachen Gästehaus Green Valley. Mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer besprechen Sie das Programm der Folgetage. Ausrüstungscheck. Letzte Vorbereitungen werden getroffen.  
[F/–/A]

5. Tag: Uttarey – Chewa Bhanjyang
Frühaufsteher unternehmen einen Ausflüg zum Frauenkloster etwas oberhalb des Dorfes. Hier betreibenen wenige Nonnen eine kleine Gompa mit Stupa und Blumengarten. Das Gepäck wird auf Maultiere verladen, dann beginnt Ihr Kangchendzönga-Trekking. Der Simphok Chu (Chu = Fluss) ist erster Wegweiser im Aufstieg zum Singalila-Höhenrücken. Sie passieren eine Fischaufzuchtstation und folgen dem schmalen Pflasterweg durch herrlichen Regenwald. Orchideenbulben hocken in Astgabeln. Gurgelnde Quellen und das klare Konzert der Vögel liefern Dschungelmusik. Die Mulis tragen Ihr Gepäck hinauf zur Singalila Range im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen Indien und Nepal. Von hier sind bei guter Witterung die Ketten der Singalila-Berge zu sehen, Das erste Zeltlager steht für zwei Nächte bei Chewa Bhanjyang, 3100 m. 
Hm 1300 ↓225 Gz 3,5 h [F/M/A]

6. Tag: Singalila Peak, 3618 m 
Akklimatisation ist jetzt „erste Bergsteigerpflicht“ und im Singalila-Nationalpark ein wahrer Genuss. Denn die Besteigung des 3618 Meter hohen Singalila Peak fördert nicht zur Ihre Höhenanapassung. Auch die Ausblicke auf die schnee- und eisbedeckten Himalayagipfel werden Schritt für Schritt gewaltiger. Neben den Achttausendern lassen sich auch berühmte Siebentausender wie Kumbhakarna und Kabru sehen. Am beeindruckendsten aber ist der Kangchendzönga mit seinem 8586 Meter hohen Hauptgipfel und den vier Nebengipfeln, die – mit Ausnahme des 7902 Meter hohen Kangbachen – ebenfalls um die 8500 Meter liegen. In der Sprache der Tibeter bedeutet Kangchendzönga sowie wie „die fünf Schatzkammern des ewigen Schnees“.
Hm 625 Gz 4 h [F/M/A]

7. Tag: Chewa Bhanjyang – Dhor
Nach dem Frühstück beschreiten Sie den Singalila-Bergrücken in nörlicher Richtung. Der Weg ist geprägt von dichtem Nebelwald. Wenn die Sonnenstrahlen ihr magisches Licht in die Schwaden tauchen, liegt ein eigentümlicher Zauber über dem Land. Aufstieg zu einem ersten Pass, 3525 m, und dann in stetem Auf und Ab weiter den Grenzkamm entlang. Sie blicken nach Nepal zur Linken und nach Sikkim zur Rechten und halten auf eine kleine Yakalm zu. Gebetsfahnen flattern vor weißen Eisgipfeln im weiten Rund. Schließlich werden die Zelte bei Dhor errichtet, 3700 m. Bei guter Witterung bietet sich am Abend ein besonderes Spektakel: wenn die Sonne hinter den Achttausendern Everest und Makalu versinkt.
Hm ↑1175 ↓575 Gz 6–7 h [F/M/A]

8. Tag: Dhor – Pare Megu
Der Kangchendzönga ist jetzt schon recht nah und erstrahlt im ersten Sonnenlicht. Die Maultiere wurden längst von Yaks abgelöst, die fortan den Gepäcktransport besorgen. Jezt folgen Sie dem schönen Panoramaweg nach Pare Megu und staunen über weite Rhododendronwälder und Rhabarberbestände. Das Land riecht und duftet. Zwischen Felsengärtchen findet sich rot gefärbter Knöterich. Zum Lunch serviert man Ihnen schöne Ausblicke auf die Eisriesen Jannu und Makalu. Im Rhythmus des Himalaya wandern Sie mit vielen „ups and downs“ und über mehrere kleine Pässe zur Siedlung Pare Megu, 3900 m. Sie freuen sich auf das Abendessen – vielleich serviert der Koch heute das schmackhafte nepalesische Nationalgericht Dal Bhat, dessen Grundbestandteile Reis und Linsen, Tomaten, Zwiebeln und Chili sind und das je nach Region mit verschiedenen Gewürzen wie Ingwer oder Koriander verfeinert wird.
Hm ↑750 ↓525 Gz 4–5 h [F/M/A]

9. Tag: Pare Megu – Garakhet – Has Pokhri
Nach dem Frühstück besteht Gelegenheit, einer nahe gelegenen Yakalm einen Besuch abzustatten. Ein schöner Aufstieg mit erhabener Sicht auf das Kabru-Massiv bringt Sie anschließend zum Garakhet-Pass, 4290 m. Sie befinden sich weiterhin im Grenzgebiet zu Nepal und werden heute auch einmal „die Seiten wechseln“. Rhododendren und Helmlock-Tannen bestimmen die Landschaft, bevor die Baumgrenze erreicht wird. Auf der Passhöhe findet sich ein heiliger See mit Steinaltar und vielen aufgestellten Steinplatten. Das tiefer liegende Tagesziel ist von hier schon gut einsehbar. Abstieg zum Has Pokhri (Pokhri = See), 4170 m, an dessen Ufer Sie in herrlicher Gebirgslandschaft zelten.
Hm ↑700 ↓475 Gz 4 h [F/M/A]

10. Tag: Has Pokhri – Gomathang
Am heiligen See Lam Pokhri vorbei, steigen Sie auf zum Danphe-Pass, 4480 m. Chörten und Gebetsfahnen zieren den bedeutenden Übergang. Der Achttausender Makalu wird erneut zum begehrten Fotomotiv. Wie eine Mauer erscheinen die Eisdome des Kangchendzönga-Massivs beim steilen Abstieg durch schönsten, wilden Bergdschungel zum heimeligen Wiesenlager Gomathang, 3800 m (zwei Nächte). Im Herbst haben sich die Blätter der Bäume schon verfärbt und verleihen dem Land sein rot-golden und ockerfarbenes Kleid. Wohlverdiente Rast nach einem langen Tag. Der heiße Tee und die warme Suppe tun gut.
Hm ↑500 ↓875 Gz 5–6 h [F/M/A]

11. Tag: Rast- und Reservetag
Ein verdienter Ruhetag, den Sie zur Erholung von den vorangegangenen Strapazen nutzen können. Sie genießen die freie Zeit in einem der verborgensten Winkel des Himalaya und lassen sich aus der Trekkingküche mit bescheidenen Mitteln verwöhnen. 
[F/M/A]

12. Tag: Gomathang – Tikip Chu
Wanderung über den Kamsey-Pass, 4200 m, und Abstieg in prächtigem Rhododendronwald hinab zum Zeltlager Tikip Chu, 3700 m (Chu = Fluss). Die Eiswände des „Kantsch“ ragen himmelhoch in die weißen Wolken. Er wurde am 25. Mai 1955 von George Band und Joe Brown erstbestiegen. Aber auch deutsche Expeditionen haben am Kangchendzönga Geschichte geschrieben wie die unter Leitung von Paul Bauer oder G.O. Dyhrenfurth in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts oder später unter Karl-Maria Herrligkoffer. 1975 gelang einer deutsch-österreichischen Expedition unter der Regie von Siegi Aeberli und Günter Sturm die zweite Besteigung des Westgipfels Yalung Kang. Reinhold Messner und Friedl Mutschlechner erreichten den Hauptgipfel 1982 im Alpinstil. Eine faszinierend-fremde Welt aus schroffen Felswänden und gewaltigen Gletschern.
Hm ↑750 ↓850 Gz 6 h [F/M/A]

13. Tag: Tikip Chu – Dzongri
Zu den Sommerweiden von Dzongri, 4030 m, gelangen Sie durch ein bewaldetes Hochtal. Zuletzt führt der Weg steil hoch zum schön gelegenen Lagerplatz. Sie genießen die Sicht auf die Sechstausender Ratong und Kabru Dome und die Siebentausender North Peak und South Peak. Ständig am Hang ansteigend, dann durch Blockwerk, zieht der Weg hoch zum 4362 Meter hohen Dzongri-Pass. Manchmal sind in der Region seltene Blauschafe zu sehen. Aber auch Buntfasane sind hier beheimatet. Abstieg durch Blockwerk, später durch Rhododendron- und Azaleenbestände und über Almgelände zum Camp Dzongri, 4030 m.  
Hm ↑650 ↓250 Gz 5 h [F/M/A]

14. Tag: Dzongri – Thangsing – Lobni
Nächstes Ziel ist Lobni. Sie wandern dicht an der Baumgrenze entlang. Leicht ansteigend führt der Pfad zu einem kleinen Sattel hinauf. Eine schöne Querung durch riesige Rhododendronbüsche schießt sich an. Die Himalaya-Szenerie um Sie herum wird zunehmend dramatisch. Die Sicht auf den 6691 Meter hohen Pandim und die dahinterliegenden Achttausendergipel des Kangchendzönga-Massivs ist umwerfend. Es folgt ein steiler Abstieg durch einen märchenhaften Rhododendronwald zur Hütte Kokchurung, 3725 m. Dann folgen Sie dem Bach nach Thangsing und weiter zum Lager Lobni, 4130 m. Am Fuß der Endmoräne des Onglaktang-Gletschers werden die Zelte aufgeschlagen. Weiter oben darf nicht mehr campiert werden. Sie befinden sich in der Heimat des Schneeleoparden und lauschen gespannt den Geschichten, die man sich hier erzählt.
Hm ↑500 ↓400 Gz 5 h [F/M/A]

15. Tag: Lobni – Goecha La – Thangsing
Der Aufbruch zum Pass Goecha La beginnt schon in den Morgenstunden im Schein der Stirnlampen. Denn die Sicht auf den „Kantsch“ ist zum Sonnenaufgang besonders klar und schön. Über Moränengrashänge steigen Sie auf zum Ende des Samiti-Sees und weiter zur ersten Passhöhe, dem Goecha La View Point, 4690 m. Der himmelhohe Pass rückt nah heran und macht seinem Namen alle Ehre. Denn das „verschlossene Tor“, die oberste Passhöhe des 4950 Meter hohen Goecha La, bleibt auch uns voraussichtlich verwehrt. Zumindest handhaben das die indischen Behörden in den letzten Jahren so. Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, bis zum obersten Punkt aufzusteigen, werden wir dies nutzen. Doch der mühsame Anstieg lohnt auf jeden Fall: Zum Greifen nah erscheinen die Eiswände des Kangchendzönga. Der dritthöchste Berg der Welt liegt vor Ihnen in voller Pracht! Grandioser Blick auf die Moränen-und Gletscherwelt des Onglaktangfirns mit seinen großen Gletscherseen. Eine Welt, die einen in Staunen versetzt. Vielleicht entdecken sie Edelweiß, Himalayascharten und Helychrysum, das auch als Currykraut Verwendung findet. Und mit viel Glück begegnet Ihnen eine Horde seltener Blauschafe. Abstieg nach Thangsing, 3930 m. Eine wahre Königsetappe!
Hm ↑650 ↓850 Gz 7 h [F/M/A]

16. Tag Thangsing – Tsokha
Abstieg den Bach entlang nach Kokchurung, wo Sie wieder neue Wege beschreiten. Während die Tragtiere den steilen Weg über Dzongri nehmen, entscheiden Sie sich für den traumhaften Pfad mach Pethang. Er führt ohne viel Auf und Ab durch einen herrlichen Bergwald, bis Sie bei Pethang wieder auf die Tragtierkarawane treffen. Nach dem Lunch steigen Sie, teilweise auf Holzbohlenwegen, weiter ab nach Tsokha. Sie beteiligen sich aktiv am UImweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der DreckSack, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Hohe Himalayatannen, Birken und Rhodododendren bestimmen das Landschaftsbild. Schließlich erreichen Sie die verlassene Tibetersiedlung Tsokha, 3000 m, die auf einem ausgesetzten Felssporn thront. Hier werden für eine Nacht die Zelte aufgeschlagen. Nach vielen Tagen im Hochgebirge sind das erste Cola oder Bier, die ein kleiner Shop anbietet, ein wahrer Hochgenuss.
Hm ↑300 ↓1200 Gz 6 h [F/M/A]

17. Tag: Tsokha – Yoksam
Das Trekking endet in Yoksam, 1770 m, wo Orchideen wuchern und Schmetterlinge gaukeln. Der Abstieg auf abenteuerlichem Urwaldpfad zwischen Bambus und Seidelbast bringt Sie auch in die Wärme. Vielleicht entdecken Sie unterwegs einen Roten Panda in freier Wildbahn? Yoksam bedeutet soviel wie „Treffpunkt der Mönche“. Die erste Hauptstadt Sikkims war zugleich die Inthronisierungsstätte der frühen Könige. Bezug der Zimmer in einem einfachen Hotel. Lohnend ist anschließend der Aufstieg zur Dubdi Gompa: Vom ältesten Kloster Sikkims genießt man eine herrliche Sicht ins Tal von Yoksam mit dem Fluss Rathong Chu. Am Abend werden Sie bei einem kleinen Fest von den Begleitern Abschied nehmen.
Hm ↑475 ↓1700 Gz 6–7 h [F/M/A]

18. Tag: Yuksam – Tashiding – Darjeeling
Über Pässe und Brücken gelangen Sie in die weltberühmte Stadt des Tees (140 km/6 h). Unterwegs besichtigen Sie das Kloster Tashiding, die bedeutendste und heiligste Stätte des Landes. Es wurde 1641 gegründet und gehört der Nyingma-Sekte des Tibetischen Buddhismus an. Dann verlassen Sie Sikkim und erreichen den indischen Bundesstaat Westbengalen. Im Hotel in Darjeeling, 2185 m, beziehen Sie die Zimmer für zwei Nächte. Bis ins 19. Jahrhundert war die Kleinstadt Teil des Königreiches Sikkim und von den Volksgruppen der Bhotia und Lepcha bewohnt. Dann lernten die Briten die „Hill Station” schätzen und bauten Darjeeling zur Sommerfrische aus. Darjeeling hat viele berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter den Everest-Besteiger Jamling Tenzing Norgay und die Schauspielerin Vivien Leigh („Vom Winde verweht“).Bei einem ersten Rundgang werden Sie feststellen: Die Architektur der Kolonialzeit ist überall präsent.
[F/–/A]

19.Tag: Besichtigung Darjeeling
Sie informieren sich im Mountain Museum über die Geschichte der Himalaya-Besteigungen, allen voran die des Mount Everest, besuchen den interessanten Zoo mit Aufzuchtstationen für  Schneeleoparden, Rote Pandas und Himalaya-Wölfe und natürlich eine Teeplantage: Vom First Flush bis zum Orange Pekoe wird hier alles produziert und in die ganze Welt verkauft. Wenn genügend Zeit bleibt und die Bahn in Bettrieb ist, fahren Sie ein Stück mit dem Toy Train, der Darjeling mit Siliguri verbindet. Die Schmalspurbahn hat bald 150 Jahre „auf dem Buckel” und gehört heute zum Weltkulturerbe.
[F/–/A]

20. Tag: Darjeeling – Bagdorga – Delhi
Busfahrt (80 km/3,5 h) zum Flughafen von Bagdogra, 126 m, von wo aus Ihr Flieger zurück nach Delhi startet. Sie beziehen die Zimmer im Hotel für zwei Nächte und haben die verbleibende Zeit zur freien Verfügung. 
[F/–/A]

21. Tag: Besichtigung der indischen Kapitale
Geführte Besichtigung der indischen Metropole: Alt-Delhi wird von Stadtmauern aus dem 17. Jahrhundert umfasst und kann nur durch die mächtigen Tore betreten werden. Innerhalb der Altstadt befindet sich das gigantische Rote Fort mit den Palastanlagen der Mogulkaiser. Sie schlendern zur von Shah Jahan erbauten Freitags-Moschee, unternehmen eine Rikscha-Fahrt und kommen in den überquellenden Basaren ins Stöbern. Alternativ kann ein Ausflug nach Agra, in die einstige Haupt- und Residenzstadt der Mogulkaiser mit Besichtigung des berühmten Grabmals Taj Mahal, unternommen werden (Buchung und Bezahlung vor Ort). Letzte Hotelnacht in Indien.
[F/–/A] 

22. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer an den Kulturtagen in Delhi, Kalimpong, Gangtok und Darjeeling
  • Englisch sprechender einheimischer Bergführer an den Trekkingtagen
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Delhi und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Delhi
  • Air India oder Go Air Flüge in der Economy-Klasse ab/bis Delhi nach Bagdogra und zurück, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • Flughafentransfers und Busfahrten lt. Programm
  • Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Vollpension auf dem Trekking, sonst Halbpension                        
  • 6 x Hotel*** im DZ, 1 x einfaches Hotel im DZ, 1 x einfaches Gästehaus im DZ                                 
  • 12 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gepäcktransport durch Mulis, Pferde und/oder Yaks, 15 kg Freigepäck
  • Gruppen- und Toilettenzelt 
  • Trekkingbegleiter: Sirdar, Sherpa, Koch

Bei uns außerdem enthalten

  • Trekkingpermit für Sikkim
  • Sicherheitsausrüstung wie medizinischer Sauerstoff
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein) und Visum für Indien.

Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit den Reisehinweisen.

Zusatzkosten:

eVisum ca. € 25,– zzgl. Servicegebühr bei Beantragung über den Visa Dienst Bonn ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 110,– bis € 130,–; fehlende Verpflegung und Getränke ca. € 100,– bis € 140,–; in Sikkim müssen vpr Ort Gebühren fürs Fotografieren und Filmen entrichtet werden: Foto ca. € 10,– bzw. Film ca. € 450,– für die Reise; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen:

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Delhi

2Boutique-Hotel The Regent Villa***

Kalimpong

1Hotel The Park oder Hotel The Shire***

Gangtok

1Hotel Netuk House or Hotel Summit Denzong***

Uttarey

1Gästehaus Green Valley

Trekking

12Zelt

Yuksam

1einfaches Hotel

Darjeeling

2Hotel Seven Seventeen***

Anforderungen

Voraussetzungen

Technisch anspruchsvolle Bergwanderung mit Gehzeiten von 4 bis 7 Stunden. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 4170 Meter Höhe.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeINGOE
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Delhi

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 93 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

NEU: Für Abflüge ab 01.01.2020 kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt: € 445,–

Termine Mi 30.09.2020 bis Mi 21.10.2020
ab 2.845,- €

Mi 14.10.2020 bis Mi 04.11.2020
ab 2.845,- €

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Henrik Hoeffling

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Henrik Hoeffling
Telefon: 089/642 40 125Telefon: 089/642 40 125
E-Mail sendenE-Mail: hoeffling@dav-summit-club.de