Kailash & Everest Basecamp – die schönsten Treks
Rundreise auf das Dach der Welt und Trekking im Transhimalaya | inkl. Flug
- Lodge- und Zelttrekking in Tibet
- Lhasa mit dem Potala-Palast und berühmte Klöster
- Mit Tragtieren durch den Transhimalaya
- Everest Basecamp und der heilige Manasarovar-See
- Die Umrundung des Kailash auf dem Parikrama
- Blick auf die Achttausender des Himalaya
- Teilnahme am Saga-Dawa-Fest
- Sichuan mit der Panda-Hauptstadt Chengdu
Wir stehen auf dem 5660 Meter hohen Pass Dölma La, Höhepunkt jeder Kailash-Umrundung, und genießen „das große Glück der Wunschlosigkeit“ (Herbert Tichy). Jeder Meter der Kora ist mit Legenden behaftet. Wallfahrer und Pilgerinnen, Chörten und Mani-Steine. Und ein Meer an Gebetsfahnen ... Unser Guide drängt zum Abstieg. Zwei Wochen sind wir jetzt unterwegs. Wir konnten Tibets Hauptstadt Lhasa sehen und die Kunstschätze in den Klöstern von Sakya und Schigatse: Eindrücke, die man nie vergisst. Anschließend hat auch der Ausflug in Richtung Everest Basecamp, 5000 Meter, weitere Akklimatisation gebracht und eine großartige Sicht auf die Achttausender des Himalaya. So waren wir gut auf die mit 5050 Metern höchste Nacht am Kailash vorbereitet. Schließlich werden wir auf einem spannenden Trekking den Transhimalaya erkunden: drei Tage mit Tragtieren und Zelten durch die östlichsten Ausläufer des Gangdise Shan – was für eine Pracht! Beim berühmten Saga- Dawa-Fest feiern tibetische Pilger- und Nomad*innen Buddhas Geburts- und Todestag sowie den Tag seiner Erleuchtung.
Flug mit Air China von Frankfurt nach China.
Landung am Chengdu International Airport, wo wir schon erwartet werden. Die 520 Meter hoch gelegene Millionenstadt im Roten Becken von Sichuan zählt zu den vier lebenswertesten Städten im „Reich der Mitte”. In Chinas Panda-Hauptstadt beginnt die Reise – wie könnte es anders sein? – mit einem Besuch der weltberühmten Panda-Aufzuchtstation. Später statten wir dem buddhistischen Wenshu-Kloster einen Besuch ab, das dem Gott der Weisheit geweiht ist. Sie beziehen die Zimmer im Hotel und genießen am Nachmittag die freie Zeit. Am Abend laden wir Sie zum einem stilvollen Essen in ein Restaurant ein: Es gibt Huogo, den original Sichuan-Feuertopf, eine absolute Spezialität der Region.
„Luftsprung” auf das tibetische Hochland, wo uns der/die Bergwanderführer*in begrüßt. Erste Station ist das Kloster Gongkar Chöde, das wir auf der Fahrt vom Flughafen in die Hauptstadt Lhasa besuchen. Es wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gehört zur Sakya-Schule des tibetischen Buddhismus. In Lhasa, 3680 m, beziehen wir für drei Nächte die Zimmer im Hotel.
Lhasa und den Klöstern in der Umgebung sind zwei volle Tage gewidmet. Dabei erleben wir eine eigentümliche Symbiose zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen alter tibetischer Tradition und chinesischem Fortschrittsdenken. Der berühmte Potala-Palast der Dalai Lamas steht ebenso auf der Liste der erstklassigen Besichtigungen wie die Gelugpa-Klöster Sera und Drepung. Letzteres galt mit 7000 Mönchen einst als größte Abtei der Welt. Und natürlich statten wir dem zentralen Jokhang, dem heiligsten Tempel Tibets, einen Besuch ab. Kultur auf höchstem Niveau – die Akklimatisation erfolgt ganz nebenbei.
Die Fahrt zum zauberhaften Yamdrok-See führt über den 4640 Meter hohen Pass Kamba La. Am Südufer befindet sich die Samding Gompa, das einzige Kloster Tibets mit einer reinkarnierten Äbtissin. Kleine Wanderung am heiligen See, 4339 m. Wir nehmen uns Zeit, um die einmaligen Landschaftsbilder in Ruhe aufnehmen zu können. Nächste Station ist Gyantse, 3800 m. Der 1472 errichtete Kumbum-Chörten wird auch als „Stupa der Hunderttausend Bildnisse” bezeichnet. Genauer betrachtet besteht der Sakralbau aus vier Stockwerken, 108 Kapellen und zehntausend Wandbildern. Schließlich erreichen wir nach erlebnisreicher Fahrt (320 km/6–7 h) das Hotel in Schigatse, 3900 m. Hier, in fast viertausend Metern Höhe, macht sich die Akklimatisation der Vortage positiv bemerkbar. Wir streifen über den lebhaften Markt, kommen in Kontakt mit Tibeter*innen und haben noch etwas Zeit, die faszinierende Stadt am Zusammenfluss von Yarlung Tsangpo (Brahmaputra) und Nangchu in Eigenregie zu erkunden.
Die morgendliche Puja zusammen mit den Gläubigen ist ein intensiver Tagesauftakt in Schigatse. Das 1447 gegründete Gelugpa-Kloster Tashilunpo ist der traditionelle Sitz des Pantschen Lama, des zweithöchsten tibetischen Würdenträgers. Auch hier werden wir die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Augenschein nehmen. Dann bringen uns die Fahrzeuge über den Yalung La, 4520 m, zur Klosteranlage von Sakya, in das einstige tibetische Machtzentrum des 13. und 14. Jahrhunderts. Das gleich einer Festung ummauerte Südkloster ist Hort wertvoller Reliquien und Bücher. Später erfolgt die Weiterfahrt nach Schigar, 4200 m, immer näher an die Himalaya-Kette heran (290 km/6-7 h). Hotelübernachtung.
Die Rongbuk Gompa zu Füßen des Mount Everest ist das hochgesteckte Ziel. Der Ausflug zum Kloster unter dem Chomolungma, wie der höchste Berg der Erde von Einheimischen genannt wird, sollte dank der vorangegangenen Akklimatisationstage zum Genuss ohne Reue werden. Bei der Anfahrt (70 km/2 h) über den 5200 Meter hohen Pass Pang La stehen vier Achttausender aufgereiht Parade: Makalu, Lhotse, Everest und Cho Oyu. Besichtigung des von den Chinesen eingerichten „Basislagers“ am Mount Everest, 5000 m. Das Original-Basislager bleibt den Extrembergsteiger*innen vorbehalten. Wer den Kopf zurücklegt und zum „dritten Pol” schaut versteht, warum die Einheimischen den Götterthron Chomolungma geweiht haben – der „Göttin des ewigen Schnees”. Dann verlassen wir die Everest-Region und fahren (170 km/4 h) nach Old Tingri, 4300 m. Vor der einfachen Unterkunft stehen Everest und Cho Oyu noch einmal als Wächter im Abendrot.
Fahrt zwischen Himalaya und Transhimalaya über das tibetische Hochland (440 km/8–9 h). Dabei queren wir immer wieder hohe und höchste Pässe. Am riesigen Salzsee Paijü Tso legen wir einen Stopp ein und genießen die Sicht auf den Achttausender Shisha Pangma. Dann erreichen wir den gewaltigen Fluss Tsangpo, der fortan die Richtung vorgibt. Während im Norden die pastellfarbenen Gipfel des Transhimalaya beeindrucken, zieht im Süden die Himalaya-Kette an uns vorbei. Nach langer Fahrt treffen wir in Drongpa ein, 4640 m, wo uns ein Hotel erwartet.
Der Tsangpo bleibt Wegweiser auf der Fahrt nach Westen zum mythenhaften Tso Masasarovar, 4650 m (230 km/5 h). Er zählt zu den drei heiligen Seen Tibets und befindet sich zwischen Himalaya und Transhimalaya. Nur der Manasarovar-See soll alle acht Eigenschaften „perfekten Wassers” besitzen. Unterkunft am Westufer nahe dem Kloster Seralung und erster Blick zum heiligen Berg Kailash: ein funkelnder Diamant am Horizont. Die Gompa von Seralung ist eines von ursprünglich acht Klöstern, die gleich den acht Speichen des kosmischen Mandala rund um den Manasarovar-See verteilt waren. Sechs davon wurden nach der Kulturrevolution wieder aufgebaut. Im Süden reckt sich die 7728 Meter hohe Gurla Mandata in den Himmel.
Der Manasarovar-See, den der große Tibet-Forscher Sven Hedin schon 1909 in den schillerndsten Farben beschrieb, steht heute im Mittelpunkt. Die landschaftliche Szenerie ist gewaltig mit dem Sechstausender Kailash im Norden und dem stolzen Siebentausendergipfel der Gurla Mandatha im Süden. Zwischen die gewaltige Eisdome eingebettet sind die beiden Seen Rakas und Manasarovar. In der auf Fels gebauten Chiu Gompa werden Sie vielleicht selbst eine der großen Gebetsmühlen drehen, bevor die Fahrzeuge (65 km/1,5 h) uns nach Darchen bringen, 4640 m, wo wir am berühmten Saga-Dawa-Fest teilnehmen und das anschließend Ausgangspunkt für die Umrundung des Kailash ist. Während Buddhisten und Buddhistinnen den heiligen Berg im Uhrzeigersinn umwandern, vollziehen die vorbuddhistischen Bönpa den Ritus in entgegengesetzter Richtung. In Darchen, an der Südseite des heiligen Berges, übernachten wir zweimal in einem einfachen Hotel.
Das Saga-Dawa-Fest hat heute unsere volle Aufmerksamkeit. Jeweils zum Vollmond finden die wichtigsten tibetischen Feierlichkeiten statt, die in der Vollmond-Zeremonie ihren Höhepunkt haben. Drei Ereignisse werden zeitgleich gefeiert: Buddhas Geburts- und Todestag sowie der Tag seiner Erleuchtung. Pilger und Pilgerinnen kommen von weit her, um an den Ritualen teilzunehmen, die von den Äbten der umliegenden Klöster zelebriert werden. Gebete werden gesprochen und Mantren rezitiert, Butterlampen leuchten und rituelle Niederwerfungen finden statt. Frauen mit geschmückten Zöpfen sind festlich gewandet und tragen wertvollen Schmuck. Auch die Männer, oft wilde Gesellen, erscheinen in Festtagstracht. Der bedeutende Event gipfelt im Schmücken des großen Gebetsfahnenmastes. Die Teilnahme am Fest und die vielen Begegnungen vermitteln authentische und intensive Eindrücke. Unser Guide kümmert sich um den Gepäcktransport, damit Ihre „Wallfahrt” um den heiligen Berg Kailash morgen wie vorgesehen starten kann.
Die Kora beginnt, das große Gepäck bleibt im Storeroom des Hotels zurück. Sie nehmen nur das Nötigste wie Schlafsack und Toilettenartikel mit auf das Trekking. Es wird von Träger*innen transportiert. Jetzt beschreiten wir den 53 Kilometer langen Parikrama, der uns in drei Tagen um den Kailash führt. Heute betreten wir das Tal des Buddha Amithaba. Jetzt macht sich die Akklimatisation der Vortage positiv bemerkbar. Langsames und stetiges Gehen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtige Voraussetzungen zum Gelingen der Unternehmung – unser Guide wird Sie auch dahingehend beraten. Die makellose Pyramide des Kailash, 6714 m, erglüht im frühen Licht. Lange Manimauern säumen die Route und Gebetsfahnen flattern im Wind. Pilger und Pilgerinnen messen den Weg mit Körperlängen ab – eine unendliche Zahl von Niederwerfungen. Nahe dem Kloster Dirapuk, 5050 m, bietet ein Guesthouse einfache Unterkunft. Bei den Terminen im Mai/Juni, wenn am Kailash das Saga-Dawa-Fest stattfindet, sind besonders viele Gläubige auf dem Parikrama unterwegs. Dann kann es vorkommen, dass in den Gästehäusern entlang der Kora statt in Doppelzimmern in Mehrbettzimmern übernachtet wird.
Die Königsetappe zum Dölma La, 5660 m, ist der Höhepunkt der Äußeren Kora. Jeder Meter ist mit Legenden behaftet. Chörten und ein Meer aus Gebetsfahnen begrüßen Sie am Pass, dessen Erreichen für Buddhisten und Buddhistinnen einen Moment vollkommenen Glücks darstellt. Im Umkreis des „Weltenberges“ Kailash entspringen die vier großen asiatischen Flüsse Sutlej, Tsangpo (Brahmaputra), Indus und Karnali, der später in die heilige Ganga mündet. Gemächlicher Abstieg ins Lhamchu-Tal, wo nahe dem Kloster Zutrulpuk, 4835 m, ein Gästehaus auf die Gruppe wartet.
Die Wallfahrt um den Kailash endet bei Darchen, 4640 m. Gepäckabholung und Jeepfahrt zum Gästehaus am Nordostufer des Manasarovar-Sees, 4600 m (50 km/1 h), wo Zeit für einen Spaziergang bleibt. Sie genießen den Blick über den See und auf den Siebentausender Gurla Mandatha im Süden und blicken zurück zum Kailash: „Kein Ort ist wundervoller als dieser”, soll Yogi Milarepa gesagt haben, der der Überliefung nach der einzige Besteiger des heiligen Berges gewesen sein soll. Reinhold Messner, der 1985 eine Genehmigung hierzu erhalten hatte, verzichtete aus Rücksicht auf die religiöse Bedeutung des Berges auf einen Gipfelgang.
Auf der Rückfahrt (570 km8–9 h) stehen die majestätischen Himalaya-Gipfel wieder Spalier. Das auf nepalesischem Staatsgebiet gelegenene, ehemalige Königreich Mustang mit den Achttausender-Gipfeln Annapurna und Dhaulagiri ist gerade einmal fünfzig Kilometer entfernt. Später wird der mächtige Tsangpo gequert und wir erreichen das Hotel in Saga, 4640 m.
Nächste Station ist Schigatse, 3900 m (400 km/7 h). Bei Lhatse treffen wir wieder auf den „Friendship Highway”, der Tibet mit Nepal verbindet. Der Tsangpo (Brahmaputra) bleibt Wegweiser, auch wenn er jetzt etwas weiter nördlich fliesst. Gegen Abend treffen wir in Schigatse ein. Bezug der Zimmer im Hotel für eine Nacht.
Fahrt (50 km/1 h) nach Ganden. Das „Kloster des vollkommenen Glücks” soll 1409 von Tsongkhapa gegründet worden sein und vor der Kulturrevolution 7500 Mönche beherbergt haben. Die älteste Anlage des Gelbmützenordens, dessen Oberhaupt der Dalai Lama ist, erstreckt sich über den Berggipfel und bietet atemberaubende Sicht auf die umliegende Landschaft. Nach der Erkundung haben wir die Möglichkeit, uns den Pilgern bei der knapp einstündigen Umrundung des Klosters auf einem Wallfahrtsweg (Kora) anzuschließen. Dann bringt uns der Bus zum Dorf Natol (40 km/1 h), wo unser Transhimalaya-Trekking startet. Pferde übernehmen den Gepäcktransport. Der Einstieg führt zunächst einen bewaldeten Pfad entlang und durch ein sanftes Tal mit schönen Ausblicken. Tagesziel ist Tsepo Gang, ein traditioneller Rückzugsort für fromme Yogis, der für seine Ruhe, natürliche Schönheit und spirituelle Bedeutung bekannt ist. In der Nähe werden wir wie auch an den Folgetagen in Zelten im eigenen Schlafsack übernachten. Mit etwas Glück können wir Wildtiere wie Kyangs und Tibet-Gazellen entdecken. Die Gegend ist von Bauerrn und Nomaden besiedelt. Für die Verpflegung sorgt heute und an den weiteren Trekkingtagen unsere eigene Küche.
Die Aussichten werden mit jedem Höhenmeter spektakulärer. Wir sind in den östlichsten Ausläufern des Gangdise Shan unterwegs, dessen höchste Gipfel 5600 Meter erreichen. Sein bekanntester ist der Kailash weit im Westen des Landes. Wohl deshalb wird die Bergkette gerne als Kailash-Gebirge bezeichnet. Unterwegs entdecken wir kleine Heiligtümer, die den Pfad säumen und dem Tag eine spirituelle Note verleihen. Yaks und Pferdekarawanen können uns begegnen, die in den Hochlagen Weiden haben und deren Dingdangdong schon von weitem zu hören ist. Wir genießen die prächtigen Ausblicke auf die Bergwelt. Dann erreichen wir das weite Tal von Tabding. Hier werden in 5000 Metern Höhe die Zelte stehen. Die gute Akklimatisation der Vortage macht diese Nacht in großer Höhe möglich. Und am Abend zeigt der Koch, was er alles auf der Pfanne hat.
Aufstieg zum Shugala-Pass, 5300 m. Schritt für Schritt folgen wir der einsamen und abgelegenen Route, die von schroffen Bergkämmen geprägt ist. Yaks und Nomaden bestimmen diese Etappe. Knorrige Wacholdergewächse ducken sich in die Landschaft. Gebetsfahnen flattern auf der Passhöhe im Wind. Dann machen wir uns an den langen Abstieg. Yaks grasen auf den Weiden, wo besonders in den Frühjahrsmonaten Wildblumen in Blüte stehen. Tagesziel ist Chiwi Tsongkhong, wo wir in herrlicher Landschaft zum letzten Mal die Zelte aufschlagen. Am Abend stellt die Küche wieder ihre Künste unter Beweis.
Nach dem Abstieg in das Tal von Quatang betreten wir eine andere Welt, wohin sonst nur Nomaden und Pilger gelangen. In Yemalong, 3750 m, geht unser Trekking zu Ende. Wir nehmen Abschied von den Pferdetreiber*innen, die uns während des Trekkings treue Dienste geleistet haben. Fahrt nach Tsetang am Fluss Yarlung Tsangpo, 3560 m. Die Siedlung ist bekannt als Wiege Tibets. In der Nähe befinden sich die Ruinen des antiken Gajiu-Klosters. Dann bringt uns der Bus zurück nach Lhasa (135 km/2,5 h), wo wir wieder im bekannten Hotel Quartier nehmen (zwei Nächte). Beim Abendessen können wir auf den Erfolg unserer großen Tibetreise anstoßen.
Ein Tag in Lhasa zur freien Verfügung. Erholung vor der Heimreise oder Streifzüge durch die tibetische Hauptstadt in Eigenregie. Unser Guide macht gerne Vorschläge.
„Luftsprung“ und Landung in der subtropisch geprägten Millionenstadt im Roten Becken von Sichuan, 520 m. Wir fahren ins Stadtzentrum von Chengdu und können uns am Nachmittag in Eigenregie in den Gassen der renovierten, teilweise auch historisierten Altstadt umsehen. Dabei erlebt man die faszinierend-bunte Straßenkultur der südwestchinesischen Metropole, die immer wieder Zentrum eines eigenen Reiches war. Fahrt zum Flughafen am Abend und Check-in für den Rückflug nach Deutschland.
In der Nacht startet unser Flieger nach Deutschland. Rückflug mit Air China und Landung in Frankurt.
Wichtige Hinweise:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
Temperaturen in China und Tibet:
Im chinesischen Kernland erwarten Sie angenehm warme Temperaturen. Tibet wird von den sibirischen Antizyklonen beeinflusst, die im Winter trocken-kalte und im Sommer trocken-warme Luft bringen. Tagsüber sind angenehme Temperaturen zu erwarten, sofern die Sonne scheint. Die Nächte sind kalt. Über viertausend Meter kann das Thermometer nachts auf -15°C sinken. Besonders auf Pässen oder beim Abstecher in Richtung Everest Basecamp und der Kailash-Umrundung weht oft ein eisiger Wind und Schneefälle sind nicht ausgeschlossen. Messstationen in den Bergen der Welt sind eine Seltenheit, aber mit einem Temperaturgradienten von ca. 5 bis 6 Grad pro 1000 Höhenmeter sind auch Abschätzungen für höhere Regionen möglich:
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| max. | 8 | 11 | 15 | 21 | 26 | 28 | 29 | 29 | 24 | 20 | 11 | 11 |
| min. | 3 | 6 | 8 | 13 | 18 | 21 | 23 | 23 | 19 | 15 | 10 | 5 |
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mm | 7 | 15 | 25 | 56 | 96 | 122 | 304 | 303 | 139 | 53 | 18 | 38 |
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| max. | 7 | 8 | 12 | 16 | 19 | 24 | 23 | 22 | 21 | 17 | 13 | 9 |
| min. | -10 | -7 | -2 | 1 | 5 | 9 | 9 | 9 | 7 | 1 | -5 | -9 |
| Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| mm | 2 | 13 | 8 | 5 | 25 | 64 | 122 | 89 | 66 | 13 | 3 | 0 |
- Deutsch sprechende*r Bergwanderführer*in in Tibet
- Deutsch sprechede Reiseleitung in Chengdu
- ab/bis Frankfurt
- Air China Flüge in der Economy-Klasse ab/bis Frankfurt nonstop oder über Beijing nach Chengdu und zurück, inklusive Flughafengebühren und 23 kg Freigepäck
- Air China Flüge in der Economy-Klasse Chengdu–Lhasa und zurück, inklusive Flughafengebühren und 20 kg Freigeäck
- 6 x Hotel****, 1 x Hotel ***(*), 5 x Hotel***, 3 x Hotel*(*), 1 x Hotel*, jeweils im DZ
- 2 x einfaches Gästehaus im DZ, auf der Kailash-Umrundung evtl. auch im MBZ
- 4 x Zweipersonenzelt mit Liegematte
- Gruppen- und Toilettenzelt auf dem Transhimalaya-Trek
- 22 x Frühstück, 14 x Mittagsverpflegung, 22 x Abendessen
- Begleitteam auf dem Transhimalaya-Trek mit Küche
- Gepäcktransport auf dem Transhimalaya-Trek durch Pferde, Freigepäck 12 kg
- Gepäcktransport auf der Kailash-Umrundung durch Träger*innen (reduziertes Gepäck 3 kg pro Person, 1 Porter für 4 Teilnehmer*innen)
- Busfahrten und Besichtigungen lt. Detailprogramm
Die Mittagsverpflegung kann auch in Form einer Lunchbox erfolgen.
Unterkunftsänderungen vorbehalten.
- Sicherheitsausrüstung wie Satellitentelefon
- Medizinischer Sauerstoff
- Umfangreiches Versicherungspaket:
Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
Trinkgelder ca. € 160,–; fehlende Mahlzeiten und Getränke ca. € 300,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.
Bis 31.12.2025 ist eine visumfreie Einreise nach China für Aufenthalte bis zu 30 Tagen gestattet. Sofern diese Regelung nicht verlängert wird, muss für Reisen ab 1. Januar 2026 von Teilnehmenden wieder ein Visum beantragt werden. Die Kosten hierfür belaufen sich derzeit inklusive Beschaffung auf ca. € 155,-.
Bitte beachten Sie
Sie wohnen in Hotels und Gästehäusern unterschiedlicher Qualität. Für das Transhimalaya-Trekking stellen wir Zweipersonenzelte mit einfachen Liegematten. Nehmen Sie eine Therm-a-Rest-Matte mit, falls Sie bequemer liegen wollen. Wir möchten darauf hinweisen, dass beim Zeltaufbau alle aktiv mit anpacken. Während der Trekkings erhalten Sie Vollpension, sonst überwiegend Halbpension (das Abendessen wird immer warm serviert). Zu den Mahlzeiten gibt es schwarzen Tee, morgens auch Kaffee.
Technisch leichte aber fordernde Bergwanderungen, für die Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Kondition für Gehzeiten bis acht Stunden mitbringen. Dabei halten Sie sich über längere Zeit in Höhenlagen über viertausend Meter auf. Lange Fahrten auf teilweise ruppiger Piste machen Ihnen nicht viel aus. Die höchste Übernachtung erfolgt auf 5050 Metern.
Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z.B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.
Medizinische Empfehlungen zum Aufenthalt in der Höhe:
Verantwortlich für das Auftreten akut lebensbedrohlicher, höhenbedingter Erkrankungen sind vor allem die Unkenntnis der wichtigsten Grundlagen über Höhenanpassung und Leistungsverhalten am Berg, die Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie eine aus Abenteuerlust geborene erhöhte Risikobereitschaft. Dabei spielen bestehende gesundheitliche Schäden und fortgeschrittenes Alter bei oft mangelnder Trainingsvorbereitung eine wichtige Rolle. Der DAV Summit Club ist bei der Auswahl und der zeitlichen Planung seiner Touren bemüht, den neuesten sportmedizinischen Grundlagen entgegenzukommen und will mit den folgenden Tipps sicherstellen, dass auch durch Ihr Verhalten die Tour zu einem bleibenden positiven Erlebnis wird:
Aufenthalt in der Höhe heißt lang andauernde, maximale Ausdauerbelastung unter chronischen Sauerstoffmangelbedingungen. Dabei nimmt die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit alle 1500 Höhenmeter um 10% ab. Erste Voraussetzung ist daher eine möglichst hohe Ausdauerleistungsfähigkeit. Grunderkrankungen der Lunge, des Herzens, des Kreislaufs und des Stoffwechsels können früh leistungsbegrenzend sein. Auch Erkrankungen der Sehnen, Bänder und Gelenke sowie des Haltungs- und Bewegungsapparates können in den Vordergrund treten. Lassen Sie sich daher zuerst auf bestehende Vorerkrankungen untersuchen. Auch der Zahncheck gehört dazu.
Zum Leistungsverhalten vor Ort sollten Sie beachten: Oberhalb einer Reizhöhe von 3500 Metern beginnen spürbar die Auswirkungen des Sauerstoffmangels. Der Körper befindet sich im Stresszustand. Geben Sie ihm daher in den ersten 48 bis 72 Stunden die Möglichkeit zur problemlosen Höhenanpassung, indem Sie sich keinesfalls körperlich überlasten, nicht auf Dauer Höhenunterschiede von mehr als 500 Metern überwinden und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. In diesem Zeitraum liegt auch der Häufigkeitsgipfel von Höhenkrankheiten wie Lungen- und Hirnödem.
Bei 2500 überprüften Expeditionsteilnehmer*innen wurden nur 1% ernstzunehmende Höhenkrankheiten festgestellt. Wenn die Grundregeln berücksichtigt werden, bestehen keine unlösbaren Probleme. Die ersten zwei Stunden pro Tag sollten immer gemächlich angegangen werden. Vermeiden Sie Erschöpfungszustände. Benützen Sie wenn möglich Stöcke zum Steigen. Kontrollieren Sie Ihre Urinausscheidung. Täglich! 1 Liter sollte unbedingt ausgeschieden werden. Dies wäre eine gute Kontrolle der Höhenverträglichkeit.
Reisedokumente
Reisepass (muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein). Bei einem Aufenthalt in China bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsbürger (ausgenommen sind Reisende mit deutschen Dienstpässen) bis zunächst 31. Dezember 2026 kein Visum erforderlich. Die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise ab Januar 2027 wird voraussichtlich im November 2026 getroffen. Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Andere Staatsangehörige oder Personen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands erkundigen sich bitte bei den für sie zuständigen Stellen über die jeweils gültigen Bestimmungen.
Die Möglichkeit zur visumfreien Einreise (befristet bis 31. Dezember 2026) besteht nach Angaben der Chinesischen Botschaft Berlin auch für Staatsangehörige u. a. von Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Schweiz, Irland, Ungarn, Österreich, Belgien, Luxemburg, Polen, Portugal, Griechenland, Zypern, Slowenien, Slowakei, Norwegen, Finnland, Dänemark, Island, Monaco, Liechtenstein, Andorra, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Malta, Estland, Lettland. (Abgaben ohne Gewähr; bitte erkundigen Sie sich bei den für Sie zuständigenn Vertretungen).
Gesundheit und Höhe
Beginnen Sie rechtzeitig, am besten schon zwei bis drei Monate vor Reiseantritt, sich über Impfungen und Gesundheitsrisiken zu informieren. Für China bestehen keine besonderen Vorschriften. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung wird nur dann verlangt, wenn Sie aus einem Infektionsgebiet anreisen. Allgemein gilt, dass die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes überprüft und vervollständigt werden. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A, Poliomyelitis (Kinderlähmung) sowie gegebenenfalls gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Vermeiden Sie wegen der Vogelgrippe den Besuch von Geflügelmärkten und den Kontakt zu lebendem Geflügel und dessen Ausscheidungen. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart verzehrt werden. Weitere Informationen erhalten Sie in ärztlichen Praxen und in Ihrer Apotheke, aber auch auf den Internetseiten der Tropeninstitute oder unter den medizinischen Hinweisen des Auswärtigen Amts.
Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
| DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
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| Anreiseart |
Flug Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise. |
| Zimmeraufpreis |
Einzelzimmer/Einzelzelt, nicht in Gästehäusern: € 495,– |
