Sonderangebot „Sieben Tage in Tibet“ – Beijing, Xian, Lhasa-Bahn und Große Mauer

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

  • Kulturreise mit leichten Tageswanderungen, 14 Tage
  • Beijings „Verbotene Stadt“ und die Große Mauer
  • Klosterleben auf dem „Dach der Welt“: Sera und Drepung
  • Tibets Hauptstadt Lhasa mit dem Potala-Palast
  • Blick auf den Siebentausender Nychentangla
  • Hohe Pässe und der zauberhafte Yamdrok-See
  • Lamaismus und Buddhismus in Schigatse und Gyantse
  • Fahrt mit der Lhasa-Bahn über das tibetische Hochplateau
  • Weltkulturerbe: Die Terrakotta-Armee von Xian

Programm

Das „Reich der Mitte“ und das „Dach der Welt“ in den Wintermonaten erleben: Das Hochland von Tibet um die Städte Lhasa und Schigatse ist zu dieser Zeit geprägt von meist blauem Himmel und viel Sonnenschein. Die Temperaturen erreichen bis zu 15 Grad. Nur in der Nacht und in den frühen Morgenstunden sind Minusgrade zu erwarten. Niederschläge gibt es kaum. Dafür beheizte Hotels und Busse, die wohligen Komfort versprechen. Kühler ist es in Beijing, wo im November und im Februar mit Mittagstemperaturen um die acht Grad gerechnet werden kann und das Thermometer im Dezember und Januar nur etwas über Null klettert. Xian liegt klimatisch irgendwo dazwischen. Die trockene Jahreszeit bietet gute Voraussetzungen, um den Kaiserpalast und die Große Mauer, das Hochland von Tibet mit seiner einmaligen Mönchskultur und Xian mit der berühmten Terrakotta-Armee kennenzulernen. Akklimatisation bringen die Besichtigungstage in und um Lhasa, wo nicht nur der Potala-Palast großen Eindruck macht. Über hohe Pässe gelangen Sie zum zauberhaften Yamdrok-See und zu den bedeutenden Klosterstädten Gyantse und Schigatse. Die Fahrt mit der spektakulären Lhasa-Bahn über Permafrostboden und Nomadenland führt bis in 5072 Meter Höhe und bildet den Höhepunkt der Reise. Sieben Tage verbringen Sie in Tibet. Da werden Erinnerungen wach. An Heinrich Harrer und den Dalai Lama. Und an den Spielfilm „Sieben Jahre in Tibet“ von Jean-Jacques Annaud mit Brad Pitt in der Hauptrolle. Nicht nur der sagenhaft günstige Preis, sondern auch die überschaubare Zahl der Besucher machen diese Reise nach Tibet im Winter so lohnenswert.

Erläuterungen:  Gz 5 h Die Gehzeit ohne Pausen beträgt fünf Stunden.
Hm ↑100 ↓200 Höhenmeter im Aufstieg bzw. im Abstieg.
[F/M/–] [F/–/A] [–/–/A]  Enthaltene Mahlzeiten:  F = Frühstück;  M = Mittagessen;  A = Abendessen.

1. Tag: Abflug von Frankfurt
Flug mit Air China von Frankfurt nonstop nach China.

2. Tag: Ankunft in Beijing
Landung in der Hauptstadt Chinas, 43 m, wo Sie am Flughafen erwartet werden. Begrüßung durch den Kultur- und Bergwanderführer und Fahrt in die Innenstadt. Zum Auftakt besuchen Sie den Sommerpalast der Kaiser aus dem 18. Jahrhundert, der als Höhepunkt chinesischer Architektur und Landschaftsgestaltung gilt. Bezug der Zimmer im Hotel für drei Nächte. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Zum Abendessen empfehlen wir Ihnen das ausgezeichndete Hotelrestaurant oder eine Gaststätte in der Umgebung. Sicher reicht man Ihnen Stäbchen – Sie sind im „Reich der Mitte” angekommen. 

3. Tag: Besichtigung der Kaiserstadt
Der Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt sind erste große Höhepunkte, die Sie idealerweise mit der U-Bahn und zu Fuß erreichen. Über siebenhundert Jahre war Beijing Hauptstadt im „Reich der Mitte” und prunkvoller Sitz der Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Sie bauten ihre Residenz in üppiger Pracht und Vielfalt mit Palästen, Gärten und Pagoden aus. Nach dem Besuch des Kaiserpalastes bummeln Sie durch das historische Qianmen-Viertel, besteigen zur besseren Aussicht den nördlich gelegenen Kohlehügel und spazieren durch die traditionellen, „Hutong“ genannten Wohnhöfe in der Umgebung des Glockenturms. Auf Wunsch bietet der Besuch kleiner typischer Restaurants die Möglichkeit, Snacks verschiedenster Geschmacksrichtungen zu probieren.
[F/–/–]

4. Tag: Tagesausflug zur Großen Mauer,
Ausflug zur Großen Mauer, wo Sie ein Stück des 5400 Kilometer langen und 2600 Jahre alten Bollwerks zu Fuß begehen. Erste Bauabschnitte datieren bereits in vorchristliche Zeit, das heute weithin bekannte Erscheinungsbild basiert auf den Festungs- und Verteidigungsbauten aus der Epoche der Ming-Dynastie. Fahrt nach Gubeikou (120 km/2,5 h), wo die Erkundung startet. Die Große Mauer war einst wichtige Schlüsselstelle zwischen dem chinesischen Reich und der Mongolei. Neben restaurierten Abschnitten spazieren Sie auch durch Wäldchen und Felder entlang der Großen Mauer und begehen Strecken, die nicht instandgesetzt und deshalb besonders authentisch sind. In einem Bauerndorf unterwegs können Sie kalte Geränke erstehen. Ein steiler Anstieg führt zum Mauerabschnitt von Jinshanling, der gut restauriert wurde und das gewaltige Bollwerk in intaktem Zustand präsentiert. Schritt für Schritt teils auf breit gepflastertem, zinnenbewehrtem Mauerweg dem welligen Auf und Ab der grünen, dicht bewaldeten Hügellandschaft folgend, wandern Sie – vorbei an teilweise Zitadellen und Wachtürmen – über Chinas große historische Vergangenheit. Rückkehr zum Hotel in Beijing. Schließlich lockt zum Abendessen die exzellente chinesische Küche mit – wie könnte es anders sein? – original Peking-Ente.
Hm ↑↓500 Gz 4 h [F/–/A]

5. Tag: Flug nach Tibet
„Luftsprung” auf das tibetische Hochland. Ihr Kultur- und Bergwanderführer erwartet Sie bereits am Flughafen von Lhasa. Fahrt zum Hotel in der tibetischen Hauptstadt, 3680 m, wo Sie sich für drei Nächte einquartieren. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Sie können sich ein wenig aufs Ohr legen oder einen ersten Spaziergang machen. Ihr Körper muss sich erst an die ungewöhnte Höhe gewohnen ...
[F/–/–]

6.–7. Tag: Lhasa und berühmte Klöster
Tibets Hauptstadt Lhasa und den Klöstern in der Umgebung sind zwei volle Tage gewidmet. Dabei erleben Sie eine eigentümliche Symbiose aus Mittelalter und Moderne, aus alter tibetischer Tradition und chinesischem Fortschrittsdenken. Der berühmte Potala-Palast, in dem einst Heinrich Harrer den jungen Dalai Lama unterrichtete, findet sich ebenso auf der Liste der erstklassigen Besichtigungen wie die Gelugpka-Klöster Sera und Drepung. Letzteres galt mit siebentausend Mönchen einst als größte Abtei der Welt. Und natürlich statten Sie dem zentralen Jokhang, dem heiligsten Tempel Tibets, einen Besuch ab. Kultur auf höchstem Niveau – die Akklimatisation erfolgt ganz nebenbei.
[F/–/–]

8.–9. Tag: Gyantse und Schigatse
Die Fahrt zum zauberhaften Yamdrok-See führt über den 4640 Meter hohen Pass Kamba La. Am Südufer befindet sich das Kloster Samding, das einzige Kloster Tibets mit einer reinkarnierten Äbtissin. Kleine Wanderung am heiligen See, 4339 m. Sie lassen sich Zeit, um die einmaligen Landschaftsbilder in Ruhe aufnehmen zu können. Nächste Station ist Gyantse, 3800 m, mit dem 1472 errichtete Kumbum-Chörten, dem berühmten „Stupa der Hunderttausend Bildnisse”. Genauer betrachtet besteht der Sakralbau aus vier Stockwerken, 108 Kapellen und zehntausend Wandbildern. Schließlich erreichen Sie nach erlebnisreicher Fahrt (320 km/6–7 h) das Hotel in Schigatse, 3900 m, wo Sie sich für zwei Nächte wohnlich einrichten. Hier, in fast viertausend Metern Höhe, macht sich das Akklimatisationsprogramm der Vortage positiv bemerkbar. Das 1447 gegründete große Gelugpa-Kloster Tashilunpo werden Sie am darauffolgenden Vormittag besuchen. Es ist der traditionelle Sitz des Pantschen Lama, des zweithöchsten tibetischen Würdenträgers. Auch hier nehmen Sie sich Zeit, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen, von denen es nach Aussage des berühmten Asien-Forschers Sven Hedin so viele gibt, das keine Zeit der Welt ausreichen könne, um alle Schätze zu begutachten. Sie streifen über den großen, lebhaften Markt von Schigatse, kommen in engen Kontakt mit den Tibetern und haben am Nachmittag Zeit, die faszinierende Stadt am Zusammenfluss von Yarlung Tsangpo (Brahmaputra) und Nangchu „auf eigene Faust“ zu erkunden.
Gz 1,5 h  [F/–/A]

10. Tag: Rückfahrt nach Lhasa
Der Bus fährt Sie zurück nach Lhasa (230 km/5 h), 3680 m. Teilweise nehmen die Fahrzeuge eine andere Route direkt entlang dem mächtigen Fluss Tsangpo. Noch einmal überfahren Sie hohe Pässe und genießen die weiten Aussichten. Der Siebentausender Nyechanthangla ist zu sehen. Bezug der Zimmer im bekannten Hotel in Lhasa und letzte Übernachtung in Tibet.
[F/–/–]

11.–12. Tag: Fahrt mit der Tibet-Bahn
„Sieben Jahre in Tibet“ lautet der Titel des berühmten Buches des österreichischen Extrembergsteigers (Erstbegehung der Eiger-Nordwand 1938) und Forschungsreisenden Heinrich Harrer, der von 1948 bis zur Flucht des Dalai Lama 1951 aus Tibet dessen Lehrer und Berater war. Ihre „Sieben Tage in Tibet“ erreichen heute mit der Zugfahrt über das tibetische Hochplateau einen neuen Höhepunkt. Nach einem ausgiebigen Frühstück werden Sie zum Bahnhof gebracht (er hat die Größe mehrerer Fußballfelder – das Abfahrtgleis kann von Zubringern angefahren werden) und freuen sich auf die Fahrt mit der Tibet-Bahn. Dabei übernachten Sie in komfortablen Vierbett-Abteilen mit kuscheligen Betten und können sich im Bordrestaurant verpflegen. Auf der Fahrt werden Sie von einem Deutsch sprechenden Betreuer begleitet. Es erwartet Sie eine spektakuläre Zugfahrt (2864 km/33 h), vorbei an Salzseen und über beeindruckende Brücken. Die Trasse fügt sich überraschend gut in die Landschaft ein. Mit 100 km/h durch die endlosen Weiten des tibetischen Hochlands. Um die empfindlichen Permafrostböden, die Tierwelt und die Hochlandvegetation zu schützen, wurden stattliche Summen in den Umweltschutz investiert. Deshalb gilt die Tibet-Bahn auch als ökologisches Vorzeigeprojekt. Hinauf zum Pass Tanggu La und durch den Tunnel am Scheitelpunkt der Strecke, 5072 m. Das Kunlun-Gebirge tritt ins Blickfeld. Der Zug verfügt über individuell ein- und ausschaltbare Düsen in allen Abteilen, durch die Oxygen zugeführt wird. So wird jeder Waggon ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was aufgrund der Höhenlage wichtig ist. Sie genießen die Bahnfahrt über Permafrostboden und Nomadenland und freuen sich über die Ausblicke auf siebentausend Meter hohe Berge. 960 Kilometer der „Hochbahn”-Trasse liegen mehr als viertausend Meter über dem Meeresspiegel – entsprechend faszinierend ist der nächtliche Sternenhimmel. Am Vormittag erreichen Sie Xining, die 2275 Meter hoch gelegene Hauptstadt der Provinz Qinghai, und passieren um die Mittagszeit die Großstadt Lhanzhou am Gelben Fluss. Schließlich rollt der Zug am Abend im Bahnhof von Xian ein, 412 Meter hoch gelegener Ausgangspunkt der legendären Seidenstraße, die heute wieder in aller Munde ist. Fahrt zum Hotel und Bezug der Zimmer für zwei Nächte. Abendessen im Hotelrestaurant.
[F/–/–] [–/–/A]

13. Tag: Besichtigung Xian und Terrakotta-Armee 
Unter der Qin-Dynastie war Xian die erste Hauptstadt des Kaiserreiches China und wurde auch in späteren Epochen immer wieder zur Kapitale erhoben. Sie besuchen den großen Markt und die mächtige Stadtmauer aus der Ming-Zeit, die nahezu vollständig erhalten ist und zu einem Spaziergang auf der gewaltigen Befestigungsanlage (1,5 h) einlädt. Dann bringt Sie der Bus ins nahe Lintong zum Besuch der weltberühmten Terrakotta-Armee. Was hier gezeigt wird, über siebentausend individuell gestaltete Tonsoldaten, dazu 110 Pferde, 35 Kampfwagen und zweihundert Bogenschützen, zeugt vom Größenwahn des ersten Qin-Kaisers Shi Huang vor mehr als 2200 Jahren, der gleichwohl das Reich einte und ein großer Staatsmann war. Das Mausoleum erstreckt sich über 56 Quadratkilometer und birgt eine Grabkammer in 35 Metern Tiefe. Nach uralten Aufzeichnungen betrug die Bauzeit für die gesamte Anlage 37 Jahre. Bis zu 720.000 Arbeiter sollen beschäftigt gewesen sein. Erst 1974 fanden Bauern zufällig Tonscherben und Bruchstücke von Terrakotta-Soldaten. Und 1975 begannen die Ausgrabungen. Was zu Tage kam, war eine Weltsensation. Mit unvergesslichen Eindrücken kehren Sie zurück nach Xian und freuen sich auf den Besuch des Nachtmarktes im muslimischen Viertel. Beim Abendessen feiern Sie Abschied vom „Reich der Mitte“. 
Gz 2 h [F/–/A]

14. Tag: Rückflug nach Frankfurt
Flug mit Air China nach Beijing und von dort nonstop nach Deutschland. Landung in Frankfurt und selbständige weitere Heimreise.
[F/–/–]

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Deutsch sprechende, einheimische Kultur- und Bergwanderführer in China und in Tibet
  • Deutsch sprechender, einheimischer Reiseleiter auf der Zugfahrt mit der Lhasa-Bahn
  • Air China Flüge in der Economy-Klasse ab/bis Frankfurt nonstop nach Beijing und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
  • Air China Flüge in der Economy-Klasse Beijing–Lhasa und Xian-Beijing, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigepäck
  • Bahnfahrt Lhasa–Xian im Vierbett-Abteil
  • 11 x Hotel**** im DZ
  • Übernachtung mit Frühstück an allen Tagen mit Ausnahme Tag 12 (Fahrt mit derr Lhasa-Bahn), 5 x Abendessen
  • Bus- und U-Bahn-Fahrten, Besichtigungen und Eintritte laut Programm

Bei uns außerdem enthalten

  • Umfangreiches Versicherungspaket:
    Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosen, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

10–17 Personen

Reisedokumente

Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens sechs Monate gültig sein) sowie Visum für China/Tibet. Wir empfehlen die Beantragung des Visums über den Visa Dienst Bonn, der Sie über die aktuellen Bedingungen/-Formulare/-gebühren informiert. DAV Summit Club Gäste erhalten eine Ermässigung über die Visa Dienst Bonn Partnerseite in Höhe von 10% auf die Servicegebühren. Über das nähere Procedere informieren wir Sie mit der Reisebestätigung.

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin und hier besonders die Rubrik ‚Aktuelles“ sowie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination  
Sofern die behördlichen Vorgaben nur in der Landessprache vorliegen empfehlen wir die Nutzung einer gängigen Übersetzungs App wie etwa den Google Translator.

Zusatzkosten

Visum und Beschaffung ca. € 155,–; Trinkgelder ca. € 80,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 300,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.

Zusatzinformationen

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Klima & Wetter:
Tibet wird klimatisch von den sibirischen Antizyklonen beeinflusst, die im Winter trocken-kalte Luft bringen. Tagsüber sind angenehme Temperaturen zu erwarten, sofern die Sonne scheint. Die Nächte sind kalt. In Bereichen über viertausend Meter kann das Thermometer in nachts auch auf -15°C fallen. Besonders auf Pässen weht oft ein eisiger Wind und Schneefälle sind nicht ganz ausgeschlossen. In Beijing und Xian herrschen winterliche Temperaturen, die ebenfalls von trockener Kälte geprägt sind und speziell in den Monaten Dezember und Januar auch tagsüber nur wenig über Null Grad steigen. Entsprechend warme Bekleidung darf deshalb nicht fehlen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von ca. 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich: 

Mittlere Temperaturen Beijing (52 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      1     5    12      21    27    31    32     30     27    21    10      3
min.    -10    -7     -1      7    13    18    22     21     15     7    -1     -8
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm      4    5      8     17    35    78   243   141    58    16    1      3

Mittlere Temperaturen Lhasa (3680 m) in °C
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
max.      7     8    12      16    19    24    23     22     21    17    13      9
min.    -10    -7     -2      1    5     9     9      9     7     1    -5     -9
Durschnittliche Niederschläge
  Jan    Feb    März   April   Mai    Juni   Juli   Aug    Sept   Okt    Nov    Dez   
mm      2    13       8      5    25    64   122    89    66    13     3     0

 

Empfehlungen vom Arzt zum Aufenthalt in der Höhe:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Trekkingtouren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:

Höhenbergsteigen heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Sie besitzen also auf Ihrem ersten Sechstausender trotz bester Akklimatisation nur noch 60 bis 70% Ihrer Leistungsfähigkeit. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Diese kann in der Regel nicht durch Wochenendtouren im alpinen Bereich erzielt werden. Außerdem nimmt diese jenseits des 40. Lebensjahres bei mangelndem Training steil ab. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst von Ihrem Hausarzt auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahnarztbesuch gehört dazu.

Beginnen Sie dann rechtzeitig, mindestens drei Monate vor Abreise, mit einem möglichst drei- bis viermal wöchentlichen Ausdauertraining. Dabei genügen 15 bis 20 Minuten bei alters- und trainingsabhängigen Pulsfrequenzen zwischen 140 und 160. Im Sommer bieten sich Waldlauf und Radfahren an, im Winter vor allem Skilanglauf. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie sich während des Trekkings die notwendige Kondition aneignen können. Die beste Kondition sollten Sie bei der Abreise besitzen.

Zum Leistungsverhalten am Berg sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.

Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmern wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände und große Schlafhöhen. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Ganz besonders wichtig ist der Einsatz von Stöcken bei einem Erkrankten, der im Abstieg begriffen ist. Dadurch wird die Atemhilfsmuskulatur wesentlich unterstützt. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.

Unterbringung

OrtNächteUnterbringungLandeskategorie

Beijing

3Tibet Hotel****

Lhasa

4Tangka Hotel****

Schigatse

2Tashi Choeta oder Shigatse Hotel****

Tibet-Bahn

1Vierbett-Abteil

Xian

2Titan Times Hotel****

Anforderungen

Große Kulturreise, für die Sie gesund und belastbar sein müssen. Fahrzeuge bringen Sie zum höchsten Pass, 4640 m, die größte Übernachtungshöhe erreichen Sie in Schigatse, 3900 m. Die Reise beinhaltet zwei kleinere Wanderungen mit Gehzeiten um die anderthalb Stunden sowie eine Wanderung auf der Großen Mauer, für die vier Stunden zu veranlagen sind. Wer nicht an der Wanderung zur Großen Mauer teilnehmen möchte, kann den Tag für weitere Besichtigungen in Beijing nutzen – die nahe beim Hotel gelegene U-Bahn-Station bietet dafür die idealen Voraussetzungen.

Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit, mit den Pausen ca. 7-8 h Stunden dauert.

Technik:
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Kondition:
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Details

BuchungscodeTITOP
DAV-Mitglieder-Bonus:Bei dieser Reise kann leider kein Bonus gewährt werden.
Anreiseart Flug

Air China ab/bis Frankfurt (andere Abflughäfen/Terminänderung nicht möglich)

Voraussichtliche Flugzeiten*:
Abflug:    Frankfurt  14:00 Uhr 
Ankunft:  Frankfurt  15:15 Uhr
*vorbehaltlich Flugzeitenänderung.

Rail & Fly Bahnticket 2. Kl./ICE zum/vom Flughafen innerhalb Deutschlands € 80,–
(bitte bei Buchung angeben, nur in Verbindung mit Flugbuchung, keine nachträgliche Bestellung möglich)

Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise.

Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt.

Zimmeraufpreis

Einzelzimmer: € 395,–

Termine Sa 13.11.2021 bis Fr 26.11.2021
ab 2.445,- €

So 26.12.2021 bis Sa 08.01.2022
ab 2.495,- €

Sa 22.01.2022 bis Fr 04.02.2022
ab 2.445,- €