Aufbaukurs für Schneeschuhgeher im vergletscherten Hochgebirge mit Besteigung Großvenediger

Beschreibung

  • Nationalpark Hohe Tauern
  • Schneeschuh-Ausbildung am Gletscher
  • Selbstständige Durchführung einer Tour
  • Ideale Vorbereitung für Schneeschuhtouren auf Gletschergipfel oder Durchquerungen
  • Besteigung Großvenediger, 3674 m

Programm

1. Tag: Aufstieg zur Postalm, 1699 m.
Treffpunkt um 10 Uhr in Neukirchen am Großvenediger. Gemeinsame Auffahrt zum Beginn des Obersulzbachtals. Hier startet der lange Anstieg zur mitten im Herzen der stark vergletscherten Venedigergruppe gelegenen Kürsinger Hütte. Aufgrund der Länge des Anstiegs und zur besseren Anpassung haben wir diese Etappe zweigeteilt, mit Zwischenstation in der gemütlichen Postalm. Nach Ankunft und kurzer Pause erfolgt hier die Vermittlung erster Ausbildungsinhalte durch Ihren Bergführer: Wiederholung und Verbesserung im Umgang mit dem LVS-Gerät und der Verschüttetensuche, Einführung in die Lawinenkunde und Interpretation des Lawinenlageberichts, Tourenplanung und Orientierung.
Hm ↑ 750 Gz 3–4 h

2. Tag: Kürsinger Hütte, 2558 m (– Keeskogel, 3232 m). 
Vorbei an der Talstation der Materialseilbahn führt der Anstieg durch eines der eindrucksvollsten Täler der Hohen Tauern weiter aufwärts zur Kürsinger Hütte. Unterwegs findet sich abwechslungsreiches Gelände für Übungen verschiedenster Gehtechniken mit Schneeschuhen, zum Anlegen einer Aufstiegsspur, Queren von Hängen. Bei guten Verhältnissen und entsprechender Kondition ist nach Ankunft auf der Hütte noch die Besteigung des Keeskogel möglich. Die Tour startet direkt hinter der Hütte und bietet alle Geländeformen, perfekt um das bisher Gelernte anzuwenden.
Hm ↑ 875 Gz 3–4 h (mit Keeskogel Hm ↑ 1550 ↓ 675 Gz 8–9 h)

3. Tag: Ausbildungstag am Gletscher.
Auf dem riesigen Eispanzer des Obersulzbachkees trainieren Sie heute das Anseilen und Gehen in der Seilschaft. Dazu wird an geeigneter Stelle eine Spaltenbergung durchgeführt. Außerdem üben Sie den Einsatz von Pickel und Steigeisen. Das Grundlagenwissen für eine Gletschertour mit Schneeschuhen.
Hm ↑↓ 300 Gz 6–7 h

4. Tag: Großvenediger, 3674 m.
Der Höhepunkt der Ausbildungstage. Bereits am Vorabend planen Sie gemeinsam mit Ihrem Bergführer die Routenführung und den Ablauf der Tour. Aufstieg in abwechselnder Führung der Teilnehmer über das Obersulzbachkees und die Venedigerscharte, 3407 m. Eine hochalpine Schneeschuh-Tour auf einen der markantesten Gipfel der Ostalpen. 
Hm ↑↓ 1250 Gz 8 h

5. Tag: Talabstieg.
Nach dem Frühstück wird das Gepäck verpackt. Vorbei am Gletschersee geht dann der Abstieg wieder hinunter zum Ausgangspunkt am Beginn des Obersulzbachtals. Verabschiedung gegen 14 Uhr.
Hm ↓ 1500 Gz 5 h

 

Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 4 Nächte im Lager oder Mehrbettzimmer
  • 4 x Halbpension, Tourentee, Tourenbrot
  • Gepäcktransport mit der Materialseilbahn zur Kürsinger Hütte und zurück
    (inwieweit das Gepäck bereits ab Postalm oder ab Ausgangspunkt am Beginn des Obersulzbachtals bis zur Kürsinger Hütte transportiert werden kann, ist stark abhängig von den Schneeverhältnissen.)
  • Leihausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, VS-Gerät, Schaufel, Sonde, Gletscherausrüstung
  • Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer

Bei uns außerdem enthalten

  • E-Book Know-how am Berg
  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl:

5 – 8 Personen

Unterbringung

Der Gasthof Postalm ist ein gemütlicher Alpengasthof mit bester Küche, Duschen, Trockenraum u.v.m.
Die Kürsinger Hütte ist eine komfortable Hütte. Ausstattung: Mehrbettzimmer oder Lager. Duschen (gegen Gebühr) und Waschräume mit Warmwasser. Gute Küche. Kein Telefon- oder Internetempfang im gesamten Tat und auf der Hütte.

Anforderungen

Voraussetzungen

Erste Schneeschuh-Erfahrung. Gute Kondition. Ziel: Vorbereitung auf vergletscherte Schneeschuh-Touren.

Schneeschuh-Gehen:

Technik:
^^°°°
Kondition:
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Großvenediger:

Technik:
^^^°°
Kondition:
^^^^°

Details

BuchungscodeSAVEN
DAV-Mitglieder-Bonus:30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
Anreiseart eigene Anreise

Bahnhof: Zell am See oder Kitzbühel, Bus nach Neukirchen am Großvenediger (teilweise mit Umsteigen in Mittersill)

Termine Mi 01.05.2019 bis So 05.05.2019 (Ausgebucht)

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Petra Linner

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Petra Linner
Telefon: 089/642 40 202Telefon: 089/642 40 202
E-Mail sendenE-Mail: linner@dav-summit-club.de

Kommentare: Das sagen Mitreisende

  • Zum Reisetermin vom 21.03.18 bis 25.03.18 sagte Johannes S.:

    „Tolle Reise , die eine ausgewogene Mischung aus Ausbildung und Tour bietet. Ein idealer Einstieg in den hochalpinen Bereich. Höhepunkt ist definitiv die Besteigung des Großvenedigers.“

  • Zum Reisetermin vom 22.03.17 bis 26.03.17 sagte Volker S.:

    „Hans Holzmayer ist ein Topp-Bergführer. Hat Spaß gemacht, viel gelernt, anstrengend - aber nicht zu hart. Und wie er das mit dem schönen Wetter gemacht hat, bleibt wohl sein Geheimnis.“

  • Zum Reisetermin vom 06.04.16 bis 10.04.16 sagte Günter G.:

    „Der 'Aufbaukurs für Schneeschuhgeher im vergletscherten Hochgebirge' hat die Erwartungen erfüllt. Nach Theorie und Praxis in Hüttennähe folgt die Anwendung auf dem Gletscher mit allen Unwägbarkeiten. Das der Kurs sehr schnee- und wetterabhängig ist, sollte im Prospekt erwähnt werden. So kann der Gipfel nur bei guten Bedingungen erreicht werden.“

  • Zum Reisetermin vom 06.04.16 bis 10.04.16 sagte Simon B.:

    „Top Bergführer! Der Ausbildungsinhalt könnte ruhig etwas intensiver behandelt werden. Gerne wieder.“

  • Zum Reisetermin vom 06.04.16 bis 10.04.16 sagte Achim B.:

    „Leider war das Wetter schlecht und es konnte daher das Programm nicht wie beschrieben durchgezogen werden. Die beiden Bergführer haben trotzdem das Beste aus der Situation gemacht und die Sicherheit stets in den Vordergrund gestellt.“