Zelt-Trekking Markha Valley: Eisberge und Klöster im Hemis-Nationalpark

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Anspruchsvolles Zelt-Trekking, 14 Tage
  • Klöster und Burgen – Ladakhs kulturelles Erbe
  • Faszinierend: die Welt des Tibetischen Buddhismus
  • Im Hemis-Nationalpark, der Heimat des Schneeleoparden
  • Königsetappe über den 5236 Meter hohen Kongmaru-Pass
  • Begegnungen mit Pilgern, Händlern und Mönchen
  • Durch das Markha Valley zu den Almböden von Nimaling
  • Delhi mit den Palastanlagen der Mogulkaiser
    und Agra mit dem Taj Mahal (fakultativ)
  • Gewaltige Gletscher und Sechstausender-Gipfel

Programm

Zelt-Trekking im Hemis-Nationalpark, wo Ladakh am schönsten ist. Dörfer und Gompas reihen sich entlang dem Markha-Fluss. Ruinen von Klosterburgen sind stille Zeugen buddhistischer Mönchskultur. In einer Woche wandern wir von Chilling im Tal des Zanskar-Flusses durch das grüne Markha-Tal. Wir erreichen den Almboden von Nimaling unter dem Sechstausender Kang Yatse und queren den 5236 Meter Hohen Kongmaru-Pass. Dabei erleben wir Landschaften von großer Schönheit und Urgewalt. Mit fruchtbaren Oasen, schroffen Felsen und eisbedeckten Bergen. Bei der Begegnung mit den freundlichen Ladakhis und mit Hirten erfahren wir viel über die einfache Lebensweise im Himalaya. Der Hemis-Nationalpark ist aber auch ein Tier- und Pflanzenparadies. Mit leuchtenden Gerstenfeldern, blühenden Blumenwiesen und Edelweiss auf steinigem Grund. Mit bunten Vogelarten, Murmeltieren und seltenen Blauschafen. Ein Refugium für Steinböcke und den Schneeleoparden, von dem es im Nationalpark an die fünfzig geben soll. Zu den kulturellen Höhepunkten gehören die alten Klöster Hemis und Tikse im Tal des Indus-Flusses und der neue Shanti-Stupa bei Leh: „Kleintibet“ gestern und heute.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug nach Indien
Abflug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Leh
Landung in Delhi, 218 m, und Weiterflug nach Leh, 3500 m, in den frühen Morgenstunden. Ihr Kultur- und Bergwanderführer erwartet Sie bereits. Transfer zum Hotel, wo Sie die Zimmer für drei Nächte beziehen. Frühstück und Freizeit. Sie können sich ein wenig aufs Ohr legen oder einen ersten Spaziergang machen. Ihr Körper muss sich erst an die ungewohnte Höhe gewöhnen. Nachmittags ist eine kleine Stadtführung geplant, zur ersten Orientierung, mit Bummel über den Markt.
[F/–/A] 

3. Tag: Klosterleben in „Kleintibet“
Der Königspalast von Shey, strategisch auf einem Felsen über dem Indus thronende ehemalige Sommerresidenz mit Mani-Mauern, Palastruinen und Chörten, war bis 1470 das politische Zentrum Ladakhs. Im Inneren des prächtigen Gebäudes staunen Sie über eine 350 Jahre alte Buddha-Statue aus Kupfer und Gold, die größte in „Kleintibet”. Dann unternehmen Sie eine kurze Wanderung nach Tikse: Das bedeutende Kloster gehört zur Gelugpa-Schule und thront imposant auf der Kuppe eines Hügels. Tikse ist die Miniaturausgabe des Potala-Palastes von Lhasa. In der Gebetshalle verehren die Buddhisten eine seltene Darstellung des „Buddha der Zukunft“. 
Gz 1,5 h [F/–/A] 

4. Tag: Leh mit Königspalast und Shanti-Stupa
In und um Leh unternehmen Sie kurze und erholsame Ausflüge und verbessern dabei ganz nebenbei Ihre Akklimatisation. Der alte Königspalast auf dem Namgyal-Hügel ist ebenso sehenswert wie die kleine Tsemo Gompa und der recht moderne Shanti-Stupa. Dahinter erhebt sich das über sechstausend Meter hohe Massiv des Stok Kangri – das Sie während des Trekkings umwandern. Sie genießen den Blick ins Gebirge und in das Tal des Indus-Flusses mit der Hauptstadt Leh und versprengten Dörfern. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel über den Basar. Bei Besichtigungen und Spaziergängen gewöhnen Sie Körper und Geist an die Höhe.
Gz 1,5 h [F/–/A]

5. Tag: Fahrt nach Chilling | Trekking bis Skiu
Fahrt (60 km/2 h) entlang dem mächtigen Indus-Fluss, später entlang dem Zanskar River, nach Chilling, 3210 m. Gepäck, das nicht auf dem Trekking benötigt wird, bleibt im Storeroom des Hotels zurück. Bei Chilling wird der Zanskar-Fluss gequert. Am anderen Ufer erwarten Sie bereits die Begleiter mit den Tragtieren. Der Kultur- und Bergwanderführer kümmert sich um die Verteilung der Lasten. Dann beginnt das Ladakh-Trekking, das Sie eine Woche lang durch den Hemis-Nationalpark führen wird. Gemächlicher Aufstieg zum Kuki La (La = Pass), 3420 m. Hier öffnet sich der Blick auf das Markha Valley. Jetzt lassen Sie den Zanskar River „links liegen“ und steigen entlang dem Markha-Fluss ab. Dabei passieren Sie die Siedlung Kaya mit den Ruinen einer alten Gompa (Gompa = Kloster). Schließlich ist das Tagesziel Skiu erreicht. Der ganze Stolz der kleinen Siedlung ist das neue Kloster aus den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. In 3340 Metern Höhe wird erstmals das Zeltlager errichtet. Und am Abend serviert der Koch mit einfachen Mitteln ein schmackhaftes Drei-Gänge-Menue. 
Hm ↑400 ↓↑275 Gz 3 h [F/M/A]

6. Tag: Skiu – Markha
Wanderung durch das Markha-Tal flussaufwärts. Das grüne Schwemmland ist fruchtbar und bietet ideale Weidegründe für die Tragtiere. Manimauern und alte Chörten, die meisten davon verfallen, finden sich entlang des Weges. Nach Sara beeindruckt eine verlassene Gompa mit rot eingefärbten Hörnern. Buschwerk wechselt mit grünen Gerstefeldern und allerhand wilden Kräutern. Das Land ist grün und duftet. Mehrmals wird heute der Markha-Fluss überquert, teilweise auf Brücken und dann wieder im Flussbett, wobei das Wasser je nach Witterung knietief sein kann. Sie passieren die Siedlungen Chaluk und Tangit. Dann kommt der große Ort Markha in Sicht. Unter den Ruinen der verfallenen Burg werden in 3800 Metern Höhe die Zelte stehen. Der Bergbach Markha Chu zieht vom Sechstausender Shuko Kangri herab. Vielleicht streifen Sie am Nachmittag durch die stattliche Siedlung? Im Gespräch mit der einheimischen Bevölkerung erfahren Sie viel über das einfache Leben in Ladakh – Ihr Kultur- und Bergwanderführer macht die Kontakte. Auch ein Besuch der Gompa mit schönen Fresken lohnt sich. 
Hm ↑675 ↓225 Gz 6 h [F/M/A]

7. Tag: Markha – Thachungtse
Es bleibt weiterhin spannend, denn auch heute haben Sie es mit einigen Flussquerungen zu tun. Bunte Vögel zeigen sich: Bachstelzchen, Rotschwänzchen, Wiedehopf ... Im Aufstieg nach Hankar kann vielleicht die Tsetang Gompa hoch über dem Flusstal besichtigt werden. Sie durchqueren die aride Hochwüste, bevor sich das Terrain Schritt für Schritt gebirgiger zeigt. Der Sechstausender Kang Yatse steht wunderbar im Talschluss. Schließlich führen steile Serpentinen hinauf zu einer Stupa. Von hier hat man einen freien Blick auf die Felder von Thachungtse. Abstieg zum Lagerplatz auf weitem Almgelände. 4300 m. Der Hemis-Nationpark ist wichtiger Lebensraum für viele Wildtiere wie Argalis, Sibirische Steinböcke und Ladakh-Urials mit ihren markanten Hörnern. An die fünfzig Schneeleoparden haben im Park ein Rückzugsgebiet gefunden. Die Chancen, einen der scheuen Irbisse in freier Wildbahn beobachten zu können, sind allerdings gering. Mit etwas Glück werden Sie heute Langschwanz-Murmeltiere entdecken oder seltene Blauschafe.
Hm ↑750 ↓250  Gz 6 h [F/M/A]

8. Tag: Thachungtse – Nimaling
Eine Etappe, die viel Abwechslung verspricht. Vorbei an bizarren Erdpyramiden, die Wind und Wetter aus dem Fels gewaschen haben, geht es weiter bergan. Edelweiss fühlen sich auf dem steinigen Untergrund wohl. Ein kleiner Bergsee lädt zur willkommenen Mittagsrast. Aufstieg zu den Almböden von Nimaling, 4850 m, wo sich das Tal öffnet. In den Sommermonaten weiden Hirten ihre Herden: Schafe, Ziegen und Dzos; sie wohnen in steinernen Hütten und bieten frischen Yoghurt und köstlichen Käse zum Kauf an. An den Abenden, nachdem die Tiere von den umliegenden Hängen ins Tal getrieben wurden, sieht man diese gerne auch durch das Zeltlager spazieren – immer auf der Suche nach Essbarem. Die dominierende Berggestalt ist der Kang Yatse, 6400 m, mit seinen vielen Nebengipfeln. Am Nachmittag können Sie noch ein Stück weit zu einem Aussichtspunkt aufsteigen, wo sich eine besonders gute Sicht auf die Gletscher bietet. An diesem schönen Platz werden Sie zwei Nächte verbringen.
Hm ↑600 ↓50 Gz 3 h [F/M/A]

9. Tag: Rast- und Reservetag
Ein verdienter Ruhetag, den Sie zur Erholung und Entspannung nutzen können. Das hügelige Weideland ist weitläufig und erstreckt sich bis zum Sechstausender Kang Yatse. Neben den beiden Hauptgipfeln weist das Bergmassiv vier weitere Erhebungen über sechstausend Meter auf. Sie genießen die großartige Sicht auf die faszinierende Berg- und Gletscherwelt Ladakhs und steigen vielleicht bis ins Kang-Yatse-Basislager auf, 4970 m. Oder Sie folgen dem Nimaling Chu flussaufwärts bis zum Basecamp für den Regoni Mallai Ri, 5100 m. Exkursionen, die Ihnen immer wieder neue, spektakuläre Ansichten auf die Eisberge im Hemis-Nationalpark bescheren. Im Lager Nimaling werden Sie aus der Trekkingküche reich verpflegt und genießen die freie Zeit an einem der schönsten Flecken des Himalaya.
[F/M/A]

10. Tag: Nimaling – Kongmaru La – Chokdo
Die „Königsetappe“ auf diesem Ladakh-Trekking stellt zweifellos die Überschreitung des Kongmaru La dar. Im Aufstieg zum Pass wird die Sicht auf die Berge, die sich in allen Farben zeigen, immer prächtiger. Edelweiss stehen in Blüte und Enzian. Schließlich der letzte Aufschwung in Serpentinen, dann sind die glückbringenden Gebetsfahnen auf der Passhöhe erreicht, 5236 m. Der Blick fällt zurück auf den 6400 Meter hohen Kang Yatse, den höchsten Gipfel der Ladakh Range. Viele weitere Himalaya-Größen spitzen aus den Bergketten hervor, die sich Welle an Welle aneinanderreihen. Dazu gehören die Siebentausender Nun und Kun und die Eisriesen der Stok-Kangri-Gruppe. Bei guten Sichtverhältnissen sind im Norden sogar die Karakorum-Berge auszumachen. Der Kongmaru La verbindet das Markha- mit dem Indus-Tal. Bei Schnee und Sturm kann seine Überschreitung auch zum einem anspruchsvollen Unternehmen werden. Abstieg in vielen Kehren und durch eine Schlucht in das aride Hochtal von Chokdo, 4150 m, wo Sie eine prächtige Schlucht mit wunderschönen, purpurfarbenen Felswänden erwartet. Man kann sich kaum satt sehen an diesem Naturspektakel! Bei der Siedlung Chokdo findet sich ein geeigneter Lagerplatz. Gemeinsam mit Ihrem Kultur- und Bergwanderführer durchstreifen Sie den Ort und kommen sicher mit den Bewohnern bei einem Glas Tee ins Gespräch. Und am Abend feiern Sie bei einem kleinen Fest Abschied von den Begleitern.
Hm ↑400 ↓1100 Gz 5–6 h [F/M/A]

11. Tag: Chukdo – Shang Sumdo | Fahrt über Hemis nach Leh
Trekkingende in Shang Sumdo, 3690 m, nach einer kurzen Schlussetappe. Sie beteiligen sich aktiv am Umweltprogramm des DAV Summit Club und nehmen Problemmüll wie Batterien wieder mit. Der DreckSack, den Sie mit den Reiseunterlagen erhalten, leistet dabei wertvolle Hilfe. Fahrzeuge holen Sie ab und bringen Sie zum Kloster Hemis, das dem Nationalpark seinen Namen gab. Es ist das größte und reichste Kloster des Landes. Auf dem Pilgerweg zwischen langen Manimauern geht es zu den berühmten Sakralbauten. Der Klosterrundgang zeigt große Hallen, Wandmalereien und einen fünf Meter hohen, feuervergoldeten Buddha Shakyamuni. Der Duft von Butterlampen und Räucherstäbchen liegt in der Luft. Dann bringt Sie der Bus (Fahrt insgesamt 70 km/2 h) zum bereits bekannten Hotel in Leh, 3500 m. Nach den Tagen im Hochgebirge freuen Sie sich wieder auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation. 
Hm ↓450 Gz 1,5 h [F/–/A]

12. Tag: Flug nach Delhi
Der Flieger bringt Sie zurück in Indiens Hauptstadt, 218 m, wo Sie für zwei Nächte die Zimmer im Hotel beziehen. Es geht ganz schön abwärts, aus den Bergen Ladakhs in die weiten Steppen am Yamuna-Fluss. Sightseeing und Shopping nach Lust und Laune. Ein Ausflug nach Agra, in die einstige Haupt- und Residenzstadt der Mogulkaiser mit Besichtigung des berühmten Grabmals Taj Mahal, kann fakultativ unternommen werden (Buchung und Bezahlung vor Ort). Alternativ genießen Sie in Delhi die freie Zeit ganz nach Belieben.
[F/–/A]

13. Tag: Besichtigung der indischen Kapitale
Geführte Besichtigung der indischen Metropole: Alt-Delhi wird von Stadtmauern aus dem 17. Jahrhundert umfasst und kann nur durch die mächtigen Tore betreten werden. Innerhalb der Altstadt befindet sich das gigantische Rote Fort mit den Palastanlagen der Mogulkaiser. Sie schlendern zur von Shah Jahan erbauten Freitags-Moschee, unternehmen eine Rikscha-Fahrt und kommen in den überquellenden Basaren ins Stöbern. Letzte Hotelnacht in Indien.
[F/–/A] 

14. Tag: Rückflug und Ankunft
Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul und Ankunft am gewählten Heimatflughafen.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechender einheimischer Kultur- und Bergwanderführer an den Kulturtagen
  • Englisch sprechender einheimischer Bergführer an den Trekkingtagen
  • Turkish Airlines Flüge ab/bis Deutschland, Österreich oder der Schweiz in der Economy-Klasse über Istanbul nach Delhi und zurück, inklusive Flughafengebühren, 23 kg Freigepäck und Flughafentransfers in Delhi
  • Air India oder Go Air Flüge in der Economy-Klasse Delhi–Leh und zurück, inklusive Flughafengebühren, 20 kg Freigepäck und 7 kg Handgepäck
  • 2 x Hotel*** im DZ, 4 x Hotel** im DZ, 6 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
  • Gruppen- und Toilettenzelt
  • Vollpension auf dem Trekking, in Delhi und Leh Halbpension
  • Busfahrten und Eintritte für Besichtigungen lt. Programm
  • Gepäcktransport auf dem Trekking durch Tragtiere, 15 kg Freigepäck
  • Trekkingbegleiter: Sirdar, Sherpa, Pferdetreiber, Koch

Bei uns außerdem enthalten

  • Genehmigung für die Sechstausender-Besteigung
  • Sicherheitsausrüstung wie medizinischer Sauerstoff
  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

4–12 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein), Trekkingpermit und Visum für Indien. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie hierzu die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und dabei besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

eVisum ca. € 25,–; Trinkgelder ca. € 80,– bis € 100,–; fehlende Verpflegung und Getränke ca. € 80,– bis € 120,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung. | Vor Ort buchbar: Tagesausflug Agra inklusive Eintritte ab 2 Teilnehmern pro Person ca. € 130,–

Zusatzinformationen

Wichtige Hinweise:
Bei den Flügen nach/von Leh sind witterungsbedingt Flugverspätungen möglich. Der freie Tag in Delhi am Ende der Reise dient deshalb als Reserve und kann im Bedarfsfall entfallen.

Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter
Indien verfügt über unterschiedliche Klimata. Hierzu gehören tropisches Klima im Süden, subtropisches in Zentral- und Nordindien sowie gemäßigtes und alpines Klima in den Bergen. Großen Einfluss hat der Monsun, der meist im Juni einsetzt und in manchen Gebieten bis Anfang Oktober dauert. Deshalb gelten die Wintermonate allgemein als beste Reisezeit für Indien.

Ganz anders ist die Lage in den vom Sommermonsun verschonten Hochebenen im Nordwesten des Himalaya. Ladakh bietet von Juni bis September beste Bedingungen für Trekkingtouren. Das Klima ist angenehm mild und Sie können tagsüber mit Durchschnittstemperaturen um die 20°C rechnen. In den Nächten kann das Thermometer aber bis unter die Null-Grad-Grenze fallen. Entsprechend warme, funktionelle Bekleidung gehört deshalb ins Gepäck. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind Abschätzungen auch für höhere Regionen möglich:

Mittlere Temperaturen Leh (3500 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.     -1     1      7     13    16    20    25     24     21    15     8      2
min.    -13   -12    -6     -1     1     7    10     10      6    -1    -7    -11
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm     10     8       8     5    5    5    13     15     8    2    3     5


In Delhi erwarten Sie im Juli/August/September durchschnittliche Höchsttemperaturen um die 35°C, die in den Nächten im Schnitt um weniger als 10 Grad darunter liegen.

Empfehlungen vom Arzt zum Höhenbergsteigen:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

Für das Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therma-Rest-Leichtluftmatratze mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Sie werden reich verpflegt – das Abendessen wird immer warm serviert. Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee. Im buddhistischen Ladakh serviert die Küche weder Rind noch Schwein. Die alternative Kost mit Reis, Gemüse, Lamm und Huhn ist sehr schmackhaft.
 

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Delhi

2The Regent Villa Boutique Hotel***

Leh

4New Glacier View Hotel**

Trekking

6Zelt

Anforderungen

Technisch anspruchsvolles Trekking für die Sie Gesundheit und Kondition für Gehzeiten bis sechs Stunden mitbringen. An einigen Trekkingtagen ist immer wieder mit Flussquerungen zu rechen. Schneefälle sind auch in den Sommermonaten möglich, dann wird die Überschreitung des 5236 Meter hohen Kongmaru-Passes deutlich erschwert. Die höchste Übernachtung erfolgt auf den Almböden von Nimaling in 4850 Metern Höhe.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.
 

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeINMAT
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart Flug

Flug mit Turkish Airlines ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz über Istanbul nach/ab Kathmandu

Mögliche Abflughäfen in Deutschland:
TXL Berlin   BRE Bremen   CGN Köln   DUS Düsseldorf   FRA Frankfurt   HAJ Hannover   HAM Hamburg   LEJ Leipzig/Halle   MUC München   NUE Nürnberg   STR Stuttgart

Mögliche Abflughäfen in Österreich:
SZG Salzburg   VIE Wien

Mögliche Abflughäfen in der Schweiz:
BSL Basel   GVA Genf   ZRH Zürich

Bitte den gewünschten Abflughafen bei Buchung angeben.

Flugzeiten für die Flüge nach/ab Istanbul können frühestens 4 Wochen vor Reisebeginn mit Erhalt der Reiseunterlagen mitgeteilt werden. Flugplan- und Flugzeitenänderungen seitens Turkish Airlines bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Anmeldeschluss: 63 Tage vor Reisebeginn, danach Flug auf Anfrage wegen Rückgabe Flugkontingent – Flugaufpreis entsteht!

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer/Einzelzelt: € 345,–

Termine Do 05.08.2021 bis Mi 18.08.2021 (Ausgebucht)

Do 19.08.2021 bis Mi 01.09.2021 (Ausgebucht)